Nach dem Tod ihrer Mutter sieht sich die 19-jährige Lilian gezwungen, von Deutschland zu ihrem fremden Vater nach New York zu ziehen. In einer WG mit Jamie, dem Nerd mit Schokoladenaugen, und Ash, dem verletzlichen Draufgänger, merkt sie allerdings, dass sie genau das braucht: Ein neues Leben. Zwischen Sonnenaufgängen und Tänzen bei Kerzenschein findet sie ihre Freude wieder - und die große Liebe. Jedoch ändert sich alles, als sie feststellt, dass nicht nur ihre Mitbewohner, sondern auch ihr Vater ein großes Geheimnis hüten.
Kim Leopold wurde 1992 geboren und lebt derzeit mit ihrer Familie im schönen Münsterland. Schreiben und Reisen gehören zu ihren Hobbies, die sie gerne verbindet, in dem sie ihre Handlung an Orten spielen lässt, die sie schon besucht hat. Mit dem Schreiben hat sie schon früh begonnen, am liebsten schreibt sie Geschichten für junge Erwachsene. Wenn sie nicht gerade an ihrem nächsten Buch schreibt, füllt sie ihren Podcast „Autor werden? – Autor sein!“ mit Inhalt, liest oder tobt sich auf Instagram kreativ aus – immer mit dabei: ein heißer Kaffee und ihr Kater Filou.
Manchmal greife ich zu Büchern in dem Wissen, dass sie mich begeistern werden. Und ja - so war es hierbei auch, und die Geschichte kam einfach genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich habe dieses Buch in wenigen Stunden - gefühlt in wenigen Atemzügen- quasi inhaliert und in mich eingesaugt, weil mich alles daran so gefesselt und überzeugt hat. Wie gut war das bitte? Ich liebe Kim Leopolds Schreibstil, ihre Art Charaktere zu erschaffen und Worte miteinander zu verbinden. Worte, die es schaffen einen tiefgründig zu berühren, und das innerhalb kürzester Zeit! Hach, einfach große Liebe für die Geschichte, die Spannung, die Liebesgeschichte und einfach die ganze Atmosphäre. Ich habe keine Sekunde gebraucht um danach direkt zu Band 2 zu greifen, ich glaube das sagt schon alles. Große Liebe für alle New Adult Fans ist das exakt die richtige Reihe!!
Ein Nerd mit Schokoladenaugen, ein verletzlicher Draufgänger und ein Musiker mit rauchiger Stimme – wen wird sie lieben, wen küssen und wen über die Klippe stoßen?
An Ablenkung fehlt es Meredith nicht, als sie nach dem Tod ihrer Mutter in die Stadt zieht, die niemals schläft. Zwischen Sonnenaufgängen und Tänzen bei Kerzenschein versucht sie, ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben. Doch das ist gar nicht so leicht, wenn ein totes Mädchen zwischen ihr und ihren Mitbewohnern steht und ihr Dad nach jahrelanger Funkstille versucht, eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Wie kann sie da noch an die Liebe denken?
Meine Meinung:
Die liebe Kim hat mir diese Geschichte als Rezensionsexemplar (eBook) zur Verfügung gestellt und ich wollte mich hiermit nochmals bei ihr bedanken.
Als ich den Klappentext gelesen habe, wollte ich diese Geschichte sofort lesen. Ich hatte einige Erwartungen an das Buch und vieles wurde auch erfüllt.
Meredith hat eine schwere Zeit hinter sich aber auch vor sich. Sie musste in den letzten Monaten viel mitmachen. Jetzt will sie endlich einen Neuanfang und zieht nach Amerika. Dort landet sie in einer WG mit zwei Jungs. Anfangs ist sie darüber nicht begeistert aber nach und nach freunden sie sich alle an. Dennoch steht etwas zwischen den Jungs und ihr. Was wird sie in Amerika erleben? Das müsst ihr unbeding selber lesen.
Meredith hat viel in den letzten Monaten mitmachen müssen. Innerlich ist sie ein gebrochener Mensch aber äußerlich versucht sie es nicht zu zeigen. Als sie in Amerika ankommt, will sie endlich ein neues Leben und vor allem will sie das tun, was ihr Spaß macht. Dann kommt doch alles etwas anders als gedacht. Sie hat zwei Mitbwohner, die sie gern mag und mit denen sie über vieles sprechen kann. Dennoch steht etwas zwischen ihnen. Dies bringt sie immer wieder zum Verzweifeln und zum Nachdenken. Als sie dann einige Sachen rausfindet, ist sie schockiert und weiß Anfangs gar nicht wie sie damit umgehen soll.
Die ersten Kapitel haben mir schon gut gefallen und ich hoffte, dass es auch so weitergehen wird. Größtenteils ging es wirklich spannend, aufregend und aufwühlend weiter. Anfangs hatte ich so ein paar Probleme Jamie und Ash auseinander zu halten aber nach und nach konnte ich sie auseinanderhalten. In diesem Buch passiert so viel und die Geschichte hat immer wieder Wendungen mit denen man nicht rechnet. Dies hat mir gut gefallen. Dennoch fand ich die Geschichte manchmal etwas zu brav. Die Menschen sind dort so lieb, harmoniebedüftig und vieles mehr. Manchmal hät ich mir doch mehr Ausbrüche wie Wut, Verweiflung usw. gewünscht. Dennoch ist es eine zuckersüßer Geschichte die mich begeistert und berühren konnte.
Fazit:
Diese Geschichte ist so zuckersüß und absolut toll. Sie konnte mich absolut abholen, begeistern und berühren. Dennoch hatte ich anfangs Schwierigkeiten Jamie und Ash auseinender zu halten. Außerdem waren mir manche Sachen einfach etwas zu „lieb“ geschrieben. Die Menschen in dem Buch sind alle so harmoniebedüftig, lieb und nett aber dennoch hät ich mir manche Ausbrüche einfach mehr gewünscht. Auch wenn ich ein paar Kritikpunkte hatte, will ich Euch dieses Buch ans Herz legen. Es ist eine berührende und tolle Geschichte und ich freue mich schon sehr auf Ascheregen!
Cover Mir gefällt das Cover sehr gut! Obwohl ich kein Fan von Lila in all seinen Variationen bin, mag ich dieses Cover gern. Es hebt sich von der Masse ab. Darauf sind keine Gesichter abgebildet, was ich sehr toll finde, statt dessen Bilder die man Tatsächlich mit New York verbindet! Es passt für mich einfach perfekt zur Geschichte!
Meine Meinung Die Geschichte um Meredith beginnt damit, dass sie in ihr neues Wohnheim zu Jamie und Ash zieht. Sie versteht sich super mit den beiden Jungs, obwohl sie sich ihr gegenüber etwas seltsam verhalten. Mer ist wegen dem Tot ihrer Mutter zu ihrem Vater nach Amerika gezogen. Es hat mir sehr gut gefallen, dass die Tatsache, dass sie ihre Mutter verloren hat, nicht so unendlich ausgeschlachtet wurde. Hin und wieder fliest es in die Geschichte ein und passt dann auch immer sehr gut. Auch die Trauer des Mädchens war für mich gut nachvollziehbar und nicht in die Länge gezogen. Auf diesem Gebiet hat die Autorin sehr viel Feingefühl bewiesen und auch gezeigt, es kann durchaus anderes gehen. Allein damit hat sich mich schon sehr begeistert.
Meredith ist ein sehr sympathischer Charakter. Sie hat es schnell geschafft sich in mein Herz zu schleichen und ich habe mit ihr mit gefiebert. Ihre Handlungen und ihre Taten waren für mich gut nachvollziehbar, außerdem ist sie keine Zicke und betreibt kein aktives "Slut-Shaming", was mich in so vielen Büchern so sehr stört! Hier hat die Autorin die anderen Mädchen auch mit Respekt behandelt! Dafür bekommt sie von mir ein großes Plus, denn dass liest man in letzter Zeit viel zu selten.
Jamie und Ash sind zwei tolle Jungs. Ziemlich nerdig, was sie mir sehr sympathisch gemacht hat. Natürlich könnte man jetzt sagen, dass es vielleicht etwas übertrieben ist, dass die beiden, abgesehen von dem Nerdsein, auch noch hammermäßig aussahen, aber darüber kann ich getrost hinweg sehen, denn mich stört das wenig. Sie sind auch nicht auf eine erniedrigende Weise als Nerd dargestellt, sondern einfach zwei sympathische junge Männer, die Comics und Videospiele mögen. Daran ist meiner Meinung absolut nichts auszusetzten.
Dann gibt es da noch dieses verschwundene Mädchen. Zu diesem Mädchen möchte ich gar nichts verraten, aber unerwähnt kann ich es doch nicht lassen. Die Geschichte, die sich um das Mädchen rankt finde ich klasse gemacht, am Schluss geht mir das jedoch etwas schnell.
Im Allgemeinen bin ich der Meinung, das der Schluss etwas aprubt war. Ich habe gelesen und war noch mitten in der Geschichte und auf einmal war sie zu Ende. Das ging wirklich sehr schnell. Ich habe mich nicht abgespeist gefühlt, aber irgendwie hätte ich einfach noch ein wenig mehr gewusst. Ich hätte mir gewünscht, dass man das Ende noch etwas spannender gemacht und vielleicht etwas mehr in die Länge gezogen hätte. Stoff genug hat die Geschichte meiner Meinung auf jeden Fall geboten. Trotzdem kann ich auf keinen Fall behaupten, dass mich Love, Kiss, Cliff enttäuscht hat.
Die Geschichte fand ich toll und habe sie auch sehr gerne gelesen. Sie hat mich sehr gut unterhalten und ich habe sie verschlungen. Am Ende konnte ich das Buch gar nicht mehr weglegen und musste einfach wissen wie es endet. Kim hat einen tollen Roman geschrieben, den ich wärmstens empfehlen kann. Außerdem freue ich mich schon auf den zweiten Teil Ascheregen. Diesem Buch gebe ich mit Freuden vier von fünf Monstern, da mir am Ende einfach noch etwas mehr Geschichte gefehlt hat und mir alles etwas zu schnell ging, das Buch aber trotzdem einfach toll war.
Ich habe den Klappentext vor dem Kauf gar nicht gelesen, da ich die Anfänge damals noch als Blogroman still verfolgt hatte. Trotzdem wusste ich nicht mehr recht, worum es ging - und irgendwie hat sich das auch nicht wirklich geändert. Manchmal kam der Blogroman sehr stark durch, dann wieder fühlte ich mich an eine Fanfiction erinnert, bei der Lilian einfach alles kann und auch mal kapitelweise Nebensächlichkeiten erlebt. Klamotten shoppen, dann ein paar Unifreunde kennenlernen, die eigentlich nur so wirklich da sind, damit sie Unifreunde hat, eine gute Freundin finden anfangs, die dann doch gar keine Freundin wird, Verwandte, die wirklich, wirklich untergehen ...
Ich wurde zwar gut unterhalten und es war flüssig zu lesen, aber der rote Faden hat mir dann doch gefehlt. Zudem fehlte das romantische Knistern zwischen dem späteren Pair teilweise völlig - da merkt man dann doch, dass in den Anfangszeiten damit gespielt wurde, wer von den drei Typen es denn nun wird (Ash, Jamie, Liam?). Da hatte ich mir irgendwie mehr erhofft.
Insgesamt irgendwie ein bisschen was von einer Gossip Girl Fanfic, mit Reichen, Schönen, New York und einer leicht Mary Sueigen-Hauptfigur aus Deutschland, deren größten Probleme sind, was die Klatschpresse zu ihr sagen wird und für welchen Typen sie jetzt was fühlt. Für zwischendurch mal ganz nett.
Es ist vor allem eines: 08/15. Der Text enthällt eine kleine Kurzgeschichte über ... wen auch immer und eine Leseprobe bestehend aus drei kurzen Kapiteln. Ich fange mit der Kurzgeschichte an. In ihrer zu starken Verknappung erinnert sie mich an das, was ich für mein Creative Writing Seminar schreibe, da wir da nur eine Seite zur Verfügung haben, damit die Dozentin auch alle 30 Texte in einer Woche lesen und kommentieren kann. Hier hat die Autorin jedoch allen Platz der Welt und hätte der Erzählung auch viel Gutes getan, wenn sie den auch genutzt hätte. So wirkt das eher wie eine Aneinanderreihung von Fotos, bei denen die Hälfte des Kontextes fehlt. Der Leser kann sich nicht alles erschließen, was sich hier hinter den Kulissen abspielt. Beispielsweise hätte es dem Text sehr gut getan, wenn er mehr über die Scheinwelt preisgibt, in der Rose angeblich lebt. Stattdessen erfahren wir davon am Ende in einem Nebensatz, obwohl das essenziel für die Handlung und die Beziehung der Personen ist, welche von ihrer vermutlichen psychischen Erkrankung geprägt ist. Das hätte so viel interessanter sein können, wenn es wie so vieles nicht unter den Tisch fallen gelassen worden wäre! Der Einstieg in den Text war auch mehr gewollt als gekonnt. Er beginnt mit der Beschreibung eines Gucklochs in einer beschlagenen Scheibe. Der Kunstgriff wäre hier gewesen, die Beschreibung wesentlich intensiver zu gestalten und dann langsam den Blick auf immer größere Strukturen zu lenken. Stattdessen weiß ich nicht mal, ob die Eröffnungsszene in einem Bus, Auto oder sonstwo spielt. Die Leseprobe ist bestenfalls biebig. Ich störe mich an dem klischeehaft ausgefallenen Namen der Protagonistin, Lilian, weil Protas in Teenieschmonzetten grundsätzlich speschöl Namen haben müssen. Des weiteren kommt selbst die Leseprobe nicht ohne weitere Klischees aus. Sie kommt in eine JungsWG, die beide nicht kochen können, also muss sie es tun. Der Schreibstil ist bestenfalls beliebig und für meinen Geschmack viel zu melodramatisch und schwülstig. Zudem weiß ich nicht mal, wer im dritten Kapitel spricht. Lilian? Das mir sehr schleierhafte Individuum aus der Kurzgeschichte, das ich absolut nicht kennenlernen durfte? Irgendwer anderes? Nachbars Katze? Keine Empfehlung. Es reizt mich auch null, die weiteren Texte der Reihe zu lesen, da ich selbst nach diesem kurzen Text Böses ahne.
Die Autorin greift in ihrer Geschichte Wünsche, Sehnsüchte und Träume auf, die wohl jedem aus vergangenen oder auch gegenwärtigen Jugendtagen geläufig sind. Es geht um die üblichen Themen Familie, Zugehörigkeit und Identität, und Liebe.
Die mit viel Schwung und in angenehm fließender Sprache erzählte Geschichte nimmt dabei gerade zum Ende hin ganz ungeniert Seifenopern Elemente mit ins Boot und wusste damit diesen Leser bis zur letzten Seite zu unterhalten.
Es käme wohl niemand auf die Idee der Autorin vorzuwerfen sie hätte hier "große Literatur" geschaffen (oder auch nur im Sinn gehabt). Sie erzählt eine simple gestrickte, zuckersüße Liebesgeschichte die direkt ins Herz geht. Dass dabei alles nicht so neu ist, das verzeihe ich ihr gerne, denn die Charaktere die sie erschaffen hat sind allesamt geeignet gewesen mich auf die Seiten zu Bannen. Die wenigen Stunden in denen das Leben dazwischenkam, wenn solche Trivialitäten wie Arbeiten oder Schlafen anstanden, verbachte ich in Folge davon damit dass diese Charaktere mich in Gedanken weiter begleiteten und mich mit ihrer so gar nicht unerträglichen Leichtigkeit des Seins erfreut haben.
Einziger persönlicher Stolperstein war für mich dass die Autorin sich für den so beliebten Present Tense entschieden hat und dabei leider so nach und nach in ziemlich alle denkbaren erzählerischen Zeitfallen tappt die dieser so mit sich bringt, wenn man mit aus dem üblicheren Past Tense übernommenen Formeln und Wendungen arbeitet. Aber das ist ja eine stehende Kritik die ich an fast allen Autoren, welche sich für diese Erzählform entschieden haben, üben muss.
Kurzgefasst war für mich Love, Kiss, Cliff eine sehr schöne, solide in die Sweet Romance fallende Jugendgeschichte (gleichwohl die Charaktere schon im Studentenalter, also New Adult Material sind) welche es der Seele gestattet die Beine baumeln zu lassen und einfach ein wenig von der Liebe zu Träumen.
Wieso hab ich so lange gewartet? Dieses Buch lag soooo lang auf meinem SuB, dass es mir mittlerweile so unglaublich leid tut und dann haut Kim damit auch noch so einen raus. Das Buch ist der Hammer! Die Geschichte um Lili und ihre Familiengeschichte ist super spannend und gefühlvoll. Dass hier mehr hinter dieser Doppelgänger-Geschichte steckt, war mir allerdings recht schnell klar und ich bin fast gestorben, weil die Auflösung so lang gedauert hat und keiner von selbst diese Verbindung erahnt. Umso mehr hat es mich gefreut, dass am Ende alles gut geht. Es wird niemanden wundern, dass es hier eine Happy End Garantie gibt, bei der Reihenbenennung. Ich liebe einfach alles an dieser Geschichte und bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Bei der Sprecherwahl des Hörbuches hat Kim auch wieder ganze Arbeit geleistet und die perfekten Stimmen gefunden. Es ist erstaunlich, wie sie das immer wieder schafft.
2,5 Sterne. Der Schreibstil ist nicht meins, alles muss sehr explizit beschrieben werden, manches kann man ja auch zwischen den Zeilen lesen. Abgesehen davon natürlich voll mit Klischees gepackt und sehr vorhersehbar. Die zweite Hälfte des Buches ist gefühlt total vollgepackt mit einem Ereignis nach dem Nächsten und keines davon wird ausgepackt. Und wenn ich noch einmal „ScHoKoLaDeNaUgEn“ lesen muss, schreie ich.
Daraus ist so eine tolle Geschichte geworden, ich bin schon ganz gespannt auf Ascheregen. :) Trotz kleiner Makel: Die Charaktere sind sympathisch, die Atmosphäre ist total schön und New York, einfach New York.
Wie unsere Protagonistin nach New York kam ist eine nette, abwechslungsreiche Idee und nicht immer dasselbe. Vor allem war ihr Verhältnis zum Vater super gemacht. Der Einfall der Geschichte wirkt zunächst etwas klischeehaft, doch der Knackpunkt ist es, daraus was besonderes zu schaffen und das hat die Autorin erfolgreich gemeistert. Ich habe mich in dem Buch wohl gefühlt, ein wenig heimisch. In jeder Szene steckt soviel Liebe und auch Liebe zum Detail. Zunächst war ich ein wenig schockiert, ob sie wirklich eine Dreifachliebe erschaffen möchte, doch zum Glück muss man diese nicht bangen. Alle neuen Bekanntschaften entwickeln sich in andere Richtungen und es ist schön, zu sehen, wie unterschiedlich die Charaktere damit umgehen und einfach komplett natürlich sind. Das schöne ist, dass in diesem Buch alles so realistisch wirkt. Die Zweifel, die aufkeimenden Ängste, Hoffnungen. Selbst das Ende schenkt uns kein komplettes Happy-End und ich musste mir schon die ein oder andere Träne verkneifen. Es gab einige Stellen, an denen ich Schmunzeln und auch Lachen musste und Bücher, die mir sowas geben können, liebe ich über alles. Denn das sind Dinge, die nebenbei passieren und nicht versucht werden, zu erzwingen.
Charaktere
In erster Linie ist da unsere Protagonistin Meredith. Sie ist so wunderbar natürlich und hat ihre Meinungen und Geheimnisse. Manchmal findet sie die richtigen Worte und manchmal rast mit ihnen alles den Berg hinab. Wie im richtigen Leben eben. Schade fand ich es, dass ihre erste weibliche Bekanntschaft Keira sich so verflüchtigt in dem Buch. Sie und Mer haben sich ja auf Anhieb verstanden, doch nie mehr wirklich Kontakt zueinander gehabt. Trotz der Umstände, hätte ich das schön gefunden. Die Kerle waren natürlich weltklasse. Ein Mix aus dem typisch-faulen Männerklischeebrunnen und den verborgenen, einfühlsamen Seiten. Also in die Charaktere habe ich mich verliebt. Sie sind alle realistisch und ich fühle mich geborgen bei ihnen.
Schreibstil & Sichtweise
Der Schreibstil ist locker, leicht. Die Autorin beschreibt die Geschehnisse genau, doch niemals zu ausführlich. Der Mix hat mich einfach mitgerissen. Selten habe ich das Gefühl, in einer Geschichte heimisch zu sein. Eine Geschichte, in die man sich selbst so gut hinein versetzen kann. Ich konnte lachen, mir eine Träne verdrücken und auch mal wütend sein. Doch am Ende war das Buch einfach nur beruhigend. Geschrieben wurde das Buch aus der Ich-Perspektive von Meredith. Die Kapitel waren sehr kurz gehalten und an einigen Stellen gar nicht nötig gewesen, da man von einem ins andere Kapitel in einem Rutsch rübergleiten konnte. Es war kein störender Sprung oder sonstiges zwischen.
Cover & Titel
Ich liebe das Cover so sehr. Die Farbtöne harmonieren perfekt mit der Stimmung, die in mir aufkommt. Fernweh, Großstadtleben, Sehnsucht. Es ist ein absoluter Eye-Catcher und das ohne die so modernen Gesichter vorne drauf. Bald bekommt es übrigens ein neues Cover, welches noch schöner ist! Schaut mal auf der Seite von der Autorin nach oder direkt beim Amrun-Verlag. Den Titel finde ich auch sehr schön gewählt. Entscheidend ist dabei das Wort "Cliff". Kuss und Liebe versteht sich von alleine, doch Cliff hat nochmal seine eigene Bedeutung. Ich interpretiere die "Klippe" als den Schatten, über den man springen muss. Etwas neues wagen, sich öffnen. Der neue Titel "Liliennächte" sagt mir im Gegensatz gar nicht so zu.
Zitat
"Wenn ich mal für eine Sekunde innegehalten hätte und nicht nach der bequemsten Lösung gesucht hätte, dann hätten sie ihr vielleicht noch helfen können." - Seite 122
Fazit
Ein Buch, was in mir Glücksgefühle auslösen konnte. Ein absolutes Wohlfühl-Buch, welches die Realität nicht aus den Augen verliert und mit dem man Eins sein kann.
Dieses Buch war wirklich wunderschön und doch spannend und teils dramatisch. Es hatte also genau die Mischung, die mir gefällt. Ich war von der Geschichte absolut gefangen und fieberte mit den Protagonisten mit.
Geschichte
Die Geschichte hat mich mit ihrer Mischung aus Liebesgeschichte, Spannung und Drama absolut begeistert. Sie war sehr gut aufgebaut, so dass man Stück für Stück in die Geschichte gleitet. So war ich sehr schnell in der Lage mich in die jeweilige Situation reinzuversetzen. Mich hat die Geschichte mit ihrem Verlauf positiv überrascht, denn ich habe nicht damit gerechnet, dass sie sich so spannend und teils dramatisch gestaltet ohne traurig zu sein. Es ist nicht nur eine einfache Liebesgeschichte , da Verzwickungen, Missverständnisse und Enttäuschungen auch eine große Rolle spielen. Man erhält auch einen kleinen Einblick von New York und in das nicht nur rosige Leben der reichen von Manhattan. Denn die Protagonisten haben auch mit den Erwartungen der Familie zu kämpfen.
Erzähl wird die Geschichte in der Ich Form aus Lily’s Sicht. Teils hätte ich zwar gerne die Gedanken von Ash und Jamie gelesen, gefehlt haben mir ihre Gedanken aber nicht wirklich.
Protagonisten
Die Protagonisten gefielen mir alle sehr gut. Ich konnte mich sehr gut in ihre Gefühle und Handlungen reinversetzen. Jeder von ihnen hat seine Probleme, mit denen er umgehen muss und doch passen sie sehr gut zueinander und gleichen sich aus. Auch Freundschaft und Pflichtgefühl für die Familie kommen hier sehr gut zur Geltung. Besonders gefielen mir Jamie und Lily, da beide eine wirklich herzliche aber direkte Art hatten, obwohl sie auch mal auf den Putz hauen können. Teils sind die Protagonisten die Kinder von Finanzbossen in Manhattan, wodurch sie nicht Immer das gewünschte Leben führen können.
Schreibstil
Der Schreibstil in der Ich Form aus Lily’s Sicht gefiel mir sehr gut. Denn er war flüssig und lebendig geschrieben, so dass ich mich bestens in Geschichte und Protagonisten reinversetzen konnte. Außerdem lies sich das Buch sehr flüssig lesen, ohne dass man ins Stocken geriet. Die Kapitel waren recht kurz gehalten, was ich aber als positiv empfunden habe.
Gefühle/Emotionen
Gefühlsmäßig hatte dieses Buch eine ganze Menge zu bieten. Man fiebert mit Lily absolut mit und begleitet sie auf ihrer Achterbahnfahrt. Hier waren Gefühle wie Liebe, Freundschaft, Wut, Traurigkeit, Liebe und Vertrauen stark vorhanden, so dass man alles gut miterleben konnte, was in Lily vorgeht. Aber auch die Gefühle und Handlungen von Jimmy, Rose und Ash waren absolut nachvollziehbar, auch wenn die Geschichte aus Lily’s Sichtweise erzählt wird.
Fazit
Ich kann dieses Buch jedem Liebhaber von Liebesgeschichten empfehlen. Denn es ist eine sehr schöne Adult Liebesgeschichte, die viel Gefühl, aber auch Spannung und etwas Drama beinhaltet. Die Protagonisten werden einem sehr schnell sympathisch und man verfolgt ihre Geschichte mit Spannung mit.Es ist der erste Teil einer Reihe, aber dieser Band ist in sich abgeschlossen und kann einzeln gelesen werden. Trotzdem bin ich auf Ash’s Geschichte neugierig und werde sie gleich im Anschluß lesen.
Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Nochmal vielen Dank dafür.
Nachdem Lily ihre Mutter verloren hat, zieht sie von Deutschland in die Staaten, um näher bei ihrem Vater zu sein. Dort landet sie in einer WG mit den beiden Jungs Ash und Jamie, denn durch einen Zufall entpuppen sich die beiden Mädels als sehr männlich. Aber Lily nimmt die Herausforderung an und zieht bei ihnen ein. Sie geht von nun an in New York aufs College und möchte ihren Vater besser kennen lernen. Aber sie wird immer wieder mit der ehemaligen Mitbewohnerin ihrer neuen Mitbewohner verwechselt. Und aus irgendeinem Grund, wollen die zwei Jungs nicht über sie reden. Was hat es mit diesem mysteriösen Mädchen auf sich und wieso will niemand über sie sprechen!?
Ich habe bereits die Kurzgeschichte „Hundert minus einen Tag“ von der Autorin gelesen und fand es richtig süß, aus dem Grund habe ich mich sehr auf Liliennächte gefreut. Der Einstieg hat super geklappt und hat mir gut gefallen. Der Schreibstil war ebenfalls super, leicht zu verfolgen und flüssig. Auch die kurzen Kapitel haben zu einem guten Lesefluss beigetragen. Leider kommen jetzt aber ein paar Kritikpunkte, die ich an dieses Buch habe:
Was mir leider gar nicht gefallen hat war, dass es soooo unfassbar viele Zufälle gab, die einfach nur unrealistisch waren. Dies kam mehr als nur zwei, drei Mal vor und hat mich dann irgendwann einfach nur noch genervt und ich konnte nur noch die Augen verdrehen. Ich kann leider keine konkreten Beispiele nennen, weil das zu sehr spoilern würde, aber es gab echt einige solcher Momente.
Die Geschichte wird aus der Sicht von unserer Protagonistin Lilian, kurz Lily erzählt. Auch wenn ich ihre Entscheidungen manchmal nicht nachvollziehen konnte, war sie mir eigentlich ganz sympatisch. Zumindest bis zu einem bestimmten Punkt. Wen ich aber noch viel lieber mochte, war Jamie. Und auch Ash. Beides super tolle Jungs, liebevoll, süß und witzig. Ich hätte nichts dagegen gehabt, ebenfalls mit ihnen zusammen zu wohnen. Zum Schluss hin gab es ein paar Wendungen, mit denen ich teilweise aber schon gerechnet habe. Für mich war das aber einfach viel zu unrealistisch und an den Haaren herbeigezogen. Leider.
Fazit: Obwohl ich mich sehr auf diese Geschichte gefreut habe, hat mich das Buch leider ein wenig enttäuscht. Es gab immer wieder ein hin und her, man hatte das Gefühl, die Protagonistin konnte sich nicht so richtig entscheiden, mit welchem Jungen sie nun ausgehen will und außerdem gab es für mich einfach zu viele Situationen und Geschehnisse, die nicht realistisch rüber kamen. Das Ganze ist irgendwann ab der Hälfte des Buches immer schlimmer und unrealistischer geworden, was mich echt geärgert hat. Ich hätte mir auch einen anderen Ausgang der Geschichte gewünscht, aber trotz allem möchte ich auch gerne noch den zweiten Teil der Reihe probieren und hoffe, dass mir dieser besser gefallen wird.
Diesen ersten Teil habe ich bei meinem SuB-Abbau auf dem Kindle entdeckt und ich hatte mal wieder Lust auf eine schöne Liebesgeschichte. Aus diesem Grund habe ich mich schon gefreut, denn es klang nach einer süßen Geschichte, die ans Herz geht.
Es ist ein altbekanntes Muster, aber dennoch sehr schön umgesetzt und mit viel Gefühl bespickt. Lilly hat einen schweren Schicksalsschlag hinter sich und zieht zu ihrem Dad in die Staaten. Hier möchte sie ein neues Leben beginnen, nachdem ihres in Deutschland erstmal zerbrochen ist.
Aus diesem Grund zieht sie in eine WG mit zwei Jungs, wenn auch eher unbeabsichtigt.
Die aufgebauten Charaktere sind greifbar, vielschichtig und gingen mir definitiv ans Herz. Sie sorgen für ein Wohlfühlgefühl beim Lesen und ziehen den Leser in einen Sog, dass man immer weiter mitgehen möchte.
Lilly findet recht schnell Gefallen an Jamie, wobei auch Ash seine Reize hat wenn auch eher auf freundschaftlicher Basis. Sie findet sich schnell zurecht, findet Freunde in der Uni und baut ein starkes Bündnis mit ihren Mitbewohnern auf.
Jamie und Ash haben ebenfalls eine Vergangenheit zusammen, welche teilweise auch etwas düster und traurig ist. Sie beide haben es noch nicht ganz verarbeitet und so langsam wird Lilly in die ganze Geschichte mit hineingezogen.
Die Autorin schafft es einen locker leichten, gefühlvollen und überraschenden Liebesroman zu schaffen. Sie überzeugt mit Charme, starken Charakteren und einer ausgefallen Umsetzung.
Die Entwicklung gegen Ende hin fand ich teilweise etwas irritierend aber dennoch gut umgesetzt. Die Liebesgeschichte ist schön und greifbar, sodass sich alles ruhig entwickeln und entfalten konnte.
Der Ausgang mit Ash war überraschend und dennoch mehr als nur ein bisschen nachvollziehbar. Genau das, was man innerhalb der Geschichte gemerkt hat und dennoch nicht damit gerechnet hätte.
Mein Gesamtfazit:
Mit „How to be Happy – Liliennächte“ hat Kim Leopold einen gefühlvollen, locker leichten und sehr schönen Liebesroman geschrieben. Sie überzeugt mit Herz, Freundschaft und einer Menge Gefühl. Eine Geschichte in die man sich sehr schön fallen lassen kann.
"Ich heiße Jamie und ich liebe vögeln. Keine Ahnung was das Zweite heißt ..." ~ Jamie
Inhalt: Nach dem Tod ihrer Mutter muss Lilian wohl oder übel zu ihrem Vater ziehen. Da sie aber nicht in seiner Wohnung leben möchte, entscheidet sie sich für das Leben in einer WG. Doch anders als erwartet handelt es sich bei ihren Mitbewohnern Jamie und Ash um Männer statt wie erwartet um zwei Frauen. Lily stellt fest, dass es gar nicht so einfach ist, sich zwischen den ganzen hübschen Männern um sie herum zu entscheiden, wenn ihr Herz immer wieder verrückt spielt und sie sich genau in den einen zu verlieben scheint, den sie nicht lieben sollte ... und als wäre das nicht genug, erfährt sie nach und nach einige Details aus ihrer Vergangenheit, die alles verändern ...
👩👦: Lily hadert mit sich selbst und ihrer Vergangenheit und ist unsicher, wie viel sie von sich anderen anvertrauen möchte. Doch als sie dann doch mit ihren Mitbewohnern spricht, nehmen diese sie sehr liebevoll auf und die WG wird ihr neues Zuhause. Sie hat mich durch ihre Offenheit neuen Situationen und Leuten gegenüber wirklich beeindruckt. Sie findet sich auch in der High Society gut zurecht und wird trotzdem nicht zum klischeehaften Richkid. Jamie & Ash sind einfach traumhafte Mitbewohner - liebevoll, zuvorkommend & ordentlich. Auch menschlich habe ich beide sofort in mein Herz geschlossen und wollte sie nicht mehr loslassen, da sie zu einer Art Freunde für mich geworden sind. Mein Lieblingscharakter ist aber eindeutig Ash, weil er mich mit seiner Emotionalität verzaubert hat.
Meine Meinung: Ein absolutes Wohlfühlbuch, welches uns Kim da geschenkt hat. Das ganze WG Leben ist total süß und erfrischend - ich hab mich dort wirklich wohlgefühlt und war voll in der Story. Der Schluss des Buchs hat mir mega gut gefallen, weil es eben nicht das klassische Ende eines Liebesromans ist und ich das sehr schätze. Da ich keinerlei Kritikpunkte hatte, möchte ich 5/5 🌟 und eine Empfehlung vergeben.
Ein ganz guter New Adult-Roman und gleichzeitig der erste Band der »How To Be Happy«-Reihe, den man aber auch unabhängig davon lesen kann. Es geht hier um Lily, deren Mutter verstirbt und die deshalb aus Deutschland nach New York in die Nähe ihres Vaters ziehen muss, den sie kaum kennt. Jedoch erwartet sie in ihrer neuen WG bereits die ein oder andere Überraschung, denn nicht nur sind ihre Mitbewohner Ash und Jamie keine Frauen, wie zuerst gedacht, deren vorige Mitbewohnerin sah ihr scheinbar auch noch unheimlich ähnlich. Und zu allem Überfluss kommt sie zudem schließlich Jamie mit der Zeit immer näher, den sie ja eigentlich gerade erst unterstützt hat, auf ein Date mit einer anderen zu gehen. Der Schreibstil, der aus Lilys Sicht erzählt, liest sich angenehm leicht und die relativ kurzen Kapitel animieren einen sogar noch zusätzlich zum Lesen. Auch die Story an sich ist dabei ganz schön und ohne Kitsch oder zu viel Drama, wenn einem einige kleine Dinge auch leicht übertrieben vorkommen - was an sich aber kein großer Makel ist. Sprich ist die Geschichte eigentlich relativ unterhaltsam und ganz niedlich, wenn sie auch an einigen Stellen ruhig noch emotionaler hätte werden können. Die Charaktere an sich sind nämlich voll in Ordnung und ganz nett und man versteht auch, dass die Story nicht zu deep werden sollte, allerdings hätte es den Charakteren vielleicht noch ein Stück mehr Tiefe verliehen, wären mehr tiefere Gefühle im Spiel gewesen. Insgesamt also ein eigentlich ganz schönes und süßes Buch, das sich locker Zwischendurch so weg liest und wo man deshalb gern mal reinblättern kann. Auch auf die Geschichten der anderen Protagonisten wird man dabei ziemlich neugierig gemacht und so kann man es sich durchaus auch vorstellen, die Folgebände zu lesen.
Liliennächte ist ein Buch, das mich mal wieder so richtig begeistern konnte. Angefangen bei dem wirklich mehr als schönen Cover, über die liebevoll ausgearbeiteten Charaktere, als auch über die abwechslungsreiche Story.
Gleich zu Beginn habe ich gemerkt, dass ich Lilian sehr mögen werde. Sie ist bodenständig, lieb und ein toller Charakter. Sie hat ihre Mutter verloren und wirkt stark und zerbrechlich zugleich. Mir hat es wahnsinnig imponiert, wie sie mit ihrem Schicksal umgeht und das sie eben nicht den Kopf in den Sand steckt. An den richtigen Stellen hat sie getrauert ohne in Selbstmitleid zu zerfließen.
Auch ihre Mitbewohner, Jamie und Ash, sind toll und man muss sie einfach mögen. Jamie ist ein liebevoller Nerd von dem man alles haben kann. Er ist einfühlsam und aufmerksam. Aber auch Ash hat sein Herz am rechten Fleck. Auch wenn er an einer Stelle seinen Kopf verliert, so mochte ich ihn doch sehr gerne.
Die Story geht ans Herz. Der Schreibstil von Kim Leopold ist unglaublich toll. Sie hat mich von der ersten Seite an gepackt und ich habe das Buch in null komma nichts zuende gelesen. Ich konnte und wollte es nicht aus der Hand legen. Sie weiß genau, wie sie ihren Leser „bei der Stange“ halten muss und schmückt die Geschichte so aus, dass sie an keiner Stelle langweilig oder übertrieben wirkt. Die sympathischen Charaktere erleben eine Geschichte, die so das Leben schreibt.
Der Auftakt der „How to be happy“ Reihe hat mich voll und ganz überzeugt. Liebevoll ausgearbeitete Charaktere erleben eine Geschichte, die so das Leben schreiben könnte. Ich freue mich schon riesig auf die Folgebände.
Norway01 vor ein paar Sekunden Erst einmal vorab: vielen Dank für das Rezensionsexemplar!
Das Buch ist wirklich einfach schön zu lesen und angenehm es zu verfolgen. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden durch gelesen und bin froh dabei gewesen zu sein! Das Buch nimmt ein paar sehr schwierige Themen auf und setzt diese schön und leicht um. Die Themen werden jedoch nur angeschnitten und teilweise tiefer und teilweise nur oberflächlich in Angriff genommen. Es hat dem Buch eine gewisse Tiefe gegeben auch wenn ich zeitgleich sagen muss, dass es nicht sonderlich tief ging. Das muss man mögen aber in diesem Moment war es für meine Stimmung richtig. Im Sommerurlaub war es für mich somit eine gute Balance und persönlich habe ich auch nicht mit etwas anderem gerechnet - also eigentlich perfekt!
Das Buch hat einen nunja nicht ganz realistischen Ablauf aber perfekt für einen kurzen Schwenker in die Traum-/ Märchenwelt. Man könnte es fast mit einer kleinen Zusammenfassung von Gossip Girl vergleichen; das muss man auf jeden Fall mögen!
Nichts desto trotz habe ich es auf jeden Fall sehr genossen und wusste von Anfang an auf was ich mich eingelassen habe. Es war schön, fließend und ich konnte mich in die Charakter reinversetzten. Es war nicht alles hold was glänzt und auch manche Richtungen kamen unerwartet. Dennoch muss man sagen war vieles absolut zu erwartet und vorhersehbar. Daher für mich einen Punkt Abzug. Das Ende war zwar kein typisches Happy End und alle sind glücklich aber dennoch hat mir bei dem Ende etwas gefehlt. Es war zu einfach und zu schnell. Dennoch das Buch an sich ist ‚abgeschlossen‘. Daher für mich persönlich vier solide und gute Sterne!
Ich habe es endlich geschafft Liliennächte von Kim Leopold zu lesen.
In der Geschichte geht es um Lilian die gerade ihre Mutter verloren hat und nun einen Neuanfang in New York wagt. Gemeinsam mit ihren beiden Mitbewohnern Ash und Jamie könnte das sogar ganz gut klappen. Doch leider verläuft das Leben nie so wie man es sucht wünscht. Und so startet Lilians Neubeginn mit vielen Rätseln die es zu verstehen gibt.
Kim Leopold hat einen total ruhigen, einfachen und detaillierten schreib Stil. Ich war sofort von Anfang an in der Geschichte drin und es hat richtig Spaß gemacht immer mehr hinein gezogen zu werden. Alle Charaktere und Orte konnte ich mir sofort bildlich vorstellen und auch die Emotionen wurden super herüber getragen. Ich musste zwischendurch etwas lachen und hatte auch ganz viel ziehen im Herzen. Ausserdem gab es auch einige "Omg" Momente mit denen ich wirklich nicht gerechtnet habe. Allerdings muss ich persönlich sagen der ganze Schluß war mir fast du langweilig und irgendwie unnötig in die länge gezogen, klar kann ich verstehen, dass man dort irgendwie die Überlegung machen wollte zum 2 Teil aber das war meiner Meinung nach leicht unpassend. Aber trotzdem war es ein wundervolles Buch.
Wer auf new York, liebe und Spannung steht sollte unbedingt dieses Buch lesen deshalb gibt es auch ⭐⭐⭐⭐/⭐⭐⭐⭐⭐ von mir.
Cover Das Cover ist ein richtiger Hingucker. Ich finde es traumhaft schön und es ist etwas besonderes und zeigt die Stadt in der es spielt.
Thematik Es geht um ein Mädchen das durch den Tod ihrer Mutter zu ihrem Vater zieht. Sie zieht nicht nur in eine neue Umgebung, sondern von Deutschland in die USA.
Charaktere In diesem Teil geht es um drei Charaktere. Es geht um Lillian die in eine WG zieht mit zwei Jungen. Sie freut sich auf die neue Umgebung und freundet sich direkt mit ihren Mitbewohnern an. Und dann gibt es noch die zwei Mitbewohner Ash und Jamie die beide ihre Vergangenheit haben und trotzdem weiterleben auch wenn es nicht leicht ist.
Handlungsort Das ganze spielt in der Stadt New York. Sie wird traumhaft beschrieben und man merkt das man hier auch mal verloren gehen kann.
Umsetzung Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Es passiert immer etwas womit man nicht rechnet und das gefällt mir sehr. Es ist verzwickter als es den Anschein hat und das ist wirklich interessant.
Fazit Im Ganzen hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Es hat tolle Charaktere und einen abwechslungsreichen Inhalt!
Lieben Dank, das ich das Buch als Rezenionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe! Dies beeinflusst meine ehrliche Meinung nicht! Die Autorin Kim Leopold hat eine schöne, flüssige Art zu schreiben , ich finde die Charaktere wundervoll ausgearbeitet und mag die einzelnen Macken der Hauptprotagonisten! Die Geschichte ist von Anfang bis zum Ende super durchdacht und hält immer eine Überraschung für den Leser parat! Ich finde das Cover super süss gestaltet und in Kombination mit dem Klappentext hat es mich sehr neugierig aufs Buch gemacht! Ich muss abschließend feststellen, daß mir das Lesen grossen Spass gemacht hat und ich super gespannt auf die Fortsetzung bin, ich hoffe dann noch mehr von den sympathischen Protagonisten zu erfahren ! Danke!
Wow. Was für ein Buch. Ich liebe es. Das Cover ist wunderschön und passt für mich super zum Buch. Die Geschichte von Lily und Jamie hat mich vollkommen in den Bann gezogen. Lily und Jamie sind zwei wundervolle Charaktere. Ich haben mit den beiden mitgefiebert und gelitten. Das Buch ist einfach wunderschön geschrieben. Das Buch hat in mir so viele Emotionen ausgelöst und das meine ich positiv. Das Buch ist so gefühlvoll geschrieben. Man taucht in die Geschichte vollkommen ab und vergisst alles um sich herum. Zum Inhalt verweise ich auf den Klapptext. Im Klapptext stehen alle wichtigen Informationen. Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Ich kann nur sagen: Wow. Vielen Dank für die tollen Lesestunden. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. ❤️❤️❤️
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und sehr ausschmückend gestaltet, dass man sich ein schönes Bild der einzelnen Charaktere Bilder kann. Die Gefühle der Figuren werden auch in diesem Buch von Kim Leopold sehr gut vermittelt, so dass man hier wirklich mit dem eigenen Herzen dabei ist. Vom Inhalt der Geschichte kann ich nur sagen, dass sich mein Bilck auf die einzelnen Personen die hier vorkommen mehrfach im Buch komplett verändert hat und es viele "Aha-Momente" gab. Das einzige was ich schade fand ist, dass der Schluss viel zu schnell kam. Ich hätte hier ohne Probleme noch 100 Seiten mehr über diese Gruppe lesen können 🥰😍❤
Eine absolute Achterbahn der Gefühle!! So viel Liebe, Hoffnung und Schmerz auf einmal muss verarbeitet werden, aber es ist einfach wunderschön!! Eine wunderschöne Geschichte und tolle Charaktere. Ich habe mich sofort in die Charaktere verliebt, dass ich gar nicht wusste, wenn ich am meisten in mein Herz schließen sollte. Noch dazu leert dieses Buch die Höhen und Tiefen im Leben zu bestehen und am wichtigsten leert es #howtobehappy.
LESETIPP FÜR??? Fans von New York, College Romanzen und einer recht konstruierten Geschichte mit Schwächen im Bereich der Logik. Nett, für nebenbei okay, aber mehr nicht.
Inhalt/Meinung „Liliennächte“ zu lesen war eine „aus dem Bauch“-Entscheidung. Die Bücher von Kim Leopold tauchen immer wieder in meine FB-Timeline auf und tief in meinem Inneren bin ich eben auch nur ein Mädchen, das Einhörner mag und auf rosa steht. Ein Mädchen, das Glücklich sein will. Aber wie? #Howtobehappy ?
Ganz zu Beginn dachte ich, ich bin in einem Klischeealptraum gefangen. Mädchen zieht zu ihrem unbekannten Vater, weil die Mutter gestorben ist. So oder so ähnlich beginnen ja mittlerweile gefühlt tausend Bücher und ich bin ehrlich, ich habe kurz mit dem Gedanken gespielt, das Buch wegzulegen. Aber ich gab mir einen Ruck und las weiter. Was gut war! Es mag sein, das diese Idee tausendundein Mal überall auftaucht, es kommt letzten Endes aber darauf an, was daraus gemacht wird! Und die Autorin überzeugte mich, dass der Anfang zwar nach einem Klischee aussieht, aber keins ist!
Die Protagonistin Lilian erweist sich als taffe, junge Frau, die zwar sehr unter dem Tod der Mutter leidet, aber dennoch ihren Lebenswillen nicht verloren hat. Sie versucht alles Mögliche, um sich in ihrem neuen Leben wohl zu fühlen und begegnet jedem Menschen, den sie kennenlernt offen und neugierig. Auch wenn Lilian hin und wieder etwas naiv wirkte und manchmal auch den Wald vor lauter Bäumen nicht sah, mochte ich sie auf Anhieb und hätte mich gefreut, wenn sie auch meine Freundin gewesen wäre.
Ash und Jamie, die zwei Jungs denen die WG gehört, in die Lilian zieht, helfen ihr auf ihre ganz eigene Art und Weise, denn Lilian lernt beide gern zu haben. Die beiden Jungs sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht und dennoch (oder gerade deswegen) verstehen sie sich blendend! Ash, der Draufgänger und Zockerfanatiker, der mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat und es zeitweise nicht klar ist, ob die Dämonen oder er gewinnen. Jamie, der Nerd mit den Sprüche-Shirts, der für Lilian alles stehen und liegen lässt und das, obwohl er sie kaum kennt. Die beiden nehmen sie auf, und zeigen ihr, dass das Leben trotz allem lebenswert ist. Ganz langsam kommt Lilian in ihrem Leben an, findet einen Ruhepunkt und glaubt zu wissen, was sie jetzt will. Und dann kommen Geheimnisse ans Licht, die Lilian den Boden unter den Füßen wegziehen…
Es ist ja immer so, dass in solchen Geschichten irgendwann Geheimnisse auftauchen, die die Harmonie zerstören. Das ist hier nicht anders. Allerdings schaffte es die Autorin, mich lange Zeit im trüben Fischen zu lassen. Klar, ich hatte so meine Vermutungen, aber je mehr ich mir sicher war, desto mehr kamen neue „Indizien“ hinzu, die mich wieder verunsicherten. Letzten Endes hängt tatsächlich alles zusammen. Jamie, Lilian, Ash, der Vater. Alles. Und das hab ich so nicht kommen sehen.
Es war schön, mit Lilian auf diese Reise zu gehen. Zu sehen, wie sie wächst, sich verliebt, Liebeskummer hat. Sich selbst entdeckt und auch Menschen los lässt, die ihr nicht gut tun. Jedes Licht hat seine Schattenseite, das lernt Lilian auf eine nicht ganz so leichte Art und Weise. Und auch wenn sie immer mal wieder ganz schön harmoniebedürftig ist und alle ihre Lieben glücklich sehen will, geht das alles nicht so, wie sie sich das wünscht. Denn jeder trifft für sich selbst die Entscheidungen, die ihm in diesem Augenblick richtig erscheinen und manchmal kann man bei solchen Entscheidungen keine Rücksicht auf die Gefühle anderer nehmen. Denn dann geht es nur um einen selbst und um das, was einen glücklich macht.
Gegen Ende war es fast schon wieder ein bisschen klischeehaft und es wurde auch hin und wieder etwas kitschig. Ich hab nichts gegen Kitsch, ich bin ein Mädchen, aber das übersprudelnde Harmoniebedürfnis von Lilian brachte mich dann doch hin und wieder an meine eigenen Kitschgrenzen. :-D Nichtsdestotrotz hält sich das Klischee abermals nicht in der Geschichte, womit ich nach dem Anfang ja eigentlich hätte rechnen müssen^^, und die Autorin serviert mir ein Ende, bei dem ich doch tatsächlich ein Tränchen hab verdrücken müssen.
Fazit „Liliennächte“ von Kim Leopold ist ein zuckersüßer Liebesroman, der das Herz berührt und die Seele lächeln lässt. How to be Happy?, fragt sich Lilian und ich fragte mich das auch. Und dann zeigte mir die Autorin tausendundzwei Dinge, wie das Glücklich sein möglich ist, denn Glück kommt immer von einem selbst. Von innen. Es ist eine Entscheidung. Man muss sich auch über die kleinen Dinge freuen können, um das große Glück empfangen zu können.
Handlung: Nach dem Tod ihrer Mutter zieht Lilian in die USA in die Nähe ihres Vater, den sie eigentlich gar nicht kennt. Durch ihr Studium entscheidet sie sich dazu in eine WG mit zwei Frauen zu ziehen, wobei sich jedoch herausstellt, dass es sich bei Jamie und Ash um zwei Männer handelt. Dennoch zieht sie ein und zwischen den dreien entwickelt sich eine Freundschaft. Langsam kommen Lilian und Jamie sich auch näher, aber sollte dafür ihre Freundschaft aufs Spiel gesetzt werden? Zudem steht die mysteriöse Rose, die Lilian laut Aussagen sehr ähnlich sieht, immer wieder zwischen den dreien. Dann entdeckt Lilian ein Detail aus ihrer Vergangenheit, was ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt.
Charaktere: Lilian fand ich auf Anhieb sympathisch, da sie schon irgendwie ganz lustig war. Sie hat sich direkt in die "Männer"-WG integriert und sich schnell in das Herz von Ash und Jamie geschlichen. Gerade bei ihr und Jamie habe ich gehofft, dass aus den beiden was wird. Ich war direkt Feuer und Flamme. Zum Ende hin hätte aber viel Drama verhindert werden können, wenn Lilian und Jamie einfach mal miteinander geredet hätten. Jamie mochte ich sehr gerne, weil er von Anfang an so süß war. Ich konnte auch viel über ihn und seine familiären Hintergründe erfahren, was wirklich interessant war und ihn noch viel authentischer erscheinen lassen hat. Dennoch tut er mir aufgrund seiner vorbestimmten Zukunft auch leid. Ash mochte ich auch, aber als es zu der Situation auf der Party kam, war ich doch etwas schockiert über ihn. Dennoch ist er ein guter Freund. Bei Liam war ich von Anfang an etwas misstrauisch und spätestens bei der ersten Verabredung war er extrem unsympathisch. Letztendlich ist er nicht nur unsympathisch, sondern auch gestört. Während des Lesens habe ich mich oft gefragt, was denn mit ihm los ist. Rose gegenüber war ich auch sofort misstrauisch und unsympathisch fand ich sie auch. Sie hat sich so aufgeführt als ob ihr die ganze Welt gehören würde. Zum Ende hin wurde sie mir dann auch echt sympathisch, aber zwischendrin wusste ich nicht, ob sie es wirklich ernst meint oder ihre Freundlichkeit nur spielt.
Spannung: Der erste Spannungspunkt war auf jeden Fall, dass sich die eigentliche Frauen-WG als Männer-WG entpuppt hat. Mit der Zeit wurden auch die Hintergründe, warum Lilian in die USA gezogen ist, dargelegt, was definitiv auch Spannung reingebracht hat. Dennoch wusste ich zwischendurch nicht wohin mich die Geschichte führen wird, was aber nicht so schlimm ist, weil das schließlich auch eine gewisse Spannung erzeugt hat. Ich wusste aber, dass das mit Liam, Jamie und Ash nur zu Chaos führen kann und in gewisser Weise war das auch so. Als dann die Details aus Lilians Vergangenheit ans Licht gekommen sind, war ich schon etwas schockiert, dennoch wusste ich noch in der Sekunde welche Schlussfolgerung sich daraus ableiten lässt. Es war viel auf einmal, manchmal auch frustrierend, aber echt spannend.
Schreibstil: Der Schreibstil hat mir direkt gefallen und mich in die Geschichte eintauchen lassen. Er war locker, leicht und dennoch fesselnd.
Cover: Das Cover finde ich ganz gut, dadurch dass es rosa ist und einen Glitzereffekt verursacht, aber auf der anderen Seite immer noch schlicht genug ist.
Fazit: Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne. Die Geschichte und die Charaktere haben mir gut gefallen und an Spannung mangelte es definitiv auch nicht. Jedoch hätte gerade am Ende einiges an Drama bezüglich Jamie und Lilian vermieden werden können, wenn sie wirklich miteinander geredet hätten. Das hat mich persönlich etwas gestört. Dennoch ist das Buch eine Leseempfehlung!
Ich habe ein kostenloses Exemplar über lovelybooks gewonnen.
Positives:
Die Geschichte ist sehr einfach geschrieben, du stockst nicht während des Lesens, weil du etwas falsch verstanden hast oder nicht mehr hinter her kommst.
Von den Charakteren mochte ich besonders Jamie und seinen kleinen Bruder Toby, auch Ash konnte mich überzeugen. Gegenüber Meredith war ich neutral, sie hat mich weder auf die Palme gebracht - noch konnte ich ihren Schmerz und ihr Leid mitfühlen.
Negatives: Klischees und Tropes, die viel zu oft verwendet werden. (SPOILER!) - Mitbewohner sind keine Mädchen, sondern Männer -Ex(-Freundin/Mitbewohnerin) hat eine Vorgeschichte mit den Jungs - Daddy Issues - Tote Mutter - angeblich verschollene/verschwundene/tote Schwester - Liebesdreieck
Meredith zieht neu nach New York, lernt ihre Mitbewohner kennen, es gibt ein (dunkles) Geheimnis (eher mehrere) und ein (oder zwei) Menschen verlieben sich. Hört sich alles sehr Gossip Girl für mich an. Bringt man auch noch eine Zwillingsschwester, von der man nichts wusste, ins Spiel, wird daraus ein Mix aus Gossip Girl und The Lying Game. Wer beides gesehen hat, wird mich in diesem Punkt bestärken.
Auch der Plötzlich Prinzessin-Faktor (normales Mädchen wird in die Elite eingeführt) hat für mich eine große Rolle gespielt. Ich gebe zu, dass mich einige Dramen/Soap Opera' Serien/Bücher packen und ich sie aufsauge, wie ein vertrockneter Schwamm, aber z u viel ist zu viel. Meredith ist einfach zu besonders für mich. Sie ist eine -wie sagt man das?- special snowflake. Sie hat ihre Mutter verloren, der Vater, der anscheinend nichts von ihr wissen wollte, ist steinreich, ihre neuen Mitbewohner sind Jungs, die (beide) was für sie empfinden, sie hat eine Zwillingsschwester von der sie nichts wusste UND sie zieht auch noch ausgerechnet in das Zimmer ein, das einmal eben dieser Schwester gehört hat.
Auch die Story ist vollgepackt mit jede Menge Drama: Merediths Mutter stirbt, drei/vier Jungs wollen etwas von Meredith, Autounfall, eine Pseudo-Flirterei wird für Meredith's am-Ende-werden-sie-ein-Paar-Mitbewohner eingeführt, um für Eifersucht zu sorgen, Autounfall, plötzliche Zwillingsschwester, gemeinsamer Urlaub, Happy End, oh warte, doch nicht? Ooops, Dritter im Liebesdreieck macht sich auf den Weg seinen Platz auf der Welt zu finden.
Positiv überrascht bin ich, dass Rose und Ash am Ende nicht - wie erwartet - zueinander finden. Realistisch und verdient, dachte ich, als ich an die Stelle gekommen bin. Obwohl ihre Motive erklärt wurden, konnte ich Rose nie verzeihen, wie sie alle behandelt hat.
Trotz der vielen Makel freue ich mich auf den nächsten Teil, weil es dabei um Ash geht und ich mir von ihm das erhoffe, was ich bei 'Love, Kiss, Cliff' nicht bekommen habe.