Sie kam nach New York, um ihren Traum zu leben. Doch dort findet sie so viel mehr ...
Die 19-jährige Lena Winter kann ihr Glück kaum fassen: Sie hat einen Praktikumsplatz in der Küche des WEST Hotel & Residences ergattert - eines der größten und angesehensten 5-Sterne-Hotels in New York. Doch statt den Köchen und Pâttisieren bei der Arbeit zuzuschauen oder gar zur Hand zu gehen, muss sie an ihrem ersten Tag im Hotel den Hof fegen und Wäschekammern aufräumen. Das hatte sie sich eigentlich anders vorgestellt. Zumal ihr dann auch noch ein anderer Praktikant zur Seite gestellt wird, der zwar unverschämt attraktiv ist, dessen überhebliche Art sie aber vom ersten Moment an in den Wahnsinn treibt. Was sie nicht ahnt: Der Mann, den sie soeben zum Bodenfegen verdonnert hat, ist niemand anders als Sander West, der Sohn und Erbe des milliardenschweren Besitzers der WEST-Hotelkette. Doch Sander ist so fasziniert von der schlagfertigen und ehrgeizigen jungen Frau, dass er das Missverständnis nicht aufklärt. Schon bald knistert es heftig zwischen den beiden. Aber was geschieht, wenn Lena die Wahrheit erfährt?
Vielen Dank an NetGalley und an den Bastei Lübbe Verlag für das digitale Rezensionsexemplar.
Inhalt:
Die 19-jährige Lena Winter kann ihr Glück kaum fassen: Sie hat einen Praktikumsplatz in der Küche des WEST Hotel & Residences ergattert – eines der größten und angesehensten 5-Sterne-Hotels in New York. Doch statt den Köchen und Pâttisieren bei der Arbeit zuzuschauen oder gar zur Hand zu gehen, muss sie an ihrem ersten Tag im Hotel den Hof fegen und Wäschekammern aufräumen. Das hatte sie sich eigentlich anders vorgestellt. Zumal ihr dann auch noch ein anderer Praktikant zur Seite gestellt wird, der zwar unverschämt attraktiv ist, dessen überhebliche Art sie aber vom ersten Moment an in den Wahnsinn treibt. Was sie nicht ahnt: Der Mann, den sie soeben zum Bodenfegen verdonnert hat, ist niemand anders als Sander West, der Sohn und Erbe des milliardenschweren Besitzers der WEST-Hotelkette. Doch Sander ist so fasziniert von der schlagfertigen und ehrgeizigen jungen Frau, dass er das Missverständnis nicht aufklärt. Schon bald knistert es heftig zwischen den beiden. Aber was geschieht, wenn Lena die Wahrheit erfährt?
Meine Meinung:
Ich war sehr gespannt auf den ersten Band der Upper-East-Side-Reihe, da mich der Klappentext und das Cover sehr angesprochen hat.
Am Anfang hat mir das Buch auch noch relativ gut gefallen, denn der Schreibstil war sehr schön und es ließ sich schnell lesen. Aber sehr schnell hat es mich genervt, dass Lena nicht erfährt, wer Sander wirklich ist. Da der Leser sein Geheimnis kennt, ist es mit der Zeit immer langweiliger geworden. Sander hatte haufenweise Chancen, Lena die Wahrheit zu sagen, aber es wurde unnötig in die Länge gezogen.
Lena mochte ich als Protagonistin ziemlich gerne, denn sie ist zielstrebig und schlagfertig. Endlich mal ein Mädchen, die weiß, was sie will.
Leider hätte die Autorin sich das letzte Drittel des Buches sparen können, denn es hätte so schön enden können, aber stattdessen musste sie nochmal 100 Seiten voll mit Drama und unnötigen Diskussionen packen. Von der schlagfertigen Lena war nichts mehr zu merken. Sie verhielt sich wie ein naives, jammerndes Mädchen.
Die Geschichte war ganz süß, aber ich werde die Folgebände definitiv nicht lesen.
Lena hat das Abi in der Tasche und ist nichts wie weg nach New York. Dort möchte sie ein Praktikum in der Küche eines Nobelhotels absolvieren, um ihren Traum der Patisserie näher zu kommen. Am ersten Tag erfolgt prompt die große Ernüchterung. Lena muss putzen und gärtnern. Von kreativer Dessertzubereitung ist keine Spur. Zum Glück begegnet sie Sander und hält ihn auch für einen Praktikanten, nichts ahnend, dass sie gerade den millionenschweren Erben des Hauses umherscheucht.
Ich hatte eigentlich keine Erwartungen an "Nothing like us". Ich hatte nur gehofft, dass es kein Flop werden würde. Das erste Kapitel konnte mich aber direkt überzeugen und ich freute mich immer mehr von der Geschichte zu erfahren.
Lena ist süße 19, weiß dafür aber ganz genau was sie will. Sie verfolgt zielstrebig ihren Traum, bekommt aber in der ersten Woche als Praktikantin einen Dämpfer. Sie soll putzen und die Außenanlage pflegen. Frustriert lässt sie ihren Unmut bei Sander aus. Dieser ist ziemlich heiß, aber auch schweigsam. Viel erfährt Lena nicht von ihm. Sander ist fasziniert von der vorlauten Deutschen und öffnet ihr nach und nach die Türen zur Sterneküche. Eines soll sie aber nicht erfahren, dass er der Erbe des Nobelhotels ist und ihre Leben eigentlich nichts miteinander zu tun haben sollten.
Die Autorin hat mit Lena und Sander wirklich ein gutes Händchen bewiesen. Für mich macht das Pärchen die Geschichte aus. Ich mochte beide unglaublich gerne. Lena ist zielstrebig, bodenständig und wahnsinnig menschlich. Ich konnte all ihre Gefühle und Handlungen absolut nachvollziehen, auch wenn sie nicht immer vernünftig waren. Lena handelte einfach zu jeder Zeit menschlich und das macht sie für mich zu einer authentischen und sympathischen Protagonistin. Sander ist ein gelungener Gegenpart. Er ist zwar nicht immer ganz ehrlich zu Lena, doch hat er dafür seine verständlichen Gründe. Mir gefiel, dass er einfach ein guter Kerl war. Zwischen ihnen stimmte die Chemie und einige Szenen bereiteten mir sogar Herzklopfen.
Natürlich stecken in diesem New Adult auch ein paar Klischees und die Handlung ist vorhersehbar. Doch mich konnte der knapp 400 Seiten starke Roman bestens unterhalten. Ich fand die Geschichte zu keiner Zeit langweilig. Die Handlung ist stellenweise romantisch, witzig und ein wenig dramatisch. Das machte eine ziemlich gute Mischung aus.
Auf der letzten Seite war ich ein wenig verwirrt, das konnte es doch noch nicht gewesen sein, irgendwie hatte Lena sich noch nicht offiziell entschieden. Das konnte die Autorin doch nicht so stehen lassen! In der Danksagung wird klar, dass es an der Upper-East-Side weitergehen wird. Ich kann mir aber vorstellen, dass dann Lexie und Trip die Protagonisten sein werde. Ich freue mich schon sehr drauf.
"Nothing like us" ist ein ziemlich guter New Adult Roman aus deutscher Feder. Ich liebe die Protagonisten und ihren Humor. Die Geschichte bereitete mir Herzklopfen und begeisterte mich mit ihrem Hotelsetting. Der Roman hätte es wirklich verdient auch ins Printprogramm aufgenommen zu werden!
Lena hatte viel Glück, denn sie hat es geschafft, einen Praktikumsplatz im WEST Hotel & Residences zu ergattern. Sie träumt davon, eines Tages eine Patisserie zu führen und darum ist die Erfahrung bei dem 5-Sterne-Hotel ein großer Gewinn. Ihr Praktikum beginnt daher nicht wie erwartet: Statt in der Küche zu helfen darf sie unter anderem Wäschekammern fegen. Dort lernt sie dann Sander kennen, der zwar langsam arbeitet und sich ständig vor der Arbeit zu drücken scheint, der aber auch unverschämt attraktiv und charmant ist ... Sander ist überrascht, dass die neu deutsche Praktikantin ihn nicht erkennt, denn schließlich ist er Sander West, der Sohn und Erbe des Besitzers der Hotelkette! Aber die Art, wie sie ihn behandelt, gefällt ihm und er spielt das Spiel mit. Er kann sich nicht von ihr fernhalten, ihr aber auch nicht die Wahrheit erzählen, denn dann würde sie ihn nur behandeln wie alle anderen und das will er nicht riskieren ... Protagonisten Lena ist ein sehr entschlossenes Mädchen, das sehr froh über ihre begehrte Praktikumsstelle ist. Sie will hart arbeiten, ist aber auch sehr enttäuscht, dass sie ihrer Wunschaufgabe nicht wirklich nahe kommt. Sie hat Träume und Wünsche und lässt sich von dem anstrengenden New Yorker Leben nicht unterkriegen. Sie ist schon ein kleiner Sonnenschein. Dann lernt sie Sander kennen und er versüßt ihre Tage dort. Er ist immer irgendwie in der Nähe, taucht unerwartet auf und flirtet mit ihr. Und dann trifft er sich wieder nur heimlich mit ihr, wie zum Beispiel in der Wäschekammer. Sie ahnt schon, dass da mehr hinter steckt, aber sie drängt ihn auch nicht sehr zu Antworten, wenn er wieder ihren Fragen ausweicht. Daher findet sie ihn furchtbar unentschlossen. Aber es liegt daran, dass er eben nicht möchte, dass Lena herausfindet, wer er wirklich ist. Er mag einfach ihre Art, sie ist entschlossen und nicht auf den Mund gefallen und das ist einfach so erfrischend für ihn. Er ist nicht im Prunk aufgewachsen und mag auch simplere Dinge, die er gerne mit Lena teilt. Zweifellos ist er ein guter Typ und handelt aus guten Absichten, aber manchmal übertreibt er es und hilft Lena mehr, als ihr recht wäre. Da sie dann so ein ehrliches Mädchen ist, will sie das eigentlich nicht zulassen, aber Sander findet, dass sie alle guten Dinge verdient. Lieb gemeint, aber nicht nötig. Andere Charaktere Ich mochte Lenas schwulen Mitbewohner Kaito sehr, der mich immer wieder zum Lachen bringen konnte. Obwohl er wie sein Partner erst nicht viel mit Lena zu tun hatte, hat er sich dann doch zu einem guten, sogar großartigen Freund entwickelt. Lexie, die in der Fortsetzung die Hauptrolle spielt, fand ich auch sehr gut dargestellt. Man wollte nicht zu viel verraten, damit die Fortsetzung ebenfalls spannend ist, aber trotzdem kennt man ihren fröhlichen Charakter und ihre Loyalität als Freundin. Handlung und Schreibstil Es ist nicht gerade eine unbekannte Geschichte. Normales Mädchen trifft reichen Kerl, hält ihn für jemand andere, ihm gefällt ihre Art und er spielt mit. Dann kommt alles raus, Drama, Drama. Ja, es klingt nicht originell, aber ich lese solche Geschichten trotzdem immer wieder gerne, vor allem, wenn sie gut verpackt sind. Ich weiß auch gar nicht, was ich großartig zur Handlung sagen kann, da es eben schon sehr gewöhnlich war. Oft genau die erwarteten Reaktionen, keine großen Überraschungen, aber es war ganz gut geschrieben und ich mochte auch die Charaktere. Und ich hatte auch einfach Spaß beim Lesen! Fazit Auch wenn "Nothing Like Us" keine großartig neue Geschichte erzählt, hat mir das Buch doch ganz gut gefallen. Ich mochte die Charaktere sehr gern und hatte auch Spaß beim Lesen.
Eigentlich klang Kim Nina Ockers "Nothing like us" viel mehr nach einem dieser Erotikromane á la Calendar Girl als es eigentlich ist. Denn eigentlich gibt es nur eine explizite Szene, die sogar besser ge- und beschrieben war als viele Romane aus der kompletten Sparte. Viel mehr erwartet uns ein ein Coming-Of-Age-Roman gemischt mit Cecilia Ahern und Drama, der so richtig in keine Sparte passt. Auch die Autorin passt nicht so ganz in mein Bild, denn grundlegend scheine ich Probleme mit deutschen Jung-Autoren zu haben. Viel zu oft sind mir die Geschichten zu konstruiert, die Dialoge zu gewollt, doch Kim Nina Ocker überzeugt allein mit ihrem Schreibstil. Das Buch geht leicht von der Hand, die Kapitel fliegen nur so vor sich hin und man ertappt sich immer wieder dabei, dass "noch ein Kapitel" drin ist. Das fortwährende Bedürfnis nach "noch ein paar Seiten" kommt unter anderem durch den geschickten Einsatz des Perspektivenwechsels. In spannenden, wichtigen Momenten wechselt Ocker zwischen Sander und Lena und vermischt damit Gefühle, Geheimnisse und Gespräche, die den Leser direkt allwissend machen. Hier ist aber auch leider mein größter Kritikpunkt, der in der Identität von Sander liegt. Dank Klappentext und Sanders Sichtweise wissen wir recht schnell, dass er nicht der "andere Praktikant" ist, sondern jemand viel Wichtigeres. Doch er lässt Lena zappeln, immer und immer wieder. Chancen verstreichen, in denen er hätte was sagen können und ab der dritten, vierten verpassten Möglichkeit beginnt man instinktiv mit den Augen zu rollen. Immerhin wissen wir seit gefühlt Seite zehn wer er ist, für Lena dauert es sicherlich das halbe Buch. Wäre es nicht so gut geschrieben, hätte das ein weitaus größere Minuspunkt sein können.
Der Rest der Geschichte ist recht rund. Ein bisschen Romeo und Julia-Flair, ein bisschen Gossip Girl, ab und an etwas over the top, aber rundum eine angenehme Geschichte, die sich leicht lesen lässt. Wir müssen hier keinen neuen Dostojewski erwarten, aber eine schöne Geschichte für zwischendurch, die sich wahrlich zwischen all den neuen Ebook-Autoren, die zur Zeit förmlich aus jeder Ecke kommen, abhebt. Die Geschichte ist durchdacht, angenehm und schön zu lesen, ob es aber nun wieder ein Auftakt einer Reihe sein muss: nun ja. Nichtsdestotrotz gibt es etwas Gutes zwischen zwischen all den Cliffhangern und halb fertig geschrieben Stories: Nothing like us hat dies als nicht und kann getrost als einzelner Band stehen. Danke dafür!
Das Buch ist der tolle erste Teil der „Upper – East – Side“ Reihe. Dieser Teil handelt von Lena, die einen tollen Praktikumsplatz in einem angesagten New Yorker Hotel ergattert hat. Durch einen blöden Zufall kommandiert sie Sander herum, weil sie denkt, dass er auch ein Praktikant ist, was er aber nicht ist, denn er ist der Erbe des Hotels. Persönlich fand ich das Buch ganz unterhaltsam, denn es verspricht einige sehr amüsante Lesestunden, obwohl ich einige Dinge als sehr vorhersehbar empfand, womit ich allerdings kein Problem hatte. Mir hat der Humor der Autorin an einigen Stellen sehr gut gefallen und ich fand es auch sehr toll, wie sie das Zwischenspiel von Sander und Lena beschrieben hat. Man merkt als Leser recht schnell, dass es zwischen den beiden knistert. Die Autorin lässt sich allerdings zwischen den beiden doch Zeit bis mehr passiert. Lena fand ich einen durchaus gelungenen Hauptcharakter. Mir hat doch recht gut gefallen, wie sie für ihr Ziel kämpft und versucht ihre Praktikumsstelle nicht zu verlieren. Auch die anderen Charaktere fand ich recht gelungen. Ich fand aber, dass die gesamten Charaktere eher oberflächlich gewirkt haben. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Geschichte lässt sich sehr flott lesen und ich fand das ausgewählte Setting sehr interessant, denn es war für mich was Neu, mal ein Buch zu lesen, dessen Handlung in einem Hotel spielt. Außerdem war alles gut verständlich und so hat man als Leser kein Problem der Handlung zu folgen. Das Cover finde ich sehr ansprechend, denn man bekommt so gleich einen Hinweis auf den Handlungsort. Fazit: 4 von 5 Sterne. Schöner kurzweiliger Roman!
Ich bin sehr gut in das Buch reingekommen und war neugierig wie die Geschichte sich entwickelt.
Die Geschichte war zu Beginn unterhaltsam zu lesen, stellenweise war es auch wirklich witzig, aber ich hatte ziemlich schnell ein paar Probleme mit den Charakteren. Anfangs erinnerten mich die Lena und auch Sander eher an YA-Charaktere. Sie wirkten einfach extrem jung und waren in ihrem Verhalten total kindisch. Daher bin ich mit den beiden auch nie so richtig warm geworden und die Distanz zu den beiden ist geblieben. Außerdem waren die beiden im Verlaufe des Buches unglaublich anstrengend und das kindische Verhalten setzte sich weiter Ort. Ständig haben die beiden sich wegen absoluter Kleinigkeiten angezickt. Das hat mir dann leider irgendwann ein wenig die Lesefreude genommen.
Gestört hat mich auch, dass es so Ewigkeiten rausgezögert wurde bis Lena erfahren hat wer Sander wirklich ist. Hier wäre es vielleicht besser gewesen, wenn man es nicht im Klappentext erwähnt hätte. Auch wenn es eigentlich ziemlich klar war, wurde so dennoch ein wenig Spannung genommen.
Den Schreibstil fand ich angenehm zu lesen und ich bin trotz meiner Kritik neugierig mit wem es im nächsten Teil weitergeht.
Lasst euch nicht vom Sterne-Rating abschrecken, ich fand dieses Buch toll! Ich mochte die Figuren sehr, ich habe es geliebt, wie die Autorin das Thema Träume vs. Realität und Selbstschutz angesprochen hat. Es hat mich nur nicht vom Hocker gerissen, ich hatte zwar dieses Buch in seinem Umfang nicht erwartet, aber es war jetzt nichts „Neues“ dabei. Was aber nicht schlecht sein muss. Manchmal braucht man diese Fluff-Geschichten, und dafür mag ich das Buch. Ich freue mich schon auf den Nachfolger!
Nette Geschichte für zwischendurch mit einem tollen Schreibstil. Ab und zu war es aber an einigen Stellen zu lang und an andere dafür zu kurz aber alles in allem ist die Geschichte wirklich gut
Lena (20) hofft sich ihrem großen Berufstraum einen Schritt näher: Ihr Praktikum in der Küche des WEST Hotel & Residences in New York soll ihr die ersten Türen öffnen. Dass sie dann erst mal gar nicht in der Küche eingesetzt wird, sondern fegen und Wäschekammern aufräumen soll, passt ihr gar nicht. Kein Wunder, dass sie keinen Nerv für den allem Anschein nach ziemlich faulen, wenn auch attraktiven Praktikanten hat, mit dem sie zusammenarbeiten soll. Was sie nicht weiß: In Wahrheit ist es niemand anderes als Sander Nicolas West, der Sohn des Hotelbesitzers, den sie da herumkommandiert. Und der findet das so amüsant und erfrischend, dass er sie nicht über die Verwechslung aufklärt. Schon bald kommen die beiden sich näher. Doch wird sie ihm jemals verzeihen können, wenn sie es herausfindet? Und wie könnten ihre Träume jemals zu seiner Zukunft passen?
Was mich neugierig gemacht hat:
Meine Neugier hat hier zuerst das Setting mit dem Luxushotel geweckt, zu dem auch das Cover mit dem edlen Türschild sehr gut passt. Obwohl es eigentlich sehr schlicht und thematisch naheliegend ist, fand ich es gleich sehr ansprechend und wollte wissen, worum es hier wohl gehen würde. Der Titel lässt zwar darauf schließen, dass es sich um eine Liebesgeschichte handelt, hebt sich aber davon abgesehen nicht wirklich von der breiten Masse ab und kommt damit ein bisschen willkürlich und fast schon nichtssagend daher. Über den Hinweis auf das Genre hinaus vermittelt er nicht das Besondere an der Geschichte.
Wie es mir gefallen hat:
"Nothing Like Us" lässt mich ein wenig zwiespältig zurück. In einigen Punkten ist es sehr gut umgesetzt, in anderen dagegen ausbaufähig. Die positiven und negativen Aspekte halten sich die Waage und führen insgesamt zu einem Gesamtbild aus verschiedenen, einander entgegenstehenden Eindrücken.
Würde ich mein Gefühl beim Lesen in einem Kurvendiagramm darstellen, würde die Linie weit oben starten, dann mit einer leichten Abwärtstendenz verlaufen, im letzten Drittel ihren Tiefpunkt erreichen und zum Ende hin wieder stark ansteigen. Der Anfangsteil mit dem Praktikumsbeginn und Lenas und Sanders Kennenlernen ist besonders gut gelungen und das zuckersüß arrangierte Ende hat mich wieder ein wenig mit den kleinen Schwächen und Längen auf dem Weg dahin versöhnen können.
In gewisser Weise ist die Grundsituation, dass Lena nicht über Sanders Identität Bescheid weiß, der Leser sich aber darüber im Klaren ist, ein Problem der Geschichte. Zwar besteht ein bestimmtes Maß an Spannung darin, mitzuverfolgen, wie Sander die Enthüllung hinauszögert und man doch weiß, dass Lena irgendwann dahinterkommen wird. Doch dies wird zu sehr ausgereizt. Es dauert lang, bis es endlich zur Konfrontation kommt. Im Verhältnis verdaut Lena das Ganze dann unerwartet schnell. Auch weitere Konflikte im Verlauf ziehen sich etwas zu sehr in die Länge, sodass der doch recht große Umfang des Buches ruhig ein bisschen hätte gestrafft werden dürfen.
Der Perspektivwechsel zwischen Ich-Erzählerin Lena und Ich-Erzähler Sander ist gut umgesetzt, wobei der Part Letzterens gerne noch ein bisschen stärker hätte ausfallen können. Die Art des Erzählens ist sehr nah an den Figuren und selbst in dramatischen Situationen noch humorvoll und selbstironisch. Besonders über Lena hätte ich gerne noch das eine oder andere aus ihrem Leben vor New York erfahren - es kommt schon fast so rüber, als hätte sie alle Zelte abgebrochen und bis auf Pflichttelefonate mit ihrer Mutter keinen Kontakt mehr nach Deutschland.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich im Großen und Ganzen gut; nur einzelne Elemente haben mich gestört (wie z.B. Sätze à la "Ich glaube, ich verliebe mich gerade", nachdem die beiden schon zusammen waren - sollte das nicht passieren, bevor man etwas miteinander anfängt?)
Manchmal entstehen kleine Irritationen durch die Sprache - zumal die Dialoge natürlich Deutsch sind, in Wirklichkeit aber auf Englisch stattfinden. So habe ich mich z.B. darüber gewundert, dass manchmal von der "Sie"-Anrede die Rede war, die es im Amerikanischen ja gar nicht gibt. Was mir sprachlich wiederholt aufgefallen ist, ist außerdem, dass Verben falsch kombiniert worden sind (z.B. "in mein Zimmer gestürmt und mich (...) gezwungen hatte", "meine Taschen abgestellt und verschwunden war", "an dem Sander im Club aufgetaucht und mich ins Hotel gebracht hatte") - das aber nur am Rande.
Insgesamt gab es also sowohl Momente, in denen ich das Buch toll fand, als auch solche, in denen ich ein wenig genervt war. Ich bin jedenfalls gespannt, worum es wohl in der Fortsetzung gehen wird, und werde die Upper-East-Side-Reihe mal im Auge behalten.
(Für wen) Lohnt es sich?
Wer Liebesgeschichten mit viel Gefühlswirrwarr und Hin und her mag und die altbewährte Problematik von Schichtunterschieden, bekommt hier eine kurzweilige Geschichte geboten. Man sollte aber auf viel Hin und Her vorbereitet sein und auch ein bisschen Geduld dafür aufbringen können, wenn Konflikte nicht unbedingt begründet ein wenig in die Länge gezogen werden.
In einem Satz:
"Nothing Like Us" ist gut geschrieben, sehr unterhaltsam und trotz ein paar Klischees und Längen ein empfehlenswerter Liebesroman.
Lena kann ihr Glück kaum fassen, als sie die Chance erhält, in New York ein Praktikum im berühmten West-Hotel zu absolvieren. Ihrem großen Traum, als Pâttisiere zu arbeiten, damit ein Stück näher, funkt ihr nur der mysteriöse Sander dazwischen. Durch ein peinliches Missverständnis hält sie den Sohn des Hotelbesitzers für einen einfachen Praktikanten wie sie – und in den wirren Verstrickungen haben beide ihre Gefühle nicht mehr im Griff …
Meine Bewertung
Es gibt Bücher, die will ich wirklich, wirklich mögen, sei es, weil ich den Autor persönlich kenne oder weil der Klappentext schon so gut klingt, dass ich mir eine tolle Story verspreche. Auch bei „Nothing like us“ war es so und ich war so gespannt auf dieses Buch von Kim Nina Ocker – wurde beim Lesen allerdings immer frustrierter und leider auch genervter.
Das ganze Buch geht echt gut los, als Lena noch schlagfertig ist und Sander prompt zum Aufräumen der Wäschekammer verdonnert, weil sie ihn für den Praktikanten hält, der ihr helfen soll. Der taucht aber nie auf, denn Sander ist eigentlich der Sohn des Hotelsbesitzers und damit schwerreich, gut bewacht, wenn er aus dem Haus geht, und mit eigenen Verpflichtungen gesegnet, da er auf das Geld seines Vaters angewiesen ist. Die beste Voraussetzung für eine prickelnde Liebesgeschichte gegen alle Grenzen, dachte ich. Aber leider hat sich das Buch nach dieser Szene trotz Kim Nina Ockers flüssigem Schreibstil unendlich gezogen.
Ich hatte nicht das Gefühl, dass es in der Handlung vorangeht – Lena zickt rum, Sander verrät natürlich nichts, macht kyrptische Anmerkungen, Lena überlegt, kommt zu keinem Schluss, das Spielchen geht von vorne los. Ich war spätestens in der Mitte des Buchs einfach nur noch genervt von den Dates der beiden. Ja, man kann sich die Zeit miteinander vertreiben, aber eigentlich weiß keiner wirklich etwas über den anderen und Sanders Stillschweigen hat mich einfach wütend gemacht. Denn immer wieder habe ich mich gefragt: Was hindert ihn denn daran, Lena einfach die Wahrheit zu sagen? Irgendwann wohl nur noch das schlechte Gewissen und die Hoffnung, sie dann nicht zu verlieren.
Lena hingegen hat sich an manchen Stellen echt selten dämlich angestellt. Es tut mir furchtbar leid, aber anfangs wurde sie so zielstrebig dargestellt und ein paar Kapitel später schneidet sie sich in den Finger, dass das Blut nur so spritzt, weil die Gedanken an Sander ihr Hirn vernebeln. Zudem weiß sie so gut wie alles über das Hotel, aber hat sich natürlich genau über die Besitzer nicht erkundigt? Das erschien mir so inkonsequent in ihrem Charakter. Außerdem braucht sie wirklich ewig, um zu durchschauen, was Sander da mit ihr spielt. So sarkastisch und energisch wie sie sonst dargestellt wird, hätte ich erwartet, dass sie ihm nach der wochenlangen Lüge einen Arschtritt verpasst und sich aus dem Staub macht.
Die Nebencharaktere fand ich hingegen alle ganz interessant, aber auch sehr blass gezeichnet. Bunt wurde es nur, als mit Klischees gearbeitet wurde – von Kaito, Lenas schwulem Mitbewohner, möchte ich lieber gar nicht erst anfangen. Sein Verhalten und auch sein Eindringen in Lenas Privatsphäre und ihre persönlichen Angelegenheiten waren unter aller Kanone. Nein, auch als schwuler Mann hat man keine Ausnahmegenehmigung, einfach die Wäscheschublade eines jungen Mädchens zu durchwühlen. Die ganzen Klischees, die im Buch verteilt waren, haben in Kaito ihren Höhepunkt gefunden und diese extreme stereotypische Darstellung hat mich einfach nur wütend gemacht – denn Kaito war nicht mehr als der Quotenschwule. Und das braucht eine gute Geschichte nicht.
Was mir insgesamt in dem Buch gefehlt hat, war der Sinn für Emotionen und angemessenes Verhalten. Viele Aktionen und Reaktionen der Charaktere waren für mich dermaßen widersprüchlich, schwer verständlich und einfach nur grotesk, dass ich das Buch nicht mehr ernst nehmen, aber auch nicht darüber lachen konnte. Im zweiten Band wird es um Lenas Freundin Lexie gehen, die mir wirklich gut gefallen hat im ersten Teil, weshalb ich der Fortsetzung noch eine Chance gebe. Allerdings war „Nothing like us“ für mich persönlich nicht tragbar.
Kim Nina Ockers Werk “Nothing like us” entführt die Leser seit Juli 2017 nach New York. 403 Seiten beschreiben Lenas Praktikum in einem 5 Sterne Hotel, das einen anderen Verlauf nimmt, als sie geplant hatte.
Lena hat ihr Leben bereits in groben Zügen vorgeplant. Das Praktikum im 5 Sterne Hotel WEST in New York, ist ein kleiner Meilenstein darin. Doch anstatt in der Küche der Patisserie über die Schultern schauen zu können, heißt es Hof fegen und Wäschekammern aufräumen. Zum Glück bekommt sie Hilfe in Form des attraktiven Sander, doch er ist nicht der Praktikant, den Lena erwartet hatte …
Willkommen im 5 Sterne Hotel und beim Straßenfegen, das war mein erster Eindruck von Lena Winters Leben. Und auch sie hat sich ihr Praktikum durchaus anders vorgestellt. Sie weiß ihren Karriereweg jetzt schon klar vor sich liegen, denn in ihren Ausführungen merkt man, dass sie klar macht, wie sie sich ihr Praktikum eigentlich vorgestellt hat. Auch wenn ihre Zielstrebigkeit und das sorgsame Arbeiten sie dorthin bringen, wohin sie gern möchte, so merkt man schnell, dass sie in puncto Leben noch extrem naiv ist. Und wer ihr im Weg steht, bekam sofort ihre zickige Seite zu spüren. Diese stellt ihr sehr oft ein Bein und führte, im weiteren Lesefluss, auch oft bei mir dazu, dass ich sie am liebsten überblättert hätte. Als Ausgleich bringt die Autorin Kim Nina Ockert den attraktiven Sander ins Spiel. An Lenas Reaktion merkt man schnell, dass sie mit ihren 19 Jahren nicht wirklich viele Erfahrungen mit Jungs sammeln konnte. Kichernd und immer wieder seinen Traumkörper beschreibend, erlebt man nun die hormonübersprudelnde Lena. Anhand der Sichtwechsel darf der Leser schnell herausfinden, was Lena über die Hälfte des Buches nicht kapiert, denn Sander ist der Hotelerbe und kein Praktikant. Was ihn so bodenständig macht, ist seine Vergangenheit. Denn man erfährt, dass er nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde. Das Hin und Her zwischen ihn und Lena ist sehr spannend gestaltet worden, bis zu einem gewissen Punkt, denn vieles davon erträgt man als Leser auf Dauer nicht. Aber sehr schnell wechseln die Gefühlsschwankungen auch und man kann sich auf weitere Puzzleteile aus Sanders Leben freuen. Auch schön zu erleben war, dass Lena wirklich erwachsen wird. In all der Zeit lernt sie anders mit den Situationen umzugehen, und auch ihre neuen Freunde scheinen ihr Übriges dazu beitragen zu können. Auch wenn mich persönlich ihre zickige Seite sehr oft stark genervt hatte, so wollte ich dennoch unbedingt herausfinden, wie es mit Lena und Sander weitergeht. Ein paar Überraschungen hat die Autorin da im Gepäck, wenn auch vieles in irgendeiner Form schon einmal so da gewesen war.
“Nothing like us” ist keine gänzlich neue Geschichte und hat so einige Ecken und Kanten, dennoch weiß sie auf ihre Art zu unterhalten.
Damit sie sich ihren Traum von der Ausbildung zur Pâtissière erfüllen kann, hat Lena den weiten Weg von Deutschland nach New York auf sich genommen, um ein exklusives Praktikum im renommieren WEST Hotel antreten zu können. Doch statt in der Küche zu helfen, ist der Besen ihr Arbeitsgerät. Und als sie auf Sander trifft, schafft sie es mit ihrer Art sogar ihn mit dem Besen Ballett zu machen. Immer wieder schafft er es Lena mit seiner attraktiven und zugleich unverschämten Art den Kopf zu verdrehen und immer mehr entwickelt sich sogar ehrliche Sympathie zwischen ihnen. Sander ist jedoch kein Praktikant wie Lena annimmt, sondern der Hotelerbe. Ein Missverständnis und echte Zuneigung. Bis Lena hinter Sanders Geheimnis kommt...
„Nothing like us“ ist mein erstes gelesenes Buch der Autorin Kim Nina Ocker, das mein Interesse mit einem ansprechenden Klappentext und Cover weckte.
Im Mittelpunkt der Story stehen die 19-jährige Lena und der Hotelerbe Sander.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt einen locker und leicht durch das Buch „schweben“. Erzählt wird dabei aus der Sicht beider Protagonisten, die meistens noch innerhalb eines Kapitels wechseln und dem Leser so einen umfassenden Einblick in die Geschichte geben.
Sowohl Lena als auch Sander sind sympathische Protagonisten, die es einen leicht machen mit ihnen warm zu werden und ins Herz zu schließen. Lena ist aufgeweckt und sicher nicht auf den Mund gefallen ist. Sie versprüht zudem Lebensfreude und steckt selbst den Leser mit ihrer Begeisterung für Süßspeisen an. Sander ist ein interessant gestalteter Protagonist, der sich gegenüber Lena sehr geheimnisvoll gibt. Dem Leser ist natürlich schon nach wenigen Kapiteln klar, was sich hinter seiner Art verbirgt, dennoch ist es interessant die Entwicklungen zwischen ihm und Lena zu beobachten. Doch mit zunehmenden Verlauf wird die Geheimnistuerei um den Hotelerben etwas übertrieben in die Länge gezogen, sodass man ungeduldig auf den großen Knall wartet. Dieser ist dann wirklich bombastisch beschrieben und stellt für die Liebesgeschichte eine ernstzunehmende Wendung dar. Große Gefühle, Verzweiflung und Hoffnung stürmen auf den Leser ein. Das ein und andere Mal bricht dabei auch schon mal das Herz.
Der Autorin ist es hier hervorragend gelungen die Gefühle deutlich spürbar herüberzubringen, sodass ich trotz Lenas übertriebener Melancholie gefesselt war.
„Nothing Like Us“ ist ein modernes und unterhaltsames Aschenputtel in der Welt der New Adults. Mit interessanten Protagonisten und einer – trotz einiger Längen – fesselnden Liebesgeschichte. 4 von 5 Sterne
„Nothing like us“ (Upper East Side 1) von Kim Nina Ocker Verfasser der Rezension: Silvana Preis TB: nicht verfügbar Preis eBook: € 6,99 (Stand 15.09.2019) Seitenanzahl: 480 Seiten lt. Verlagsangabe ISBN: 978-3-7363-0565-6 Erschienen am: 06.07.2017 im LYX digital by Bastei Lübbe ======================= Klappentext:
Zu diesem Buch Sie kam nach New York, um ihren Traum zu leben. Doch dort findet sie so viel mehr … Die 19-jährige Lena Winter kann ihr Glück kaum fassen: Sie hat einen Praktikumsplatz in der Küche des WEST Hotel & Residences ergattert –eines der größten und angesehensten 5-Sterne-Hotels in New York. Doch statt den Köchen und Pâttisieren bei der Arbeit zuzuschauen oder gar zur Hand zu gehen, muss sie an ihrem ersten Tag im Hotel den Hof fegen und Wäschekammern aufräumen. Das hatte sie sich eigentlich anders vorgestellt. Zumal ihr dann auch noch ein anderer Praktikant zur Seite gestellt wird, der zwar unverschämt attraktiv ist, dessen überhebliche Art sie aber vom ersten Moment an in den Wahnsinn treibt. Was sie nicht ahnt: Der Mann, den sie soeben zum Bodenfegen verdonnert hat, ist niemand anders als Sander West, der Sohn und Erbe des milliardenschweren Besitzers der WEST-Hotelkette. Doch Sander ist so fasziniert von der schlagfertigen und ehrgeizigen jungen Frau, dass er das Missverständnis nicht aufklärt. Schon bald knistert es heftig zwischen den beiden. Aber was geschieht, wenn Lena die Wahrheit erfährt? =======================
Achtung Spoilergefahr!!!
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Mein Fazit:
Vorweg sei gesagt, dass es sich bei jeder Rezension um meine persönliche Meinung handelt. Das Cover gefällt mir ganz gut weil es sehr dezent gehalten ist. Für mich war es das erste Buch dieser Autorin, aber bestimmt nicht das letzte. Der Schreibstil ist flüssig und man hat dieses Buch schnell ausgelesen. Geschrieben ist aus der Sicht der beiden Hauptcharaktere, was mir immer gut gefällt. Lena ist das typisch deutsche Landei. Sie strebt eine Karriere in der Pâtisserie an. Sie ist tough und schlagfertig, außerdem hat sie kein Problem anderen ihre Meinung zu geigen. Sander ist sofort von ihr angetan. Sie ist sehr stark und will alles aus eigener Kraft schaffen. Genau deswegen fasziniert sie ihn so. Lexi ist ein bisschen Crazy aber ich mag sie. Elliott ein typischer Aufreißer. Kaito muss man einfach lieben. Ich musste mehr als einmal schmunzeln. Irgendwie fand ich das Ende total blöd da es auch keinen Epilog gab. Ich hoffe die offenen Fragen werden in den Folgebänden aufgeklärt, auch wenn es sich da um andere Pärchen handelt.
4 von 5 🍀 🍀 🍀 🍀
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"Nothing Like Us" legt einen sehr unterhaltsamen Start hin. Die junge Lena, die gerade ihr Praktikum in einem Nobelhotel antritt, gerät durch eine Verwechslung an den gutaussehenden Sander - Erbe dieses Imperiums. Natürlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis in dieser zwischenmenschlichen Beziehung das Chaos Einzug hält. Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen. Da sie zumeist aus Lenas Sicht schreibt, legt sie dieser einen sehr bissigen Charakter zu. Lena ist sarkastisch und nennt die Dinge beim Namen. Ihr Leben als kleine Praktikantin wird gut beschrieben und die Geschichte macht anfangs wirklich Spaß. Doch ich muss sagen, dass ich trotz der frechen Sprüche, die Lena drauf hat, mit ihrem Charakter nie ganz warm geworden bin. Sie blieb, wie auch Sander, nicht greifbar genug, um wirklich mit ihr mitfühlen zu können. Wenn einem beide Protagonisten über 400 Seiten ziemlich egal bleiben, sind das schon mal keine guten Grundvoraussetzungen. Dabei will ich nicht einmal behaupten, dass die Charaktere nicht gut ausgearbeitet gewesen wären. Man konnte schon eine gewisse Tendenz erkennen, leider haperte es an der Umsetzung und die selbstbewusste Lena wurde plötzlich von Komplexen zerfressen oder unfassbar zickig. Das war mir einfach zu anstrengend. Generell haben mir die Nebencharaktere besser gefallen als die Protagonisten. Der Chauffeur, die Hotelleiterin, der Mitbewohner, die beste Freundin...alle hatten mehr Charme als Lena selbst. Dann hatte ich ein Problem damit, dass die Geschichte in der Mitte des Buches auf einmal in eine ganz andere Richtung ging als zuerst abzusehen war. Plötzlich geht es um High Society, Paparazzi und Klatschpresse. Diese Wendung wirkte auch etwas ruckelig und hat sich nicht gut ausgearbeitet angefühlt. Was noch dazu kam, war, dass sich die Geschichte etwas in Langatmigkeit verliert. Über viele Kapitel war das Buch ein einziges Hin und Her in dem Lena einfach nicht wusste, was sie wollte - und das, obwohl sie zuvor als super zielstrebig vorgestellt wurde. Mein Fazit ist also: Kim Nina Ocker hatte hier durchaus eine Idee mit Potenzial. Leider hat sie es in meinen Augen nicht geschafft, wirklich lebendige Charaktere zu erschaffen, die nicht ständig "out of charakter" agieren. Die Story ist durchwachsen und ein auf und ab zwischen guter Unterhaltung und gestreckter Langeweile. 2,5 Sterne.
Die 19-jährige Lena Winter kann ihr Glück kaum fassen: Sie hat einen Praktikumsplatz in der Küche des WEST Hotel & Residences ergattert – eines der größten und angesehensten 5-Sterne-Hotels in New York. Doch statt den Köchen und Pâttisieren bei der Arbeit zuzuschauen oder gar zur Hand zu gehen, muss sie an ihrem ersten Tag im Hotel den Hof fegen und Wäschekammern aufräumen. Das hatte sie sich eigentlich anders vorgestellt. Zumal ihr dann auch noch ein anderer Praktikant zur Seite gestellt wird, der zwar unverschämt attraktiv ist, dessen überhebliche Art sie aber vom ersten Moment an in den Wahnsinn treibt. Was sie nicht ahnt: Der Mann, den sie soeben zum Bodenfegen verdonnert hat, ist niemand anders als Sander West, der Sohn und Erbe des milliardenschweren Besitzers der WEST-Hotelkette. Doch Sander ist so fasziniert von der schlagfertigen und ehrgeizigen jungen Frau, dass er das Missverständnis nicht aufklärt. Schon bald knistert es heftig zwischen den beiden. Aber was geschieht, wenn Lena die Wahrheit erfährt?
Band 1 der Upper-East-Side-Reihe!
Meine Meinung:
Ich bin auf das Buch durch Netgalley aufmerksam geworden. Dieses wurde mir dann freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Es fing direkt sehr humorvoll an, das hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist auch sehr flüssig, man kann es gut weglesen.
Aber die Begeisterung konnte sich bei mir leider nicht halten, ich fand es teilweise doch eher langweilig und auch sehr klischeehaft.
Auch die Protagonisten konnten mich leider nicht so wirklich begeistern, zum Ende hin wurde es etwas besser.
Meiner Meinung nach hätte man das Buch auch um mindestens 100 Seiten kürzen können, es war zwischendrin doch sehr langatmig.
Alles in allem konnte mich diese Liebesgeschichte nicht so ganz begeistern und überzeugen. Ich hatte mir da ein wenig mehr von versprochen. Vielleicht werden hier einfach doch jüngere Leser angesprochen. Von mir bekommt das Buch 3 Sterne. Ich bin noch etwas unschlüssig, ob ich die Reihe weiterlesen werde.
Das Buch "nothing like us" ist eine unfassbar tolle Geschichte und eine wahre Freude und eine mehr als positive Überraschung in diesem Genre, welches mich bisher leider eher weniger überzeugen konnte. Ich wusste bevor ich die ersten Seiten gelesen habe, recht wenig bis gar nichts über die Geschichte, erwartete allerdings mal wieder eine etwas oberflächliche Geschichte, mit leicht naiven Charakteren und eine eher seichte Lektüre. Doch dieses Buch konnte mich wirklich positiv überraschen, zum einen weil die Charaktere keines Falls naiv oder dumm sind, sondern sehr tiefgründig und realitätsnah gezeichnet. Auch die Handlung hat Facetten von Humor, bei denen man schmunzeln kann,als auch tiefgründige Passagen, die dem Leser Gänsehaut zaubern. Für mich eine tolle Lektüre, die zum Träumen und zu Emotionalitäten einlädt
Anfangs war ich wirkkich begeistert, von den Charakteren, wie auch der Handlung. Lena, die ehrgeizige Praktikantin trifft auf den charismatischen Sander, von dem sie nicht ahnt, dass er ihr Chef ist. Die zwei flirten und necken sich und das war wirklich lustig zu lesen, denn Lenas scharfzüngige Art gefällt mir! Jedoch wird ab der Mitte des Buches dem Klischee nachgegangen. Die zwei wollen sich, sagen sich aber nichts davon, dann hassen sie sich mal wieder, dann fallen sie übereinander her... Aus meiner Sicht das totale Klischee, das nicht hätte sein müssen. Leider konnte mich auch der Schluss nicht mehr wirklich vom Hocker reissen. Es war mir einfach zuviel Klischee und Kitsch vorhanden, und das in einer Geschichte, von der ich soviel mehr erwartet hatte aufgrund der Leseprobe. Schade!
Wow! So ein klasse Buch! Anfangs dachte ich noch, es würde typische Anlaufschwierigkeiten geben, wie es in so vielen Contemporary Romance Büchern der Fall ist. Weit gefehlt! Lena und Lexie haben mir mit ihrer Art bereits sehr viel Spaß bereitet, aber Sander. Sander hat schon nach wenigen Zeilen mein Herz erobert. Großartig geschrieben, tolle Charaktere und so viel Spaß am Lesen. Ganz toll!