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Blut und Feuer

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Ein „Krieg und Frieden“ der Oktoberrevolution und des Bürgerkriegs.

»Dieses Buch ist ein literarischer Urknall. Wesjoly vermag Menschenmassen so zu beschreiben, dass man glaubt, jeden Einzelnen heraushören zu können. Als sei Babel mit Chlebnikow eine Synthese eingegangen, um die Revolution von 1917 und den Bürgerkrieg ein für alle Mal erfahrbar zu machen.« Ingo Schulze

Die volle Wahrheit des gewöhnlichen Lebens während der Oktoberrevolution und des anschließenden Bürgerkriegs zu zeigen – das war das große Ziel Artjom Wesjolys. Sein Held Maxim Kushel, Soldat und später Rotarmist, gerät in den Strudel der Ereignisse, die das Land wie ein Wirbelsturm verwüsten. Er erzählt vom Wirrwarr und Chaos des revolutionären Umbruchs, vom roten und weißen Terror danach. Unter dem Titel Russland in Blut gewaschen erschien das Buch von 1932 bis 1936 mehrfach in verschiedenen Textfassungen als Fragment. Thomas Reschkes Übersetzung folgt der Fassung von 1936, der letzten, die der Autor vor seiner Verhaftung 1937 selbst betreute. Sie wird ergänzt durch Textpassagen, die damals der Zensur zum Opfer fielen. Erst 1958 wurde der Roman, allerdings mit noch weiteren Streichungen, wieder in der Sowjetunion gedruckt.

634 pages, Kindle Edition

Published June 14, 2017

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About the author

Артём Весёлый (Real Name: Никола́й Ива́нович Кочку́ров; 1899—1938)
Born in Samara, on the banks of the Volga, the son of a waterside worker, Artyom Vesyoly was the first member of his family to learn to read and write. He took part in the Civil War of 1918-1921 on the Red side, and at its conclusion, began a prolific literary career. Vesyoly took as his main theme the horrific events he had witnessed and participated in during the fierce fighting in Southern Russia between the contending forces - Red, White, Cossack, anarchist and others - and the effects of these on the participants and unfortunate civilians caught between them.

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Profile Image for Burkhard Schirdewahn.
71 reviews1 follower
October 5, 2022
Der 1938 während der ›Großen Säuberungen‹ in der Sowjetunion erschossene Artjom Wesjoly hat mit ›Blut und Feuer‹ einen der beeindruckendsten Berichte der Russischen Revolution und des dazugehörigen Bürgerkriegs verfaßt. Als anfänglicher Sozial-Revolutionär und späterer Rot-Armist kämpfte er an zahlreichen der hin und her wogenden Fronten: an der Grenze zu Persien, in der Ukraine und im russischen Kernland zwischen südlicher Wolga, Samara und West-Sibirien. Es gibt keinen mir zugänglichen Text, der das Grauen der vermeintlichen Emanzipation deutlicher macht.–
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