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Erst kommen, dann gehen

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Henriette Hell weiß, was heute unterhalb der Gürtellinie passiert. In ihrem so alltagstauglichen wie schambefreiten Sex-Guide bereitet zeigt sie uns, was alles geht in Sachen Lust und Ob Kneipensex oder Tinder-Dating, Quicky mit der Nachbarin oder dem besten Freund, Pärchen-Vibrator oder ehelicher Freifickschein – dieses Buch ist die Erlösung für alle, die eigentlich nur eins Spaß im Bett – oder wo man es sonst so macht.

160 pages, Kindle Edition

Published July 14, 2017

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Henriette Hell

7 books1 follower

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Community Reviews

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1 star
2 (8%)
Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Dr. Eva-Maria Obermann.
Author 12 books23 followers
July 18, 2018
Selbstbewusstsein dem Körper und dem eigenen Sex gegenüber steht im Vordergrund. Dazu gehört vor allem Ehrlichkeit, mit sich selbst und der eigenen Situation. Selbstbefriedigung und Sex für eine Nacht, schnell ist klar, worum es geht: Lust in all ihren Ausprägungen. Persönlich war ich immer wieder leicht verwirrt, dass Seitenschüsse nicht nur gegen Eltern, sondern auch gegen Verheiratete / monogame Paare abgegeben werden.
Der Reihe nach: Mehr als einmal verweist das Buch auf Seitensprünge und Liebschaften, bzw. „Fickschaften“. Sie werden geradezu angepriesen, um die eigene Sexualität nicht hinter dem Alltag verkümmern zu lassen. Problematisch sehe ich dabei, dass immer wieder regelrechter Betrug proklamiert wird. Statt einem gesunden Weg in polyamoröse Beziehungen, kritisiert das Buch Monogamie als Blödsinn und spricht im gleichen Zug vom heimlichen Seitensprung.
Das ist mir definitiv zu platt und provoziert regelrecht „One Night Stands“ als gesunder Umgang. Dass auch Polyamorie Regeln kennt und nicht etwa wildes Rumpoppen mit jedem, der gerade willig ist, geht komplett unter. Dafür ist das Buch zu Ich-gerichtet. Ich stimme komplett zu, dass viele – gerade Frauen – auch in der Sexualität mehr an sich denken sollten und keinesfalls Praktiken oder sonst was dem Partner zu liebe „mitmachen“. Genauso falsch ist es aber wohl, nur noch die Erfüllung des eigenen Sexualtriebs im Sinn zu haben.
Den scheint es übrigens für Verheiratete / Paare mit Kindern nicht mehr zu geben. Da frage ich mich immer, wie die Kinder zustande gekommen sind. Dass Sexualität nicht nur für Alleinstehende oder frisch Verliebte wichtig ist, habe ich mir bisher wohl eingebildet. Für ein Buch, das den Untertitel Die Sexbibel fürs 21. Jahrhundert trägt, wird da ziemlich viel ausgeklammert und nicht etwa wirkliche Vielfalt und Offenheit gepredigt, sondern ein ganz bestimmtes, verkitschtes Bild des immer sexhungrigen Singles bzw. hinterrücks daueruntreuem Mitglied einer Zweierbeziehung.
So gut und treffend einige Kapitel sind, die mit alten Stereotypen und sexueller Unterdrückung aufräumen, so schade finde ich es, dass dabei neue Stereotype geschaffen werden und klare Ausgrenzungen entstehen. Der Versuch „jeder so, wie er will“, der mehr als einmal als Fazit herhalten muss, kommt da gewaltig ins Wanken. Noch dazu ist es wieder ein Buch, dass Polyamorie nicht wirklich fasst und da eher Klischees bedient. Ich hatte mir mehr erhofft.
Profile Image for Jane.
1,018 reviews32 followers
June 27, 2017
Henriette Hell hat einen offenen, unkomplizierten und humorvollen Text über Sexualität verfasst.
Dabei kann man den Titel mit einem ernsten und einem lachenden Auge lesen und die Autorin ist die erste, die eingesteht wo in ihrem Buch etwas ernst gemeint ist und wo nicht.
Heraus kommt eine erheiternde und gleichzeitig interessante Lektüre.
Das ganze ist kurzweilig und niedrigschwellig verfasst, so dass man es unumwunden jedem in die Hand drücken kann.
Schade ist, dass es sich allein um Heterosexualität dreht und alle anderen Spielarten nur in Nebensätzen bis gar nicht erwähnt werden.
86 reviews2 followers
September 11, 2017
Ich habe mich mal an etwas anderes heran getraut und insgesamt fand ich das Buch ganz unterhaltsam. Die Geschichte ließ sich sehr schnell und locker weg lesen, ich war  innerhalb zwei Stunden durch damit. Das Buch ist eingeteilt nach dem Alphabet, so beginnt es mit „A wie Abhängigkeit“ und endet mit „Z wie Zeitdruck“. Das hat mir einen guten Überblick verschafft und ich wusste somit immer wo ich gerade bin.
Nun zum Inhalt, die meisten Storys sind keine eigenen Erfahrungen von Henriette Hell, sondern Erlebnisse von Freunden oder Bekannten. Wenn Henriette Hell das alles selbst erlebt hätte, wäre das auch etwas zu viel des Guten. Mir haben ein paar der Geschichten und Erklärungen sehr gefallen und ich habe mich beim Lesen weggeschmissen vor Lachen. Andere waren schwächer und konnten mich nicht überzeugen. Insgesamt habe ich das Buch nicht als Ratgeber verstanden und die Tipps habe ich mit einem Augenzwinkern betrachtet.
Natürlich kann man auch etwas aus dem Buch mitnehmen, aber für mich war es größtenteils Unterhaltung. Sehr gut fand ich die Offenheit mit der Henriette Hell über das Thema Sex schreibt, auch wenn ich zugeben muss, dass ich sicherlich nicht mit jedem darüber reden will.
Ich habe mir einige Meinungen zu diesem Buch durchgelesen und viele schreiben, dass das erste Buch von ihr besser war. Ich kann auf jeden Fall bestätigen, das bei diesem Buch noch Luft nach oben ist. Vielleicht werde ich, wenn ich irgendwann Lust dazu habe, in „Achtung, ich komme!“ hinein schauen.
Fazit:
Teilweise sehr lustige Geschichten dabei, jedoch auch nichtssagende Storys. Kann man gut zwischendurch lesen, man sollte die Tipps dennoch nicht zu ernst nehmen.
Displaying 1 - 3 of 3 reviews

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