Den erfarna förhandlaren Amanda Lund hamnar mitt i hetluften när två svenska diplomater kidnappas i Kabul. I en kamp mot klockan jagar hon svar i en härva av mord, heroin och sex.
Under jakten på kidnapparna upptäcker Amanda att hon inte är ensam om att försöka hitta diplomaterna - och att hon saknar någon att förhandla med. Hemma i Stockholm stundar ett afghanskt statsbesök. Amandas kollega Bill Ekman utreder mordet på en ung man samtidigt som han håller departementen underrättade om Amandas framsteg i Afghanistan. Men varför försöker regeringen mörka kidnappningen? Och varför hör inte kidnapparna av sig? Snart inser Amanda att den svenska ambassadören i Kabul döljer mer än vad hon kunnat ana.
Fyra dagar i Kabul är en internationell spänningsroman av debutanten Anna Tell.
3,5 i läsupplevelse, kanske 4 i sin genre. Fyra dagar i Kabul är konstant spännande och jag blir faktiskt aldrig uttråkad (alltså! en bladvändare! hör ni!). Det är en väldigt lättläst deckare, läsaren behöver inte dra några egna slutsatser öht. Det är behagligt att man inte behöver koncentrera sig så mycket, och man behöver inte vara orolig för att inte förstå saker (med tanke på att den rör utrikespolitik och diplomati), så den kan i princip rekommenderas till vem som helst (även den lättskrämda obs den är inte alls läskig).
Huvudkaraktären Amanda får jag ändå säga att jag tycker om, hon är smart och cool och självständig. Det är tur att hon finns, för utan henne är det i princip bara män överallt. Karaktärerna känns dock ganska genomarbetade, och det är bra. Annars kan jag ibland märka att det är en debut; vissa trådar knyts inte riktigt ihop och avslutet är ganska abrupt.
Jag kommer definitivt att tipsa om den här! Den passar läsare som vill ha något lite annorlunda i spänningsgenren, de som vill slippa alkade polisgubbar och som vill läsa något enkelt med högt tempo.
Mir hat das Buch sehr gefallen. Es werden interessante Informationen über ein Land gegeben von dem man so viel hört und doch so wenig weiß. Ich freue mich auf weitere Bücher mit Amanda. Mir ist die Hauptdarstellerin sehr sympathisch.
Die schwedische Kriminalkommissarin Amanda Lund ist für ein Jahr in Afghanistan stationiert, sie bildet lokale Sicherheitskräfte aus. Gerade erst hat die 35-Jährige einen Angriff der Taliban überlebt, da erhält sie einen neuen heiklen Auftrag: In Kabul ist ein schwedisches Diplomatenpaar verschwunden. Die Botschaft geht von einer Entführung aus. Amanda ist Verhandlungsspezialistin, sie soll in dem Fall vermitteln. Jede Stunde zählt. In Stockholm bei der Reichskriminalpolizei koordiniert Bill Ekman Amandas Einsatz. Die Sache muss unter Verschluss bleiben, nur ein kleiner Kreis ist eingeweiht. Gleichzeitig untersucht Bill den Mord an einem jungen Mann. Ein Regierungsmitarbeiter, wie sich herausstellt. Obwohl Tausende Kilometer voneinander entfernt, verdichten sich die Hinweise, dass beide Fälle zusammenhängen. Die Spuren führen in höchste Kreise.
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MEINUNG:
Vier Tage in Kabul ist der erste Teil, um die schwedische Unterhändlerin Amanda Lund und erscheint heute. Ich habe bisher noch keinen Thriller in dieser Art gelesen, wohl aber einige Filme. So ähnlich hatte ich mir dann auch das Buch vorgestellt und habe auch genau das bekommen.
Wir befinden uns abwechselnd in Kabul und in Schweden. Zwei schwedische Diplomaten wurden in Kabul entführt und es ist die Aufgabe von Amanda Lund als Verhandlungsführerin diese wieder zu befreien. Parallel dazu wird noch eine Leiche in Stockholm gefunden. Diese beide Handlungsstränge laufen zunächst parallel, aber es scheint eine Verbindung zu geben.
Kabul ist eine der gefährlichsten Städte der Welt und auf diesem Schauplatz ist kein Platz für Persönliches oder Emotionen. Das merkt man auch an Amanda. Ich würde sie nicht unbedingt als hart bezeichnen, aber sie geht bis an ihre Grenze und sieht es auch als ihre oberste Pflicht an Leute zu beschützen und Verbrechen lückenlos aufzuklären. Ich hätte mit ihr nicht tauschen wollen.
Die Entführung der beiden Diplomaten ist politisch eine absolute heiße Sache und wird von den obersten Politikern mit Argusaugen bewacht. Hintergrund ist die politische Beziehung zwischen Schweden und Afghanistan. Auf die heißen Parkett verfolgen wir Bill, Amandas Chef. Ich fand es sehr spannend, wie uns die Autorin hier ein Blick hinter die Kulissen werfen lässt. Dinge, von denen die meisten keine Ahnung und die auch die Presse nicht erfahren darf. Vor allem bei Bill leidet auch das Privatleben sehr darunter, doch er hat keine Wahl als den Fall zügig aufzuklären. Ich empfand sowohl Bill als auch Amanda als sehr sympathisch und die Autorin hat genau das richtige Maß gefunden uns auch an ihrem Privatleben teilhaben zu lassen, ohne dass die eigentliche Handlung zu sehr überlagert.
Der nächste Teil, Fünf Nächte im Kosovo, erscheint am 26. März 2019.
FAZIT:
Ich habe hier genau das bekommen, was ich von einer solchen Art von Buch erwartet habe. Es war durchgehend spannend, sehr gut aufgebaut und alle Fragen sind am Ende beantwortet. Man hat gemerkt, dass die Autorin, weiß wovon sie schreibt. Die Geschichte ist sehr nüchtern, aber für viele Emotionen ist auf einem solchen Ort auch kein Platz. Für alle Leser, die auch Filme, wie Der Mann, der niemals lebte oder Green Zone mochten.
Für ein Jahr ist die Kommissarin Amanda Lund in Kabul stationiert. Unter anderem unterstützt sie die schwedische Botschaft. Vom Botschafter wird sie kontaktiert, weil zwei Diplomaten verschwunden sind, aus einem Fahrzeug entführt, in dem eigentlich der Botschafter sitzen sollte. Sofort lässt Amanda ihre Verbindungen spielen, um herauszufinden, was mit den beiden Botschaftsbediensteten geschehen sein könnte. Eigenartig nur, dass der Botschafter seltsam gehemmt wirkt, als halte er Informationen zurück. Bald muss er allerdings doch zugeben, dass er wegen eines kompromittierenden Fotos erpresst wurde. Etwa zur gleichen Zeit wird daheim in Schweden ein junger Mann tot aufgefunden.
Es ist schon eine fremde Welt, in der Amanda Lund tätig ist. Dennoch versucht sie sich in die Menschen hineinzudenken. Sie versucht alles, um an Informationen über die beiden Entführten heranzukommen. Doch immer scheint sie einen Moment zu spät zu kommen, obwohl sie eigentlich ganz gute Kontakte zu den afghanischen Polizeikräften hat. Zu denken gibt ihr, dass der Botschafter nicht tatkräftig bei den Ermittlungen hilft. Hat er wohlmöglich selbst etwas zu verbergen? In Schweden dagegen startet die Untersuchung des Todesfalls stümperhaft. Erst als Bill Ekman, der auch für Amandas Einsatz zuständig ist, mit dem Fall befasst wird, beginnen sich die Hinweise zusammenzufügen.
Mit großer Sachkunde beschreibt die Autorin, wie Arbeitsabläufe der aus Schweden entsandten Kommissarin. Die nicht einfache Zusammenarbeit mit den einheimischen Behörden und die ebenfalls nicht immer einfache Zusammenarbeit mit den Kollegen in der Heimat. Immer spielen auch diplomatische Beziehungen mit in die Abläufe hinein. Schließlich gilt es, sich nicht gegenseitig auf die diplomatischen Füße zu treten. Doch auch die Auslandsmitarbeiter eines Landes sind nicht immer unfehlbar. Amanda Lund hat die schwere Aufgabe, nach den entführten Diplomaten zu suchen, sie kann nicht ahnen, in welches Wespennest sie sticht. Spannend, wie die Handlungsstränge in Schweden und Afghanistan schließlich zusammengeführt werden. Wenn Politik und Polizeiermittlung zusammenkommen oder gegeneinander spielen, kann man nur staunen welche Wahrheit schließlich an die Öffentlichkeit kommt. Ein politisch geprägter Thriller, der ein wenig hinter die Kulissen der Arbeit von im Ausland tätigen europäischen Polizeikräften blicken lässt. Mal sehen, wohin es Amanda Lund in ihrem nächsten Fall verschlägt.
När ens favoritprogram är Elitstyrkans hemligheter lockar en sådan här bok som handlar om ett uppdrag som utförs av operatörer från Försvarsmakten och en polis i Afghanistan. Tyvärr är boken alldeles för taffligt skriven, och storyn för lätt att lista ut. Betyg 2.5/5, avrundar neråt till 2 när jag jämför med andra böcker jag givit 3 i betyg, men jag läste ju faktiskt ut den så kanske värd 3 ändå. Oavsett, jag rekommenderar den inte.
Väldigt spännande bok! Svårt i början att hänga med då det är flera olika karaktärer som följs i olika kapitel, men efter ett tag blir det lättare att förstå hur alla karaktärer hänger ihop 🕺
Hade kunnat vara helt ok som tidsfördriv om den inte varit så oerhört, och ganska otäckt, vinklad: - afghaner är opålitliga, smutsiga och våldsamma "hundar" eller "as" - de svenska militära insatserna är absolut nödvändiga men trots alla investeringar går det inte att lära afghaner någonting alls - politiker och diplomater är korrupta eller enbart dumma - polisen och militären är Sveriges enda hopp - invandrare är kriminella - att vara homosexuell är äckligt och suspekt Lite annat smått och gott finns också, som tex att en person med polskt efternamn måste jobba på städfirma, så även om det skulle vara oavsiktligt (vilket jag har lite svårt att tro) lämnar det en otrevlig eftersmak.
Um lokale Sicherheitskräfte auszubilden ist die schwedische Kommissarin Amanda Lund für einige Zeit in Afghanistan stationiert. Als ein Diplomatenpaar verschwindet, soll sie sich darum kümmern. Der schwedische Botschafter ist zunächst nur widerwillig kooperativ, muss dann aber einräumen, dass er erpresst wird: ein Bild, das ihn in indiskreter Situation mit zwei Männern zeigt, macht ihn angreifbar. Doch statt die Forderung, Heroin über den Dienstweg nach Schweden zu versenden, zu befolgen, hat er selbiges vernichtet. Ein dummer Fehler wie nun scheint. Doch als auch in Stockholm ein Mitarbeiter des Außenministeriums ermordet aufgefunden wird und immer noch keine Lösegeldforderung für die beiden Diplomaten eingegangen ist, wirft der Fall mehr und mehr Fragen auf. Dass ein Staatsbesuch ansteht, um die erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Länder zu feiern, hilft Amanda auch nicht gerade. Die Zeit läuft davon, sie soll schleunigst Ergebnisse liefern und ist dabei selbst in größter Gefahr.
Die Autorin verfügt selbst über fundierte Erfahrung in der Polizeiarbeit, als Politologin und Kommissarin hat sie mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung sammeln können, die sie in ihrem Debütroman verarbeiten konnte. Rausgekommen ist ein überzeugender Thriller, der kleinkriminelle Motive mit internationaler Politik verknüpft und mit einer starken Protagonistin punkten kann.
Dies ist das erste, was als eher außergewöhnlich im Genre der Politthriller auffällt: selten tummeln sich hier Frauen in entscheidenden Positionen und vor allem so nah am Kampfgeschehen. Dass Amanda ausgerechnet in einem muslimischen Land, in dem Frauen jahrzehntelang gnadenlos unterdrückt wurden, das Kommando innehat, erstaunt umso mehr. Aber sie zeigt geschickt, dass das Geschlecht zweitrangig ist und für ihre Aufgabe keinerlei Rolle spielt: sie muss rasch Puzzlesteine in Verbindung bringen können, schnell Entscheidungen treffen und sich auch gegen starke Gegner durchsetzen. Dennoch verliert sie zu keinem Zeitpunkt ihre feminine Seite, was die Autorin durch einen interessanten Aspekt einbaut, der jedoch die starke Frau auch ein Stück weit wieder zurück in die Realität wirft, in der Frauen doch häufig genug hintenanstehen müssen.
Der fall selbst ist komplex und vielschichtig, wird aber glaubwürdig und sauber gelöst, so dass keine losen Fäden übrigbleiben. Thematisch aktuell hat man keine Zweifel daran, dass dies real genau so auch geschehen könnte. Die kurzen Kapitel mit den häufigen Ortswechseln tragen zu dem gefühlt hohen Tempo der Handlung bei. Ein gelungener Auftakt, der neugierig macht auf weitere Romane der Reihe. Mit Anna Tell hat Schweden offenkundig eine weitere brillante Autorin im Spannungsgenre zu bieten.
Der Schreibstil war gut. Man konnte den Schilderungen der Ereignisse sehr gut folgen, die Zusammenhänge sind klar geworden und die Situation in Afghanistan wurde sehr anschaulich dargestellt. Die Protagonistin Amanda war mir leider nicht sympathisch. Ich bin einfach nicht mit ihr warm geworden und habe deshalb auch wenig mit ihr gefiebert. Mit Bill bin ich deutlich besser zurecht gekommen, auch wenn er ebenfalls viele Ecken und Kanten hatte, die mir nicht alle gepasst haben. Ein wichtiges Detail, das die Ermittler erst ganz am Ende erkannt haben, ist mir schon sehr früh aufgefallen und deshalb habe ich mich dann irgendwann nur noch darüber aufgeregt, dass niemand auf die naheliegende Antwort kommt.. Das Buch hat mich gut unterhalten und mir auch Spaß gemacht, doch ein Highlight war es leider nicht.
Currently stationed in Afghanistan to help train Afghan security forces, Swedish police detective and expert negotiator Amanda Lund receives an urgent new mission. A couple of Swedish diplomats from the embassy in Kabul have gone missing, presumably kidnapped. Operating under time constraints and told to maintain strict secrecy, she finds the ambassador less than forthcoming with information. What secrets is he hiding and why? And what does any of this have to do with the murder of a young man in Stockholm on the same day as the diplomats' disappearance?
Well-plotted, complex political thriller introducing an interesting and likable protagonist that kept me hooked.
Fyra dagar i Kabul är Anna Tells debutroman och första delen i en serie om förhandlaren Amanda Lund. Det är en spänningsroman som handlar om ett kidnappat diplomatpar i Kabul, men som sedan kryddas med sex och droghandel. Parallellhandlingar förlagda till både Kabul och Stockholm för att rädda detta diplomatpar lyfter hela boken, som annars känns platt och förutsägbar. Författaren har erfarenhet av mer än 20 års operativt arbete bl.a. i Afghanistan och det märks på hennes miljö- och samhällsbeskrivningar som är romanens stora förtjänst. Personbeskrivningarna är överlag platta och stereotypa, men författaren ska ha en eloge för att hon sätter in en kvinna som utredare i ett av världens mest kvinnofientliga länder.
Dieser erste Thriller der schwedischen Autorin Anna Tell hat mich sofort fasziniert, denn sie weiß aus beruflicher Erfahrung, worüber sie schreibt. Sie ist selbst Kriminalkommissarin und Unterhändlerin und verfügt über 20 Jahre Polizei- und Militärerfahrung, was man dem Buch eindeutig anmerkt. Die Szenen sind sehr realistisch und erschreckend nachvollziehbar.
Anna Tell nutzt unterschiedliche Erzählstränge, wobei die beiden Hauptstränge Amanda und Bill folgen. Kleinere Auftritte beginnen oft anonym, wobei sich schnell herausstellt, um wen es gerade geht. Faszinierend und eher ungewöhnlich ist das Bild, dass die Autorin von ihrer Protagonistin Amanda zeichnet. Eine starke Frau, die das Wohl der Allgemeinheit über ihr eigenes stellt, sich für andere in Gefahr begibt und vor allem vor dem Hintergrund einer männerdominierten Gesellschaft zeigt, dass ihre Fähigkeiten geschlechtsunabhängig sind.
Interessant ist das Bild, dass Anna Tell von dem zerrissenen, kriegsgebeutelten Land Afghanistan zeichnet. Die Gefahr für die ausländischen Kräfte ist immer und überall spürbar und man fragt sich, wie lange man es mit dieser Bedrohung aushalten kann. So suchen auch die Angehörigen der schwedischen Botschaft nach Möglichkeiten, Normalität zu finden, doch ist dies kaum möglich. Spannend fand ich auch das Verhältnis der Politiker zu den koordinierenden und vor Ort agierenden Einsatzkräften. Hier prallen immer wieder Welten aufeinander und man ist fassungslos angesichts der Scheuklappen, die da aufgesetzt werden...
En spännande bok som till punkt och pricka följer den gängse mallen för en spänningsroman. Författaren, som själv varit soldat i Afghanistan, skönmålar de svenska militärernas insats i Afghanistan och lyckas i en enda mening nedvärdera en fd hjälparbetare som framför en annan åsikt.
"Das Fundament aller Staatskünste besteht darin, die Menschen zu täuschen über das, was ihr eigener Vorteil ist." (Johann Jakob Mohr) Die schwedische Polizeiausbilderin, Verhandlungsführerin und Kriminalkommissarin Amanda Lund wurde für ein Jahr als nach Afghanistan beordert. Dort soll sie die dortige Polizei ausbilden und schulen. Nach einem Angriff von der Taliban hat die 35-jährige diesen gerade so überlebt. Da bekommt sie telefonisch durch ihren Kollegen Bill Ekman einen neuen nicht gerade einfachen Auftrag. Den in Kabul ist nach dem Besuch eines Restaurants ein schwedisches Diplomatenpaar verschwunden. Sofort geht der Botschafter von einer Entführung aus, deshalb bittet man Amanda die Verhandlungen mit den Entführern zu leiten. Sonderbar ist nur das sich keine Entführer wegen Verhandlungen melden. Währenddessen untersucht Bill in Stockholm den Mord an einem jungen Mann, den man tot im Park gefunden hat und bei dem sich schnell herausstellt, dass er ein Mitarbeiter der Regierung ist. Bis Amanda durch weitere Recherchen herausfindet, das die beiden Fälle miteinander zusammenhängen. Den der schwedische Botschafter hütet ein Geheimnis, durch das er erpressbar geworden ist. Doch auch die afghanische Regierung hat ein Interesse an den Entführern. So beginnt für Amanda ein Kampf und das Leben der Diplomaten.
Meine Meinung: Die Kurzinfo und eine Hörprobe haben mich neugierig auf den Debütroman von Anna Tell gemacht. Eigentlich habe ich es sonst nicht so sehr mit skandinavischen Autoren, aber in diesem Fall wurde ich positiv überrascht. Der Schreibstil, den ich in Form des Hörbuches von ca. 10 Stunden erleben durfte, ist sehr gut gestaltet. Dabei konnte mich vor allem der Einblick in die Arbeit von Amanda total überzeugen. Sicher lag es daran, das die Politologin Anna Tell über zwanzig Jahre Polizei- und Militärerfahrung hat und das nicht nur in Schweden, sondern auch im Ausland. Das merkt man dieser Geschichte in jedem Fall an, nicht nur die gute Darstellung von ihrem Einsatz in Afghanistan, auch der Umgang mit den Beamten und Politikern, alles ist hier stimmig und konnte mich absolut überzeugen. Das fängt schon gleich auf den ersten Seiten durch den gefährlichen Einsatz gegen des Talibans an und konnte mich sofort fesseln. Natürlich hätte man, dem ganzen noch ein bisschen mehr Spannung mitgeben können, den leider ebnete diese schnell ab und kam erst in der Mitte und am Ende wieder so richtig auf. Trotzdem konnte mich der Plot mit dem interessanten politischen Thema mitreißen. Auch hatte ich am Anfang ein wenig Schwierigkeiten mit der monotonen Stimme von Svenja Pages, die sich dann aber von Mal zu Mal steigerte. Die Charaktere haben mich definitiv überzeugt, da ist die toughe Amanda Lund, die man sich als weiblichen James Bond vorstellen kann. Das Amanda eine gewisse Ähnlichkeit mit der Autorin selbst hat, ist unverkennbar. Gerade ihre Geradlinigkeit und die Liebe für die Wahrheit machen die Ermittlerin total sympathisch. Bei Bill Ekman war ich am Anfang zwiegespalten, da er sich lieber in seine Arbeit stürzt, statt für seine Familie und vor allem für seine alkoholabhängige Frau dazu sein. Doch Bill wächst mir nach und nach dann doch ans Herz, da er ebenfalls wie Amanda für die Wahrheit und Gerechtigkeit einsteht. Für mich sind die beiden das ideale Ermittlerteam. Deshalb bekommt das Hörbuch 4 1/2 von 5 Sterne und ich bin gespannt auf den nächsten Fall.
„Vier Tage in Kabul“ ist der Auftakt zu einer mehrteiligen Reihe um die schwedische Unterhändlerin Amanda Lund. Da mit dem Ende dieses Buchs der Fall abgeschlossen ist, gehe ich davon aus, dass lediglich die Figuren den rote Faden der Reihe darstellen.
Nach einem actionreichen Beginn, in dem es in Afghanistan zu einem lebensgefährlichen Schusswechsel mit den Taliban kommt, verläuft die spätere Handlung etwas ruhiger. Spannung gibt es natürlich auch noch, aber der anderen Art. Da ich persönlich kein Fan von langen Baller- oder ähnlichen Kampfszenen in Thrillern bin, kam mir das sehr entgegen. Während Amanda Lund in einem Entführungsfall in Kabul ermittelt, ist ihr Vorgesetzter in Schweden aktiv, denn bald sich heraus, dass ein Mann, der ermordet in Stockholm gefunden wurde, Verbindungen zur Botschaft in Afghanistan hat. Inwieweit ein Zusammenhang zu den Entführungen besteht, stellt sich erst nach und nach heraus. Sowohl Amanda als auch ihr Chef sehen sich Problemen bei den Ermittlungen ausgesetzt, weil ihre Arbeit manipuliert oder zumindest „in die richtige Richtung“ gesteuert werden soll. Es wird je nach Motiv verheimlicht, vertuscht oder etwas unter den Tisch fallengelassen. Atemraubender Nervenkitzel stellt sich zwar nicht ein, aber das Buch ist von Anfang bis zum Ende spannend. Während vor allem in Schweden per Detektivarbeit ermittelt wird, handelt es sich in Kabul vor allem um einen Wettlauf gegen die Zeit - und der Gegenspieler scheint immer einen Schritt voraus zu sein.
Ohne dass ich jetzt selbst wirklich viel Ahnung von Polizeiarbeit zu haben, wirken die Schilderungen jedoch auf mich sehr realistisch, dabei aber jedoch überhaupt nicht trocken und mit unnötigen Details überlastet. Meiner Meinung nach wird deutlich, dass die Autorin jahrelange Erfahrungen in diesem Bereich hat. Auch die Beschreibungen des Lebens in Kabul wirken plastisch und eindrucksvoll. Ich hatte immer sofort einen heißen, staubigen Ort vor Augen und exotische Gerüche in der Nase.
Amanda Lund ist eine sympathische Hauptfigur, die intelligent, aber nicht allwissend ist. Außerdem hat sie mit privaten Problemen zu kämpfen, die sicherlich auch in den weiteren Teile eine wichtige Rolle spielen werden. Zwar wird Amanda als Unterhändlerin bezeichnet, aber zumindest im ersten Teil der Reihe hat sie noch keine Chance, ihre Fähigkeiten zu präsentieren.
Detta är författarens debutroman och den första i serien om Amanda Lund. Denna kom ut 2017 och serien består av tre böcker.
Det vi har här är en spänningsroman- Det är en stor del militärhandling om man tänker i form av hemliga operationer bakom fiendernas linje. Men det är också en utredning som delvis går i spåren av en polisroman men då med en mix av internationella proportioner då det rör sig om politiska spel som rör sig över landsgränserna. Det är lite som om man skulle slå ihop en svenska deckare med stora inslag av författare som till exempel Tom Clancy.
Jag tycker att författaren har fått till en bra vinkel på sin bok och att den har en undergenre som inte är så välbesök, inte bland svenska författare i alla fall. Hon håller handlingen väldigt tät och intensiv, det händer saker hela tiden, även om det kanske inte är action non stop så blir det riktigt spännande och intressant.
Författaren jobbar själv inom polisen och har erfarenheter inom Försvarsmakten, så jag misstänker att det är från egen erfarenhet och kanske kollegor som hon har hämtat mycket fakta. Detta gör att boken känns på ett sätt autentisk och man kan även tänka sig att det politiska spelet som man får uppleva i boken även det kan ha stora delar av verklighet i sig.
När det kommer till karaktärerna, speciellt då Amanda Lund, så känns det som att hon har gjort dem mänskliga. Med det menar jag att det är ingen övermänniska som man får uppleva, det är förvisso en utbildad person, men det finns absolut brister i deras agerande och de klarar inte av vad som helst. Precis som det är i verkligheten.
Det är en bra närvaro i språket och handlingen. Man kan lätt leva sig in i de olika händelserna och man känner riktigt av oron i att vara i ett land och i en situation som klassas som farligt.
När man slår ihop alla dessa element så blir resultatet en riktigt bra debut och jag rekommenderar denna till alla som vill ha en riktigt bra och spännande roman som berör internationella intriger och politiska spel, blandat med militära operationer och utredningar.
Vier Tage in Kabul (Die Unterhändlerin, Band 1) von Anna Tell, erschienen im Rowohlt Taschenbuch Verlag am 21. August 2018.
Amanda Lund ist eine Unterhändlerin die mit der afghanischen Polizei zusammen arbeitet. Sie spricht die Landessprache und hat bei einem Gefecht dem Bruder des Leiters der Einheit das Leben gerettet als sie nach Kabul beordert wird weil zwei schwedische Diplomaten entführt worden sind. Sie nimmt zum Botschafter Sven Leijonhufvud Kontakt auf um mit ihm das weitere Vorgehen zu besprechen.
Gleichzeitig wird in Stockholm eine Leiche in der Nähe einer Schwulenclubs gefunden. Der Fall wird etwas stiefmütterlich von Oskar Karlsson bearbeitet bis sich rausstellt, dass der Tote ein Regierungsmitarbeiter gewesen ist. Deswegen übernimmt Bill Ekman von der Reichskriminalpolizei den Mord und koordiniert gleichzeitig auch Amandas Einsatz in Kabul. Die Autorin hat über Dinge geschrieben von der sie Ahnung hat und das merkt man dem Buch auch an. Es ist zwar recht seltsam ausgerechnet in Afghanistan eine weibliche Unterhändlerin zu installieren, aber gerade dies macht viel vom Reiz des Buches aus. Im Verlauf des Buches bekommen die Protagonisten eine Geschichte und eine Persönlichkeit. Amanda Lund ist eine Persönlichkeit die unbeugsam ihrer Berufung als Kämpferin und Unterhändlerin nachgeht, gleichzeitig sich sehr gut mit der Psyche der Menschen auskennt und ihre Schlussfolgerungen zieht. Ich hatte immer so etwas das Gefühl, dass auf Amandas Spiegel stehen müsste: einer geht noch. Wenn normale Menschen am Boden zusammenbrechen, Amanda macht weiter. Es kommt aber nicht wie Super Woman rüber, sondern wie jemand der in seiner Arbeit aufgeht und das beste mögliche Ergebnis erzielen will.
Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und die Beschreibungen sind sehr anschaulich. Man wollte sich quasi den Staub von den Schuhen schütteln. Ich freue mich, dass es weiter geht mit der Geschichte von Amanda Lund. Klare Kaufempfehlung.
Rasant, fesselnd und sehr realistisch Ich war von Anfang an neugierig auf "Vier Tage in Kabul". Zum einen klingt der Inhalt echt spannend und zum anderen plaudert die Autorin ja sozusagen aus dem Nähkästchen. Die Geschichte und Personen sind zwar frei erfunden, dennoch wirkt das Erzählte so echt und realitätsnah, es ist einfach nur fesselnd und packt den Leser sofort. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, er liest sich sehr flüssig und man ist schnell in der Handlung. Die genutzten "Fachbegriffe" werden einfach umschrieben und erklärt, so dass man auch nichts verpasst. Auch die Ortswechsel zwischen Afghanistan und Schweden sind sehr gelungen. Vor allem wenn man dann wirklich merkt, wie sehr die eigentlich anfänglichen separaten Handlungen doch miteinander verknüpft sind. Dieses Hin und Her, immer wenn man dachte, man hat die Fährte aufgenommen, macht einem die Autorin einen Strich durch die Rechnung. Ich liebe das bei einem Buch, wenn es mich wirklich bis zur letzten Seite hin dermaßen fesseln kann. Die Protagonistin, Amanda, war mir gleich sympathisch. Sie ist sachlich, sehr pflichtbewusst und hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, auch wenn sie dabei einen ordentlichen Dickkopf hat. Aber ich schätze, den Brauch man in dem Metier und den Gegebenheiten auch sehr. Sie lässt sich nicht unterkriegen und man muss einfach mit ihr mit fiebern oder auch mitleiden. "Vier Tage in Kabul" ist auch inhaltlich harter Tobak für einige, muss man schon dazu sagen. Nichtsdestotrotz kann ich das Buch nur sehr empfehlen! Ich bin schon gespannt, was man noch so von Anna Tell in der Zukunft lesen kann.
Ich habe zuvor noch nie eine Geschichte gelesen, die in Schweden und Afghanistan spielt, um so gespannter war ich, wie mir das Setting, die Beschreibungen und die Thematik gefallen würden. Amanda, Bill und Co. waren sehr interessante Charaktere, zu denen ich durchaus einen Bezug aufnehmen konnte. Ich mochte sehr ihr Engagement und ihre Werte, die sie immer und unter jeden Umständen nachgingen. Leider muss ich sagen, so authentisch und toll ausgearbeitet ich Amanda und ihren Boss finde, finde ich insbesondere den schwedischen Botschafter ein wenig zu dämlich dargestellt. Es hat schon seinen Grund, warum man ausgerechnet diesem den Posten gibt, deswegen fand ich seine Reaktionen und seine Vorgehensweise fast schon unauthentisch und verzerrt. Die Handlung hat mir jedoch sehr gut gefallen. Sie war sehr abwechslungsreich und durch die Perspektivenwechsel und die kurzen Kapitel kam immer wieder Spannung und Anspannung auf. Die Beschreibungen des Settings fand ich sehr gut gemacht. Die Hitze, die Gefahr und deren Beschreibung erzeugten eine unterschwellige Spannung, die mir sehr gut gefallen hat. Genauso wie die Recherche des Buches, die mir auch sehr authentisch vorkam. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, insbesondere die Handlung und die unterschwellige Spannung. Mein einzigster Kritikpunkt wäre die Ausarbeitung eines Charakters, die fast schon unauthentisch auf mich wirkt, obwohl ich mich nicht besonders in dem Bereich auskenne. Dennoch kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen!
Anna Tells Roman „Vier Tage in Kabul“ ist ein gelungener Thriller, der mit einem spannenden Setting – dem bürgerkriegszerstörten Afghanistan – und einer wirklich tollen Heldin auftrumpft: Amanda Lund ist taff, versiert und erfahren. Sie lässt sich in der Welt der Spezialeinsatzkräfte und Unterhändler die Butter nicht vom Brot nehmen, was in einer patriarchalischen Stammeskultur, wie sie in Afghanistan noch vorherrscht, besonders herausfordernd ist.
Die Story – schwedisches Diplomatenpaar wird in Kabul entführt, ein schwedischer Diplomat wird in Stockholm ermordet – ist plausibel konstruiert und wird mit überzeugender Detailkenntnis der Polizeiarbeit und des afghanischen Lokalkolorits rasant abgedreht. Die zeitliche Enge der Handlung, komprimiert auf vier Tage, hängt mit der Überlebenswahrscheinlichkeit von Entführungsopfern zusammen. Dass hier jede Minute zählt, springt einem aus jeder Zeile entgegen – spannend.
Die handelnden Figuren werden nur sparsam mit privaten Problemen belastet, was sich wohltuend auf die Erzählperspektive auswirkt, die sich nicht zu sehr verzettelt. Gleichwohl bleiben die schwedische Botschafter etwa oder andere handelnde Personen eindimensionale Typen. Das ist nicht störend, denn sie bedienen nur eine Funktion in der Erzählung, und das machen sie gut.
Zwei erhebliche Logikfehler schmälern meinen Eindruck nur mäßig, weil der Thriller trotzdem funktioniert und super unterhält (Stichworte: Zeitverschiebung und dritter Mann).
Ein gelungener Thriller mit großartiger Ermittlerin!
Amanda Lund ist in Afghanistan um die dortige Polizei auszubilden. Sie unterstützt sie gegen die Taliban. Gleichzeitig arbeitet sie als Unterhändlerin bei Geiselnahmen oder ähnlichen Aktionen. Der Job ist gefährlich und geht jedes mal ans Limit. Jetzt sind zwei Botschaftsmitarbeiter entführt worden. Aber niemand weiß wer dahinter steckt. Gleichzeitig wird daheim in Stockholm ein Außenministeriumsmitarbeiter getötet. Gehören die beiden Fälle zusammen. Amanda und ihr Vorgesetzter Bill haben vier Tage Zeit die Geiseln zu befreien. Das Buch ist spannend aber es fehlt an Tiefe. Es wird vielfach gehandelt ohne das Hintergründe erklärt werden. Wer ist das Team außer Amanda, die meiste Arbeit wird in Stockholm erledigt aber dort passieren eklatante Fehler die sehr unwahrscheinlich sind. Gleichzeitig mischt die Politik mit, es darf nichts nach außen dringen. Ausführlicher wäre besser gewesen. Jedes Kapitel endete mit einem Cliffhanger, dadurch konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Ich musste wissen wie es weitergeht. Das Privatleben der einzelnen Figuren wird immer mal kurz erwähnt es ist nicht einfach, aber es wird nicht breit in allen Einzelheiten ausgewalzt. Diese Mischung ist sehr ausgewogen. Die Nebenfiguren sind etwas klischeehaft, damit kann man leben weil es auch Überraschungen gibt.
Am Anfang war es interessant. Finde es sehr schwer alle Namen im Kopf zu behalten und dann kann man dem Sachverhalt natürlich auch nicht ganz folgen.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Was an für sich sehr gut ist aber es erschwert es ein bisschen. War auch in der Mitte des Buches sehr durcheinander und konnte nicht mehr folgen und war aus den verschiedenen Erzählungen total durcheinander. Hatte auch überlegt es nicht mehr weiterzulesen.
Doch ich hab es dann zu Ende gelesen. Es wurde zum Schluss hin wieder interessanter und man konnte wieder gut mitverfolgen. Das hat auch das Lesen erleichtert und dann war das Buch schon schnell fertig gelesen.
Es ist interessant auch mal zu sehen, dass die ganze Politik und alles ganz anders abläuft und vieles vertuscht wird. (Ist ja an sich nichts neues)
Zwei schwedische Diplomaten werden vermisst – vermutlich wurden sie entführt. Ein Einsatz für Amanda Lund, die Unterhändlerin.
Meine Meinung:
Die Story ist sehr politisch angehaucht, was es für mich anstrengend gemacht hat, diese zu lesen. Gefallen hat mit die Protagonistin, die schon eine ungewöhnliche Persönlichkeit ist. Die Geschichte ist sehr vielschichtig mit einer Entführung, Erpressung, politischen Verwicklungen. Durch den Handlungsorte Kabul und Schweden haben wir es mit vielen nicht so eingängigen Namen zu tun, die das verfolgen der Geschichte auch noch zusätzlich erschweren. Der Schreibstil ist auch nicht sonderlich eingängig, ich habe ihn als eher holprig empfunden.
Fazit:
Wer politische Geschichten mag, ist hier gut ausgehoben.