Ist es ein Leben zwischen den Sternen wert, fast dafür zu sterben?
Söldner landen auf Xenens rückständigem Planeten und so charmant ihr Anführer Jonas Brand auch sein mag, so kompromisslos ist er bei seinen Zielen. Als eine friedliche Verhandlung scheitert, findet sich Xenen schwerverletzt auf ihrem Raumschiff wieder – was ihm ziemlich schnell besser gefällt, als gut für ihn ist. Seine Neugierde treibt ihn in immer größere Gefahren, vor denen ihn auch der Außerirdische Zeyn nicht schützen kann. Selbst als ein Attentäter nach seinem Leben trachtet, wählt Xenen Freiheit über Sicherheit. Aber warum wünscht ein völlig Fremder seinen Tod? Und welches Geheimnis umgibt seinen Heimatplaneten? Manche Antworten wiegen Jahrhunderte schwer …
Annette Juretzki wurde 1984 in Polen geboren, ist in Niedersachsen aufgewachsen und nach einem ausgiebigen Schwenker Richtung Bremen letztlich in Osnabrück gelandet. Auf dieser Reise lernte sie nicht nur erfolgreich Lesen und Schreiben, sondern baute auch eine leidenschaftliche Hassliebe zu ihrem Computer auf und fand durchs Pen&Paper-Rollenspiel den Mann fürs Leben, der so hartgesotten ist, dass er tatsächlich jede ihrer Geschichten liest. Außerdem studierte sie Religionswissenschaften, denn so ein Diplom kann man immer mal gebrauchen.
Vor Tausenden Jahren zerriss ein Krieg die Galaxis, vernichtete ganze Spezies und Planeten und zerstörte viele Äonen von Wissen. Von all dem hat Xenen, der friedlich in einem Kloster lebt, aber keine Ahnung - bis die Götter vom Himmel steigen. Gut, eigentlich sind es keine Götter, sondern knallharte Söldner, die in Xenens Heimat nach Antworten über die Ursprünge des Krieges suchen. Fasziniert von ihrem charismatischen Anführer Brand, den vielfältigen Spezies auf der Keora und den Weiten des Weltalls lässt sich Xenen auf einen Handel mit den Eindringlingen ein und ahnt nicht, dass er sich damit in große Gefahr begibt. Denn die Mannschaft der Keora ist in sich gespalten, Misstrauen, Xenophobie, Machtspiele und Verrat lauern an jeder Ecke. Wem kann Xenen trauen? Was sieht Jonas wirklich in ihm? Und kann es zwischen Xenen und dem Alien Zeyn mehr geben als Freundschaft?
"Blind" ist der Auftakt zu einem zweiteiligen Science-Fiction-Epos und besticht nicht nur durch die ungewöhnliche, metaphorische Sprache, sondern vor allem durch großartig gezeichnete Charaktere und authentische Konflikte weit ab von Kitsch und Pathos.
Alle drei Perspektivträger - Xenen, Jonas und Zeyn - sind auf ihre Art sehr sympathisch und gerade durch ihre charakterlichen Schwächen extrem authentisch. Weder die Konflikte noch die Gefühle zwischen den Dreien wirken aufgesetzt oder konstruiert, sondern nachvollziehbar und echt. Die Dialoge sprühen nur so vor Witz und Zynismus und machen es leicht, tief in die Szenerie einzutauchen und sich als Teil der Keora zu fühlen. Dabei sind vor allem die Unstimmigkeiten auf dem Schiff sehr realistisch und vor allem auch ungeschönt dargestellt, sodass es manchmal gar nicht so einfach ist, Partei zu ergreifen.
Der Autorin gelingt es, vor allem die nicht-menschlichen Spezies mit einem enormen Einfallsreichtum zu beschreiben und keine abgedroschenen Klischees zu bedienen, sondern etwas völlig Neues zu schaffen. Am Anfang dauert es deswegen eine Weile, bis man in die Welt und die Begrifflichkeiten hineingefunden hat, nach ein bis zwei Kapiteln sind diese Stolpersteine aber beseitigt.
Fazit: Ich hab dieses Buch wirklich verschlungen und kann nur jedem, der fantastische Welten, authentische Konflikte und komplexe Charaktere mag, empfehlen, es unbedingt zu lesen.
Science Fiction trifft Fan Fiction. Leider überwiegt die erotische Fan Fiction zu sehr. Genauer gesagt, zu oft haben Figuren an den unmöglichsten Stellen in der Story Sex. Dort, wo viele andere SF Geschichten leider komplett auf Sex verzichten, ist es hier zu oft.
Darüber hinaus zieht sich der Plot manchmal, da sich Gespräche wiederholen. Die Science Fiction Story hat viele gute Ansätze und beinhaltet viele tolle queere Elemente und Momente. Leider hat es mich nicht genug gepackt um die Serie weiter zu verfolgen.
Irgendwann in der Zukunft. Vor 150 Jahren haben interstellare Fieslinge – hier auch Phantome genannt – eine Invasion gestartet und im Zuge dessen nahezu alle Aufzeichnungen vernichtet. Nur knapp konnten sie zurückgeschlagen werden, doch die Bewohner der Planeten wurden in alle Weiten versprengt.
Nun hat sich die gegründete Allianz zur Aufgabe gemacht, alle versprengten Verbündete wieder zu vereinen, um den Phantomen die Stirn bieten zu können. Die nämlich scheinen nur darauf zu warten, wieder zuschlagen zu können. Und so landet das Allianz-Schiff angeführt von Ktador Jonas Brand auf einem abgelegenen Planeten und wirbelt die dortigen Einheimischen rund um den jungen Mann Xenen gehörig auf. Letztgenannter wird schließlich aufgrund seiner Sprachbegabung mit auf die Reise genommen, um fremde Galaxien zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Doch auf dem Schiff läuft längst nicht alles rund: Ein Maulwurf-Phantom scheint sich eingeschleust zu haben.
Zäher Einstieg Zwar wird man sofort in die Handlung hineinkatapultiert, dennoch – oder gerade deswegen – ist es schwierig, sich in die Welt einzufinden. Kaum etwas wird erklärt, selbst die Umgebung bleibt schemenhaft und dadurch eher flach. Insgesamt wirkt die erste Szene sehr gedehnt, was umso mehr auffällt wenn man sie mit den Längen der folgenden vergleicht und in Relation mit der Reichhaltigkeit des Inhaltes setzt.
Auch die (Re-)Aktionen der Charaktere bleibt zuweilen etwas fragwürdig. Wie der junge Xenen, der sich zwar plötzlich potentiell bedrohlichen „Aliens“ gegenübersieht, aber eigentlich eher am Sexappeal des Captains Jonas interessiert zu sein scheint. Das ist schade, da man so leicht den Eindruck erhalten kann, Plot und Setting diene nur der erotischen Liebesgeschichte. Zu Glück verflüchtigt sich dieser Eindruck bald. Denn hat man sich erst in die Welt eingefunden, offenbart sich einem ein gut durchdachtes Setting mit liebenswerten Figuren und interessanten Konflikten.
Interessante Figuren Zwar ist der Plot auch von äußeren Umständen bestimmt, der Großteil allerdings wird von den Figuren bereitgestellt. Aus unterschiedlichen Völkern zusammengewürfelt, bietet bereits die Besatzung des Raumschiffs enormes Konfliktpotential, das Annette auch gekonnt auszureizen weiß. Mit viel Feingeist fühlt sie sich in die jeweiligen Sichtweisen ein und formt so vielschichtige Völker mit spannenden Eigenheiten und eine plausible, lebendige Welt.
Dass sich auf dem Raumschiff nicht jeder untereinander grün und auch eine Portion Xenophobie mit an Bord ist, ist da obligatorisch. Doch wird es nicht einfach stumpf in den Roman geworfen, sondern reflektiert integriert. Ohne Standpauke regt Annette dabei zum Nachdenken an; der Mensch wird zum Alien. Das kommt besonders durch die Sicht des Ghitaners Zeyn zum Tragen, der die dritte und letzte Erzählperspektive des Romans einnimmt.
Ein Kammerspiel Der gelegte Fokus auf die Figuren lässt eine gewisse Dialoglastigkeit erahnen und tatsächlich wird miteinander diskutiert. Und zwar derart ausführlich, dass sich manches zu wiederholen scheint. Dennoch sind die Ränkespiele, Zwistigkeiten und das kommunizierte Misstrauen untereinander wichtige und spannende Komponente von „Blind“.
Es führt dazu, dass die Motivationen und Figuren selbst voll wirken und man letztlich auch als Leser ins Zweifeln gerät über vormals gehegte Aversionen oder Sympathien. Niemand ist Gut oder Böse, jede Figur hat seine Eigenheiten, ob man diese nun mag oder nicht. Annette scheint es egal zu sein, ob man ihre drei Protagonisten auch leiden kann – und das ist ein verdammt positiver Punkt!
Wem kann man trauen kann und wem nicht bleibt das große Rätsel für Figuren und Leser. Irgendjemand scheint mit den Phantomen unter einer Decke zu stecken, was furchtbare Katastrophen nach sich ziehen kann. Man ahnt, dass der eigentliche Konflikt erst noch bevorsteht.
Ein nur vorläufiges Ende Allzu abrupt mit einem herrlich fiesen Cliffhanger endet „Blind“ und lässt einige Fragen offen. Kein Wunder, war der Zweiteiler doch eigentlich ein einziger abgeschlossener Band. Dieser wurde in „Blind“ und „Blau“ zweigeteilt. Die gute Nachricht: Band 2 ist bereits erschienen. Der liegt übrigens bereits auf meinem Nachttisch und wartet darauf, gelesen zu werden!
Insgesamt ist „Blind“ nämlich ein sehr interessanter Science Fiction Roman mit Space Opera-Elementen, der seine Figuren ernst, aber nicht zu ernst nimmt. Die offen gelebte Sexualität ist ein interessanter Aspekt, der dem ganzen das geschmackvoll inszenierte Sahnehäubchen aufsetzt.
3,8... vielleicht... mit gerunzelter Stirn und lautes Schnauben.
Das ist meine Einstellung zu diesem Buch. Ich mag das Szenario unglaublich gerne und Jonas, Zeyn und Taan sind Charaktere die ich sehr mag und (für mich) die Story interessanter gemacht haben. Der Einstieg war schwer. Lange hatte ich das Gefühl es geht nicht vorwärts und mir fehlte es auch ein bisschen an Informationen zur Umgebung. Ständig hatte ich das Gefühl das alles verschwommen ist und nur vereinzelte orientierungspunkte zuhaben, an die ich mich klammern konnte um überhaupt zu wissen wo ich war. Aber das war an sich nicht schlimm und es gab genug Momente im Buch wo ich aufgeregt die Handlung verfolgt habe. Die Xenophobie ist ein wichtiges Thema im Buch und auch gut und nachvollziehbar in die Handlung eingebracht. Als Leser bekommt man auch beide Seiten präsentiert (alien, Sumat vs mensch und auch bei jedem die positiven wie auch negative Aspekte) und kann selbst darüber nachdenken mit wem man sympathisiert. Einen ganzen Stern Abzug gibt es für einen Charakter, der mich immer wieder dazu brachte genervt aufzustöhnen. Xenen. Ich hatte in anderen Rezensionen gelesen das viele seine Naivität mochten. Ich nicht. Der Pfad zwischen naiv und Dumm wie bohnenstroh ist schmal. Und Xenen ist mit schmackes auf die dumme Seite gerannt. Es gab zu viele Momente wo man ihm die Hand auf den Mund pressen will und hektisch mit den Kopf schüttelt. Momente wo man ihm praktisch den ernst der Lage erklärt und in der Regel hat er eigentlich nicht zugehört, bezieht alles auf sich und eigentlich sind eh alle nur Eifersüchtig aufeinander. Wenn sich Zeyn und Jonas angiften, was sie ja eigentlich schon immer gemacht haben, denkt Xenen trotzdem das es wegen ihm ist. Diese "ich bin mir sicher es hat mit mir zu tun!" Teenager-Haltung hat mir in wichtigen Momenten viel kaputt gemacht. Wäre wenigstens diese imaginäre Eifersuchtsdrama (es ist zu 90% Imaginär da es wirklich wichtigeres gibt worüber alle streiten und auch die ganze crew betroffen ist und mittendrin Xenen der sich sicher ist, das es um ihn geht) nicht da, hätte ich auch mit Xenen irgendwie auskommen können. Immerhin am Ende hat er mal etwas nachgedacht. Ich hätte mir gewünscht das er wenigstens im Verlauf versteht das zwar zwei Kerle um ihn balzen aber sie meistens nicht um ihn streiten sondern das es da ne Mission gibt und Xenophobie das Hauptproblem auf dem Schiff ist. Band 2 liegt bereit (hab es im Doppelpack gekauft hehe) und ich bin wirklich gespannt wie es ausgeht. Das Ende von Band 1 ist btw echt mies und man hat gar keine Wahl als sofort nach dem zweiten 2 zugreifen. Also immer schön beide Bände kaufen ;D
Zunächst fiel es mir ein bisschen schwer, in die Geschichte hineinzufinden. Das mag aber daran liegen, dass ich schon sehr lange keinen Science-Fiction-Roman gelesen habe. Auch ist Xenens Perspektive ein bisschen gewöhnungsbedürftig, da er wie gesagt, von einem eher rückständigen Planeten stammt. Die Protagonisten und so einige Nebencharaktere wirken auf mich wie Antiheld*innen, was gut zu diesem Setting passt, finde ich – viele von ihnen sind nicht unbedingt auf den ersten Blick sympathisch, aber lebensecht mit Stärken und Schwächen, also ganz menschlich – was übrigens auch für die Aliens gilt, so andersartig diese auch erscheinen mögen. Der Stil der Autorin wirkt auf mich angenehm präzise, mit viel Liebe zum Detail, aber nicht zu viel. Die Handlung ist komplex, auch angesichts der vielen unterschiedlichen Charaktere, die hier größtenteils im geschlossenen Szenario eines Raumschiffes miteinander agieren. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der drei Protagonisten Jonas, Zeyn und Xenen. Auch wenn hier, wie bei Science Fiction üblich, viel Technik und natürliche ganz fremde Lebenswelten beschrieben werden, gibt es aus meiner Sicht keine „Infodumps”, die einen aus der Handlung reißen, sondern gerade genug Hintergrundinformationen, um sich in dieser Science-Fiction-Welt gut zurechtzufinden. Annette Juretzki beschreibt auch zum Beispiel Sinneswahrnehmungen wie den Geschmack von Essen oder Gerüche sehr anschaulich. Bei den Söldnern ist mir aufgefallen, dass es oft Konflikte unter ihnen gibt, was für den Weltraum-Krimi, der sich hier entfaltet, sehr passend ist. Die Autorin bringt hier anhand verschiedener Charaktere auch sehr reale Themen, wie z.B. Fremdenfeindlichkeit, mit ein. Ein weiteres Plus aus meiner Sicht: Es gibt hier einige queere Charaktere (schwul, pansexuell sowie genderqueer, letzteres mit passenden Pronomen) und vereinzelte kurze Erotikszenen, aber beides steht nicht im Vordergrund. Stattdessen darf man angesichts der Krimihandlung in dem geschlossenen Szenario eines Raumschiffs miträtseln, wer der Übeltäter sein könnte. Wer hier eine Art queere Science-Fiction Romance erwartet, der sollte sich eher nach anderen Büchern umsehen. Der Roman endet übrigens mit einem spannenden Cliffhanger, was aber insofern unproblematisch ist, da Band 2 bereits erschienen ist.
Xenen ist neugierig auf Alles. Kein Wunder dass er, kaum dass ein Raumschiff vor ihm landet, er erst ein Mal fasziniert die Fremden beobachtet und sich dann auch für eine friedliche Kommunikation einsetzt. Leider endet das ganz schnell mit ihm schwer verletzt - aber wenigstens ist er nun auf einem wirklich und wahrhaftigem Raumschiff zwischen den Sternen mit interessanten Aliens. Vielleicht hätte ihm jemand sagen sollen, dass damit die Geschichte aber erst anfängt...
Fazit Mein erstes und definitiv nicht letztes Buch der Autorenschaft ;) (Die Geschichte hätte gut in einem Band abgedruckt werden können, daher ist das für mich ein Buch) Gut ausgearbeitetes Sci-Fi-Setting ohne durch zu viele ausgedachte Begriffe zu verwirren und tolle Charaktere mit nachvollziehbarer Entwicklung.
Cover, Gestaltung, Satz Schön designtes Cover, welches gut zu SciFi passt, dabei jedoch sehr nichtssagend zur Handlung steht . Die im Buch enthaltene Besatzungsliste und der Schiffsplan sind sehr hilfreich, um den Überblick zu behalten. Nettes Detail, dass die Seitenzahlen in einer anderen, "eckigeren" (Computer-)Schrift sind. In auffällig vielen Absätzen ist der Satz zu eng (um genau zu sein: die Abstände zwischen den Buchstaben wurden im Vergleich zu anderen Absätzen verringert) und dadurch wirken sie sehr gequetscht. Vermutlich wurde dies gemacht um Schusterjungen und Hurenkinder zu vermeiden. Jedoch finde ich es nun so recht unschön. Vielleicht hätten die Jungen und Kinder weniger gestört...
Schreibstil, Plot Schön flüssiger Schreibstil, der die ausgedachten Sci-Fi-Begriffe und Wörter für die Kulturen angenehm leicht einführt. Spannender Plot mit prima Wendungen wurde zusammen mit guter Hintergrundgeschichte und erfreulich toll ausgearbeiteten Charakteren zu einem Buch verknüpft, dass ich ohne Einschränkung weiterempfehlen kann. Ich habe Band 1 und Band 2 (Blau) hintereinander gelesen.
Als auf Xenes Planeten ein fremdes Raumschiff landet, wissen er und sein Volk erst einmal gar nict, was die Fremden von ihnen wollen. Wie sich herausstellt, suchen sie nach Hinweise auf eine Spezies, die ihre ganze Zivilisation zerstört hat. Die Spuren führen zu Xenes Planeten. Ehe dieser sich versieht, wird er im Kampf schwer verletzt und befindet sich plötzlich auf dem dem Raumschiff. Bisher hatte er keine Ahnung davon, dass es noch andere Lebensformen gibt und er will am liebsten bleiben, was natürlich nicht geht, denn auf dem Raumschiff befinden sich nur Söldner und er wäre hier völlig fehl am Platz. Xenen ist auf dem Raumschiff in großer Gefahr, denn irgend jemand hat es auf sein Leben abgesehen.
Bei diesem Buch handelt es ich um den 1. Teil einer Science Fiction Reihe im SpaceOpera-Stil. Handlungsort ist in diesem Teil der Planet Vissa und das Raumschiff Keora. Die Crew der Keora besteht überwiegend aus männlichen Söldner verschiedener Spezis. Es gibt Menschen, Ghitaner, Sumaten und vieles mehr. Die Handlung wechselt zwischen den Perspektiven Xenen von Vissa, Jonas Brand dem Ktador der Keora und Zeyn einem Ghitaner. Mir hat dieser 1. Teil sehr gut gefallen. Die unterschiedlichen Spezies auf dem Raumschiff fand ich sehr interessant und durch ihre Andersartigkeit gibt es jede Menge Konflikte in der Crew, die ich sehr spannend fand. Die Keora ist auf der Suche nach den Phantomen, einer Rasse, die fast alle Planeten ihres Sternsystems angegriffen und teilweise zerstört hat. Die Spuren führen nach Vissa, einem Planeten, auf dem ein rückständiges Volk lebt. Einer von ihnen ist Xenen, der wegen seiner besonderen Sprachbegabung und seinem Wissen wichtig für die Mission wird. Der Umgangston auf der Keora ist recht derb und das Thema Sex spielt eine wesentliche Rolle. Nur gibt es hier keine klassische Liebesgeschichte, denn Xenen interessiert sich nur für das männliche Geschlecht und es gibt an Bord direkt zwei Interessenten für ihn. Romantisch ist das ganz eher weniger, die Partner gehen an die Sache eher mit Neugierde heran, was ich ganz witzig und interessant fand.
Mir hat dieser 1. Teil auf jeden Fall sehr gefallen und ich vergebe 5 von 5 Punkte.