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Cela

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Sammy ma jedenaście lat i właśnie przeprowadził się z rodzicami do Berlina. Jego nowym domem jest stara secesyjna willa z ogrodem. W schronie przeciwlotniczym należącym do posiadłości chłopiec dokonuje wstrząsającego odkrycia. W zamkniętej celi, szczelnie wyłożonej gumową folią, jest więziona przerażona dziewczynka, niewiele starsza od niego. Kiedy Sammy schodzi do bunkra następnego dnia, cela jest pusta, a po dziewczynce nie ma śladu. Chłopiec jest pewien, że istnieje tylko jedno wytłumaczenie tego wszystkiego: jego ojciec.

Mroczna, duszna opowieść tocząca się pewnego upalnego lata, w której nie wiadomo, co jest obłędem, co manipulacją, a co rzeczywistością.

ebook

First published January 8, 2016

4 people are currently reading
76 people want to read

About the author

Jonas Winner

19 books15 followers

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Community Reviews

5 stars
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50 (29%)
2 stars
21 (12%)
1 star
4 (2%)
Displaying 1 - 30 of 36 reviews
Profile Image for jennyliest.
218 reviews302 followers
July 21, 2016
Das Ende war gut, aber alles andere konnte mich nicht überzeugen! :/
Profile Image for Claudia Marina.
13 reviews
January 29, 2016
Verstörend. Das fällt mir als Erstes ein, nachdem ich Die Zelle beendet habe. Verwirrend und verstörend, und ich weiß nicht, ob ich das eben Gelesene mag oder nicht. Hat mir das gefallen? Sicher, ich habe es beendet, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht, aber hat es mir dabei gefallen?

Zurück zum Anfang. Sam zieht mit seinen Eltern, seinem Bruder Linus und dem Au-Pair-Mädchen Hannah von London nach Berlin in eine alte Villa. Es sind Ferien, er kennt niemanden und so beginnt er, das Grundstück zu erkunden. Er findet einen alten Luftschutzbunker, eine Bowlingbahn mit Elvisplatten und Whiskey - und ein Mädchen in einer Gummizelle. Das Mädchen hat Angst, sie ist noch jung, nicht viel älter als er selbst. Was soll er tun? Er traut sich nicht, sich jemandem anzuvertrauen und am nächsten Tag ist das Mädchen verschwunden.

Für Sam gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder er hat sich das Mädchen nur eingebildet - oder sein Vater hat sie gefangen gehalten und verschwinden lassen. Wem soll er also mehr misstrauen? Sich selbst und seiner eigenen Wahrnehmung, oder seinem ständig gereizten und angespannten Vater?

Von dieser Stelle an beginnt es, für mich abzudriften. In eine Richtung, die mir nicht mehr gefällt. Sam hat Wahnvorstellungen von einem toten Jungen, er rennt fast vor ein Taxi und bekommt schließlich Psychopharmaka. Liegt es da nicht nahe, dass er sich auch das Mädchen im Bunker nur eingebildet hat? Für mich passte es von da an nicht mehr zusammen, Wahn und Wirklichkeit wechseln sich ab, aber wirklich fesseln kann mich das nicht.

Auch die Charaktere handeln nicht stringent bzw. sind völlig unglaubwürdig. Der Vater ist meistens übellaunig und schlägt sogar den älteren Sohn, nur um dann wieder zu versichern, dass man vor nichts Angst haben müsse, der ältere Bruder will von allem nichts wissen und vögelt nebenbei das Au-Pair (wie auch der Vater, by the way) und die Mutter ist meistens abwesend. Sam ist sich selbst überlassen, kein Wunder, dass der Junge abdreht. Was ist das bitte für eine Familie?

Ist das noch ein Thriller oder nähern wir uns da nicht schon eher dem Horror-Genre? Dazu passt, dass sich Sam in der Vorstellung aufgeht, das Haus sei böse und habe seinen Vater böse gemacht. Also wirklich. Ein Haus als das personifizierte Böse, da denke ich wirklich eher an Horror und Stephen King als an einen spannenden Thriller. (Und die Vorstellung von bösen Haus ist - bei aller Liebe - auch schon reichlich abgedroschen.)

Insgesamt fehlt mir die klare Linie. Als Aufhänger und Idee hat mir die Szene mit dem Mädchen im Bunker gut gefallen, aber danach hielt es leider nicht mehr, was ich mir versprochen hatte, woran auch die Auflösung nichts mehr ändern konnte.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Patrizia.
825 reviews15 followers
June 20, 2016
Um was geht es => Ein Luftschutzbunker, ein junges asiatisches Mädchen welches eingesperrt ist, ein Vater der durchdreht und sich komisch verhält und Sammy der versucht alles aufzuklären. Sammy zog mit seiner Familie nach Berlin. Es sind gerade Sommerferien uns Sammy verbringt die Zeit alleine draussen und macht mysteriöse Entdeckungen....

Meine Meinung:
Spannung pur, von der ersten Seite an. Der Autor zieht die Geschichte nicht künstlich in die Länge, die Spannung bleibt konstant auf hohem Level. Ich war von der ersten Seite an gefesselt und wollte wissen was ist da nun passiert in diesem Luftschutzbunker.. was ist wahr, wer lügt, was ist mit den Nachbaren, was hat es mit dem Haus zu tun .... Mehr will und kann ich nicht verrraten aber zum Schluss wird es nochmals sehr spannend ... Ich kann das Buch nur empfehlen.
Profile Image for Elke.
1,905 reviews42 followers
February 23, 2017
Schon am Anfang verbreitet das Buch eine fast unerträgliche Spannung: durch Zufall entdeckt der elfjährige Sammy in einem Tunnel eine Kammer, in der ein Mädchen eingesperrt ist. Sammys Verdacht fällt sofort auf seinen Vater, der kurz zuvor im Tunnel verschwunden ist.
Im weiteren Verlauf des Buches erfahren wir (natürlich) nicht nur, wer der wahre Täter ist, sondern erhalten auch Einblick in die merkwürdige Familie von Sammy. Der große Bruder, der nie Zeit oder Lust hat Sammy zuzuhören, eine Mutter, die selten zuhause ist, ein Vater, der sich in seiner Arbeit vergräbt und ein Au pair Mädchen, das sich um die dafür eigentlich schon längst zu großen Kinder kümmern soll.

Obwohl Sammy seine Geschichte erst zwanzig Jahre später niederschreibt, wirken die Gefühle und Gedanken des damals Elfjährigen absolut 'echt' und nachvollziehbar. Natürlich fragt man sich gleich zu Anfang, warum Sammy seine Beobachtungen niemandem mitteilt, aber es wird glaubhaft vermittelt, warum die Bemühungen scheitern und wie Sammy sich mit seinem Wissen quält, sich gleichzeitig aber unfähig sieht etwas Entscheidendes zu unternehmen. Einem Erwachsenen hätte man das nicht abgekauft, wohl aber einem durch die Ereignisse völlig verstörten Kind, das nicht mehr weiß ob es der eigenen Familie noch trauen kann.

"Die Zelle" liefert einen ungemein spannungsgeladenen Thriller, der meinen Puls konstant am Anschlag hielt. Geht einem die Erzählweise schon unter die Haut, so gibt einem die offene Brutalität einzelner Szenen den Rest.

Kritikpunkte meinerseits sind zum einen das zur beklemmenden Atmosphäre irgendwie unpassende allzu actionreiche Kapitel mit dem 'Überfallkommando' gegen Ende des Buches, zum anderen einige unglaubwürdige Begebenheiten im Familienleben von Sammy. Beides wird aber durch die konstant bedrückende, wie im Fieberwahn durchlebte Atmosphäre, die extreme Hochspannung und die schockierende Auflösung mehr als wettgemacht.
Profile Image for derwoineinembuchwasliest.
62 reviews5 followers
February 14, 2016
Jonas Winner ist für mich ein Autor dessen Gedankengänge ich manchmal im ersten Augenblick nur schwer nachvollziehen kann. Lässt man aber ein wenig Zeit vergehen und macht sich nochmal Gedanken über das Gelesene dann erschließt sich einem, so ging es zumindest mir, so manch verwirrender Absatz den man vorher gelesen hat!
Ich muss zugeben das diese Herangehensweise mir bei Der Architekt auch nicht viel geholfen hat dies Buch zu verstehen. Es ist zwar keines mit sieben Siegeln, aber ich muss gestehen, ich hab so meine Schwierigkeiten damit.
Bei Die Zelle tat ich mir weniger schwer, auch wenn die Thematik einem nich gerade eindeutig um die Ohren gehauen wird, waren bei mir am Ende des Buches fast keine Fragezeichen mehr übrig!
Ich kann also ohne schlechtes Gewissen hier volle Punktzahl vergeben und empfehle Die Zelle auf jeden Fall zu lesen!
Profile Image for Sebastian.
754 reviews67 followers
March 18, 2021
Es gibt viele Krimis und Thriller, die ihre Leser:innen mit einer möglichst ausgeklügelten und komplexen Geschichte verwirren und überraschen wollen und dann wiederum solche, die für den gleichen Effekt auf einfachste Mittel setzen. Jonas Winners Roman "Die Zelle" zählt eindeutig zur letzteren Kategorie.

Hier sind die Zutaten der Geschichte: ein 11-jähriger Junge (Sammy), der gerade mit seiner Familie (Eltern, Bruder, ein Au-pair-Mädchen) aus London nach Berlin gezogen ist. Eine alte Villa im Stadtteil Grunewald, die schon viel Geschichte erlebt hat und eine ganz eigene Ausstrahlung besitzt. Ein geheimer Luftschutzbunker, der über eine Luke in der Gartenhütte zugänglich ist.

Und hier der Auslöser der Story: Sammy entdeckt den alten Bunker und stößt dort auf einen Raum, der nur durch ein kleines Guckloch einsehbar ist. Was er durch dieses Loch sieht, stellt sein Leben komplett auf den Kopf: ein vollkommen verängstigtes Mädchen, das dort offenbar gefangen gehalten wird. Als Sammy am nächsten Tag zurückkehrt ist der geheime Raum jedoch plötzlich vollkommen leer...

Es ist schon beeindruckend, wie Jonas Winner aus diesem recht einfachen Szenario eine Geschichte erschafft, die einen von der ersten Seite an fesselt und bis zum letzten Wort nicht mehr loslässt. Dabei passiert in der Handlung selbst gar nicht mal so viel, denn ein Großteil des Romans besteht aus der detaillierten Beobachtung einer Familie, über der möglicherweise das Damoklesschwert eines fürchterlichen Geheimnisses schwebt. Doch da der Autor auf einen elfjährigen Jungen als Erzähler setzt, weiß man nie genau, ob die Ereignisse vielleicht nur der düsteren Fantasie eines Kindes entsprungen sind, welches sich möglicherweise durch Vernachlässigung und Einsamkeit zu sehr in seine Gedankenwelt vertieft hat, oder ob Sammy wirklich als einziger einen Blick auf eine entsetzliche Wahrheit geworfen hat.

Zugegeben, nicht immer ist die Geschichte hundertprozentig glaubwürdig. Das beginnt beim geheimnisvollen Luftschutzbunker, der gleich ein wahres Vergnügungsparadies mit Bowlingbahn und Musikanlage verbirgt, von dem aber offenbar trotzdem niemand zu wissen scheint. Oder die Figur des Sammy Grossman, der mit seinen elf Jahren manchmal viel zu erwachsen wirkt und denkt (und Wörter wie "Waschzuber" benutzt und damit wohl das einzige in London aufgewachsene Kind sein dürfte, das einen solchen Gegenstand noch kennt...), in anderen Situationen dann aber bestenfalls nur noch halb so alt erscheint.

Wenn man aber über derlei Ungereimtheiten hinwegsehen kann, bekommt man einen ungemein intensiven Thriller geboten, der in den besten Phasen die Wucht eines Albtraums entwickelt, dem man nicht entkommen kann. Dabei ist Winner auch in schlimmen Szenen gar nicht mal besonders explizit, vielmehr überlässt er es seinen Leser:innen, aus den vorgegebenen Sätzen ein verstörendes und schockierendes Kopfkino zu erzeugen, welches gerade im Umfeld dieser nach außen so heilen Familie wie ein Schlag in die Magengrube wirkt. Dieser Horror mündet letztlich in einem furiosen Finale und einer Auflösung, die sicherlich polarisiert, aber auf jeden Fall noch etwas nachhallt.

Kein perfekter, aber ein wirklich starker und fesselnder Thriller.
Profile Image for Beata Ba.
559 reviews7 followers
February 24, 2025
Niezły pomysł na thriller, całkiem umiejętne mylenie czytelnika ( czy to się wydarzyło, czy to urojenia?), i fajny plot twist na końcu. Językowo jednakże drętwe, i największe zastrzeżenie to takie, że sposób myślenia i wypowiadania się głównego bohatera zupełnie nie pasował do 11- letniego chłopca . Bardziej już jakiegoś 15-latka? Elementy gore też mi nie podeszły. Ale fakt faktem czytałam z zainteresowaniem.
Profile Image for Kerstin.
746 reviews24 followers
September 16, 2016
Kurzbeschreibung:
Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie im Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen. Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das Mädchen verschwunden. Und für Sammy kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben: seinen Vater. *Quelle*

Zum Autor:
Jonas Winner, geboren 1966 in Berlin, promovierter Philosoph, arbeitete nach dem Studium in Berlin und Paris als Journalist, Redakteur für das Fernsehen und als Drehbuchautor (ARD, ZDF, Sat.1). Sein Selfpublishing-Bestseller "Berlin Gothic" sorgte im Netz für Furore. 2012 feierte er mit dem Thriller "Der Architekt" einen großen Erfolg, 2014 folgte "Das Gedankenexperiment". Der Autor lebt mit seiner Familie in Berlin.

Meinung:
Berlin im Sommer 1996: Der 11-jährige Sam Grossman zieht mit seiner Familie, bestehend aus Vater Nathan, Mutter Becky, seinem 15-jährigen Bruder Linus und dem Kindermädchen Hannah von London in eine alte Villa im Grunewald. Becky hat ein Engagement an der hiesigen Oper und Nathan komponiert Musik für drittklassige Filme. Beide Elternteile überlassen ihre Kinder größtenteils sich selbst, es sind Sommerferien und Sam stromert über das für ihn neue Grundstück, bis er im dazugehörigen alten Luftschutzbunker des Anwesens ein junges Mädchen entdeckt, das anscheinend gefangen gehalten wird.

Für Sam ist sofort klar, dass sein Vater dieses Mädchen eingesperrt hat. Doch als er sie am nächsten Tag nochmals aufsuchen will, ist das Mädchen verschwunden und die Zelle so unberührt, als wäre jahrzehntelang niemand mehr dort gewesen. Schnell beginnt Sam an sich selbst zu zweifeln, was er dort unten wirklich gesehen hat. Er zieht fremde Leute ins Vertrauen, da er seiner eigenen Familie nicht mehr traut und setzt damit verheerende Prozesse in Gang, die sich nicht mehr aufhalten lassen.

Die Zelle von Jonas Winner beeindruckt durch eine durchgängig düstere und beklemmende Atmosphäre, obwohl der Roman im Hochsommer spielt. Durch Sams Entdeckung bereitet man sich auf einen spannenden Thriller vor, der zwar die Erwartung durchaus halten kann, aber auch durch einige Längen, nachdem Sam das Mädchen im Bunker entdeckt hat, etwas an Fahrt verliert, was aber wiederum durch das starke Ende wieder versöhnt.

Sam, der seine Geschichte 20 Jahre später rückblickend erzählt, ist für sein damaliges Alter von 11 Jahren schon recht erwachsen und bleibt durch seine stets beschäftigten Eltern größtenteils sich selbst überlassen, denn auch sein Bruder Linus geht mit seinen neuen Freunden eigene Wege. Da er viel Fantasie hat, ist er ein unzuverlässiger Erzähler, denn man kann nie sicher sein, was von seinen Aussagen und Wahrnehmungen nun real und was Einbildung ist. Als er das Nachbarsmädchen, die gleichaltrige Marina, kennenlernt, scheint er endlich jemanden gefunden zu haben, der ihn versteht und ernst nimmt.

Die Nebencharaktere wie Linus und Mutter Becky bleiben stets nur Randfiguren. Das Kindermädchen Hannah wird nur auf seine fraulichen Reize degradiert, die vor allem Linus betören und Vater Nathan mutiert bei Fortschreiten der Handlung zu einem unsympathischen Mann, der dem Wahn zu verfallen scheint, woran seine Musik nicht ganz unschuldig ist.

In kurzen, kursiv abgedruckten Kapiteln kommt auch der Täter zu Wort. Diese Abschnitte sind abstoßend, blutrünstig und nicht für zartbesaitete Leser gedacht, denn hier wird das ganze Ausmaß des Wahnsinns, der im Täter vor sich geht, bis ins kleinste Detail beschrieben.

Mit dem Ende, das erst im Prolog dem Leser vorher nicht bekannte Informationen liefert, konnte mich Jonas Winner dann nochmal richtig überraschen, und somit konnte mir Die Zelle ein paar spannende Lesestunden bescheren.

Fazit:
Die Zelle ist ein größtenteils spannender Thriller mit einem unzuverlässigen Erzähler, der Realität und Fiktion verschwimmen lässt. Es treten zwar einige Längen auf, die aber durch ein fulminantes Ende nicht zu sehr ins Gewicht fallen.
Profile Image for Ping.
127 reviews
December 10, 2016
http://pingwingtv.blogspot.co.at/2016...

Spoilerfrei.

Der 11-jährige Sammy zieht während seiner Sommerferien mit seiner Familie nach Berlin und als er das neue Grundstück erkundet, findet er einen Luftschutzbunker unterhalb des Anwesens und entdeckt dort durch ein Guckloch ein verstörtes, eingesperrtes Mädchen. Ab da beginnt das Rätseln, was hier vor sich geht und die Suche nach der Wahrheit.

Dass der Protagonist so jung ist, braucht gar nicht abzuschrecken, denn eigentlich passierte dieser verhängnisvolle Sommer vor fast zwanzig Jahren und Sammy schreibt endlich seine Erinnerungen nieder. Dadurch wird man sehr wohl mit kindlichen Handlungen konfrontiert, aber verpackt wurde dies in erwachsener und absolut angenehm zu lesenden Sprache. Auch gestalten sich die Kapitel bis auf ein paar Ausnahmen mit ca. 8 Seiten eher kurz und spornen so nach dem Motto "Ein Kapitel geht noch!" zum Lesen an.

Das, was man dem Klappentext entnehmen kann, geschieht auch recht zeitig im Roman und die Spannung wird rasant aufgebaut und man befindet sich mittendrin im Albtraum.
Danach kommt es zu gewissen Längen und ich wurde kurzzeitig verwirrt, was nun wirklich geschah und was nicht. Mir gefiel nicht, wie das Kindermädchen zunächst von Sammy beschrieben wurde, denn es schien dabei immer nur um ihre körperlichen Reize zu gehen oder wie genau sich ihre Unterwäsche bei ihrer Kleidung abzeichnete, das fand ich übertrieben sexuell. Vulgäre Sprache kommt in diesem Buch ein wenig vor, aber nicht zu viel, so dass es mir unangenehm aufgefallen wäre, es passte stets zur Person und Stimmung.

Danach erhält die Geschichte wieder Schwung, viele Geschehnisse prasseln aufeinander ein, das Finale ist ein würdiger Abschluss für das Buch und die Auflösung wurde geschickt umgesetzt.


Fazit: Ich vergebe 4 Sterne an „Die Zelle“ von Jonas Winner, wobei der vierte Stern recht blass funkelt.. Der Einstieg ist schnell geschafft und das Buch ist bezüglich des Leseflusses fein zu lesen, man kommt zügig voran.
Zwischendrin verliert sich die Geschichte etwas, man liest wegen der geringen Dicke des Buches aber gerne weiter und wird dafür mit einem überaus gelungenen Finale belohnt. Das Buch spielt vor allem mit der Verwirrung, was nun wirklich geschehen ist und was nicht, mit kleinen Abstecher in wahre Brutalität.


Weitere Informationen:

Mir persönlich gefällt das Cover recht gut, welches schlicht gehalten ist, aber mit dem Steinboden im Dunklen eine düstere Stimmung vermittelt.
Jonas Winner ist Journalist und schrieb unter anderem auch Drehbücher für Krimis und Thriller für das deutsche Fernsehen wie z.B. ZDF. Er ist ebenfalls der Autor der "Berlin Gothic"-Buchreihe. (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Jonas_W...)
Dies war mein erstes Werk, welches ich von Jonas Winner las.
Profile Image for Steffi.
3,280 reviews183 followers
November 30, 2016
Das erste Drittel des Buches hat mir wirklich gut gefallen. Es war interessant, es war spannend und ich war neugierig darauf herauszufinden was hinter allem steckt.

Leider hat mich das Buch dann in der Mitte etwas verloren. Es war mir alles zu konfus, die Spannung lies nach und die Geschichte konnte mich nicht so richtig packen.
Aus diesem Grund konnte mich die Wendungen am Ende, die durchaus überraschend waren, dann auch nicht mehr so richtig überzeugen.

Das Buch war stellenweise spannend und durchaus unterhaltsam zu lesen, aber insgesamt konnte es mich dann leider nicht überzeugen.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und ich hatte keine Probleme in das Buch reinzukommen.
Profile Image for Sunsy.
1,909 reviews28 followers
February 23, 2016
Dieses Rezensionsexemplar habe ich bereits im Januar bekommen, zählt also zu meinem Sub @SubAbbauExtrem :)

Ein hammerharter Psychothriller und Horrorschocker, obwohl sich eigentlich das meiste im Kopf abspielt und daher nicht blutrünstig ist. Dennoch beängstigend und erschreckend, welche Gedanken ein 11jähriger Junge hat und entwickelt.

Ich gebe 09/10 Punkte. Meine Rezension könnt ihr hier lesen:

http://sunsys-blog.blogspot.de/2016/0...
Profile Image for Asiołek.
146 reviews3 followers
May 19, 2017
"Cela" to zdecydowanie jeden z najmroczniejszych i z najbardziej szokujących thrillerów jakie do tej pory czytałam!
Książka jest nieprzewidywalna, intrygująca, mroczna. Podczas czytania przechodziły mnie ciary, a niektóre sceny wywoływały u mnie strach i niedowierzanie. Również zdjęcie maszynki do mielenia mięsa nie jest na okładce przypadkowo.. ;)
Max. gwiazdek należy się tej powieści bez wątpienia.

Na prawdę polecam!
Profile Image for Betti K.
11 reviews
July 20, 2023
Gut geschrieben und spannend aufgebaut. Besonders mag ich es, wenn alltägliche Dinge oder Orte die man kennt, auf einmal Abgründe zu Tage fördern oder unheimlich werden und das ist hier der Fall. Es war mein erstes Buch von Jonas Winner und macht Lust auf mehr.
Profile Image for Krimisofa.com.
133 reviews16 followers
August 16, 2016
In unserer Gesellschaft ist es ja common sense: wenn man wohlhabend ist, hat man keine Probleme, wenn man wohlhabend ist, hat man ohnehin alles oder kann es sich zumindest kaufen. Aber was, wenn man ganz spezielle Bedürfnisse hat und man diese nicht einfach so beschaffen kann? Tja, dann hat man ein Problem – und damit einhergehend einen Teufelskreis, der sich nicht so einfach durchbrechen lässt. Dieses und eine Fülle an anderen Themen behandelt Jonas Winner in seinem Buch „Die Zelle“, das viel mehr ist als ein Thriller, viel mehr als ein Spiel um Räuber und Gendarm. Es geht um Abgründe, denen man begegnet, wenn man Probleme nicht adäquat lösen kann.

Manchmal sollte man ein Buch fertig lesen, und nicht schon 80 Seiten vor Ende einen Großteil der Rezension schreiben, denn manche Autoren lassen sich am Ende noch etwas ganz Besonderes einfallen, womit die Geschichte nochmal um mindestens 540 Grad gedreht wird. Und manchmal weiß man gar nicht, was man nun eigentlich glauben soll und darf – das alles trifft auf Jonas Winners aktuelles Buch zu, das mich am Ende einfach nur ratlos zurückgelassen hat. Eigentlich hatte ich einiges an dem Buch zu kritisieren, aber die allerletzten Seiten haben alles durcheinandergewirbelt, so dass es sich in meinem Kopf immer noch dreht – und das ist eigentlich das größte Kompliment, das man einem Autor machen kann, nämlich dass einem seine Geschichte zu Kopf gestiegen ist.

Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt und spielt ausschließlich im oder um das Haus der Familie des Protagonisten. Das Genre schwankt irgendwo zwischen Drama, Horror und Psychothriller – genau einordnen kann man es nicht, ein reiner Thriller ist es jedenfalls nicht. Die Hauptgeschichte spielt Mitte der 1990er, mit einer durchgehend düsteren Stimmung, ähnlich Minette Walters‘ „Der Keller“.

Wir schlüpfen in die Rolle des 11-jährigen Sam, der mit seinem Vater, der Filmmusiker ist, seiner Mutter, die an der Oper arbeitet, seinem Bruder Linus und dem Au-pair-Mädchen Hannah von London in eine Villa im Berliner Grunewald übersiedelt. Wir sind in eine zumindest wohlhabende Familie hineingeboren worden, sprechen offenbar perfekt deutsch und haben einen Bruder mit einem typisch deutschen Namen – wir dürften also nicht nur zweisprachig erzogen worden sein, sondern auch deutsche Wurzeln haben, das besagt auch der Nachname der Familie, der Grossman lautet.  Sam liebt und verehrt seinen Vater, der ein Hans Zimmer sein will, es aber doch nur zum Eddy the Eagle der Filmmusik bringt. Er schaut zu ihm auf, versteht die Arbeit die er macht zwar nicht ganz, aber trotzdem ist er voller Ehrfurcht davor. Doch plötzlich bröckelt die Fassade und das Kartenhaus beginnt zu schwanken. Die Mutter hingegen bleibt weitestgehend blass, man erfährt auch nie, was sie an der Oper genau macht - alle anderen Charaktere lernt man besser kennen.

Man könnte sicher Kritik anbringen, aber man muss dieses Buch gelesen haben, um zu verstehen, dass das vielleicht nicht ganz angebracht wäre. Mehr dazu im SPOILER-Beitrag zum Buch, damit die Zeilen, die ich gerade versuche, niederzuschreiben, etwas klarer werden. Was man aber auf jeden Fall beanstanden kann, ist, dass Winner nicht mehr auf die Grossmans ansich eingegangen ist. Welche Wurzeln haben sie tatsächlich, über wie viele Ecken gehen sie, warum ziehen sie ausgerechnet nach Berlin respektive Deutschland? Das bleibt uns Winner leider schuldig.

Fazit: „Die Zelle“ erzählt eine Geschichte, die tiefer geht als man zunächst glaubt, die Probleme wie mangelnde Elternliebe, Unsicherheit, Erfolglosigkeit bei der Arbeit, Akzeptanzdefizite, aber vor allem eines thematisiert: Verzweiflung. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt.
Profile Image for yesterday.
489 reviews3 followers
February 11, 2020
Jonas Winner lehrt hier einen ungewöhnlichen Hauptdarsteller das Fürchten: Sammy ist elf Jahre alt und was er in seinen Sommerferien im neuen Haus der Familie, die gerade nach der Berlin umzieht, erlebt, wünscht man nicht einmal einem Erwachsenen.
Sammy (Sam) erzählt die Geschichte selbst, als eine Art Rückblick. Man lernt ihn als über-30-Jährigen kennen, der schon beängstigende Andeutungen macht über die Ereignisse in seiner Kindheit. Er schreibt sie nieder, um sie besser verarbeiten zu können.
In das neue Haus ziehen Sammys Eltern, sein älterer Bruder Linus und das Kindermädchen Hannah. Schon bald stellt sich heraus, dass etwas an der familiären Idylle nicht stimmen kann. Unter dem Garten gibt es ein Bunkersystem, das auch teilweise die Gärten der angrenzenden Grundstücke unterzieht. In Berlin nichts Ungewöhnliches. Allerdings sind in den anderen solchen Anlagen keine Mädchen eingesperrt…

Mit dieser Entdeckung wird Sammys Leben auf den Kopf gestellt und er beginnt, alles zu hinterfragen, was er bisher über seine Familie zu wissen glaubt. Seine Mutter arbeitet ganztags, als Komponist arbeitet sein Vater von zuhause aus. Er wäre kräftig genug.
Gekonnt treibt der Autor den armen Jungen immer tiefer in Zweifel und Albträume. Er will sichergehen, niemanden umsonst anzuklagen, doch bald quält ihn sein schlechtes Gewissen zu sehr. Seiner Anklage folgen Besuche der Polizei, des Jugendamtes. Nichts wird gefunden und der Junge für psychisch labil erklärt. Sammy ist sich nicht mehr sicher. All die Dinge, die geschehen, die er sieht – passieren sie wirklich? Warum kann er mit niemandem reden. Immer weiter zieht er sich zurück und natürlich bleibt es nicht bei einem Verbrechen…

Am Ende kehrt die Erzählung wieder zum erwachsenen Sammy zurück, womit sich vieles klärt, aber auch neue Fragen auftauchen. Jonas Winner spinnt eine tief verstrickte Geschichte um einen verzweifelten Jungen, der innerlich zu zerspringen droht. Er schafft eine spezielle, eigene Spannung, die auch das Gehirn des Lesers rastlos zurücklässt. Man meint, Sammys Unruhe beinahe selbst spüren zu können.

Kritisieren kann man hier am ehesten das, was diesen Thriller gleichzeitig von anderen abhebt: Aufgrund der Verschmelzung von Fiktion und Wirklichkeit, von Realität und Einbildung, bleiben am Ende Teile der Handlung offen und der Leser kann für sich selbst entscheiden, ob dies oder jenes passiert ist und wer es denn getan hat. Wem das nichts ausmacht und wer gerne seine Fantasie spielen lässt, dem kann man diesen Thriller getrost ans Herz legen.
Profile Image for Elizzy.
472 reviews26 followers
February 16, 2016
Meine Gedanken
Der 11 jährige Sammy ist mit seiner Familie von London nach Berlin, in eine prächtige Villa gezogen. Seine Mutter, erfolgreiche Oper Darstellerin, sein Vater, Musikkomponist und sein Bruder und Hannah das Au-Pair Mädchen - eine beinahe perfekte Familie. Doch der Schein trügt gewaltig.

Es sind Sommerferien und Sammy langweilt sich, bis zu dem Tag, an dem er seinen Vater in ein unterirdisches Tunnelsystem verschwinden sieht. Von diesem Tag an fängt der ganze Horror an. Versteckt in einer Zelle entdeckt Sammy ein Mädchen. Ein Mädchen, das garantiert nicht dort hin gehört.

Doch wie kam sie in diese Zelle? Was tut diese riesige Dogge im Tunnel? Und wieso schreit das Mädchen "No Daddy No!".

Was hat das ganze mit Sammys Vater zu tun?

Ihr seht, dieser Thriller beginnt mit vielen unbeantworteten Fragen und diese ziehen sich durch das ganze Buch hindurch.

"Man lebt nur einmal. Und das ist es, was er unter Leben versteht. Alles andere ist schon Sterben. Aber er will nicht sterben. Er will leben." S. 53


Schreibstil
Der Stil von Jonas Winner gefällt mir richtig gut - doch dieser ist nichts für schwache nerven. Denn der Autor versteht es, Situationen und Dinge Detailgetreu zu beschreiben und sie einen sofort innerlich sehen zu lassen.

Wenn ein Buch bzw. der Autor es schafft, einen durch die Seiten hindurch zu packen und Emotionen wie Angst, Ekel oder Schock so lebhaft rüber bringt, dass man das Buch kurz weglegen muss, dann hat er die Kunst des Thriller Schreibens wirklich begriffen.

Das Buch hat mich von der ersten bis zur allerletzten Seite gepackt und mich halb wahnsinnig gemacht! Ich wollte die Situation im Buch endlich aufgeklärt haben und musste dann doch bis zur letzten Seite darauf warten!

Doch die Spannung wurde durchaus gehalten und das Buch schaffte es sogar mich ganz am Ende nochmals zu überraschen!

Fazit
Ein Buch das mich durchaus packen konnte und schockiert zurück lässt. Es gibt viele Stellen im Buch, die einen sehr verwirren und man sich oft die Frage stellt "Wem glaube ich den jetzt?!"

Ich kann euch das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn ihr Fans von Thrillern und Co. seid! Und gebe euch den Tipp "Lasst euch nicht auf die Spur des Wahnsinns lenken!" mit.

Vielen Dank an Jonas Winner für das Rezensionsexemplar und die tolle Widmung!

Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)
Profile Image for Christina.
160 reviews
March 2, 2016
Die Leseprobe hatte mich sehr neugierig gemacht und darum war ich sehr gespannt, was es mit der Geschichte um Sammy und dem Mädchen auf sich hat!

Erzählt wird die Geschichte aus Sammys Sicht, allerdings erzählt er die Geschichte als Erwachsener. Im Jahr 2016 blickt er auf die Ereignisse zurück, die er als Elfjähriger erlebt hat. Dadurch ist die Geschichte nicht zu kindlich erzählt.

Sammy ist mit seinen Eltern,seinem älteren Bruder Linus und dem Au-Pair-Mädchen Hannah von London nach Berlin Grunewald gezogen und verbringt dort zunächst die Sommerferien. Da er sich langweilt unternimmt er Streifzüge durch den Garten und folgt seinem Vater in einen alten Luftschutzbunker. Dort macht er die grausame Entdeckung, von der man als Leser bereits beim Lesen des Klappentextes erfährt.

Sofort möchte man als Leser natürlich wissen was dahintersteckt und ob wirklich Sammys Vater Nathan dafür verantwortlich ist. Die Handlung verliert dann aber ein wenig an Fahrt und zunächst passiert nicht viel. Man bekommt einen guten Einblick in die Gedankenwelt von Sammy der auf der einen Seite sehr verstört ist, auf der anderen Seite aber unbedingt dem Mädchen helfen möchte.

Die Geschichte ist in zwei Teile unterteilt und der zweite Teil ist wieder spannender und es passiert wieder mehr. Zwischendurch gibt es auch ein paar Kapitel, die aus der Sicht einer unbekannten Person geschrieben sind. Hier möchte ich aber nicht zu viel verraten!

Der Schreibstil des Autors war für mich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, vielleicht lag es aber auch daran, dass der Erzähler manchmal sehr wirr seine Eindrücke geschildert hat.
Besonders gut hat mir die Atmosphäre in dem Buch gefallen, ein altes Haus in einer ruhigen Villengebend mitten im Sommer. Man hatte als Leser das Gefühl direkt mit dabei zu sein.

Die anderen Figuren bleiben relativ blass, liegt hier der Fokus doch stark auf Sammy und seinen Erlebnissen. Das hat mich persönlich aber nicht gestört.

Das Ende hat für mich die Geschichte nochmal herausgerissen und mich einerseits verwirrt, aber auch überrascht zurückgelassen.

Fazit:
Ein spannender Thriller, der zwar am Anfang einen kleinen Hänger hat, dafür zum Ende hin aber überzeugen kann und den Leser überrascht. Genau das erwarte ich von einem Thriller!
Profile Image for Fatma.
84 reviews34 followers
May 20, 2017
Ich habe dieses Buch bei einem Giveaway hier gewonnen und möchte deshalb auch ein Review hinterlassen.
Allerdings muss ich sagen, dass ich normalerweise sehr selten Thriller lese und deshalb nicht sagen kann, wie originell der Plot von "Die Zelle" ist, weil ich keine Vergleichsmöglichkeit habe.
Die Beschreibung außen an dem Buch spricht einen an und gibt genau so viel preis, dass man das Buch weiterlesen möchte.
Die Handlung spielt in einer alten Jugendstilvilla (gibt dem ganzen eine extra Portion Düsternis) im Jahr 1996/97, wird aber aus der Sicht des erwachsenen Samuel erzählt undzwar im Winter 2016.
Es war ein sehr gutes Buch, spannend und flüssig erzählt. Es gab keinen Part, wo einem beim Lesen langweilig geworden wäre. Man fühlte sich stellenweise sogar dazu gezwungen, weiterzulesen, weil man wissen wollte, wie es weitergeht.
Dass Musik auch eine Rolle im Buch spielt, fand ich sehr gut, denn es gab dem ganzen einen Flair, der der Handlung noch mehr Tiefe verliehen hat.


Einen kleinen Kritikpunkt hätte ich:
Sam klingt viel zu reif und erwachsen für einen 11-jährigen. Klar, die Geschichte wird rückblickend erzählt, aber die Dialoge, die er mit seiner Familie führt, fand ich etwas zu erwachsen...


Aber alles in allem fand ich das Buch sehr gut gelungen und würde es an alle, die Thriller lieben (und sich von gewissen Beschreibungen nicht abschrecken lassen) empfehlen.
214 reviews24 followers
March 12, 2016
Gute Motive. Die scheinende Normalität wird unterbrochen durch die Entdeckung der Hauptperson. Die Geschichte wird aus der Sicht des elfjährigen Jungen erzählt allerdings rückblickend zwanzig Jahre später (er erzählt was ihm mit 11 passiert ist.) Das Erschreckende ist, dass er sich nicht einmal seiner Familie anvertrauen kann. (er verdächtigt seinen Vater und der Rest ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Dadurch, dass eine direkte Vertrauensperson kompromitiert ist bekommt das Grauen ein größeres Ausmaß.
Es ist an den richtigen Stellen varg und an anderen Stellen sehr expizit. Die Unfähigkeit der Hauptperson das Problem zu lösen und sich jemandem anzuvertrauen oder sich Hilfe zu holen ist auf sein minderes Alter zurückzuführen.
Ich habe es eben beendet und bin noch ein bisschen aufgewühlt. Zwischendurch habe ich wirklich jeden verdächtigt und trotzdem hätte ich nicht mir dem Endergebniss gerechnet. Puh muss jetzt erst mal durchatmen.
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March 5, 2016
Ich habe das Buch bei einem Giveaway gewonnen, danke dafür! :)

Das Buch ist von Anfang an sehr spannend und zwingt einen dazu immer weiterzulesen.
Man will wissen, was da genau los ist und wie es ausgeht.
Einige Szenen sind wirklich sehr grausam, das Ende überraschend.

Obwohl ich eher selten Thriller lese, hat mir das Buch gefallen und ich kann es weiterempfehlen!
Profile Image for Rpunkt.
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February 29, 2016
Gelungener Schreibstil, spannende Idee hinter dem Buch - leider scheitert es an der Umsetzung durch langatmige Passagen.. 3,5 Sterne!
74 reviews7 followers
August 15, 2016
Richtig spannender Thriller ich habe jeden mal verdächtigt ...
Profile Image for Dominika.
194 reviews1 follower
May 9, 2017
It was quite good, mostly because those horrible violent scenes that made my heart go really fast. There were few moments that could be more interesting, final work is OK.
Profile Image for Anita.
347 reviews3 followers
August 9, 2019
Entrancing, sometimes rather drastic. Plat twist at the end quite presdictable, but it's a thriller, so you are bound to have fun even if you see what's coming.
Profile Image for ᴍᴀᴛsᴀғɪ.
288 reviews4 followers
August 15, 2021
Za "Celę" zabrałem się bezpośrednio po przeczytaniu "Murder Park". Chciałem porównać styl autora w obu kryminałach.

Pierwsze wrażenie - inspiracja "Dziewczyną z sąsiedztwa" Jacka Ketchuma. Kolejne wrażenie - "Amityville". Oba jednak błędne 😊.

"Kiedy płaczesz, to brzmi jak ... jak życie. Tego właśnie potrzebowałem do swojej muzyki, tych tonów. Tego płaczu". Ponoć muzyka łagodzi obyczaje. Jonas Winner ukazuje, iż muzyka może prowadzić do obłędu, zacierania się granic między fikcją a rzeczywistością.

Pamiętacie "Pachnidło" Patricka Süskina? Bohater próbował wydestylować wonność nad wonnościami z ciała ofiary. U Winnera to dźwięk łamanych kości, krzyki oraz płacz stanowią swoistego rodzaju preludium.

Po raz kolejny autor do samego końca nie daje nam zgadnąć, kto tak naprawdę jest katem, a kto ofiarą.
Profile Image for Karolina Stępień.
4 reviews
June 18, 2025
It was really pleasant to read it - even tho I picked it up a couple times due to not having enough time to read it all at once. It's not a top tier thriller/horror book but definitely worth giving it a try:) + bonus points because it's really easy to read.
Profile Image for Anna.
1,472 reviews12 followers
March 20, 2021
"Czym jest życie, jeśli nie łańcuchem złożonym z chwil."

Całkiem niezły thriller z trochę zaskakującym finałem. Przez niektóre fragmenty książki można się było spodziewać takiego zakończenia.
Profile Image for Olivvia.
59 reviews
June 28, 2022
Zakończenie. Kurna, za mocne. Ta książka jest mocna
Displaying 1 - 30 of 36 reviews

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