Dieser Roman von Dennis Mathiak spielt in einer Parallelhandlung innerhalb der laufenden Terminus-PR-Miniserie. Der Chef der Solaren Abwehr Galbraight Deighton organisert selbst auf Olymp ein Kommandounternehmen, bei der er die verdächtige Handelsorganisation, über die Rhodan selbst einige Bände zuvor, ermittelt hatte. Deighton selbst und ein Vario 400 (die Vorstufe zum Vario 500, d.h. Kaiser Anson Argyris) underwandern die Organisation, die Hunderte von Personen einstellt und mit unbekanntem Ziel verschickt. Deighton und dem Vario gelingt es sich an Bord zu schmuggeln und unter massiven Problemem kommen sie auch am Zielort an, wissen jedoch nicht, wo genau das ist; über die Organisation und wer dahintersteckt finden sie auch nichts genaues heraus; das ist m.E. die Quintessenz des Romans. Was jedoch bemerkenswert ist, dass es Mathiak gelinkt, in die Psyche einer künstlichen Intelligenz einzusteigen und im Raum für Selbtreflektionen zu geben, mir hat es gefallen, wie die KI um seine Individualität ringt. Es ist zwar kein Asimov, aber für einen PR-Heftroman doch bemerkenswert...
Puh...bringt die Handlung nur marginal weiter, der erste Teil ging mir auf die Nerven, später war es besser, aber gefesselt hat es mich nicht. Bis hierher ist diese Miniserie für mich leider enttäuschend.