Nichts ist mehr wie zuvor. Riley versucht seinen Alltag zu meistern. Das ist leichter gesagt als getan – Menschenfresser und Doppelgänger vergisst man nicht so schnell. Trotzdem überreden ihn Zac und sogar Rileys Eltern, auf Madisons Party zu gehen, um sich etwas abzulenken. Eine verheerende Entscheidung.
Die 11 Episoden der ersten Staffel (ca. 60 Taschenbuchseiten) erscheinen immer am 5. des Monats!
Weitere Bücher der Autorin: Better Life - Ausgelöscht Better Life - Zerstört
Finleys Reise nach Andaria Finleys Reise ins Ashul Finleys Reise nach Delar
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Lillith Korn wollte gar keine Autorin werden. Zugegeben: Sie spielte mit dem Gedanken, ein Buch zu schreiben; dabei blieb es dann auch. Als sie eine frustriert-ironische Kleinanzeige mit dem Titel „Suche: Sinn des Lebens“ veröffentlichte, änderte sich alles.
Suizidempfehlungen und Hilfsangebote folgten – und der Vorschlag zu schreiben. Dieser Welt eine kleine Spur, ein winziges Sandkorn in der Wüste zu hinterlassen, das erhalten bleibt, wenn man eines Tages nicht mehr da ist. Heute schreibt Lillith nicht nur, sondern arbeitet zusätzlich als Lektorin und Korrektorin – und sollte mal irgendetwas schiefgehen, hat sie sich fest vorgenommen, wieder eine Kleinanzeige zu veröffentlichen.
Der 17-jährige Riley Hunter musste schmerzhaft erfahren, dass unsere Welt düster ist und Monster durchaus existieren. In einer Parallelwelt zu unserer eigenen namens Shadowcross musste er sich Doppelgängern und Menschenfressern stellen und wurde von seinem Vater David in das Familiengeheimnis eingeweiht: Sie sind Monsterjäger und schließen die Risse zwischen den beiden Welten.
Zurück zu Hause muss Riley diese neue Erkenntnis erst einmal verkraften. Ihm gelingt es nicht, ohne Weiteres in seinen Alltag zurückzukehren, trotz der Bemühungen seines besten Freundes Zac und seiner Eltern, die ihn überreden, zur Party der beliebten Cheerleaderin Madison zu gehen. Doch es dauert nicht lange, bis Riley diese Entscheidung bereut …
Meine Meinung:
Nachdem mir die erste Folge „Das Vermächtnis“ super gefallen hatte, war ich sehr gespannt auf die zweite Folge von Lillith Korns neuer Dark Fantasy-Serie „Shadowcross“. Doch wer erwartet hat, dass die Handlung in derselben düsteren Stimmung fortfährt, der täuscht sich. Die zweite Episode liest sich anders als die erste.
In „Madisons Party“ steht Rileys Leben in der normalen Welt im Vordergrund und wir lernen zwei neue Charaktere kennen: Rileys besten Freund Zac, ein loyaler Freund und Spaßvogel aus schwierigen Familienverhältnissen, und Madison, eine gut aussehende Cheerleaderin aus reichem Elternhaus und eins der beliebtesten Mädchen der Schule. Zac ist in sie verschossen.
Der Kontrast zwischen den Ereignissen in Shadowcross in der 1. Folge und dem Alltag in Redwater in der 2. Folge ist eklatant. Riley hat mit normalen Teenagersorgen genauso zu kämpfen wie seinem unerwarteten Familienerbe und der Tatsache, dass seine Nanny Abby tot ist und es eine Parallelwelt gibt, in der es Monster gibt. Dadurch wirkt die Episode jedoch weniger spannend, auch wenn sie wichtig und notwendig ist, um die Figuren und die normale Welt einzuführen. Erst gegen Ende nimmt die Handlung wieder an Fahrt auf und endet mit einem Cliffhanger, der Dramatik und Spannung für die 3. Episode verspricht, die am 5. August erscheinen wird.
Ich muss gestehen, ich hatte beim ersten Lesen auch mit den neuen Erzählperspektiven zu kämpfen. Dadurch dass die 1. Episode allein aus Rileys Sicht geschrieben ist, kommen die beiden neuen Erzähler überraschend – und zunächst einmal wollte ich keine neuen Erzähler, schließlich ist das gefühlt Rileys Geschichte. Hinzu kommt, dass ich mit Maddie oder Madison zunächst nicht so recht warm wurde, auch wenn mit ihr ein interessanter neuer Aspekt Einzug in die Geschichte hält: Magie.
Beim zweiten Lesen habe ich mich jedoch mit der Veränderung der Erzählweise angefreundet und bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.
Fazit: Eine nicht ganz so spannende Episode wie der starke Auftakt, aber nichtsdestotrotz eine gelungene Fortsetzung der „Shadowcross“-Reihe mit einem fulminanten Ende, das den Lesern dem Erscheinungstermin der dritten Episode entgegenfiebern lässt.
Erste Sätze Starr vor Schreck stand er über der Leiche. Er hatte Abby getötet.
Klappentext Nichts ist mehr wie zuvor. Riley versucht seinen Alltag zu meistern. Das ist leichter gesagt als getan – Menschenfresser und Doppelgänger vergisst man nicht so schnell. Trotzdem überreden ihn Zac und sogar Rileys Eltern, auf Madisons Party zu gehen, um sich etwas abzulenken. Eine verheerende Entscheidung.
Meine Meinung Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht verschiedener Personen. Einer davon ist Riley Hunter, der sich nicht nur mit seinem Familienerbe und das damit verbundene Geheimnis auseinandersetzen muss, sondern auch, dass er jemanden getötet hat, auch wenn dieser ein Doppelgänger gewesen ist. Somit ist er schreckhaft und angespannt, weil er an jeder Ecke Feinde und Doppelgänger sieht, aber auch unsicher, wie er nun mit dem Wissen umgehen soll, was ihn ein wenig von seiner Realität entfernt. Ich konnte mich gut in ihn und die anderen Charaktere hineinversetzen und fand die Gedanken und Handlungen der Charaktere nachvollziehbar. Sie geraten an ihre Grenzen und entwickeln sich ein wenig weiter.
Dieser Teil ist nicht nur aus der Sicht von Riley Hunter geschrieben, sondern auch aus der Sicht von anderen Charakteren aus seinem Umfeld. Man bekommt so einen größeren Einblick in das Umfeld der Geschichte und es werden neue Wege gelegt, wo die Geschichte hingehen könnte. Leider war mir das an manchen Stellen zu unzusammenhängend und es wirkte ein wenig als wären einzelne Szenen aneinandergeklatscht, weil ein wenig die Zusammenhänge und die Übergänge fehlen. Dennoch konnte mich die Geschichte wieder fesseln und mitreißen und die Atmosphäre aus dem ersten Band war immer noch spürbar. Es gibt wieder überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Eine gelungene Fortsetzung, die mehr einer Aneinanderreihung von Szenen gleicht, aber mich ansonsten wieder gut unterhalten und mitreißen konnte, daher gibt es von mir
Während Riley immer noch versucht, mit seinem Erbe als Hunter klarzukommen und den Tod seiner Nanny zu verdauen, plagen ihn dabei Ängste und Zweifel. Kann er sich dieser Herausforderung stellen? Welche Gefahren lauern noch in Shadowcross? Die Party bei der beliebten Madison kommt ihm gerade recht, um seine Sorgen zu vergessen. Doch was steckt hinter der seltsamen Magie, die Madison langsam entdeckt?
Meine Bewertung
Mit dem zweiten Band des „Shadowcross“-Serials hat Lillith Korn die düstere Welt, in der Riley lebt, weiter ausgebaut. Dabei war nicht unbedingt so viel spannende Handlung enthalten wie in der ersten Episode, aber in diesem kurzen Teil wurden neue Charaktere eingeführt und Rileys Umfeld noch ein wenig beschrieben.
Madison, die auch schon im Titel der Episode vertreten ist, wird hierbei als beliebte, reiche Cheerleaderin dargestellt, deren Eltern sich aber nicht sonderlich um sie kümmern. Damit entspricht sie ein wenig dem Klischee der amerikanischen High School Queen, hat aber noch einige Besonderheiten in ihrer Geschichte, die in einem Kapitel aus ihrer Sicht deutlicher werden.
Rileys Leben wird durch seinen Kampf beherrscht, halbwegs normal weitermachen zu können, obwohl er sein Vermächtnis offenbart bekommen hat. Seine Paranoia schlägt dabei einige Male durch und macht ihm das Leben schwer, aber insgesamt macht er keine sonderlich große Entwicklung durch. Dies ist aber auch der Kürze der Episode geschuldet und ich denke, das wird sich über die erste Staffel hinweg weiter steigern.
Einige große Plotpunkte werden erst sehr weit zum Ende hin behandelt, und da auch ziemlich schnell dargestellt und durchfahren. Dadurch hatte ich teilweise das Gefühl, dass gerade die erste Hälfte der Episode eher auf Alltagsbeschreibungen verwendet wurde und gegen den Rest etwas unterging.
Alles in allem fand ich die zweite Episode nicht schlecht, aber teilweise noch entwicklungsbedürftig. Allerdings ist Madisons Einführung gut gelungen und ich bin gespannt, inwiefern sie einige Klischees noch auf den Kopf stellen wird. Die dritte Episode wird durch den Cliffhanger sicherlich auch ziemlich interessant starten und Riley durch gewisse Ereignisse zu mehr Action zwingen.
Vor etwa zwei Wochen erreichte mich die zweite Episode der Shadowcross-Reihe von der lieben Lillith Korn, auf die ich schon seit der Lektüre des Auftaktes gewartet habe.
Episode zwei schließt direkt an ihren Vorgänger an, obwohl zuvor ein kurzer „Was bereits geschah“ – Abschnitt zu finden ist, was ich sehr hilfreich finde. Wieder begegnet der Leser dem Protagonisten Riley und seinem Vater, aber auch neuen Charakteren: Madison, deren Name bereits im Titel Auftaucht sowie einer weiteren Person, die ganz kurz am Ende genannt wird. Die Figuren wirken authentisch obgleich man nicht sehr viel von ihnen erfährt. Aber ich konnte mich in das Misstrauen und die Paranoia Rileys sowie in Madisons Trauer gut hineinversetzen und konnte die Gefühle beider verstehen. Die Handlung kam mir in diesem Teil etwas dürftig vor, da der Protagonist in den Alltag zurückfinden musste und die neuen Personen vorgestellt wurden.
Der Schreibstil Lilliths ist schön und lässt sich gut lesen, obwohl sie zeitweise in die Umgangssprache überging, was ich aber nicht schlimm finde. Die Spannung war zu Beginn kaum vorhanden, wurde zum Ende hin aber auf einmal gesteigert und erreichte seinen Höhepunkt in dem gigantischen Cliffhanger. Sehr raffiniert von der Autorin!
Shadowcross: Madisons Party empfinde ich als ein wenig schwächer als den Vorgänger, aber trotzdem gelungen. Wieder kann die Autorin mit authentischen Figuren überzeugen, auch wenn die Handlung hier ein bisschen einbüßt. Dennoch war es gute Unterhaltung die mir gefallen hat und der Cliffhanger am Ende mich auf jeden Fall zum Weiterlesen verleitet. Aus diesem Grund würde ich Episode zwei Fans von Dark Fantasy empfehlen.
Was für eine spannende Fortsetzung, wobei dieser Band etwas ruhiger ist als der erste Band. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich angenehm lesen. Außerdem wird aus der Sicht verschiedener Charaktere berichtet, was mir gut gefallen hat.
Zusammenfassend bekommt dieser Band 4 von 5 Sterne. Ich bin sehr gespannt auf den dritten Band der Reihe.