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Pommes! Porno! Popstar!

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Kein Hit, zwei Musiker, drei Probleme. Und Ibiza.
Für alle Fans von Rocko Schamoni und Heinz Strunk

Über Pommes! Porno! Popstar!
Millionen haben ihre Platten nicht gekauft, Hundertausende ihre Konzerte niemals besucht und jeden Abend übernachteten dutzende Groupies weit entfernt von ihrem Hotelzimmer. Kurz und gut: Sie sind die unerfolgreichste Band der Popgeschichte. Und nun sie müssen innerhalb von nur einer Woche ein Hitalbum schreiben, denn sonst werden sie von den Hells Angels exekutiert und von der Deutschen Bank gevierteilt.
Die beiden fliegen nach Ibiza, nehmen in Rekordzeit eine CD auf und steigen der Vorzimmerdame des erfolgreichsten CEOs der Musikindustrie hinterher. Denn sie wollen einen Termin bei deren Boss. Doch sie haben nicht mit schwerhörigen deutschen Touristen, der Plattenfirmenputzfrau und Gott höchstpersönlich gerechnet, die alle ein Wörtchen mitreden wollen, was denn nun ein Hit ist und was nicht.

274 pages, Kindle Edition

Published June 16, 2017

About the author

Thomas Kowa

48 books4 followers
Thomas Kowa ist Autor, Poetry-Slammer, Musikproduzent und manchmal Weltreisender. Während in seinen Thrillern fleißig gestorben werden darf, ist es ihm in seinen absurd-komischen Romanen trotz mehrfacher Versuche noch nicht gelungen, jemanden umzubringen.

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Profile Image for Lili.
170 reviews5 followers
August 20, 2017
[Vorab: Ein Rezensionsexemplar des eBooks war mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt worden.]

Skurril! Spinnert! Spaßig!
Als ich begann, dieses eBook zu lesen, hatte ich eigentlich nicht mehr erwartet als schrägen, aber äußerst unterhaltsamen Trash. Quasi einen dieser Mitgrölsommerhits, zu denen es einen eigenen "Tanz" gibt, ohne dass Text oder Tanz überhaupt irgendeinen rhythmischen Sinn (und überhaupt) ergeben, in Buchform: Man singt und zappelt gerne mit, besticht seine Freunde später aber doch, all die Videos der eigenen Begeisterung sofort und unwiderruflich zu löschen.
Im Grunde genommen erfüllte "Pommes! Porno! Popstar!" diese Erwartung auch, hatte dabei generell etwas von "Oh, da könnte es nun von so vielen Momenten so viele Videos und Fotos geben, dass wir sie nicht alle ausgemerzt kriegen. Erzählen wir die ganze Geschichte halt selbst und versuchen noch Kohle aus der Peinlichkeit zu schlagen." (vgl. "Wenn du das schon auf YouTube stellst, monetarisiere es wenigstens!") Schließlich ist es halt eine Geschichte, über die man sich, sofern man sie erzählt bekommt, prächtig amüsiert, währenddessen noch denkt, dass man da aber gerne dabei gewesen wäre, um sich eine Woche drauf grinsend an diese Geschichte zurückzuerinnern und froh darüber zu sein, dass der Kelch dieser Erlebnisse an einem vorbeigegangen ist.

Ich hätte es im Vorfeld allerdings nicht für so derart witzig gehalten als es sich letztlich entpuppte: Im Grunde genommen wird das Gros der Geschichte von Thomas erzählt, wobei dieses Gros mit reichlich Sternchenanmerkungen Christians versehen ist. Das hat mich beim ersten Sternchen stutzen lassen, aber beim zweiten Sternchen hatte ich dann auch durchschaut, dass die bei den Erläuterungen der Sternchen verwendete andere Schriftart anzeigte, dass hier auch eine andere Erzählstimme zu hören war. Nach einigen "Oh mein Gott"-Bemerkungen in unterschiedlicher Variation fühlt sich auch dieser noch so direkt angesprochen dazu aufgefordert, seine eigenen Sternchenanmerkungen vom Stapel zu lassen. Blasphemisch? Nun ja, "Das Leben des Brian" ist da doch weitaus blasphemischer und trotzdem oder grade deswegen Kult. Ich empfand die kurzen Gottesaussagen als sehr amüsante Einlassungen.
Eingangs wird darauf hingewiesen, dass man zwecks besseren Lesegenusses die Verleger-Schriftart aktivieren sollte, was ich auch getan habe und ich vermute, diese Empfehlung hängt mit den unterschiedlichen Schriftarten, die die drei Schreibenden (Thomas, Christian, Gott) voneinander abgrenzten, zusammen: Gott verwendet einen sehr schönschriftlichen Schrifttyp in Richtung Vladimir Script (um den Stil zu verdeutlichen, denn ich bin mir unsicher, welche Schrift es tatsächlich ist), den ich zwar schön zum Anschauen, aber mies zum Lesen fand. Auf dem Paperwhite wirkte diese Schrift zudem ein wenig dünn, mir hätte sie da fett gesetzt wohl besser gefallen, und an zwei Stellen musste ich sie auch deutlich vergrößern, um sie überhaupt klar entziffern zu können (an zwei oder drei anderen Stellen habe ich die Augen zusammengekniffen, geblinzelt und mühsam die Wörter entschlüsselt, weil ich zu faul war, den Schriftgrad für nur einen einzigen Satz zu verstellen). Die anderen beiden Schriften waren typische Buchtypen, die sich sehr ähnelten und nur minimal unterschiedlich waren. Aber da hatte man ja durch die Sternchen einen weiteren klaren Anzeiger dafür, dass die Autoren grad wechselten.

Letztlich weiß ich nicht, ob "Pommes! Porno! Popstar!" nur der Versuch, eine Finanzkrise zu bewältigen war, oder ob die Protagonisten nicht auch schon mit einer Midlife Crisis zu kämpfen hatten; eine Sinnkrise schien zweifelsohne mitunter durch; aber ich bin mir immerhin absolut sicher, dass dies einer der irrwitzigsten Romane war, die ich je gelesen habe!
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