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Leuchtende Schatten

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Mit einem Unfall am See beginnt die Freundschaft zwischen Ella und Harriet. Die beiden Mädchen, unterschiedlich aufgewachsen und erzogen, sind sich auf unmittelbare, sinnliche Weise vertraut – doch Harriet hat ein Geheimnis, das sie selbst ihrer besten Freundin lange verschweigt.
Neben der Wahrheit um Harriets Vergangenheit wird Ella mit einem tiefgreifenden Verlust konfrontiert. Die politischen Ereignisse der Jahre 1943 und 1944 im siebenbürgischen Hermannstadt zwingen die Mädchen zu einem schnellen und unsanften Abschied von der Kindheit.
Die Familiengeschichte mit ihren lebendig gezeichneten Figuren ist bestimmt durch Gegensätze: Die Verführungskraft einer zerstörerischen Ideologie, Traditionsbewusstsein und Sehnsucht nach Stabilität. Häuser, Straßen und Natur sind Zufluchtsorte und Identitätsräume und spiegeln doch das Ende einer Epoche. Der beginnenden Auflösung einer jahrhundertealten Kultur wird Lebensmut, humorvoller Pragmatismus und der Wille zum Glück entgegengesetzt. Letztlich bleibt Ella die Zeit mit Harriet in bildhafter Intensität gegenwärtig, denn „Glück wird durch Leid nicht aufgehoben“, und die Erfahrung des Verlusts lässt die Erinnerung umso leuchtender werden.

324 pages, Hardcover

First published March 3, 2015

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Iris Wolff

7 books50 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for SometimesWonderland.
298 reviews2 followers
September 7, 2026
Die Autorin Iris Wolff kennen einige wohl von der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2024, auf der sie mit „Lichtungen“ stand. In ihrem neu aufgelegten Roman „Leuchtende Schatten“ erzählt sie eine sehr persönliche Geschichte: Ausgehend von ihrer siebenbürgisch-sächsischen Herkunft beschäftigt sie sich mit dem Zweiten Weltkrieg in Rumänien und dem Leben der dortigen deutschsprachigen Minderheit. Eine Kriegsgeschichte, die für mich in vielen Teilen neu war. Dabei überrascht es mich immer wieder, dass es noch so viele bewegende Geschichten rund um den Zweiten Weltkrieg zu entdecken gibt. Die Handlung ist fiktiv, basiert in ihren historischen und familiären Bezügen aber auf intensiver Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte.

Wir begleiten Ella durch ihre Jugendjahre. Sie führt zunächst ein recht normales Teenagerleben, schließt eine enge Freundschaft mit dem neuen Mädchen an der Schule und entwickelt Gefühle für ihren Kindheitsfreund. Der Roman erzählt sehr ruhig und gleichzeitig lebendig. Besonders die Familiendynamik über mehrere Generationen hinweg konnte ich gut nachvollziehen und Ella bei ihren Ausfahrten ins Grüne und durch ihre Gefühlswelt begleiten.

Sehr positiv fiel mir der angenehme Schreibstil auf, der mich förmlich durch die Seiten trug. Gleichzeitig verwendet Wolff immer wieder Wörter, die man im Alltag kaum noch hört, die sich in den Text aber ganz selbstverständlich einfügen und ihn für mich bereichern.

Mein Blick auf den Zweiten Weltkrieg war bislang vor allem von den großen und mir vertrauteren Schauplätzen geprägt. Rumänien hatte ich dabei erstaunlich wenig auf dem Schirm. Auch die Geschichte der Siebenbürger Sachsen und ihre Verbindung zu Deutschland war für mich neu. Gerade diese andere Perspektive auf den Krieg hat das Buch für mich besonders interessant gemacht.

„Leuchtende Schatten“ hat mir damit einen Teil europäischer Geschichte nähergebracht, mit dem ich mich bisher kaum beschäftigt hatte. Man lernt nie aus, weshalb ich das Buch - und die Autorin generell - gerne weiterempfehle.
255 reviews
September 3, 2026
Eine leise Geschichte, die lange nachklingt

Ella und Harriet lernen sich als junge Mädchen in Hermannstadt in Siebenbürgen kennen. Aus einer zufälligen Begegnung entsteht eine enge Freundschaft. Doch ihre unbeschwerte Kindheit wird zunehmend von den politischen Veränderungen der Kriegsjahre geprägt. Der Zweite Weltkrieg dringt immer stärker in ihren Alltag ein und bringt Geheimnisse, Verluste und Abschiede mit sich. Jahre später blickt Ella auf diese Zeit zurück und erinnert sich an Harriet, ihre erste Liebe und die prägenden Jahre ihrer Jugend.

„Leuchtende Schatten“ ist für mich vor allem eine Geschichte über Freundschaft, Erinnerung und die Frage, was von Menschen bleibt, die einmal eine wichtige Rolle in unserem Leben gespielt haben. Die Verbindung zwischen Ella und Harriet hat mich dabei besonders berührt. Die beiden sind sehr unterschiedlich, fühlen sich aber von Anfang an auf eine besondere Weise miteinander verbunden. Iris Wolff erzählt diese Freundschaft mit viel Feingefühl und ohne sie unnötig zu dramatisieren. Gerade die kleinen Begegnungen und Gedanken haben mir dabei besonders gut gefallen.

Auch der historische Hintergrund hat für mich gut funktioniert. Der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg stehen nicht ständig im Mittelpunkt, sondern verändern nach und nach das Leben der Figuren. Dadurch wird die Geschichte für mich sehr greifbar. Man erlebt die politischen Veränderungen nicht nur als großes historisches Ereignis, sondern vor allem durch das, was sie mit Familien, Freundschaften und dem Leben eines jungen Menschen machen.

Besonders begeistert hat mich die Sprache von Iris Wolff. Sie schreibt sehr poetisch und bildhaft, bleibt dabei aber angenehm leicht. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, ganz nah an Ellas Erinnerungen zu sein. Vor allem die Beschreibungen von Siebenbürgen haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen und der Geschichte eine ganz eigene Atmosphäre gegeben.

Gleichzeitig ist „Leuchtende Schatten“ kein Roman, den ich schnell nebenbei lesen würde. Die Handlung entwickelt sich eher langsam und lässt sich viel Zeit für Erinnerungen, Beobachtungen und die Beziehungen zwischen den Figuren. An manchen Stellen musste ich mich deshalb erst auf das Erzähltempo einlassen. Für mich hat sich das aber gelohnt, weil die Geschichte dadurch eine ganz eigene Intensität bekommt.

Was mir besonders gefallen hat: Trotz der Themen Krieg, Verlust und Abschied ist das Buch nicht von Traurigkeit bestimmt. Über der Geschichte liegt zwar eine spürbare Melancholie, aber ebenso viel Wärme und Lebensfreude. Gerade diese Mischung fand ich sehr schön. Es geht um Vergänglichkeit und Verlust, aber gleichzeitig auch darum, wie wertvoll gemeinsame Zeit sein kann und wie stark uns bestimmte Menschen prägen.

Für mich ist „Leuchtende Schatten“ ein Roman, der weniger durch große Wendungen als durch seine Atmosphäre, seine Sprache und die leisen Momente wirkt. Ich habe die Geschichte von Ella und Harriet sehr gerne begleitet und fand es schön, wie lange sie nach dem Lesen noch in mir nachgewirkt hat. Ein ruhiges, poetisches Buch über Freundschaft und Erinnerung, auf das man sich einlassen sollte.

Profile Image for Lea.
4 reviews1 follower
September 7, 2026
"Leuchtende Schatten" von Iris Wolff setzt direkt mit dem Cover einen Maßstab dafür, wie sich auch das Buch entwickelt. Auf den ersten Blick wirkt es eher unscheinbar, doch bei genauerem Hinsehen entdeckt man viele kleinen Details, die von Höhen und Tiefen, Licht und Schatten, erzählen.

Genauso sanft und zurückhaltend wie das Cover ist auch der Schreibstil und passt damit wunderbar zur Geschichte. Durch eine Zufallsbegegnung entwickelt sich zwischen Ella und Harriet langsam und vorsichtig eine enge Freundschaft. Ebenso behutsam nähert sich das Buch den Themen der Zeit und dem immer näher rückenden Zweiten Weltkrieg sowie dessen Auswirkungen. Obwohl es dabei durchaus sehr traurige und schwere Themen behandelt, wird die Geschichte nie erdrückend, gleichzeitig fehlt es ihr nicht an der nötigen Ernsthaftigkeit. Diese Balance ist für mich eine der größten Stärken des Romans.

Auch die Figuren haben mir sehr gut gefallen. Sie wirken für die Zeit, in der die Geschichte spielt, authentisch und nachvollziehbar. Alle versuchen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Beste aus teilweise schrecklichen Situationen zu machen und dabei nicht den Mut oder Kopf zu verlieren. Besonders schön fand ich dabei den Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung der Menschen. Gerade mit Blick auf die heutige Zeit hat mir das viel Hoffnung gegeben.

„Leuchtende Schatten“ ist damit eine ruhige und berührende Geschichte, die nicht nur einen Blick auf eine schwierige Zeit der Geschichte wirft, sondern dabei immer auch die Menschen und ihre Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellt. Besonders schön fand ich die Botschaft, dass selbst in dunklen Zeiten Freundschaft, Zusammenhalt und Liebe alles überstehbar machen kann.

Eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die historische Romane mögen, die nicht nur die großen geschichtlichen Ereignisse erzählen, sondern vor allem zeigen, wie Menschen mit ihnen umgehen.
Profile Image for Kerstin.
39 reviews2 followers
August 15, 2026
Mit Leuchtende Schatten kehrt Iris Wolff zurück nach Siebenbürgen – diesmal in die dunklen Jahre des Zweiten Weltkriegs, gesehen durch die Augen der 14-jährigen Ella. Es sind Jahre des Aufbruchs und der Verunsicherung zugleich: Ella erwacht in die Pubertät, erlebt das erste zarte Verliebtsein – und muss zugleich begreifen, dass die Welt um sie herum aus den Fugen gerät.

Das eigentliche Herz des Romans aber ist die Freundschaft zwischen Ella und Harriet, die neu in ihre Klasse kommt und Ella vom ersten Moment an in ihren Bann zieht. Es ist eine Freundschaft, die trägt und Halt gibt, wenn der Boden unter den Füßen zu wanken beginnt – ein stiller Anker inmitten des Chaos. Auch Harriets Vater breitet seine schützende Hand über Ellas Familie aus, still und selbstverständlich, obwohl er selbst in ständiger Angst um das Leben seiner eigenen Tochter lebt. Diese Geste – Schutz zu geben, während man selbst um das Liebste bangt – berührt besonders und zeigt, wie viel Menschlichkeit selbst in den finstersten Zeiten möglich bleibt.

Mit dem Ende des Krieges endet auch diese Freundschaft, die für Ella so viel bedeutet hat – ein leiser, schmerzhafter Verlust inmitten der großen Erleichterung, dass der Krieg vorbei ist. Zurück bleibt eine ungewisse Zukunft für Ellas Familie, offen und bang zugleich.

Was mich an Iris Wolffs Erzählweise besonders berührt: Sie schreibt ganz unaufgeregt, fast zurückhaltend, über den Alltag der Menschen in Siebenbürgen – und gerade in dieser Ruhe entfaltet sich eine stille Wucht. Sie verwebt Coming-of-Age, Freundschaft, erste Liebe, Heimat, Familie und Trauer zu einem Geflecht, das nie überladen wirkt, sondern immer echt bleibt. Ihr Schreibstil ist wie gewohnt bildgewaltig – man taucht ein und möchte gar nicht mehr auftauchen.
16 reviews
August 25, 2026
Bei Ella zu Hause ist es niemals still. Sie wächst in einer Großfamilie auf, alle unter einem Dach. Sie mit ihren Eltern in einem Stockwerk, die Tante mit Onkel und ihren zwei Kindern im Stockwerk darüber. Die Oma, das absolute Matriarchat der Familie, bewohnt die Räume unterm Dach. Gegessen und gefeiert wird abwechselnd gemeinsam, die Familie ist sich sehr nah und obwohl Ella und ihre Familie in eher ärmlichen Verhältnissen aufwachsen, fehlt es ihnen an nichts.

Sie wächst als deutsche Minderheit in Siebenbürgen auf, als der Zweite Weltkrieg ausbricht und auch langsam seinen Schatten bis nach Rumänien wirft. Zu einer Zeit, in der die ersten Männer an die Front abziehen und die Stimmung stets angespannter wird, taucht Harriet auf. Ein Mädchen, welches plötzlich in ihrer Klasse in der ersten Reihe sitzt. Sie ist wunderschön, geradezu anmutig, trägt immer gehobene Kleidung. Sie ist aber auch schüchtern, zurückgezogen und in sich gekehrt. Gerade diese Mischung macht sie für die meisten Kinder unnahbar, für Ella aber geht ein Zauber von ihr aus.

Durch einen unglücklichen Zufall kommen sich die beiden Mädchen näher und sind seit diesem Zeitpunkt unzertrennlich. Selbst als Ella das Geheimnis um Harriet zu wissen bekommt, weicht sie nicht von ihrer Seite. Der unaufhaltsame Fortschritt des Zweiten Weltkriegs fordert allerdings immer mehr Opfer und macht auch vor ihrer Großfamilie und ihrer Freundschaft zu Harriet keinen Halt. Bald ist für Ella nichts mehr, wie es einmal war. Einzig die Erinnerungen an eine besondere Freundschaft und an ein Haus voller Leben bleiben ihr noch.

Ein Buch, das so feinfühlig und poetisch erzählt ist über Glück, Liebe und Freundschaft, Trauer und Hoffnung. Eine absolute Leseempfehlung!
1,650 reviews8 followers
August 18, 2026
Eine tiefe Freundschaft

Klappentext:
Mit einem Unfall am See beginnt die Freundschaft zwischen Ella und Harriet. Obgleich grundverschieden, sind die beiden Mädchen einander unmittelbar zugetan. Doch Harriet hat ein Geheimnis, das sie ihrer besten Freundin lange verschweigt. Als der Krieg die Idylle ihrer Kindheit erreicht und vertraute Gewissheiten aufbricht, werden Ella und Harriet mit tiefgreifenden Verlusten konfrontiert.

Mit ihrem zweiten Roman „Leuchtende Schatten“ hat Iris Wolff ein stilles Buch veröffentlicht, das die schmerzhaften Bruchstellen der Geschichte mit der Unantastbarkeit menschlicher Beziehungen verwebt.

Iris Wolff hat lebendige Charaktere erschaffen.
Ella ist etwas verträumt. Sie flüchtet sich in der Zeit des Kriegs gerne in Tagträume.
Harriet ist eher die Realistin und somit ein guter Gegenpart zu Ella.
Die Großmutter Ursula (Oma von Ella) ist meine heimliche Heldin. Sie entpuppt sich als Oberhaupt der Familie und besitzt eine große Willensstärke.

Iris Wolff verleiht der Geschichte eine melancholische Stimmung.
Sie beschreibt die Handlungsorte, die Häuser, Straßen und die unberührte Natur sehr bildhaft.

Der Schreibstil von Iris Wolff ist flüssig und gut verständlich.
Die Autorin vermittelt das Schicksal der Siebenbürger Sachsen sehr eindringlich.

„Leuchtende Schatten“ ist ein Roman über Freundschaft und über Umbruch, den ich gerne gelesen habe.


Profile Image for Book Girl .
272 reviews1 follower
September 12, 2026
"Leuchtende Schatten" erzählt die Geschichte von Ella und Harriet, die im Siebenbürgen der Jahre 1943 und 1944 aufwachsen. Die beiden Mädchen kommen aus unterschiedlichen Verhältnissen und werden nach einem Unfall am See zu engen Freundinnen.
Besonders die Freundschaft zwischen den beiden mochte ich. Ella wächst in einer großen, lebhaften Familie auf, während Harriet deutlich zurückgezogener lebt und ein Geheimnis mit sich trägt. Gleichzeitig rückt der Krieg immer näher und verändert nach und nach ihre bisherige Welt.
Iris Wolff erzählt die Geschichte sehr ruhig und bildhaft. Die Atmosphäre in Hermannstadt und das alltägliche Leben der Familien konnte ich mir dadurch gut vorstellen. Gleichzeitig liegt über vielen Szenen eine gewisse Melancholie, weil die politischen Ereignisse immer stärker in das Leben der beiden Mädchen eingreifen.
Teilweise war mir die Erzählweise etwas zu ruhig und ich hätte mir an manchen Stellen etwas mehr Tempo gewünscht. Trotzdem mochte ich besonders die Verbindung zwischen Ella und Harriet und die vielen kleinen Momente, aus denen ihre Freundschaft besteht.
Für mich ein berührender Roman über Freundschaft, Erwachsenwerden und eine Kindheit in einer Zeit, in der sich die Welt immer stärker verändert.
Profile Image for Britta.
21 reviews
August 13, 2026
Elisabeth - Ella blickt auf ihr eigenes Ich zurück. Auf einen Backfisch in den Jahren 1943/44.
In Siebenbürgen scheint der Krieg noch weit weg. Sie lebt ein einfaches, aber glückliches Leben in ihrer deutschstämmigen Großfamilie mit Eltern, Großmutter, Onkel und Tante und deren Kindern.
Aber der Krieg lässt sich nicht verdrängen, er rückt beständig näher.
Eines Tages sitzt da Harriet in der Klasse und Ella fühlt sich seltsam angezogen.
Es braucht ein dramatisches Ereignis, bis Ella und Harriet eine besondere Freundschaft verbindet. Und so beobachten wir diesen Mikrokosmos der Freundinnen und ihrer Familien bei der ersten Liebe, Trauer und Verlust und all den Gedanken, die nur diese Zeit im Leben hervorbringt. An dieser Schwelle zwischen Jugend und der Notwendigkeit erwachsen zu werden. Vor der Leinwand des Krieges, der so viel Veränderung über die Menschen bringen wird.
Iris Wolff schreibt ruhig, authentisch, detailreich und mit einer unglaublichen Weisheit. Jeder Satz ist vollendet und will mit voller Aufmerksamkeit gelesen werden.
Eine absolute Empfehlung
59 reviews
September 2, 2026
Für mich war "Leuchtende Schatten" die ideale Urlaubslektüre, die mir wirklich gut gefallen hat und die ich gerne weiterempfehlen.
Iris Wolff hat einfach eine wunderschöne Art zu schreiben - leicht, poetisch und total bildhaft. Man kommt sofort rein, fliegt durch die Seiten und ist trotzdem mitten im Geschehen. Genau das richtige Buch, um am See oder auf dem Balkon komplett abzutauchen.

Die Geschichte von Ella und Harriet ist so zart und berührend. Zwei grundverschiedene Mädchen, die eine tiefe Freundschaft verbindet, die dann durch den Krieg auf eine harte Probe gestellt wird. Das ist nie schwer oder drückend erzählt, sondern voller Wärme, Hoffnung und dieser leisen Kraft, die Wolffs Bücher so besonders macht.

Ein Buch, das leicht zu lesen ist, aber lange nachhallt. Ich habe es unglaublich gerne gelesen und kann es als Sommerbuch nur empfehlen!
Displaying 1 - 9 of 9 reviews