Tragische Umstände haben Klara Himmel samt Familie ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Doch hier liegt nicht nur der sprichwörtliche Hund begraben! Während die chaotische Großstädterin sich noch als brave Hausfrau versucht - und schon an einem simplen Käsekuchen scheitert - wird ihr Mann, der neue Dorfpolizist, zu seinem ersten Fall Bauer Schlönkamp liegt tot in der Güllegrube. Leider erkrankt Klaras Göttergatte und sie wittert ihre große Chance auf etwas Nervenkitzel. Kurzerhand ermittelt Klara auf eigene Faust und bringt dabei nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der verschworenen Dorfgemeinschaft zutage sondern schon bald sich selbst in Lebensgefahr …"Der Roman ist Film, in den stärksten - und davon gibt es wahrlich viele - Passagen ihres Buchs schreibt Cathrin Moeller ihrem Leser etwas vor die nicht müde werdenden Augen, das ihm die Szenerie wie einen laufenden Streifen von Szenen durchs Hirn tanzen lässt." Leipziger Volkszeitung über "Wolfgang muss weg!""Cathrin Moellers Roman einer absurden Selbstsuche ist so rasend komisch wie liebenswert schräg. Darauf eine Spreewaldgurke!"Buchjournal über "Die Spreewaldgurkenverschwörung"
Dieser humorvolle Krimi hat mir sehr gut gefallen.
Die ehemalige Schauspielerin Klara Himmel hat es, nicht ganz freiwillig, vom pulsierenden Berlin aufs Dorf verschlagen. Um sich nicht von der Langeweile wahnsinnig machen zu lassen beschliesst sie, Ihrem Mann in der Ermittlung eines Mordfalls auszuhelfen. Ihre dreiste und meistens nicht ganz legale Art sich Beweise zu beschaffen hat mich oft zum Lachen gebracht. Die Mundartlichen Ausdruecke waren Klasse. Manchmal musste ich mir die selbst laut vorlesen um zu verstehen was gesagt wurde, das war natuerlich nicht noetig denn das Meiste wurde dann auch noch mal eben in Hochdeutsch erlaeutert.
Sehr interessante und gut entwickelte Charaktere in einem spannenden Krimi mit vielen Spuren und falschen Faehrten machen von der ersten bis zur letzten fuer einen richtig guten Lesespass. Nicht wirklich realistisch aber mit grossartigem Unterhaltungswert.
Ich bin vor 10 Jahren aus Deutschland ausgewandert und Geschichten wie diese sind wie ein kleiner Kurzurlaub zurueck in die Heimat.
Ich habe das Buch von Netgalley erhalten um moechte mich bei HarperCollins Germany und der Autorin bedanken.
Nachdem ich bereits "Wolfgang muss weg!" von der Autorin gelesen habe und mir das Buch doch ganz gut gefallen hat, wollte ich auch ihrem neuesten Werk "Mordsacker" unbedingt eine Chance geben und ich muss sagen, dass ich trotz kleinerer Schwächen nicht enttäuscht wurde.
Das Buch wurde im Vorfeld als „sehr humorvoll“ bezeichnet. Humor ist ja bekanntlich Geschmacksache und wird sicherlich viele Leser zum Schmunzeln bringen, bei mir war dies jedoch leider nicht der Fall. Es gibt zwar sicherlich hier und da den ein oder anderen Moment, bei dem meine Mundwinkel auch gezuckt haben, allerdings war es insgesamt dann doch nicht mein Humor, sondern viel zu gewollt. Dennoch muss man sagen, dass die Geschichte einen wirklich angenehmen Schreibstil besitzt. Es gibt zwar stellenweise dann doch die viel zu überspitzten Momente, allerdings muss man bei diesem Genre auch stets damit rechnen, sodass ich da gut drüber hinwegschauen kann. Die Dialoge sind dagegen sehr gelungen und unterhaltsam, gleiches gilt für die Figuren selbst, die gut ausgearbeitet wurden.
Erzählt wird hierbei die Geschichte von Klara, die aufgrund eines Zeugenschutzprogrammes fortan in Mordsacker leben muss und sich dort zu Tode langweilt. Als jedoch der Bauer Schlönkamp tot in einer Grube gefunden wird und Klaras Mann, der neue Dorfpolizist, durch Krankheit verhindert ist, übernimmt sie kurzerhand seinen Job und möchte in der Sache Schlönkamp ermitteln. Hierbei tritt sie nicht nur in so manches Fettnäpfchen, sondern begibt sich auch gleichzeitig immer wieder selbst in Gefahr.
Wer hier einen knallharten Krimi erwartet, der wird sicherlich enttäuscht sein, denn bei "Mordsacker" handelt es sich vielmehr um eine Krimikomödie. Diese besitzt zwar nicht allzu viel Spannung und ist auch das ein oder andere Mal sehr vorhersehbar, allerdings konnte mich die Geschichte dennoch auf weiten Strecken unterhalten.
Das Cover besticht nicht nur mit tollen Farben, sondern passt auch hervorragend zur Thematik und zum Genre, sodass es hier absolut nichts auszusetzen gibt. Auch die Kurzbeschreibung hat mich direkt angesprochen und somit habe ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben.
Kurz gesagt: "Mordsacker" ist eine unterhaltsame Krimi-Komödie, die mit einem interessanten Schreibstil und vielseitigen Figuren bestückt ist. Der Humor ist zwar nicht immer ganz meins, allerdings ist dies wie immer Geschmacksache. Von mir gibt es eine klare Empfehlung.
Klara Himmel stinkts gewaltig und und traurig denkt sie an ihr schönes Berliner Stadtleben zurück, wohin sie nach dem Mafia-Mord nie wieder zurück kann. Die Familie Bach, bestehend aus einer Schauspielerin, einer Ärztin und einem Kommissar kommen mit überhöhter Geschwindigkeit von der Straße weg und umwickeln einen Baum und verbrennen bis zur Unkenntlichkeit. Es endet tödlich..laut Zeugenschutzprogramm.
Die Reinkarnation der Familie Bach heißt jetzt Himmel und wohnt im mecklenburgischem Mordsacker, ein Kaff, wo der Fuchs dem Hasen einen Gute-Nacht-Kuss gibt, bevor er ihn frisst. Bauer Schlönkamp wird tot in seiner eigenen Güllegrube aufgefunden, geht einem da unten die Luft aus, ist es schnell vorbei. Es ist Kommissar Martin Bachs, jetzt Dorf-Sheriff Paul Himmels erster Fall. Die Grippe vernebeln ihm den Kombinationssinn und der Männerschnupfen verstopft ihm die Spürnase. Diagnose: Unfall.. Das hüstelnde Elendsbündel bekommt ein paar Tage Hausarrest verordnet und Klara macht sich so ihre Gedanken, denn da ist was faul, im Dorfe, Mordsacker! Denn auch Bio-Schweine-Bauern werden nicht totgestreichelt, schon gar nicht, wenn sie verheiratet sind und ihre Affären sich wie eine rote Blutspur durchs Dorf ziehen.. Das der Bauer nix anbrennen ließ, war bekannt, und so rührt Klara, wie ein Phoenix in der Asche und ermittelt im Mordfall des Bauer Schlönkamps.
Die Ex-Schauspielerin versucht vergeblich den "Glamour-Status" aufrechtzuerhalten, sie stöckelt in "Manolos" in den Dorfladen, doch jede Information hat ihren Preis, die Luxus-Highheels werden Teil des Kopfsteinpflasters. Wenig später amortisiert sich die wackelige Exkursion mit den New Yorker Edeltretern sogar. Klara wird in den Club der coolen Landfrauen aufgenommen, ein Pool an Tratsch und alkoholischen Wohlwollen schwappt ihr entgegen. Ade Berlin, Willkommen Mordsacker! Dieses Nest hat es in sich, vom vermeintlichen Quarkmörder, bis zur verliebten Dorfpolizistin, die es auf Paul mit ihren Kochkünsten abgesehen hat. Das morbide Kaff hat auch einen herzallerliebsten Leichenbestatter, der in stillen Stunden Organpuzzles veranstaltet, wenn die Gerichtsmedizin, wieder einmal nur "zugenäht" hat. Als Klara eines Nachts im Revier eingesperrt ist, befreit sie der "Dorf-Dexter" aus einer prekären Lage, ein Mann mit vielseitigen Talenten und zu jeder Schandtat bereit.
Ich freue mich schon auf die neue Krimi-Reihe mit genau der Sorte schwarzen Humors, wie sie nur der Feder einer Cathrin Moeller entspringen kann, knallhart-warmherzig, spannend und mit einer Heldin, die sich in die unmöglichsten Situationen bringt. An der bunten Dorfgemeinschaft frisst man sich einen Narren.
Spannungsgeladener Herzens-Krimi, voller Situationskomik, Ironie und Mordwitz.
Ich habe während der Lektüre herzhaft gelacht, ein herrliches Buch 😍. Man kann sich herrlich in die Geschichte hinein fühlen und fiebert bis zum Ende mit.