Falah hat ihrem Nachbarn und Ersatzvater aus der Patsche geholfen und dabei viel riskiert. Jetzt befürchten ihre Mutter und ihr bester Freund Jace eine harte Strafe. Doch statt vor dem Richter landet Falah auf der Akademie der Siebensterne. Dort wetteifern die talentiertesten jungen Menschen des Landes um ein Ticket für die legendäre Isle of Seven. Weshalb wurde Falah in letzter Minute an der Akademie angenommen? Hat sie gegen die gut ausgebildeten Mitschüler überhaupt eine Chance? Und warum behandelt der junge Lehrer Joshua Mason sie so herablassend?
Mondromane (Spin-off zu Colors of Life) Brombeernacht Herzkirschennacht
Die Siebenstern-Dystopie Isle of Seven (Band 1) Isle of Us (Band 2)
Die Lichtmagie-Reihe Das Haus aus Licht (Das magische Glas) Das Haus aus Licht (Das magische Feuer) (Der letzte Band der Reihe erscheint im Sommer 2018)
Zeitreiseroman Als die Zeit vom Himmel fiel
Humorvoller Liebesroman Herzensrache
Übersetzung von Mella Dumont Daddy-Long-Legs (Jean Webster)
So 3,5-4 Sterne. An sich ist die Geschichte recht interessant aufgebaut, vor allem der Teil wie sich das System entwickelt hat etc. Aber es gibt recht viele Paralleln zu einem anderen Buch, sodass die Thematik recht ausgelutscht wirkt. Zudem fehlt es mir etwas an einem richtigen Plot, die Protagonistin ist teils echt anstrengend – ich hoffe es findet eine Entwicklung im folgenden Band statt. Ansonsten mochte ich überwiegend die Nebencharaktere wie beispielweise Marcus.
"Grabe nicht nach dem großen Schatz, mein Herz. Suche nach den kleinen Lichtblicken und mehre sie, dann wirst du ein gutes Leben führen.“ (S. 41)
Zum Cover: Schlich und dunkel und in violett gehalten, ist dieses Cover trotz allem durch die Blitze ein echter Hingucker. Auch die kleine Krone über dem eigentlichen Titel des Buches hat ihre Berechtigung und ihren Grund dort zu sein. Der Untertitel „The future of work is play“ passt wirklich sehr gut zum späteren Verlauf der Geschichte. Da sieht man doch auch wieder, das ein Cover nicht viel braucht, um sowohl ansprechend als auch wundervoll auszusehen.
Zum Inhalt: „Seit ich als Kind das Lied der Siebensterne gelernt habe, träumte ich davon, ein Ticket für die Isle of Seven zu erhalten und unsere Gesellschaft nach vorne zu bringen. Und jetzt habe ich die Ehre, hier vor euch zu stehen.“ (S. 383) Punkte sammeln und Rang verbessern, das sind die wichtigsten Ziele der jungen Zinnträgerin Falah. In ihrem Land wird jeder Fehler mit Punktabzug bestraft. Falah will das nicht akzeptieren und engagiert sich für ihre Mitmenschen – oft am Rande der Legalität. In der Nacht vor dem Zahltag überspannt sie den Bogen und riskiert, für immer das Recht zu verlieren, selbst über ihr Leben zu entscheiden. Doch es kommt anders: Statt einer empfindlichen Strafe erhält Falah ein Stipendium für die Akademie der Siebensterne. Ein aufregendes Jahr im Licht der Öffentlichkeit erwartet sie. Erringt sie eines der sagenumwobenen Tickets zur Isle of Seven, werden Familie und Freunde großzügig belohnt. Aber hat Falah gegen die gut ausgebildeten Goldträger überhaupt eine Chance? Und ist sie bereit, ihr persönliches Glück zu opfern? Denn als Siebenstern wird sie ihre Familie und ihren Freund Jace nie wieder sehen. „Hoffnung. Das ist der Stoff, der uns am Leben erhält.“ (S. 301)
Meine Meinung: Ich habe diese Dystopie ja mehr aus Zufall entdeckt, aber dass sie mir so gut gefallen würde, hätte ich dann doch nicht gedacht. Und das, wo sie eigentlich schon ziemlich viel hat, was andere Dystopien auch haben und sich in ihrem Aufbau nicht wirklich von anderen unterscheidet, von der Geschichte an sich mal ausgenommen. Mir hat aber besonders auch das Konzept mit den Rangpunkten gefallen, das wie in einem Computerspiel aufgebaut sein soll. Dazu dann noch die Tatsache mit den verschiedenen Idents (Red Balls, Zinnsoldaten/Zinnträger, Goldkelchen, Platinträger) gab dem Ganzen den letzten Schliff. Für mich war dies unglaublich schön wie brutal dargestellt und ich finde, diese Art von Menschen lässt sich auch in unserer heutigen Gesellschaftsform wiederfinden, selbst wenn die einzelnen vielleicht nichts dafür können. Falah ist mir dennoch einfach von der ersten Seite an sympathisch gewesen und das ist sie auch noch immer. Generell sind die Charaktere, die Mella Dumont hier geschaffen hat, sehr realistisch und menschlich aufgebaut, wie ich finde. Nicht nur Falahs Freunde, sondern auch ihre „Gegenspieler“. Und auch wenn manche Figuren stellenweise etwas nervig wirkten, so hatten sie doch auch ihre Vorzüge und solange diese überwiegen, ist das mehr als nur wunderbar, denn immerhin sind wir Menschen auch nicht nur schwarz und weiß – Gut oder Böse –, das hat mir in diesem Buch auch deutlich gesehen. Wer hier letztlich dann wirklich der Gegenspieler von Falah und co. ist, bleibt abzuwarten. Doch der zweite und finale Teil wird bestimmt nochmal einen draufsetzen können. Zumindest hoffe ich das nun einmal.
Fazit: Aufgrund dessen dass ich das Buch regelrecht verschlungen habe, bekommt es von mir noch ein extra Pünktchen, denn es ließ sich in der Tat kaum aus der Hand legen. Deshalb vergebe ich an „Isle of Seven“ von Mella Dumont von mir 4,5 Sterne. So habe ich mir für Band zwei gleich noch einen halben Stern Aufschub gelassen. Trotzdem kann ich diese Dilogie alleine schon für Leser empfehlen, die speziell in Dystopien sehr gerne untertauchen und sich von der Spannung mitreißen lassen wollen
Inhaltsangabe (Lovelybooks): Punkte sammeln, Rang verbessern – das sind die wichtigsten Ziele der jungen Zinnträgerin Falah. In ihrem Land wird jeder Fehler mit Punktabzug bestraft. Falah will das nicht akzeptieren und engagiert sich für ihre Mitmenschen – oft am Rande der Legalität. In der Nacht vor dem Zahltag überspannt sie den Bogen und riskiert, für immer das Recht zu verlieren, selbst über ihr Leben zu entscheiden. Doch es kommt anders: Statt einer empfindlichen Strafe erhält Falah ein Stipendium für die Akademie der Siebensterne. Ein aufregendes Jahr im Licht der Öffentlichkeit erwartet sie. Erringt sie eines der sagenumwobenen Tickets zur Isle of Seven, werden Familie und Freunde großzügig belohnt. Aber hat Falah gegen die gut ausgebildeten Goldträger überhaupt eine Chance? Und ist sie bereit, ihr persönliches Glück zu opfern? Denn als Siebenstern wird sie ihre Familie und ihren Freund Jace nie wieder sehen.
Meine Meinung: Durch die Amazon Leihbücherei habe ich den ersten Band der Siebenstern-Dystopie entdeckt. Bereits 2017 erschienen und noch nie davon gehört… Deshalb hätte ich gar nicht erwartet, dass die Geschichte mir so gut gefallen würde!
Es handelt sich um eine typische Dystopie. Eine starke, weibliche Protagonistin, die in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist, wird zu einer Besonderheit und in die höheren Ränge der Gesellschaft eingeführt. So etwas gab es schon häufig. Aber das Prinzip dahinter ist neu, gut durchdacht und unberuhigend: In Falahs Welt gibt es 4 verschiedene Stände, deren Angehörige durch Identifikationskugeln um ihren Hals gekennzeichnet werden. Die Idents können aus rotem Plastik, Zinn, Gold oder Platin sein. Durch ein Punktesystem kann man aufsteigen oder seinen gesellschaftlichen Rang verlieren. Die Idents öffnen Türen oder halten sie fest verschlossen. Sie verleihen ihren Trägern Rechte oder Pflichten. Und sie dienen zur Ortung. Ich finde die Idee sehr spannend, da wir in der heutigen Zeit jeden Tag mit Technik konfrontiert werden und uns über die Ausmaße und Konsequenzen nicht wirklich bewusst sind. Wie weit sind wir von einer komplett überwachten und kontrollierten Welt entfernt?
Falah ist ein liebenswürdiger Charakter. Sie ist gegenüber dem neuen Luxus skeptisch und angeekelt vom Egoismus ihrer Mitmenschen. Die Nebencharaktere werden sehr schön beschrieben, sodass jeder seine ganz eigenen Eigenschaften hat und auf seine Weise liebenswert oder unsympathisch ist.
Dumonts Schreibstil ist flüssig und spannend und konnte mich in diesem ersten Band der Siebenstern-Dystopie definitiv begeistern. Ich vergebe 5 Sterne und lese gleich Band 2.
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich Dystopien liebe und mir der Schreibstil der Autorin gut gefällt. Isle of Seven ist der Auftakt zur Dilogie der Siebensterne.
Das Cover finde ich gelungen und es passt auch gut zu einer Dystopie.
Die Grundidee zu der Geschichte fand ich auch wirklich interessant, aber die Ausführung hat mir leider gar nicht gut gefallen. Ich fühlte mich häufig an Panem erinnert und es gibt auch einige Parallelen, die mich gedanklich immer zu Catness abschweifen lassen.
Leider konnte ich zu den Protagonisten keinen richtigen Draht finden und selbst die Emotionen zwischen den Personen konnte ich nicht spüren.
Eins meiner Jahreshighlights, ich habe es verschlungen. Mella Dumont schreibt so toll, ich habe mir gleich die Fortsetzung geholt und noch andere Geschichten der Autorin. Eine absolute Empfehlung für Dystopie-Fans oder solche, die es werden wollen.
Puh, dieses Buch ist echt schwer zu bewerten. Es gibt Stellen und Dinge, die echt gut waren und Stellen und Dinge, die echt schlecht waren.
Die Grundidee fand ich genial: das Punktesystem und die Klassen der Gesellschaft und auch die Akademie mit den Siebensternen, das hat mir alles sehr gut gefallen und es war auch irgendwie mal was Neues. So viel mehr "Neues" hatte das Buch dann aber leider nicht mehr zu bieten. Besonders schade fand ich, dass einzelne Elemente und Szenen komplett aus Hunger Games abgeschrieben waren, da hätte wenigstens ein bisschen Abwandlung nicht geschadet.
Die Story selbst war solide, auch wenn natürlich noch viele Fragen offen sind, aber ich hoffe mal, dass die in Band 2 geklärt werden. Dennoch hatte mir ein paar viele Klischees. Falah und ihre Mutter scheinen die einzigen Menschen, die Arbeiten wollen, alle anderen sind natürlich faul. Das "Amt" schikaniert die Redballs wovor sie ihren Nachbarn bewahren will, die anderen aber nicht, weil die sind faul und fügen sich nicht in die Gesellschaft. Ja nee, ist klar. Als sie anfängt Essen und Engergypacks in ihre Heimat zu schicken, verwahrlost alles, weil natürlich niemand mehr arbeitet sondern sich bandenmäßig und die Resourcen streitet und säuft. Uff.
Die Charaktere waren durchwachsen. Ich mochte sehr viele der Nebencharaktere und auch deren Entwicklung. Falah hingegen... Ja, sie war halt da, aber mehr auch irgendwie nicht. Sie wusste die ganze Zeit nichts, dann wird ihr häppchenweise Information gedroppt ohne, dass sie fragen oder irgendetwas tun muss. Generell tut sie auch einfach sehr wenig wirklich selbst, alles wird von Josh, Markus, ihrem Vater, ihrer Mutter, Mr. Rey.... geregelt. Sie ist eigentlich nur ein Pin Pong Ball, der zwischen allen anderen hin- und herfliegt, damit wir als Lesende die Story verfolgen können.
Fazit: gutes Konzept, aber mir hat bei der Umsetzung einiges gefehlt.
Die Grundidee des Buches fand ich sehr interessant. Man kann zwar viele Parallelen zu anderen bekannten Dystopien ziehen, wie "Selection" oder "Die Tribute von Panem", aber trotzdem hat es mir recht gut gefallen. Leider kann ich mich noch nicht so wirklich mit der Entwicklung von Falah's Charakter anfreunden. Vor allem ihre Gefühle den männlichen Charakteren Gegenüber sind mir einfach zu plump und flach ausgedrückt. Ich hoffe wirklich, dass sie die Autorin darin im zweiten Band noch verbessert, da ich trotzdem gerne wissen möchte, wie die Geschichte endet.