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Eine Romantasy-Geschichte zum Verlieben!

Als erfolgreiche Buchbloggerin weiß Stefanie Hasse genau, was eine mitreißende Liebesgeschichte ausmacht: eine sympathische Protagonistin, ein prickelnder Love Interest (oder besser gleich zwei), eine Prise Humor und ein düsteres Geheimnis. Und wer würde nicht gern selbst einmal Schicksal spielen?

Kiera war noch ein kleines Mädchen, als ihr ein unheimlicher Mann auf dem Jahrmarkt eine geheimnisvolle Münze zusteckte. Jahre später findet sie die Münze beim Aufräumen wieder und verletzt sich daran. Von da an steht Kieras Leben Kopf: An der Schule tauchen die geheimnisvollen Zwillingsbrüder Phoenix und Hayden auf. Und Phoenix – unfreundlich, überheblich, aber wahnsinnig attraktiv – behauptet, Kiera könne mit der Münze das Schicksal beeinflussen. Und daher dürfe er nun einen ganzen Mondmonat lang nicht mehr von ihrer Seite weichen ...

"Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung" ist der erste von zwei Bänden.

405 pages, Kindle Edition

First published July 24, 2017

6 people are currently reading
303 people want to read

About the author

Stefanie Hasse

53 books192 followers
Stefanie Hasse lebt mit ihrem Mann und ihren lesebegeisterten Kindern in Süddeutschland. Wenn sie nicht gerade selbst in fremden Buchwelten versinkt oder darüber bloggt, denkt sie sich phantastisch-romantische Geschichten aus und liebt es, ihre Leser mit unvorhergesehenen Wendungen zu überraschen.

Ob bei der Jagd nach herausgelesenen Buchfiguren (BookElements-Trilogie) oder der mythologischen Weitererzählung der tragischsten Liebesgeschichte aller Zeiten (Luca & Allegra-Dilogie), einer magisch-dämonischen Welt des Mondes (Darian & Victoria-Trilogie, Nadiya & Seth-Dilogie), einem düsteren Schattenreich (Neumondschatten) oder nicht zuletzt einem nicht ganz abwegigen Zukunftsszenario (The Evil Me) - Stefanie Hasse entführt den Leser stets in neue spannende Welten.
Nicht einmal das Schicksal wird von ihr verschont - wer hätte schon gedacht, wie gut es in Persona aussieht (Schicksalsbringer: Ich bin deine Bestimmung).

Mehr Infos unter: www.StefanieHasse.de
Newsletter abonnieren: http://eepurl.com/bmA_QX


Bibliographie:
Darian & Victoria:
Band 1: Schwarzer Rauch
Band 2: Düstere Schatten
Band 3: Tiefdunkle Nacht

Neumondschatten

Bookelements:
Band 1: Die Magie zwischen den Zeilen
Band 2: Die Welt hinter den Buchstaben
Band 3: Das Geheimnis unter der Tinte

Luca & Allegra:
Band 1: Liebe keinen Montague
Band 2: Küsse keine Capulet

The Evil Me

Nadiya & Seth:
Band 1: Graues Herz
Band 2: Dunkle Hoffnung

Ich bin deine Bestimmung
Band 1: Schicksalsbringer (Juli 2017)
Band 2: Schicksalsjäger (Frühjahr 2018)

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Community Reviews

5 stars
98 (22%)
4 stars
175 (40%)
3 stars
112 (25%)
2 stars
34 (7%)
1 star
16 (3%)
Displaying 1 - 30 of 56 reviews
Profile Image for Anne Goldschrift.
327 reviews413 followers
August 24, 2017
Abgebrochen auf S. 166!
Ne, also ich breche ja nicht oft Bücher ab, aber das Buch gefällt mir überhaupt nicht. Der Schreibstil ist zwar wirklich schön, liest sich flüssig, aber der Inhalt hat mich gar nicht überzeugt: Das Buch bedient JEDES HighSchool-Klischee, und lässt jetzt schon sämtliche Charakter-Entwicklungen vorhersehen. Und die Handlung ist einfach unsinnig und holprig...
Profile Image for Brina.
2,049 reviews122 followers
July 30, 2017
"Schicksalsbringer" war bereits lange vor dem Erscheinungstag in der Bloggerwelt in aller Munde, sodass ich großes Interesse an der Geschichte hatte und diese bereits vor dem Erscheinungstag lesen durfte. Hier hatte ich hohe Erwartungen und habe mich auf eine spannende und unterhaltsame Geschichte gefreut. Diese habe ich letztendlich auch erhalten, obwohl ich zugeben muss, dass die Geschichte leider nicht ohne Schwächen auskommt.

Der Schreibstil hat mir an sich gut gefallen. Die Geschichte liest sich durchweg flüssig und leicht. Die Idee, wie man das Schicksal anhand einer Münze beeinflussen kann, ist mehr als gelungen und hat direkt mein Interesse geweckt. Das einzige große Problem, das ich allerdings mit der Geschichte habe, sind die Charaktere, mit denen ich leider allesamt absolut nicht warm wurde, da mir an ihnen die Besonderheit gefehlt hat.

Kiera ist zwar an sich ein toughes und sympathisches Mädchen, allerdings gibt es bereits zig andere Mädchen in Jugendbüchern, die genau wie sie ausgearbeitet wurden. Dann gibt es da noch ihren besten Freund Cody, mit dem sie aufgewachsen ist und der für sie wie ein Bruder ist. Selbstverständlich geht es ihm da anders und er himmelt Kiera an, was sie - natürlich! - nicht bemerkt. Auch ihre anderen Freunde sowie Hayden und Phoenix - die selbstverständlich beide unverschämt gut aussehen! - sind leider zu klischeebeladen und absolut austauschbar, was dafür gesorgt hat, dass ich mit ihnen leider nicht so mitfiebern und mitfühlen konnte, wie ich es mir gewünscht habe.

Dennoch ist "Schicksalsbringer" alles andere als schlecht und überzeugt mit tollen Ideen, unterhaltsamen Momenten einem gut ausgearbeiteten Plot, der mich zum Teil auch überraschen konnte, sodass ich definitiv wissen möchte, wie es mit der Geschichte und der Beeinflussung des Schicksals weitergehen wird. Dazu hoffe ich im zweiten Band auf eine Weiterentwicklung aller Charaktere.

Das Cover ist wunderschön und ein absoluter Hingucker, den man einfach gerne im Regal stehen hat. Das Mädchen, das Kiera darstellen soll, ist zudem gelungen und passt perfekt zu ihr. Die Kurzbeschreibung hat mich ebenfalls direkt angesprochen, sodass ich dem Buch gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: Obwohl mich "Schicksalsbringer" mit vielen Ideen überzeugen und unterhalten konnte, bin ich letztendlich doch ein wenig enttäuscht, da ich mit den Figuren absolut nicht warm wurde und somit nicht so mitfiebern konnte, wie ich es mir zuvor gewünscht habe. Dennoch fand ich die Geschichte rund um das Schicksal so interessant, dass ich auch zukünftig dem zweiten Band "Schicksalsjäger" eine Chance geben möchte.
Profile Image for Bookish Pengu.
468 reviews172 followers
August 20, 2018
Also schlecht war es nicht aber mir fiel einfach das gewisse Etwas, das weder die Charaktere noch der Plot besaßen. Der Schreibstil war okay, leider nicht überragend. Ich fande viele Dinge merkwürdig und einige irgendwann einfach nur noch schlecht. Aber es war ewas neues bei dem sich wirklich Mühe gegeben wurde.
Richtige Rezi folgt noch!
Profile Image for Denise.
639 reviews
November 1, 2017
Vorneweg:
Nachdem ich schon länger um dieses Buch herumgeschlichen bin, musste ich es einfach bestellen, als ich gesehen habe, dass man auch eine signierte Version kaufen kann 😁.

Meine Meinung:
Bevor ich mit "Schicksalsbringer" begonnen habe, wusste ich ehrlich gesagt nicht mal wirklich worum es eigentlich geht.

Zu Beginn habe ich etwas gebraucht um in die Handlung reinzufinden, aber danach konnte mich die Geschichte richtig mitreißen.
Eigentlich möchte ich euch gar nicht viel dazu verraten, denn es ist vermutlich spannender ohne viel Vorwissen zu starten 😁.
Vielleicht so viel: Was glaubt ihr geschieht, wenn ein Teenager plötzlich die Macht hat das Schicksal zu ändern?

Kiera ist eine sehr sympathische Protagonistin, auch wenn sie am Anfang erstmal ein bisschen blass bleibt. Sie ist mit ihrer Bestimmung ein bisschen überfordert, aber sie wächst auch langsam daran und gerade zum Ende hin, trifft sie durchaus schwierige Entscheidungen 😊.

Phoenix und Hayden konnte ich erst nicht richtig einschätzen. Beide sind geheimnisvoll und es gibt bestimmt immer noch einiges was wir erst in Band 2 erfahren werden. Ich kann euch auch gar nicht sagen wen ich lieber mag 🤔🤔. Vielleicht Phoenix, weil er etwas häufiger auftaucht?

Cody hat mir richtig Leid getan! Es war von Anfang an so offensichtlich, dass er mehr für Kiera empfindet als nur Freundschaft 🙈. Trotzdem mochte ich ihn echt gerne 😁.

Wie ich oben schon erwähnt habe, hat es etwas gedauert bis ich komplett in die Handlung reingefunden habe. Das lag wohl hauptsächlich daran, dass es etwas langsamer losgeht, bis man wirklich weiß worum es geht.
Es gibt wohl zwei größere Plot Twists, aber ehrlich gesagt, habe ich beide schon sehr früh vermutet 🙈. Trotzdem hat mich das nicht weiter gestört, da die Geschichte richtig gut geschrieben und der Schreibstil locker und flüssig ist 😊😁.

Ich würde natürlich gerne wissen wie es ausgeht, aber da muss ich wohl erstmal auf den nächsten Band abwarten 😂.

Fazit:
Ein wirklich tolles Buch mit einem langsamen Einstieg und - für mich - vorhersehbaren Plot Twists.
Trotzdem kann ich euch das Buch absolut empfehlen, wenn ihr mal wieder einen schönen YA Fantasy Roman lesen wollt 😁😊🤗.
Profile Image for Smalin.
4 reviews22 followers
September 19, 2017
Ich war einfach maßlos enttäuscht von diesem Buch und kann definitiv keine Leseempfehlung geben. Eigentlich hätte ich das Buch abbrechen sollen, aber irgendwie hatte ich die Hoffnung, dass es noch besser werden würde.
Der Grund, warum dieses Buch noch 2 Sterne von mir bekommt, ist der meist doch recht flüssige Schreibstil der Autorin und vor allem die Grundidee, die hinter der Geschichte steht. Die Umsetzung allerdings... aber dazu im Detail.

Die Geschichte selbst ist eigentlich ganz nett.
Als Kind erhält Kiera auf einem Jahrmarkt eine goldene Münze von einem Fremden. Jahre später fällt ihr diese bei einem Umzug wieder in die Hände. Dabei handelt es sich natürlich um keine gewöhnliche Münze, sondern sie verleiht ihrem Träger besondere Kräfte. Das wird Kiera klar als um sie herum seltsame Dinge passieren und an einem Tag gleich zwei seltsame neue Mitschüler in ihrer Schule auftauchen, die gegensätzlicher nicht sein könnten...

Klingt erstmal ganz spannend. Leider zieht sich die Erzählung einfach endlos hin. Über große Teile des Buches passiert einfach nicht viel. Die Figuren laufen von A nach B, hin und wieder wird etwas Hintergrundinfo eingestreut und ein bisschen rumgeknutscht. Viele Szenen erscheinen einfach überflüssig und ohne wirkliche weitere Bewandnis für die Geschichte.
Natürlich gibt es auch die obligatorische Romanze, die sich innerhalb weniger Seiten von anfänglichem Interesse zu großem Herzschmerz steigert und damit - wie alle "Insta-Love"-Erzählungen - einfach vollkommen unrealistisch und unglaubwürdig wirkt. "Verliebtheit auf den ersten Blick" ist schön und gut, dass habe ich persönlich auch schon erlebt, damit kann man was anfangen. Aber große Gefühle brauchen Zeit zum wachsen und das passiert eben nicht innerhalb weniger Stunden/Seiten/durch einen Kuss o.ä. Aber vielleicht stören sich ja andere Leser weniger daran.
Darüber hinaus gibt es leider einfach so viele "Löcher" in der Geschichte, Ungereimtheiten und Logikfehler. Das fängt bei kleinen sprachlichen Dingen an, beispielsweise wenn die Figuren auf dem Sofa sitzen und im nächsten Moment macht einer "einen Schritt zurück". Es setzt sich dann fort bis zu größeren Punkten, auf die ich wegen Spoilern nicht weiter eingehen will (Beispielsweise wird gesagt, wenn A gemacht wird, passiert B. Als A dann getan wird, geschieht B aber nicht.).

Auch die Charaktere sind leider völlig flach. Insbesondere die Protagonistin Kiera hat irgendwie gar nichts, was sie als Person auszeichnet. Man weiß bis zum Schluss nichts über sie, abgesehen von etwas Familiengeschichte. Ihr bester Freund scheint ihr wichtig zu sein und das war es dann auch schon. Sie hat nicht einmal richtige Hobbys. Irgendwann wird mal in einem Nebensatz erwähnt, dass sie wohl gerne liest - mehr wird dazu aber nicht gesagt. Sie singt in einer Band, weshalb wohl davon auszugehen ist, dass sie was für Musik übrig hat. Auch dazu erfährt man aber nichts weiter. Man würde erwarten, dass sie öfter Musik hört, sich mit ihrem besten Freund (der auch in der Band spielt) über Musik unterhält etc. Aber wir wissen nicht mal welche Art von Musik die Band überhaupt macht, bis auf ein oder zwei Songs, die mal irgendwann erwähnt werden. Bei den Bandproben wird immer zu Beginn der Probe ausgeblendet und im nächsten Kapitel an anderer Stelle die Geschichte fortgesetzt. Und das ist schon ziemlich traurig, schließlich spielt sich das gesamte Geschehen um einen großen Bandcontest herum ab, bei dem die Bandmitglieder die anwesenden Talentsucher begeistern wollen.
Was mich darüber hinaus ziemlich geärgert hat, ist dass Kiera einfach immer nur passiv ist. Die Dinge passieren ihr einfach. Sie sitzt da, Leute nehmen sie mit hierhin und dorthin und erklären ihr irgendwas. Dann passiert mal was und sie lamentiert nur, heult rum oder grübelt, während andere die Probleme lösen. Es dauert ganze 300 Seiten (in meiner ebook-Version, die nur etwa 340 Seiten hat) bis sie selbst mal von sich aus (und nicht nur eher unfreiwillig wie zu Beginn des Buches) versucht, wirklich auf das Geschehen Einfluss zu nehmen. Es gibt natürlich Protagonisten die absichtlich als lethargisch und unselbstständig dargestellt werden, wenn dies ihren Charakter auszeichnet. Dies scheint mir allerdings hier nicht das Ziel der Autorin gewesen zu sein.

Ansonsten ist der Schreibstil flüssig und angenehm. Kleinere sprachliche Ungereimtheiten halten sich in Grenzen (z.B. "ich verzog schmerzhaft das Gesicht": wie bitte verzieht man das Gesicht so, dass es wehtut? Die Autorin meinte wohl "ich verzog das Gesicht vor Schmerz").
Ich hätte mir etwas mehr Beschreibungen gewünscht, damit sich mehr Atmosphäre aufbaut. Schon in der ersten Szene des Buches, die einzig und allein dazu dient, zu zeigen wie Kiera als Kind die Münze erhält, hätte es so viele Möglichkeiten gegeben den Jahrmarkt in der Fantasie der Leser aufleben zu lassen. Das ist doch ein magischer und aufregender Ort, insbesondere für ein kleines Kind. Lauter Farben, Gerüche, seltsame Personen etc. Stattdessen schildert die Autorin mehr oder weniger nur kurz was passiert und springt dann direkt in die Gegenwart, um zu erzählen wie Kiera Jahre später die Münze wiederfindet. Meiner Meinung nach hätte man sich diese erste Szene dann auch sparen und es über eine Rückblende lösen können. Diese halbherzig wirkende Erzählweise zieht sich leider durch das gesamte Buch.

Mir ist klar, dass es sich um einen Jugendroman handelt und an einen solchen generell andere Ansprüche gestellt werden als an ein Buch für Erwachsene. Der Unterschied sollte aber in der Komplexität sowie den Inhalten bestehen und nicht in der Qualität, weshalb dieses Argument in meinen Augen keine Erklärung für die oben erwähnten Mängel ist.

Zum Schluss möchte ich noch kurz anmerken, dass diese Rezension natürlich mein persönliches Leseerlebnis wiederspiegelt. Dies bedeutet nicht, dass andere Leser das Buch nicht mit ganz anderen Augen sehen und weit mehr genießen können als ich.
Profile Image for Ivonne.
Author 1 book111 followers
September 5, 2017
Eigentliche Wertung: 2,5 Sterne

An dieser Stelle vorab ein großes Dankeschön an den Loewe Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar im Austausch gegen meine ehrliche Meinung überlassen hat.

Aufmerksam, sowohl auf das Buch, als auf die Autorin, wurde ich erst, als ich eine merkwürdige goldene Münze in der Post vor fand, die mir zu Werbezwecken ebenfalls vom Loewe Verlag zugesandt wurde; bei lag eine Postkarte die neugierig machte auf mehr. Wenig später befand sich dann auch schon das zugehörige Buch in meinem Briefkasten. Wie viele andere Blogger hatte auch ich die Ehre, das Buch vorab lesen zu dürfen, nur mit dem Unterschied, dass ich es tatsächlich erst jetzt geschafft habe es zu lesen, was weniger damit zusammen hängt, dass ich viel im Stress war, sondern mehr mit der Tatsache, dass das Buch und ich eine schwierige Zeit hatten und einfach keine Freunde wurden. Wieso ich mich all den Lobeshymnen und positiven Kritiken nicht vollends anschließen kann, könnt ihr nun in meiner nachfolgenden Rezension lesen.

Während mich der Schreibstil von Anfang an beeindruckte und mir auch die Idee von Zufall und Schicksal in Form von handelnden Personen unfassbar gut gefiel, bediente sich die Autorin an fast allen gängigen Jugendbuchklischees, was mir das Lesen nicht nur erschwerte, sondern mir auch den Spaß an der Geschichte nahm und dafür sorgte, dass das Buch eine ganze Weile lang unbeachtet einfach nur auf dem Wohnzimmertisch herum lag. Immer dann wenn ich Bücher lese wie Schicksalsbringer, kommt es mir vor, als müsse man bestimmte Regeln, Gesetze und tatsächlich Klischees befolgen und einhalten, wenn man als (Jugendbuch)-Autor/in erfolgreich und bekannt werden möchte. Ist das wirklich so? Wieso wird hier nichts Neues versucht, frage ich mich? Ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dass man als Autor/in nur dann einen passenden Verlag findet, wenn man eben solche „Regeln“ befolgt? Dann allerdings fallen mir Autoren wie Becky Albertalli, Angie Thomas, Adam Silvera etc. pp. ein, womit sich meine Frage wie von selbst beantwortet. Es geht definitiv auch anders. Ich sage nicht, dass Klischees alle automatisch schlecht sind, mich persönlich nerven sie allerdings. Wenn ich das Gefühl habe, eine Geschichte schon tausend Mal gelesen zu haben, nur ein bisschen anders verpackt, verliere ich ganz einfach die Lust an dem Buch. Es ist vorhersehbar, oberflächlich und langweilig. Ich möchte was Neues, etwas Aufregendes, etwas, das mich umhaut und gleichzeitig unterhält – was bei Schicksalsbringer leider nicht der Fall war.

BITTE MEHR ORIGINALITÄT UND WENIGER KLISCHEES – DIE GIBT ES BEREITS ZU GENÜGE

Ein „Klischee“ was mich jedoch am meisten stört; ein solches, das ich weder nachvollziehen kann, noch will, ist die Tatsache, dass es offenbar noch immer „in“ ist, dass der Typ, der anfangs ein geheimnisvolles – auf gut Deutsch gesagt – Arschloch ist, das Mädchen wie Dreck behandelt, sich im Laufe der Geschichte dann allerdings in ein treues Schoßhündchen verwandelt. Ich persönlich finde es weder heiß, noch attraktiv, wenn ein Kerl, trotz sehr stark ausgeprägten Bauchmuskeln, das Mädchen, für das er sich angeblich interessiert, behandelt, als wäre es nichts Wert. Was ist daran sexy? Es zeugt lediglich davon, dass der Kerl keinen Charakter hat; dass er das weibliche Geschlecht weder wertschätzt, noch respektiert. Nur weil ein Typ angeblich aussieht wie ein Gott, Bauchmuskeln hat, von denen Brad Pitt sogar nur träumen kann, bedeutet das nicht, dass jedes Mädchen ihm plötzlich sabbernd hinterher läuft und einfach alles mit sich machen lässt. Dies ist mit unter ein Grund, weshalb ich Kiera nicht mochte. Man muss ihr zugestehen, dass sie Phoenix das ein oder andere Mal auch schon mal widersprach; dass sie sich wehrte und es gibt auch definitiv schlimmere Protagonisten als Phoenix, trotz allem ging mir dieses Hin und Her „Eigentlich ist er ja das totale Arschloch, aber seine Bauchmuskeln … hach, er sieht so toll aus in dem viel zu engen T-Shirt … und vielleicht ist er ja gar nicht so gemein wie er tut … aber vorhin, das was er gesagt hat, das war echt nicht nett …“ sowas von auf die Nerven, dass ich Kiera die meiste Zeit weder Ernst nehmen, noch mich mit ihr identifizieren konnte.

Liebe Autorinnen, wieso stellt ihr euer eigenes Geschlecht ständig hin, als wären wir nichts weiter als weinerliche kleine Püppchen, die nichts können, außer schön aussehen und von einem starken muskelbepackten Mann gerettet zu werden? Erschafft Idole; erschafft großartige, starke, selbstbewusste Frauen, die sich junge Mädchen, wenn sie eure Bücher lesen, zum Vorbild nehmen können.

Kiera ist ein Charakter wie es ihn in 90 % aller Jugendbücher gibt. Sie ist weder speziell, noch sonderlich interessant und ähnlich ausgearbeitet wie zig andere Mädchen, die wir aus so vielen anderen Jugendromanen bereits kennen.

Dann wäre da auch noch Cody. Cody ist Kieras bester Freund, den sie schon von klein auf kennt und der wie ein Bruder für sie ist. Natürlich gehen Codys Gefühle etwas weiter, was bereits die ganze Schule weiß, nur Kiera hat es noch nicht bemerkt – natürlich hat sie das nicht. Neben Phoenix, der nicht nur blendend gut aussieht, sondern auch Muskeln aus Stahl hat, ist Hayden als Charakter ebenso klischeebehaftet wie alle anderen Figuren in dieser Geschichte. Sie sind nicht nur unverschämt und unverschämt gutaussehend, sondern auch leider absolut austauschbar, was letztendlich dazu geführt hat, dass ich die beiden weder wirklich mochte, noch in Bezug auf ihre Geschichte, Gefühle, Entwicklung, etc. pp. mitfiebern konnte, wie ich es mir gewünscht hätte. Aufgrund des großen Potentials, das diese Geschichte aufweist, hätte ich mir viel originellere Charaktere mit interessanteren Charakterzügen gewünscht.

Trotz der Unmengen an Klischees an denen sich die Autorin bedient, würde ich das Buch nicht als schlecht bezeichnen. Und hier kommt jetzt das, was mich während des Lesens die ganze Zeit in den Wahnsinn getrieben hat. Ich mochte die Story; mir gefiel die Idee dahinter. Ich fand die Erklärungen und Gedankengänge, die Geschehnisse und all das einfach großartig. Das Schicksal und der Zufall als handelnde Personen? Rivalen, die um die Gesetze der Erde gegeneinander kämpfen, um das Leben der Menschheit entweder in die eine oder andere Richtung zu lenken? Absolut großartig. Der Plot war meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitet, wenngleich teilweise nicht gut umgesetzt. Vorhersehbar war die Geschichte dennoch. Bereits ab Mitte des Buches wusste ich, wie es ausgehen würde, was allerdings nicht weiter schlimm war. Ich habe dennoch auf das Ende hin gefiebert, da ich unbedingt herausfinden wollte, ob ich mit meiner Vermutung richtig lag. Während sich die erste Hälfte des Buches wirklich ein bisschen zog und ich immer mal wieder kurz davor war, das Buch abzubrechen (dabei mag ich es gar nicht, Rezensionsexemplare abzubrechen, selbst wenn sie mir – wie dieses – unangefragt zugesandt wurden), konnte mich die Geschichte zum Ende teilweise wirklich fesseln.

Es ist lange her, seit ich das letzte Mal so hin und her gerissen und mir unsicher war hinsichtlich der Bewertung eines Buches. Allerdings ist für mich nicht nur die Idee wichtig, sondern auch die Charaktere tragen einen sehr großen Teil dazu bei, ob ich eine Geschichte mag oder nicht. Mir waren sie zu wenig ausgearbeitet, zu oberflächlich; einfach zu uninteressant. Obwohl ich das Buch erst vor zwei Tagen beendet habe, musste ich die Namen der beiden Jungs nachschlagen, weil ich sie schlicht bereits vergessen hatte und das obwohl Phoenix nicht gerade ein gängiger Name ist. Auch wenn ich mir zum jetzigen Zeitpunkt noch unsicher bin, ob ich den zweiten Teil lesen möchte hoffe ich sehr auf ein bisschen „Charakter Development“ in der Fortsetzung. Interessieren würde es mich allerdings schon, wie es weiter geht mit dem Schicksal und dem Zufall …

VERSCHENKTES POTENTIAL

Beeindruckt hat mich der Schreibstil. Das Buch ließ sich unglaublich flüssig und leicht lesen; man flog praktisch durch die Seiten und konnte sich dank des angenehmen Stils schnell in der Geschichte einfinden. Die Be- und Umschreibungen passten, die Dialoge waren toll und angemessen; alles ergab irgendwie Sinn, auch was den Plot und die Story angeht. Auch mochte ich – wie oben bereits erwähnt – die Idee unglaublich. Was mich richtig störte jedoch und mich auch einige Male auf die Palme brachte, wodurch ich die Geschichte nicht so genießen konnte, wie ich es mir gewünscht hätte, waren die Klischees sowie die Ausarbeitung der Charaktere. Nachdem ich mir alles jedoch noch mal durch den Kopf habe gehen lassen, überwog für mich dennoch das Negative. Es war einfach nicht stimmig, zu viele Sachen beeinflussten mein Leseerlebnis negativ und das trotz des wahnsinnigen Potentials, das teilweise bedauerlicherweise einfach nur verschenkt wurde. Man hätte so viel aus dieser Idee rausholen können, so viel … schade um die Geschichte.

Obwohl mich das Buch nicht vollends überzeugen konnte, würde ich das Buch dennoch denjenigen empfehlen, die sich weder an Klischees stören, noch an Charakteren, von denen man schon zu Genüge in anderen Jugendbüchern gelesen hat und die einmal Lust haben auf eine andere Art von Geschichte, denn die Idee war tatsächlich originell, nur der Rest irgendwie nicht.
Profile Image for buchverliebt .
511 reviews12 followers
November 9, 2017
Ehrlicherweise hatte ich das Buch absolut nicht auf dem Schirm, als es mich dann aber mit seinem goldenem Glitzer auf dem Cover angrinste, musste ich es doch wenigstens versuchen. Und seien wir doch ehrlich, eine "Münze des Schicksals" klingt schon sehr mysteriös, meint ihr nicht?

Ich hatte viele Vermutungen, als ich mit dem Buch begann. Die Charaktere werden vorgestellt. Kiera. Phoenix. Hayden. Ich habe als Leser ja grundsätzlich einige Verstrickungen im Kopf und ebenso tausend Fragen. Die wichtigste ist jedoch: Wem kann die Protagonistin wirklich trauen? Leider lag ich bei einigen meiner Vermutungen einfach goldrichtig und an vielen Stellen konnte mich die Handlung nicht sonderlich überraschend, aber dennoch ist die Geschichte sehr gut geschrieben. Dass mir Kiera nicht immer zu hundert Prozent gefiel, mit ihrer Schusseligkeit oder, dass Hayden dann und wann etwas aufdringlich, nervig wurde, damit konnte ich schlussendlich aber doch ganz gut leben.

Der wichtigste Punkt, und zwar die Münze, spielt eine ebenso wichtige Rolle wie erwartet und ich fand das ganze drum herum wunderbar rund und schlüssig. Natürlich wurden nicht alle Fragen beantwortet, aber was wäre der erste Teil einer Dilogie, der keine Lust auf mehr macht?

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie Kiera aus dieser ganzen Sache bloß mit heilem Herzen wieder herauskommen soll?! Es bleibt auf jeden Fall spannend.
Profile Image for Jenny.
698 reviews19 followers
February 3, 2018
https://snowyy13.wordpress.com/2018/0...

Da im März der zweite Band erscheint und ich Schicksalsbringer auch unter meinen 18 Bücher für 2018 hatte, wollte ich es noch so früh wie möglich lesen. Und es hat mir auch sehr gut gefallen, besonders als den ersten Roman einer Bloggerin, die ich gerne verfolge. Und da mich der Klappentext, sowie das Cover total angesprochen haben, landete das Buch kurzerhand bei mir zuhause.

Kiera war eine sehr sympathische Hauptprotagonistin, die gerade durch die Scheidung ihrer Eltern geht und was alles damit herkommt: Umzug und (unfreiwillige) Sitzungen bei einer Therapeutin, die ihr helfen soll, die Scheidung zu verarbeiten. Zwar belastet es sie nie wirklich, dass sich ihre Eltern trennen, da sie beide eher als einzelne Individuen sieht, die weiterhin in ihrem Leben bestehen, statt als Paar an sich. Was sie mehr stört ist, dass sie die Befürchtung hat, sich von ihrem besten Freund und Nachbahr Cody zu entfernen.

Ich muss ja wirklich sagen, dass ich die beiden Freunde absolut süß fand mit ihren Neckereien und geschwisterlicher Fürsorge (auch wenn es für eine Partei nicht unbedingt geschwisterlich ist, sondern echte Gefühle mitspielen). Sie erinnerten mich ein wenig an Kenji & Juliette von den Shatter Me-Series. Und das verheißt nur gutes.

Nun, ich mochte Kiera wirklich gerne und es war auch schön anzusehen, wie sie im Laufe des Buches an sich wuchs und andere über ihre eigenen Bedürfnisse stellte. Das bewies zumal, dass sie ein großes Herz hatte. Doch ich hatte das Gefühl, als wäre ich der Protagonistin schon in anderen Jugendbüchern begegnet, da sie sehr viele Klischees erfüllte. Sympathisch war sie mir schon, aber trotzdem konnte sie nicht herausstechen.

Und das war auch zunächst mein Problem, weshalb ich dem Buch nicht die volle Punktzahl geben kann. Es hat mir gut gefallen, aber das Buch behandelt zu viele Klischees: der beste Freund, der auf einen steht und Kiera ist die einzige, die es nicht weiß, aber anscheinend tut es die ganze Schule schon. Das beliebte Barbie Püppchen, dass die Schule um den Finger gewickelt hat und der jeder Typ hinterher dackelt. Der mysteriöse Badboy, der unnahbar scheint, aber trotzdem immer wieder auf der Bildfläche auftaucht.

Und zunächst fand ich Phoenix nicht sehr attraktiv, da ich schon vor langem den unfreundlichen Badboys abgedankt habe. Als ich jünger war, fand ich es total aufregend, aber mittlerweile ist es für mich mehr ein Schulterzucken. Doch als man ihn näher kennengelernt hat, war er doch ganz in Ordnung. Zwar ist es nicht mein idealer Bookboyfriend, aber ich bin sicher, dass er es für andere wäre.

Die Handlung, abgesehen von den Unmengen von Klischees, fand ich wirklich interessant. Mir hat die Idee vom Schicksal als Person sehr gefallen und ich bin auch sehr gespannt wie es im zweiten Teil damit weitergehen wird. Auch wenn ich durch all die Klischees erst einen guten Einstieg ab Seite 100 fand, muss ich schon sagen, dass es ein schönes Jugendbuch (Betonung auf Jugend) zum lesen ist.

Der Schreibstil war sehr flüssig und schön zu lesen. Ich glaube, wenn Stefanie Hasse noch etwas am Inhalt feilen würde, dann könnte sie fantastische Bücher herausbringen. Schicksalsbringer ist so ein Buch, dass man gerne liest, aber für mich konnte es leider nicht zu einem Monatshighlight werden. Dennoch flog ich durch die Seiten, dass ich des öfteren mir immer sagte, „Nach dem Kapitel, legst du kurz das Buch zur Seite“. Was ist passiert? Zwei Stunden später war ich gezwungen das Buch niederzulegen, ansonsten wäre ich am nächsten Tag als Zombie zur Arbeit gegangen.

Die Liebesbeziehung fand ich gut, auch wenn ich bei Badboys nicht mehr so schwärme wie vor 5 Jahren. Ich hoffe im zweiten Band mehr von Phoenix und von Kiera zu bekommen und freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung!

Fazit:
Schicksalsbringer – Ich bin deine Bestimmung ist ein tolles Jugendbuch, dass den jüngeren Lesern bestimmt umhauen kann. Ich selber mit 21 Jahren muss sagen, dass mich diese Klischees mit bester Freund steht auf die Freundin, Badboy ist doch nicht so bad, nicht mehr so in den Bann ziehen können wie früher. Aber das ist bei jedem ja anders. Trotzdem habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Die Idee an sich hat mir auch sehr gut gefallen und ich bin gespannt wie es im zweiten Teil weiter gehen wird. Ich drücke ja jetzt schon die Daumen, dass es für alle gut ausgehen wird, dass würde ich mir für diese Protagonistin sehr wünschen!

4 von 5 Sternen!
915 reviews10 followers
August 11, 2017
Die Schreibweise der Autorin ist flüssig geschrieben, sodass man der Geschichte einfach und ohne Probleme folgen kann. Das Buch ist anhand der Schreibweise sowohl für jüngere Leser, aber auch für die "ältere" Generation sehr gut geeignet.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise unserer Hauptprotagonistin Kiera, wobei wir auch immer wieder am Ende eines Kapitels kurzzeitig die Sichtweise einer gerade zu Beginn noch unbekannten Person erhalten. Diese bringt immer wieder Fragen auf und heizen der Geschichte damit nochmal etwas ein ;)

Gleich zu Beginn ist mir positiv aufgefallen, dass die Kapitel sehr kurz gehalten sind. Mir persönlich gefällt das ganz gut, da man immer einen passenden Zeitpunkt findet tatsächlich mal beim Lesen eine Pause einzulegen. Wobei ich sagen muss, dass die Autorin die Umsetzung sehr schön aufgebaut hat sodass ich am liebsten alles in einem Rutsch gelesen hätte. 🙈

Kiera ist ein ganz normales Mädchen, welches einen besten Freund hat, mehr oder weniger gerne zur Schule geht und auch trotz Trennung der Eltern ein recht stabiles Familienleben hat. Nachdem Kiera mit der Schicksalsmünze in Verbindung kommt, tauchen zwei neue Mitschüler auf und bringen ihr Leben ganz schön durcheinander. Ihr Wesen empfand ich wirklich sehr schön aufgebaut. Ihr Charakter ist freundlich, selbstbewusst, hinterfragend und hat Ecken und Kanten was ich immer sehr wichtig finde. Ich konnte sie mir wirklich gut vorstellen und hab sie gerne begleitet.

Cody ist ein kleiner Casanova mit unglaublich viel Charme. Ich mochte ihn von Anfang an unheimlich gerne und hätte ihn gerne auch als besten Freund zur Stelle. Er ist stets an Kieras Seite, ist immer freundlich und zuvorkommend und hat das Herz am rechten Fleck. :)

Phoenix ist der Bad Boy in der Geschichte und wirklich fesh ausgearbeitet. Ich mochte seine etwas verschlossene und trotzallem freundliche, liebevolle Art. Er zeigt innerhalb des ersten Bandes zwei Seiten von sich, was mir persönlich unheimlich gut gefallen hat. Ich bin so gespannt, wie er sich noch weiterentwickeln wird ;)
Hayden war für mich gerade zu Beginn ein sehr schwieriger Charakter, da er so viele Fascetten von sich gezeigt hat. Man konnte nicht genau wahrnehmen, ob er wirklich der böse ist oder ob da auch noch mehr hinter ihm steckt. Zum Ende des ersten Bandes hin lüftet sich hier entgegen aber schon wieder einiges.

Mir hat es auch sehr gut gefallen, dass jeder Charakter sehr schön geformt wurde sodass man ihn sich gut vorstellen konnte. Auch die Nebencharaktere waren greifbar, wenn man durch viele Manipulationen auch nicht genau sagen kann ob sie tatsächlich so sind wie sie sich geben ;)

Die Umsetzung der Geschichte hat mir unheimlich gut gefallen. Die Autorin hat es verstanden, die Geschichte spannend, gefühlvoll und mitreisend zu gestalten. Es passieren immer wieder unvorhergesehene Kleinigkeiten, wir erhalten Häppchenweise Informationen zum Schicksal, dem Zufall und dieser ganzen verzwickten Situation.

Insgesamt muss ich sagen, dass mir dieser erste Band wirklich gut gefallen hat. Trotz allem empfand ich es ab und an so, als hätte die Protagonistin eigentlich früher auf bestimmte Ereignisse kommen können. Dazu haben mir gerade zu Beginn ein paar mehr Details gefehlt, wobei diese nach und nach, wenn auch manchesmal etwas zu geballt auftauchen. Letztlich haben diese Dinge meinen Lesefluss jedoch nicht wirklich getrübt.

Mein Gesamtfazit:

Mit "Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung" hat Stefanie Hasse einen schönen, schicksalsbehaftenden und spannenden Reihenauftakt gestartet. Es war interessant zu verfolgen, wie stark das Schicksal mit dem eigenen Leben verknüpft ist und man macht sich beim Lesen wirklich auch darüber Gedanken, ob es nicht doch irgendwo so etwas wie das Schicksal gibt oder ob nicht doch alles der reine Zufall ist.
Profile Image for Brina.
664 reviews
January 11, 2019
Erster Eindruck zum Buch:
Ich mag das Cover, die Schrift und die Glitzerelemente verleihen allem etwas Magie. Die Erzählerstimme macht mich sehr neugierig und ich will wissen wer dahintersteckt.

Protagonisten:
Hayden ist auf den ersten Blick perfekt. Doch genau das hat mich stutzig ihm gegenüber gemacht. Ich weiß nicht warum, aber beim Lesen hatte ich das Gefühl das bei ihm nicht alles Gold ist, was glänzt.
Phoenix hingegen ist düster, hat eine typische Bad Boy- Ausstrahlung und das wirkt natürlich sehr interessant. Bei den beiden Jungs möchte man hinter ihre Geheimnisse kommen. Das Bedürfnis wecken beide, im Verlauf der Geschichte, sehr stark in einem.
Kiera hat ein gutes Herz, selbst wenn manchmal das typische Teenagerverhalten durchkommt, ist sie viel mehr als das. Entschlossen und mutig steht sie für das ein, was ihr wichtig ist.


Meine Meinung:
Die Seiten flogen nur so dahin und nach wenigen Kapiteln war ich total angefixt und versunken in das Buch. Ich war verwirrt, neugierig und absolut sicher auf wessen Seite ich bin. Doch plötzlich war es nicht mehr wichtig wessen Seite die „Richtige“ ist. Bei dem was gegen Ende passiert, war es für mich egal, denn das hat mich echt umgehauen. Wenn man an das Schicksal glaubt, dann sieht man es nach diesem Buch aus anderen Augen. Ein wahnsinnig tolles Buch, das mich unterhalten, amüsiert und überrascht hat.
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dnfed
August 3, 2017
abgebrochen

Das Buch und ich werden keine Freunde. Ich gebe zu, dass ich nicht besonders weit gekommen bin, aber das was ich gelesen habe, hat gereicht.

Auf jeden Fall ein Plus für das Buch ist der Schreibstil. Es liest sich wirklich flüssig und man kommt schnell in die Story - die aber leider gar nicht mein Ding war.
Es finden sich schon in den ersten paar Kapiteln so viele Jugendbuch-Klischees, dass mir die Lust am Lesen vergangen ist.
Ich weiß, man kann das Rad nicht neu erfinden, aber so ein bisschen Originalität wäre schon schön.
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May 31, 2019
Ich fand es ganz nett, aber es hätte ein wenig mehr Action vertragen können. Und das Liebesdreieck/-viereck war mir ein bisschen zu viel des Guten.
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August 14, 2017
Stefanie Hasses "Schicksalsbringer" ist der erste Band ihrer Jugendbuch-Fantasy Dilogie "Ich bin deine Bestimmung". Zuerst ein paar Worte zu der grandiosen Covergestaltung des Loewe-Verlags: Das Coverbild im Internet wird dem Original, wenn man das Buch live in den Händen hält, absolut nicht gerecht. Die wunderschönen Farbkombinationen und die schicken Glitzerelemente sind absolute Eye Catcher und machen "Schicksalsbringer" bereits optisch zu etwas Magischem. Außerdem hat das Buch keinen Schutzumschlag, was mir persönlich immer besonders gut gefällt. Nun zur Altersbeschränkung, die vom Verlag vorgegeben worden ist: 13-16 Jahre. Optisch passt das Buch wahrscheinlich schon zu dieser Altersstufe, aber inhaltlich wird "Schicksalsbringer" mit Sicherheit auch älteren LeserInnen von Romantasy Lektüren gefallen.

Bislang ist der erste Band von Stefanie Hasses "Ich bin deine Bestimmung" Dilogie auch das erste Buch, welches ich von der deutschen, bloggenden Autorin verschlungen habe. Und es wird definitiv nicht das letzte Buch bleiben. Der Einstieg in die Handlung ist mir ehrlich gesagt ein bisschen schwer gefallen. Auf den ersten Seiten habe ich mich gefühlt als würde ich in ein Jugendbuch stürzen, welches für jüngere LeserInnen geschrieben worden ist. Der Schreibstil ist ziemlich laff und einfach gewesen und auch die Handlung ist nicht wirklich ins Rollen gekommen. Aber nachdem ich die ersten Kapitel überwunden habe, konnte ich gar nicht anders, als mich in Stefanies Schreibstil zu verlieben. Die Geschichte hat richtig Fahrt aufgenommen und die Spannung ist kaum noch zu toppen gewesen und natürlich durfte auch ein grandioses Feuerwerk in Form eines Showdowns am Ende des Buches nicht fehlen. Aber nicht nur mit Spannung und den interessanten Charakteren, auf die ich gleich noch genauer eingehen werde, kann "Schicksalsbringer" überzeugen, besonders die Storyidee ist für mich grandios, neu und sehr kreativ gewesen. Magie spielt in Fantasy-Jugendbüchern ja mittlerweile eine riesengroße Rolle, aber die Macht das Schicksal verändern zu können, ist mir bislang unbekannt gewesen. Wer kann schon von sich behaupten das Schicksal beeinflussen, liebe, hassen oder bekämpfen zu können? Eine absolut lesenswerte Idee für einen Fantasyroman. Außerdem hat sich die Autorin mit dem Ende von "Schicksalsbringer" definitiv ihre Leser auch für die Fortsetzung gesichert. Dieses Ende ist richtig fies. Es lässt nicht nur wahnsinnig viele ungeklärte Fragen offen, die man als Leser auf jeden Fall beantwortet wissen will, nein, das Cliffhanger-Ende überrollt den Leser förmlich und man kann sich gar nicht dagegen wehren diese Dilogie weiter lesen zu MÜSSEN.

Neben einer spannenden Handlung dürfen mitreißende und interessante Charaktere nicht fehlen. Die Protagonistin Kiera führt ein absolut normales Teenager Leben: Schule, Musikband, Familie, beste Freunde und natürlich nicht zu vergessen die obligatorischen Schulzicken. Doch plötzlich steht ihr Leben Kopf. Ihre Band scheint sich vor dem großen Gig auf zu lösen, ihre Eltern trennen sich und reißen sie aus ihrer gewohnten Umgebung und an der Schule herrscht ebenfalls Chaos, den dem die zwei neuen Mitschüler Hayden und Phoenix nicht ganz unschuldig zu sein scheinen. Und was hat es mit der mysteriösen Münze auf sich, die sie als Kind auf dem Jahrmarkt geschenkt bekommen hat und bei ihre Umzug plötzlich wieder auftaucht? Kiera versucht krampfhaft ihren "normalen" Alltag wieder her zu stellen, was ihr allerdings nicht sonderlich gut zu gelingen scheint. Und dann verzückt uns Stefanie Hasse auch noch mit einer romantischen Liebesgeschichte, die natürlich ebenfalls ein Chaos-Fall für sich ist. Ich bin wahnsinnig gespannt was der zweite Band für den Leser bereit halten wird und ob alle Fragen letztendlich aufgeklärt werden können.
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August 5, 2017
Kurzbeschreibung
Kiera ist 17- Jahre alt und ihr steht der Umzug in ein neues Zuhause bevor. Ihre Mutter hat sich von ihrem Dad getrennt und versucht so ein neues Leben. Zum Glück ist das neue Heim der beiden aber nur ein paar Straßen entfernt und Kiera kann ihren Dad jederzeit besuchen.

Was Kiera aber an dem Tag des Umzuges nicht geahnt hatte war, dass sie eine alte Münze findet und sich daran verletzt.
Sie kann sich noch daran erinnern, dass sie diese Münze als sie klein war, von einem gruseligen alten Mann erhalten hatte, der sie bat sich gut darum zu kümmern. Und Kiera tat das was ihr damals als Sinnvoll erschien und ließ die Münze in ihre Schatzkiste verschwinden.

Jetzt Jahre später wird sich zeigen, weshalb gerade jetzt Kiera die Münze in die Hände fällt und was ausgerechnet das Schicksal mit Kiera zu tun hat. 😉



Cover
Das Cover ist ein Traum. Die Gestaltung des Einbandes und der Aufmachung auch im Buch selbst gefallen mir sehr gut und sind für mich ein gelungener Eyecatcher wo man nur hinschauen kann. Ich bin begeistert von dem Glitzer vorne drauf, da ich Glitzer liebe. 💖
Vorne auf dem Cover sieht man wie ich finde Kiera die taff in die Zukunft zu schauen scheint und rechts oben sieht man ein Rad das sehr wichtig ist und hier Schicksal spielen kann.
Absolut gelungen zum Titel und zum Inhalt. 😍💖


Schreibstil
Die Autorin Stefanie Hasse hat einen wundervollen bildhaften Schreibstil, den ich schon bei ihren ganzen Büchern bewundern durfte, und ja bewundern. 😃
Denn die Autorin hat es auch dieses Mal wieder geschafft mich mitten in eine faszinierende Geschichte mitzunehmen über Schicksal und seine manches Mal verschlungenen Wege, Freundschaft und Liebe.
Ich bin begeistert von den Protagonisten, wie sie sich im Laufe der Geschichte nicht nur weiter entwickeln, sondern auch welch Geheimnisse ans Licht kommen, mit denen ich am Anfang nicht gerechnet hätte.
Der Schluss war absolut stimmig und ich freu mich schon auf die Fortsetzung die nächstes Jahr im Frühjahr erscheinen soll. 💖



Meinung
Wenn das Schicksal Dich auserkoren hat ... 😉

Dann sind wir bei der 17- Jährigen Kiera Mallory, die eigentlich lieber ihrem geregelten Leben nachgehen würde, allerdings hat sich dies in letzter Zeit schon stark verändert.
Angefangen mit der Trennung ihrer Eltern und dann mit einer Verletzung an einer uralten Münze die sie mal als Kind bekam. Seltsam ist nur das die Verletzung pocht und das man einen Abdruck sieht, der allerdings nicht immer sichtbar ist.

Kiera zweifelt deshalb schon an ihren Verstand und geht ja schon seit Jahren zu einer Therapeutin. Nicht weil Kiera das möchte, sondern weil ihre Mutter sich Sorgen um sie macht.
Dabei ist es für Kiera in Ordnung wenn sie umziehen, denn sie weiß das sich ihre Eltern nicht mehr verstanden haben. Und außerdem hat sie auch noch die Sache mit dem Auftritt der Band, der bevorsteht im Kopf.

Zum Glück hat sie ihren besten Kumpel Cody an ihre Seite der auch in der Band ist und für den es der große Durchbruch werden könnte wenn in dem Club ein Talentscout wäre.
Aber genau in dieser Zeit kommt es immer verrückter, denn es tauchen zwei sehr gut aussehende Brüder in der Schule auf und einer davon ist ausgerechnet Phoenix und der ist nicht gerade ein Charmeur, was Kiera immer wieder auf die Palme bringt.

Allerdings scheint er Interesse an ihr zu haben, wenn auch aus einem sehr seltsamen Grund und zwar wegen des Schicksals, denn Kiera wäre die Schicksalsträgerin für einen Monat und er müsste bei ihr Bleiben ums sie zu beschützen, das kein anderer sie angreifen kann. Zu mindestens für einen Mond Monat.
Das Kiera davon gar nicht begeistert ist und es auch jede Menge Probleme gibt. könnt ihr euch vorstellen.

Ich verrate euch jetzt nicht mehr, außer dass es einfach Suchtmachend ist. 😊


Fazit
Absoluter SUCHTFAKTOR!!! 💖😍💖
Liebe, Freundschaft und die Frage wohin das Schicksal Rad Dich führt beginnt ...

Die Reihe

- Schicksalsbringer - Fortunas Vermächtnis
- Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung
- Schicksalsjäger - Ich bin deine Bestimmung

5 von 5 Sternen
Profile Image for Bücherfarben.
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July 29, 2017
Meine Meinung zum Buch:

Als ich gehört habe, dass Steffi ein Buch bei Loewe rausbringt, war mir klar, dass ich dieses Buch haben muss und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass dies mein erstes Buch aus dem Loewe Verlag ist, welches ich im Regal besitze. Ich war auf Schicksalsbringer: Ich bin deine Bestimmung sehr gespannt und nun kommt meine Rezension und ihr erfahrt, wie mir das Buch gefallen hat!

Steffi's Schreibstil ist einfach unglaublich flüssig und spannend. Durch den Stil war ich von Seite 1 bis zum Ende regelrecht an das Buch gefesselt und ich konnte einfach nicht aufhören damit. Durch das flüssige Element im Stil war der Einstieg ins Buch auch nicht sehr schwer und ich war sofort in der Geschichte rund um Kiera und co. gefangen. Für mich ist Steffi's Schreibstil immer wieder ein Highlight und zeigt mir, dass die Autorin vielseitig ist was den Stil betrifft.

Steffi's Charaktere sind alle, von Kiera bishin zu Phoenix, super sympathische Charaktere die ich sehr gut ausgearbeitet finde. Kiera ist eine starke und sympathische Protagonistin, die einfach wundervolle Eigenschaften hat. Sie steht hinter ihren Freunden, komme was wolle und sie hat eine gesunde Einstellung zum Leben, was mich sehr begeistert hat. Sie ist weder Zicke, hier gibt es Amy, und auch keine Prinzessin, was sehr erfrischend war. Phoenix ist so der, der mir Sorgen bereitet weil er so undurchschaubar ist und irgendwie immer ein Geheimnis haben wird. Nichts destotrotz finde ich alle Charaktere sehr erfrischend und sehr gut ausgearbeitet.

Die Story und der Handlungsstrang waren, meiner Meinung nach, echt richtig klasse! Es war stets nachvollziehbar und sehr gut strukturiert. Als Leser habe ich gemerkt, dass sich Stefanie Hasse in der Welt von Kiera, Phoenix, Hayden und Cody einfach wohl gefühlt hat, denn dieses Gefühl übermittelte sie mir auch als ich gelesen habe. Was ich sehr schön an der Story und der Handlung fand war, dass man sich sämtliche Szenen bildlich vorstellen konnte. Die Handlung war einfach super und mir hat sie echt Lust auf Band 2 gemacht!

Allgemeines:

Die Covergestaltung finde ich durchaus gelungen und das Cover ist wahrlich ein Hingucker, denn das goldene Glitzerzeug fällt einem definitiv ins Auge und sorgt dafür, dass man das Buch in den Hand nimmt. Auch die Innengestaltung ist einfach hübsch anzuschauen. Bei jedem Kapitel strich ich erneut über das Schicksalsrad, welches das neue Kapitel eingeläutet hat.

Mein Fazit zum Buch:

Als Fazit von Band 1 ziehe ich, dass mich Band 1 "Schicksalsbringer: Ich bin deine Bestimmung" voll und ganz überzeugt hat. Nicht zuletzt Steffi's flüssiger und spanneder Schreibstil war wunderbar sondern auch das ganze drum herum wie die Charaktere. die Handlung und die Story ansich. Für mich ist dieser Band absolut gelungen und ich warte nun sehnsüchtig auf den finalen Teil der Dilogie! Dieser Auftakt bekommt von mir 5 von 5 Diamanten und eine super klare Leseempfehlung!
Profile Image for Ann-Sophie Schnitzler.
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July 27, 2017
Cover:

Die äußere Gestaltung der Geschichte ist sehr ansehnlich. Es wirkt modern und auch locker gestaltet, aber gleichzeitig auffällig, sodass ich als Leser drauf aufmerksam werde und unbedingt den Klapptext lesen will. Auch die einzelne Elemente wie zum Beispiel das Rad der Fortuna sehr passend.

Inhalt:

"Schicksalbsringer" beschäftigt sich mit dem Schicksal, der mächtigen Göttin Fortuna.

Doch was hat Kiera damit zu tun?Dies ist eine spannende Geschichte über ein junges Mädchen, dass plötzlich die Fäden des Schicksals in der Hand hält.

Inhaltlich hat mir die Geschichte um Kiera und die geheimnisvolle Münze sehr gut gefallen! Sie hielt zahlreiche Überraschungen bereit und lebt von Geheimnissen. Ich wusste die ganze Zeit über nicht, wem ich wirklich glauben kann und war an so mancher Stelle richtig geschockt.

Am Ende blieben definitiv Fragen offen, sodass ich mehr als neugierig auf die Fortsetzung bin!


Charaktere:

Lediglich die Charaktere empfand ich am Buch als nicht ganz so leicht. Dies lag einerseits daran, dass mir die meisten Charaktere zu typisch waren. Die böse Zicke der Schule, der verliebte beste Freund, ... Von den gewählten Typen konnte ich mich nicht so recht überzeugen lassen. Vielleichtliegt es daran, dass ich schon s viel von ihnen gelesen habe.

Doch damit hatte ich so meine Probleme, weil es dadurch für mich an Spannung verlor.

Die Protagonistin Kiera steht deutlich im Vordergrund und meistens gefällt sie mir auch richtig gut. Ich mochte ihren Kampfgeist und ihren familiären Charakter. Jedoch konnte ich mich als Pheonix die Bühne betritt, nicht immer mit ihrem Handeln identifizieren.

Ansonsten sorgen die Charaktere wie unser geliebter Phoenix und auch Hayden für ziemlich viele Geheimnisse und Verwirrung, was aber Spaß machte.


Schreibstil:

Ich bin ein großer Fan des Schreibstils der Autorin. Ich kann mich durch ihre schönen Beschreibungen, die amüsanten Dialoge und gut durchdachten Gedankengänge in die Geschichte hinein lesen und quasi alles hautnah erleben.

Auch die Ich-Perspektive von Kiera gefiel mir gut, da dadurch der geheimnisvolle Touch des Buches zu keiner Sekunde verloren geht, da man gemeinsam mit der Protagonistin keine Ahnung hat, was die bösen Mächte des Schicksals im Schilde führen.


Fazit:

"Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung" ist ein aufregendes Jugendbuch! Man fiebert mit Kiera in ihrem Alltag mit, der so plötzlich von einer geheimnisvollen Münze auf den Kopf gestellt wird.

Mit den Charakteren hatte ich an so mancher Stelle meine Probleme, aber das Buch beruht auf einer faszinierenden Grundidee, die definitiv spannend umgesetzt wurde. Ich habe die Handlung aufgeregt verfolgt, vor allem als sich zum Ende hin die Situation zuspitze und die Autorin auch noch mit einigen Überraschungen für Schocks sorgte.

Auf jeden Fall empfehlenswert!
Profile Image for Sjule.
502 reviews7 followers
July 22, 2017
Klappentext:
Kiera war noch ein kleines Mädchen, als ihr ein unheimlicher Mann auf dem Jahrmarkt eine geheimnisvolle Münze zusteckte. Jahre später findet sie die Münze beim Aufräumen wieder und verletzt sich daran. Von da an steht Kieras Leben Kopf: An der Schule tauchen die geheimnisvollen Zwillingsbrüder Phoenix und Hayden auf. Und Phoenix – unfreundlich, überheblich, aber wahnsinnig attraktiv – behauptet, Kiera könne mit der Münze das Schicksal beeinflussen. Und daher dürfe er nun einen ganzen Mondmonat lang nicht mehr von ihrer Seite weichen ...

Meinung:
Nach der "Luca & Allegra"- Dilogie ist dies mein 3. Roman von Stefanie Hasse.
Wir lernen Kiera als schlagfertiges toughes Mädchen kenne, welches mit ihrem besten Freund Cody in einer Band spielt. Für Cody würde Kiera alles tun und auch andersherum.
Beim Umzug fällt ihr wieder diese Münze in die Hand und kurz darauf tauchen Phoenix und Hayden auf. Doch irgendetwas stimmt mit den beiden nicht. Gerade Phoenix verhält sich gegenüber Kiera eigenartig.
Als er ihr dann auch noch eröffnet, sie könne das Schicksal verändern mit Hilfe der Münze, verändert sich auch ihr Leben.

Kiera mochte ich sehr gern anfangs. Ihre Art und ihre Schlagfertigkeit waren unterhaltsam. Doch als Phoenix ins Spiel kam, wurde sie wie viele andere Mädchen (aus Büchern) bei einem gut aussehenden Kerl.
Hinzu kommt, dass sie sich richtig blöd gegenüber Cody verhält.
Auch die aufkeimenden Gefühle kamen mir zu plötzlich und zu mir sprang der Funke nicht über.

Die Idee mit der Beeinflussung des Schicksals war interessant. Ich hatte leider einige Schwierigkeiten dem Hintergrund mit Fortuna und Co zu folgen. Das ein oder andere Mal war ich doch ein wenig verwirrt. Hinzu kamen mit den Erklärungen und Erläuterungen leider auch ein paar Längen.
Erst spät konnte mich das Buch dann packen und dann war es auch schon wieder vorbei. Das Ende blieb noch ein wenig offen für Teil 2.

Fazit:
Die Idee ist wirklich interessant, leider hapert es meiner Meinung nach an der Umsetzung. Lange passiert nicht sehr viel, dann doch und dann ist es schon zu Ende. Auch Kieras Entwicklung sagte mir nicht ganz zu, so dass es für mich eine schöner Jugendroman mit spannenden Fantasyeinschlag bleibt, der 3 bis 3,5 Cupcakes von mir bekommt.
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August 7, 2018
Zu viele Verwirrungen und Logikfehler – hatte mehr erwartet!

Ich liebe Geschichten über Götter und habe bisher alle Bücher mit und über Götter verschlungen, die ich finden konnte. Deshalb musste ich unbedingt auch „Schicksalsbringer“ haben.

Die Grundidee in „Schicksalsbringer“ mit der Schicksalsmünze und den drei ungleichen Brüdern, die von Fortuna erschaffen wurden, finde ich genial. Eine Münze, mit der man das Schicksal anderer Menschen beeinflussen kann. Gefällt mir, denn immerhin führte dies auch zum Kauf dieses Buches.

Nun aber zum Negativen dieses ersten Bandes einer Dilogie:

Logikfehler. Davon gibt es leider so einige in dieser Geschichte: z. B. klappt Kiera ihren Laptop zu, um ihn vor Phönix zu schützen und im nächsten Satz klappt sie ihn schon wieder zu – obwohl sie ihn nicht noch mal geöffnet hat. Oder als Phönix mit einem Blut versüfften T-Shirt durch die Stadt läuft, in einen Bus steigt und erst DANACH Kiera auffällt, dass Phönix doch so bitte nicht herumlaufen könne. Und das, obwohl sie die ganze Zeit direkt an seiner Seite war. Solche und ähnliche Szenen gibt es immer wieder im Buch, so dass es den Eindruck erweckte, dass hier kein Lektor Korrektur gelesen hat.

Dann gab es auch immer wieder diese Szenensprünge und ich wusste gar nicht, wo sich die Protagonistin plötzlich befand, musste zurück- und wieder vorblättern, um zu verstehen. So war Kiera z. B. erst auf dem Weg zum Bus, plötzlich saß sie schon eine ganze Weile im Bus und befand sich kurz vor dem Ausstieg. Wo bitte ist die kleine Szene oder zumindest ein Satz, dass Kiera in den Bus eingestiegen ist und Platz genommen hat oder kann sie sich plötzlich auch beamen????

Es gab auch ein Kapitel, in dem es hieß, dass die Schicksale unsterblich sind und auf der nächsten Seite hieß es plötzlich, dass sie doch sterben können? Wie ist das möglich, wenn sie doch unsterblich sind?

Die Charaktere waren alle irgendwie nicht meins. Ein Verwirrspiel der göttlichen Brüder Phönix und Hayden gab es zu lösen. Denn beide schienen mal gut und mal böse. Irgendwie wusste ich nicht, wer hier nun der böse Bruder sein sollte, vermutete aber Phönix, da er so arrogant und von sich eingenommen darbot. Trotz allem wirkten beide Brüder – Phönix und Hayden flach und schlecht einschätzbar. Das einzige was sie wirklich gut draufhatten, waren ihre stechend bösen Blicke.

Mit der Hauptprotagonistin Kiera wurde ich auch nicht warm. Ich gewann teilweise den Eindruck, dass sie gar nicht tiefgreifende Gefühle hat. Das begann schon mit den ersten Kapiteln. Kiera war nicht in der Lage, Gefühle zu erfassen und erst recht nicht mitzuteilen oder zu zeigen. Ganz schlimm wurde es zum Ende des Romans als alle wichtigen Menschen um sie herum aus ihrem Leben verschwanden und sie nicht einmal eine einzige Träne vergoss. Das erschien mir völlig unrealistisch. Kiera hinterließ bei mir den Eindruck, eiskalt und gefühllos zu sein, obwohl ich vermute, dass die Autorin das nicht darstellen wollte.

Ich hatte eher das Gefühl von Chaos in allen Bereichen, kein roter Faden, keine Struktur.

Etwas zu heftig war auch meiner Meinung nach die Vielzahl der angesprochenen Probleme. Erst die Trennung samt Umzug der Eltern von Kiera, dann die geheimnisvolle Schicksalsmünze, das wichtige Konzert von ihrem besten Freund, eine „heimliche“ Liebe, die eine Freundschaft gefährden könnte, dann eine echte Liebe etc. Es war einfach too much.

Der Schreibstil war zwar leicht und flüssig, aber voller Irrungen, Wirrungen und Logikfehler, was das Lesen erschwerte. Ich fragte mich immer wieder, ob hier überhaupt ein Lektor drübergeschaut hat, obwohl es in der Danksagung erwähnt wurde. Ich glaube eher an einen Scherz.

Es kam auch leider überhaupt keine Spannung auf, die mich packte und ich das Buch nicht hätte aus der Hand legen können. Eher im Gegenteil. Es war für mich ein Leichtes, das Buch für mehrere Tage wegzulegen und nicht einmal über diese Geschichte nachzugrübeln. Das lag vermutlich auch an den zunehmenden Verwirrungen je weiter ich das Buch las.

Der Prolog ist in der 3. Perspektive geschrieben, wie ein Beobachter einer grusligen Szene auf dem Jahrmarkt. Alle weiteren Kapitel sind aus der Sicht von Kiera geschrieben (Ich-Perspektive), so dass man mehr in ihre Gedankenwelt abtauchen und ihre Handlungen besser nachvollziehen kann. Zwischendurch gab es immer wieder kleinere kursiv gestellte Einschübe eines weiteren Erzählers, der das Geschehene um Kiera und die Schicksalsmünze beobachtet und kommentiert. Diese kleinen Szenen machten neugierig bzw. bestätigten meinen Verdacht über den weiteren Handlungsverlauf der Geschichte.

Es ist in „Schicksalsbringer“ immer wieder die Rede davon, dass „die anderen Götter“ nicht wollten, dass Fortuna an Macht gewinnt und mehr Macht besitzt als sie selber. Aber WER sind denn die anderen Götter? Ich hätte mir an dieser Stelle gern ein paar Namen gewünscht, vielleicht am Ende des Buches ggf. eine Legende, wer diese Götter sind. Aber in diesem Roman suchte man danach leider vergebens. Es blieb kryptisch „die anderen Götter“, was mich als Leser unbefriedigt zurücklässt.

Ebenso hätte ich mir eine Übersetzung und eine Erklärung zu dem lateinischen Singsang „O Fortuna“ gewünscht, der gleich zu Beginn des Romans auftaucht. Aber leider auch hier wieder Fehlanzeige.

Das Cover hat mich magisch angezogen. Es wirkt ein wenig mysteriös, geheimnisvoll und auch etwas verspielt dank der Verwaschungen und Ornamente. Der Blick des weiblichen Models ist unergründlich tief und macht neugierig auf die Geschichte. Der leicht verschnörkelte Schriftzug des Haupttitels gefällt mir und ich mag die violett-pinke Farbkombination, was das Cover einen Hauch magisch erscheinen lässt.

Fazit:

Aufgrund der Vielzahl an Rechtschreib- und Logikfehlern, die zu reichlichen Verwirrungen sorgten und mir das Lesen vermiesten wie auch der eher flachen Charaktere kann ich nur 3 von 5 Punkten vergeben. Ein Punkt davon ist für das faszinierende Cover. Der Klappentext samt dem tollen Cover und dem ganzen Hype um das Buch hatten irgendwie mehr erwarten lassen als es letztendlich der Fall war. Schade.

Ich bin innerlich zerrissen. Einerseits würde mich interessieren, wie die Geschichte in Band 2 „Schicksalsjäger“ weitergeht, andererseits habe ich keine Lust wieder über all diese Logikfehler zu stolpern …
Profile Image for Marcia.
308 reviews
August 11, 2017
Die Geschichte
Ich hatte anfangs meine Bedenken, ob mich diese Geschichte wirklich in ihren Bann ziehen kann, da sie nun mal für wesentlich jüngere Leser ausgelegt ist und ich ein wenig die Befürchtung hatte, dass sie mir einfach zu "jung" wär.
Diese Bedenken konnten sich auch nach den ersten Seiten noch nicht in Luft auflösen, da ich wirklich ein wenig Zeit gebraucht habe, um überhaupt in die Geschichte hineinzufinden.
Doch wenige Seiten später wurde ich schon von der Geschichte gepackt und gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte rund um Kiera und Phoenix weitergeht. All meine Bedenken waren vergessen und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Die Grundidee hinter der Geschichte ist endlich mal was Neues und nichts, was man schon aus hundert anderen Jugendbüchern in ähnlicher Form kennt oder habt ihr schon ein Jugendbuch gelesen, in dem es um das personifizierte Schicksal geht?
Die Geschichte fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite mit einer temporeichen und spannenden Geschichte, die einige unerwartete Wendungen und Überraschungen für den Leser bereithält.
Besonders interessant war für mich die Hintergründe über Fortuna und die Münze des Schicksals, da diese wirklich sehr gut ausgearbeitet und durchdacht waren.
Natürlich darf in dem Buch, das den Untertitel "Ich bin deine Bestimmung" trägt, eine Liebesgeschichte nicht fehlen. Und ich kann euch sagen, dass die gute Frau Hasse Liebesgeschichten wirklich drauf hat. Sie findet genau das richtige Maß an Emotionen, sodass die Liebe zwischen den Charakteren sehr glaubwürdig und nicht kitschig wirkt und das muss man erstmal bei einem Jugendbuch schaffen.
Mir persönlich hat ein bisschen der Tiefgang in der Geschichte gefehlt, aber das lasse ich der Autorin auf jeden Fall durchgehen, weil sie das mit Spannung, Humor und Romantik wieder wettgemacht hat.
Das Ende der Geschichte war der Wahnsinn und ich kann es gar nicht erwarten endlich den zweiten Band lesen zu können, der leider erst im Frühjahr 2018 erscheint.

Die Charaktere
Ich muss zugeben, dass ich anfangs so meine Problemchen mit manchen Charakteren hatte, weil ich einfach nicht wirklich warm mit ihnen geworden bin und so manches Verhalten nicht nachvollziehen konnte, aber im Laufe der Geschichte habe ich sie besser kennen- und auch lieben gelernt.
Kiera ist eine sehr sympathische Protagonistin, in der sich wahrscheinlich jeder Leser ein wenig selbst wiederfindet. Sie ist herrlich sarkastisch und hat immer den passenden Spruch auf den Lippen, allerdings nicht bevor sie mindestens einen Kaffee intus hat. Sie hat mich mit ihrer Art mehr als nur einmal zum Lachen gebracht und ich konnte mich vom ersten Moment an mit ihr identifizieren.
Stefanie Hasse hat eine wundervolle Protagonistin erschaffen, die definitiv Heldenpotenzial in sich trägt und nicht naiv und blauäugig durch die Welt läuft, wie das leider bei so vielen anderen Jugendbüchern der Fall ist.
Ein anderer Lieblingscharakter von mir ist auf jeden Fall Phoenix, der mich mit seiner sarkastischen und arroganten Art sofort begeistert hat, weil ich vom ersten Moment an wusste, dass noch viel mehr in ihm steckt als der eingebildete Teenager, den er vorgibt zu sein. Er ist geheimnisvoll und ziemlich undurchschaubar, was ihn nur noch interessanter macht und es schadet auf jeden Fall auch nicht, dass er so attraktiv ist.
Es gibt leider auch einen Charakter, der mir nicht so sympathisch war und zwar Cody. Ich habe schon mitbekommen, dass die meisten Leser ihn ziemlich gern mögen, aber mir war er als Figur einfach zu flach. Er hatte mir zu wenige Ecken und Kanten und dadurch bin ich nicht wirklich warm mit ihm geworden. Allerdings kann ich mir sehr gut vorstellen, dass im zweiten Band noch mehr auf ihn eingegangen wird und, dass ich ihn dann mehr mögen werde.

Der Schreibstil
Stefanie Hasse hat eine ganz wundervolle Art zu schreiben. Ihr Schreibstil ist locker und leicht und lässt sich sehr angenehm lesen. Sie schafft es den Leser mit ihren Worten in ihren Bann zu ziehen, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann.
Die Geschichte ist aus der personalen Ich-Perspektive von Kiera geschrieben, sodass man ihre Gedanken und Gefühle aus erster Hand erfährt und sie am besten von allen Charakteren kennenlernt.
Besonders gut haben mir die Abschnitte von einer unbekannten Person am Ende der verschiedenen Kapitel gefallen, da diese noch einmal Spannung und Abwechslung in die Geschichte gebracht haben.
Ich bin wirklich komplett begeistert von dem Schreibstil der Autorin und kann einfach nichts Schlechtes darüber sagen.

Die Gestaltung
Die Wahl des Titels ist wirklich perfekt gelungen, da er großartig zu der Geschichte passt und sehr neugierig auf die Geschichte macht.
Besonders gut gefällt mir, dass der Untertitel, "Ich bin deine Bestimmung", gleich darauf hindeutet, dass das Buch eine Liebesgeschichte beinhaltet, sodass der Leser sich von vornherein denken kann auf was er sich einlässt.
Die Gestaltung des Covers ist wirklich sehr gut gelungen. Es ist einfach wunderschön und ein richtiger Hingucker. Das Cover passt perfekt zu der Geschichte und nimmt wunderbar die Schicksals-Aspekte auf.
Eigentlich bin ich kein großer Fan davon, wenn die Protagonistin auf dem Cover zu sehen ist, aber hier wurde die Person wirklich sehr passend gewählt und dadurch habe ich mich daran überhaupt nicht mehr gestört.

Mein Fazit
Mit "Schicksalsbringer- Ich bin deine Bestimmung" ist Stefanie Hasse ein sehr guter, spannender, romantischer und vor allem innovativer Auftakt einer neuen Jugendbuch-Dilogie gelungen.
Die Geschichte fesselt den Leser nach leichten anfänglichen Startschwierigkeiten und begeistert ihn mit einer temporeichen Story, die so einige überraschende Wendungen für den Leser bereithält und lässt ihn sehnsüchtig zurück, da der Wunsch nach der Fortsetzung immens groß ist.
Ich hoffe nun, dass wir ganz schnell Frühjahr 2018 haben, damit ich herausfinden kann, wie die Geschichte rund um Kiera und Phoenix weitergeht.
Profile Image for Bella.
268 reviews3 followers
October 19, 2022
Da die Autorin ständig auf Booktube gezeigt wurde dachte ich mir na dann gibst du ihr eine Chance und versuchst dein Glück
Der Anfang war auch gar nicht so schlimm, es war gut aufgemacht und für eine spannende Fantasy Geschichte angelegt. Aber dann. Ich wusste nicht mehr ob ich mich anstelle oder ob es gewollt war das ich mir auf den Arm genommen vorkam. Heute hü morgen hott. Diese zwei "Jjünglinge" durften und konnten nichts erzählen. Dann tat es der eine aber doch. Ach ich habs dann nicht mehr überrissen. Irgendwie kam die Macht über die Protagonistin und dann irgendwas mit einem schwarzen Ring oder Rad der Zeit, es war nicht meins.
Hab mich am Ende einfach nur durchgezwungen weil ich es nach 70% nicht mehr abbrechen wollte.
Profile Image for Book-addicted.
890 reviews
July 23, 2017
*Inhalt*
"Eine Romantasy-Geschichte zum Verlieben!
Als erfolgreiche Buchbloggerin weiß Stefanie Hasse genau, was eine mitreißende Liebesgeschichte ausmacht: eine sympathische Protagonistin, ein prickelnder Love Interest (oder besser gleich zwei), eine Prise Humor und ein düsteres Geheimnis. Und wer würde nicht gern selbst einmal Schicksal spielen?

Kiera war noch ein kleines Mädchen, als ihr ein unheimlicher Mann auf dem Jahrmarkt eine geheimnisvolle Münze zusteckte. Jahre später findet sie die Münze beim Aufräumen wieder und verletzt sich daran. Von da an steht Kieras Leben Kopf: An der Schule tauchen die geheimnisvollen Zwillingsbrüder Phoenix und Hayden auf. Und Phoenix – unfreundlich, überheblich, aber wahnsinnig attraktiv – behauptet, Kiera könne mit der Münze das Schicksal beeinflussen. Und daher dürfe er nun einen ganzen Mondmonat lang nicht mehr von ihrer Seite weichen ... " (Quelle: Amazon)

*Erster Satz des Buches*
">Dein Schicksal ist besiegelt.<"

*Infos zum Buch*
Seitenzahl: 416 Seiten
Verlag: Loewe Verlag
ISBN: 978-3785585696
Preis: 16,95 € (Gebundene Ausgabe) / 9,99 € (E-Book)
-> Vorgeschichte (Fortunas Vermächtnis)
-> "Schicksalsbringer" ist der erste Band einer Dilogie.

*Infos zur Autorin*
"Stefanie Hasse lebt mit ihrem Mann und ihren lesebegeisterten Kindern in Süddeutschland. Wenn sie nicht gerade selbst in fremden Buchwelten versinkt oder darüber bloggt, denkt sie sich phantastisch-romantische Geschichten aus und liebt es, ihre Leser mit unvorhergesehenen Wendungen zu überraschen.

Ob bei der Jagd nach herausgelesenen Buchfiguren (BookElements-Trilogie) oder der mythologischen Weitererzählung der tragischsten Liebesgeschichte aller Zeiten (Luca & Allegra-Dilogie), einer magisch-dämonischen Welt des Mondes (Darian & Victoria-Trilogie, Nadiya & Seth-Dilogie), einem düsteren Schattenreich (Neumondschatten) oder nicht zuletzt einem nicht ganz abwegigen Zukunftsszenario (The Evil Me) - Stefanie Hasse entführt den Leser stets in neue spannende Welten.
Nicht einmal das Schicksal wird von ihr verschont - wer hätte schon gedacht, wie gut es in Persona aussieht (Schicksalsbringer: Ich bin deine Bestimmung)." (Quelle: Amazon)

*Fazit*
-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen?
Ich habe schon seit einigen Monaten den ersten "Book Elements" Band der Autorin im Regal stehen, ebenso "Luca und Allegra" ... irgendwie kam ich bisher aber nicht dazu zu lesen, obwohl ich schon SO viel von ihr gehört habe. Durch den Loewe Verlag bekam ich ein digitales Leseexemplar zugesendet und konnte nicht wiederstehen...

-> Cover:
Ich liebe liebe liebe dieses Cover! Das Mädchen könnte durchaus Kiera sein, das Rad entspricht natürlich dem Rad des Schicksals... und das Cover glitzert! <3 Ich finde es sehr schön und auch passend zur Geschichte!

-> Story + Charaktere:
Zufall oder Schicksal? Gibt es das eigentlich? Und entscheidet eines tatsächlich immer über unser Leben, oder führen wir doch ein selbstbestimmtes Leben? Als die beiden Zwillingsbrüder Hayden und Phoenix an Kiera's Schule kommen, wird sie schneller mit der Antwort konfrontiert, als es ihr lieb ist und von da an wird ihr Leben völlig auf den Kopf gestellt... kann sie am Ende wirklich Einfluss auf das Schicksal nehmen?

Zwei geheimnisvolle Zwillingsbrüder, der eine nett - der andere eher merkwürdig und überheblich... zu Beginn weiß man als Leser noch nicht so recht, wie man Hayden und Phoenix einschätzen soll, denn auch wenn Phoenix das Bad-Boy Image perfekt verkörpert, scheint er ein Geheimnis zu haben. Auch Hayden, der auf den ersten Blick sympathisch wirkt, ist irgendwie zu aalglatt, um tatsächlich "normal" zu sein... ich für meinen Teil konnte besonders Hayden anfangs ganz schlecht einschätzen, da man verhältnismäßig wenig von ihm erfährt - dafür ist Phoenix umso präsenter. Kiera gefiel mir wahnsinnig gut, ihre Persönlichkeit ist sympathisch und durch ihre Lebenssituation muss sie sich deutlich erwachsener verhalten, als es oft in ihrem Alter der Fall ist. Schade fand ich, dass man Kieras Band-Mitglieder (mit Ausnahme von Cody und Xander) nur wenig kennenlernt, diese wären sicherlich auch interessante Persönlichkeiten gewesen!

Die Story konnte mich von der ersten Seite an überzeugen, denn Stefanie Hasse schafft nicht nur eine tolle Atmosphäre, sondern überzeugt auch mit einer interessanten Idee: Einer Münze, die den Träger berechtigt, das Schicksal zu beeinflussen? Das gab es so noch nie und es hat mich wahnsinnig begeistert, wie die Autorin diese Idee umsetzen konnte. Neben einer spannenden Geschichte mit vielen fantastischen Elementen, begleiten wir sympathische Charaktere durch die Geschichte und lachen, leiden und hoffen mit ihnen... absolutes Suchtpotential!

-> Schreibstil:
Stefanie Hasse überzeugt mit einem lockeren und gut lesbaren Schreibstil mit angenehm kurzen Kapiteln. Der Prolog wurde aus der Sicht eines Erzählers verfasst, die restlichen Kapitel aus Kiera' Sichtweise, außerdem wurde es in der Vergangenheitsform geschrieben. Zwischenzeitlich lesen wir kurze Sequenzen aus der Feder eines unbekannten Erzählers.

-> Gesamt:
Insgesamt kann ich "Schicksalsbringer - Ich bin Deine Bestimmung" nur empfehlen, denn es konnte mir ein paar sehr spannende Lesestunden bescheren.

Wertung: 5 von 5 Sterne!
Profile Image for franzi_heartbooks.
462 reviews25 followers
December 16, 2017
Cover:
Das Cover zeigt eine hübsche junge Frau, die Kiera darstellen soll. Rechts daneben ist ein Teil der Schicksalsmünze abgebildet. Weiterhin sind mehrere Verschnörkelungen zu sehen. Ich mag die Farben des Buches total; dieses Lila, Purpur und ein bisschen auch Gold. Mir gefällt es echt gut und es ist ein absoluter Eyecatcher.

Die Geschichte:
Als Kind bekommt Kiera auf einem Jahrmarkt von einem Fremden eine Münze geschenkt. Jahre später findet sie diese Münze beim Umzug wieder, beachtet sie jedoch kaum. In der Schule trifft sie dann mit ihrem besten Freund Cody die neuen Schüler der Schule: Phoenix und Hayden. Auf einmal taucht eine Entzündung in Kieras Hand auf und Dinge, die sie sich wünscht, werden wahr. Dann erklärt ihr Phoenix, warum dies geschieht: Sie habe Fortunas Münze des Schicksals bekommen, er ist ihr Schicksalsbringer und sie hat nun 28 Tage Zeit, Schicksal zu spielen. Doch im Hintergrund zieht schon jemand anderes seine Schicksalsfäden, um Kiera für die eigenen Zwecke zu benutzen ...

Meine Meinung:
Das Buch habe ich mir in Frankfurt noch kurzfristig gekauft, um es mir auf der Frankfurter Buchmesse 2017 signieren zu lassen. Die Geschichte klang für mich interessant, und das ist sie auch. Der Anfang beginnt ganz harmlos, man lernt Kiera und ihre Familie sowie Cody kennen. Mir tut Kiera echt leid, denn ihre Eltern haben sich gerade getrennt und ihr Vater hat ein neues Haus gekauft und bezogen. Kiera lebt bei ihrer Mutter, vermisst aber auch ihren Vater. Sie findet die besondere Münze per Zufall und verletzt sich auch an ihr. Was es damit auf sich hat, verrate ich an dieser Stelle aber nicht.

Nun beginnen auf jeden Fall die mysteriösen Vorfälle, und Kieras Wünsche werden wahr, so glaubt sie. Doch Phoexnis klärt sie dann endlich auf: Sie spielt Schicksal, ändert die Schicksalsfäden ihrer Mitschüler, was zu einigen merkwürdigen, peinlichen und schwerwiegenden Ereignissen führt. Ich fand es echt super, wie viel über Fortuna, Phoenix, Haydens und Kairos Geschichte berichtet wird. Die Hinter- und Beweggründe zu kennen fand ich sehr gut und auch wichtig. Auch warum gerade Kiera die Münze bekommen hat, wird im Verlauf der Geschichte klar. Es wird also mystisch und geht in eine bekannte Erzählung über. Auch hier gibt es jedoch noch Liebe und Drama, als Eifersucht ins Spiel kommt, die Ereignisse sich überschlagen und Geheimnisse gelüftet werden, die ich schon erahnt hatte.

Noch kurz ein paar Worte zu den Charakteren. Mit der Protagonistin Kiera konnte ich mich gut anfreunden. Ich kenne ihre Situation und habe dementsprechend mit ihr gelitten. Sie hat in Cody ihren besten Freund gefunden, doch er hat mehr in ihr gefunden ... Zu Phoenix und Hayden. Natürlich sind die beiden übermenschliche Wesen, beide sehen gut aus und mir sind auch beide sympathisch, doch ich habe mich am Anfang nicht so mit Phoenix anfreunden können, der sich wie ein ziemlich blöder Kerl benimmt. Doch nach und nach wurde ich auch mit ihm warm und ich finde, er passt gut zu Kiera. Ihre kleine Liebesgeschichte gefällt mir und ich bin sehr auf ihren weiteren Gang gespannt. Cody ist leider der typische Ich-bin-in-meine-beste-Freundin-verliebt-Typ. Er ist aber cool und geht mit der Situation später gut um.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Manchmal etwas zu jugendlich, aber das passt irgendwie zu der Geschichte. Mir ist es halt aufgefallen, weil ich nicht mehr jugendlich bin, sondern eben schon 27. Gut finde ich die Kapitellänge: nicht zu lang, nicht zu kurz, also genau richtig. Am Ende von fast jedem Kapitel sind noch Bemerkungen einer dritten Person, die die Geschichte interessant und spannend bis zum Schluss machen. Der Schluss hat mich sehr überrascht (und auch schockiert), doch so freue ich mich auf Band 2, 'Schicksalsjäger - Ich bin deine Bestimmung', der am 12.03.2018 erscheinen wird und der den Abschluss der Dilogie bildet.

Meine Bewertung:
Mir hat 'Schicksalsbringer' wirklich sehr gut gefallen. Es ist zwar für Jugendliche ab 13 Jahren, aber trotzdem fand ich es super, mit Kiera die Geheimnisse des Schicksals zu erforschen und die Mythologie von Fortuna und dem Schicksal kennenzulernen. Ich kann getrost fünf Sterne vergeben und das Buch empfehlen.
Profile Image for Caterina (Catas Welt).
164 reviews4 followers
August 15, 2017
Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Grundsätzlich bin ich nicht so der Fan davon, wenn Personen auf Büchercovern abgebildet sind, aber hier finde ich es sogar recht passend. Zusammen mit den gut gewählten Farben, die wahrscheinlich eher die weiblichen Leser unter uns ansprechen, sieht das Cover wirkllich echt schön aus. Auch mit dem Schicksalsrad im Hintergrund, sowie die Glitzereinheiten kann sich das Cover wirklich definitiv sehen lassen. Der Klappentext verrät nicht zu viel und machte mich gleich neugierig.

Einstieg: Stefanie Hasse leitet mit einem kurzen Prolog in die Geschichte ein, der mir wirklich sehr gut gefiel. Gemeinsam mit der damals sechsjährigen Kiera befindet sich der Leser auf einem Jahrmarkt und wird Zeuge, wie das kleine Mädchen eine besondere Münze erhält. Ich hatte sofort das Gefühl den Duft von Zuckerwatte und Popcorn in der Nase zu haben. Der lockere und sehr angenehme Schreibstil sowie das vorsichtige Herantasten an die Geschichte gefiel mir sehr gut, so konnte ich hervorragend in die Handlung einsteigen.

Charaktere: Kiera gefiel mir von der aller ersten Sekunde. Durch ihre sarkastischen und trockenen Sprüche musste ich immer wieder Schmunzeln. Sie ist schlagfertig, direkt und nimmt kein Blatt vor dem Mund, aber auf der anderen Seite ist sie auch emotional, mutig und zeigt Gefühle. Diese Mischung der Eigenschaften gefiel mir sehr gut. Der personale Ich-Erzähler, den Stefanie Hasse für ihren Roman wählte, ließ mich noch tiefer in Kieras Gefühls- und Gedankenwelt tauchen. Aber auch die Nebencharaktere möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen. Da hätten wir Cody, der Kieras bester Freund seit Kindertagen ist, und zu dem ich gleich eine starke Bindung hatte. Aber auch die Zwillige Hayden und Phoenix, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, konnten mich sehr überzeugen. Ganz besonders von Phoenix war ich angetan, der genau wie Kiera mit Sprüchen um sich wirft, dass es nicht nur einmal zu einer kuriosen Szene kam.

Handlung: Schon die Grundidee mit dem Schicksal und der Bestimmung sprach mich augenblicklich an, so dass ich wirklich sehr neugierig darauf war, wie Stefanie Hasse die Idee umsetzen würde. Und ich muss sagen, ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Umsetzung. Schon zu Beginn merkte ich schnell, dass die Autorin einen Drang für Überraschungen hat. So wurde es nie langweilig. Immer wieder kam sie mit einer neuen spannenden Passage her, die ich nur manchmal vorhersehen konnte. Natürlich war zu erwarten, dass sich zwischen Kiera und ihrem Begleiter Phoenix etwas anbahnte, allerdings ging mir das zwischen den beiden etwas zu schnell, so dass die Glaubwürdigkeit ihrer Gefühle manchmal verloren ging. Ganz besonders gut gefiel mir dann aber der Showdown zum Ende. Da holte die Autorin noch einmal alles vor und konnte mich mit einem zufriedenstellenden und neugierig machenden Ende überzeugen.

Schreibstil: Dass Stefanie Hasse auf beinahe ruhige, aber dennoch nicht weniger spannende Art und Weise schreibt, kannte ich mittlerweile aus ihren anderen Büchern. Und hier war es nicht anders. Ihr angenehmer und lockerer Schreibstil trugen dazu bei, dass ich wirklich zügig vorankam und das Buch auch nicht zur Seite legen wollte. Die Mischung aus Mythologie, Gefühl und Magie gefiel mir wirklich sehr gut und sind wunderbar auf einander angepasst. Sehr schön!


Mein Urteil

Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung ist ein wirklich gelungener Auftakt. Stefanie Hasse schreibt auf beinahe ruhige, aber trotzdem sehr spannende Art, dass ich immer mit dem Gefühl leben musste, dass auf den nächsten Seiten wieder etwas unerwartetes passiert. Die Idee mit dem Schicksal hat die Autorin wirklich wunderbar umgesetzt und auch die einzelnen Figuren gefielen mir sehr gut. Gerade von Kiera war ich angetan, die immer einen frechen Spruch auf den Lippen hatte, so dass ich mehr als nur einmal schmunzeln musste. Stefanie Hasse konnte mich schnell für sich gewinnen und ich bin schon sehr gespannt, wie es rund um Kiera und Fortunas Jungs weitergeht. Sehr gute 4 von 5 Welten.
Profile Image for Eva Hechenberger.
1,337 reviews19 followers
July 26, 2017
Da ich die Bücher der Autorin sehr gerne mag, wollte ich natürlich auch diesen Auftakt zu einer Dilogie unbedingt lesen und war schon sehr gespannt darauf.

Es wird uns hier die Geschichte von Kiera erzählt, die vor einigen Jahren mal ne Münze erhalten hat. Als sie diese nun durch Zufall wiederfindet, ändert sich ihr Leben nun von Grund auf…

Ich fand diesen Auftaktroman wirklich sehr gelungen, denn für mich war er eine wunderbare gelungene Mischung aus Fantasy und Romantik, sowie aus Abschnitten, die sich in einem typischen Jugendroman wiederfinden könnten. Es gab von allem etwas und so wurde mir nie langweilig. Ich empfand es zudem als sehr toll, dass ich persönlich jetzt vieles als nicht vorhersehbar empfand und auch wenn was erledigt oder Fragen beantwortet wurden, tauchten wieder neue Dinge auf. So war ich dann immer wieder aufs neue überrascht.

Generell fand ich die Idee mit einer Münze, die das Schicksal beeinflussen kann, sehr ansprechend und habe mich schon vorab wahnsinnig auf das Buch gefreut. Nach Beendigung kann ich sagen, dass ich das Thema sehr gut umgesetzt fand und ich mich schon riesig auf die Fortsetzung freue. Leider hat ja dieses Buch doch einen Cliffhanger und ich muss jetzt warten.

Es gibt ja auch, wie bereits erwähnt, eine Liebesgeschichte. Diese fand ich recht unterhaltsam. Persönlich fand ich es aber schade, dass es zwischen den beiden sehr schnell voran ging.

Kiera fand ich einen genialen Hauptcharakter. Mir hat ihre Art sehr gefallen und ich fand es bewundernswert, dass sie trotz allem sich doch nicht hat gleich zu allem überreden lassen, sondern wirklich zuerst alles hinterfragt hat. Sie wirkte somit für mich wirklich sehr authentisch.

Phoenix und Hayden fand ich sehr toll gezeichnete Charaktere. Die beiden haben mich wirklich wunderbar unterhalten. Bei diesen beiden hat mir vor allem gefallen, wie gegensätzlich sie beschrieben wurden.

Auch die restlichen erwähnten Charaktere fand ich gut gezeichnet und diese wirkten im Großen und Ganzen sehr glaubwürdig.

Der Schreibstil war wie immer ein Genuss zu lesen. Ich fand es wieder richtig toll, wie diese neue Buchwelt aufgebaut wurde und wie sie mich als Leser wieder fesseln konnte. Die Seiten sind bei mir wieder nur so dahingeflogen. Das Buch lässt sich sehr flott lesen. Die Geschichte wird uns übrigens aus der Sicht von Kiera erzählt, es gibt allerdings bei manchen Kapitelenden Abschnitte, die ein mysteriöser Er erzählt. Da freue ich mich schon auf die Auflösung, wer es denn sein wird.

Das Cover ist sehr schön. Ich empfinde es als sehr ansprechend und ich find es toll, dass diese Steinchen glitzern. Leider wirkt es aber hier aber nicht so.

Fazit:

5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung. Ich freue mich schon riesig auf die Fortsetzung.
Profile Image for Nicki || lostbutcute.
408 reviews24 followers
June 15, 2022
Bei Kiera geht grad einiges drunter und drüber. Ihre Eltern haben sich getrennt und ihre Mutter und sie ziehen gerade aus und in eine neue Wohnung. Zudem hat sie viel um die Ohren, denn neben der Schule muss sie auch noch einmal wöchentlich zu einer Therapeutin und hat täglich Bandprobe, denn sie und ihr bester Freund Cody stehen kurz vor einem riesen großen Auftritt mit der Band. Dann verletzt sie sich an einer alten Münze, die sie als junges Mädchen auf einem Jahrmarkt geschenkt bekommen hat. Und plötzlich tauchen die beiden Jungs Phoenix und Hayden an ihrer Schule auf. Zufall oder Schicksal?
Ich habe mich wahnsinnig auf dieses Buch gefreut. Es ist mein erstes Buch der Autorin gewesen (abgesehen von dem eShort zur Geschichte, welches ich vorher schon gelesen habe, meine Kurzrezension findet ihr hier > Fortunas Vermächtnis) und ich hatte einige Erwartungen. Diese sind zum Glück auch erfüllt worden.
Es gab zwar hin und wieder – besonders zu Beginn – einige Momente, in denen es sehr klischeehaft war und ich mit den Augen gerollt habe, aber ansonsten habe ich eigentlich keine Kritikpunkte an diesem Buch.
Es ist eine locker, leichte Geschichte, mit einem tollen Schreibstil, welche fesselnd und spannend ist. Eine sympathische Protagonistin, ein toller (& heißer) Bookboyfriend und einige magische Elemente haben dem ganzen das Sahnehäubchen aufgesetzt.
Wie ihr dem Titel und Klappentext entnehmen könnt, geht es in diesem Buch um Schicksal und Zufall. Ich habe bisher noch kein Buch mit dieser Thematik gelesen und ich finde, dass die Autorin es sehr gut umgesetzt hat.
Kommen wir zu einem kleinen, für mich negativen Punkt: Für meinen Geschmack gab es zu Beginn sehr viele Klischees, die dieses Buch gar nicht gebraucht hätte, deswegen muss ich leider einen Punkt in der Bewertung abziehen, denn das hat mich leider doch ein bisschen genervt.
Ein weiterer Pluspunkt war, dass die Kapitel relativ kurz gehalten sind und man daher wirklich schnell durch die Geschichte fliegt (leider hatte ich eine totale Leseflaute und habe daher doch etwas länger gebraucht, aber ich weiß, dass ich normalerweise für ein solches Buch nicht lange gebraucht hätte), zumal fast jedes Kapitel immer ziemlich spannend endet und man direkt weiter lesen möchte.

Fazit: Kiera ist eine sehr angenehme und sympathische Protagonistin, die ich gerne auf ihrer Reise begleitet habe. Auch Phoenix hat es mir angetan und ich kann verstehen, wieso Kiera ihm verfallen ist.
Dieser Jugendroman hat genau die richtige Mischung an Romantik, Spannung, Freundschaft & magischen, fantasylastigen Elementen und hat mir bis auf einen Kritikpunkt rundum zu gesagt. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie es weiter geht und freue mich sehr auf den zweiten Teil.
Profile Image for Ninas Bücher.
685 reviews6 followers
May 27, 2018
Das Schicksal kann echt verwirrend sein und Kiera bekommt es am eigenen Leibe zu spüren. Man begleitet sie auf ihrem Weg und stellt schnell fest, dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt, wie das Schicksal auf Veränderungen im Gewebe reagiert. Nicht immer fällt es zu Gunsten der Protagonisten aus. Das Buch ist sehr unterhaltsam und ich bin schon auf das Finale in Band zwei gespannt, denn man wird mit vielen offenen Fragen zurückgelassen. Leider konnte mich die Liebesgeschichte nicht ganz überzeugen sie verlieben sich einfach viel zu schnell ineinander und sind dann sofort unzertrennlich. Das ist mir etwas zu unrealistisch, aber ich hoffe in der Fortsetzung können die Protagonisten mich vom Gegenteil überzeugen. Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen und mir schöne Lesestunden beschert.


Die Story ist gut durchdacht und hervorragend umgesetzt. Es beginnt mit der Rückblende, als Kiera die geheimnisvolle Münze erhält. Nach einigen Jahren findet sie diese wieder und damit beginnt sich das Rad des Schicksals zu drehen. Es baut sich immer mehr Spannung auf, die sich am Ende dann auch richtig entlädt und man einfach nur hofft, das alles ein böser Traum ist. Man ist oft hin und hergerissen, wem man von den Zwillingen trauen kann und wer jetzt ein falsches Spiel spielt, aber das müsst ihr selbst herausfinden.


Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es wird aus Kieras Sicht geschrieben und so kann man ihre Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen. Ich finde es super, dass der Epilog Aus der Sicht von Phoenix geschrieben ist und man so auch mal einen Blick in sein Innerstes werfen darf.


Die Protagonisten sind individuell und liebevoll beschrieben, wobei die Männer besser wegkommen als, Kiera selbst, denn über ihr äußeres erfährt man kaum etwas. Sie ist eine Jugendliche, die noch nicht zu sich selbst gefunden hat, dadurch ist sie in allem sehr beeinflussbar und verliebt sich ziemlich schnell. Cody ist ihr bester Freund, seit der Kindheit, und ist ein liebenswerter Sunnyboy. Hayden und Phoenix kommen neu an die Schule und könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie verbergen große Geheimnisse, die es zu lüften heisst.


Das Cover ist wunderschön. Es zeigt Kiera mit der Hälfte des Schicksalsrad. Ich mag das Design und den Farbverlauf und auch das Glitzern beim bewegen des Buches.


Fazit:

Schicksalsbringer ist ein wunderbarer Auftakt für eine Dilogie und hat mich gut unterhalten. Es ist spannend und verwirrend zugleich und so vergehen die Seiten wie im Flug. Ich bin auf das Finale gespannt und hoffe, das mich dann auch die Liebesgeschichte überzeugen kann.


Profile Image for Lisa.
137 reviews17 followers
July 25, 2017
Als junges Mädchen bekommt Kiera auf einem Jahrmarkt von einem Unbekannten eine geheimnisvolle Münze geschenkt. Erst als wunderbarer Schatz aufbewahrt, verliert die Münze über die Jahre an Wert für Kiera und irgendwann denkt sie überhaupt nicht mehr darüber nach. Bis zu dem Tag, an dem sie, wegen eines bevorstehenden Umzuges, zufällig die Münze wieder in die Hände bekommt. Beim näheren Betrachten, schneidet sich Kiera unabsichtlich an dem Schmuckstück und stellt damit ungewollt ihr ganzes bisheriges Leben auf den Kopf. Denn plötzlich geschehen seltsame Dinge in ihrer unmittelbaren Umgebung, die sich Kiera nicht erklären und deshalb nur in Verbindung mit der geheimnisvollen Münze bringen kann. Und welche Rolle spielen eigentlich die beiden mysteriösen und ziemlich gut aussehenden Jungen, die mitten im Schuljahr plötzlich in Kieras Schule auftauchten? Ehe sie sich versieht, steckt sie mittendrin in einem Kampf, bei dem Mächte im Spiel sind, die sie sich nicht einmal in ihren kühnsten Träumen vorstellen konnte...

Stell dir vor, du bist jemand, dem das Schicksal schon einmal übel mitgespielt hat und plötzlich bekommst du die Macht das alles zu ändern. Mit dieser, gewiss nicht nur faszinierenden, sondern auch gefährlichen Machtposition, beschäftigt sich Stefanie Hasse im Auftakt ihrer neuen Diologie "Schicksalbringer - Ich bin deine Bestimmung". 
Angefangen hat alles mit einer geheimnisvollen Münze, die die Protagonistin Kiera als kleines Mädchen von einem ihr unbekannten Mann auf einem Jahrmarkt zugesteckt bekommt. Unbemerkt, weil sie sie schlichtweg vergessen hat, befindet sich die Münze einige Jahre in Kieras Besitz, als sie sie zufällig wiederfindet. Von diesem Fund baut sich dann das gesamte fantastische Erzählkonstrukt auf, das Stefanie Hasse hier erschaffen hat. Während man das plötzliche Auftauchen der geheimnisvollen Brüder Phoenix und Hayden in Kieras Schule zwar als mysteriös aber als nicht weiter verwunderlich empfindet, setzt der Fund der Münze Dinge in Gang, die sich Kiera nicht erklären kann und die genau deswegen so spannend zu lesen sind. Dieser Übergang von der normalen und rationalen Welt in den fantastischen Bereich, hat mir, innerhalb der Handlung, sehr gut gefallen. Zusammen mit der Protagonistin Kiera und ihren verwirrten Gefühlen, verlässt der Leser das Leben, das Kiera bisher kannte und betritt völliges Neuland. Auch das Fantasy-Thema an sich, auf das ich an dieser Stelle natürlich nicht näher eingehen möchte, um nichts vorwegzunehmen, war unglaublich gut gestaltet und umgesetzt. 
Dann muss sicherlich noch einmal dieses große Wort 'Schicksal' genauer unter die Lupe genommen werden, das ein Hauptthema in Stefanie Hasses Geschichte darstellt. Immer mehr erkennt Kiera, mit was für einer großen und machtvollen Aufgabe sie da eigentlich betraut wurde. Mit dieser großen Verantwortung wirft die Geschichte dann auch persönliche moralische Fragen auf. 
Wie weit kann man gehen, bis man zu intensiv in das Leben einer fremden Person eingreift? 
Und was passiert, wenn das Nicht-Eingreifen in das Schicksal keine Option darstellt?
Genau diese Diskrepanz zwischen der Überforderung ihrer Aufgabe, Kieras moralischen Grundsätzen und der Unabwendbarkeit ihrer Bestimmung, fand ich ebenfalls unglaublich gut gelungen. 
"Schicksalbringer-Ich bin deine Bestimmung" ist ein vielversprechender Auftakt geworden, bei dem natürlich auch die obligatorische Liebesgeschichte nicht fehlen durfte. Und obwohl die Geschichte viele typischen Elemente eines Jugendfantasyromans beinhaltet, habe ich mir sehr gut unterhalten gefühlt, mitgefiebert und bin nach dem fulminanten Ende natürlich wieder ungeduldig und hilflos zurückgelassen worden. Ich freue mich schon sehr auf das Finale. 
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