Ein Sprengstoffanschlag auf die Oberbaumbrücke erschüttert Berlin. Es gibt Tote und Verletzte. Auch in Paris und London explodieren Brücken. Es folgt Anschlag auf Anschlag. Die Polizei tappt im Dunkeln, die Täter hinterlassen keine Spur und keine Botschaft. Klar ist nur: Jemand führt Krieg gegen Europa. Die Politik verfällt in Panik, die Bevölkerung lebt in Angst, es kommt zu Übergriffen auf Minderheiten und Flüchtlinge. Rechtsparteien werden stärker. Aktienmärkte und Wirtschaft stürzen ab.
Mit hoher Schlagzahl jagt Christian v. Ditfurth seinen Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt durch ein Land am Abgrund. De Bodt wirft alle Regeln über den Haufen, ermittelt hart am Rand der Legalität und darüber hinaus. Mit seinen Kollegen Silvia Salinger und Ali Yussuf verfolgt er Spuren im In- und Ausland.
Eugen de Bodts dritter Fall spielt in einer Welt, die sich auflöst. Alle Gewissheit schwindet. Eherne Regeln werden zertrampelt. Moral ist Ballast, Recht ein Störfaktor. In einer entfesselten Welt braucht es neue Ideen, um Ideale zu bewahren. Und um Gewalttäter zu fassen.
Wolf-Christian von Ditfurth is a German author and historian. He was a member of the German Communist Party from 1973 to 1983. In January 1998, he joined the SPD, which he was a member of for two years.
As a journalist he has published numerous articles in the Der Spiegel. Since 1999, he has also been a writer of sensational and detective novels.
He comes from an old noble family. His father Hoimar von Ditfurth was a journalist, doctor, popular television presenter and writer, his sister, Jutta Ditfurth, is a journalist and politician.
Mit seinem neuen Thriller „Giftflut“, dem dritten Band der Eugen-de-Bodt-Reihe, ist Christian von Ditfurth am Puls der Zeit und beweist einmal mehr, dass er zu den besten deutschen Autoren im Genre der Politthriller gehört.
Alles beginnt mit einem mysteriösen Todesfall in Berlin. Der Verantwortliche eines Wasserwerks wird gemeinsam mit seiner Frau leblos in der Badewanne aufgefunden. Suizid oder Mord? Die Platzierung der Toten legt die Vermutung nahe, dass die beiden nicht freiwillig aus dem Leben geschieden sind. Die Untersuchung der Leichen bestätigt dies, denn bevor sie ertränkt wurden, hat man ihnen ein Betäubungsmittel verabreicht. Nahezu zeitgleich kommt es in Paris und London zu identisch inszenierten Morden mit dem Resultat, dass die Wasserversorgung dieser Metropolen lahmgelegt ist. Doch das ist erst der Anfang. Es folgen Sprengstoffanschläge auf Brücken, eine Explosion im Eurotunnel und der Untergang einer Fähre. Was bzw. wer steckt hinter diesen terroristischen Anschlägen auf Europa? Sind es wirtschaftliche Interessen? Oder Umweltaktivisten? Oder politische Radikale, die die Ängste der Bürger für ihre Zwecke benutzen? Es gibt keine Bekennerschreiben, die ermittelnden Behörden sind ratlos. Eugen de Bodt wird auf den Fall angesetzt. Gemeinsam mit seinen europäischen Kollegen und seinem Team soll er Licht ins Dunkel bringen und die Drahtzieher dingfest machen.
Christian von Ditfurth hat den Finger am Puls der Zeit, wenn er über die Auswirkungen der Anschläge schreibt. Diese Thematik seines Thrillers ist aktuell, man muss sich nur die Schlagzeilen der Nachrichten und das Ergebnis der Bundestagswahl anschauen. Nichts wirkt konstruiert, alles könnte so oder so ähnlich geschehen, Auswirkungen auf die Aktienmärkte inklusive, vom Verhalten der Politik sowie der Bevölkerung ganz zu schweigen.
Die Story ist logisch aufgebaut, der Stil absolut passend. Die kurzen, prägnanten Sätze erzeugen von Beginn an ein hohes Tempo, das der Autor durchgängig halten kann. Kurze Verschnaufpausen werden dem Leser dennoch geboten, etwa dann, wenn de Bodt seine Philosophen zitiert, die Ermittlungsergebnisse reflektiert oder sich mit dem Ignoranten Krüger das eine oder andere Scharmützel liefert. Auflockernd wirken auch die Interaktionen zwischen dem Kommissar, der angeschmachteten Kollegin Silvia Salinger und dem IT-Käpsele Ali Yussuf, die immer wieder für ein Schmunzeln gut sind.
„Giftflut“ hat alles, was ein guter Thriller braucht: einen spannenden Plot, sympathisches Personal sowie die überzeugende gesellschaftspolitische Komponente, die sich an der Realität orientiert. Eine eindeutige Empfehlung für jeden Thrillerleser!
Die Angst der Unsicherheit - 3. Teil der Thriller Reihe um Hauptkommissar de Bodt
Hauptkommissar de Bodt und sein Team werden nach Berlin-Friedrichshafen an den Schauplatz eines inszenierten Verbrechens gerufen. Der Chef des hiesigen Wasserwerks und dessen Ehefrau liegen ertränkt in der eigenen Badewanne. Zeitgleich verzeichnet auch die Pariser- und die Londoner Polizei inszenierte Morde, an den jeweiligen Chefs der dortigen Wasserwerke.
Kurz darauf explodieren die Oberbaumbrücke an der Spree, danach die Seinebrücke in Paris und die Tower Bridge in London. Es gibt kein Bekennerschreiben und keine Botschaft.
Das bittere Resultuat:
Hunderte Tote und zahlreiche schwer Verletzte.
Hauptkommissar de Bodt und sein Team glauben zu erkennen, dass alle Verbrechen mit dem Element „Wasser“, dem Grundstoff allen Lebens, in Verbindung stehen. Um den Tätern auf die Spur zu kommen, suchen de Bodt und sein Team nicht nur nach möglichen Motiven, sondern sie recherchieren auch unter Hochdruck, wer scheinbar finanziell unabhängig, diese kaltblütigen Verbrechen in Auftrag gegeben haben könnte, die professionell ausgeführt worden sind.
Trotz enger Zusammenarbeit mit den französischen und britischen Behörden tappt die SOKO im Dunkeln und die Ermittlungen gestalten sich schwieriger denn je. Europa steht Kopf und verfällt in Panik, während Aktienkurse abstürzen und die Wirtschaft zum Stillstand kommt. Vor allem aber verfestigt sich die Angst in den Köpfen der Bevölkerung vor einem neuen Terrorakt.
Erst als de Bodt spürt, wie die Täter ticken, kann er erste Theorien für Motive entwickeln, die ihm außer seinem Team, jedoch niemand abnimmt.
Eine intelligente Jagd beginnt.
Der Autor:
Christian v. Ditfurth, geboren 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor in Berlin und in der Bretagne. Er hat zahlreiche Sachbücher geschrieben, zuletzt Deutsche Geschichte für Dummies. Neben Thrillern wie Der 21. Juli und Das Moskau-Spiel hat er Kriminalromane um den Historiker Josef Maria Stachelmann veröffentlicht, die auch in den USA, in England, Australien, Frankreich, Spanien und Israel veröffentlicht wurden. Bei carl's books erschien zuletzt »Zwei Sekunden. Kommissar de Bodts zweiter Fall«.
Reflektionen:
Giftflut ist der dritte Teil der Thriller-Reihe um Hauptkommissar Eugen de Bodt und sein Team und auch dieser Thriller überzeugt durch intelligente Komplexität und ein kontinuierlich rasantes Tempo.
Giftflut könnte als „stand alone“ gelesen werden, doch ich rate dringend davon ab. Christian von Ditfurth hat die Grundzüge seiner starken Charaktere bereits im ersten Teil der Reihe „Heldenfabrik“ beschrieben und aufgebaut und die Entwicklung der detailreichen Charaktere im zweiten Teil der Reihe „Zwei Sekunden“ weiter gefestigt. Dem Leser würde zu viel entgehen, wenn er auf Heldenfabrik und Zwei Sekunden verzichtete, außerdem würde man der Flut an Figuren nicht genussvoll folgen können.
Christian von Ditfurth produziert mit seinen kurzen und prägnanten Sätzen einen flüssigen Schreibstil im melodischen Takt, der knackig und im hohen Tempo durch die Seiten drillt. Einzig die Legenden der vielen Figuren, die bereits in den Vorgänger-Thrillern begannen, lassen kurz innehalten, um sich zu erinnern, denn sie sind relevant.
Die Hauptfigur Eugen de Bodt hasst es Polizist geworden zu sein. Dementsprechend verbindet ihn emotional nichts mit Kollegen und Vorgesetzten, außer mit seinem Team. Er tickt anders als alle und er zieht alles so durch, wie er es für richtig hält. Neid und Missgunst seiner Kollegen und Vorgesetzten sind im stets gewiss. So eigenbrötlerisch wie de Bodt auch ist, er ist ein äußerst intelligenter Sympathieträger, der philosophisch Fundiertes stets parat hat. Selbst Teammitglied Yussuf, ein blonder Zappelphilipp-Türke, beginnt inzwischen zu philosophieren, wenn er mal nicht gerade mit spitzfindigen Bemerkungen und Kommentaren Kollegen in den Wahnsinn treibt. Die dritte im Bunde ist Silvia Salinger, die manchmal unnahbar erscheint und dann wieder de Bodts Nähe sucht. Als der französische Kollege Lebranc mit de Bodt ermittelt fühlt sich Salinger zurückgesetzt und als eine Frau in de Bodts Leben tritt, trägt sie ihre Emotionalitäten direkt auf der Zunge.
Dieses Ermittlungsteam stemmt fast Unmögliches. Sie sind fachlich absolut kompetent, agieren authentisch, akzeptieren unorthodoxe Ermittlungsmethoden und sind ein richtig gut aufeinander abgestimmtes Team. Bei diesem gigantischen Fall sind sie erneut kaltgestellt und nicht in der SOKO vertreten. Man drückt de Bodt nieder wo man nur kann, provoziert ihn dieses Mal sogar zum sonst verpönten Alleingang.
Sehr reich an Details ausgearbeitete Figuren begleiten diese rasante Geschichte. Die Spekulationen der möglichen Tätermotive verleihen der Handlung eine erschreckend realistische und nachvollziehbare Tiefgründigkeit.
Christian Ditfurth spielt intelligent mit meisterhaft inszenierten Perspektiven, verstrickt Handlungen vieler Figuren miteinander und dreht so die Schrauben der Dramaturgie und Hochspannung bis zum Anschlag.
Die Täterperspektive gibt Aufschluss über deren professionelle Vorgehensweise, ohne das Motiv zu benennen. Sie erhält noch einmal eine besondere Dynamik, als Jan, ein IT-Begeisterter Tourist, auf der pazifischen Insel Palau zufällig auf die Täter stößt. Diese wollen ihn ausschalten, treffen jedoch seine Freundin und töten sie. Damit setzten sie in Jan eine unbändige Wut frei, die er bald gegen die Täter einsetzt.
Erst auf den letzten Seiten löst von Ditfurth die geschickten Verflechtungen auf, führt die Handlungsstränge zusammen und überrascht mit einem unfassbar authentischen Motiv.
Fazit und Bewertung:
Der dritte Teil der Hauptkommissar de Bodt Thriller-Reihe überzeugt erneut. Giftflut ist ein intelligenter, ansprechend komplexer Thriller, der besonders durch geschickt inszenierte Perspektiven und Verflechtungen besticht. Außergewöhnliche und intensiv gezeichnete Charaktere sowie realistisch fundierte Tiefgründigkeit bei der Motivermittlung präsentieren einen Hochgenuss an Spannung.
Es sieht wie ein normaler Mord aus. Der Leiter des größten Wasserbetriebes der Berliner Wasserwerke und seine Frau liegen tot in der Badewanne. Kommissar de Bodt und seine Mannschaft stehen vor einem Rätsel. Wer sollte diesen unbescholtenen Leuten etwas antun wollen. Bald werden in Paris und London ähnliche Taten entdeckt. Die Lage verschärft sich. Und als die erste Brücke einstürzt, ist der Teufel los. Die Stimmung im Lande ist am Boden, die Märkte brechen zusammen und die Welt zittert vor dem, was noch kommen mag. Es gibt weder eine Spur zu den Tätern noch einen Hinweis auf die Motive.
Mit unkonventionellen Methoden, von denen nicht ganz klar ist, ob sie sich noch im Rahmen der Legalität bewegen, macht sich Kommissar Eugen de Bodt auf die Suche nach den Tätern und den Hintergründen. Scheinbar mit viel Geld ausgestattet begehen die Täter ein Attentat nach dem anderen. Fieberhaft versuchen die Ermittler Schlimmeres zu verhindern. Doch wenn ein Vorfall in die Politik hineinspielt, gibt es auf einmal viele Parteien, denen gedient werden soll. De Bodt wäre nicht er selbst, wenn er sich das einfach so gefallen ließe. Wieder einmal ist er wie der Dorn in der Seite seiner Vorgesetzten, der, den sie am liebsten los wären, auf den sie aber eben wegen seiner unkonventionellen Methoden nicht verzichten können.
Mit einer atemberaubenden Ermittlungsfahrt durch Europa nimmt einen der Autor mit auf einen Weg, der an vielem zweifeln lässt. Die Skrupellosigkeit der Täter ist schier unglaublich. Sie scheinen vor Nichts zurückzuschrecken und den Tod vieler Menschen in Kauf zu nehmen. Wer kann solch ein Handeln an den Tag legen. Nahezu unbesiegbar scheinen die Drahtzieher zu sein. Wenn jeder nur das nötigste weiß, kann er schließlich nicht viel verraten. Eugen de Bodt versucht, sich in die Täter hineinzudenken. Es wirkt wie eine doppelte Struktur, die zunächst auf tote Gleise führt und schließlich doch einen Ansatzpunkt bietet. Man taucht ein in diese Welt des Schreckens und fiebert darauf, dass endlich das grausame Tun beendet wird. Und nach etlichen unerwarteten Kniffen, nach einer Achterbahnfahrt der kalt geplanten Unsäglichkeiten, zeichnet sich ein Silberstreif am Ermittlungshorizont ab.
Dieser Thriller trifft genau den Ton der Zeit, man wünscht sich den entscheidenden Schritt nach vorn in eine bessere Welt.
Rezension von Melanie zu Giftflut: Thriller ( Kommissar de Bodts ermittelt, Band 3 von @Cristian v. Ditfurth
4,5 von 5 🌟 Berlin, Berlin wir lesen von Berlin. Mittlerweile der dritte Teil von Kommissar de Bodts. I like
Inhalt Ein Sprengstoffanschlag auf die Oberbaumbrücke erschüttert Berlin. Es gibt Tote und Verletzte. Auch in Paris und London explodieren Brücken. Es folgt Anschlag auf Anschlag. Die Polizei tappt im Dunkeln, die Täter hinterlassen keine Spur und keine Botschaft. Klar ist nur: Jemand führt Krieg gegen Europa. Die Politik verfällt in Panik, die Bevölkerung lebt in Angst, es kommt zu Übergriffen auf Minderheiten und Flüchtlinge. Rechtsparteien werden stärker. Aktienmärkte und Wirtschaft stürzen ab. Mit hoher Schlagzahl jagt Christian v. Ditfurth seinen Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt durch ein Land am Abgrund. De Bodt wirft alle Regeln über den Haufen, ermittelt hart am Rand der Legalität und darüber hinaus. Mit seinen Kollegen Silvia Salinger und Ali Yussuf verfolgt er Spuren im In- und Ausland. Eugen de Bodts dritter Fall spielt in einer Welt, die sich auflöst. Alle Gewissheit schwindet. Eherne Regeln werden zertrampelt. Moral ist Ballast, Recht ein Störfaktor. In einer entfesselten Welt braucht es neue Ideen, um Ideale zu bewahren. Und um Gewalttäter zu fassen.
Meinung Nach "Heldenfabrik" und "Zwei Sekunden" ist "Giftflut nun inzwischen der dritte Teil rund um den Kommissar de Bodt. Und das Cover hat es mir gleich wieder angetan. Düster und geheimnisvoll, leicht bedrohlich, präsentiert es sich dem Betrachter. Gezeigt wird Berlin, eine Baustelle im Hintergrund und vorne farblich die S-Bahn. Der Titel ist hervorgehoben.
Ich, als geborene Berlinerin musste diese Reihe einfach lesen, erstens wegen der Heimat und zweitens, weil Regionalkrimis einfach einen gabz besonderen Flair haben. Diese Serie lebt durch den Kommissar Eugen de Bodts, ihm folgt man einfach gern bei seinen Ermittlungen.
Sein Charakterist toll dargestellt, nicht so Mainstream, einer der die Gesetze voll ausreizt und nach Schlupflöchern sucht. Außergewöhnliche Dinge, brauchen hakt auch außergewöhnliche Methoden.
Und wenn ich meine, alles um Eugen ist wichtig, dann ist dies wortwörtlich gemeint, alle anderen Personen bleiben im Hintergrund und sind nicht der Rede wert erwähnt zu werden. Da ist es gut, das de Bodts so charismatisch ist und die Story auch füllt.
Einzig erwähnenswert ist der junge Floire aus Frankreich.
Christian hat ein sehr aktuelles und realistisches Thema diesem Thriller zu Grunde gelegt, manchmal soooo, das es einem kalt den Rücken runter läuft.
Die Stimmung ist irgendwie schwer zu beschreiben, man fühlt irgendwie eine Bedrohung und glaubt man ist wie ein Fellpopo im Hamsterrad und dreht sich ständig im Kreis.
Alles KÖNNTE genau so passieren. Auch das allgemeine Verhalten der Menschen ist immer nachvollziehbar.
Dazu noch durch mein schönes Berlin schleichen wieder sehr gelungen, und somit auch eindeutig empfehlenswert!
Ein neuer Fall mit Kommissar de Bodt, auch Salinger und Yussuf sind wieder mit dabei, sowie die russischen Spezialkräfte Katt und Merkow und der Bösewicht der beiden vorherigen Fälle und Bob. Diesmal sterben die Neu-Nebenpersonen nicht gleich auf den folgenden Seiten wie im Vorgänger-Roman, ist also etwas anderes im Aufbau und ich habe nicht ganz so gehetzt gelesen, war angenehm und tut der Spannung keinen Abbruch.
Seite 588 - "Katt mochte keine Blumen, Insekten genauso wenig. Sie mochte überhaupt kein Grünzeug, Landschaft betrachtete sie als Gelände, das Deckung bot oder nicht."
1. Satz - "Hundertfünfundfünfzig Meter:" letzter - "Befragt, warum er auf die Männer geschossen hatte, antwortete er, diese hätten seine Freundin umgebracht."
Auch wenn ich es nicht unbedingt mit den Thematiken Politik und Wirtschaft habe, begeistern mich die Bücher von Christian v. Difurth jedes Mal aufs Neue. Dies liegt vor allem daran, das im Buch diese Themen sehr anschaulich verarbeitet werden und man einen interessanten Einblick hinter die Kulissen des Staates erhält. Dabei nimmt der Autor auch keine Rücksicht auf Sehenswürdigkeiten oder Errungenschaften die einen jahrelangen Aufbau benötigten und schafft es damit seine Welt sehr realistisch wirken zu lassen.
Aber von vorne, denn auch wenn das Buch zu einer Reihe gehört, dürfte man als Leser kaum ein Problem damit haben, bei diesem zu beginnen. Ganz im Gegenteil. Egal ob Haupt- oder Nebenperson, kleinere Beschreibungen finden stets statt und ließen zumindest mich, stets wissen, welche Position jeder Einzelne bestritt. Anspielungen auf die vorherigen Fälle finden nur selten statt und lenken so den Fokus auf den aktuellen Fall.
Dieser hatte es diesmal wirklich in sich, denn die Ereignisse schockierten mich regelrecht und hinterließen nur eine Frage: Ist dies wirklich möglich? Wie bereits in der Kurzbeschreibung erzählt wird, erfolgen im Buch Anschläge. Viele Anschläge um genau zu sein und diese fordern nicht nur Menschenleben, sondern legen alles lahm, denn die Menschen sind in Panik. Diese Angst nutzen ein paar gerissene Personen aus, um den möglichst großen Profit zu erreichen. Genau dies schockierte mich, denn kann man wirklich gewinnen, wenn alles brach liegt? Anscheinend schon und der Weg bis dahin ist spannend und zeigt, wie wenig geschützt wir eigentlich wirklich sind.
Zu Eugen de Bodt und seinen Kollegen Silvia Salinger und Ali Yussuf, kann man eigentlich nur das sagen, dass sie ein ausgezeichnetes Team sind. Dabei spielt de Bodt die größte Rolle, denn er hat sich seinen Beruf nur als Reizung für seinen Vater ausgesucht und bezeugt dies auch immer. Trotz des Hasses auf seinen Job, macht er diesen ausgezeichnet, was besonders daran liegt, das er sich über Grenzen hinwegsetzt. Und genau das ist es, was diese Reihe für mich so interessant macht. Denn würde der Herr Kommissar sich an die Regeln und Gesetzte halten, würde er wohl keinen Fall lösen können. Dabei zeigt sich besonders, wie anstrengend unser Rechtsstaat ist, da jeder noch so kleine Schritt beantragt und genehmigt werden muss. Natürlich hält er so nicht nur seine Bürger, sondern auch seine Schützer in Grenzen, aber wann hat sich je ein Krimineller an die Regeln gehalten?
Ein besonderes Highlight des Buches, war übrigens eine Nebengeschichte, die von einem jungen Mann handelte, der seine Freundin rächen wollte. Die Einbindung dieses Nebenzweiges in die Hauptgeschichte gab dem ganzen noch mehr Pfiff, da er unwissentlich dazu beitrug de Bodt´s Fall weiter zu bringen. Dabei war die Geschichte selbst sehr traurig und weckte mein Mitleid, trotz der Gräueltaten, die dieser schließlich beging.
Kommen wir nun mit zum Wichtigsten im Buch, der Schreibweise, denn diese steigerte sich seit dem ersten Band enorm. War sie anfangs noch gezeichnet von kurzen Sätzen, die nur ein holpriges Lesen ermöglichten, arbeitete sie sich zu einem geschmeidigen Umgangston aus, der für ausreichend Neugier, Spannung und Unterhaltung sorgte. Kurz um, ich verschlang das Buch in einem Haps denn selten konnte mich ein Wirtschaftsthriller so begeistern.
Mein Fazit
Wenn diese Reihe für eines steht, dann für Realismus. Die Menschen, die Städte und die Taten selbst, fühlen sich unglaublich echt an. Doch was die Geschichte ausmachte, waren, neben de Bodt, die Täter selbst, welche wirklich alle Stränge nutzten, um ihren Plan durchzuziehen. Wer also glaubt eine Lösung zu haben, wird meist schon ein paar Seiten weiter enttäuscht das Handtuch werfen müssen. Dazu schafft es das Buch, politische Themen lesefreundlich zu erklären, so das man mit einigen Ohh und Ahh-Momenten rechnen darf.
Auch wenn ich es nicht unbedingt mit den Thematiken Politik und Wirtschaft habe, begeistern mich die Bücher von Christian v. Difurth jedes Mal aufs Neue. Dies liegt vor allem daran, das im Buch diese Themen sehr anschaulich verarbeitet werden und man einen interessanten Einblick hinter die Kulissen des Staates erhält. Dabei nimmt der Autor auch keine Rücksicht auf Sehenswürdigkeiten oder Errungenschaften die einen jahrelangen Aufbau benötigten und schafft es damit seine Welt sehr realistisch wirken zu lassen.
Aber von vorne, denn auch wenn das Buch zu einer Reihe gehört, dürfte man als Leser kaum ein Problem damit haben, bei diesem zu beginnen. Ganz im Gegenteil. Egal ob Haupt- oder Nebenperson, kleinere Beschreibungen finden stets statt und ließen zumindest mich, stets wissen, welche Position jeder Einzelne bestritt. Anspielungen auf die vorherigen Fälle finden nur selten statt und lenken so den Fokus auf den aktuellen Fall.
Dieser hatte es diesmal wirklich in sich, denn die Ereignisse schockierten mich regelrecht und hinterließen nur eine Frage: Ist dies wirklich möglich? Wie bereits in der Kurzbeschreibung erzählt wird, erfolgen im Buch Anschläge. Viele Anschläge um genau zu sein und diese fordern nicht nur Menschenleben, sondern legen alles lahm, denn die Menschen sind in Panik. Diese Angst nutzen ein paar gerissene Personen aus, um den möglichst großen Profit zu erreichen. Genau dies schockierte mich, denn kann man wirklich gewinnen, wenn alles brach liegt? Anscheinend schon und der Weg bis dahin ist spannend und zeigt, wie wenig geschützt wir eigentlich wirklich sind.
Zu Eugen de Bodt und seinen Kollegen Silvia Salinger und Ali Yussuf, kann man eigentlich nur das sagen, dass sie ein ausgezeichnetes Team sind. Dabei spielt de Bodt die größte Rolle, denn er hat sich seinen Beruf nur als Reizung für seinen Vater ausgesucht und bezeugt dies auch immer. Trotz des Hasses auf seinen Job, macht er diesen ausgezeichnet, was besonders daran liegt, das er sich über Grenzen hinwegsetzt. Und genau das ist es, was diese Reihe für mich so interessant macht. Denn würde der Herr Kommissar sich an die Regeln und Gesetzte halten, würde er wohl keinen Fall lösen können. Dabei zeigt sich besonders, wie anstrengend unser Rechtsstaat ist, da jeder noch so kleine Schritt beantragt und genehmigt werden muss. Natürlich hält er so nicht nur seine Bürger, sondern auch seine Schützer in Grenzen, aber wann hat sich je ein Krimineller an die Regeln gehalten?
Ein besonderes Highlight des Buches, war übrigens eine Nebengeschichte, die von einem jungen Mann handelte, der seine Freundin rächen wollte. Die Einbindung dieses Nebenzweiges in die Hauptgeschichte gab dem ganzen noch mehr Pfiff, da er unwissentlich dazu beitrug de Bodt´s Fall weiter zu bringen. Dabei war die Geschichte selbst sehr traurig und weckte mein Mitleid, trotz der Gräueltaten, die dieser schließlich beging.
Kommen wir nun mit zum Wichtigsten im Buch, der Schreibweise, denn diese steigerte sich seit dem ersten Band enorm. War sie anfangs noch gezeichnet von kurzen Sätzen, die nur ein holpriges Lesen ermöglichten, arbeitete sie sich zu einem geschmeidigen Umgangston aus, der für ausreichend Neugier, Spannung und Unterhaltung sorgte. Kurz um, ich verschlang das Buch in einem Haps denn selten konnte mich ein Wirtschaftsthriller so begeistern.
Mein Fazit
Wenn diese Reihe für eines steht, dann für Realismus. Die Menschen, die Städte und die Taten selbst, fühlen sich unglaublich echt an. Doch was die Geschichte ausmachte, waren, neben de Bodt, die Täter selbst, welche wirklich alle Stränge nutzten, um ihren Plan durchzuziehen. Wer also glaubt eine Lösung zu haben, wird meist schon ein paar Seiten weiter enttäuscht das Handtuch werfen müssen. Dazu schafft es das Buch, politische Themen lesefreundlich zu erklären, so das man mit einigen Ohh und Ahh-Momenten rechnen darf.
Nachdem ich erst kürzlich den 2. de Bodt-Band gelesen hatte, der mir dann letztendlich sehr gut gefallen hat, hatte ich mich schon sehr auf den 3. Band gefreut! Als ich dann allerdings die Inhaltsbeschreibung auf dem Buchrücken las, war ich sehr enttäuscht: Das hörte sich ja wieder total nach Science Fiction an und Science Fiction mag ich nicht! Aber dann fing ich an zu lesen und es gefiel mir sofort: 1.) Die Story als solche war sofort spannend, 2.) das "Wiedersehen" von de Bodt, Salinger und Yussuf hat mir sofort gefallen, 3.) der Schreibstil von Christian von Ditfurth kommt mir sehr entgegen - wie gut er schreibt, habe ich erst gemerkt, als ich zwischendurch andere Autoren gelesen habe, deren bescheuerter Schreibstil mir total "auf den Senkel" ging. Kurzum: Das Buch macht echt Spaß!
Ich liebe seinen Schreibstil: Schlag-auf-Schlag-Dialoge, "abgehackter" Stil = kurze Sätze, aber total "to the point", oft unvollständige Sätze, prägnant, aussagekräftig. Ein Satz aus drei Worten sagt mehr als ein Satz aus drei Zeilen... Super!