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Kieselsommer

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Der beste Sommer überhaupt?

Der erste Urlaub ohne Eltern! Tilda und ihre beste Freundin Ella können es kaum erwarten. Zwei Wochen gehört ihnen das Ferienhaus von Tildas Tante im Spreewald ganz allein. Mit Terrasse und eigenem Boot. Das wird der beste Sommer ihres Lebens! Doch dann fängt Ella ein Glühwürmchen und wünscht sich die große Liebe – und am nächsten Tag taucht Mats auf. Mats, der irgendwie ganz besonders ist. Ella glaubt an das Schicksal und dass Mats und sie füreinander bestimmt sind. Doch Tilda traut Mats nicht über den Weg und fühlt sich mehr und mehr wie das fünfte Rad am Wagen. Aber muss man seiner besten Freundin nicht alles Glück der Welt gönnen?

320 pages, Paperback

First published July 24, 2017

15 people want to read

About the author

Anika Beer

16 books4 followers
Anika Beer ist ein Herbstkind des Jahres 1983 und wuchs in der Bergstadt Oerlinghausen am Teutoburger Wald auf. Das Schreiben und Lesen fantastischer Geschichten begleitet sie seit frühester Kindheit. Außerdem interessiert und begeistert sie sich für Kampfkunst, fremde Kulturen und Naturschutz. Nach dem Abitur lebte sie einige Zeit in Spanien, bevor sie in Bielefeld ein Biologiestudium begann. Nach Abschluss der Bachelorarbeit nahm sie eine Teilzeitstelle an der Universität an, bis sie sich im Juli 2010 als Schriftstellerin selbstständig machte. Bis heute lebt und schreibt sie in Bielefeld.

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Community Reviews

5 stars
5 (8%)
4 stars
9 (14%)
3 stars
31 (50%)
2 stars
14 (22%)
1 star
2 (3%)
Displaying 1 - 16 of 16 reviews
Profile Image for ♡ Sonja Rosa Lisa ♡  .
5,363 reviews659 followers
August 12, 2017
Die beiden 15-jährigen Freundinnen Ella und Tilda sind überglücklich. Die Sommerferien stehen vor der Tür, und die beiden Mädchen dürfen zwei Wochen zusammen Urlaub machen im Spreewald im Haus von Tildas Tante. Doch gleich zu Beginn des Urlaubs taucht der 17-jährige Mats auf, in den Ella sich verliebt. Auch Mats fühlt sich zu Ella hingezogen, und so fühlt Tilda sich schnell überflüssig. So hat sie sich die gemeinsamen Ferien nicht vorgestellt; es kommt zu Spannungen.

Mein Leseeindruck:

Die Geschichte über die drei Jugendlichen und ihre gemeinsamen Ferien ist sehr schön erzählt. Alle drei Charaktere sind gut ausgearbeitet und irgendwie auch ganz besonders. So ist Ella ein sehr sensibles und eher schüchternes Mädchen, während Tilda eigentlich die Stärkere von beiden ist. Dass Mats sich nun ausgerechnet für die zurückhaltende Ella interessiert, ist für beide Mädchen neu und ungewohnt.

Es ist eine schöne und leichte Geschichte, obwohl sie auch viel Tiefgang hat. Sie passt perfekt in den Sommer; dieses Gefühl von Sommer, Sonne und Urlaub konnte die Autorin gut rüberbringen.

Auch der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Ich mag es, wenn ich Bücher "weglesen" kann, ohne mich an einem komplizierten Schreibstil aufhalten zu müssen. Der Schreibstil von Anika Beer ist daher genau so, wie ich ihn mag: leicht, locker, unkompliziert.

Ich habe "Kieselsommer" sehr gerne gelesen. Es ist eine einfühlsame und schöne Geschichte über Freundschaft, die erste Liebe und Eifersucht.
Profile Image for Annalena.
401 reviews14 followers
August 5, 2017
Allgemeines

Titel: "Kieselsommer"
ISBN: 9783570157732
Autor: Anika Beer
Seitenanzahl: 320 Seiten
Verlag: cbj
Erscheinnungsdatum: 24.07.201


Die Sommerferien sind da und mit ihnen auch der erste gemeinsame Urlaub ohne Eltern!
Ella und Tilda, zwei ganz unterschiedliche Mädchen fahren zusammen in den Spreewald - dort haben sie ihr eigenes kleines Paradies. Doch bekannt ist - Paradiese halten nicht lange.
Bald schon taucht Mats auf und wirbelt ganz schön viel auf - nicht nur Gutes.
Ella konzentriert sich auf Mats und Tilda steht alleine da - so sollte der erste Urlaub gemeinsam doch eigentlich nicht laufen, oder?
Bald schon drängt sich die Eifersucht in der Vordergrund und nichts ist wie es am Anfang war.


Meinung

Das Buch hat mir leider gar nicht gefallen.
Angefangen beim Schreibstil: ich kam eigentlich sehr schön und schnell voran - was dem Buch auch Pluspunkte eingehandelt hat. Auch die Beschreibungen der Umgebung waren schön und man hat sich wirklich an den Ort versetzt gefühlt.
Die Charaktere haben diese Stimmung aber leider ziemlich kaputt gemacht - meiner Meinung nach waren die Charaktere an sich so flach wie ein Brett. Sie hatten absolut keine Tiefe und ich konnte mich mit keiner der Personen wirklich identifizieren.
Angefangen bei den beiden Mädchen: Ella und Tilda.
Ella ist mir die unsympathischere von beiden und ich hatte keine Bezug zu ihr - teilweise habe ich auch ihre Handlungen einfach nicht nachvollziehen können, fand diese fast absurd. Tilda ist mir sympathischer, aber dennoch nicht ans Herz gewachsen. Sie scheinen beste Freundinnen zu sein, doch ich muss ehrlich sagen, so sieht für mich keine Freundschaft aus. Ich habe mehrmals den Kopf geschüttelt und das Gefühl gehabt, in einem falschen Film zu sein - zudem sind beide nicht wesentlich jünger als ich und ich hätte damals anders gehandelt als sie.
Dann kommt da ja auch noch "die große Liebe" - mit ihm konnte ich aber leider nicht sehr viel anfangen. Auch seine Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen und hatte so meine Probleme. Auf der anderen Seite mochte ich die Wortgefechte mit Tilda und musste teileweise schmunzeln, aber leider viel zu selten für ein luftig leichtes Sommerbuch.
Die Handlung an sich plätscherte einfach vor sich hin und ich hab auch keinen richtigen Spaß daran gehabt, den dreien/zweien durch das Buch zu folgen.
Zudem fand ich auch den Aspekt "Schicksal" viel zu dominiernd - ich hatte am Ende keine Lust mehr, diese Wort auch nur zu lesen.


Fazit

Das Buch bekommt insgesamt von mir leider nur 2 von 5 Sterne.
Ich hätte mir gewünscht, es besser bewerten zu können, aber das geht leider nicht - es war bis jetzt eines meiner drei Jahres-Flops bis jetzt.
Meiner Meinung nach muss man das Buch nicht lesen, viele sind da anderer Meinung, aber nachdem ihr oben meine genauere Meinung gelesen habt, ist denke ich klar, warum ich es nicht unbedingt weiterempfehlen würde.
Profile Image for Kittyzer.
177 reviews14 followers
August 14, 2017
Was für schreckliche, egoistische Charaktere.
Profile Image for mylittlebookpalace .
127 reviews8 followers
August 4, 2017
Handlung:Der erste Urlaub ohne Eltern! Tilda und ihre beste Freundin Ella können es kaum erwarten. Zwei Wochen gehört ihnen das Ferienhaus von Tildas Tante im Spreewald ganz allein. Mit Terrasse und eigenem Boot. Das wird der beste Sommer ihres Lebens! Doch dann fängt Ella ein Glühwürmchen und wünscht sich die große Liebe – und am nächsten Tag taucht Mats auf. Mats, der irgendwie ganz besonders ist. Ella glaubt an das Schicksal und dass Mats und sie füreinander bestimmt sind. Doch Tilda traut Mats nicht über den Weg und fühlt sich mehr und mehr wie das fünfte Rad am Wagen. Aber muss man seiner besten Freundin nicht alles Glück der Welt gönnen?



Orte:Es spielt im Spreewald an einem zauberhaften alten Haus, in dem Tilda und Ella für die zwei Wochen leben sollen. Direkt an dem Haus liegt auch ein See mit Wald, was einfach die perfekte Kulisse für so einen Roman ist. Ich fand die Orte toll und konnte sie mir auch wirklich gut vorstellen und dann gab es auch noch ein kleines Dorf mit kleinen Läden, die ich super süß fand.



Personen:Ich konnte im Laufe der Geschichte Ella immer weniger leiden, weil sie einfach viel mehr Zeit mit Mats verbracht hat und nach einer bestimmten Sache tagelang nicht mit Tilda geredet hat, was ich persönlich nicht besonders nett von ihr fand, da dieser Urlaub eigentlich für die beiden Freundinnen gedacht war und nicht für Amts. Da konnte ich Tilda wirklich viel besser leiden, da mich ihr Charakter auch ein bisschen an mich selber erinnert hat.



Schreibstil: Der Schreibstil hat mir persönlich ganz gut gefallen, ich konnte es relativ schnell lesen, auch wenn es manchmal etwas langweilig geworden ist.



Gestaltung:Mich hat das Cover sofort angesprochen und ich finde es passt auch relativ gut zu dem Buch, da es dort auch einen See gibt in dem die beiden auch relativ oft schwimmen gehen. Auch die Kapitelgestaltung war sehr schlicht und übersichtlich was mir immer sehr gut gefällt.



Geschichte:Mir hat der Verlauf der Geschichte irgendwie nicht ganz so gut gefallen, obwohl ich es wirklich versucht habe. Ich fand vor allem die Liebe zwischen Mats und Ella viel zu oberflächlich und irgendwie ist es auch gar nicht in die Tiefe gegangen, was es irgendwie langweilig gemacht hat. Auch das Ende hat mir irgendwie nicht wirklich zugesagt.



Fazit:Ich fand das Buch gut, aber nicht perfekt. Ich mochte Tilda echt gerne, dafür konnte ich Ella und Mats nichtsonderlich gut leiden. Mir hat der Schreibstil und die Gestaltung wirklich gut gefallen, dafür fand ich die Geschichte nur so mittelmäßig. Ich gebe dem Buch trotzdem 3 von 5 Sternen.
Profile Image for dubh.
361 reviews
August 6, 2017
Die besten Freundinnen Tilda und Ella können ihr Glück kaum fassen: sie dürfen gemeinsam die Sommerferien verbringen. Und das Allerbeste? Ganz ohne Eltern! Zwei Wochen dürfen sie im Ferienhaus ihrer Tante bleiben - mitten im Spreewald. Dazu gehört nicht nur eine phänomenale Terrasse, sondern auch ein eigenes Boot…

Kaum hatte ich die Inhaltsangabe gelesen, war klar, dass ich „Kieselsommer“ unbedingt lesen möchte. Nachdem das Wetter hier in letzter Zeit im Norden eher enttäuschend ist, war meine Hoffnung, dass ich den Sommer mit diesem Buch vielleicht ein wenig zurückholen könnte.

Und so war ich mit Tilda und Ella Feuer und Flamme: auf der Terrasse in der Sonne entspannen, schwimmen und kleine Touren mit dem Boot durch den Spreewald… Es klingt einfach dem perfekten Sommer!
Doch dann taucht urplötzlich der gutaussehende Mats auf und Ella empfindet es als Schicksal. Immerhin hat sie ein Glühwürmchen gefangen und - ähnlich wie bei einer Wimper oder einer Sternschnuppe - einen Wunsch geäußert. Tilda kann Ellas Begeisterung nicht nachempfinden, er ist ihr suspekt und außerdem gerät die Idee von einem Mädelsurlaub ganz schön ins Hintertreffen! Doch was soll Tilda nun machen? Einerseits ist sie über die Planänderung sauer, andererseits sollte man der besten Freundin doch die Verliebtheit gönnen, oder?

Ich hatte nicht zuviel erwartet! Anika Beer hat mit Tilda und Ella zwei tolle Figuren gezeichnet, die sehr authentisch daherkamen. Für mich war die Beschreibung ihrer Freundschaft, aber auch die aufkommenden neagtiven Gefühle, die Auseinandersetzung mit der Differenz zwischen den eigenen Gefühlen, aber auch der Tatsache, dass man seiner Freundin auch etwas zugestehen muss, sehr treffend. Auch wenn ich die Zielgruppe alterstechnisch deutich verfehle, habe ich mich abgeholt gefühlt. Ich konnte mich in die Themen der beiden Mädchen hineinversetzen und gleichzeitig auch den Spreewald riechen…

„Kieselsommer“ hat meinen Durst nach Sommer nicht gestillt, nein, er hat ihn nur noch weiter entfacht! Aber das ist überhaupt nicht schlimm, denn ich habe die Lektüre sehr genossen. Wie gerne würde ich nun lesend in der Sonne liegen oder mal durch den Spreewald paddeln.

Definitiv ein Buch zum Eintauchen - nicht nur ins Wasser - und Träumen.
20 reviews
August 4, 2017
leichte Jugendsommerlektüre. Der Handlungsort war wundervoll, habe jetzt richtig Lust selbst dort Urlaub zu machen ^^. Der Schreibstil ist fließend, einfach aber nicht niveaulos. Insgesamt war es sehr angenehm zu lesen. Ich kann mich nur nicht mit den beiden Protagonisten identifizieren, vor allem nicht mit dem Problem, welches die beiden haben.
Profile Image for zeilen.vertraeumt.
1,158 reviews13 followers
November 17, 2025
Eine kurzweilige Sommergeschichte, die auch Schattenseiten Raum lässt.


Ich habe bereits innerhalb der ersten paar Seiten gemerkt, dass dieses Buch auf eine deutlich jüngere Zielgruppe ausgelegt ist, zu der ich definitiv nicht mehr gehöre, was eine Bewertung für mich schwierig macht, dennoch möchte ich ein paar meiner Eindrücke mit euch teilen.

Ich mochte das Setting eines Ferienhauses mitten im Spreewald sehr gerne. Es ist bodenständig und trotzdem sehr atmosphärisch und herrlich sommerlich. Ich konnte die Sonnenstrahlen beim Lesen förmlich auf meiner Haut spüren, die Seeluft riechen und die Boote im Wasser schaukeln hören.

Das Buch handelt von Freundschaft, der ersten Liebe, (Selbst-)Vertrauen, Eifersucht und Zusammenhalt, also sehr lebensnahe und greifbare Themen für die entsprechende Zielgruppe, die in meinen Augen auch gut umgesetzt wurden. Ich mochte, dass diese Geschichte auch negativen Emotionen Raum lässt und nicht immer nur locker-leicht und unterhaltsam ist. Schöne und weniger schöne Empfindungen wurden hier gekonnt miteinander verwoben, was für mich ein stimmiges und authentisches Gesamtbild ergab.

Die Charaktere empfand ich ebenfalls als nahbar, auch wenn ich persönlich nicht mehr allzu viel mit ihnen anfangen konnte, aber ich bin eben auch einfach zu alt für dieses Buch gewesen. Die Protagonistinnen sind sehr menschlich und wurden nicht künstlich interessanter oder sympathischer gemacht. Sie verfügen auch über "schlechte" Charaktereigenschaften, was nur authentisch ist. Für erwachsene Leser:innen kann ihre übertriebene Dramatik und Theatralik zwar ganz schön anstrengend zu lesen sein, aber ich würde sie wie gesagt auch nicht als unrealistisch einstufen, wenn ich da so an meine eigenen frühen Jugendjahre zurückdenke.

Tilda ist selbstbewusst, taff und temperamentvoll - Eine wahre Macherin, die vor nichts Angst zu haben scheint und neuen Herausforderungen mutig gegenüber tritt. Während Tilda laut und aufgedreht ist, hält sich Ella lieber im Hintergrund oder versteckt sich vielmehr in Tilda's Schatten. Sie ist schüchtern, still und unsicher. Ella hängt am liebsten ihren eigenen Tagträumen nach und verliert sich darin. Gegensätzlicher könnten die zwei Freundinnen also gar nicht sein, was ich persönlich sehr vielversprechend fand. Man hätte in meinen Augen noch mehr aus ihren beiden Charakteren herausholen können - Ebenso aus Mats, den ich beim Lesen als ambivalent empfunden habe. Mitten in der Geschichte schien ich plötzlich einen komplett neuen Charakter vor mir zu haben, der gar nicht mehr zu dem Mats passen wollte, den ich zu Beginn kennengelernt hatte.

Die Geschichte trägt kleinere Längen in sich, da objektiv betrachtet nicht sonderlich viel passierte, aber eine spannende Handlung stand hier auch einfach nicht im Vordergrund. Vielmehr setzt die Autorin auf Atmosphäre, Stimmung und Gefühl, was auch der Grund ist, wieso ich mir gerade bei letzterem noch mehr Tiefe gewünscht hätte. Ich sehe hier einfach einiges an verschwendetem Potenzial, aber vielleicht erwarte ich da auch zu viel von einem kurzweiligen Sommerroman für Jugendliche...

Die Stimmung des Buches changierte zwischen federleicht und sommerlich auf der einen sowie schwermütig und drückend auf der anderen Seite. Die ganzen Konflikte und damit einhergehenden unausgesprochenen Gefühle wie heruntergeschluckte Wut, Unsicherheit, Angst und nagende Eifersucht legten sich wie ein Schatten über den Sommer der Freundinnen. Allerdings wurden mir diese Konflikte inklusive ihrer drohenden Exploxion irgendwann zu dramatisch, zumal das alles so inszeniert anmutete. Generell war mir einiges an dieser Storyline einen Ticken zu konstruiert und gestellt, aber vielleicht lag das auch nur an mir und meinen zu hohen Erwartungen an ein Jugendbuch, zu dessen Zielgruppe ich längst nicht mehr gehöre.

Die Liebesgeschichte konnte mich ebenfalls überhaupt nicht überzeugen. Sie kam für mich viel zu schnell und quasi aus dem Nichts heraus, um sie nachempfinden zu können.

Der Schreibstil war angenehm leicht und hat sich flüssig lesen lassen. Ich bin schnell durch das Buch gekommen und habe beim Lesen vor allem die Atmosphäre genossen.

Fazit: Es war nicht (mehr) unbedingt mein Buch, aber ich bereue definitiv auch nicht, es gelesen zu haben. Macht euch am besten ein eigenes Bild von der Geschichte. ✨


3/ 5 Sterne ⭐️
Profile Image for Jenny.
762 reviews19 followers
July 30, 2017
Tilda und Ella sind sehr unterschiedlich, aber genau das macht ihre Freundschaft so besonders, weil sie sich in vielen Aspekten den anderen ausgleichen, aber auch stärken. Die Freundschaft zwischen den beiden hat mir sehr gut gefallen, sowie, dass es im Buch eine sehr wichtige Rolle spielte. Beide freuen sich sehr, dass sie ihren ersten gemeinsamen Urlaub ohne Erwachsene zusammen verbringen und tun und lassen können was sie wollen.

Ella ist ein sehr schüchternes Mädchen, dass Erfahrungen mit Mobbing machen musste, weshalb sie damals umgezogen ist und so Tilda kennengelernt hat. Sie ist ein wenig Abergläubig (Horoskope, Orakel, Schicksal etc.) und hält sehr daran fest. Mir schien sie sehr naiv und kindlich, nicht so wie ein junger Erwachsener. Als sie Mats kennen lernt, verliebt sie sich sofort in ihn und lässt ihre beste Freundin auf der Strecke liegen, was mir nicht so toll gefallen hat. Sie war ständig eifersüchtig ohne ersichtlichen Grund, denn niemand hat ihr einen gegeben, dazu war sie noch sehr besitzergreifend. Sie glaubt an die Wahre Liebe und hält daran fest, dass es Mats ist, den sie erst vor einigen Stunden zum ersten Mal begegnet ist.

Zum anderen ist auch Tilda eifersüchtig, weil es doch ihr Sommer, als Freundinnen sein sollte, doch sie ist das dritte Rad und wird immer weiter ausgeschlossen. Dennoch kann ich es nicht entschuldigen, was sie in Laufe der Geschichte getan hat. Auch ihr Verhalten war sehr kindlich und lächerlich.

Mats, der Künstler, verliebt sich auf den ersten Blick in Ella, auch wenn er sich nicht ans Schicksal glaubt. Er ist ein netter, aber leicht eingebildeter Junge, der trotzdem weiß wie man höflich ist. Genau wie bei den anderen finde ich, dass dieser Charakter nicht sehr viel Tiefe besitzt.

Die Handlung war an sich ganz okay.. Zwar war es die übelste Sorte von Insta-Love, aber dennoch konnte herauslesen was der Sinn der Geschichte ist. Liebe oder Freundschaft? Was ist wichtiger? Dazu kommen noch Intrigen, Streitigkeiten und Verrat. Doch genau bei diesen Sachen war der Punkt erreicht, wo ich aufhörte dieses Buch zu mögen. Für mich war dieses Gehabe viel zu kindlich und dumm. Und wieder Mal hat es gezeigt, wozu fehlende Kommunikation führen kann.

Der Schreibstil war an sich sehr angenehm zu lesen, so dass man schnell durchs Buch kam. Dennoch waren die Dialoge für mich etwas realitätsfern, weil ich nicht glaube, dass heutzutage Teenager/junge Erwachsene so miteinander sprechen.

Fazit: Dadurch, dass mir viele Dinge in diesem Buch den Lesespaß etwas geraubt haben, besonders zum Ende hin, konnte ich die Geschichte nicht sehr genießen. Ja, die Aussage des Buches ist wichtig, doch ich konnte mich überhaupt nicht mit den Charakteren identifizieren, auch wenn sie nur 2-3 Jahre jünger sind als ich. Ich habe sie traurigerweise öfters als nervig und anstrengend empfunden und hatte leider auch öfters das Gefühl, dass sie eher 9 oder 10 Jahre alt waren, statt junge Erwachsene. Sowie einige Dinge die dort abgezogen wurden waren einfach nur dumm und nicht durchgedacht, weswegen ein bestimmter Charakter noch unsympathischer wurde als zuvor. Auch wenn mir das Buch nicht sehr gut gefallen hat, möchte ich es euch nicht abschwören. Jedes Buch hat eine Chance verdient und meine Meinung ist nur eine unter vielen.

Dieses Buch bekommt nur 2 von 5 Sternen von mir.
Profile Image for tination.
156 reviews4 followers
September 6, 2017
Zu viel Drama um Nichts

Das Buch: Tilda und Ella machen zum aller ersten Mal zwei Wochen Urlaub – allein in einem Ferienhaus der Tante im Spreewald. Die zwei besten Freunde freuen sich riesig auf viel Spaß, Lachen und weg von den Eltern und nervenden Mitschülern. Und dann taucht Mats auf. Und Ella verliebt sich in ihn. Und Tildas Eifersucht brodelt… Soll so wirklich dieser eigentlich super Sommer enden?

Das Fazit: Ach, wo soll ich nur anfangen? Es wird hier unnötig viel Drama um ein kleines Problem gemacht. Aber von vorn: Tilda und Ella, zwei unzertrennliche Freundinnen, ziehen vor ihrer großen Reise in den Spreewald Kiesel aus Ellas Kieseltarot. Und natürlich erhält Tilda hier den Hinweis, wie die zwei Wochen werden würden: schlecht. Sie glaubt dies und zieht einfach nochmal. Das wäre ja auch nicht schlimm, aber in diesem Buch wird jedes Tun, jeder Ort, jedes „Wir-wünschen-uns-jetzt-was“ als etwas sehr Magisches dargestellt. So wie einer Telenovela. Dem Leser kommt diese Rosarote-Heile-Welt doch zu kitschig herüber. Nicht jeder Stein muss einem das Schicksal aufzeigen.

In diesem Zusammenhang steht auch das Setting. Die Ferien finden im Spreewald statt. Wäre ich nicht schon mehrmals dort gewesen, wüsste ich definitiv nicht, wie es dort aussieht. Es wird zwar immer vom magischen Spreewald und vom „Zwergenhäuschen“ (Seite 31) gesprochen. Doch hier wirkt es sehr aufgesetzt. Im Endeffekt hätte die Geschichte auch irgendwo anders in Deutschland spielen können. Das Potenzial vom Spreewald wurde hier leider verschenkt.

Die zwei wirklich unterschiedlichen Charaktere Tilda (Wirbelwind) und Ella (die Ruhige) ergänzen sich perfekt. Obwohl man schon das Gefühl hat, dass Ella mit niemanden redet. Aber trotzdem verliebt sie sich in Mats (natürlich war es schon Liebe, als sie nur sein Notizbuch las – sie kannte ihn noch überhaupt nicht). Und dass in einem Tempo, da kommt man als Leser nicht hinterher. Natürlich, die erste Liebe ist großartig und alles ist rosarot. Doch innerhalb eines Tages von der allergroßen Liebe zu reden… naja.

Leider wurde zu wenig auf das eigentliche Problem geachtet: Tildas Eifersucht. Natürlich passiert da etwas. Aber ehrlich: hätten beide mehr miteinander geredet und hätte Ella (und auch Mats) mehr auf Tilda geachtet, wäre es nie zur großen Eifersucht gekommen. Denn der eigentliche Star des Buches ist Tilda. Ihre Szenen sind schön und weit gereifter als die von Ella.

Trotz all der Mäkel hier konnte man dieses Buch flüssig lesen. Es ist durchaus eine leichte Sommerlektüre. Es kommt die Liebe vor, aber eigentlich geht es um die Freundschaft. Wie viel hält sie aus, wenn ein Partner auf einmal einen neuen Freund findet? Eifersucht und Gängeleien sind hier vorprogrammiert.

https://booksoftination.wordpress.com...
1 review
November 3, 2017
Allgemeines:
Autor:Anika Beer
Teil Einer Reihe?:/
Altersempfehlung:12-99
Verlag:Cbj
Erscheinungsdatum:24.07.2017
ISBN:978-3-570-15773-2
Taschenbuch:320 Seiten
Preis:15,50€



Inhalt:
Der erste Urlaub ohne Eltern! Tilda und ihre beste Freundin Ella können es kaum erwarten. Zwei Wochen gehört ihnen das Ferienhaus von Tildas Tante im Spreewald ganz allein. Mit Terrasse und eigenem Boot. Das wird der beste Sommer ihres Lebens! Doch dann fängt Ella ein Glühwürmchen und wünscht sich die große Liebe – und am nächsten Tag taucht Mats auf. Mats, der irgendwie ganz besonders ist. Ella glaubt an das Schicksal und dass Mats und sie füreinander bestimmt sind. Doch Tilda traut Mats nicht über den Weg und fühlt sich mehr und mehr wie das fünfte Rad am Wagen. Aber muss man seiner besten Freundin nicht alles Glück der Welt gönnen?




Meine Meinung:
Gerade im Sommer hat mich dieses Buch sofort angesprochen,Badeurlaub mit der besten Freundin und eine idyllische Atmosphäre...durch den lockeren und bildhaften Schreibstil der Autorin kam Ich da sofort ins Träumen.Auch die enge Bindung zwischen den Beiden Freundinnen wurde sehr gut beschrieben,so dass ich mich ganz ins Geschehen einfühlen konnte.Bei einem Blick auf das Cover erkennt man sofort zwei Mädchen und das cover wurde echt schön gestaltet, doch wenn man das Cover und den Inhalt betrachtet erwartet man eher einen klischeehaften perfekten Sommer....wobei Ich nur ein Wort zu meinem ersten Eindruck sagen kann und das wäre'Blödsinn'.Hier erwarten dich auch manche Konflikte und es geht nicht immer friedlich zu...was das Buch wiederum sehr spannend macht.Es erzählt von der ersten Lieben,dem Fehler nicht auf das herz zu hören und dem Schicksal,was den Leser deutlich zum nachdenken bringt.Auch gab es immer wieder überraschende Wendungen, wodurch es einem schwer fällt das Buch einmal wegzulegen,da immer Spannung aufgebaut ist.Im Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen,es war locker zum lesen und das einzige was ich auszusetzen habe ist, dass für mich auf der letzten Seite irgendwie noch nicht alles zu Ende war,Ich persönlich hatte ein etwas Anderes Ende erwartet,dennoch ist das Ende gut nachvollziehbar.



Bewertung:
Das buch ist absolut empfehlenswert und der Schreibstil der Autorin ist etwas ganz Besonderes und es lohnt sich wirklich das buch zu lesen, stürzt euch ins Abenteuer und lasst euch überraschen und ich kann euch versprechen, wenn ihr das Buch gelesen habt, dann wollt ihr unbedingt selbst auch mal in den Spreewald(;

Ich vergebe 4

von 5 Schmetterlingen.
Profile Image for _buch_entdeckerin_.
120 reviews1 follower
September 16, 2024
Diesen Sommer hat mich meine riesen Jugendbuch-Liebe gepackt. Auf meinem SuB Wagen ist mir Kieselsommer sofort ins Auge gesprungen. Ohne den Klappentext groß zu kennen, habe ich mich in die Geschichte fallen lassen.
Die traumhafte Kulisse wird von dem Schreibstil der Autorin perfekt eingefangen. Urlaubsfeeling inklusive. Ich habe die Landschaftsbeschreibungen und die Atmosphäre sehr genossen. Es wird ein förmlich magisches Szenario geschaffen.
Die eigentlich locker leichte Teenie Geschichte hat auch auf ihre Art und Weise Tiefgang mitgebracht. So wirkte die Geschichte weder Oberflächlich, noch wurde das sommerliche Ambiente zerstören.
Ebenfalls gut haben mir die Protagonisten mit den unterschiedlichsten Charakterzügen gefallen. Wir begleiten die liebe, ruhige und sensible Ella, die toughe und starke Tilda und Mats, der diese Zweierkonstellation crasht. Außerdem begleiten wir die Drei auf ihrer Reise zum erwachsen werden. Das Begleiten dieser Reise hat sehr viel Spaß gemacht.
Tildas Verhalten konnte ich in einigen Situationen nicht verstehen. Sie handelte Ella gegenüber oft ungerecht. Aber gerade damit muss man in einem Jugendbuch eben rechnen. Deswegen hat mich dieser Aspekt nicht groß gestört. Auch das gehört zum erwachsen werden dazu.
Ich habe das Lesen des Buches sehr genossen und habe es in kürzester Zeit verschlungen.
4⭐
Profile Image for kathi.
7 reviews2 followers
May 11, 2021
Die Geschichte ist an sich sehr schön und bildlich erzählt, aber dennoch finde ich die Charaktere teilweise sehr überspitzt. Die eine ist fürchterlich egoistisch (Tilda) und die andere hat ein Selbstwertgefühl, dass so niedrig ist, dass es fast schon absurd ist (Ella). Ich finde es schade, dass das auch am Ende des Buches immernoch so ist und man praktisch keine Verbesserung sieht.
34 reviews1 follower
May 13, 2018
Ich finde das Buch nicht schlecht, lediglich bin ich einfach zu alt dafür.

Dieser Satz beschreibt glaube ich, meine Lesezeit mit dem Roman am Besten.

Die Protagonisten verhalten sich meiner Meinung nach nicht wie Teenager, sondern wie kleine Kinder, die sich gerade um den roten Bauklotz streiten.

Warum muss man nur so eifersüchtig auf seine Freundin sein? Ich kann es nicht so ganz nachvollziehen.

Die Story war eigentlich mega gut, aber ich finde nicht wirklich gut umgesetzt.

Wie gesagt, die Protagonisten waren für mich zu kindlich und naja unreif.

Das Buch war auch recht langweilig. Eigentlich wollte ich es letztes Jahr schon lesen in einer Leserunde, jedoch hätte ich erst später daran teilnehmen können. Daher, dass aber jeder gesagt hat, dass das Buch schlecht ist, wollte ich es dann in der Zeit auch nicht lesen.

Letzten Monat hatte ich richtig Lust darauf und ja ich wurde schon etwas enttäuscht. Dennoch kann es Euch richtig gut gefallen. Vor allem ist das Buch etwas für euch, wenn ihr zwischen 10 und 13 Jahre alt seid. Ich glaube für dieses Alter ist das Buch perfekt.

Für 16-jährige kann ich es wirklich nicht empfehlen.

Aber trotzdem könnt ihr gerne Euer Glück versuchen.


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