Antonius liegt auf dem Platz vor der Kirche. Er hatte die Schmerzen nicht mehr ertragen, die Straße nach Padua war gepflastert und der Wagen hart gefedert. Jetzt liegt er da und sieht den italienischen Himmel. Und er erinnert sich an alles, was ihn hierhergebracht hat, von der Kindheit in Portugal bis in den Orden des heiligen Franziskus. – Michael Köhlmeier erzählt, wie nur er es kann, von einer sehr fernen Zeit, doch er macht uns den Bruder Antonius zum Zeitgenossen. In einer Epoche voller Gewalt fragt sich Antonius, wie kommt das Böse in die Welt? Habe ich etwas dagegen bewirkt mit meinen Reden? Köhlmeier erzählt von dem Menschen Antonius, und der geht uns alle an.
Michael Johannes Maria Köhlmeier ist ein österreichischer Schriftsteller, Musiker und Moderator. Er lebt als freier Schriftsteller in Hohenems und Wien.
In a way that is not often encountered in the lives of the saints, Michael Köhlmeier writes a fascinating biography of St. Anthony of Padua (St. António de Lisboa). Köhlmeier allows him to be a human being.
Es ist mein Fehler gewesen. Zu sehr habe ich mich bei diesem Spontankauf darauf verlassen, dass Michael Köhlmeier auch über ein mir eher unzugängliches Thema interessant erzählen kann. Zu wenig habe ich mich aber für die Lebensgeschichte, die Bibelsprüche interessiert. Nach einem Tag Lesepause konnte ich mich gar nicht mehr richtig an das zuvor Gelesene erinnern. Sogar Michael Köhlmeiers schöne Sprache kam mir hier manchmal etwas anstrengend vor. Während einige Rezensenten großen gefallen an dieser Geschichte finden konnten, musste ich nach kapp 100 Seiten abbrechen.
Genial geschriebene Biografie über Antonius, den Schutzheiligen, der angerufen wird, um Verlorenes wieder zu finden. Er bricht in Padua vor der Kirche zusammen und resümiert über sein Leben. Ich mochte es sehr gerne lesen, auch wenn es nicht ganz leicht zu lesen ist.
Sehr schöne Novelle, gibt Einblick in Antonius von Paduas Leben und Gedanken, in gewohnt schöner Köhlmeier-Sprache. Ich musste mehrmals an Thomas Manns Erwählten denken, auch wenn die Werke doch sehr unterschiedlich sind. Nicht dass es wichtig wäre, aber warum der Mann Verlorenes finden können soll, weiss ich immer noch nicht... ;-)