Nach einer Partynacht im Sommer 1997 wurde die lebensfrohe Nina Asmus tot am Strand von Amrum gefunden. War es wirklich ein Unglück, wie die Ermittlungen des Vorgängers von Hauptkommissar Kuno Knudsen ergaben? Zum zwanzigsten Jahrestag von Ninas Tod planen die damaligen Freunde eine Gedenkparty. Am Morgen dieses Tages findet ein Mitglied der Clique eine Flaschenpost am Strand, wie es scheint, ein Geständnis von Ninas Mörder. Und: Der Unbekannte kündigt an, weiter töten zu wollen. Bei ihren Ermittlungen stoßen Kuno Knudsen und sein Kollege Arne Zander auf Erinnerungslücken, Mauern und Widersprüche. Plötzlich zeigt der Mörder, dass er es ernst meint.
Ein solider Krimi mit ein paar Schwächen. Nicht immer konnte ich die Handlungsweise der Charaktere nachvollziehen, dennoch hat mich das Buch im Großen und Ganzen gut unterhalten. Ein Pluspunkt ist das Setting, da die Geschichte auf Amrum spielt und ein wenig von dieser Inselstimmung rüberkommt. Die ganze Handlung ist relativ einfach und schnörkellos; da hätte ich mir manchmal ein paar überraschende Wendungen gewünscht.