Was hat es mit dem geheimen Zeitreise-Experiment von Quentin Kurtz auf sich? Weshalb wurden er und seine Tochter Aurora vom CIA gesucht? Und wohin verschwanden die beiden vor mehr als 30 Jahren spurlos? Als die drei ??? sich dieses mysteriösen Falles annehmen, scheinen die Gesetze der Logik außer Kraft zu treten: Denn plötzlich steht die verschollene Aurora leibhaftig vor ihnen - ohne auch nur einen Tag gealtert zu sein ...
Da André Minninger für mich zu den besseren der drei ???-Autoren gehört und ich sein letztes Buch in der Reihe wirklich toll fand, war dieser Band hier eher enttäuschend. Was ich aber auch hier mochte, ist seine Lust, immer mal wieder etwas Neues auszuprobieren (auch wenn das dann teilweise ins Absurde geht und er gerade daran seinen Spaß zu haben scheint). Das Thema Zeitreise kam ja noch nicht so wirklich oft vor, außer in den Kurzgeschichten. Der Fall selbst ist allerdings trotzdem recht klassisch und insgesamt nur in Ordnung.
Was mich wirklich gestört hat in dem Buch (und weshalb ich ihm nur 2 statt 3 Sternen geben kann) sind die Dialoge und die Charakterisierung der drei. Die sind einfach alle nur so dahin geschludert, alle klingen gleich und sind nicht auseinander zu halten, wenn die Namen nicht davor stünden. Dass Justus komisch konstruierte Sätze voller Fremdworte und altmodischer Bezeichnungen benutzt ist nicht nur in Ordnung sondern genau richtig, aber Peter..?!? Echt schade, da hätte ich mir gewünscht, dass sich Minninger mehr Mühe gibt die Figuren zu treffen.
Janu was soll man da noch gross sagen.. Indirekt sogar zwei Fälle, doch der erste ist langweilig und nichts neues und der zweite weit weiter am weitesten hergeholt? Besonders das Ende fand ich nur doof. [20.04.2019]
Kurz und knapp: langweilig, vorhersehbar und lieblos. Der Fall war wirklich sehr banal, die Auflösung ohne einen Funken Überraschung. Nur das Ende war etwas abseits des Standards.
Was ich besonders störend fand, waren die völlig uncharakteristischen Dialoge, besonders von Peter und die sehr extreme Homo-Anspielung Peter/Jeffrey. Bisher wurde das Verhältnis ja bewusst offen gelassen, so konnte sich jeder Leser selbst entscheiden, wie viel er da reininterpretiert, diesmal war es für mich aber einen Zacken zu deutlich und eindeutig. Und das bereits auf der dritten Textseite (Seite 9) Rechtschreibfehler zu finden sind, wirft ein schlechtes Licht auf Lektor und Verlag.
Ein 08/15-Fall, der nicht so innovativ ist, wie der Titel vorgaukeln will.
Diese Folge habe ich gestern das erste Mal angehört, obwohl sie schon länger auf meinem Stick geschlummert hat. Insgesamt fand ich die Folge eigentlich ganz gut, endlich mal wieder ein bisschen mehr Interaktion der Drei ??? (vor allem Peter fand ich dieses Mal richtig gut), und ein Fall, der richtig spannend und originell angefangen hat. Nur leider ist passiert, was irgendwie bei allen Fällen ab so ca. Folge 120 passiert: die Auflösung bringt den ganzen Fall-Ballon mit einem feucht-ekligen Furzgeräusch zum Platzen. Warum kann man nicht einfach mal wieder eine ganz banale Krimistory schreiben und diese dann dafür richtig gut vertonen bzw. eine richtig gute Geschichte draus machen. Das würde ich mir mal wieder wünschen.