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Mawuria-Saga #1

Schattensplitter: Prinzessin von Mawuria

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Der Mut einer Prinzessin,
das Herz eines Knappen
und die Liebe eines Fürsten...

Jorana kann nicht fassen, was ihr Vater von ihr verlangt: Sie soll nach Jahren der Freiheit an den Hof des Glaspalastes zurückkehren und darauf warten, dass die Fürsten der Schatteninsel sich in den Schattenspielen ihre Gunst erkämpfen. Doch sie hat weder Interesse daran, Prinzessin zu sein, noch, zu heiraten. Kurzerhand stellt sie sich selbst den gefährlichen Prüfungen der Schattengöttin, nichts ahnend, dass sie der dunklen Macht damit den Weg zurück in die Welt der Menschen ebnet. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, der das Schicksal der Bewohner von Mawuria für alle Zeit besiegeln könnte.

392 pages, Kindle Edition

Published June 30, 2017

14 people want to read

About the author

Katharina Groth

24 books9 followers

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Community Reviews

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1 (4%)
Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Aleshanee.
1,722 reviews126 followers
June 8, 2016
Meine Meinung

Von Katharina Groth habe ich ja schon die Centro Trilogie gelesen, eine Dystopie, die mir sehr gut gefallen hat. Da musste ich natürlich auch bei ihrem neuen Buch zugreifen, vor allem, weil mich auch das wunderschöne Cover sofort angesprungen hat!

Mit der lockeren und flüssigen Schreibweise kam ich wunderbar zurecht und man fliegt regelrecht durch die Seiten. Es hätte dabei aber gerne noch ein bisschen ausgefeilter sein können - auch wenn das Tempo gut voranging war es mir an manchen Stellen zu oberflächlich. Dadurch hat es mir an der Atmosphäre gefehlt, um richtig in die Geschichte einzutauchen.
Die kurzen Kapitel und vielen Perspektivwechsel waren anfangs noch etwas verstrickt, aber ich hab dann doch recht schnell in die Geschichte reingefunden.

Die Insel Mawuria und die Schattenmagie sind mir noch ein bisschen fremd geblieben, obwohl man gegen Ende doch etwas mehr Einblick bekommt. Das Königshaus in Survia, die verschiedenen Reiche, das Schattenorakel und die ganzen Charaktere und Namen waren mir anfangs zu unübersichtlich, hat sich aber im Laufe der Handlung eingespielt, so dass man einen guten Überblick erhält. Außerdem gibt es vorne im Buch eine Landkarte, auf der man den Weg sehr schön verfolgen kann.
Die Schattentiger haben mir ganz besonders gut gefallen, die ich mir durch die Beschreibung sehr gut vorstellen konnte. Genauso die besondere Verbindung zu ihrem Reiter - ich hätte auch gerne so eine "Hauskatze" :)

Die Hauptprotagonistin Jorana ist ein sehr störrisches und dickköpfiges Persönchen, die für mich eher einem trotzigen Kind gleicht. So richtig warm geworden bin ich mit ihr nicht wirklich. Sie handelt verantwortungslos, egoistisch und glaubt immer im Recht zu sein, ohne groß darüber nachzudenken. Es dauert lange, bis sie endlich der Wahrheit ins Auge sieht.
Serena dagegen, die "böse Königin", hat mir fast ein bisschen leid getan durch ihre Vergangenheit. Ihre herrschsüchtige Veranlagung gepaart mit der ständigen Zurückweisung lässt sie finstere Pläne schmieden, von denen nicht einmal der König ahnt.
Mathis mochte ich von Anfang an. Ein sehr beherzter, humorvoller Fürst aus Norm, der aber auch seine Ecken und Kanten hat. Sein Zwang zur höfischen Etikette und Pflichterfüllung fand ich etwas anstrengend und auch seine ständigen Wutausbrüche. Das haben übrigens alle drei gemein, denn sie sind ständig genervt und aufbrausend, was mir manchmal ein bisschen zu viel war.

Geral ist mein Liebling. Als Diener der Königin verkriecht er sich gerne hinter dem Wissen der Bücher aus der Bibliothek, aber gewisse Umstände zwingen ihn mit auf eine Reise, bei der er eine stetige Entwicklung durchmacht. Er ist sehr ängstlich, beweist aber immer wieder seinen Mut und es hat mich oft geärgert, dass gerade Mathis ihn so abschätzig behandelt.

Interessant fand ich vor allem auch die Gegenüberstellung von Jorana und Mathis. Einerseits die sorglose Leichtigkeit, die Freiheit, alles zu tun, was man möchte und andererseits den Zwang der Verantwortung, das Gewissen, das einen zur Pflicht ruft. Hier gilt wie überall im Leben: eine gesunde Mitte zu finden!

Alle vier sind involviert in die Schattenspiele, bei denen es um die königliche Nachfolge von Mawuria geht. Erst nach und nach erfährt man, was es damit auf sich hat, welche Rolle das Schattenorakel spielt und welche Gefahren tatsächlich drohen. Hier fand ich die Ideen für die Aufgaben sehr originell, auch wenn alles manchmal recht schnell abgehandelt wurde. Da hätte ich gerne noch ausführlicher darüber gelesen.

Fazit

Ein großes Abenteuer in einem sagenhaften Land voller Zauber und kniffliger Verwicklungen, das sehr unterhaltsam zu lesen ist. Ein bisschen mehr Orientierung über die Zusammenhänge hätte ich mir gewünscht und etwas intensivere Momente, um besser in die Atmosphäre eintauchen zu können.

© Aleshanee
Weltenwanderer
Profile Image for Tilly Jones.
175 reviews6 followers
October 9, 2017
Inhalt / Meinung

Es war einmal eine Leserin, die schlug ein Buch auf …

… und fand sich in einer neuen Geschichte von Katharina Groth wieder. Die mutige Leserin wusste nicht, was alles auf sie zukommen sollte, denn bisher war die Autorin eher unter „Dystopie“ zu finden. Aber die mutige Leserin scheute sich nicht, raffte ihre Schmusedecke zusammen und machte sich auf die Reise nach Mawuria, um herauszufinden, ob Katharina auch im Genre Fantasy glänzen konnte. Es sollte eine anstrengende, beschwerliche, schweißtreibende, heiße, kalte, schnelle, kurze, fremdartige, bunte, traurige Reise werden, in der unsere Leserin nicht nur neue Freunde fand …


Es war einmal eine Königin, die hasste ihre Stieftochter wie die Pest …

„Schattensplitter“ fängt da an, wo so manch andere Geschichte aufhört. Bei Hass, Trennungen und Zwietracht, der sich wie ein Geschwür durch die komplette Geschichte zieht, Wurzeln schlägt und sich ausbreitet, bis er nicht mehr zu zerstören ist. Man merkt schon im Einstiegskapitel, dass man hier keine lustige Sonnenschein-Fantasy-Glitzereinhorn-Geschichte vor sich hat, denn unsere Hauptprotagonistin, Jorana, und ihre Stiefmutter sind sich mehr als „nicht zugetan“. Schon im ersten Satz war ich in der Geschichte drin und sah Konflikte auf mich zukommen, die größer waren, als ein Gebirge. Gekonnt bringt Katharina Groth die Randkonflikte auf den Tisch und zeigt mir als Leser, dass manche Entscheidung besser nie getroffen hätten werden sollen. Ich lernte meine Bezugscharaktere kennen, verband mich mit ihnen und sie ließen mich nicht wieder gehen.


Es war einmal eine Prinzessin, der ging es gepflegt am Ar*** vorbei, dass sie Prinzessin war …

Jorana. Die liebenswerte, aber total verwöhnte und verzogene Prinzessin von Mawuria. Sie liebt ihr Leben, geht auf in dem was sie tut und steht zu ihrer Meinung. Ja, sie hat eine eigene Meinung als Prinzessin. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass sie nicht im Schloss aufwächst, sondern mit ihrem Vater durch die Lande reist. Neben ungehobelten Männern aufwächst, gerne mal einen trinkt und hübsche Kleider genauso sinnvoll findet wie gute Manieren und Besteck zum Essen. Kurz gesagt: Ich liebte sie von ganzem Herzen und das von Anfang an. Sie war eine junge Frau mit Persönlichkeit! Nichts flaches und klischeebehaftetes. Jorana stand zu ihren Problemen und ging sie an wie ein Mann. Auch wenn ihr Weg nicht immer auf Zustimmung fand und sie selbst es nie leicht hatte, stellt sie sich ihrer Aufgabe, ihrem Schicksal, und versucht, das Beste daraus zu machen. Zu Anfang ist sie sehr uneinsichtig und engstirnig, ein bisschen arrogant und egoistisch, aber je länger ihre persönliche Reise dauert und je mehr sie von ihrem eigenen Land sieht, verändert sie sich. Sie versucht am Ende noch immer, ihre Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, aber nicht mehr auf Kosten anderer.


Es war einmal (k)eine Prinzessin, die in ihrer dunkelsten Stunde, die mutigsten und ehrlichsten Freunde fand …

Natürlich geht eine Prinzessin nie allein auf eine Reise, auch wenn sie keine sein will, lässt da das Schicksal nicht mit sich reden. Jorana geht es da nicht anders und an ihrer Seite steht ihr Knappe Geral. Vom Leben gezeichnet, kämpft er selbst mit seinem Schicksal und durchlebt wohl von allen die größte und tiefste Veränderung. Geral ist ein scheuer, junger Mann, der vom eigenen Vater geschnitten wird und im Grunde nicht mehr wert ist, als der Dreck im Schlosshof. Erst als er Jorana kennenlernt, die ihn wie einen Menschen behandelt, merkt er, dass viel mehr in ihm steckt, als alle Welt ihm weißmachen wollte. Geral ist mutig, ehrlich, clever und einer der besten und interessantesten Charakter der Geschichte. Erst dachte ich, dass ja jede Prinzessin ihren Knappen braucht, aber das hier ist viel mehr als das. Es sind Freunde, die sich zusammen gegen das Schicksal stellen und egal, was für Steine ihnen in den Weg gelegt werden, sie sind beide bereit für alles, was da noch kommen mag! Alle Figuren, egal wie nebensächlich oder klein sie erschienen, waren real! Sie hatten Sorgen, Probleme, waren glücklich und traurig. Sie hatten eine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Es waren Buchcharaktere in 3D.


Es war einmal ein Schatten, der sich über die Welt legte und das Licht angriff …

Die Welt, die Katharina Groth hier erschaffen hat, ist einmalig! Ich bin ehrlich, mit Fantasy hab ich es nicht wirklich und meistens komme ich wirklich schwer in die komplett neu ausgedachten Welten rein. Nicht so hier! Ohne Probleme fand ich mich in Mawuria zurecht. Die Autorin zaubert mit Worten die aus reiner Magie zu bestehen scheinen Bilder in meinen Kopf, sodass ich in der Geschichte versank und fühlte, was die Figuren fühlten. Spürte den Sand auf meiner Haut, die Sonne in meinem Gesicht und den Schmerz in der Brust. Ich sah die Schattentiger, ritt auf einen und streichelte sie ohne Unterlass. Schattenmagie umgab mich, kühles Schattenglas war so faszinierend, dass mich nur die Schattengöttin davon ablenken konnte.
Nicht ein einziges Mal fühlte ich mich von den Infos dieser neuen Welt erschlagen, denn ich wurde ganz langsam herangeführt. Sah, was die Figuren sahen und alles, was neu für mich als Gast in Mawuria war, lernte ich im Laufe des Textes kennen. Und lieben. Am Ende fühlte es sich an, als würde ich schon immer in diesem einzigartigen und wundervollen Land leben. Ich war bereit, alle seine Geheimnisse zu ergründen und bin mir sicher, dass diese Welt noch viel von sich hören lassen wird.


Es war einmal eine Geschichtenerzählerin, die viele Gesichter hatte …

Ich wusste ja, dass Katharina Groth eine talentierte Dystopie-Schreiberin ist und war doch etwas skeptisch, als ich hörte, nun kommt Fantasy! Aber … SIE KANN ES! Ich kenne jede Geschichte von der Autorin und was ich im Verlauf ihrer Karriere lesen durfte, wird von Buch zu Buch besser! Der Schreibstil ist immer passend zur Geschichte, der Erzählstil zieht den Leser zwischen die Worte und lässt sie nicht mehr gehen! Ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll, außer: macht euch selbst ein Bild und lest ihre Bücher?!
Nein, im ernst. „Schattensplitter“ ist eine reine Fantasygeschichte, die so harmonisch abgestimmt ist, dass man denken könnte, die Autorin war selbst dort und hat alles, was sie uns Lesern erzählt, mit eigenen Augen gesehen. Die einfachsten Dinge, wie eine Holzkiste, werden zu magischen Schatztruhen, die den Leser locken und reizen.

Liebe Autorin, willkommen im Fantasy-Genre, wir hoffen, Sie sind gekommen um zu bleiben!


Es war einmal ein Ende, das kein Ende sein wollte …

Genau wie Jorana keine Prinzessin ist/war/sein wollte, ist das Geschichts-Ende kein Ende, sondern eine Pause. Eine Unterbrechung, eine Luft holen, ein Aufblähen der Probleme, die Ruhe vor dem Sturm, die Stille vor dem finalen Angriff. Als ich das Ende „hinter mir hatte“ (Warum ist es schon vorbei???^^) dachte ich zuerst: „Oookay, irgendwie hatte ich es mir epischer vorgestellt…“. Dann kam die Erkenntnis: Es ist ja gar kein Ende! Es ist ein Staffelfinalencliffhänger! Es ist ein Reihenhöhepunktsminifinale!

Es! Ist! Noch! Nicht! Vorbei!

Denn die Figuren mussten zu diesem Punkt kommen, mussten am Ende sein, mussten sich finden und verlieren, denn nur so finden sie die Kraft, um sich dem wahren, epischen Ende zu stellen. Und wie ein verdammt schlauer Mann einmal sagte: „Am Ende wird alles gut. Wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende!“ (Oscar Wilde)

Fazit

„Schattensplitter“ ist keine Geschichte. „Schattensplitter“ ist die Erfahrung, viele Leben zeitgleich zu erleben. Es ist wie Urlaub in einer anderen Welt, wie ein Kampf um das eigene, selbstbestimmte Leben. „Schattensplitter“ ist der Anfang, vom dem ein Ende noch lange nicht in Sicht ist. Es ist viel mehr als eine Geschichte. Ist für uns Leser die Möglichkeit, viele neue Freunde zu finden, Mawuria kennen zu lernen und niemals wieder von dort fort zu wollen! „Schattensplitter“ ist für mich der Beginn einer ganz großen, epischen Reihe, von der ich viel Erwarte und bei der ich noch Großes kommen sehe!
Profile Image for Winniehex.
1,227 reviews8 followers
November 12, 2017
Das Werk von Katharina Groth habe ich schon einige Tage in den Sozialen Medien beobachtet, da Sie es dort vorgestellt hat, daraufhin habe ich mich bei einer Leserunde dafür angemeldet und auch den Zuschlag erhalten.

„Schattensplitter-Prinzessin von Mawuria“ ist der erste Teil von einer Dilogie.

Die letzten Jahre wanderte Jorana, die Prinzessin durch ihr Land. Als dann plötzlich die Schattenspiele ausgerufen werden. Leider muss Jorana zur Ihrer „verhassten“ Stiefmutter zurück. Aber es sind nicht nur die Schattenspiele die auch die Prinzessin warten, sondern auch ein Mann und ein Thron…aber ob Sie das wirklich schon alles will?

Die Autorin hat sich große Mühe damit gegeben, eine phantastische Welt für den Leser zu erschaffen. Sie ist voller Magie, Mythen und so fantasievoll, dass man sich einen guten Eindruck von der Welt in Mawuria vorstellen kann.

Es ist am Anfang schwierig mit so vielen Namen auf einmal klar zu kommen, aber wenn erstmal sich eingelesen hat, dann ist das Buch wirklich toll geschrieben. Denn Sie hat sich viel Mühe gegeben, jeden Charakter gut auszuformulieren, so dass man sich jeden einzelnen gut vorstellen kann.

Die Handlung kann man eigentlich gut nachvollziehen und es kommt auch kein Lese Stau auf. Wobei ich es dann manchmal ein Tick zu schnell fand und dann kam wieder Stellen wo sich alles getummelt hat.



Fazit:

Der erste Teil der Schattensplitter Dilogie war aufregend und schön zu lesen, dennoch fehlte mir so ein bisschen mehr Gefühl. Dann diese Namenhäufig fand ich sehr anstrengend, deswegen muss ich leider einen Punkt abziehen. Katharina Groth hat sich sehr viel Mühe mit dem Auftakt gegeben und ich hoffe sehr, dass der zweite Teil gut anschließen wird.
Profile Image for dieSeitenfluesterer- unserBuchblog.
203 reviews7 followers
May 25, 2016
Am 12. April 2016 erschienen ist „Schattensplitter – Prinzessin von Mawuria“ der erste Teil einer Duologie. Das Werk stammt aus der Feder von Katharina Groth und wurde auch von dieser selbst verlegt.

Jorana hatte noch nie ein gutes Verhältnis mit ihrer Stiefmutter. Als die Schattengöttin des Landes zum Kampf aufruft, kommen alle Fürsten der umliegenden Lande.
Aber die junge Prinzessin möchte ihr Leben selbst in die Hand nehmen und so entschließt sie sich selbst dem Kampf anzutreten.
Doch dunkle Mächte sind am Werk und allein kann sie nicht gewinnen …

Mit sehr viel Freude stellte die Autorin Katharina Groth, ihr Werk in den Sozialmedia vor. So wurde auch ich auf dieses aufmerksam.
Was mir zuerst auffiel, dass es eine sehr fantasielastige Geschichte werden würde, die mit zahlreichen Elementen von Magie und mystischen Gegebenheiten, den Leser unterhalten wird.
Jorana für durch ihre Geschichte, doch schnell wird einem klar, mit ihr wird man nicht warm werden, wenn sie nicht diese zickige Art ablegt. Auf der einen Seite kann man ihre Beweggründe nachvollziehen. Sie soll einen Tribut geben, obwohl sie nie was mit der Schattengöttin am Hut hatte.
Und sie möchte, wie jedes junge Mädchen, selbstbestimmen, wie ihr Leben verläuft. Ihr Vater, der König des Landes, ist ihr keine große Hilfe.

Auch wird der Leser auf ihre Stiefmutter Serena treffen, welche sich schon lange von ihrem Mann abgewandt hat und mit seiner Erlaubnis, in ihrem Teil des Reiches, regiert.
Diese hat alles, was eine Stiefmutter haben muss. Sie ist schön und wird von den Männern vergöttert, verabscheut ihre Stieftochter und zeigt ihr das auch in jedweder Szene, in derer sie aufeinandertreffen.
Spannung kommt mit dem Beginn der Spiele in die Handlung. Denn Rätsel müssen gelöst und Aufgaben dazu bewältigt werden.

Hier werden kleine Nebenrollen zu großen Helden und so habe ich den Krüppel Geral fest in mein Leserherz schließen können. Im Schloss ist er nur Dreck, so wird er auch immer behandelt. Auf der Reise mit Jorana wird er sich immer wieder beweisen können, denn sein Vater ist der Bibliothekar im Schloss und Geral deswegen sehr belesen.
Auch der Fürst Mathis, welcher Jorana oft in ihre Schranken weist und ja, auch das Herz an manchen Stellen hüpfen lässt, wird ein Wegbegleiter.

Schattentiere und Magie warten in jedem Kapitel, sodass es eine runde Sache wird und die Reise mit vielen anschaulichen, witzigen, traurigen und natürlich spannenden Szenen gespickt ist.
Leider wurde meine Lesefreude immer wieder von der Zickigkeit und dem Egoismus der Prinzessin gedämpft, welche von Mathis schnell als verzogenes Kind beschrieben wird – so kam sie mir auch vor.
Dennoch merkt man wieder Katharina Groths Herzblut für das Werk und ist gespannt, wie der Kampf ausgehen wird und ob vielleicht sogar der junge Fürst Mathis am Ende das Herz der Prinzessin bekommt.

„Schattensplitter – Prinzessin von Mawuria“ ist ein gelungener Auftakt mit vielen fantasievollen Elementen und Figuren, die aus ihrem eigenen Schatten herauszutreten lernen!

Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog...
Profile Image for Becky.
197 reviews6 followers
August 10, 2016
Der erste von zwei Bänden der Dilogie „Schattensplitter“ von Katharina Groth hat es in sich und darauf sollte man gefasst sein, wenn man den Fantasy-Roman lesen möchte. Ich selbst habe nichts gegen viele Schauplätze, Kreaturen und ausgearbeitete Charaktere, daher war es für mich sehr spannend und unterhaltsam dieses Buch zu lesen. Wer jedoch Schwierigkeiten bei der Verarbeitung von sehr vielen Informationen hat, sollte sich gut wappnen.

Jorana ist die weibliche Hauptprotagonistin in dem Buch und die Prinzessin der Schatteninsel Mawuria. Sie hat sehr lange Zeit ein freies Leben an der Seite ihres Vaters geführt und ist ziemlich dickköpfig und vogelfrei. Als sie nun, im heiratsfähigen Alter, in das Schloss zu ihrer Stiefmutter zurückkehrt tritt sie zu den Schattenspielen an. Diese sind eigentlich nur für die Fürsten gedacht, die um ihre Gunst kämpfen.

An der Stelle kommt auch die Schattengöttin ins Spiel, die regelmäßig Opfer fordert. Die Göttin ist so boshaft, dass ich jetzt noch eine Gänsehaut kriege, wenn ich an ihre Taten denke. Doch Jorana hat in diesem Buch treue Weggefährten die ihr in jeder Lebenslage helfen. Zum einen Geral, ein Bediensteter der Königin, der einfach großartig ist. Und dann wäre da noch Mathis, ein Fürst der die Führung des Landes sehr ernst nimmt, der mir von Anfang an sympathisch war. Mein persönliches Highlight waren jedoch die Schattentiger. Wie neidisch ich doch auf Jorana war, dass sie so einen hat.

Der Schreibstil von Katharina Groth ist flüssig und leicht, ihre Zeilen gefüllt mit Informationen, vielen Details und witzigen sowie sehr ernsten Dialogen. Geschrieben wurde das Buch aus der verschiedenen Perspektiven an deren Wechsel man sich zunächst gewöhnen muss, es dann aber leicht unterscheiden kann.

Ich freue mich in jedem Fall auf den zweiten Band, denn ich möchte wissen ob Jorana und ihre Gefährten die Schattenspiele überstehen und ob aus Jorana möglicherweise doch noch eine gute Königin werden kann ;-)
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