Falls ich diesen Wahnsinn überlebe, träume ich nie wieder von einer einsamen Insel…Die Freude war groß, als mich Falk auf die Yacht seines Vaters einlud. Der Trip sollte ein Wiedersehen unserer alten Clique werden, also ließ ich alles stehen und liegen und machte mich auf den Weg.Auf der Yacht genoss ich das Leben in vollen Zügen, bis sich auf hoher See ein fremdes Boot an unsere Fersen heftete. Der Überfall folgte auf dem Fuße.Wir erwachten an einem unbekannten Strand – hinter uns nichts als dichter Dschungel. Wir dachten, es könnte nicht schlimmer kommen. Doch es kam schlimmer. Viel schlimmer…Willkommen auf tödlichem Territorium, wo der Mensch am unteren Ende der Nahrungskette steht!Weitere Bücher des - Urlaub in der Apokalypse 1-7- Über uns der Mond- Asphaltteufel- Ratten in der Stadt- Du stirbst im Regen- Opfertränen
Ok. Ich habe „Urlaub in der Hölle“ vorher gelesen. Daher wusste ich, worauf ich mich bei H. Krell einlasse. Acht Freunde auf einer Yacht im gemütlichen Südsee Urlaub. Das das nicht lange so bleibt war klar. Krell nutzt eine recht lockere Jugendsprache um seine Bücher zu verfassen. Der schreibstil passt zur Sprache. In manchen Teilen des Buches ist ein leicht ordinärer Klang herauszuhören, was zugegebenermaßen zum Buch passt. Der Inhalt ist vorhersehbar. In vielen Teilen zu offensichtlich. Ich möchte nicht Spoilern, daher werde ich nichts von der Geschichte erzählen. Am Anfang hat es mich ein wenig an King Kong auf seiner Insel erinnert. Später eher an „Die Insel des Dr. Muoro“ von Wells. Das Grauen ist spürbar. Zum Glück werden alle offenen Fragen am Ende gelüftet.
Ich kopiere mal meine Amazon-Rezension hier rüber:
Stefan Krell kenne ich von seiner Reihe "Urlaub in der Apokalypse", deren ersten Band ich regelrecht verschlungen habe. (Und die nächsten Bände folgen noch, wenn mein Bücherstapel wieder abgenommen hat.) Als Prime Reading mir also noch einen Roman des Autors anbot, schlug ich sofort zu - und ich habe keine einzige Sekunde bereut. Sicher, im ersten Kapitel war ich nicht sonderlich angetan von der Geschichte, aber das ahnte ich bereits, deswegen blieb ich dran. Kaum landen die Charaktere auf der Insel, beginnt dann auch schon eine spannende Handlung, deren Wendungen mich nicht selten überrascht haben (keine Spoiler, keine Sorge). Ich war kaum in der Lage, meinen Kindle aus der Hand zu legen oder - falls ich es doch tun musste - nicht darüber nachzudenken. Besonders was genau diese Kreatur sein mochte, verfolgte mich in Gedanken. (Mein Headcanon ist, dass diese Kreatur der Prototyp für die Zombies aus "Urlaub in der Apokalypse" ist, aber natürlich besteht keine bestätigte Verbindung.) Die Gedanken und Emotionen des Hauptcharakters fand ich sehr nachvollziehbar für seine Lage, sympathisch wurde er für mich besonders dadurch, dass er oft Vergleiche zu Horrorfilmen zieht (ohne dabei einen solchen beim Namen zu nennen), ich mag so etwas.
Meine einzigen beiden Wehrmutstropfen sind die (sehr seltenen) Rechtschreibfehler, und, was viel schwerer wiegt, das etwas überhastete Ende. Ich verstehe, warum Krell gerade da den Schlusspunkt wählte (schon allein der Epilog verrät das definitiv), aber es ließ mich dennoch ein wenig unzufrieden zurück.
Das sollte aber niemanden davon abhalten, in dieses Werk hineinzusehen, denn es ist sehr spannend und auch interessant geschrieben. Wie erwähnt bereue ich keine einzige Sekunde, die ich hiermit verbracht habe. Ich freue mich auf weitere Romane dieses großartigen Autors.
Ein Horror Roman - nach langer Zeit mal wieder etwas gruseliges und spannendes zu lesen. Und der Titel entaeuschte mich nicht!
Eine bunt gemischte Gruppe von jungen Paaren, die sich urplötzlich auf einer scheinbar einsamen Insel wiederfinden. Und die dort dem Grauen begegnen, das man sich nicht vorstellen möchte.
Durchgängig spannend von der ersten bis zur letzten Seite, die Beschreibung einzelner Szenen so lebhaft, dass das Kopfkino nonstop zu tun hatte. Und ein für mich doch überraschendes Ende, das ich eher nicht erwartet hatte! Das Buch gewinnt vielleicht keinen hochtrabenden Literatur-Preis, aber wer sich einige Stunden mit Gänsehaut und Nervenkitzel in die Bettdecke einkuscheln möchte, der macht hier absolut nichts falsch!
Geschichte mittelmäßig, aber spannend, man will weiter lesen, da man erfahren möchte, was mit den Protagonisten passiert; Schreibstil nicht gut und sehr schnell nervend, vor allem, wenn man viel am Stück liest; da es insgesamt aber recht spannend ist gibt es drei Sterne