1671 heiratet Liselotte von der Pfalz Herzog Philipp von Orléans, den homosexuellen Bruder von König Ludwig XIV. Ihre Eindrücke am französischen Hof hielt sie in zahlreichen Briefen fest. Diese kritische, urwüchsige und oft auch derbe Korrespondenz ist die Grundlage dieses ebenso amüsanten wie aufschlussreichen Buches.
Es ist eine gute Biographie, auch der historische Kontext hilft enorm beim Lesen. Was mich jedoch gestört hat, war dass Liselottes Briefe immer wieder in Sätze eingebaut wurden, anstatt sie getrennt zu schreiben. Die moderne Sprache und ihre haben dazu geführt, dass mein lesefluss stark unterbrochen wurde.