Ich habe immer weiter gelesen, weil ich wissen wollte, warum das Buch auf die Shortlist des Buchpreises kam.
Nun, ich kann es nicht fassen, dass die Kritik auf so ein Erinnerungkitsch reinfällt. Und diese irritierende Suspens-Technik, die Spannung wir so lange aufgebaut - am Ende fragt man sich worum das ganze Geschrei. Soll das echt ein Trauma sein, dass zwei Kinder im Keller erschreckt wurden? (Wobei ihnen sonst nicht passiert ist!) Ach, wären sie danach zur Therapie gegangen, wäre alles wieder gut geworden!
Und die Geschichte darüber, dass Helene im Bruder ihres Mannes verliebt war, da er aber ein Nazi war und im Krieg gestorben ist, hat sie (ersatzweise ?) mit seinem Frontkameraden geschlafen (diesmal ein Faschist), gleich nachdem er ihr erzählt hat, dass er im Krieg ganze Familien umgebracht hat. Eigentlich kein Wunder, Helene war ja Freundind mit Goebbels Kindern (ich habe mir das nicht ausgedacht!).
Eigentlich kommt die ganze Absurdität der Geschichte erst in der Zussamenfassung zum Vorschein. Wie gesagt: Erinnerungskitsch.