Für Mason bricht eine Welt zusammen, als seine große Liebe auf unerklärliche Weise verschwindet. Zwischen Trauer und Erinnerung begegnet Maeve ihm in seinen Träumen und gemeinsam mit seinem Hund Hope sucht er in den Wäldern Montanas nach ihr - ohne zu wissen, dass Maeve zwischen den Gestalten wandelt und in einer anderen Welt wichtiger Teil einer großen Vorsehung ist.
Cover: Das Cover kann man nur als zauberhaft und magisch bezeichnen. Es passt nicht nur sehr gut zur Geschichte, sondern macht mit der Farbgestaltung und dem Leuchten auf sich aufmerksam, sodass man neugierig auf die Geschichte wird und sicher nicht dran vorbeigehen kann.
Inhalt: Inhaltlich bot "Seelenlicht" eine schöne Liebegeschichte mit seichter Fantasy. Auf der einen Seite verfolgt man Masons verzweifelte Situation durch den Verlust seiner Frau, während man auf der anderen Seite Maeve plötzliches Leben als Gestaltenwandlerin verfolgt. Insgesamt war die Geschichte gut durchdacht und auch unterhaltsam von Anfang bis Ende, sodass ich Spaß am Lesen hatte. Doch aus meiner Sicht hätte mehr herausgeholt werden können. Manche Situationen wurden für mich zu schnell durchgezogen und auch Überraschungen beinhaltete es nicht wirklich. Deswegen würde ich "Seelenlicht" als gelungene, solide Geschichte bezeichnen, wo aber noch Potenzial nach oben gegeben ist.
Charaktere: Prinzipiell gefielen mir die Charaktere gut, denn sie passten zur Geschichte und wurden von der Autorin authentisch gestaltet. Vor allem mit Mason und Maeve fühlt man besonders mit, da sie im Fokus der Geschichte stehen. Ich mochte Mason von Anfang an mit seinem großen Herz und seiner bedingungslosen Liebe. Mich konnte vor allem seine zurückhaltende Art überzeugen. Maeve hüllt sich vor allem zu Beginn in Geheimnisse, sodass man sie erst im Verlauf der Geschichte besser kennenlernt. Sie war genauso herzlich wie Mason, hatte aber doch eine ängstlichere Art an sich. Die Nebencharaktere wie Heather und Ben, sowie Meaves Wandler Freunde handelten für mich zwar ebenso authentisch, aber ich hätte mir mehr Tiefe auch für sie gewünscht. Mehr Hintergrundinfos und tiefgehendere Gespräche hätte ich das sehr nützlich gefunden.
Schreibstil: Stilistisch merkte ich der Autorin ihre Liebe zum Schreiben auf jeden Fall an. Sie gab vor allen den Protagonisten Mason und Meave viel Raum und durch ihre auktoriale Erzählweise konnte ich beide Handlungsstränge gut verfolgen. Es ließ sich auch sehr angenehm und flott lesen. Ich empfand die Beschreibungen und Dialoge ausreichend, um sich gut in das Geschehen hineinversetzen und es sich bildlich vorstellen zu können.
Fazit: "Seelenlicht - Im Zeichen der Verborgenen" schenkte mir auf jeden Fall schöne Lesestunden. Es hatte eine gute Grundidee, die gerade Fans von Gestaltenwandlern wie mich begeistert. Leider fehlte mir etwas die Tiefe. Es war schöne, seichte Unterhaltung, aber man hätte aus meiner Sicht etwas mehr rausholen können, was es perfekt gemacht hätte. Somit ist es vor allem für einen Debütroman eine solide Leistung, auf die die Autorin stolz sein kann und die ich euch empfehlen kann, wenn ihr Lust auf eine leichte Geschichte habt!
Mir fällt es schwer die passenden Worte für dieses Buch zu finden. Das Cover und der Buchschnitt, den es extra für die Frankfurter Buchmesse gab, haben mich direkt angesprochen und nach dem Klappentext habe ich dann zugeschlagen. Ich liebe Geschichten über Gestaltwandler! Die Grundidee und das Setting haben mir auch super gut gefallen, allerdings wirkte das Buch durcheinander und nicht ausgefeilt. Die Umgebung konnte ich mir bildlich vorstellen, die Personen leider nicht. Es gab häufige Perspektivenwechsel, die teilweise wenig Sinn gemacht haben und zum Ende so unübersichtlich wurden, dass ich dem Handlungsverlauf kaum noch folgen konnte. Ebenfalls haben die Rechtschreibfehler gegen Ende zugenommen. Auch den Charakteren hat es an Tiefe gefehlt. Drei davon waren für diesen ersten Bänden meiner Meinung nach völlig irrelevant und sind zum Ende auch überhaupt nicht mehr aufgetaucht. Die Magie die beschrieben wurde, konnte nicht auf mich übergehen und die Schlüsselmomente waren wenig ausgeführt. Ich wollte das Buch wirklich mögen, leider bin ich momentan am überlegen, ob ich den zweiten Band überhaupt noch lesen werde.
Ich konnte zunächst eher schwer in die Story reinkommen und hätte nicht gedacht, dass ich das Buch doch noch so gut bewerten würde. Die Personen wurden eher oberflächlich beschrieben und Heather (Nebencharakter) fand ich extrem unsympathisch. In der zweiten Hälfte wurde dann allerdings doch stark nachgeholt, als es dann auch erst mit der richtigen Handlung losging. Ab diesem Zeitpunkt war es eine total süße und entspannte Story. Spannung ist in diesem Buch so gut wie gar nicht vorhanden, was meines Erachtens nach aber auch gar nicht notwendig ist. Die Geschichte ist perfekt, wenn man einfach mal abschalten möchte. Es gibt mir richtige Vibes vom Spiel „Spirit of the North“. Die Natur wurde sehr schön beschrieben, sodass man sich gut dorthin denken konnte.
Die Autorin hat in ihrem Erstlingswerk "Seelenlicht" auf jeden Fall Potenzial gezeigt. Leider konnte mich dieses Buch trotz der spannenden Grundidee nicht überzeugen und mitreißen. Die Dialoge waren mir zu flach und abgehakt, teilweise waren sie seltsam formuliert, zudem blieben die Charaktere sehr blass. Mir haben wesentliche Beschreibungen und die gewisse Atmosphäre Gefehlt. Den raschen Verlauf der Geschichte sowie die dünne Story haben mir das Lesen etwas schwer gemacht. Zwischendurch gab es auch Passagen, die wieder gut geschrieben waren, für mich hat es aber nicht gereicht. Trotzdem lohnt sich der Blick ins Buch. Geschmäcker sind verschieden.
Auch wenn das Buch vielversprechend war, war es mir viel zu oberflächlich und nicht genug ausgearbeitet. Es wäre viel Potenzial da gewesen, was leider nicht ausgeschöpft wurde. Flache Dialoge, nicht nachvollziehbare Aktionen uvm.