Weiße Sandstrände, unberührte Wildnis, zerklüftete Vulkanmassive inmitten des Pazifiks. Doch eine Insel in diesem polynesischen Paradies ist vom Militär gesperrt, von den Einheimischen verflucht. Sie ist unvergleichlich schön. Und sie birgt ein tödliches Geheimnis. Allen Warnungen zum Trotz landet eine bunt zusammengewürfelte Crew an ihrer Küste. Dennis, ein stummer Maler aus Deutschland. Der sarkastische Chilene Raul. Die New-Yorker Event-Managerin Martha, im unterdrückten Konflikt mit ihrer verschlossenen Tochter Liz. Keala, eine junge Polynesierin, deren Vorfahren von der Insel evakuiert wurden. Und Gary, abgehalfterter Greenpeace-Aktivist und Kapitän des Katamarans. Um zu überleben, müssen sie verstehen, was sich auf der Insel zugetragen hat. Und was mit ihnen geschieht … Leserstimmen von einer "Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten. Die Balance zwischen Realität und Mystik, zwischen Wissen, Ahnen und Vermuten wurde geschickt ausgelotet." - matheelfe "Auch habe ich immer wieder gedacht, dass ich genau weiß in welche Richtung das Buch geht, aber nein, der Autor hat sich dann wieder was neues einfallen lassen. Ich konnte das Buch vor lauter Spannung nur noch schwer aus der Hand legen ... Es ist schon erstaunlich, was so alles passieren kann, wenn wir an unsere Grenzen, dessen was wir noch ertragen können, kommen." - Bianca Klemm "Ich habe mich noch Tage danach mit dem Buch beschäftigt. Motu Hope ist definitiv eine Reise wert!" - SiWel
Homer hatte es leicht: Die Sirenen sangen, die Zyklopen wüteten, Zirze zauberte - und die Zuhörer staunten. Dante reiste in die Unterwelt und Marco Polo nach China. Herrliche Zeiten des Erzählens, als es noch weiße Flecken auf der Landkarte gab. Notfalls auf dem Mars: 1938 brach bei einer Radiosendung über die Landung der Aliens bei den US-Zuhörern Panik aus.
Heute: Billigflieger, Googlemaps und Wikipedia - jeder kennt alles. Und glaubt dank Galilei, Luther und Reality-TV an nichts mehr. Dazu Ego-Shooter und Der Herr der Ringe in 3D - was schockt da noch? Und so richtig neu ist schon seit Adam nichts mehr.
Trotzdem können die Menschen es nicht lassen: Sie lieben spannende Geschichten! Und ich liebe es, sie zu schreiben. Ein Autor kann Träumen nachlauschen, einen Mondaufgang beobachten, einen Dialog vor sich hinbrabbeln und sagen: "Ich arbeite." Er kann seine Schizophrenie in Charaktere transformieren und dabei ein klein wenig Abstand vom eigenen Größenwahn und Weltschmerz gewinnen. Er muss - wie wertvoll: ein Müssen bei all der Schriftstellerfreiheit! - ein Handwerker sein, der sägt und feilt, bis er einen stimmigen Text in den Händen hält. Und das ist fast so befriedigend wie ein glattgeschliffener Tisch, der nicht wackelt. Aber dann der Clou: Der Autor muss nicht die Werkstatt auskehren, ein Knopfdruck und -