Eine gefährliche Reise durch ein verzaubertes Königreich
An ihrem dreizehnten Geburtstag erhält Analina, Kronprinzessin von Arden, eine Nachricht, die ihr bisheriges Leben verändert: Auf Befehl ihrer Mutter soll sie ihrer Heimat den Rücken kehren und Schülerin an der Akademie des Meeres werden, um sich für den kommenden Krieg gegen die mysteriöse Schwarzmagierin Gwenda ausbilden zu lassen, die im Sumpfgebiet Ardens ihre Fäden spinnt. Mit ihren engsten Freunden tritt Analina eine Reise durch das Reich ihrer Vorfahren an, um das zu schützen, was sie in sich trägt – die Seele des Mondvogels, jenes magischen Geschöpfs, das Analinas Erbe retten soll. Doch nicht nur die Königin der Sümpfe hat Geheimnisse, von denen Analina nichts ahnt ...
Anne Buchberger was born in 1995 in Heidelberg and lives and studies in Munich. Since she can hold a pen, writing and storytelling are her great passions. "Luna: Im Zeichen des Mondes" is her first novel.
Ganz klare Coverentscheidung - als ich das gesehen hab war klar, dass ich dieses Buch lesen will! So ungewöhnlich und wunderschön und mit so vielen Details, das sieht einfach traumhaft aus! Ich hatte also keine Ahnung, worauf ich mich da einlasse, hab mich auch nicht groß informiert und mich einfach überraschen lassen.
Auf den ersten Seiten war ich dann noch etwas skeptich, da es schon den Eindruck einer sehr kindlichen Geschichte gemacht hat, alleine schon durch die Namen mit Schloss Funkelstein, Fürstin von Winterruh oder das Wolkental - was aber natürlich schon zu einer schönen Atmosphäre beisteuert. Natürlich ist es ja auch ein Kinder-/Jugendbuch, aber das hat sich dann doch sehr schnell gewandelt. Denn der Schreibstil entwickelt sich ausdrucksstark und anschaulich, die Handlung ist eine typische Heldenreise mit allen Fantasywesen, die man aus den klassischen Geschichten kennt und es tummeln sich einige signifikante Charaktere.
Zum einen haben wir die 13jährige Hauptprotagonistin Analina. Sie hatte kein wirklich einfaches Leben, obwohl sie als Königstochter aufgewachsen ist. Doch die Prophezeiung über ihre Fähigkeiten hat ihr ein hartes Los beschert und ihre Mutter hält sie von sich distanziert, ist zurückhaltend und reserviert wie zu allen anderen im Haushalt. Ihre Begleiter auf der gefährlichen Reise sind eine Waldelfe, ein Gnom und ein Schneeriese, die alle etwas sehr besonderes an sich haben; die Beschreibungen fand ich treffend und jeder von ihnen hat die klassischen Eigenschaften wie auch andere Besonderheiten. Aber es gibt auch Wassernymphen, Drachen und andere Wesen, was ich wirklich schön finde, eine Art traditionelle High Fantasy Heldenreise, aber für Kinder. Wobei wie gesagt, erwachsene Fans des Genres dürften hier auch ihre Freude haben!
Mir hat es jedenfalls sehr viel Spaß gemacht! Es gibt jede Menge Abwechslungen, Wendungen und Überraschungen, die die Geschichte in einem guten Tempo voranbringen. Ein paar kleine Logikfehler hab ich entdeckt, aber die sind für den Verlauf eher unbedeutend und haben mich nicht wirklich gestört. Die Spannung zieht jedenfalls gerade in der zweiten Hälfte gut an und gipfelt gegen Ende immer wieder in aufreibenden Enthüllungen und packenden Kämpfen.
Der Schreibstil ist wie oben angemerkt passend für das empfohlene Alter, aber hat schon einen originellen und anspruchsvollen Stil, der sehr mitreißend und kurzweilig ist. Die Sichtweisen wechseln, damit man über alles den Überblick behält, auch wenn hauptsächlich aus Analinas Perspektive erzählt wird. Dabei hat sich die Autorin mit nervigen Klischees sehr zurückgehalten und auf eine eigenständige, erfrischende Handlung gesetzt.
Die Namen sind ja alle etwas speziell, passen aber perfekt für so eine phantastische Geschichte und geben dem ganzen nochmal zusätzlich einen besonderen Charme. Übrigens ist auch die Magie schön erklärt, auch wenn da noch viele Lücken sind, die man als Leser noch nicht weiß, aber es kommen ja noch zwei Bände und ich freu mich schon sehr auf die Fortsetzung!
Inhalt: Damals wurde Königin Lynda gesagt, dass sie die nächste Mondprinzessin gebären würde und sie entschied sich, das Kind, das so nie hätte entstehen sollen, zu bekommen.
Etwas mehr als 13 Jahre später übt Annalina, die Kronprinzessin des Ardenreichs, fleißig mit ihrer Magie, doch mehr als alle anderen bringt sie nicht zustande. Dennoch soll sie zur Akademie der Meere, um dort weiter ausgebildet zu werden. Die weite Strecke darf nicht mit Drachen zurückgelegt werden, daher macht sich ein Tross aus Annalina und ihrer Begleitung auf die gefährliche Reise und Annalina trifft auf das Mädchen, von dem sie in letzter Zeit immer wieder träumt.
Meinung: Gleich zu Beginn muss ich erwähnen, dass meine Erwartungen an „Luna - Im Zeichen des Mondes“ ganz andere waren. Ich habe durch das Label „You&ivi“ und das Alter der Protagonistin eine viel „jüngere“ Geschichte erwartet, habe aber eine Story bekommen, die sich eher wie etwas ältere Fantasy las, was sich immer etwas unstimmig anfühlt.
Annalina ist nicht die vom Volk erwartete mächtige Mondvogel-beseelte Person und ihre Mutter, die Königin, distanziert sich immer weiter von ihr, ganz offensichtlich enttäuscht über diesen Umstand. Denn das Volk braucht diese besonderen Kräfte, um über die dunkle Magierin Gwenda siegen zu können, die immer mehr an Einfluss gewinnt - trotz des etwas unsteten Bündnisses mit dem Regenkönig.
In dieser gefährlichen Zeit soll Annalina durch das ganze Reich reisen, um an der Akademie der Meere zu lernen. Neben ihren drei Beschützern wird die Reisegruppe noch durch ihre zwei Freunde ergänzt, die die Erlaubnis kurzfristig bekommen, Annalina zu begleiten. Schnell wird klar, dass die Reise sogar noch gefährlicher ist, als anfangs gedacht.
Die von Anne Buchberger entwickelte Welt hat zahlreiche tolle Ansätze, erschloss sich jedoch noch nicht bis in die Tiefe. Auch der Schreibstil las sich für mich etwas abgehackt, meist nicht so jung, wie die Altersangabe erwarten lässt, aber für einen Titel der nächsten Alterskategorie war alles etwas zu wenig definiert und tiefgründig.
Die Spannung hingegen würde ich wieder dem Alter ab 10 zuordnen, auch wenn es insgesamt größtenteils sehr ruhig zuging. Ein winziger Hauch Romantik in Form von etwas mehr als Freundschaft gibt es ebenso wie für die Zielgruppe vermutlich durchaus unerwartete Wendungen.
Urteil: Die Bewertung von „Luna - Im Zeichen des Mondes“ ist mir sehr schwer gefallen. Die zahlreichen guten Ansätze und Ideen sind leider oftmals untergegangen und der für mich nicht dem Alter entsprechende Erzählstil tat sein Übriges. 3 Bücher für Luna und ihre Freunde.
Analina ist die Mondprinzessin und sollte eigentlich spezielle Mondmagie besitzen. Doch sie ist zu Beginn so gar nicht die, die man hinter so einer Beschreibung vermuten würde. Im Gegenteil. Sie ist bodenständig, lieb und schon fast zurückhaltend. Ihre Mondmagie hat sie noch nicht gefunden und so zweifelt sie natürlich oft an sich selber. Ich mochte sie sofort. Man möchte sie einfach den Arm nehmen und lieb haben. Und ich habe die Reise mit ihr und ihren Gefährten wirklich sehr genossen.
Ich habe schon lange nicht mehr eine so schöne und spannende Geschichte als „Kinderbuch“ gelesen. Das Buch ist für Leser ab 10 Jahren. Die Protagonisten sind 9, 13 und 15 Jahre alt und auch der Schreibstil ist natürlich eher einfach gehalten. Und doch ist das Buch spannend, punktet mit einem tollen Plot und weckt die Abenteuerlust in einem.
Besonder Analina’s Freundin Türkis fand ich sehr niedlich. Die Kleine hat es faustdick hinter den Ohren und ich bin schon sehr gespannt, ob wir in Band 2 noch mehr von ihr lesen dürfen.
Zum Ende hin ist die Geschichte übrigens nochmal richtig überraschend und wir erfahren ein bisschen etwas über Analina’s Familie, das selbst sie nicht wusste. Ich fand den Aspekt toll und habe es so gar nicht vermutet. Demnach war ich natürlich sehr überrascht. Auch hier bin ich gespannt, wie sich das Ganze weiterentwickelt.
Für mich war „Luna“ eine magische und fantastische Reise. Ich habe jede Seite genossen und bin nun schon voller Vorfreude auf Band 2.
faz
Ein tolles und magisches Kinderbuch, voller Freundschaft, Familie und Abenteuer. Perfekt für kleine Mädchen, aber auch für große 😉
Ich schwanke immer noch, ob es nicht eher „nur“ 2 Sterne sind… Also vermutlich 2,5. Die Story an und für sich ist gut, allerdings mit einigen Mängeln. - Die Namen sind absolut klischeehaft - Wer redet bitte Adelige ausschließlich mit Vornamen an? (Also ich meine, auch die Kinder des Gärtners sprechen die Königen mit Vornamen an…) - Warum werden immer wieder Götternamen verwendet, ohne dass man irgendwelche Informationen zur Götterwelt bekommt?
Dazu kommen die Logikfehler. - In der Gegenwart des Beraters der Königin fällt der Kronprinzessin „plötzlich“ auf, dass sie die ranghöchste Person im Raum ist. Hallo? Das ist sie quasi immer,es sei denn, ihre Mutter oder ein anderer König/Königin ist im Raum. - Als die Prinzessin auf der Reise ihre Begleiter fragt, wo sie Rast machen, „schauen sie alle erstaunt an“ - Warum? Sie kennt die reise Route nicht. Es wird andauernd betont, dass sie geheim ist und keiner sie kennt. Warum wundern sie sich dann? Mich würd auch interessieren, wo ich schlafen werde. - Nachdem sie Gruppe tagelang in geheimen Tunneln unter den Bergen durchgewandert ist weil sie ebenerdig verlaufen und ihnen damit das klettern erspart wird kommen sie auf der anderen Seite raus und laufen endlich wieder auf „ebenen Strecken ohne Steigung“. Da hat wohl wer was verpasst oder vergessen, ne? - Ihre Begleiter sind schon „mehrere Tage da und warten“ - ähm… wenn man aufmerksam ließt kommt man drauf, dass es wahrscheinlich zwei waren. Maximal drei.
… so geht es weiter. Es macht den Eindruck, als hätte die Autorin verschiedene Versionen bestimmter Abschnitte verfasst und nachher wurde nicht überprüft, dass sie dann auch tatsächlich logisch zusammen passen. Nichts, was ein guter Lektor nicht hätte beheben können.
Die Schreibweise dieses ersten Bandes ist gefühlvoll, liebreizend und einfach nur wunderschön zu lesen. Sie ist einfach gehalten, sodass vor allem Kinder ihre Freude daran haben dürften und gleichzeitig ist sie so bildhaft, super süß und liebevoll dass auch Erwachsene ihren Spaß daran haben dürften hier einzutauchen.
Erzählt wird die Geschichte aus Sicht eines Erzählers, welcher sich aber auf verschiedene Charaktere konzentriert. Zwar liegt der Hauptaugenmerk auf Kronprinzessin Analina, aber auch andere für die Geschichte interessante und wichtige Personen werden beleuchtet sodass man ein recht schönes Bild erhält.
Analina ist 13 Jahre alt, eine liebevolle, ehrgeizige und neugierige Person welche allerdings so ein bisschen die Liebe ihrer Mutter vermisst. Oftmals fühlt sie sich nur als Kronprinzessin, welche Aufgaben zu erfüllen hat und man merkt dass sie aus diesen Gründen auch sehr an ihren Freunden festhält. Sie sucht bei ihnen die Zuneigung, was jedoch über ihre Sehnsucht nicht ganz hinweghelfen kann. Ihr Wesen ist stark und ihre Entwicklung innerhalb der Geschichte ist nachvollziehbar und sehr schön umgesetzt. Ab und zu hatte ich das Gefühl, dass sie etwas älter rüberkommt als eigentlich gedacht und gleichzeitig ist es ein schöner Kontrast welcher entsteht.
Die Begleiter der Kronprinzessin erhalten ebenfalls alle ein Wesen, man kann sie sich sehr schön vorstellen und die Autorin hat es geschafft ihnen eine Seele einzuhauchen und Tiefgang mit einzubringen ohne zu erschlagen. Es wurde alles so umgesetzt, dass tatsächlich jüngere Kinder wie auch ältere Erwachsene ihre Freude daran haben können.
Die Umsetzung der Geschichte hat mich über die Seiten hinweg fesseln, überraschen und faszinieren können. Die magischen Situationen waren bezaubernd, die gefährlichen Stellen besorgniserregend und die Charaktere greifbar und einfach nur zum liebgewinnen. Man taucht in diese Geschichte ein, lernt verschiedene Charaktere kennen und lieben und möchte gemeinsam mit Analina viele Abenteuer erleben. Hier findet sich eine sehr gegensätzliche, aber auch charismatische und witzige Truppe zusammen der es Spaß macht zu folgen.
Ich habe mir alles sehr schön vorstellen können und war ein Teil der Geschichte. Ein wunderschöner und gefühlvoller erster Band, der mir so viel Lust auf weitere Abenteuer macht und ich bin mir sicher das Analina noch so einiges vor sich haben wird.
Mein Gesamtfazit:
Mit „Luna – Im Zeichen des Mondes“ hat Anne Buchberger einen super süßen, charmanten und fesselnden Auftakt ihrer Mondvogel-Saga geschaffen. Mit dieser tollen Geschichte wird sie Jung wie Alt begeistern können. Eine fabelhafte Schreibweise, charakterstarke Protagonisten, bezaubernde magische Aspekte und eine fesselnde, spannende und erheiternde Umsetzung die den Leser begeistern kann.
An ihrem dreizehnten Geburtstag erhält Analina, Kronprinzessin von Arden, eine Nachricht, die ihr bisheriges Leben verändert: Auf Befehl ihrer Mutter soll sie ihrer Heimat den Rücken kehren und Schülerin an der Akademie des Meeres werden, um sich für den kommenden Krieg gegen die mysteriöse Schwarzmagierin Gwenda ausbilden zu lassen, die im Sumpfgebiet Ardens ihre Fäden spinnt. Mit ihren engsten Freunden tritt Analina eine Reise durch das Reich ihrer Vorfahren an, um das zu schützen, was sie in sich trägt – die Seele des Mondvogels, jenes magischen Geschöpfs, das Analinas Erbe retten soll. Doch nicht nur die Königin der Sümpfe hat Geheimnisse, von denen Analina nichts ahnt ...
Quelle: Piper
COVER:
Das Cover ist ein wahrer Traum. Sehr detailliert und filigran gearbeitet sticht es aus jedem Bücherregal hervor. Die farbliche Kombination aus Weiß und Gold macht es zusätzlich zu einem echten Hingucker.
MEINE MEINUNG:
Durch das wunderschöne Cover bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, das zum neuen Programm des Piper Verlags für Mädchen ab 10 Jahren gehört. Bei diesem Buch handelt es sich daher um ein Kinderbuch, welches man, meiner Meinung nach, aber auch sehr gut als Erwachsener lesen kann. Einzig die Namen lassen darauf schließen, dass dieses Buch im Bereich Kinderbuch angesiedelt ist. So heißt das Schloss, in dem die Protagonistin wohnt z.B. Funkelstein. Dennoch fand ich die ganzen Namensgebungen eigentlich perfekt. Sie passen wunderbar zu der von der Autorin geschaffenen Welt und vereinfachen das Verständnis. Und mal ganz ehrlich: wie oft hat man sich schon fürchterlich über Zungenbrechernamen geärgert, die wirklich keiner aussprechen kann. Dann doch lieber so.
Schnell entwickelt sich das Buch aber in eine spannende Fantasyreise, die mich sehr fasziniert hat. So wurde ich mit Fantasywesen und jeder Menge Magie konfrontiert und habe mich mit den Charakteren in den (ungewollten) Kampf gegen die Schwarzmagierin gestürzt. Ziemlich spannend, total fesselnd und ganz anders, als erwartet. In der Mitte hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Story sich etwas zieht. Die Autorin hatte unheimlich viele Ideen, die sie wohl unter einen Hut bringen wollte. Leider hat das nicht immer so gut funktioniert. So kommt es auch, dass ich dachte, ich würde Analina bei ihrer Ausbildung an der Akademie des Meeres begleiten. Allerdings spielt sich der gesamte Inhalt des Buches nur auf der Reise zur Akademie ab. Dieser Punkt hat mich ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht. Pluspunkt ist dagegen der Schreibstil. Dieser ist sehr bildlich und hat mir daher die Möglichkeit gegeben, mir die verschiedenen Stationen der Reise genauestens vorzustellen. Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist aber auch wirklich schön und anschaulich.
Doch neben dieser wunderbaren Welt hält die Autorin auch einige interessante Charaktere parat. So wäre da zum einen Protagonistin Analina. Kronprinzessin und auch Mondprinzessin, was Fluch und Segen zugleich ist. Das Erbe des Mondvogels ist sehr selten und daher ziemlich wertvoll. Von Analina wird daher von Geburt an eine Menge erwartet. Die Beziehung zu ihrer Mutter ist alles andere als gut, denn die Königin hält Analina auf Abstand und zeigt eher selten ihre Gefühle. Richtig aus dem Ruder läuft dann aber alles, als Königin Lynda ihre Tochter ohne wenn und aber an die Akademie des Meeres schicken will.
Mit auf die Reise gehen Analinas beste Freunde Saphiron und Türkis, sowie die Waldelfe Narena, ein Gnom und ein Schneeriese. Ich fand diese Kombination wirklich toll. Vor allem, weil jede Figur eine Besonderheit hatte und somit nicht nur die typischen Klischees bedient werden. Aber erst die Drachen haben mein Fantasyherz richtig höher schlagen lassen. Natürlich gibt es auch einige böse Wesen, aber die gehören zu einem guten Fantasybuch einfach dazu.
Der Verlauf des Geschichte war weitestgehend spannend, es passieren jede Menge unvorhergesehene Dinge und nicht nur einmal kommen die Reisenden von der geplanten Route ab. Dabei hat mir das Zusammenspiel aus ruhigen und kampfreichen Szenen gut gefallen. Leider bleiben bei mir an Ende noch einige Fragen bezüglich der Magie offen und ich hoffe, dass diese vielleicht in der Fortsetzung geklärt werden können. Zusätzlich frage ich mich, ob das Buch wirklich schon für Kinder ab 10 Jahren geeignet ist. Nicht wegen des Inhalts, sondern eher wegen des etwas speziellen Schreibstils und der geballten Ladung Fantasy, die es vielleicht nicht immer leicht macht, dem Geschehen zu folgen.
BEWERTUNG:
Ein schönes und spezielles Kinderbuch mit wunderbarer Kulisse und tollen Charakteren. Leider gibt es inhaltlich und bei der Umsetzung noch einige Schwachstellen, weshalb ich sehr gespannt darauf bin, ob sich dies in der Fortsetzung bessert.
Mit diesem Buch habe ich mir ziemlich schwer getan. Laut Klappentext wird Analina in einer Schule gesteckt, in der sie ihre Fähigkeiten trainieren soll. Das klingt nach einem Buch nach meinem Geschmack. Allerdings kam es nie dazu. Selbst am Ende des Buches ist sie nicht in der Akademie angekommen. Das Buch erzählt den weiten und schweren Weg dahin.
Und mit solchen ewigen Reisen, wo jeder Stein 3 mal umgedreht wird, kann ich einfach nichts anfangen. Schon nach einem Drittel war es unfassbar zäh und so habe ich gelegentlich Passagen überflogen oder nur noch wörtliche Rede gelesen. Entscheidende Szenen habe ich so noch mitbekommen aber die kleinen Details der Reise gingen verloren, was für mich aber nicht schlimm war.
Das ganze entwickelt sich zu einem ziemlichen Durcheinander, da viele Parteien nach Analina suchen und der Gruppe es unnötig schwer machen. Die Gruppe stellte sich aus Charakteren zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Fantasy-Wesen sind auch großzügig dabei. Manche sind in ihrem Charakter leider auf der Strecke geblieben. Ein paar wenige wurden näher beleuchtet.
Die Stimmung und Atmosphäre zwischen Analina und ihrer Mutter hat mich auch immer wieder schlucken lassen, denn sie ist eisig und taut erst nach und nach ein bisschen auf. Doch so ganz warm geworden bin ich mit der Mutter nicht. Und leider auch nicht mit Analina.
Fazit
"Luna: Im Zeichen des Mondes" klingt nach einem tollen Fantasy-Abenteuer. Leider war es das für mich nicht, denn ich mag keine ellenlangen Reisen durch die Wildnis. Ab einem Drittel habe ich viele Stellen nur noch überflogen. Mit Analina bin ich leider auch nicht wirklich warm geworden. Schade. 1/5 Punkte.
Die Feier zu ihrem 13ten Geburtstag hat sich Kronerinzessin Analina in Gedanken ganz anders ausgemalt - Prunkvoll und ausgelassen sollte er sein, stattdessen platzt ihre Mutter mit einer Botschaft heraus, die ihr Leben Grundlegen verändern soll. Auf geheilt ihrer Mutter soll Analina den weiten Weg an die Akademie des Meeres bestreiten und dort als Schülerin gegen den drohenden Krieg gegen ihre Erzfeindin und Schwarzmagiern Gwenda zu wappnen.
Den Weg den sie gemeinsam mit ihren engsten Freunden antritt ist gespickt mit Gefahren und magischen Geschöpfen von denen Analina bisher nichts geahnt hat, aber ach voll mit Geheimnissen von deren Erkenntnis Analina am Ende profitieren oder auch Zugrunde gerichtet werden kann, und dass alles nur um das magische Geschöpf welches in ihr schlummert zu schützen, welches am Ende das Erbe ihrer Vorfahren und ihres Landes schützen soll…
Meine Meinung:
Wenn ein neuer Verlag das Licht der Welt erblickt, weckt das natürlich die Neugier eines jeden Büchersüchtigen! Wenn das Cover, wie in diesem Falle, dann auch noch so wundervoll verarbeitet und einen förmlich anlächelt bzw. lockt, so kann ich noch weniger widerstehen!
Bei „Luna - Im Zeichen des Mondes“ handelt es sich um den ersten Band der „Mondvogel-Saga“ aus der Feder von Anne Buchberger. Die Geschichte findet sofort einen sehr dramatischen Einstieg und lässt in etwa schon erahnen, welche Richtung das Buch einschlagen könnte. So fand ich es absolut bemerkenswert, dass mit einigen Überraschungen, ungeahnten Wendungen und einem deutlichen Hang zur Spannung, die Autorin diesem Buch sein Leben einhaucht und es zu einem klaren Lesevergnügen werden lässt. Die Handlung wird aus der Sicht der Kronprinzessin und Hauptprotagonisten Analina berichtet. Man bekommt ein detailliertes und sehr ansehnliches Bild von ihr vor Augen gesetzt, ihre Emotionen sind stets greifbar und ihre Gabe als „Mondprinzessin“ zwar präsent, aber ein langes Geheimnis. Man kann nur erahnen welches Ausmaß die volle Entfaltung ihrer Gabe hat und weshalb sie daher zum eigenen Schutz auf die dennoch gefährliche und lange Reise zur Akademie des Meeres entsandt wird.
Analina ist wahrlich ein taffer, eigensinniger und doch sehr sympathischer Charakter, der mir sehr gut gefallen hat, auch wenn nicht ganz zu 100% die Chemie zwischen uns beiden stimmte.
Schade jedoch fand ich, dass ihre Begleiter eher einen unscheinbaren Part eingenommen haben. Zwar kamen sie und ihre Eigenschaften immer mal zur Sprache, jedoch blieben sie auf unliebsame Weise bis zum Ende hin eher blass und unscheinbar.
Die Thematik des Buches ist dennoch sehr wundervoll von Freundschaft, über Mut und Zusammenhalt, aber auch pures Abenteuer ist alles vorhanden und zeichnet es als gelungenes Kinderbuch aus.
Fazit:
Davon einmal abgesehen, dass mir etwas mehr Glanz seitens der Begleiter unserer Hauptprotagonistin gefehlt haben, war dieses kleine Schmuckstück ein sehr unterhaltsames und abwechslungsreiches Lesevergnügen, welches meine Neugier auf den zweiten Band geweckt hat, der Juni erscheinen wird.