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I'm a Queerfeminist Cyborg, That's Okay. Gedankensammlung zu Anti/Ableismus

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I’m a queerfeminist Cyborg, that’s okay verknüpft Theorien mit biographischen Erzählungen und Formen des Aktivismus, insbesondere des Netzaktivismus. Zudem werden
• das Verhältnis von Be_Hinderung und Geschlecht jenseits der cis-Normativität
• Verschränkungen von Klassismus und Ableismus
• Diskussionen über Empowerment, (vermeintliche) Schutzräume und institutionellen Ableismus
sowie
• mediale Darstellungen von Krankheit und Be_Hinderung
in den Fokus genommen.
Ein Interview mit der Schwarzen, queeren Autor*in und Aktivst*in SchwarzRund vertieft die Ausführungen über die Verwobenheiten von Rassismus und Ableismus.
Die Gedankensammlung verdeutlicht: Ableismus erschöpft sich nicht „nur“ in Be_Hinderten-Feindlichkeit, sondern ist fester Bestandteil anderer Unterdrückungen und Teil des herrschenden Wertesystems.

464 pages, Paperback

First published July 1, 2018

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About the author

Mika Murstein

1 book3 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Lene.
107 reviews
August 18, 2019
Dies ist ein Buch, das ich gar nicht genug empfehlen kann. Meiner Ansicht sollten alle Menschen ausführlich über Ableismus, seine Formen und Auswirkungen informiert werden. Und auch darüber, wie man als betroffener Mensch damit umgehen kann.
Das Backsteinbuch (wie dieses Buch unter Freunden bekannt ist), informiert aus einer sehr persönlichen Perspektive ganz hervorragend über Behinderung und strukturellen und individuellen Ableismus. Da es sehr persönlich geschrieben ist, spricht es sicher nicht alle Lenden gleichermaßen gut an. Ob man den Stil nun mag oder nicht - ein Vorteil davon ist auf jeden Fall, dass er sehr verständlich gehalten ist. Einen Leseversuch ist es also auf jeden Fall wert. Es enthält auch ein ausführliches Interview mit der ebenfalls ganz hervorragenden SchwarzRund, die vielleicht noch mal eine andere Perspektive auf das Thema geben kann. Und wenn auch diese Perspektive nicht anspricht, gibt es zahlreiche Quellenangaben, denen Lesende folgen können, um das Thema noch einmal aus anderen Richtungen zu beleuchten.
Auch wenn dieses Buch überhaupt nicht akademisch ist, oder vielleicht auch gerade deswegen - es ist ein Standardwerk zum Thema Behinderung und Ableismus und verdient, weit verbreitet zu werden.
Profile Image for Jodi.
2,282 reviews43 followers
April 2, 2025
Unterdessen kann ich gar nicht mehr sagen, wie ich auf dieses Buch gestossen bin, aber auf jeden Fall bin ich froh, es gelesen zu haben.

Es ist einer jener Titel, die Augen öffnen. Auf den ersten Blick wirkt das Buch abschreckend und auch ich musste mich erst daran gewöhnen, aber schon bald hat Mika Murstein gepackt. Mika erklärt so viel. Darüber wie es ist, behindert zu sein. Behindert und queer. Behindert, queer und aktivistisch. Und führte mir eine Welt vor Augen, wie ich sie noch nicht kannte.

Wir erfahren, welche Hürden behinderten Menschen von unserer Gesellschaft in den Weg gelegt werden. Nicht die Menschen sind behindert, die Gesellschaft behindert sie. Dazu kommen noch Vorurteile und Unverständnis. Nein, "an die frische Luft gehen" ist kein guter Rat für eine Person mit Depressionen.

Ich habe mir sehr viele wichtige Stellen markiert und hätte am liebsten alle davon gepostet. Das habe ich nicht gemacht, aber ich versuche, so viel davon bei mir zu behalten, wie es nur möglich ist. Den Blickwinkel zu wechseln ist einfach so, so wichtig. Und Mika Murstein hat mir dabei enorm geholfen.
Profile Image for Hannah (auri.winter).
95 reviews
August 9, 2020
Das Buch ist größtenteils interessant und spannend geschrieben. Für mich war es unglaublich hilfreich im Bezug auf korrekte Sprache. Ich habe schon verschiedene Texte auf Englisch gelesen, aber dies ist das erste Buch auf Deutsch welches alle Geschlechter sprachlich einbindet. Die meisten sprachlichen Mittel kannte ich auch schon, aber 'eins' statt 'man' war mir z.B. neu.

Di_er Autor_in spricht sehr viele verschiedene Arten der Diskriminierung an, was Sinn macht, da ein großes Thema in dem Buch neben dem Ableismus, die Intersektionalität ist. Das ist einerseits gut, da es z.B. sehr viele Arten von Be_hinderung bespricht. Mich persönlich hat es aber etwas überfordert zurücklassen, da mir etwas die Tiefe fehlt. Das ist vollkommen in Ordnung. Eins sollte aber nicht mit dem Anspruch an das Buch gehen, das eins danach Bescheid weiß. Ich würde das Buch eher als Beginn sehen, um tiefer in das Thema ableismus einzusteigen mit all seinen verschiedenen Formen und Auswüchsen. Di_er Autor_in hat auch viele Fußnoten mit verweisen zu anderen Quellen, was den tieferen Einstieg erleichtern sollte.

Meine Kritikpunkte an dem Buch sind, dass es am Ende etwas lang und widerholend war und sprachlich etwas anstrengend zu lesen. Das Buch liefert aber auch viele gute Denkanstöße zum Thema Ableismus und bietet auch Quellen um verschiedene Themenbereiche zu vertiefen.
Profile Image for Rosa Revoluzza.
34 reviews1 follower
February 27, 2025
Sehr spannend zu lesen, am Ende wiederholen sich Dinge leider und auch mein lesefluss war durch gedankensprünge öfter mal irritiert
Profile Image for Arn.
91 reviews44 followers
December 8, 2020
Eine wichtige Perspektive zu sozialen Verhältnissen in deutschen Großstätten.
Ich habe auf jeden Fall viel gelernt und fand es auch schön, dass einige Konflikte in der Linken berliner Szene auch nochmal schön dargestellt wurden. Ich fand gut, dass meine Version des Buches in großer Schrift war und leicht zu lesen war. Gestört hat es mich, wenn vergangene Konflikte sehr umfassend geschildert wurden, obwohl sich das auch kürzer hätte darstellen lassen. Teilweise war ich auch durch den Umgang mit Begriffen etwas irritiert.
Ich würde mir wünschen, dass es zu dem Buch auch nochmal eine stärker komprimierte Version gibt.

Am stärksten fand Ich das Kapitel über die Ausschlüsse in Gruppierungen mit einem linken Selbstverständnis.

Details: mich hat es beim Lesen gestört, dass Mika Inklusion kritisiert, weil sich da ausgeschlossene Personen anpassen müssen und nicht die Gesellschaft aber so wie Mika das Beschreibt würde Ich das eher Integration oder Assimilation nennen. Inklusion wäre in meinem Verständnis ein transformativer Prozess der Gesellschaft und ist deswegen auch besser für ausgegrenzte Menschen als Integration, weil sie nicht lernen müssen Hürden zu überwinden, die ihnen die Gesellschaft stellt, oder gleich wie bei Assimilation ihre Individualität aufgeben müssen.
Ich denke eher es wird oft behauptet es gänge um Inklusion, wenn Menschen integriert oder assimiliert werden sollen.
Profile Image for lautesbrot.
73 reviews44 followers
Read
October 7, 2021
Lange hat diese Beziehung gedauert. Das Buch hat mich definitiv bereichert und viele Themen des und um Ableismus aufgegriffen und erklärt. Der Begriff „Paternalismus“ war mir vorhin nicht bewusst und auch viele internalisierte Ableismen sind mir erst beim Lesen aufgefallen.

Positiv anzumerken, ist ebenfalls die gegenderte Sprache sowie die critical whiteness-Elemente, die das Buch wesentlich intersektionaler gestalten.

Trotzdem ist der Schreibstil sehr sprunghaft. Oft werden Themen aufgegriffen und dann schnell wieder fallen gelassen. Das Buch zieht sich teilweise in die Länge, da Dinge sich oft wiederholen.

Definitiv ein Buch, welches meinen Horizont erweitert hat. Bei der Länge ist es leider doch etwas mühseliger.
Profile Image for Soja-Nemo Daja.
72 reviews
January 14, 2021
Was ein tolles Buch. Ich liebe es wie Mika die verschiedenen intersectional feministischen Themen miteinander verknüpft. Positiv erwähnen möchte ich außerdem die große Schrift ohne Serien und auch die durchgängigen Contentnotes am Seitenrand.
Halber Stern Abzug fürs Vorletzte Kapitel (das sich um Kritik am Buch "Beißreflexe" dreht) mit dem ich echt nix anfangen konnte.

4,5 Sterne
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