Vor Jahren hat Jonah MacKenzie beim Holzfällen sein Bein verloren. Aber er kehrt wieder in die Algonquins zurück. Mit seinem Holzfällerunternehmen betreibt er eine systematische Rodung. Bisher hat nur die Verlegerin der kleinen Lokalzeitung versucht, ihm Einhalt zu gebieten. Aber das ändert sich. Plötzlich hat er einen ernstzunehmenden Gegner, der auch vor Maßnahmen nicht zruückschreckt, die das Leben seiner Arbeiter in Gefahr bringen.
Jonah MacKenzie ist ein harter Hund. Das wir klar, als er sich sein eigenes Bein absägt, um nach dem Unfall beim Holzfällen nicht in den Wäldern zu erfrieren. Danach scheint es, als ob er sich an den Wäldern rächen will, denn er rodet sie gnadenlos. Ähnlich wie seinem Gegner sind ihm die Methoden egal, solange sie nur Profit bringen. Selbst als ein Unfall passiert, an dem veraltetes Material schuld ist, will er den Vorfall vertuschen, um seine Arbeit weiter führen zu können.
Das Buch spricht ein sehr aktuelles Thema an: wie weit kann sich der Mensch an der Natur bereichern, bevor er erkennt, dass er etwas ändern muss? Jonah MacKenzie kämpft nicht nur um den weitererhalt seiner Firma, sondern auch gegen einen unsichtbaren Gegner. Dieser Gegner bleibt nicht nur für Jonah unsichtbar. Ich fand ihn auch geheimnisvoll, aber nicht in einem positiven Sinn. Seine Motive konnte ich nur schwer verstehen. War ihm der erhalt der Wälder wichtig, oder die Zerstörung Jonahs?
So war die Geschichte für mich stellenweise nur schwer zu durchschauen, obwohl ich das zentrale Thema durchaus interessant fand. Schade, daraus hätte man mehr machen können.