Katastrophen können sich immer und überall ereignen. Vor allem im Klassenzimmer geht es oft ums schiere Überleben. Dieses Handbuch bereitet jeden Lehrer auf die Extreme des harten Schulalltags vor. Mit der dafür notwendigen Einstellung, der richtigen Ausstattung und einem ungebrochenen Willen wird er fit gemacht für eine Welt voller sieben Nächte unter Wilden (aka Klassenfahrt), der Elternbesuch des Grauens, pubertierende Zombies oder die obligatorischen Rangfolgenkämpfe im Lehrerzimmer - Geistesgegenwart und Kampfgeist können jedem Pädagogen das Leben retten.Ein unerlässlicher Ratgeber für Referendare und Profis. Garantiert vorurteilsbehaftet, subjektiv und pädagogisch zweifelhaft!* Bei diesem Buch handelt es sich um eine überarbeitete Neuauflage des Titels Lustig ist das Lehrerleben. *
Als nett gemeintes Geschenk erhalten, aber nach 30 Seiten schon wieder weggelegt. Es enthält weder Tipps noch Tricks und ist kein "Survivalbuch" voller Humor und realistischer Anekdoten. Stattdessen liest es sich wie geschrieben von einem zynisch-frustrierten Lehrer mit Boomer-Humor. Kein Satz ist ernst oder hilfreich, der "Witz" meiner Meinung nach grenzwertig: Nein, ich finde es nicht lustig, wenn gescherzt wird, Lehrkräfte sollten einen Waffenschein erhalten und ein Praktikum in der Bundeswehr mache. Nein, ich finde die latent rassistischen Aussagen und das Niedermachen von Schüler:innen, Eltern und Kollegium wenig zielführend. Nein, Alkoholismus als Coping-Mechanismis ist schon lange nicht mehr amüsant. Nein, "unterhaltsame nackte Tatsachen auf dem Smartphone für die Aufsicht während der Tests" ist ebenfalls nicht witzig, sondern geschmacklos. O.ä. Wer den Lehrberuf so hasst, wie der Autor es augenscheinlich tut, sollte den Beruf wechseln und ein anderes Buch schreiben. Es war bestimmt eine lustig gemeinte Schreiberei, aber es ist kein "Survival-Handbuch" und für mich nicht hilfreich. Schade.
Es hat doch schon sehr lange gebraucht, zu merken, dass das Buch nicht aus Wut auf Lehrer:innen, Schüler:innen, Kolleg:innen und Eltern geschrieben wurde, sondern dass sich das Buch eher einer bestimmten Art von Humor bedient. Nachdem ich das dann doch irgendwann mitbekommen habe, hat sich das Buch auch nichtmehr so schlimm gelesen. Dennoch ist es auch nicht wirklich ein Buch, von dem ich sagen würde, dass es mir zu Zwecken der Belustigung dient. Auf mich wirkte es eher wie die sehr spezifischen Inhalte eines Stand-Up-Comedian - und ich glaube, dann wären sie auch eher lustig. Aber nicht in dieser Form des Buches das sich ja als "Handbuch für Lehrer" ausgibt. Ich habe mich mehrfach bei dem Lesen des Buches und der jeweiligen Kapitel gefragt, was es mir bringt, dieses zu lesen. Da es an vielen Stellen sehr stark übertreibt, ist es oft nichtmehr ernst zu nehmen, auch nicht auf die komische Art und Weise. Durch die starken Übertreibungen gibt es aber auch keine Möglichkeiten, irgendwelche der Tipps auch nur ansatzweise als ernstzunehmend zu erkennen. Alles in allem kann es mit Sicherheit ein belustigendes Buch sein, nur nicht, wenn man doch irgendwelche verwertbaren Tipps und Tricks erwartet, und man aber auch auf diese Art von Humor steht.
Ich habe dieses Buch als Geschenk erhalten. Leider fand ich es wenig ansprechend. Wirklich lustig sind die Ausführungen nicht. Das Thema hat durchaus Potential. Alltäglich geschehen so viele Dinge in den Schulen, die es durchaus wert sind humoristisch aufzuarbeiten. Allerdings bitte von einem anderen Autoren. Dieser scheint zu resigniert um sich mit der unsinnigen Schulbürokratie, den “lieben Kleinen” oder der Hackordnung im Lehrerzimmer auseinander zu setzen.
Ehrlich gesagt möchte ich keinen einzigen Stern verteilen. Mir ist bewusst, dass das Buch humorvoll sein soll...allerdings trifft es meinen Humor gar nicht, sondern macht mich sogar fast wütend. Ich lese Bücher sehr selten nicht zu Ende...dieses habe ich aber abgebrochen. Keine Lust auf sowas...