Ein Kampf, der niemals endet. Ein Mädchen, das das Schicksal der Menschheit in den Händen hält. "Ich tänzle um ihn herum und springe in die Luft, um den letzten Schlag auszuführen. Im Flug stelle ich mir eine Raubkatze, einen Leoparden, vor und wie er geschmeidig auf seinen vier Pfoten landet. Plötzlich zerreißt ein unglaublicher Schmerz meinen Körper." Glory wusste schon immer, dass sie kein normales Mädchen ist. Als sie am Morgen bei ihrem täglichen Kampftraining erscheint, ahnt sie jedoch nicht, dass sie, Prinzessin Glorya von Helsting, Erzengel und Schützerin der Erde, noch lange nicht alle ihre Kräfte kennt. Es ist ihre Bestimmung, mit Hilfe von Visionen die Erde und dessen Bewohner zu beschützen. Jedoch ändert sich alles, als ihre Visionen nur noch schwarz werden und die abtrünnigen Engel aus der Hölle emporsteigen.
Ich bin ein ehrlich gesagt ein bisschen ratlos, wie ich dieses Buch bewerten soll. Mich hat vieles gestört. Zum Beispiel die Tatsache, dass die Protagonistin durchgehend perfekt ist und von allen auch in höchsten Tönen gelobt wird. Sie besitzt nicht nur als Einzige die niedrigste Graustufe, was bedeutet, dass sie ein sehr reiner Engel ist, sondern sie ist auch die Beste im Kämpfen, braucht nicht für die Schule zu lernen und alle Jungs gucken ihr nach. Mich hat das unglaublich genervt, weil Glory offenbar keine Schwachpunkte besitzt und man immer nur hört, wie toll sie ist. Mir ist auch keine wesentliche Entwicklung aufgefallen. Ja, sie entdeckt ihre Kräfte, aber auch die beherrscht sie von Anfang an perfekt. Es kommt nur immer mal wieder etwas Neues dazu, was man noch nicht kannte. Außerdem richten sich alle nach ihr: Ihre Eltern, ihr Trainer, ihre Freunde und selbst der Junge, den sie mag. Glory kommt mir an einigen Stellen viel zu dominant und arrogant rüber.
Dementsprechend empfand ich den Großteil des Buches nicht besonders spannend, weil ich immer wusste: Glory kommt immer überall heil raus. Sogar
Was ich gut finde, sind die tollen Ideen. Die Autorin schafft eine Welt mit selbst erdachten Orten und erzählt uns alles über Engel und Erzengel. Daran habe ich gemerkt, dass das Potential wirklich da war, aber die Umsetzung noch etwas ausbaufähiger gewesen wäre. Teilweise waren zudem formale Fehler dabei, die man auf den ersten Blick sieht. Beispielsweise falsche Absätze und Buchstaben, die fehlen/zu viel sind. Hier hätte eine Überarbeitung gut getan.
Die Kämpfe wiederum habe ich sehr genossen. Sie waren sehr schön und spannend beschrieben, obwohl auch hier Glorya manchmal etwas überheblich war. Alles in allem haben mir die Kämpfe und auch die Verwandlungen großen Spaß gemacht.
Fazit:
Mit 14 hätte ich die Geschichte wahrscheinlich furchtbar gehyped, aber heute fallen mir so viele Schwachpunkte auf. Die Protagonistin ist zu perfekt, die Spannung kommt zu kurz. Wenn ich das richtig gesehen habe, hat die Autorin das Buch mit 16 Jahren geschrieben, was total klasse ist und sie soll auch bitte weitermachen! Trotzdem hätte eine Überarbeitung und ein Lektorat noch gut getan. Ich vergebe daher schweren Herzens 2,5 Sterne.
Black Vision: Engel des Lichts von Sophia May Kampenwand Verlag Cover: Geheimnisvoll Rezension: „Ein Kampf, der niemals endet. Ein Mädchen, das das Schicksal der Menschheit in den Händen hält. "Ich tänzle um ihn herum und springe in die Luft, um den letzten Schlag auszuführen. Im Flug stelle ich mir eine Raubkatze, einen Leoparden, vor und wie er geschmeidig auf seinen vier Pfoten landet. Plötzlich zerreißt ein unglaublicher Schmerz meinen Körper." Glory wusste schon immer, dass sie kein normales Mädchen ist. Als sie am Morgen bei ihrem täglichen Kampftraining erscheint, ahnt sie jedoch nicht, dass sie, Prinzessin Glorya von Helsting, Erzengel und Schützerin der Erde, noch lange nicht alle ihre Kräfte kennt. Es ist ihre Bestimmung, mit Hilfe von Visionen die Erde und dessen Bewohner zu beschützen. Jedoch ändert sich alles, als ihre Visionen nur noch schwarz werden und die abtrünnigen Engel aus der Hölle emporsteigen.“ Der Klappentext des Buches hatte mich neugierig gemacht dieses Buch lesen zu wollen. Allerdings wurde mir bereits nach den ersten Seiten des Buches bewusst, dass man wohl wirklich eher als reines Jugendbuch sehen sollte, denn durch den Schreibstil des Buches fühlen sich wahrscheinlich eher Jugendliche angesprochen. Der Plot der Geschichte war wirklich gut und auch interessant erdacht. Leider mangelte es dann doch etwas an der Umsetzung. Manche Dinge erschienen unlogisch und übereilt herbei geführt. Die Handlung erstreckt sich ja über mehrere Wochen und der Umfang des Buches ist begrenzt. Daher fühlt es sich beim Lesen oft wie ein Zeitraffer an oder manche Dinge passieren einfach zu plötzlich um realistisch wirken zu können. Zum Beispiel die plötzliche Verliebtheit von Glory, wo sie doch nur ein paarmal Umblättern zuvor noch vor Hass glühte und dann als ob jemand einen Schalter umgelegt hätte, ohne Erklärungen, schwups ist es die große Verliebtheit. Mag ja sein, dass dies hin und wieder auch im realen Leben passiert, aber bleibt dennoch leider eher unwahrscheinlich. Daher denke ich, dass die Autorin sich bei der Entwicklung und Umsetzung des Buches ein wenig mehr Zeit hätte nehmen sollen, damit die Story an sich stimmiger geworden wäre. Wie gesagt, an dem Grundgedanken der Story habe ich nichts auszusetzen aber es mangelt ein wenig an der Technik. Womit wir auch schon beim Schreibstil und der Gestaltung des Textes wären. Als erstes ist mir der Schreibstil ins Auge gefallen, der wirklich eher auf die jugendliche Zielgruppe ausgerichtet ist. Als nächstes stolperte ich über die Grammatik und die Rechtschreibung. Hier hätte man sicher ein Lektorat drüber schauen lassen sollen, denn auch wenn es wahrscheinlich einfach Flüchtigkeitsfehler sind, fallen sie dem Leser ins Auge und der Lesefluss wird dadurch beeinflusst. Man hätte das Buch vor der Veröffentlichung also gerne noch ein paar Mal durchlesen sollen um diese kleinen Fehler auszumerzen. Die große Schrift und auch die vielen sinnlosen Absätze (oft schon nach nur wenigen Sätzen) füllen natürlich Seiten aber sind andererseits nicht notwendig. Besser weniger Seitenzahlen erreichen und dafür ein stimmigeres Gesamtbild. Alles in allem hat dieses Buch eine gute Grundidee, bedarf aber noch mal einer Überarbeitung wie ich finde. Bei ihrem nächsten Buch sollte sich die Autorin mehr Zeit nehmen zum Schreiben um diese kleinen Kritikpunkte abzuarbeiten und die Geschichte glaubwürdiger zu gestalten und ihr mehr Zeit sich zu entwickeln lassen. Nicht zu überstürzt schreiben, so dass man Abläufe eher realistisch gestalten und nicht überstürzen muss. Ich habe daher dem Buch 3/5 Sternen gegeben. Danke an Netgalley und den Kampenwand Verlag für das Rezensionsexemplar.
Das Cover ist sehr schön und passt gut zum Inhalt des Buches. Die Idee der Geschichte ist sehr originell und habe ich so noch nicht gelesen. Auch ist die Geschichte spannend und wirklich interessant. Das war es jedoch schon an Positivem, das ich über die Geschichte sagen kann.
Der Schreibstil ist sehr einfach und leider nicht sehr abwechslungsreich gestaltet. Ein großer Kritikpunkt sind die vielen Fehler. Das Buch strotzt nur so vor Grammatik- und Rechtschreibfehlern. Auch fehlen des öfteren Wörter oder es ist ein Wort zu viel. Das finde ich sehr schade, denn so wurde mein Lesefluss immer wieder unterbrochen. Die Protagonistin Glory wurde mir von Seite zu Seite unsympathischer. Selten habe ich solche Probleme mit einem Charakter.
Da die Geschichte aus der Sicht von Glory in der Ich-Perspektive geschildert wird, erfährt der Leser all ihre Gedanken. Ja, sie ist ein Erzengel, ja, sie muss eine gute Kämpferin sein, wenn sie immer wieder die Erde beschützt und ja, sie ist anscheinend sehr hübsch. Aber sie ist auch sehr überheblich, eingebildet und arrogant. Sie fühlt sich allen überlegen, meint, sie ist die beste und schönste und jeder Junge liegt ihr zu Füßen. Das Problem bei der Geschichte ist, dass es auch wirklich so wirkt. Glory ist einfach perfekt. Sie kann alles, weiß alles und ist einer super toll und großartig. Alle lieben sie. Grundsätzlich mag ich Protagonisten, die auch ihre Ecken und Kanten haben. Die Schwächen haben und nicht immer so perfekt sind. Denn mal ehrlich, ist ein Engel, der auch ein Mädchen ist, wirklich immer perfekt? Mit der Sprache hatte ich auch meine Probleme. Sie klingt eher nach einem Kind und nicht nach einem 16-jährigen Mädchen, geschweige denn nach einem Erzengel, der Beschützerin der Erde, die auch immer wieder gegen Böse kämpfen muss.
Auch fehlen mir die Emotionen. Bei einem Test-Kampf verwandelt sich Glory plötzlich in einen Leopard. Das ist selbst für einen Engel nicht normal. Doch alle, selbst ihre menschliche Familie und Freunde, sind davon nicht besonders überrascht. Sie finden es alle toll und wollen eine Vorführung. Niemand ist wirklich überrascht oder gar schockiert. Obwohl sie einen Mitschüler verletzt hat.
Auch finde ich es merkwürdig, wie sie mit diesem großen Geheimnis umgehen. Von anderen Geschichten kenne ich, dass die Charaktere alles tun, um ihr Geheimnis zu bewahren. Da kommen Ausreden, Zauber, um das Gedächtnis zu löschen, Entführungen oder sogar Mord. Aber in dieser Geschichte wird das ganz locker genommen und Glory erzählt es einfach weiter. Auch die Reaktionen der frisch Eingeweihten lässt zu wünschen übrig.
Glorya ist eine Prinzessin. Aber nicht nur das, denn sie ist auch ein Erzengel und Schützerin der Erde.
Meine Meinung: Glorya ist ein Teenager, manchmal erwachsener, manchmal sehr teenager-mäßig. Ihre Freunde und Familie wissen über ihr Doppelleben Bescheid und helfen ihr wo es geht. Die Idee und der Klappentext machen Laune auf mehr, aber ich muss sagen so grandios die Idee zu dem Buch ist – sie wurde nicht ausgeschöpft. Bei Glory hatte ich das Gefühl, dass sie permanent unter Schlafmangel litt. Alle bewunderten sie und überhaupt war sie der totale Überflieger. Das Wort „bewundern“ in vielfältiger Ausführung blieb bei mir nach Zuklappen des Buches hängen. Ich kann nicht sagen warum, aber im Großen und Ganzen war die Idee für das Buch nicht gut ausgeführt. Denn Glory empfand ich nicht wirklich als nahbar, zweitweise kam sie mir auch arrogant rüber.
Mein Fazit: Das Cover ist sehr gut, passend und stimmig. Leider konnte mich das Buch nicht zu 100% überzeugen. Wie o.g. ist mir ein Wort hängen geblieben. Auch die Story an sich war oft sehr oberflächlich, denn Glory bekommt ziemlich schnell Zusatzkräfte für die sie natürlich (wie kann es anders sein) bewundert wird. Es ist zwar ein Fantasy-Roman, aber es blieb vieles an der Oberfläche. Es war sehr schade wie schnell manches abgehandelt wurde, auch blieb gefühlt vieles an der Oberfläche. Wenn ich richtig gesehen habe ist es das Erstlingswerk der Autorin? Und jetzt möchte ich nicht beleidigend sein, aber man merkt beim lesen das Alter der Autorin (und ich habe erst hinterher geschaut). Da kam bei mir die Frage auf, was war das für ein Lektoriat oder war ich die falsche Zielperson für das Buch (kann ja auch sein). An die Autorin: Bitte weiterschreiben, denn das Potenzial ist absolut da! Die Idee fand ich richtig toll und es war interessant in die Welt einzutauchen. Der Schreibstil war in Ordnung, aber ich vermute aufgrund des Alters, dass es hier noch weiter nach oben geht!
Vielen Dank an den Verlag und an netgalley.de für das Leseexemplar! Das hat aber meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.
Glory wusste schon immer, dass sie kein normales Mädchen ist. Als sie am Morgen bei ihrem täglichen Kampftraining erscheint, ahnt sie jedoch nicht, dass sie, Prinzessin Glorya von Helsting, Erzengel und Schützerin der Erde, noch lange nicht alle ihre Kräfte kennt. Es ist ihre Bestimmung, mit Hilfe von Visionen die Erde und dessen Bewohner zu beschützen. Jedoch ändert sich alles, als ihre Visionen nur noch schwarz werden und die abtrünnigen Engel aus der Hölle emporsteigen…
Eigentlich hatte ich mir viel von dem Buch versprochen, aber irgendwie kam ich nicht ganz rein. Die Geschichte fing gut an und hat auch großartige Szenen, die sicherlich noch bissel mehr ausgebaut werden könnten, aber so muss ich sagen, fand ich es nicht so dolle. Was aber von Vorteil ist, dass die Zeitspanne für mich hier realistisch benutzt wurde, also es liest sich nicht so als würde alles in zwei Tage geschehen sein.