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Madness - Das Land der tickenden Herzen

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Ich hätte wissen müssen, dass es keine gute Idee war, dem Kaninchen quer durch London zu folgen. Doch wer hätte denn ahnen können, dass dieses seltsame flauschig weiße Ding mit der Taschenuhr mich hierher bringen würde? Ich meine, wo bin ich hier überhaupt? Die Bäume bestehen aus Kupfer und ihre Blätter wiegen schwer wie Blei. Überall schwirren Käfer mit Flügeln aus Glas umher und am Firmament drehen sich gigantische Zahnräder, als würden sie allein diese Welt in Bewegung halten. Und dann … ist da noch Elric. Ein Junge, aus dem ich einfach nicht schlau werde und der so herz- und emotionslos scheint. Doch ich bin entschlossen, sein Geheimnis zu lüften, um zu erfahren, was der Grund für seine Gefühlskälte ist. Oh, und falls ich es noch nicht erwähnt habe: Ich bin übrigens Alice. Und wie es scheint, bin ich im Wunderland gelandet… kennst du vielleicht den Weg hinaus?

350 pages, Paperback

First published October 12, 2017

4 people are currently reading
97 people want to read

About the author

Maja Köllinger

10 books50 followers
Maja Köllinger wurde 1997 in Bad Driburg geboren und absolvierte vor Kurzem ihren Master of Education an der Universität Paderborn. Bereits als Schülerin schrieb sie eigene Geschichten und brachte diese in unzähligen Notizbüchern zu Papier. Sie liebt laute Rockmusik, romantische Liebesgeschichten und das Malen und Zeichnen. Zuletzt erschien im Frühjahr 2022 ihr Jugendthriller „Truth or Dare – Triff deine Wahl“ bei Moon Notes.

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Community Reviews

5 stars
35 (22%)
4 stars
36 (23%)
3 stars
47 (30%)
2 stars
23 (14%)
1 star
14 (9%)
Displaying 1 - 30 of 39 reviews
Profile Image for Kayla Dawn.
292 reviews1,047 followers
June 11, 2018
1,5* - Tja, das Buch war einfach nicht meins.

Vorab, großen Respekt an den Drachenmondverlag, die Aufmachung ist einfach wunderschön. Man merkt, dass da viel Liebe drinsteckt.

Die Grundidee find ich schön, ich mag die Welt die hier erschaffen wurde sehr gerne und auch die Beschreibungen dieser war gut. Man konnte sich alles ganz leicht vorstellen.
Das war aber meines Erachtens nach schon das einzig positive. Die
Den Schreibstil fand ich super anstrengend. Er wirkte einfach zu gezwungen, als würde die Autorin unbedingt besonders poetisch schreiben wollen. Gibt bestimmt viele Leute, die das mögen, meins war es leider aber nicht,
Die Charaktere waren auch einfach anstrengend. Alice war das typische Klischee von "ich bin anders, als alle anderen", was ihr natürlich auch sofort bei der ersten Begegnung mit dem netten Elric, von eben ihm, bestätigt wird. Zudem ist Alice zickig und unausstehlich. Trotzdem verliebt sich der Hutmacher schon innerhalb der ersten paar Minuten/Stunden in sie, obwohl er ja eigentlich gar nicht fähig sein sollte zu lieben. Aber klar, Alice ist ja anders. Da ist Instalove ein Muss. Super realistisch. Generell wirken alle Dialoge super gezwungen und steif. So redet kein Mensch in echt.
Dann immer dieses dauernde hin und her von "oh ich darf ihn nicht lieben, sonst stirbt er mimimi" zu "ich muss ihn jetzt einfach haben, weil scheiß drauf, wenn er stirbt, ich bin egoistisch und leide zu sehr, wenn ich ihn nicht berühren darf"
Das geht das ganze Buch lang so und wechselt immer von Seite zu Seite.
Ach und Elrics Lieblingsbeschäftigungen sind wohl, Alice an der Taille/der Hüfte packen und sich durch die Haare fahren. Alice hingegen presst total gern die Lippen aufeinander und hält die Luft an.

Das Ende war ziemlich vorhersehbar und ich war ein bisschen geschockt, dass Alice sich mit einem BRIEF von ihrem Vater verabschieden wollte, um wieder ins Wunderland abzuhauen.
Hats dann am Ende doch persönlich gemacht (allerdings nur, weil sie ihm in der Wohnung schlafend in ihrem Bett gesehen hat), aber allein das in Betracht zu ziehen, find ich unglaublich egoistisch.

Was mir auch noch aufgefallen ist, dass auf einer Seite eine Passage einfach zweimal gedruckt war? Mit kleinen Änderungen, wahrscheinlich hat sich die Autorin umentschieden und etwas ein bisschen umgeschrieben. Aber wie kann einem sowas beim durchlesen nicht auffallen? Rechtschreibfehler und Zeichensetzungsfehler kommen mal vor, das ist kein Problem. Aber eine ganze Passage vergessen zu löschen??


Ich kann mir vorstellen, dass Leuten, die Liebesdrama etc. gerne mögen, das Buch schon gefallen könnte. Leider bin ich da nur kein Fan von und wusste vorher auch nicht, dass das der Hauptplot des Buches wird. Ziemlich schade, weil das echt hätte gut werden können.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Lina Lovegood.
176 reviews
March 15, 2018
3,5 Sterne. Ich mochte die Geschichte, aber fand es anstrengend zu lesen.
Profile Image for Denise.
639 reviews
November 19, 2017
Titel: Madness - Das Land der tickenden Herzen
Autor: Maja Köllinger
Verlag: Drachenmond Verlag
Erscheinungsdatum: Oktober 2017
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 303
ISBN-13: 978-3-95991-115-3

Klappentext

„Ich hätte wissen müssen, dass es keine gute Idee war, dem Kaninchen quer durch London zu folgen.
Doch wer hätte denn ahnen können, dass dieses seltsame flauschig weiße Ding mit der Taschenuhr mich hierher bringen würde? Ich meine, wo bin ich hier überhaupt?

Die Bäume bestehen aus Kupfer und ihre Blätter wiegen schwer wie Blei. Überall schwirren Käfer mit Flügeln aus Glas umher und am Firmament drehen sich gigantische Zahnräder, als würden sie allein diese Welt in Bewegung halten. Und dann … ist da noch Elric. Ein Junge, aus dem ich einfach nicht schlau werde und der so herz- und emotionslos scheint. Doch ich bin entschlossen, sein Geheimnis zu lüften, um zu erfahren, was der Grund für seine Gefühlskälte ist.
Oh, und falls ich es noch nicht erwähnt habe: Ich bin übrigens Alice. Und wie es scheint, bin ich im Wunderland gelandet… kennst du vielleicht den Weg hinaus?“


(C) Drachenmond Verlag

Vorneweg

Habt ihr schon mitbekommen, dass ich Retellings liebe? Und die Bücher vom Drachenmond Verlag? Falls ihr es noch nicht wusstet, wisst ihr es jetzt 😊.

Nachdem ich den Klappentext von "Madness - Das Land der tickenden Herzen" gelesen hatte, musste ich es mir gleich vorbestellen und ich konnte es kaum abwarten es endlich zu lesen.


"Manche nennen dies Wunderland, ich bevorzuge allerdings das Land der tickenden Herzen."
"Das klingt völlig verrückt."
(...)"Wir sind hier alle verrückt."
Zitat aus "Madness - Das Land der tickenden Herzen" von Maja Köllinger (Drachenmond Verlag): Seite 55


Meine Meinung

"Madness - Das Land der tickenden Herzen" ist ein Retelling von Alice im Wunderland, das mich wirklich begeistern konnte, da es einfach mal etwas ganz anderes ist. Es gibt reichlich Steampunk Elemente, denn es gibt im Wunderland Tiere, die aus Metall und Glas bestehen und Bäume aus Kupfer.

Alice landet - wie man bereits vermutet - im Wunderland, da sie einem weißen Kanninchen folgt und auch dieses ist ebenfalls anders, als man eigentlich erwartet 😚. Auch wenn sie mit der Situation etwas überfordert ist, ist mir Alice richtig schnell ans Herz gewachsen! Sie ist offen, sagt klar ihre Meinung und bleibt trotz all der Dinge, die sie erlebt, weiterhin stark.

Elric 😍 ist unser Hutmacher und ich liebe ihn einfach!!! Er ist einfach absolut perfekt! Ich möchte gar nicht zu viel erzählen, weil ich euch nicht spoilern möchte, aber auf ihn könnt ihr euch echt freuen 😊.

Ein weiteres Highlight war für mich Grinser 😍... Er hat mich sehr oft zum schmunzeln gebracht und ich hätte ihn manchmal am liebsten geknuddelt 😂. Klar, am Anfang ist er teilweise etwas gemein, aber trotzdem schließt man diesen Charakter schnell ins Herz.

Der Einstieg ist mir ein bisschen schwer gefallen, aber das hat mich auch nicht weiter verwundert, denn so ein Wunderland gab es noch nie! Demnach mussten natürlich auch erst einige Dinge erklärt werden.
Danach konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen und glaubt mir, es war nicht geplant, dass ich das Buch innerhalb von ein paar Stunden beende.
Ich saß wirklich wie gebannt vor der Geschichte und musste unbedingt wissen wie es ausgeht. Dabei konnte ich lachen, schmunzeln und jaaa ich hatte auch durchaus Tränen in den Augen.

Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen 😍. Ich konnte mir das Wunderland richtig vorstellen, auch wenn das gar nicht so einfach war. Deswegen freue ich mich schon sehr darauf mehr von Maja Köllinger zu lesen <3 .


"Das menschliche Herz ist ein Monster! Euer Körper, eure Knochen und Rippen sind nichts weiter als ein Käfig."
Zitat aus "Madness - Das Land der tickenden Herzen" von Maja Köllinger (Drachenmond Verlag): Seite 142


Fazit

Eine absolut perfekte Geschichte <3 , die ich euch zu 100% empfehlen kann!!!


"Eine Portion Wahnsinn schadet niemanden"
Zitat aus "Madness - Das Land der tickenden Herzen" von Maja Köllinger (Drachenmond Verlag): Seite 144


Bewertung

⭐⭐⭐⭐⭐


"Manchmal muss man bei unerklärlichen Lösungen die Magie hinter dem Ganzen akzeptieren und sie nicht hinterfragen, Alice."
Zitat aus "Madness - Das Land der tickenden Herzen" von Maja Köllinger (Drachenmond Verlag): Seite 282
Profile Image for K.K. Summer.
Author 11 books73 followers
October 13, 2017
Ich muss sagen normalerweiße bin ich kein 100%ihrr steampunk Fan, allerdings hat es die Autorin mit ihrer Geschichte geschafft mich ins Wunderland zu ziehen! Ich habe vor allem Grinser und Elric so sehr ins Herz geschlossen und muss sagen dass auch die anderen Charaktere wirklich toll waren!

Was ich allerdings sagen muss, ist dass mir die Liebesgeschichte etwas zu schnell ging. Ja, das Buch spielt sich nur innerhalb weniger Tage ab, das weiß ich selbst, und doch finde ich es etwas zu schnell.
Mir hat einfach das gewisse “etwas“ zu einem 5* Buch gefehlt, allerdings ist diese Märchenadaption mehr als nur ein.bisschen gelungen und somit ein muss für alle Fans!!
Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, der einen seine Umwelt vergessen und direkt in die Geschichte eintauchen lässt, also lasst es euch nich entgehen!
Profile Image for Jessi.
1,249 reviews42 followers
July 31, 2018
Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

“Ich hätte wissen müssen, dass es keine gute Idee war, dem Kaninchen quer durch London zu folgen.
Doch wer hätte denn ahnen können, dass dieses seltsame flauschig weiße Ding mit der Taschenuhr mich hierher bringen würde? Ich meine, wo bin ich hier überhaupt?

Die Bäume bestehen aus Kupfer und ihre Blätter wiegen schwer wie Blei. Überall schwirren Käfer mit Flügeln aus Glas umher und am Firmament drehen sich gigantische Zahnräder, als würden sie allein diese Welt in Bewegung halten. Und dann … ist da noch Elric. Ein Junge, aus dem ich einfach nicht schlau werde und der so herz- und emotionslos scheint. Doch ich bin entschlossen, sein Geheimnis zu lüften, um zu erfahren, was der Grund für seine Gefühlskälte ist.
Oh, und falls ich es noch nicht erwähnt habe: Ich bin übrigens Alice. Und wie es scheint, bin ich im Wunderland gelandet… kennst du vielleicht den Weg hinaus?”
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

In der Nacht des 4. Juli, traf ich eine Entscheidung, die mein ganzes Dasein beeinflussen sollte.

Das Cover finde ich wirklich toll, das Gold und auch das Herz in der Mitte passen wie die Faust aufs Auge. Durch die Uhrzeiger wird das ganze noch mehr auf den Inhalt gebogen, sodass man schon eine kleine Vorstellung vom Wunderland bekommen kann.

Der Schreibstil von der Autorin war gut zu lesen, mir persönlich aber oftmals zu philosophisch gezwungen. Ich würde einfach behaupten, dass ihr sowas nicht liegt. Wenn ich im Vergleich ein Werk von Marie Graßhoff nehme, bei deren Büchern ich sofort in diesem philosophischen Schreibstil gefangen bin, habe ich hier eher ein anstrengendes Gefühl.

Alice geht mit ihren Freundinnen weg, als sie sie verliert und dann ein weißes Kaninchen mit Metallbeinen sieht. Nach einer Verfolgungsjagd fällt Alice in ein Loch und findet sich im Wunderland wieder, wo sie auf verrückte Gestalten trifft und heraus findet, dass sie eine große Bestimmung hat.

Puh, also irgendwie tue ich mir mit diesem Buch wirklich schwer. Es hat mir insgesamt gut gefallen allerdings waren Aspekte dabei, die nicht meins waren. Ich fange vorne an. Alice ist hier ein Punk, jemand der anders sein will, aber im Laufe des Buches hat sie mich nur an jede andere 0815-Protagonistin erinnert. Sie war nicht anders, höchstens uneinsichtig und stur. Die Einleitung mit der Party fand ich ganz gut, nicht zu lang und nicht zu kurz, man erfährt hier schon fast alles über Alice Leben, dadurch war ihre Person gleich zu Beginn fertig beschrieben, es gab fast nichts mehr über sie heraus zu finden.

Als sie dann ins Wunderland kommt, war die Handlung fast eins zu eins aus der richtigen Alice-Geschichte. Es war mir doch zu ähnlich, auch wenn sich das Wunderland selber sehr unterscheidet. Dann auch noch der Hutmacher. Wenn ich an einen menschlichen Hutmacher denke, kommt Johnny Depp in meine Gedanken. So habe ich mir hier auch eine junge Alice vorgestellt, die zusammen mit Johnny Depp auf Reisen geht, obwohl er fast gleich alt ist wie sie. Dies hat sich dann auch nicht gerade positiv auf die Liebesgeschichte in meinem Kopf ausgewirkt. Wenn ich schon bei der Liebesgeschichte bin: Es ging mir zu schnell. Viel zu schnell. Das Buch soll über einige Tage oder Wochen, so sicher bin ich mir nicht, spielen, beim Lesen kommt es einem aber so vor, als wäre sie nur ein paar Stunden dort und dadurch hat man auch so ein komisches Gefühl bei der Liebesgeschichte. Es passte einfach nicht.

Was man positiv sagen kann ist, dass Grinser absolut gelungen ist. Ich liebe ja die Grinsekatze und sein Charakter in diesem Buch ist herrlich. Er hat Witz und hilft Alice trotzdem immer weiter. Auch die Aufgabe, die Alice gestellt bekommt und wie das alles mit ihrer Vergangenheit zusammen hängt, fand ich wirklich gut. Die Umsetzung dann eher nicht so. Sie reisen ewig durchs Wunderland nur um dann den großen Showdown in zwei Seiten abzuhacken. Hier hätte ich mir mehr Beschreibung gewünscht, es war schon fast langweilig.

Alice ging mir die meiste Zeit sowieso sehr auf den Keks, sie mochte ich einfach nicht, ebenso wie den Hutmacher. Beide sind richtig stumpf und haben nicht unbedingt viel Grips. Jaja, ich mochte eigentlich nur Grinser in dem Buch. Dies soll aber nicht heißen, dass ich das Buch nicht mochte, im Gegenteil. Ich habe es gerne gelesen, nur habe ich einige Kritikpunkte. Sogar das Ende war blöd. Ich hätte mir viel mehr erwartet als diesen komischen Epilog.

Fazit:

Trotz vieler Kritikpunkte hat mir das Lesen doch Spaß gemacht. Ich liebte die Szenen mit Grinser und auch das Wunderland zu erkunden. Wenn die Autorin nicht so gezwungen philosophisch geschrieben hätte, hätte ich mir auch leichter getan, aber trotzdem bin ich gespannt, wie ihre neuen Bücher werden. Ich vergebe 3 von 5 Sterne.

Profile Image for Nora Eliana | Papertea & Bookflowers.
271 reviews73 followers
January 30, 2018
Originally posted on my blog
Actual Rating: 4.5 Stars

Immer mal wieder kommt ein Buch daher was einen komplett überrascht. Madness war so ein Buch für mich. Ich hätte nicht gedacht wie sehr mich das Wunderland in seinen Bann zieht, wie sehr ich es genießen würde Charaktere, die ich gerade in Alice in Wonderland wieder gesehen hatte, hier neu zu entdecken!

Wenn ihr ein Buch mit toller Atmosphäre und einer starken Protagonisten sucht, dann lest Madness.
Das Wunderland ist einzigartig und die Steampunkelemente haben überraschend gut gepasst (und kleiner Tipp am Rande, holt eine laut tickende Uhr ins Zimmer wenn ihr das Buch lest ;) )
Fast alles im Wunderland besteht aus Kupfer (o.ä). Die Bäume, die Tiere sind teilweise, wenn nicht sogar ganz aus Schrauben, Zahnrädern etc zusammengesetzt. Und es gibt noch vieles mehr zu entdecken.

Auch die Charaktere sind zwar angelehnt an Alice im Wunderland, haben aber ihre ganz eigenen Wesenszüge und Wünsche. Alice muss durch viel durch, aber trotzdem verliert sie nie ihren Kopf oder ihr Herz (obwohl … :P)
Elric, der verrückte Hutmacher, ist perfekt. Er passte so gut in die Welt und die Interaktion mit Alice war echt süß teilweise. Er war liebenswert, distanziert, verschmitzt und hatte Humor. Mehr möchte ich gar nicht verraten. Und Grinser, die Cheshire Cat, war klasse. Sehr katzenartig. Verspielt (und leicht bedrohlich). Die beiden waren ein tolles Duo.

Auch wenn die Liebesgeschichte mir persönlich ein kleines bisschen zu schnell ging und das Ende doch etwas kitschig war, hatte ich doch beim lesen sehr viel Spaß dabei! Die Konflikte waren nicht unnötig, künstlich kreiert oder unverständlich, sondern passten perfekt in die Welt und zu ihren Bewohnern. Und manchmal ist etwas Kitsch ja auch genau das was man braucht!

Aber was mir wirklich am allermeisten an dem Buch gefallen hat ist eindeutig die Welt und die Atmosphäre die dabei entstanden ist!
Profile Image for Jana.
622 reviews1 follower
February 24, 2021
Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen aber trotzdem kann ich nur drei Sterne geben.

Mir hat das Setting gefallen und die Charaktere - besonders Grinser. Die Steampunkelemente waren einfach klasse und für mich etwas Neues. Der Schreibstil war sehr gut lesbar und die Kapitel in einer für mich guten Länge. Jedoch ging mir alles irgendwie zu schnell. Man war gerade erst angekommen schon war Ende. Gerade in Bezug auf Alice‘s Mutter hätte ich mir noch etwas mehr erhofft. Und wie so oft: Die Liebe. Kaum sieht Alice ihn, ist es quasi um sie geschehen - trotz anfänglicher Kabbeleien. Mir geht das zu schnell. Die Entwicklung der Liebe zueinander fehlte mir.

ABER trotz der Kritik fand ich das Buch klasse und werde schauen was demnächst noch von der Autorin erwartet werden darf.
Profile Image for Nicci Trallafitti.
152 reviews26 followers
October 28, 2017
Alice landet in einem Steampunk-Wunderland, wo die Bäume aus Kupfer bestehen, mit Blättern schwer wie Blei. Es schwirren Käfer mit Flügeln aus Glas umher und am Firmament drehen sich gigantische Zahnräder. Dort trifft sie auf bekannte Wunderland-Figuren, unter anderem auf Elric, dem Hutmacher, der sie ganz schön um den Verstand bringt, im wahrsten Sinne des Wortes…

Zu Beginn befand ich mich bei Alice Zuhause, die sich auf eine Party in einem Szene-Club vorbereitete. In dem ersten Kapitel wurde meiner Meinung nach schon ziemlich viel über die Vergangenheit der Protagonistin in Bezug auf die Beziehung zu ihren Eltern und ihre Eigenschaften dargelegt, was meine Neugier etwas einschränkte, ihre Person betreffend. Daraufhin wurde die bekannte Szene eingeleitet, in der Alice dem weißen Häschen ins Wunderland folgte, jedoch modern aufgemacht, was mir richtig gut gefallen hat.

Die Ankunft im Steampunk-Wunderland überwältigte mich, ich war hin und weg. Die Beschreibungen waren sehr bildhaft, was ich sehr angenehm fand, da diese Genreart neu für mich war. Es gab zahlreiche interessante Wesen und Tiere, allesamt besaßen etwas metallisches, kupferartiges, überall dampfte und klackerte es. Die Atmosphäre wurde hervorragend beschrieben, sie wirkte sehr düster, blutig und metallisch, den beschriebenen Geruch hatte ich in der Nase, die Bilder der Bäume und Wesen vor den Augen.

Später ging dies jedoch leider verloren. Die Liebesgeschichte entwickelte sich super flott, sodass ich zwischendurch das Gefühl hatte, dass etwas wichtiges an mir vorbeigegangen ist. Insgesamt empfand ich die Liebessache als sehr kitschig und überladen – Alice wurde dabei als kleines, hilfloses Mädchen beschrieben, das in Selbstmitleid vergeht und gerettet werden muss, was ich sehr schade fand, wirkte sie doch zu Beginn recht taff. Die kitschige Entwicklung sorgte bei mir für genervtes Augenrollen, es war für mich persönlich too much. Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass weiterhin der Fokus auf dem coolen Wunderland und dessen Bewohner und Umgebung liegt. Die Thematik der tickenden Herzen und der Idee dahinter fand ich richtig interessant.

Elric konnte ich wenig greifen, er war eher unnahbar, auch wenn er eine Entwicklung durchlebt hat. Die Herzkönigin, die natürlich eine wichtige Rolle spielte, hatte leider einen sehr kurzen Auftritt, der meiner Meinung nach nicht wirklich in Relation zu ihrem Einfluss stand. Ich hätte gerne mehr über sie erfahren. Der Grinser war, wie auch schon im Original, mein Highlight. Ich fand es gelungen, dass die Autorin seine verrückte, skurrile Art integrierte. Dennoch besaß er auch etwas loyales. Alice fand ich wie bereits angedeutet eher nervig und überdramatisierend, ich wurde leider nicht warm mit ihr.

Die emotionalen Aspekte wirkten durch den flotten Verlauf eher oberflächlich und nahmen die Freude am Erfahren der Charaktere. Ich hätte mir in vielen Situationen einen differenzierteren Ausbau gewünscht. Der Höhepunkt der Geschichte wurde leider relativ schnell abgehandelt. Den Epilog fand ich hingegen recht lang, das Ende war daraufhin eher offen, aber andererseits auch nicht.

Das Cover gefällt mir übrigens richtig gut, meiner Meinung nach passt es perfekt zur düsteren Atmosphäre und der Thematik der Geschichte. Schön finde ich außerdem die Kapitelgestaltungen und die einzelnen Illustrationen im Buch, die aber leider manchmal nicht zum Kapitel passten, sondern eher das danach oder davor betrafen. Was mich sehr gestört hat war die Tatsache, dass es doch noch einige Wortfehler gab, auch kam es zweimal vor, dass ganze Absätze doppelt hintereinander abgedruckt waren (was ich natürlich bereits an die Autorin weitergegeben habe). Das hat den Lesefluss natürlich gestört, weil ich durch die Dopplung zunächst verwirrt war.

Madness konnte mich leider nicht komplett für sich gewinnen. Die Parallelen zur Originalgeschichte und das Steampunkt-Wunderland haben mir wahnsinnig gut gefallen, dahingehend hätte ich mir einfach mehr gewünscht, ebenfalls einen differenzierteren Ausbau der Handlungen und Charakteren. Die Liebesgeschichte empfand ich als sehr flott und kitschig, ich kann mir aber vorstellen, dass es Leser gibt, die genau das mögen. Für mich ein Buch der Kategorie Zwischendurchlektüre.

Vielen Dank an Maja Köllinger und den Drachenmond Verlag für das Rezensionsexemplar.
915 reviews10 followers
October 27, 2017
Die Schreibweise der Autorin ist märchenhaft, bildgewaltig und sehr einfach und angenehm zu verfolgen. Ich konnte mir sowohl die Charaktere, als auch das Wunderland sehr gut vorstellen. So skurril es auch erscheinen mag, es war und ist einfach mal etwas anderes das fasziniert und begeistert.

Alice ist in dieser Geschichte aufgeweckt, etwas rebellisch und insgesamt nicht einfach zu nehmen. Doch gleichzeitig ist sie auch freundlich, neugierig und offen für neues. Auch wenn sie zu Beginn im Wunderland ihre Differenzen hatte, merkt sie sehr schnell das man die Bewohner nur mögen kann. Schon alleine durch reine Faszination muss man das Wunderland und alle die dort leben einfach lieben. ;)

Der Hutmacher ist wie ich finde sehr schön ausgeformt. Er ist auf der einen Seite unnahbar und auf der anderen Seite lechzt er danach fühlen zu können. Da er selber kein richtiger „Mensch“ ist, kann er eigentlich Gefühle nicht empfinden und doch merkt er recht schnell dass das rebellische Wesen von Alice in ihm gut und gerne positive wie negative Gefühle entfacht.

Neben diesen bekannten und gleichzeitig neu aufgebauten Figuren, erwarten uns noch weitere altbekannte Wesen. Darunter die Grinsekatze, welche den gleichen Touch hat und gleichzeitig doch wieder etwas anders ist. Auch unser altbekannter weißer Haseund unsere schlaue Raupe sind mit von der Partie. Sie alle haben ihren Platz, man kann sie sich wundervoll vorstellen und begleitet mit Alice gemeinsam das neue und tickende Wunderland.

Die Umsetzung der Geschichte gefällt mir wirklich sehr gut. Wir starten gemeinsam mit Alice eine Reise in ein ganz neues Wunderland, was auf der einen Seite total irritierend aber auch faszinierend ist. Die Autorin hat ihr etwas altbekanntes komplett neu aufgesetzt, denn dieses Wunderland ist so anders gegenüber dem altbekannten. Die Welt war für mich neu und hat mich von der ersten Seite an begeistert. Durch die sehr schöne Schreibweise konnte ich mir die Bäume, die Tiere, die verschiedensten Situationen und Orte sehr gut vorstellen. Ich hatte definitiv meine Freude dabei, diese Welt in meinem Kopf entstehen zu lassen.
Die eingebaute Liebesgeschichte wurde sehr schön und nachvollziehbar aufgebaut. Zwar verläuft hier innerhalb der Geschichte alles recht schnell, aber man kann es trotz allem als stimmig bezeichnen. Ich konnte die Entwicklung durchaus nachvollziehen, sodass es mich bis auf ein paar Kleinigkeiten überzeugen konnte.

Nachdem ich nun das Buch beendet habe, bin ich froh dass die Autorin uns diese Geschichte mitgebracht hat. Ich mag schon Alice im Wunderland sehr gerne und diese Umsetzung konnte mich total überzeugen. Sie ist kreativ neu und hat seine spannenden wie lustigen Stellen zum Schmunzeln, Freuen und Aufgeregt sein.

Mein Gesamtfazit:

Mit „MADNESS – Das Land der tickenden Herzen“ hat Maja Köllinger eine tolle Adaption zu Alice im Wunderland geschaffen, welche neu, faszinierend, spannend und erheiternd sein kann. Wir treffen altbekannte Charaktere, die gleichzeitig aber auch wieder etwas ganz neues und eigenes haben, was mich persönlich begeistern konnte.

Eine schöne Geschichte, welche die Welt um das Wunderland ganz neu und tickend erzählt. Es lohnt sich definitiv hier reinzulesen. ;)
Profile Image for Andrea.
924 reviews46 followers
October 23, 2022
"Ich fürchte weder die Risiken des Lebens noch die Gefahr des Todes. Ich fürchte mich vor dem Dingen, die während des Lebens in meinem Inneren sterben."
Als Alice dem weißen Kaninchen folgt landet sie in einer fremden Welt. Ja, dieser Anfang einer Geschichte ist bekannt und auch viele andere Elemente in diesem Buch kommen mir als großer Alice im Wunderland Fan natürlich bekannt vor aber irgendwie ist auch alles anders. Das Wunderland ist ein Steampunk Wunderland, alles wird mechanisch betrieben. Die Geschichte ist anders, unsere Alice hier ist eine Andere. Und doch hätte ich mir noch mehr Wunderland Feeling gewünscht, noch mehr bekannte Charaktere getroffen. Es war spannend, es war skurril, es war eine verrückte Reise. Das Ende war mir zu schnell, da hätte ich gerne noch mehr erfahren. Ein toller Roman für Fans von Fantasy und Steampunk und für Fans von Alice im Wunderland.
Profile Image for Korbinian.
147 reviews1 follower
December 4, 2021
3,5*

Kurzfristiger Kauf, (eBook) - leider gemischte Gefühle.

Was mir gefallen hat:
- Die Grundidee/die Beschreibungen der mechanischen Tiere etc
- (meistens) der Schreibstil
- Grinser

Was mir nicht gefallen hat:
-Grob zusammengefasst: Die Umsetzung

Darauf gehe ich allerdings noch ein wenig ein:

Ich glaube, die Geschichte hätte durchaus Potenzial gehabt, mich zu begeistern. Aus verschiedenen Aspekten hat das nicht geklappt.

1. Die Hauptfigur: Zu Beginn als Punk/Rebellisch charakterisiert (ein interessanter Ansatz die Brave Alice neuzuinterpretieren) - das wurde allerdings in ihrer Entwicklung nciht weiterverfolgt. Es wurde zwar "gesagt" dass sie so ist in Kapitel 1, aber es wurde nicht so vermittelt im weiteren Verlauf. Hat einfach nicht durchgängig gewirkt.

2. Eldric: Der verrückte Hutmacher als Love interest - hätte gut funktionieren können, hat es aber für mich vor allem aus einem Grund nicht. Der Hutmacher LEBT von seinen Marotten und seiner absoluten Absurdität. Diese Charakterzüge sind in der Interpretation auf jeder Ebene verloren gegangen, vom Wahnsinn des Hutmachers ist nicht viel übrig geblieben.
Am Ende war von ihm nur noch ein Recht unscheinbarer und charakterlich ungreifbarer "xy" Love interest über - leider. Wie fast alles hier hätte das nämlich großes Potential gehabt.
Mir hat einfach allgemein, nicht nur beim Hutmacher ein wenig die Weirdness des Wunderlands und die "Wunder" gefehlt.

Womit wir zu Punkt 3 kommen:

3. Die Lovestory: Mal ganz unabhängig davon, dass ich einfach die Chemie zwischen den Protas nicht gespürt habe... Die Insta-Love hier hat wahnsinnig deplatziert gewirkt.
Die Charaktere kennen sich seit gefühlten drei Stunden, aber weil das (kurze) Buch schon zur Hälfte um ist müssen sie jetzt Mal schon ziemlich krass verliebt sein. Obwohl weder der Leser noch sie selbst die Chance bekommen haben, sich kennenzulernen. Auch das hin und her mit - ich kann ihn nicht lieben, sonst stirbt er und ach, lass ihn doch sterben ich will ihn küssen war mir etwas zu platt. Wieso ich denke, dass das "schief" gelaufen ist, dazu komme ich nochmal später.

4. (Leider von Zeit zu Zeit): Der Schreibstil:
Grundsätzlich sehr flüssig zu lesen und sehr gut geschrieben, die Autorin hat auf jeden Fall Talent. Gestört haben mich einige inhaltliche Dopplungen (Absatz über ein Thema, irgendwas dazwischen und dann gefühlt Absatz 1 mit anderen Worten). Hin und wieder auch ein wenig unnötig verkompliziert - manchmal ist weniger mehr, auf einer sprachlichen Ebene. Manchmal muss es auch nicht poetisch sein.
Manche Dinge wurden auch immer mit der identischen Metapher beschrieben (Rasiermesserscharfes grinsen)

5. Das Worldbuilding:
Hatte super viel Potential, wie fast alles, das aber leider ein wenig verschenkt wurde. Die grundsätzlich interessante Welt hat sich für mich leer angefühlt - das wurde aus verschiedenen Gründen erzeugt:
- Außer des Hutmachers und Grinser kaum eine Begegnung mit einem Charakter, der spricht -> zwar immer wieder durchaus schöne Beschreibung von Tieren, die dort leben, etc, aber trotzdem fühlte es sich beim lesen "unbevölkert" und leer an. Klassiker wie die Spielkartenwachen und weitere verrückte, sprechende Charaktere die die Welt einfach bevölkern fehlten, und dadurch fragte ich mich an manchen Stellen was für ein "Volk" die Herzkönigin eigentlich regieren soll.
- sehr einseitige Beschreibungen: das Worldbuilding bestand nur aus dem tickenden Geräusch von allem, ein paar mechanischen Tieren und Gestirnen, Metallbäumen und Schachbrettpflaster. Dadurch wurde das ganze repetitive und hat etwas unbelebt/fantasielos gewirkt
- die Herzkönigin: wurde mir zu wenig ergründet und ist auch flach und unnachvolkzirhbar geblieben, in ihrem kurzen und versucht bedeutungsvollen Auftritt

Fazit:
Ich denke nicht, dass Maja Köllinger eine schlechte Autorin ist. Keinesfalls.

Es gibt drei Punkte, die meiner Meinung nach daran schuld sind, dass dieses Buch mich nicht komplett überzeugen konnte, für die sie so gut wie nichts kann:

- manche Schwächen sind sicherlich einfach dem geschuldet, dass es ein Debüt ist. Ich werde durchaus weitere Bücher im Auge behalten, weil dieses auch schon älter ist und sie sich sicher weiterentwickelt hat

- Es ist ein Einzelband. Ich liebe Einzelbände, versteht mich nicht falsch. Aber Einzelbände habe immer eine große Schwierigkeit: Die Handlung muss so zugeschnitten sein, dass es sich nicht überfüllt oder flach anfühlt. Hier hätte an einigen Stellen die Handlung viel mehr Zeit gebraucht sich zu entwickeln, und ein längeres Buch/mehr teile hätten dafür gesorgt, dass Charaktere, Welt, Handlung und Verhaltensweisen nicht so flach, ungreifbar und unnahbar und teilweise unverständlich geblieben wären.
Ein paar mehr Seiten hätten dem sicher gut getan.

- das Lektorat war meines Erachtens nach schlampig. Schlampiger, als ich es vom Drachenmond gewohnt bin. Ich lese zwar eher neuere Erscheinungen, vielleicht hat sich der Verlag seit ET des Buches weiterentwickelt, aber hier wurden zum Teil so blatante kleinere Logiklücken übersehen, dass es auf Dauer anstrengend war. Kleinigkeiten, die im schreibfluss nicht weiter auffallen, und für die man vielleicht Betriebsblind ist. Widersprüche in den Gedanken des Charakters, innerhalb eines oder weniger Sätze. Widersprüche zwischen Gedanken/Emotionen und Verhalten.
Sachen, die vielleicht grundsätzlich von unerfahreneren autoren leicht übersehen werden , und hier aber leider auch vom Lektorat nicht gefunden worden sind.
Auch Zeichensetzung/Buchsatz war zum Teil für Drachenmond ungewöhnlich fehlerbehaftet.

Alles in allem ein für mich mittelmäßiges Debüt einer vielversprechenden Autorin, das leider unter der Kürze und scheinbar fehlender Ausarbeitung leidet. Viel Potential da - aber das meiste davon grundlos verschenkt.
Profile Image for Michelle.
109 reviews3 followers
January 1, 2019
Meine Meinung:

Durch Zufall habe ich auf Instagram entdeckt, dass zwei liebe Mädels eine Leserunde zu "Madness - Das Land der tickenden Herzen" starten wollen und habe mich daraufhin dann auch gemeldet. Zum einen, weil ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts aus dem Verlag gelesen hatte - sich aber trotzdem viele Bücher von diesem sich auf meinem SuB tummeln - und zum anderen, weil ich gerne endlich mal ein Buch von Maja Köllinger lesen wollte.

Tatsächlich muss ich an dieser Stelle auch einmal erwähnen, dass mich das Buch vom Aussehen her zwar total angesprochen hat, ich aber ohne die Leserunde wahrscheinlich nicht - oder noch nicht - dazu gegriffen hätte. Denn: Ich bin kein Fan von Alice im Wunderland. Dennoch bin ich froh, dass ich dann doch zu dem Buch gegriffen habe. Denn sonst hätte ich die Welt, die Maja Köllinger hier geschaffen hat, nie entdeckt. Und auch wenn ich Alice im Wunderland immer noch nicht mag, so hat mir das Buch wirklich gut gefallen!

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir wirklich leicht. Das lag vor allem auch an dem Schreibstil, welcher wirklich super leicht und flüssig zu lesen war. Bevor es dann auch schon losging, erfuhr man auch noch ein paar kleine Einzelheiten über Alice und deren Leben. Das fand ich wirklich gut, da man so eine kleine, grundlegende Basis hatte.

Die Welt hat mir vom Aufbau her auch total gut gefallen! Wir befinden uns nämlich in einer Steampunk-Version vom Wunderland. Für mich war diese Welt einfach nur faszinierend und schön. Ich konnte sie mir bildlich wirklich gut vorstellen und generell die Idee Wunderland als Steampunk-Version zu gestalten, hat mir wirklich sehr zugesagt. Die Passagen über die Welt an sich fand ich immer durchaus spannend und habe sie wirklich genossen, denn Maja Köllinger hat hier wirklich eine wunderbare und einzigartige Welt geschaffen! Ich finde auch, dass das Cover einfach total gut zu dem Buch passt, da es meiner Meinung nach diese Welt wirklich gut widerspiegelt, vor allem die Farben sind wirklich gut gewählt.

Wie ich schon erwähnt hatte, haben mir der Einstieg und der Schreibstil wirklich gut gefallen. Und während sich der Anfang noch ein wenig Zeit lässt, so geht der Rest der Geschichte ziemlich schnell vorüber. Auf der einen Seite kann ich das auch verstehen, schließlich hat das Buch nicht so viele Seiten und dann möchte man natürlich auch die Handlung reinbringen, auf der anderen Seite wurde mir manches einfach zu schnell abgehandelt und ich finde, dass 100 bis 150 Seiten mehr dem Buch nicht geschadet hätten. Dadurch, dass alles auch so schnell vorüberging, fehlte mir teilweise auch ein wenig die Tiefe. So konnte ich beispielsweise Alice' Gefühle auch nicht immer nachvollziehen.

Alice an sich war mir soweit aber ganz sympathisch. Ich mochte ihre furchtlose und unerschrockene Art. Manchmal handelte sie mir allerdings auch ein wenig zu naiv und schenkte einigen auch zu schnell Vertrauen. Ich finde so etwas braucht immer ein wenig Zeit. Außerdem wechselte ihre Stimmung öfter mal von total gelassen zu aggressiv bzw. impulsiv. Das hat mich auch ein wenig gestört, da ich das nicht ganz so nachvollziehen konnte. Klar, die Situationen waren nicht immer einfach, aber manchmal war es dann doch ein wenig too much. Was mir auch nicht ganz so gefallen hat, war, dass sie an einer Stelle etwas einfach so hinnahm bzw. auch annahm, was ich an ihrer Stelle definitiv nicht gemacht hätte, weil sie ja vorher nichts mit dem Reich und deren Bewohnern zu tun hatte. Ansonsten war Alice aber wirklich eine Protagonistin, die ich schon in mein Herz schließen konnte.

Neben Alice konnte ich aber auch Elric, den Hutmacher und Grinser total in mein Herz schließen. Auch wenn ich gestehen muss, dass das mit Grinser und mir so eine Hassliebe ist. Auf der einen Seite finde ich diese Katze ultracool, vor allem auch wegen ihrer Sprüche, auf der anderen Seite verschwindet sie aber auch immer wieder, sobald Gefahr lauert.

Natürlich gab es auch in diesem Buch eine Liebesgeschichte. Hier muss ich aber auch sagen, dass sie mir zu schnell ging und mir die Tiefe schon ein wenig fehlte. Nichtsdestotrotz fand ich sie dennoch schön und niedlich. Am besten gefallen haben mir aber auch einige Aussagen in diesem Buch, weswegen ich mir doch relativ viel markiert habe. In einigen von diesen steckte einfach so unglaublich viel Wahrheit. Was mir auch soweit gut gefallen hat, war das Ende, auch wenn dieses ebenfalls zügig vonstattenging und ich einiges ein wenig ausführlicher gehabt hätte, so war es doch ein wirklich schönes Ende und definitiv ein toller Abschluss für das Buch. Ich muss auch an dieser Stelle sagen, dass, selbst, wenn mir einiges zu schnell ging, das Buch wirklich gut war, gerade auch für einen Debütroman! Ich finde beim Lesen sollte man auch definitiv nicht vergessen, dass es das erste Buch der Autorin war und dafür, dass es das war, hat sie wirklich einen soliden Roman abgeliefert. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt auf ihre weiteren Werke und freue mich total darauf, bald "Mondstaub & Sonnenstürme" zu lesen!

Fazit:

Ein solider und gelungener Debütroman, der zwar ein paar kleine Schwächen aufweist, aber dennoch empfehlenswert ist! Gerade die Welt und einige der Aussagen konnten mich total für sich gewinnen und ich bin definitiv auf die weiteren Werke der Autorin gespannt! Von mir erhält das Buch 3/5 Sternen.
Profile Image for Sana.
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June 11, 2018
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,,Es ist ein Fluch. Wir sind dazu verdammt, nichts zu fühlen oder verrückt zu werden. Wir lassen die Emotionen einfach nicht zu, um uns zu schützen. Wir wollen sie nicht.'' - Elric (S. 132)


Punkerin Alice und ihre Freundinnen besuchen einen gemeinsam einen Undergroundclub. Doch kurz darauf trennen sich die Wege der Mädchen, als Alice ein weißes Kaninchen inmitten von London entdeckt und ihm in den Park folgt. Dort stürzt sie in ein Kaninchenloch mitten in Wunderland, einem Land, in dem kein echtes, sondern nur maschinelles Leben existiert. Verzweifelt versucht sie nach Hause zu gelangen und trifft dabei auf die mechanische Katze Grinser und den Hutmacher Elric. Von ihnen erfährt sie, dass Alice eine wichtige Rolle in Wunderland zu erfüllen hat und sie nicht eher nach Hause kann, bis diese erfüllt ist ...


Nicht nur ist dieses Buch eine Homage an Alice im Wunderland, auch wurde es durch die Madness Release Tea Party auf Facebook und viele fleißige Blogger im Rahmen dieser Aktion fleißig promotet. Kein Wunder, immerhin sind Alice-Neuerzählungen gerade reichlich beliebt und auch die Idee eines Steampunk-Wunderlands, nur bestehend aus Metallen und mechanischen Triebwerken, kann einen Fan des Ursprungswerks von Lewis Caroll nur ansprechen.
Und diese Elemente des Steampunks sind auch das, was das Buch so außergewöhnlich macht. Es ist eine wirklich kreative Welt, untermalt von wahnsinnig atmosphärischen Beschreibungen und kleinen Zeichnungen, die einem alles glaubhaft erscheinen lassen. Es ist natürlich ungewohnt, sich das Wunderland oder generell eine Landschaft vorzustellen, die keine Pflanzen, keine lebendigen Tiere und Ähnliches beherbergt, doch trotzdem gelingt es der Autorin, äußerst lebendige Bilder im Kopf des Lesers zu erschaffen. Am liebsten würde man mit Alice Plätze tauschen, um sie mit eigenen Sinnen zu erleben, was vor allem dadurch zustande kommt, dass Maja Köllinger ebenjene Sinneswahrnehmungen stark in ihren Schreibstil einbezieht. Sie nimmt die kleinsten Details auf, vor allem durch Berührung und Geruch, was mit eine der plastischsten Welten erschafft, über die man im Jugendbuchbereich wird lesen können. Dabei erkennt man auch viele abgeänderte Momente und Bilder, die aus dem Original übernommen werden, und spürt so die große Faszination der Autorin für diese Geschichte.
Diese sorgen für eine Handvoll spannender Situationen, die häufig sogar mit Lebensgefahr verbunden sind. Es wirkt nicht so aus jeglicher Logik gerissen wie im Originalwerk, allerdings ulkig und ungewöhnlich genug, um den Leser mitfiebern zu lassen. Es ist eine sehr lineare Storyline, wie man sie im Grundkern schon viele Male anderswo gesehen hat, doch trotzdem schafft es die Autorin, ab und an interessante Einfälle mit einzubringen und so Alice' Weg steiler zu gestalten, vor allem eben durch ihre gewählten Worte und stimmungsvollen Beschreibungen. Und für all jene, die sich über Bücher hinaus mit Alice' Abenteuern beschäftigen: Man wird definitiv das eine oder andere Motiv aus dem Videospiel Alice: Madness Returns wiedererkennen.
Durch den Kontrast zwischen der lebendigen Alice und den mechanischen Kreaturen des Wunderlands wirft die Autorin auch die Frage nach Emotionen auf, die sich vor allem in einem Konflikt zwischen der Protagonistin und Elric zeigt. Es werden die Vor- und Nachteile davon beleuchtet, sich vom Herzen oder von der Rationalität leiten zu lassen, und so dem einfallsreichen Setting ein wenig Tiefe zu verleihen, ebenso wie seinen Bewohnern. Dadurch, dass sowohl Emotionen als auch das Fehlen dieser gleichermaßen schrecklich sind, ist auch der Wahn ein zumindest ansatzweise angeschnittenes Thema. Leider, denn eine schöne Abrundung hätte die Autorin finden können, indem sie dem etwas mehr Raum zur Entwicklung gegeben hätte. Es wird eher mit Begriffen wie ,,verrückt'' und ,,wahnsinnig'' um sich geworfen statt wirklich ausgiebig zu besprechen, was dies bedeutet und wie es sich äußert. Da hätte man wesentlich mehr Zeit und auch Handlung hineininvestieren müssen, um die wahre Grausamkeit dieser Zustände darstellen zu können.
Diese Zeit wurde leider für etwas Anderes verwendet, nämlich die Liebesgeschichte. Denn obwohl dieses Buch nicht mal eine halbe Woche umfasst, verfallen Alice und der Hutmacher einander mit Haut und Haaren. Es ist nicht mal so, dass es von seiner Seite unnachvollziehbar wäre, da ihm Gefühle fremd sind und er sich somit leicht in eine Sympathie hineinsteigern könnte. An Unglaubwürdigkeit und Unangemessenheit ist dieses Liebesdrama allerdings nicht zu übertreffen. Manchmal steht die Handlung regelrecht still, nur damit diese beiden sich darüber streiten können, ob sie es nun miteinander versuchen sollen oder nicht, obwohl sie eigentlich keine Zeit für solche Nichtigkeiten haben. Daher verdreht man jedes Mal die Augen und ist sogar versucht, die romantischen Passagen zu überspringen, weil man sich zu retten versucht vor all diesem Kitsch. An dieser Stelle kommt es der Autorin überhaupt nicht zugute, dass sie einen so schwärmerischen, poetischen Schreibstil besitzt, denn man kann gar nicht mehr mitzählen, wie häufig von Elrics Augen geschwärmt und ihre ,,Liebe'' als schicksalhaft bezeichnet wird.
Spätestens ab diesem Zeitpunkt kann man den Hutmacher und Alice nicht mehr ernstnehmen, da sich ihre Welt nur noch um den jeweils anderen zu zentrieren scheint. Demzufolge verblasst für Alice alles andere, selbst ihr Wunsch nach Hause zu kommen, obwohl genau dies von Anfang an ihre Motivation ist. Das ist wahnsinnig schade, denn zu Beginn wirkt sie wie eine starke junge Frau, die um ihre Wünsche weiß und die sich emsig darin festbeißt, diese durchzusetzen. Doch das nimmt, je mehr Zeit sie mit Elric verbringt, immer mehr ab. Sie ist wahnsinnig weinerlich und vergisst zeitweise sogar ihren Vater und ihre Freundinnen, nur wegen der tollen Muskeln des Hutmachers. Als wäre es nicht schon merkwürdig genug, dass eine Liebesgeschichte geschrieben wird zwischen einem jungen Mädchen und einem Mann, der im Original mindestens dreißig Jahre älter ist, dass Alice den Großteil ihres Charakters verliert, ist alles andere als unterhaltsam. Genauso wie der Hutmacher selbst, der leider ein recht stereotypischer Love-Interest ist, von den Muskeln über eine gewisse Selbstverliebtheit bis zu dem Unwillen, Gefühle zuzulassen. Das einzig Interessante an ihm ist seine Affinität zum Hutmachen, ansonsten ist er sehr austauschbar. Und das ist vor allem für eine Figur aus dem Wunderland sehr enttäuschend.
Diese Liebesgeschichte deutet auch schon darauf hin, dass die Autorin scheinbar einen Hang zur Dramatik hat. Denn sowohl einige Ereignisse vor dem Showdown als auch der Showdown an sich sind geprägt von recht stereotypischen Mustern und begleitet von sehr vielen Tränen, die in Anbetracht dessen, dass dieses Buch eine so kurze Zeitspanne umfasst, eigentlich hätten nicht vergossen werden müssen. Auch werden gegen Ende interessante Konflikte angedeutet, die aber entweder abgeblendet oder aber sofort gelöst werden. Dabei wären das Ideen gewesen, die Alice gezwungen hätten, ihre genauen Wünsche zu hinterfragen, und vielleicht nicht für ein Happy End zu sorgen.


Insgesamt lässt das Buch einen eher enttäuscht zurück. Denn während das Setting großartig ist und auch das Abenteuer von Alice per se nicht uninteressant gestaltet ist, krallt sich die Autorin zu sehr in die typischen Jugendbuchtropen, die nicht so recht zu Madness passen wollen. Vor allem die Liebesgeschichte ist einfach nur schrecklich deplatziert und verhindert, dass sich mit anspruchsvolleren Thematiken, wie dem Wahsinn, befasst wird. Mit dem nach Schema X verlaufendem Ende kann Maja Köllinger ihre Geschichte leider auch nicht mehr retten und verwandelt so ihre wunderbare Homage in eine durchschnittliche Jugendbuchstory mit anderem Setting. Sehr schade.

Gesamtwertung: 3.00/5.00 Sternen
Profile Image for Irrlichtertanz.
12 reviews35 followers
April 28, 2020
Inhalt:

“Ich hätte wissen müssen, dass es keine gute Idee war, dem Kaninchen quer durch London zu folgen. Doch wer hätte denn ahnen können, dass dieses seltsame flauschig weiße Ding mit der Taschenuhr mich hierher bringen würde? Ich meine, wo bin ich hier überhaupt?

Die Bäume bestehen aus Kupfer und ihre Blätter wiegen schwer wie Blei. Überall schwirren Käfer mit Flügeln aus Glas umher und am Firmament drehen sich gigantische Zahnräder, als würden sie allein diese Welt in Bewegung halten. Und dann … ist da noch Elric. Ein Junge, aus dem ich einfach nicht schlau werde und der so herz- und emotionslos scheint. Doch ich bin entschlossen, sein Geheimnis zu lüften, um zu erfahren, was der Grund für seine Gefühlskälte ist. Oh, und falls ich es noch nicht erwähnt habe: Ich bin übrigens Alice. Und wie es scheint, bin ich im Wunderland gelandet… kennst du vielleicht den Weg hinaus?”
Quelle: drachenmond.de


Das Cover:

Das Cover finde ich wunderschön. Die Gold - & Orangetöne und vor allem das Herz in der Mitte, das gleichzeitig als Hintergrund für die Uhr dient, geben einem schon einen Vorgeschmack darauf, dass man es dieses Mal mit einem etwas anderen Wunderland zu tun hat. Es passt einfach perfekt zu der Geschichte und fängt den Kern dieser auf eine zauberhafte Art ein.


Die Charaktere:

Da hätten wir zunächst einmal natürlich Alice. Und leider fängt mit ihr mein Hauptkritikpunkt an diesem Buch auch schon an. Alice ist anstrengend. Wirklich einfach anstrengend. Ich glaube mir war selten ein Hauptprotagonist in einem Buch so unsympathisch. Und das nicht mal auf die gute Art.

Alice ist Punk und hält sich für anders und besonders, was sie wiederum eben nicht anders und besonders macht. Stattdessen ist sie störrisch, nervig und ja, anstrengend eben.

Dann natürlich der Hutmacher, oder auch Elric. Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde Elric toll. Er ist manchmal so herrlich trocken, dann wieder mal so entwaffnend flirty, und wieder mal so herrlich mystisch. Er ist für mich einfach ein perfekter Hutmacher.

Wer natürlich nicht fehlen darf ist Grinser. Für mich ist er ganz klar, das Herzstück dieses Buches. Am Anfang gibt er sich noch wenig hilfsbereit und ein bisschen gemein, aber im Laufe der Geschichte ist es, als würde seine Schale immer weiter aufbrechen. Er ist mir super schnell ans Herz gewachsen und für mich, irgendwie der überzeugendste Chara in dieser Geschichte.

Und zuletzt noch die rote Königin. Ich persönlich finde, dass wir zu wenig über sie erfahren, obwohl sie doch eigentlich eine zentrale Rolle in der Handlung einnimmt. Sie hat nicht wirklich Tiefe, sondern bleibt leider blass und ein wenig eindimensional, da ihr Auftritt einfach zu kurz geraten ist.


Meine Meinung:

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Ich hatte meine Probleme mit Alice, aber als sie dann im Wunderland war habe ich es geliebt dieses wundersame, metallische Land gemeinsam mit ihr und ihren Mitsreitern zu erkunden. Vor allem die Szenen mit Grinser haben mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Zu Beginn fand ich den Schreibstil der Autorin noch ein wenig … anstrengend? Er war flüssig, aber oft fast ein wenig zu … malerisch und poetisch? Ich muss aber sagen, dass ich mich im Laufe des Buches irgendwie daran gewöhnt habe und irgendwann hat es mir dann doch recht gut gefallen.

Was ich allerdings wirklich negativ aufgefasst habe, war das Ende. Ich meine, Alice hatte wirklich vor sich mit einem Brief von ihrem Vater zu verabschieden? Mit einem verdammten Brief? Ich bin so verdammt froh, dass sie es dann zum Glück doch nicht getan hat.

Also alles in allem habe ich das Lesen sehr genossen und das Buch hat mir gut gefallen. Es gab ein paar Kritikpunkte, die, nachdem ich erst einmal vollkommen im Wunderland versunken bin, meinen Lesegenuss jedoch nur geringfügig geschmälert haben.
Profile Image for Madame Buchfein.
74 reviews3 followers
October 12, 2017
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Vorab
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Auch wenn „Madness“ Majas erstes veröffentlichtes Buch ist, durfte ich vorher schon ihr nächstes Buch testlesen. Somit war Madness für mich das zweite Buch von ihr und ich um so gespannter. Madness an sich ist schon wirklich grandios und ich mag es genauso wie es ist, aber ich darf euch jetzt schon verraten, dass das nächste noch ein bisschen besser wird auf Grund ihr Erfahrung.

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Cover & innere Gestaltung
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Das Cover ist absolut treffend gestaltet, denn alle Elemente die man dort findet, kommen im Buch vor bzw. sind sogar essenziell für das Geschehen.
Und Innen wird es auch ganz besonders hübsch aussehen, denn im Print werden einige Illustrationen zu finden sein, die die Autorin selbst gezeichnet hat. Im eBook hingegen sind nur ein paar Elemente zu sehen.

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Meinung
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Der Prolog ist sehr kurz, startet aber mit starken Worten auf, die meine Erwartungen noch ein wenig mehr geschürt haben. Und meiner Meinung nach konnte die Geschichte gut damit mithalten.
Wobei ich sagen muss, dass ich gleich am Anfang ein wenig aus dem Konzept war, denn: Wir sind im modernen London, Alice fühlt sich in der Punkszene zu Hause und geht mit Freundinnen in einen Club. Auch dieser Teil war auf jeden Fall gut gemacht, aber ich hatte wirklich nicht damit gerechnet.
Doch recht schnell taucht das weiße Kaninchen auf und nimmt Alice ins Wunderland mit – vom Prinzip her so wie man es auf der ursprünglichen Geschichte kennt. Die nächste Überraschung folgt allerdings gleich auf dem Fuße: Wie man sich vielleicht an Hand des Cover und der Illustrationen, die es vorab schon auf der Autorenseite zu sehen gab, denken konnte, landen wir nicht in einem „normalen“ Wunderland, sondern in sozusagen einer Steampunkversion davon. Leute es ist wirklich umwerfend!
Gerade bei diesem Punkt ist es gut, dass die Autorin so ausführlich schreibt, denn dadurch kann man sich wirklich alles sehr genau vorstellen. Und falls es jemanden doch einmal nicht reichen sollte, der wird in seiner Vorstellungskraft dann hoffentlich spätestens von den Illustrationen im Print beflügelt. Auch wenn ich bei den gekonnten Beschreibungen bezweifle, dass dies groß nötig wäre. Dabei muss ich auch anmerken, dass ich durch diese wunderschönen Illustrationen damals überhaupt erst auf Maja und ihr Buch aufmerksam geworden bin, als zwischen ihren Blogbeiträgen auf Instagram vereinzelt immer mal etwas zu ihrem Schreibprojekt stand.

Wie vielleicht schon etwas durch geklungen bin ich großer Fan von Majas Schreibstil: Er lässt sich einfach nur ganz leicht lesen, ist aber dennoch anspruchsvoll, ein wenig verspielt und beschreibt viele Kleinigkeiten. Ich mag ihn absolut gerne und er passt unsagbar gut zur Geschichte, lässt mich allgemein träumen und ja.. ist einfach nur zauberhaft. Von Maja würde glaube ich alles schön klingen und sich gut lesen lassen – egal ob ich das Genre mag oder nicht.

Egal in welcher Form, das Wunderland ist und bleibt verrückt, hier vielleicht noch ein bisschen mehr als sonst auch. Ob es das Wunderland selbst oder die Figuren in ihm sind. Ob sowohl deren Logik, deren Äußeres, die (Natur)Gesetzmäßigkeiten oder einfach deren Empfinden.
So ergibt sich die Grundlage für ein mehr als buntes und abenteuerliches Charaktergemisch:
Alice ist Anfangs leicht aus der Fassung zu bringen, weil sie noch nicht so recht glauben kann, dass das wirklich passiert. Sie versucht aber alles, damit es sozusagen für alle ein gutes Ende nimmt.
Elric ist der verrückte Hutmacher, wobei er andererseits weniger verrückt ist als sein Vorbild - meiner Meinung nach. Aber durch die ganzen "Gesetzmäßigkeiten" des Wunderlands ist er einer anderen Art des "Wahnsinns" ausgeliefert, in der Hoffnung das es ihn nicht erwischt - doch ohne Alice wäre es wohl wesentlich einfacher.
Da kommen wir auch zum einzigen kleinen Kritikpunkt: es bahnt sich eine Liebesgeschichte an, die mehr Zeit gebraucht hätte, mir kam es zu plötzlich. Das Gute ist wirklich, dass man davon nicht erschlagen wird, da sich die beiden auch noch auf das Geschehen um sie herum konzentrieren, aber für meinen Geschmack hätte es dennoch etwas weniger sein können oder wie geschrieben, hätte vorher einfach etwas mehr Zeit vergehen müssen.
Andererseits gehört es aber auch irgendwie dazu, denn vielleicht ist es auch einfach dem Wunderland geschuldet? Immerhin ist dort ja so einiges anders. Deshalb passt es auch irgendwie doch wieder ins Gesamtbild und ohne würde irgendwie doch ein Baustein fehlen, es ist irgendwie komisch - vielleicht verrückt? 😉
Und das die Grinsekatze ein komischer Zeitgenosse ist wissen wir wohl alle - daran hat sich wirklich nichts geändert.

Allgemein gesagt, gleichen sich die grundlegenden Punkte der Geschichte. Aber Maja hat viele Unterschiede und Andersartigkeiten geschaffen, allerdings ohne, dass es erzwungen wirken würde. Es ist ihr einfach grandios gelungen Altes und Neues zu verbinden und einigen Figuren auch eine neue Geschichte zu schenken.
Macht euch also schon auf eine neue Geschichte gefasst, auch wenn ihr Elemente der ursprünglichen Geschichte wiederfinden werdet.

Das Ende kam nicht gänzlich unerwartet, da ich mir in der Zwischenzeit doch ein bisschen etwas zusammengereimt hatte, aber nichts desto trotz ist es sehr beeindruckend und bringt die Geschichte zu einem wirklichen tollen, runden und vor allem gut abschließenden Ende dieses Einzelbandes.

╔═★══════╗
Kurzum
╚══════★═╝
Eine ganz wundervolle Alice im Wunderland Adaption, mit tollen Charakteren und einer sehr gelungenen Umarbeitung des ursprünglichen Textes, welchen einen hinwegtreiben und -träumen lässt, auch wenn es etwas düsterer zugeht.

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Bewertung
╚════════★═╝

★★★★★
An sich würde ich 4,5★ vergeben, aber trotz dessen, dass mir die Liebesgeschichte etwas zu schnell ging, war ich insgesamt so begeistert, dass ich auf 5★ aufrunde.

╔═★═════════╗
Dankeschön
╚═════════★═╝
Ganz herzlichen Dank an die Autorin für die Bereitstellung des Vorabexemplares.

Herzlichst,
eure Franzy
Profile Image for ninoimwunderland.
86 reviews43 followers
March 4, 2018
Als leidenschaftlicher Alice im Wunderland Fan war ich überglücklich, als „Madness“ mit der Drachenpost, die ich von der lieben Astrid zu Weihnachten bekommen habe ankam.
Ich war so gespannt auf das Buch, dass ich es sofort beginnen wollte. Schon alleine das Cover und der Klappentext lassen auf großen hoffen und man wird nicht enttäuscht.
Schon zu Beginn der Geschichte ist man eigentlich schon mitten drin. Es ist so liebevoll und detailliert beschrieben, dass man sich die Charaktere und das Wunderland, oder eher gesagt, “Das Land der tickenden Herzen”, wie es in diesem Buch heißt, genau vorstellen kann.
Spätestens nachdem das weiße Kaninchen aufgerauscht ist, war es um mich geschehen und ich bin wieder ein Stück in meine Kindheit zurückversetzt worden. Was habe ich es geliebt!
Als die Geschichte seinen Lauf nahm und allmählich all die bekannten Figuren aufgetaucht sind, die jedoch anders aussahen und etwas Neues, aufregendes mit sich brachten, konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Wer braucht schon Schlaf, wenn man auch so träumen kann?
Alles in allem war es ein tolles Abenteuer mit vielen Erinnerungen, Spaß, Liebe, Freude und Spannung. Es war teilweise etwas schnell erzählt, was mich persönlich aber nicht gestört hat. Mit den Steampunk Elementen wurde der Geschichte neuer Glanz verliehen und ich kann es jedem Alice im Wunderland Fan ans Herz legen, der die zauberhafte Welt rund um den Hutmacher und Co noch einmal neu erleben möchte. Es lohnt sich!
Vielen Dank an Maja Köllinger und den Drachenmond Verlag für das Rezensionsexemplar!
Profile Image for Yellarna.
14 reviews6 followers
June 29, 2020
"Manchmal muss man bei unerklärlichen Lösungen die Magie hinter dem Ganzen akzeptieren und sie nicht hinterfragen, Alice."
... kann man so sagen. Oder auch direkt formulieren, dass man keine Erklärung dafür liefern kann oder will. Etwas, dass immer ein wenig schwierig ist. Insbesondere bei Fantasy. Und gerade Steampunk bietet so viele Möglichkeiten für logische Erklärungsansätze, selbst im Wunderland.
Das Buch hat mich leider sehr enttäuscht zurückgelassen. Die Grundidee war gut, Potential vorhanden und zu Beginn hätten es noch 3 Sterne werden können - kein herausragendes Buch, aber auch kein schlechtes und als Erstlingswerk durch aus ermutigend.
Dann kristallisierte sich immer weiter heraus, dass Konsequenzen für die Protagonistin und für ihr Handeln ausblieben, sie immer weiter zur Mary-Sue wurde, die Handlung zunehmend abarbeitender wirkte und der Fokus sich völlig auf eine übereilte Liebesbeziehung, statt z.B. auf einen Familienkonflikt, der sehr interessant hätte sein können, legte. Dann noch die Widersprüche die oft zwischen den Taten und dem beschriebenen auftraten und zuletzt eine Liliputaner-Anspielung, welche im besten Falle bedeutet, dass sich niemand während der Entstehung des Buchs Gedanken darüber gemacht hat, wie diskriminierend dies wirken kann.
So landet das Buch bei mir leider nur bei einem Stern und ich kann es nicht weiter empfehlen.
Profile Image for Eileen Dierner.
Author 9 books17 followers
February 26, 2018
Obwohl ich das Gefühl hatte, dass der Spannungsbogen in den ersten vier Kapitel noch nicht so richtig da war, habe ich mich mit jeder weiteren Seite in das Buch verliebt! Die Protagonistin Alice war 100% identifizierbar. (Ihren Hut, genau wie Elric selbst, würde ich Übrigens gern mal "in echt" sehen <3) Das Wunderland und damit verbunden der Schreibstil hat mich ganz verzaubert. Ich will unbedingt noch mehr von Alice und Co lesen!
Profile Image for Sirene.
733 reviews72 followers
October 14, 2017
Wer kennt nicht das weiße Kannichen? Den verrückten Hutmacher oder die böse rote Königin?
Der Klassiker von Lewis Caroll wurde über die Jahre immer wieder neu erzählt und auch hier diente er als Inspiration für einen Steampunkroman. Ja, mal eine andere verrückte Version, die mit ihrer besonderen Umsetzung bei mir Punkten konnte.

"Das bin ich. Nimm mich, wie ich bin, oder verschwinde.
Das war meine Lebensdevise. Ich wollte mich für das, was ich war, nicht schämen und hatte vor einiger Zeit beschlossen, mein inneres Wesen auch nach außen hin zur Schau zu stellen." - S. 11

Alice ist ein bunter Punk. Normal ist langweilig, normal ist nicht sie.

Als das weiße Kanninchen sie in ein mechanisches Wunderland entführt, will Alice nur noch nach Hause und fühlt sich unwohl in dieser kalten Welt. Die Protagonistin ist störrisch, kämpferisch, aber auch ein Mädchen mit Herz, dass sich für andere aufgibt.
Zu Beginn braucht sie ihre Zeit um in ihre Rolle zu kommen und sich an die Welt zu gewöhnen, genauso schnell deckt sie die Geheimnisse vom Wunderland auf.
Ab dem Punkt wird die Geschichte immer tiefer, interessanter und die Spannung steigt mit kleinen Ereignissen langsam immer weiter hoch.
Der Roman ließt sich flüssig und es hat genau den richtigen Mix aus einfach, aber nicht zu schlicht, sodass es viele schöne angenehme Sätze und Beschreibungen gibt.


Neben dem Steampunkelementen sind die Themen Familie und Liebe im Roman ebenfalls wichtig und nehmen einen guten Teil der Geschichte ein, wodurch es sich vom Original abhebt und ein ganz eigenes verrücktes Wunderland wurde.

Auch wenn man "Alice im Wunderland" von Caroll kennt, heißt es hier nicht, dass man dahinter kommt was in "Madness" passiert. Der Roman hat Überraschungen und neue Elemente, sei es die Welt selbst oder wenn es um die Charaktere innerhalb der Geschichte geht. Das Wunderland wurde á la Steampunkstil bis ins kleinste Detail gewandelt mit einer düsteren Atmosphere, was mir besonders gut gefallen hat und sehr interessant dargestellt wurde:

"Denn diese Gewächse bestanden vollständig aus glänzend poliertem Kupfer. Der aufdringliche metallische Gestank ging offensichtlich von ihnen aus und verbiss sich in meiner Nase. Ich streckte meine Hand nach einem der Stämme aus und fuhr mit meinen Fingern Dellen und Gravuren nach, die die Rinde zierten." - S. 36

Ein wunderbarer Mix aus Fantasy, Steampunk und "Alice im Wunderland", der einem eine neue, düstere Interpretation präsentiert. Liebe, Action und Humor wechseln sich gekonnt ab und die Spannung wird bis zum Ende mitgenommen.
Profile Image for Morgast.
108 reviews39 followers
March 27, 2018
1.5 Sterne

Himmelherrgott.
Bevor ich mich endlos aufrege, was dieses Buch einfach nicht wert ist, lege ich nur die grundlegenden Dinge dar, die mich richtig gestört haben.
Alice ist keine Rebellin. Punkt. Die Autorin tut eine ganze Menge, um sie als eine darzustellen (sie ist ja ach so punk und böse und draufgängerisch), aber unsere Alice ist nichts als ein naives, bockiges Kind, das liebend gerne andere die Arbeit machen lässt, während sie dasteht und nutzlos ist.
Dennoch ist das Buch-Universum so gnädig, ihr jeden Patzer zu verzeihen und ihr ständig entgegen zu kommen, indem der Zufall oder ihr geliebter starker Elric sie rettet. *würg* Das ist übrigens die Definition einer Mary-Sue. Alice ist so unglaublich nervig, dass ich beim Showdown des Buches wirklich ernsthaft auf ihr Ende gehofft habe.
In der gesamten Geschichte gibt es keinerlei Konsequenzen! Ich komm auf dieses ganze Buch einfach nicht klar. 300 Seiten Blödsinn, durch die ich mich einen Monat lang durchgekämpft habe. Und zwar aus genau einem Grund: ich liebe Alice im Wunderland. Unglücklicherweise hat sich die Autoren einfach ein paar Charaktere und Ideen aus dem Buch geborgt und dann ihre eigene Self-Insert Fanfiction draus gemacht. Gerade bei den letzten Kapiteln hab ich nur noch den Kopf geschüttelt. Nichts ergibt einen Sinn! Nichts! Und das meine ich nicht auf die willkommene "Wunderland-Wahnsinn"-Art. Nein, es ist einfach dumm.
Das wohl absolut Nervigste neben Alice selbst war ihre lächerliche Romanze mit Elric. Sie kennt ihn seit 5 Minuten, in denen er ein irritierender Mistkerl war, regt sich noch herzlich über ihn und seine "Unverschämtheiten" auf und ist dann plötzlich unwiderstehlich zu ihm hingezogen? Ah ja, so läuft das auch im wahren Leben. Na klar. Ich kann mit leicht übertriebener Romanze leben und zumindest verstehen, warum man sowas mag, aber das? Das konnte ich ums Verrecken nicht ernst nehmen.
Profile Image for feeling_in_books.
39 reviews4 followers
July 4, 2021
Der Klappentext der Geschichte hat mich bereits schon lange überzeugen können, weshalb ich es mir dann auch gekauft habe. Vor ca. 3 Wochen habe ich es dann endlich begonnen zu lesen. Am Anfang hat es sich etwas gezogen, da ich mehrere Zusammenhänge etwas verwirrend fand🤨 Doch das legte sich zum Glück schnell wieder und ich konnte es schnell beenden. Ich finde es eine tolle Idee, eine Geschichte über Alice im Wunderland neu zu interpretieren, da ich die Geschichte sehr gerne mag😗Das viele bekannte Gesichter aus dem Wunderland auftauchten, wie z. B. die Grinsekatze, die ich von Anfang an sehr geliebt habe, hat mich sehr gefreut, da so die Geschichte ihren Wert behalten hat🙈😸 Der Schreibstil war sehr flüssig und einfach zu verstehen. Besonders das Cover springt einem sofort ins Auge👁️ Drachenmond Verlag hat einfach die schönsten. Auch im Buch gefielen mir die einzelnen Bilder, welche immer wider auftauchten sehr gut und haben die Story sehr schön abgerundet.
Profile Image for zeilen.vertraeumt.
1,158 reviews12 followers
February 28, 2024
Mitreißend und originell.


Ich liebe "Alice im Wunderland" und ich liebe Adaptionen - Dementsprechend musste dieses Buch bei mir einziehen! Maja Köllinger präsentiert uns hier viele tolle Ideen und originelle Elemente, die das ursprüngliche Werk von Lewis Carroll neu aufblühen lassen. Es ist ein spannendes Retelling mit futuristischen bzw. Science-Fiction-Aspekten (Technik spielt hier eine große Rolle), in dem es viel zu entdecken gibt. Wir treffen hier auf bekannte Elemente und Figuren, aber auch auf viele Innovationen. Meiner Meinung nach kann man dieses Buch sowohl gut lesen, wenn man das Original kennt als auch wenn dem nicht so ist.

Die Atmosphäre dieser Geschichte ist düster, ja geradezu unheilvoll und beklemmend. Gerade gegen Ende gibt es auch einige brutalere Szenen, weswegen ich es zartbesaiteten Leser:innen eher nicht empfehlen würde. Auf mich hat diese unheimliche Stimmung allerdings auch eine gewisse Faszination ausgeübt und mich immer mehr an die Geschichte gefesselt.

Zu Beginn ging alles recht schnell, was ich persönlich aber nicht schlecht fand, zumal dieses Buch insgesamt nur vergleichsweise wenige Seiten umfasst - So bleibt mehr Zeit für die wichtigen Dinge, zumindest in der Theorie. Ich hätte mir nämlich auch im weiteren Verlauf der Geschichte noch mehr Details gewünscht. Vieles wird hier einfach sehr knapp und zügig abgehandelt, was schade ist, da es dem Potenzial der Grundidee hinter der Geschichte leider nicht gerecht wird.
Dennoch hat mich die Handlung fesseln können und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Langweilig wird es hier definitiv nicht. Die Geschichte ist zwar schnelllebig, dadurch aber eben auch nicht zäh zu lesen oder schleppend. Zudem hat Maja Köllinger einen einnehmenden und lebendigen Schreibstil, welcher die Stimmung der Geschichte und ihres Worldbuildings schön transportiert.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Alice in der ersten Person Singular erzählt. Sie ist eine typische YA-Protagonistin, die zwar manchmal ganz schön naiv und nervig sein konnte, neben ihrer unbeholfenen Art aber auch mutig und voller Tatendrang ist.
Die restlichen Charaktere sind ziemlich undurchsichtig, dadurch aber umso faszinierender - Typisch Wunderland eben. Wir treffen hier auf einige alte Bekannte und doch ganz neue Figuren, was ich unheimlich spannend fand. Man muss sie irgendwie einfach in sein Herz schließen.

Darüber hinaus ist diese Geschichte überraschend emotional, wobei mich insbesondere der dramatische Showdown am Ende des Buches ganz schön mitgenommen hat. Die finalen Entwicklungen trieben mir mehr als nur einmal die Tränen in die Augen.
Bei der Liebesgeschichte hätten für meinen Geschmack allerdings noch stärkere Gefühle im Spiel sein können. Das Ganze ging doch recht schnell und war für mich leider nicht immer ganz greifbar. Ich konnte den beschriebenen Gefühlswandel einfach nicht so recht nachvollziehen. Das Thema Emotionen gestaltet sich hier in meinen Augen generell etwas widersprüchlich und wirft viele Fragen auf.

Alles in allem habe ich das Buch gerne gelesen, aber es weist auch ein paar Schwachstellen auf.


3/ 5 Sterne ⭐️
Profile Image for Origami_Buecher.
54 reviews4 followers
July 9, 2018
Bevor ich Madness letztendlich wirklich angefangen habe zu lesen, hatte ich es schon einmal in der Hand. Mittlerweile bereue ich es zutiefst, es damals wieder weggelegt zu haben, denn das hat dieses wunderbare Buch definitiv nicht verdient!

Zum Inhalt:
„Ich hätte wissen müssen, dass es keine gute Idee war, dem Kaninchen quer durch London zu folgen.“

Alice‘s Reise im Wunderland beginnt zwar mit dem Sturz durch das Kaninchenloch wie auch in der originalen Erzählung, darin verbirgt sich jedoch etwas ganz anderes. Denn dieses Wunderland besteht aus Vögeln mit Flügeln aus Glas, Spinnen mit dem Körper einer Glühbirne und einem Hasen mit einem Getriebe.
Selbst die Bäume blühen nicht im üblichen Grün, sondern bestehen fast gänzlich aus Kupfer und Ästen an denen Uhren hängen.
Maja Köllinger hat ein ganz eigenes fantastisches Wunderland erschaffen und zeigt es mit ihrem genialen bildhaften Schreibstil dem Leser (und ich bin jetzt ein ganz glücklicher Leser!).

Die Protagonisten wachsen einem schnell ans Herz. Für meinen Geschmack fast zu schnell, wenn ich Bedenke wie ich bei der Szene von Grinser ... ihr wisst schon welche ... heulen musste. 😭
Ganz deutlich nimmt man die Entwicklung der Protagonistin wahr. Aus der punkigen und abgefahrenen Alice wird eine selbstbewusstere und erwachsenere Frau, die durchaus mit ihrer Verantwortung umzugehen weiß.
Und dann ist da noch Elric, um den ich Alice ja teilweise echt beneidet habe.....
Eine peppige Mischung aus Verrücktheit, vielleicht ein klein wenig zu viel Selbstbewusstsein und sexy Ausstrahlung. 🤤 Und hab ich schon erwähnt, dass er Hüte auf wundersame Art und Weise erschaffen kann, die einen ganz besessen machen? Mehr solcher Szenen bitte! Für mich definitiv meine liebste Szene gewesen. 😂💜

Für mich ist dieses Buch fast rundum perfekt.
Gerade weil ich Neuadaptionen gegenüber eher kritisch bin. Versteht mich nicht falsch, ich liebe sowas! Aber es ist knifflig die richtigen Elemente des Originals und gleichzeitig genug eigenes einzubauen. Was Maja aber super geschafft hat! 👍
Es gibt da jedoch eine kleine Sache die mir gefehlt hat: nämlich etwas mehr Leben.
Klar waren die wichtigsten „Personen“ dabei, wie die Grinsekatze, das weiße Kaninchen, die Herzkönigin und natürlich der Hutmacher. Auch die kleineren Lebewesen waren super. Aber trotzdem fehlten mir etwas die restlichen Anwohner vom Wunderland die dem ganzen noch einen Hauch mehr Leben hätten einhauchen können.🙈 Und wenn es nur redende Pflanzen und manchmal vorbei hüpfende Grashalme gewesen wären. 😂
Ach und ich war echt kurz geschockt, als Alice sich mit einem simplen Brief von ihrem Vater verabschieden wollte, weil ich sie eben echt ganz anders eingeschätzt habe. Gott sei dank hat sie es letztendlich nicht wirklich gemacht. Aber gerade am Ende hat mich das schon ein wenig zweifeln lassen.

Genug geplappert. Ich mache es kurz und knackig - für dieses Buch gebe ich 4,5/5 ✨
PS: Eigentlich würde ich für die Gestaltung (vor allem Innen) gerne 1000000 Pluspunkte geben.
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3 reviews
December 20, 2020
Ich fange erstmal mit den Dingen an die mir gut gefallen haben, was jedoch leider nicht viel war. Das Cover und die innere Gestaltung von dem Buch waren sehr schön, wie im Drachenmond Verlag eigentlich üblich. Die Grundidee dieser Alice im Wunderland Version in einer Steampunk-Welt fand ich sehr interessant und hatte mich auf eine tolle Geschichte gefreut.
Der Schreibstil der Autorin war recht angenehm zu lesen und hat die Welt schön detailreich beschrieben. Dafür auch die 2 Sterne.

Das war es dann leider für mich auch schon. Mit der Protagonistin Alice, ein Punk, die ach so rebellisch, besonders und anders als alle anderen sein soll ist in Wirklichkeit nichts davon. Die Realität sieht eher so aus, dass sie einfach ein zickiges, bockiges, unsymphatisches Mädchen ist, das fast sofort springt und macht wenn ihr gesagt wird das sie das ganze Wunderland zu retten hat.

Die Liebesgeschichte zwischen Alice und Elric ist mir einfach nur unverständlich. Die beiden kennen sich nichtmal eine Woche und lieben sich total, die Gefühle enstehen bei beiden auch natürlich schon beim ersten Zusammentreffen nach ein paar Minuten, obwohl sie ihn ja als Idioten empfindet und gefühlt nur am meckern und streiten ist und Elric ja eig. keine Gefühle haben kann und kennt, weil er kein menschliches Herz hat. Ansonsten schwankt es zwischen: Wir können die Liebe nicht zulassen weil er sonst wahnsinnig wird und stirbt und Ist egal,lassen wir es zu, knutschen rum - egal ob er stirbt oder nicht.

Ansonsten scheint es auch eigentlich egal zu sein was Alice tut und was sie vergeigt, da sich ja sowieso alles wieder richtet und keine Konsequenzen für sie oder andere hat.

Natürlich fühlt Alice auch nach ein paar Stunden und wenigen Tagen, dass das Wunderland ihre Heimat ist, obwohl ja alles so blöd und doof war und empfindet nach ein paar Wochen wo sie der Menschenwelt nochmal einen besuch abstattet dort alles als total fremd und nichtmehr als ihre Heimat.

Allgemein wurde für mich einfach alles zu schnell abgehandelt und ging zu schnell. Erklärungen für einige Dinge blieben einfach aus. Das große "Finale" wurde auch recht zügig und langweilig abgefertigt.

Zu keinem der Charaktere konnte ich auch nur einen Funken Mitgefühl oder Sympathie aufbauen. Da wäre es mir sogar egal gewesen, wenn einfach alle gestorben wären.



Spoiler:

Das Ende fand ich noch erschreckender. Da lässt sie ernsthaft ihren Vater, welcher sowieso am Ende ist,alleine zurück und will ihm auch erst nur einen läppischen Brief hinterlegen. Persönlich erklärt sie es dann nur weil sie ihn in der Wohnung schlafend vorfindet. Verstehe ich aber auch nicht, weil erst gesagt wird, dass sie ja auch die Menschenwelt aufsuchen kann durch das Portal. Naja, ihre neue Heimat im Wunderland, die sie seit nichtmal einem Monat kennt scheint da so toll zu sein aufeinmal, dass sie wohl nichtmal Lust hat ihren Vater mal zu besuchen sondern ihn lieber mutterseelenalleine zurücklässt ohne ihn mal besuchen zu wollen.
Profile Image for Das Bücherwunderland.
153 reviews
December 23, 2018
Meine Meinung
So nach langem hin und her schreibe ich jetzt die Rezension über dieses Buch.

Ich fange dann mal mit dem positiven an. Was mir am meisten gefallen hat war der Weltaufbau es hatte stark an Alice im Wunderland erinnert aber neu erzählt. Was ich mit neu erzählt meine ist, dass die Welt wie ein Uhrwerk aufgebaut ist. Jeder Wunderländer hat kein Herz, sondern eine Uhr, die mit dem Größen Uhrwerk verbunden ist und wenn dieses kaputtgeht wird die ganze Welt, mit den Bewohnern, zerstört. Die Welt besteht auch fast nur aus marschieren und Metall. Ein Beispiel ist hier Grinser ich weiß nicht mehr genau wie er aussieht aber, dass er eine Maschine ist mit einem Uhr herzen. Was mir auch super gefallen hat war das Wunder schöne Cover was mich teilweise auch dazu gebracht hat das Buch zu lesen. Es war auf jedenfalls ein Cover kauf. Sorry not sorry XD.

Was ich so mittel mäßig fand sage ich jetzt. Das ist auf Regenfall der Schreibstil, er war gut aber nicht so gut, dass ich gut damit zurechtkam. Ich fand ihn nicht bildlich genug und konnte mir fast gar nichts richtig vorstellen. Sachen, die beschrieben vor den fand ich zu grob beschreiben und es war nach einiger zeit auch doof, dass sie AutorIn etwas mehr mal s gleich beschrieben hat ein Beispiel war der Geruch. Als Zweites war die Charaktere sie wurden wie schon gesagt nicht bildlich und deutlich beschrieben, dass ich sie verstehen und mögen, konnte. Einer von allen
Charakteren möchte ich echt, nicht weil ich alle Hutmacher mag, sondern weil ich ihn mag und am besten mir vorstellen konnte, okay es liegt daran, dass er Hutmacher ist und etwas irre ist okay aber man er ist cool. Wenn ich gar nicht mochte war die Hauptperson Alice sie war mir einfach an zu naiv und wie die anderen in der Leserunde gesagt haben hat sie dinge zu schnell hingenommen. Was sie noch unwirklicher gemacht war das sie nach zwei Tagen von wahrer liebe redet bitte und sie ging mir nach einiger zeit auf dem Kecks da ich sie nicht verstehen konnte.

Was mir gar nicht gefallen hat war die Handlung sie ging mich etwas oder eher ziemlich zu schnell gefüllt war sie nur 3 tage dar und, Spoiler, das Wunderland vor ihrer Mutter gerettet hat. Die Liebesgeschichte, von den beiden ging mir dann auch zu schnell und die Tatsache, dass das ende zu schnell Kamm macht es auch nicht besser. Ich saß hier und ha gedacht okay wie kann das angehen das geht echt zu schnell und macht alles kaputt Die Geschichte hätte mehr Seiten gebraucht aber im Grunde hat mir die Geschichte gefallen nur sie hätte mehr Raum gebraucht.

Fazit
Im Großen und Ganzen fand ich das Buch in Ordnung. „MADNESS – DAS LAND DER TICKENDEN HERZEN“ war das erste Buch der Autorin was man auch gemerkt hat. Der Schreibstil und das Cover so wie die Charaktere habe ich sehr gemocht nur die Liebesgeschichte und die Geschichte allgemein noch 100 Seiten gebraucht hätte da es einfach zu schnell ging.
381 reviews2 followers
March 13, 2021
Der erste Satz: 'In der Nacht des 4. Juli 2016, traf ich eine Entscheidung, die mein gesamtes Dasein beeinflussen sollte.'

Und mit diesem Satz landet man schon mitten in der Erzählung um die junge Alice, die einem Hasen in seinen Bau folgt und kopfüber ins Wunderland fällt. Doch dieses Wunderland ist anders als das, das uns Lewis Carroll gezeigt hat. Es erinnert mich mehr an das Spiel 'Alice Madness Returns' und ich wurde beim lesen den Verdacht nicht los, dass die Autorin dieses Spiel genauso sehr mag wie ich. Daher sind die einzelnen Ähnlichkeiten zum Spiel von mir eher positiv als negativ aufgefasst. Dies ist aber natürlich Geschmackssache.
Im vorhinein möchte ich auch auf die wunderschönen Zeichnungen im Buch hinweisen. Diese sind wirklich sehr gelungen und toll gesetzt.

Was mich wiederum zum Cover des Buches bringt. Mich erinnert das Cover wahnsinnig an eine Art des Steampunks, was ich wirklich sehr schön finde. Aber es passt halt nur irgendwie, denn es ist nicht einfach eine Mischung aus Steampunk und Alice, das Buch hat seinen eigenen Stil.
Auch der Schreibstil ist für mich neu. Ich muss sagen, ich habe mich mit Maja Köllingers Schreibstil sehr schnell angefreundet, auch wenn es einige kleine Fehlerchen hat, die sich hie und da noch eingeschlichen haben.

Mit den Charakteren wurde ich leider nicht wirklich warm. Alice ist für mich ein punkiges, rebellisches Teenagermädchen, von welchen es im solchen Büchern wirklich sehr viele gibt. Sie ist eine Kämpfernatur und gibt niemals auf, auch wenn sie manchmal kurz davor zu stehen scheint. Auch die anderen Charaktere sind eigentlich toll gestaltet​, mir fehlte jeweils aber entweder der 'Tiefgang' oder etwas mehr Informationen zu den Personen.
Leider ist auch die kleine eingebaute Herzensangelegenheit und die Familienlage nicht bis zu meinem Herz durchgedrungen.
Dafür fand ich die Story von der Idee her wirklich super! Die Umschreibungen der Umgebung wunderschön und würde sofort selbst in diese Welt reisen, einfach um das alles live zu erleben.

Textauszug:
'Wir werden mit der Tragik in unserem Herzen bereits geboren.'

Der Schluss hat mich wirklich absolut geflashed! Die letzten zwei Sätze - ja ich habe sie einige male angeschaut und auch abgeglichen - achtet euch darauf, sie sind super ;).

Also alles in allem ein wunderschönes Buch mit einer tollen Geschichte, deren Charaktere mich leider nicht wirklich berühren konnten, mich aber sehr an Madness Returns erinnert haben. Ich kann das Buch ohne schlechtes Gewissen dennoch auf jeden Fall empfehlen. Da ich weiss, dass ich bei Alice- Büchern zwar einfach zu begeistern bin, aber doch sehr kritisch bei der Bewertung, gebe ich dem Buch 3.5 Sterne.
Profile Image for Brina.
664 reviews
December 14, 2018
Erster Eindruck zum Buch:
Das Cover ist ja mal der Hammer, die Farben, die kleinen und großen Details und die Schrift, haben mich an dem Gesamtlook begeistern können. Nach mehrmaligen Anschauen, entdeckt man doch immer noch neue Details. Die Wunderschöne Gestaltung zieht sich im Innenleben weiter und der detaillreiche Schreibstil und die Welt die geschaffen wurde, haben mich fasziniert auf die Seiten schauen lassen.

Protagonisten:
Alice ist lustig in all den Gegenteilen die sie vereint. Rebellisch, aber auch nicht wirklich über den Tellerrand hinausblickend, erlebt sie ein verrücktes Abenteuer. Nach und nach findet sie sich zurecht und zeigt ihre wahre Stärke und die hat mich richtig begeistert.
Elric ist ein verrückter, aber sehr sympathischer Charakter, den man durch seine Macken nur umso lieber hat.

Meine Meinung:
Das Originalmärchen kennt fast jeder. Doch die Autorin hat eine Welt erschaffen die auf der einen Seite bekannt ist, aber doch viel weiterentwickelter ist als die in der man lebt. Die Wendungen, Charaktere und der rote Faden der sich durch’s Buch zieht, haben dazu geführt das ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Bis auf eine Frage, wurden alle beantwortet, was auch zur Abwechslung sehr angenehm war.
Profile Image for leben.lachen.lesen.
143 reviews
February 3, 2018
Die Autorin hat es geschafft bei dieser Adaptionen alt bekanntes (die Grinsekatze, den Hutmacher etc) perfekt mit einer neuen Welt (alles aus Metall und Mechanisch) zu verbinden. Außerdem hat sie einen tolles Schreibstil der es mir ermöglicht hat sich alles genau vorzustellen. Die etwas flippigen Protagonisten und ihre humorvolle Art machen es einem außerdem einfach sich in die Geschichte einzufinden. Jedoch muss ich sagen das ich die Liebesgeschichte etwas suspekt fand, obwohl sie auf der anderen Seite für eine gewisse moderne gesorgt hat.Während der ersten Kapitel hatte ich das Gefühl das ich die "normale" Variante von Alice im Wunderland lese. Aber nach den ersten Kapitel ändert sich dies ganz schnell und man merkt das es sich eigentlich um eine eigene neue Version handelt. Der Spannungsbogen wird langsam aufgebaut bis hin zum großen Höhepunkt kurz vom Ende der Geschichte. Das hat mir super gefallen da man nie das Gefühl hat das es langweilig wird. Obwohl ich sagen muss das ich mir das Ende etwas ausführlicher gewünscht hätte.

Alles in allem ist das Buch meiner Meinung nach eine gut gelungene Kombination aus alt und neu von der Geschichte von Alice und ihren Freunden.
Profile Image for Svenja Gruben.
70 reviews2 followers
December 16, 2018
*Rezension*

Worum geht's?
Alice geht mit ihren Freundinnen auf eine Party. Als sie ein weißes Kaninchen entdeckt folgt sie ihm, selbst durch das Kanninchenloch. Doch wo ist sie hier gelandet? Bäume aus kupfer, Zahnräder am Firmament die die Welt scheinbar am laufen halten und Käfer mit Flügeln aus Glas. Und da ist noch dieser Junge der ziemlich gefühlskalt wirkt.
Wird Alice wieder einen Weg heraus, nach Hause finden?
Das müsst ihr wenn schon selbst nachlesen ;)

Ich
Bin
Hin und weg 😍
Es ist mein erstes Buch von Maja gewesen und sie hat mich direkt mit ihrem Schreibstil gefangen. Madness ließ sich wunderbar leicht lesen und man kriegt direkt kopfkino und kann sich alles bildlich vorstellen.
Und ich meine wer liebt nicht Alice im Wunderland? ❤️😅
Es ist eine sehr schöne Adaption eins meiner Lieblingsgeschichten.
Für mich auf jeden Fall ein Buchtipp und Weiterempfehlung an euch, falls ihr es noch nicht gelesen habt ❤️
Profile Image for Julia.
191 reviews1 follower
August 30, 2020
Die Story ist spannend, verrückt und interessant. Man erkennt viele Parallelen zu dem Märchen, was ich wirklich sehr geliebt habe.
Das Wunderland in diesem Buch ist ein anderes Wunderland wie man es sonst kennt. Die Idee und die Umsetzung war wirklich sehr gut! Aber für mich persönlich war es nicht "mein Wunderland", aber das ist glaube ich einfach Geschmackssache.
Der Charaktere Alice war mir sehr sympathisch. Sie war authentisch, charmat und witzig geschrieben. Auch die Nebencharakter waren sehr interessant.
In Madness geht es nicht nur darum das Wunderland zu retten, sondern auch um Liebe. Die Liebesgeschichte war mir leider zu oberflächlich, ich konnte es nicht ganz nachvollziehen. An sich war die Romance aber okay.
Doch im Hauptfokus steht tatsächlich Alice und das Wunderland. Wie das Buch endet damit hätte ich niemals gerechnet.
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