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Das Glück des Zauberers

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"Allem Zauber wohnt ein Anfang inne": So formulierte es sein Berliner Lehrmeister Schlosseck gern - und die Anfänge des Zauberers Pahroc reichen zurück in die Jahre vor dem ersten Weltkrieg. Schon bald kann Pahroc durch die Lüfte spazieren, später lernt er durch Wände zu gehen und für Sekunden aus Stahl zu sein, was ihm dabei hilft, auch den nächsten Krieg zu überleben. Als es ihm gelingt, Geld herbeizuzaubern, kann er endlich auch seine wachsende Familie ernähren. Pahroc gehört bald zu den Großen seines heimlichen Fachs, getarnt hinter Berufen wie Radiotechniker, Erfinder und Psychotherapeut. Im Alter von über 106 Jahren gilt seine größte Sorge der Weitergabe seiner Kunst an seine Enkelin Mathilda - und so schreibt er sein Leben für sie auf. Es ist die lebenskluge, unerhörte Geschichte eines Mannes und seiner sehr eigenen Art des Widerstands gegen die Entzauberung der Welt.

317 pages, Kindle Edition

First published January 1, 2017

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About the author

Sten Nadolny

28 books47 followers
Sten Nadolny, (born 29 July 1942, in Zehdenick, Province of Brandenburg) is a German novelist. His parents, Burkhard and Isabella Nadolny, were also writers.

His best known work is "The Discovery of Slowness" (1987; originally published in 1983 as "Die Entdeckung der Langsamkeit"), a fictionalized meditation on the life and lessons of British Arctic explorer Sir John Franklin. A pre-publication portion of the novel titled "Kopenhagen 1801" (which would become the fifth chapter) had earned Nadolny the Ingeborg Bachmann Prize in 1980.

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Community Reviews

5 stars
26 (19%)
4 stars
53 (40%)
3 stars
39 (29%)
2 stars
9 (6%)
1 star
5 (3%)
Displaying 1 - 18 of 18 reviews
Profile Image for Andy.
1,382 reviews95 followers
April 14, 2023
Wäre das letzte Drittel nicht gewesen, gäbe es sogar fünf Sterne. Doch der Selbstgefälligkeit war dann doch zu viel. Das ist auch das Manko an diesem sonst sehr empfehlenswerten Buch. Man hat nur diese eine Perspektive, die Sicht des Zauberers.
Ein Mann hat sich vorgenommen, all sein Wissen und seine Erfahrungen in Form von Briefen seiner Enkelin zukommen zu lassen. Zweifelsohne ist dies ein Buch voller Weisheit verpackt in Gleichnissen und Parabeln. Doch es hat auch etwas von dem Baron von Münchhausen. Und irgendwann ist dieses Belehren einerseits und die nur scheinbare Selbstreflexion andererseits zu viel. All die humanistischen Gedanken sind ehrens- und somit lesenswert. Trotzdem sind sie nur die Meinung eines einzelnen und wirken mitunter enorm oktroyierend.
Ich fühlte mich an "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" erinnert, nur ohne dessen Witz und Charme. Jemand meinte treffend, es eigne sich gut als Schulbuch im Deutschunterricht.
Das trifft es recht genau.
Profile Image for Tina (Sips & Scares).
277 reviews22 followers
April 10, 2018
Eine wunderbare Geschichte über Zauberei, deutsche Geschichte und das Glück, seine Familie vor selbst dem größten Unglück zu bewahren.

Neugierig auf dieses Buch wurde ich bereits bei der Frankfurter Buchmesse, als ich einem Interview Nadolnys lauschte. Das Cover verzauberte und das Buch schien mir eine gute Mischung aus Magie und Realismus zu sein. Und jetzt, nach der Lektüre, würde ich Sten Nadolnys „Das Glück des Zauberers“ auch tatsächlich als magischen Realismus einstufen. Es geht um den Zauberer Pahroc, der mit seinen 106 Jahren schon einiges gesehen hat. Zu seinem Leidwesen sind alle seine Kinder nicht mit der Gabe des Zauberns ausgestattet. Als er jedoch bemerkt, wie seine Enkelin Mathilda ihm mit dem „langen Ärmchen“ die Brille von der Nase schlägt, beginnt er, seine einst begonnenen Briefe an ihren Vater auszutauschen gegen neue, an sie gerichtete, in denen er weitläufig und ausufernd von der Magie und seinem Leben erzählt. Ein so alter Mensch hat freilich viel zu erzählen, und so wurde aus seinen Briefen schließlich dieses Buch. Was es mit der Veröffentlichung auf sich hat, erfahren wir in einem grandiosen Nachwort, das ich natürlich nicht spoilern möchte.

Begleitet von seiner zärtlichen, wortgewandten Sprache tauchen wir also tief in Pahrocs Welt ein. Er erzählt von seinen Anfängen als Zauberer, von seinen Lehrstunden bei seinem Meister Schlosseck, und der Freundschaft zu Schneidebein, die jedoch später in erbitterte Feindschaft umschlägt, als Pahroc einige Jahre später die schöne Emma für sich gewinnen kann und Schneidebein als Konkurrenten aussticht. Ein Vorfall, den Schneidebein ihm noch viele Jahre später übel nehmen wird. Die Geschichte Pahrocs ist auch zugleich die des Widerstands: gegen die Nazis, gegen den Krieg und vor allem gegen die Jagd auf die Zauberergemeinschaft. Denn Zauberer müssen sich immer im Verborgenen aufhalten, niemals dürfen Menschen ohne Begabung herausfinden, welche Magie ihnen verwehrt bleibt, um Neid und Missgunst zu vermeiden.

"Ich erzähle Dir immer mehr von Erlebnissen, die gar nicht direkt mit dem Zaubern zu tun haben, aber so ist das, wenn einem die Erinnerungen kommen. Eigentlich wollte ich nur etwas von meinem Wissen weitergeben, aber ich merke, dass das kaum zu schaffen ist, wenn man nicht auch sein Leben erzählt."

Wir erfahren also einiges über Pahrocs Leben und auch über die Geschichte Deutschlands. Pahroc erzählt seine Lebensgeschichte nicht nur chronologisch (was mich an „Moonglow“zurückdenken lässt, wo alle Fragmente wild durcheinander geworfen wurden), sondern auch nach Schwierigkeit der Zauber: Er beginnt mit dem „langen Arm“, den zauberbegabte Menschen bereits in der Wiege erlernen, wie eben seine Enkelin, und arbeitet sich vor zu Zaubern wie dem Schweben und Fliegen, Gedankenlesen oder des Geldzaubers — mit dem er bereits seinen Kindern durch schwere Zeiten helfen konnte. Denn Zauberer lernen erst im Laufe ihres Lebens mehr von der Zauberei und manche Zauber, wie beispielsweise das Verändern des Aussehens oder des Durch-Wände-Gehens erlernt man stets in einem gewissen Alter.

Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog: https://killmonotony.de/rezension/ste...
Profile Image for Susu.
2,004 reviews20 followers
November 8, 2023
Pahroc schreibt Briefe an seine Enkelin - eine Zusammenfassung seines Lebens und seiner Künste - eine kleine Rundreise durch die deutsche Geschichte. Mit einer kleinen Überraschung am Ende. Eine kleine Erzählperle.
Profile Image for Britta.
399 reviews39 followers
December 6, 2017
Ein bissl viel Kitsch zwischendurch, aber trotzdem ein schönes Buch, über das ich nich gefreut habe.
Profile Image for Karen Paramio.
Author 7 books14 followers
March 11, 2025
3,5*
Aviso: no es una historia de magia tipo Harry Potter para adultos, para eso mejor leer la saga de los ríos de Londres. Es una historia sobre la magia de la vida.

En concreto la vida del protagonista abarca 100 años de historia de Alemania, y ya se sabe que el mucho abarca...
Por eso el último tercio del libro se me hizo un poco pesado, al estilo de lo que me pasó con el centenario que saltó por la ventana. A veces es mejor ser más conciso.
Profile Image for Tom.
16 reviews
August 11, 2020
Nadolny's Entdeckung der Langsamkeit habe ich zwei Mal gelesen, es ist eines meiner Lieblingsbücher aus meiner Jugend. Da es auch hier um eine ungewöhnliche Lebensgeschichte geht und mich der historische Bezug angesprochen hat, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut.

Ich habe dieses Buch ungern gelesen und es enttäuscht beendet. Mit dem Thema Zauber konnte ich mich nicht richtig anfreunden. Lange war mir nicht klar, ob Nadolny Zauber als Metapher benutzt ("unsichtbar werden"), was viel Poesie verspricht, um dann in einem anderen Abschnitt diese Vermutung klar verwerfen zu müssen. Diese Ambivalenz ist nicht ganz ohne Können hergestellt, führte aber mehr zu Ablenkung als zu genussvoller Lektüre. Der leichte Ton des Erzählers wirkt eher platt auf mich, bei dem der gute alte Opa seiner Enkelin Ratschläge zum Leben erteilt.

Das Buch als "Roman über das 20. Jahrhundert" (Buchdeckel) zu bezeichnen ist völlig überrissen. Historische Ereignisse dienen lediglich als wechselnde Kulisse, um die angestrengt und zahlreich eingestreuten Lebensweisheiten des Erzählers einzubetten. Und so liest sich eigentlich das ganze Buch. Als eine grosse Wand mit vielen verschiedenen Tapeten. Jede für sich genommen ist ganz nett, ganz hübsch, im nächsten Augenblick aber auch schon vergessen. Als Ganzes steht man vor einer zusammengepflasterten bunten Wand mit forciert tiefsinnigen und gleichzeitig locker formulierten Sprüchen und grotesken Personennamen. Die Mischung überzeugt nicht, das Buch ist weder Fisch noch Vogel. Die Idee ist charmant, aber Nadolny's Talent und Können spiegeln sich darin nur wenig. Schade.
Profile Image for Daniela.
507 reviews39 followers
May 13, 2018
Im wahrsten Sinne des Wortes ein zauberhafter Roman! Leichtfüßig wird hier die Lebensgeschichte des (echten!) Zauberers Pahroc erzählt, von ihm selbst in 12 Briefen an seine Enkelin, die ebenfalls magische Kräfte hat. 111 Jahre alt ist Pahroc und seine Lebensgeschichte ist zugleich auch die Geschichte des 20. Jahrhunderts mitsamt seinen technischen Entwicklungen, den Kriegen und anderen Greueltaten, aber auch gespickt mit Lebensweisheiten und persönlichen Erfahrungen. Liebenswürdig, im Ton charmant, gelegentlich auch sehr spannend (ja, es gibt auch böse Zauberer, sie heißen nur nicht Voldemort sondern Schneidebein!), mit einem guten Schuss Humor, dann aber auch wieder sehr weise und getragen im Stil. Einfach schön!
Profile Image for Julia.
702 reviews
May 30, 2019
3,5 *
Das Ende war eigentlich am spannendsten.
Profile Image for Franz.
5 reviews
January 28, 2021
In „Das Glück des Zauberers“ von Sten Nadolny, lesen wir die Briefe eines Großvaters an seine Enkelin, in denen er ihr als Zauberer und mit über 100 Jahren seine Erfahrungen, Weisheiten und Ratschläge mitteilt. Es ist die Geschichte eines Mannes, der das 20. Jahrhundert auf seine ganz eigene Weise erlebt und durchlebt hat.

Nadolnys Geschichte als einen virtuosen Roman über das 20. Jahrhunderts zu bezeichnen, wie es auf dem Buch steht, halte ich für übertrieben. Die Lebensgeschichte hangelt sich anhand historischer Ereignisse vorwärts. Man hat beim Lesen das stetige Gefühl, dass diese nur dazu dienen, die Vielzahl an Geschichten, Ratschläge und Weisheiten des Großvaters unterzubringen.
Man bekommt immer wieder Ausschnitte, kleine Schnipsel einer Geschichte vor dem geistigen Auge zu sehen, die für sich allein hübsch anzusehen sind, aber zu schnell wieder verblassen, als dass sie einen in Erinnerung bleiben. Die Personen werden nicht greifbar und bleiben einem zum großen Teil verschlossen. Immer wieder werden Dinge angesprochen und dem Leser vor die Füße geworfen, ohne dass darauf weiter eingegangen wird. Stattdessen wird einfach weiter erzählt. Das Handeln und Denken, die Intentionen dahinter werden nicht erkennbar und der Erzähler wirkt durch seinen leichten, unaufgeregten Erzählton wie ein alter Opa, der seiner Enkelin gut gemeinte Ratschläge zum Leben geben will und ihr von „früher“ erzählt. Fließend lässt der Autor die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Unwirklichkeit verschwimmen. Der Zauber ist mal als Metapher zu verstehen und dann gleich darauf muss man diese Idee wieder verwerfen, was dem Lesegenuss nicht unbedingt förderlich ist.

Ich habe das Buch ungern gelesen. Immer wieder musste ich es aus der Hand legen. Die Thematik des Zaubers konnte mich hier nur wenig begeistern und die Geschichte war mir zu flach. Zwar gibt es durchaus immer wieder mal kleine Amüsements, diese konnten das Buch für mich aber nicht attraktiver machen.
Profile Image for Bella.
59 reviews
September 6, 2022
well, looks like i’m the first english reviewer! the translators did an excellent job, by the way. i honestly never would have guessed it was translated if it hadn’t said so at the end of the book. i found pahroc’s life story to be somewhat lacking plot-wise, the pacing was not great. however, the depth of the character and the lighthearted and at times serious way it approaches sorcery and life. there were certainly boring parts, but overall i liked it.
4 reviews
January 30, 2025
Ein wichtiges Buch. Briefe in die ferne Zukunft der Enkelin , vom Inhalt manchmal ein angenehmes "easy reading", machmal aber voll zauberkräftiger Wörter, die in die Welt gehören. Was würde ein Zauberer wohl wählen, wenn Sonntag Bundestagswahl wäre?
Profile Image for Serina.
46 reviews
November 15, 2017
Ein entspanntes und zum Teil sehr witziges Lesevergnügen. Der Schluss ist überraschend gesellschaftskritisch und zugegebenermaßen auch ein wenig irritierend. Ansonsten sehr schön!
153 reviews
October 10, 2023
Did not think so much of the plot would take place during ww ii when I picked this out but well done. Die Zukunftsaussicht was also a bit dark imo but I totally get where it came from
Profile Image for Ralf Papendick.
277 reviews1 follower
May 24, 2025
Mit diesem Buch kann ich nichts anfangen. Abgebrochen. Knüpft an keines der anderen Bücher dieses Autors, was die Qualität betrifft, an.
Profile Image for Annarella.
14.3k reviews171 followers
July 28, 2020
Even if it's well written the story didn't keep my attention and fell flat.
Not my cup of tea.
Many thanks to the publisher and Edelweiss for this ARC, all opinions are mine
Profile Image for Lisa Richardson.
8 reviews2 followers
stopped-reading
July 20, 2021
I think this book could be good but I do not have the capacity to read this and the literature I need to get through for work.
Displaying 1 - 18 of 18 reviews