Wegen eines Kribbelns und Taubheitsgefühlen im Körper lässt sich Julia Hubinger mit 30 im Krankenhaus untersuchen. Es folgt der Diagnose multiple Sklerose! Für die junge Frau bricht eine Welt zusammen. In »Alles wie immer, nichts wie sonst« erzählt die sympathische Autorin mit viel Feingefühl, was die Nervenkrankheit für sie verändert hat und wie sie trotz allem hoffnungsvoll ihre Zukunft anpackt. Dazu gehören auch ihr Mann und ihr Beruf und die Entscheidung, eine Familie zu gründen – trotz MS. Das Buch ist ein bewegender Erfahrungsbericht über den Verlauf einer Krankheit, die immer häufiger diagnostiziert wird. Betroffenen macht sie Mut für das alltägliche Leben mit MS. Interessierten und Angehörigen gibt sie einen Einblick in die Krankheit, Symptome und eine mögliche Therapie.
An sich ein gutes Buch. Ich habe es mir anlässlich meines 1 Jahresjubiläum mit der Diagnose MS geholt. Was mich jedoch unglaublich gestört hat an diesem Buch, ist die Tatsache sich gegen alles zu wehren was das Fachpersonal rät. Ich selbst ziehe auch alternative Methoden in betracht, sehe aber auch die Fakten.
Die Autorin hat sehr hohe Ansprüche an das Gesundheitssystem und insbesondere Ärzte und entscheidet sich gleichzeitig gegen den Rat von Experten. Das macht es zum Teil schwer, ihre Ausführungen und Gedanken zu verstehen und ernst zu nehmen. Mich hat das Buch sehr runter gezogen und auch teilweise wütend gemacht. Ich kann es nicht empfehlen.
Interessanter Einblick in das Leben einer Mutter, die ihren Familien- und Arbeitsalltag mit MS bestreitet und dabei verschiedene Hürden zu überwinden hat.