Ein erschütterndes Frauenschicksal aus der Zeit der HexenverfolgungFreiburg im 16. Der Hexenwahn fegt über Deutschland. Als in dem Universitätsstädtchen am Rande des Schwarzwalds zum ersten Mal die Flammen über einer Hexe zusammenschlagen, wird Catharina geboren. Ein schlechtes Omen? Das wissbegierige Mädchen wächst zu einer selbstbewussten jungen Frau heran, die ihr Leben lang gegen die Abhängigkeit von den Männern ankämpft. Am Ende droht sie deswegen alles zu verlieren – nur eines bleibt eine unendliche Liebe, vor der selbst der Tod seinen Schrecken verliert.«Ein absolut gelungenes Roman-Debüt von Astrid Fritz. Einfühlsam, spannend, traurig bis zur letzten Seite.» (Bayern 3) «Astrid Fritz hat in ihrem Roman Die Hexe von Freiburg – gestützt auf die historischen Fakten – ein typisches Hexenschicksal jener Zeit entstehen lassen und mit feinem Pinselstrich das Leben im ausgehenden Mittelalter gezeichnet, in dem magisches Denken und der Glaube an Zauberkräfte in allen Ständen verbreitet war.»(Badische Zeitung)«Der Roman zieht den Leser in längst vergangene Welten, die so eindrucksvoll beschrieben werden, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag.» (Märkische Allgemeine)
Geboren und aufgewachsen bin ich im nordbadischen Pforzheim, zusammen mit zwei älteren Geschwistern, einem Hund, zwei Meerschweinchen und einer Goldhamsterzucht.
Nach dem Abitur folgte eine eher unruhige, wenngleich spannende Zeit: Nach einem dreimonatigen Praktikum auf einem Biobauernhof im idyllischen Emmental studierte ich zunächst Tiermedizin, dann Theaterwissenschaft, Literatur und Romanistik in München, Avignon und Freiburg. Danach brachte mich meine erste Arbeitsstelle als Fachzeitschriften-Redakteurin nach Darmstadt, später ging es wieder zurück nach Freiburg, wo ich insgesamt die meisten Jahre verbracht habe.
In diese Zeit Ende der Achtziger fielen auch mehrere Monate der Arbeitslosigkeit, in denen ich mich mit Literaturbesprechungen und Korrekturarbeiten für einen Verlag sozusagen geistig über Wasser hielt. Und es entstand das erste Buch: Mein Studienfreund Bernhard Thill und ich verfassten einen Stadtführer der etwas anderen Art, der sich unter dem Titel „Unbekanntes Freiburg“ bis heute verkauft.
Bei der Recherche hierzu bin ich auf die Lebensgeschichte der Catharina Stadellmenin gestoßen, die 1599 als vermeintliche Hexe verbrannt wurde. Sie sollte später zur Protagonistin meines ersten historischen Romans „Die Hexe von Freiburg“ werden.
Nach einer zweijährigen Ausbildung zur EDV-Kauffrau arbeitete ich mehrere Jahre in einem Freiburger Softwarehaus als Schulungsreferentin und technische Redakteurin – bis es dann 1994, zusammen mit meiner Familie, für drei spannende Jahre nach Santiago de Chile ging. Neben der Kindererziehung, der freien Mitarbeit für eine deutsch-chilenische Wochenzeitung und den ersten inhaltlichen Entwürfen zu meiner „Hexe“ erkundete ich Land und Leute. Dabei wunderte ich mich immer mehr über die zahlreichen deutschen Spuren in Chile. Ich begann über die Einwandererströme hundertfünfzig Jahre zuvor zu recherchieren, woraus die Idee zu meinem Roman „Der Ruf des Kondors“ entstand.
Zurück in Deutschland, ging es über die Stationen Worpswede, Ravensburg und abermals Freiburg ins Schwäbische, in die Nähe von Stuttgart. Meine nicht gerade bahnbrechende Karriere als Texterin für Web und Werbung beendete sich von selbst, als im November 2003 bei Rowohlt meine „Hexe von Freiburg“ erschien. Seither lebe ich als freiberufliche Autorin vom Schreiben historischer Romane.
Keine leichte Kost, es passiert viel schlimmes und Catharina macht viel mit, weil sie ihre eigene Meinung vertritt und Grips hat und dies alles nicht versteckt. Aber ich konnte es kaum weglegen und bin gespannt auf den Folgeband. Ich kenne übrigens einige der Ortsnamen im Buch, was das ganze nochmal interessanter machte.
ReRead Wie auch schon bei ersten Mal lesen, konnte mich dieses Buch wieder fesseln. Ein toller Schreibstil und eine spannende Story runden das Buch ab. Auch fand ich die Charaktere sympathisch, zumindest alle mit kleinen Ausnahmen. Zusammenfassend hat sich das Buch seine fünf Sterne verdient.
Ich bleibe besser bei Sachbüchern über die Hexenverfolgung anstelle von Romanen. Wobei dieser hier die Sache gar nicht schlecht macht wie andere Beispiele, die Autorin scheint sich durchaus mit der Forschung beschäftigt zu haben statt auf die üblichen Klischees zurückzukommen. Allerdings entwickelt sich die Geschichte nur sehr langsam, die gesamte Biografie der Hauptfigur schildernd, und den Schreibstil finde ich auch so überhaupt gar nicht fesselnd, sodass ich wenig Interesse aufbringe, fortzufahren.
Grausame Zeit das Mittelalter Nachdem ich das Buch jetzt gelesen habe, bin ich mal wieder froh, dass ich nicht im Mittelalter lebe. Unglaublich grausam und unfassbar wie leicht es war eine Frau aus dem Weg zu schaffen. Neid und Aberglaube hat viele Frauen das Leben gekostet. Was aber noch viel schlimmer war als der Scheiterhaufen war die Folterei davor. Man hatte einfach keine Chance seine Unschuld zu beweisen.
Die Hexe von Freiburg ist ein spannendes und sehr mitreißendes Buch. Der Schreibstil war auch sehr gut. Ein Buch, was man gerne öfter liest. Ich freue mich auf den zweiten Teil.
Am 5. Dezember 1484 erliess Papst Innozenz VIII. die beruechtigte Hexenbulle "Summis desiderantes". Dazu forderte er die hexenverfolgung und die Inquisition. In Deutschland bewirkten sie allem eine starke Zunahme und seine Hoehepunkt, noch verstaerkt durch den 1487 von Heinrich Institors, unter der Mitwirkung von Jacob Spenger, veroeffentlichen Hexenhammer, oder "Maleus malificarum". Darin haben die beiden fanatischen Dominikanermoenche beschrieben, woran man eine Hexe erkenne und wie mit ihr zu verfahren sei. Fauen stellten in Mitteleuropa die Mehrzahl der Opfer: insgesamt wird geschaetzt, dass im Zuge der Hexenverfolgung drei Millionen Menschen der Prozess gemacht wurde, wobei 40.000 bis 60.000 Betroffene hingerichtet wurden. Im Hinblick auf Freiburg, die letzte Person, die wegen Hexerei verurteilt wurde war im 1731! Vor ihr, am Ende des 16. Jahrhunderts war, neben anderen, Astrid Fritzs Hexe, Catharina Stadelmenin, welcher harten Lebensgeschichte leidenschaftlich wieder aufgebaut ist. Fritzs Buch hat eine kreisfoermige Stuktur, da das Ende der Geschichte greift sich direkt auf dem Prolog. Due Stimme eines autorialen Erzaehler fuehrt uns auf eine vergangene Welt, die auf Muendliche Ueberlieferungen, Aberglauben, religioesen Ueberzeugungen und Illitteralitaet beruhte, obwohl es sich in der Fruehe Neuzeit befindet.
Vom Titel her habe ich etwas anderes erwartet. Erzählt wird hauptsächlich die Lebensgeschichte einer Frau, die als Hexe verbrannt wird, wobei dieser Abschnitt für mich nicht ausführlich genug erzählt wurde. Die Autorin hat viel über Kindheit, Jugend und die unglückliche Ehe Catharinas geschrieben. Sobald es aber um den Prozess und die Verurteilung ging war mir die Erzählung zu gestrafft. Dabei ging es mir nicht darum, möglichst blutrünstig zu erfahren, was genau mit Catharina angestellt wurde, aber es hätte mir besser gefallen, wenn auf die betroffenen Personen näher eingegangen wäre.
Sehr gutes Buch, aufklärend und emotional, musste sehr heulen am Ende, weil die Liebe zwischen Caterine und Michael so toll beschrieben wird. Das Buch hat mich mit der Protagonistin verbunden fühlen lassen und mich dazu ermutigt, in die Frauenarbeit zu gehen.
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Zur Abwechslung mal wieder ein historischer Roman. Er ist gut geschrieben und es ist spannend, wenn man Freiburg kennt. Trotzdem frustrierend wie mit Frauen im Mittelalter umgegangen wurde.
Das Buch war emotional und es hat mich öfter zum weinen gebracht. Das Leben der Hauptperson ist so unfassbar traurig und miserabel und das Ende ist heftig. Sehr gutes Buch.
I can't write very much about this book. It's just perfect. It was very intense throughout, and it's just a wonderful feeling to grasp the connections. I'm so excited for the second part!