Chaos. Seit jeher beherrschte es die Legenden, nun besiegelt es ihr Schicksal.
Als ihre beste Freundin brutal ermordet wird, entfesselt die Naturmagierin Helena Feyrsinger die längst vergessen geglaubte Chaosmagie. Trauer und Angst vor dieser tödlichen Macht lassen sie ein Leben in der Verbannung akzeptieren, bis ihre Geschwister spurlos verschwinden und Helena alles zu verlieren droht, was ihr noch geblieben ist. Zusammen mit dem Mann, der den Schmerz ihrer Vergangenheit noch immer wachhält, begibt sie sich auf die Suche. Schon bald gerät sie nicht nur zwischen die Fronten zweier magischer Völker, sondern auch in die tiefsten Abgründe ihrer Welt und muss für jedes Opfer bereit sein, ehe das Chaos sie auf ewig zeichnet.
Ein Buch, das schon ewig und drei Tage auf meinem SuB lag und nun endlich erlöst wurde 😁
Es war mein erstes Bauch der Autorin und bleibt auch nicht mein letztes, denn Band zwei der Dilogie steht auch schon in meinem Regal. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ich konnte sehr schön in die Geschichte abtauchen und bin auch sehr flüssig durch die Seiten gekommen. Nur ein paar Wortwiederholungen weniger hätte ich ganz gut gefunden, so wird zB doch recht viel gemurmelt und geflüstert 😅
Auch, wenn dies hier eine Dilogie ist, ist die Geschichte um Helena mit Band eins soweit abgeschlossen, was ich von der Idee her mega gut finde. Denn in Band zwei geht es um ihre Schwester, auf die ich sehr neugierig bin, und vom Aufbau her funktioniert das für mich auch total.
Helena ist eine sehr interessante Protagonistin, da sie durch das, was ihr zugestoßen ist, eher unerfahren ist, kaum was von der Welt kennt, und deshalb manchmal Entscheidungen trifft, die etwas vorschnell sind. Das passt aber zu ihr. Ich fand sie auch nicht durchgehend sympathisch, aber das hat mich tatsächlich nicht weiter gestört. Aiden dagegen mochte ich von Anfang an recht gern, er ist ein bißchen mysteriös und als Söldner oft undurchsichtig. Ich hätte gern noch mehr über seinen Hintergrund erfahren.
Besonders gut hat mir der Familienzusammenhalt in Helenas Familie gefallen, die einzelnen Charaktere, die Familiengeschichte, die vielen Geheimnisse und natürlich die überraschenden Wendungen, die ich wirklich sehr gelungen fand. Ich habe einiges einfach nicht kommen sehen, und das ist immer ein Pluspunkt für mich.
Die Magie der Natur- und Chaosmagier wird sehr schön erklärt und dargestellt, besonders die Naturmagie war richtig toll und bildhaft, und auch die verschiedenen Orden der magischen Welt waren mal etwas Neues für mich.
Was ich ein bißchen schade fand, war dann, dass einzelne Szenen sich etwas gezogen haben und dadurch der Spannungsbogen nicht so richtig durchgängig aufrecht erhalten werden konnte. Und da die Geschichte insgesamt schon ein gutes Tempo hatte und viel Bewegung in der Handlung war, fühlte sich das dann ein wenig wie eine künstliche Bremse für mich an. Auch die Lovestory hätte gern noch etwas mehr ausgestaltet sein können, da hat mir irgendwo etwas gefehlt.
Eine Leseempfehlung gibt es besonders für alle, die gern Urban Fantasy a la Sturmtochter lesen ❤️
Der Tod ihrer besten Freundin entfesselt in der Naturmagierin Helena eine Macht, die nicht nur gefürchtet wird, sondern längst ausgestorben sein sollte. Man verbannt sie, um die vermeintliche Gefahr einzudämmen. Helena arrangiert sich mehr oder minder mit ihrem Schicksal und verliert sich selbst in Trauer und Einsamkeit, bis eines Tages ihre Geschwister spurlos verschwinden. Die Sorge, auch noch die letzten Menschen zu verlieren, die ihr geblieben sind, katapultiert Helena aus ihrer mehrjährigen Starre – direkt zwischen die verhärteten Fronten mehrerer Völker.
Kennt ihr das Gefühl, wenn man ein Buch beginnt und schon nach den ersten Seiten weiß, dass etwas Großes auf einen wartet? So erging es mir bei Chronika. Man merkt von Anfang an, wie viel Arbeit in diesem Werk steckt. Wie viele Stunden der Ausarbeitung. Die komplexe Geschichte und die vielschichtigen Charakteren bringen den Leser zum Staunen und ziehen ihn mit Leichtigkeit in einen Bann, der auch etwas Magisches an sich hat. Wenn ich es mal umgangssprachlich formuliere, steht in meinen Notizen: „Krass durchdacht!!!“ Ein Eindruck, der sich bis zum Ende nur vertieft hat, werden wir Leser doch immer wieder von neuen Wendungen überrascht. Die gut ausgearbeiteten Entwicklungen der Charaktere haben mich mitfühlen lassen und dafür gesorgt, dass ich mir handfeste Meinungen zu jeder einzelnen Person bilden konnte – natürlich nicht nur positive, aber das war wohl auch der Plan. Es kommt einem im Nachhinein vor, als hätte man Helena viel länger begleitet, als 440 Seiten. Man erlebt doch so viel! Allerdings noch immer nicht genug, weshalb ich mich unglaublich auf den zweiten Teil freue. Ich würde dem Buch gerne 5 Sterne geben, aber einen halben muss ich dann doch abziehen. Ich hätte mir etwas mehr Romantik gewünscht. Zwischendurch hätte ich die Herren der Schöpfung wirklich aus dem nächsten Fenster kicken können! Das war nicht mehr dieses typische Bad-Boy-Spiel. Das war... ARGH! Außerdem fehlten mir am Anfang des Buchs zu lang einige Antworten, dadurch wurde die Begeisterung gehemmt, die in der zweiten Hälfte der Geschichte dann aber umso stärker aufflammte.
Zum Inhalt möchte ich eigentlich nichts mehr sagen, da dies schon viele andere sehr gut getan haben. Mir hat die Geschichte um Helena und ihre Geschwister gut gefallen. Ich kam schnell in die Geschichte rein und konnte direkt eine Verbindung zu Helena (auch Nell genannt) aufbauen. Ich verstand ihre Gedanken und Handlungen nicht immer, konnte sie jedoch nachvollziehen. Sprich es ergab trotzdem Sinn auch wenn ich vielleicht anders gehandelt hätte. Bis auf ein paar wenige Längen las sich das Buch schnell und spannend. Die Entwicklung der Charaktere und auch der Beziehungen zu einander waren spannend zu verfolgen. Ich hätte mir noch etwas mehr Input zu den Themen Kleriker, Natur- und Chaosmagier gewünscht. Aber vielleicht kommt dies mal in einem anderen Buch der Autorin zum tragen. Für mich war das Buch magisch, spannend aber auch mal emotional dabei aber nie kitschig. Auch wenn das Thema Liebe hier ein Thema ist, ist es nicht wie in derzeit vielen YA-Büchern so vorherrschend. Das hat mir sehr gefallen. Fazit: Am besten wie immer die Leseprobe laden und dann direkt in die Geschichte um Nell eintauchen.
Cover Ein sehr mystisches und verwunschenes Cover. Ich finde es ziemlich schön und auch sehr passend für das Buch. Es spiegelt die verwunschene und düstere Stimmung der ganzen Geschichte sehr gut wieder.
Meine Meinung Der Klapptext klingt sehr viel Versprechend, so dass ich nicht an mich halten konnte und dieses Buch sofort lesen musste. Helenas, oder auch Nells, Geschichte erzählt, wie sie völlig einsam auf einer Insel ihr dasein fristet, weil sich die Gesellschaft und der Rat, welcher dieser Gesellschaft vorsteht, nicht sicher sind, ob Helena nicht eine Gefahr für sie alle darstellt. Ein einem sehr mitreisenden Prolog ist hat die Autorin grob die Vorgeschichte zusammen gefasst, so dass man als Leser sofort im Bilde der Ereignisse war. Nun ist es so, dass zwei von Helenas Geschwistern verschwunden sind. Sie versucht aus ihrer Gefangenschaft zu fliehen, um des Rätsels Lösung auf die Spur zu kommen. Dabei hilft ihr mehr oder weniger freiwillig Aidan. Er ist ein Söldner und die beiden haben eine weniger schöne gemeinsame Vergangenheit.
Obwohl ich den Schreibstil zu Beginn etwas Gewöhnungsbedürftig fand, konnte mich Julia doch schnell fesseln und ich musste unbedingt erfahren, wie es weiter geht. Sie hat einen wirklich angenehmen Schreibstil, der mir persönlich gut gefallen hat. Die Idee fand ich unglaublich spannend. Die verschiedenen Arten von Magie und ihre "Weitergabe" haben mich von Beginn an fasziniert. Noch dazu ist es der Autorin gelungen, alle wichtigen Informationen so zu verpacken, dass ich als Leserin nicht vollkommen überflutet wurde. Auch das Setting im Norden und teilweise Osten Europas hat mir sehr gut gefallen.
Leider hatte ich so meine Problemchen mit Nell. Zu Beginn fand ich sie wirklich faszinierend und interessant, doch je weiter die Geschichte fortgeschritten ist, desto nerviger wurde sie in meinen Augen. Auch die ganze Beziehung zu Aidan fand ich mehr anstrengend als schön. Es gab zu viele Momente, in denen ich sie einfach nur schütteln wollte, ob ihrer vermeitlichen Perfektion. Sie war mir manchmal einfach zu perfekt, zu aufopferungsvoll und zu viel von beinahe allem. Ich will nicht behaupten, dass sie komplett unglaubwürdig war, denn das wäre doch etwas übertrieben, aber der Heiligen Schein über ihrem Kopf, war mir irgendwann einfach zu groß.
Von mir erhält Chronika drei Monster. Für einen Debütroman eine wirklich tolle Leistung und ich freue mich jetzt schon auf ein weiteres Buch der Autorin, denn ich bin der Meinung da ist noch ganz viel Potential für mehr tolle Geschichten! Trotz der kleinen Mangel kann ich euch eine klare Leseempfehlung aussprechen und hoffe sehr, dass euch dieses Buch gefällt.
Das Cover ist für mich ein echter Hingucker! Man nimmt zwar erst auf den zweiten Blick die einzelnen Details wahr, da es sehr viel zu sehen gibt, aber dennoch finde ich sehr schön gestaltet und auch passend zur Geschichte, was mir immer sehr wichtig ist.
Inhalt: Inhaltlich war der Einstieg in die Geschichte sehr stark, da es sofort wahnsinnig spannend wird und man richtig mitfiebert. Leider verliert sich das in der ersten Hälfte sehr, denn die Handlung nimmt nicht wirklich an Fahrt auf. Es passiert nicht wirklich etwas und zieht sich bein Lesen sehr, was ich etwas schade fand. Denn zum Ende wird es richtig spannend! Es kommt zu überraschenden Wendungen und auch starken Emotionen! So bald die Geschichte an Fahrt aufnimmt, konnte ich mich nicht mehr von ihr lösen. Ich mochte die mittlerweile spannenden Geschehnisse um Nell und Aidan und natürlich Nells Geschwister!
Charaktere: Die Protagonistin Helena, auch Nell genannt, gefiel mir ganz besonders. Ich mochte ihre kämpferische, liebevolle Art sehr gerne und konnte mich auch gut in sie hineinversetzen. Es gab einige Charaktere, die ihr Herz nach außen trugen und denen ich mich sofort nah fühlte wie z.B. bei Helenas Geschwistern. Dagegen gehört Aidan zu den zurückhaltenderen Personen, was ihn auf jeden interessant macht. Hinsichtlich der Charaktere fand ich die Geschichte auf jeden Fall gelungen, da es mir sehr viel Spaß gemacht hat, die Figuren zu begleiten.
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin gefiel mir recht gut. Sie erzählt Nells Geschichte sehr bildlich und fließend, sodass es sich sehr gut lesen ließ. Dass der Leser die Geschichte aus der Perspektive von Helena erlebt, finde ich sehr gut gewählt, da es der Handlung die Spannung verleiht und man auch einiges von ihrer Gefühlswelt mitbekommt.
Fazit: Insgesamt ist "Chronika" auf jeden Fall eine besondere Geschichte, die eine interessante Geschichte zu bieten hat. Auch wenn es eine Weile brauchte, bis sie mich fesseln konnte und es richtig spannend wurde, fand ich sie doch recht unterhaltsam und mochte auch die Charaktere sehr gerne. Ich finde es empfehlenswert, wenn man etwas Durchhaltevermögen für den ersten Teil mitbringt.
Der Klappentext des Buches verspricht Seiten an Magie, Spannung und einer abenteuerreichen Geschichte. Bekommen habe ich Magie, Abenteuer, aber auch einen Sack an Vorhersehbarkeit und flachen Charakteren, die stellenweise mit Emotionen um sich werfen.
Gut, es ist verständlich, dass die Geschichte emotional aufgeladen ist. Schließlich beginnt es mit dem Rückblick. Helenas beste Freundin wird vor ihren Augen umgebracht, sie ermordet ihren Peiniger und wird aus Angst verbannt, da alle Welt denkt sie wäre eine Chaosmagierin. Niemand darf zu ihr ins Exil und sie darf nicht von ihrer Insel runter. Doch dann verschwinden ihre Geschwister und alles dreht sich so, wie sie sich es nie hätte vorstellen können, insbesondere als Aidan vor ihr steht. Der Söldner, zu dem sie eine Verbindung hat, wie sonst zu niemandem. Klar also, dass Emotionen groß geschrieben werden. Aber, manchmal empfand ich es schon als zu überfrachtet mit Gefühlen und der Beschreibung. Wenn ich in vier Sätzen gefühlt 50 Emotionen durchlebe, dann ist nicht nur die Prota damit überfordert...
Generell Helena als Protagonistin... Schwierig. Im einen Moment kann ich sie total verstehen. Ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehen, soweit, so schön. Doch dann passiert etwas oder es wird was gesagt und sie reagiert hitzig oder naiv, obwohl sie davor noch ganz anders gedacht oder gehandelt hat. Das hat mir nicht ganz gepasst. Ebenso wenig, dass sie manche Dinge fast gebetsmühlenartig wiederholt. Natürlich hat sie das Exil geprägt und klar ist ihr die Familie wichtig, aber das brauchen wir nicht auf allen zwei Seiten zu lesen. Nichtsdestotrotz hat sie aus ihrer Einsamkeit gelernt und ist, wenn auch nicht anfangs ersichtlich, gestärkt daraus hervorgegangen. Dennoch empfand ich sie nicht als tief ausgearbeiteten Charakter. Sie riskiert viel für ihre Familie, aber wer würde das nicht tun, wenn man solch eine starke Bande hat?
Die anderen Charaktere empfand ich auch als in Ordnung. Aidan ging mir oft auf den Sack, dafür möchte ich Cornelius ziemlich gern. Er hatte etwas mysteriöses, was mich im Gegensatz zu Aidan, nicht gestört hat. Bei Aidan wirkte es mir einfach zu gezwungen. Dafür fand ich Greta ganz cool und natürlich auch Blue.
Die Handlung war auch mal gut und mal zu langatmig. Prinzipiell finde ich die Aufteilung von der Magie und das Konstrukt des Systems von Chronika gut, aber irgendwo Jagd man dreiviertel des Buches doof durch die Gegend und das Ende bei der Begegnung des richtigen Bösewichtes war mir dann zu lapidar und wenig...
Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig, tatsächlich habe ich für meine Verhältnisse relativ lange gebraucht, um mit dem Buch warm zu werden.
Insgesamt kann ich das Buch wohl Magieliebhabern empfehlen. Es ist durchaus spannend, wenn auch manchmal vorhersehbar, aber dafür hat es viele coole magische Action zu bieten. ✨
Cover: Das Cover hat mich magisch angezogen. Es sieht so düster und geheimnisvoll aus, dass man gar nicht weiß, was auf einem zukommen wird.
Inhalt: Die Idee an sich ist wirklich mega. Es gibt viele Bücher, die sich mir der Magie beschäftigen, doch diese ist ganz anders. Es ist eine andere Sicht der Magie, die dieses Buch so einzigartig macht. Es stehen zwei Magien gegenüber: die Naturmagie, die die Menschen von Geburt an haben und sich von ihr bedienen können so viel sie wollen, solange sie von diesem Element umgeben sind. Die Chaosmagie ist da anders. Sie nimmt sich die Magie von der Lebensenergie. Hier müssen die Menschen achten, wie viel Magie sie anwenden, denn sonst kann es sehr schnell böse enden.
Protagonisten: Helena ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Gleich von Anfang an, mit so einem Ereignis konfrontiert zu werden, tat sie mir leid. Als daraufhin die Bestrafung kam, und sie ein einsames Leben geführt hat, habe ich einen Kloß im Hals bekommen. So ein Schicksal ist schwer zu ertragen. Sie versank in ihrer Trauer und Selbstschuld, weil sie sich in allem die Schuld gab. Nach ihrem Ausbruch began ihre Entwicklung von innen heraus. Sie hat sich verändert und handelt selbstlos um ihre Familie zu retten. Sie erfuhr viel Schmerz auf ihrer Reise, doch hat daraus gelernt und viele neue Menschen kennengelernt. Aidan fand ich bin Anfang an mysteriös. Man wusste nie, was er denkt oder was gerade in ihm vor sich geht. Doch nach und nach öffnet er sich Helena und man erfährt Unglaubliche Sachen über ihn. Ich bin froh, dass die beiden sich gefunden haben, da beide sich gegenseitig ergänzen.
Schreibstil: Man kommt sehr leicht in die Geschichte rein. Die Autorin beschreibt sehr gut die Gefühlslage aller vorkommenden Personen, wodurch man sich näher den Protagonisten fühlt. Da es in einer fantastischen Welt wichtig ist die Vorgänge zu erklären, fand ich auch hier, dass dies sehr gelungen ist. Ich habe dieses Buch an einem Stück gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht.
Fazit: Es lohnt sich wirklich dieses Buch zu lesen. Für alle diejenigen, die Magie lieben ist das ein Muss. Man kommt in eine düstere Welt, voller Geheimnisse, Gewalt und Schmerz und doch finden sich glückliche Momente. Ich empfehle jedem dieses Buch, der gerne in eine fantastische Welt abtauchen will, die voller überraschender Wendungen ist.
Als Helenas besten Freundin Jenny vor ihren Augen getötet wird, entfesselt Helena eine ungeahnte Kraft, nämlich die Chaosmagie. Aus Sicherheitsgründen verbringt Helena jetzt ihr Leben auf einer einsamen Insel, außer ihrem Hund und zwei Shetlandponys befindet sich niemand dort. Dann bekommt Helena einen Anruf von ihrem Bruder, zwei ihrer Geschwister sind verschwunden. Helena versucht von der Insel zu fliehen und bekommt unterwartet Hilfe von dem Söldner Aidan, der auf der Insel auftaucht. Gemeinsam gelingt ihnen dann die Flucht und somit beginnt für Helena die Suche nach ihren Geschwistern.
Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer zweiteiligen Reihe. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Helena, die von allen nur Nell genannt wird. Nell steht unter dem Verdacht, eine Chaosmagierin zu sein und wird deshalb auf einer einsamen Insel vom Rat isoliert. Denn Chaosmagier haben keinen besonders guten Ruf und eigentlich gibt es offiziell auch gar keine mehr von ihnen.
Am Anfang wird der Leser direkt in die Handlung geworfen, was natürlich etwas verwirrend ist. Erst nach und nach klärt die Autorin ihre Leser dann auf. Der Schreibstil der Autorin ist sehr ausführlich, sie geht sehr ins Detail, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Insgesamt ist die Geschichte eher düster, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Die Welt der Magier ist anders als es zuerst scheint, man erfährt immer mehr Geheimnisse, von denen man als Leser vorher nichts geahnt hat. Nell ist ein taffer Charakter, manchmal fand ich sie etwas dickköpfig, aber sie bleibt mir trotzdem immer sympatisch. Ihre Geschwister sind ihr sehr wichtig, was sie ebenfalls sehr sympathisch macht. Es gibt natürlich auch eine Romanze, wobei diese insgesamt eher im Hintergrund erzählt wird.
Es gibt keinen Cliffhanger und eigentlich ist die Geschichte zu Ende erzählt. Der zweite Teil wird dann auch nicht mehr aus der Sicht von Helena sondern aus der Sicht ihrer Schwester Greta erzählt. Den 2. Teil möchte ich auch noch sehr gerne lesen. Wer gerne etwas komplexere Urban Fantasy mag, wird hier auf seine Kosten kommen. von mir gibt es die volle Punktzahl.
(Wirkte beim Lesen in sich geschlossen, gibt aber einen weiteren Teil)
💙Meine Meinung💙 In Chronika geht es vorallem um Helena und ihre Freunde/ Familie. Es geht um Magie und um Chaos. Helena weiss nie, auf wen sie sich wirklich verlassen kann und es kommt alles anders, als gedacht. Im Vordergrund in diesem Buch steht eine Geschichte um Intrigen und magische Gesetze. 💜Die Charaktere in diesem Buch sind gut getroffen, ich mochte Helena und auch ihren Bruder, leider konnte ich aber mit einigen Charakteren nur oberflächlich etwas anfangen. Helena hatte für mich viel Tiefgang und eine eigene Geschichte und Haltung, diese hatten die anderen Charaktere auch!!, Sie kamen mir nur nicht so nah. Es gibt eine Liebesgeschichte in diesem Buch, die meiner Meinung nach nicht im Vordergrund steht, die beim Lesen auch nicht ungemein romantisch rüberkommt. In dieser Hinsicht war ich mir nicht ganz sicher, was ich von dem Dreiergespann halten sollte, fand jedoch die Entwicklung der Figuren im Zusammenspiel sehr schön. 💜Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, auch wenn ich am Anfang etwas reinkommen musste. Sie schreibt mit einer angenehmen Spannung und es gibt immer etwas neues zu erleben und erfahren in diesem Buch.
💜Mein Fazit💜 Mir hat das Buch gefallen, ich fand die Thematik sehr spannend. Es gab einiges zu entdecken und wurde niemals langweilig. Über das ganze Buch war etwas grosses im Hintergrund am Laufen, das hat mir gefallen. Die Charaktere hatten ein Ziel, eine Aufgabe und mussten sich damit auseinandersetzen, wie sie dies erreichen konnten. Mir war es teilweise etwas zu viel auf einmal und ich wurde auch nicht mit allen Charakteren warm. Ansonsten hat mich das Buch sehr überzeugt!
Das Cover und der Klappentext haben mich direkt angesprochen und versprachen eine magisch mystische Geschichte, die mich spannungsgeladen mitreißen würde.
Leider tat ich mir sehr schwer mit dem Buch. Am Anfang war Helena auf ihrer Insel gefangen und es passierte einfach nichts. Aber auch als es dann spannender wurde, als sie gemeinsam mit Aidan floh, kam ich kaum voran. Obwohl ich das Gefühl hatte gut voran zu kommen, aber die Seiten die noch vor mir lagen wurden einfach nicht weniger. Das hatte mich sehr deprimiert.
Dabei fand ich die Grundidee mit den verschiedenen Magiern (Naturmagier, Chaosmagier, Kleriker) toll und auch Julias Schreibstil fand ich flüssig und gut.
Helenas Geschwister Greta und Cornelius fand ich sehr gut ausgearbeitet und ich fand ihr Verhalten nachvollziehbar.
Ebenso gefiel es mir sehr gut, dass die Romanze in der Geschichte nur sehr dezent zum Vorschein kam.
Es ist für mich auch garnicht richtig greifbar woran es nun konkret lag, dass es mir so langatmig vorkam. Vielleicht waren die Spannungsbögen nicht so gut ausgearbeitet, dass es mich nicht richtig bei der Stange halten konnte. Vielleicht lag es auch daran, dass ich mich nicht so richtig mit den Protagonisten Helena und Aidan identifizieren konnte. Helenas Zwiespalt zwischen ihrem alten und ihrem neuen Ich, sowie auch die Anziehung zwischen ihr und Aidan hätten besser bzw. ausführlicher ausgearbeitet werden müssen. Dann hätte ich es denke ich besser nachvollziehen können. So blieb es für mich irgendwie zu undurchsichtig.
Das Ende hingegen war spannend, aber verlief viel zu abrupt. Das fand ich sehr schade.