Anastasia Zampounidis ist trockener Sugarholic. Jahrzehntelang griff sie zu Süßigkeiten, wenn sie sich beruhigen, trösten oder belohnen wollte, und erweckte damit nur neuen Heißhunger. Ein regelrechter Suchtkreislauf aus kurzfristiger Befriedigung und baldigem Verlagen nach mehr entstand. Dann ging sie auf Entzug, mit großartigen Sie verlor Gewicht, fühlte sich ausgeglichener und fitter, zudem sieht die Endvierzigerin aus wie Anfang dreißig.
Welche Folgen hat Konsum von Zucker also wirklich? Wie wirkt er, wo steckt er überall drin und wie nascht man ohne das süße Gift? Anastasia Zampounidis erzählt von ihrem Weg aus der Zuckerhölle, sie klärt über seine Wirkungsweise auf und verrät Tipps und Rezepte, die zuckerfrei glücklich machen.
Anastasia Zampounidis hat auf jeden Fall meinen Respekt für ihre Durchhaltekraft und Konsequenz. Sie verzichtet komplett auf Industriezucker, und das stelle ich mir in der heutigen Zeit, wo fast überall Zucker beigefügt wird, sehr schwer vor. Das Buch ist für mich eine Art Erfahrungsbericht, kein Ratgeber. Zwar sind schon ein paar gute Tipps enthalten, aber vordergründig geht es doch um ihren ganz persönlichen Weg aus der Zuckerfalle. Sie schreibt dabei sehr locker und interessant; ich habe das Buch sehr gerne gelesen.
Um es mit den Worten des Kängurus zu sagen: streckenweise viel Schönes dabei.
Ich persönlich habe mich von den ausschweifenden Informationen zur griechischen Sprache und Küche etwas genervt gefühlt - die ersten 80 Seiten waren also eher Nebensache.
Danach wurde es dann wirklich interessant, allerdings wahrscheinlich eher für Leser, die sich bislang nicht näher mit dem Thema Zucker/Insulin etc beschäftigt haben (wie ich :-) )
Der Titel "schlank...ohne das süße Gift" wurde sicher aus Vermarktungsgründen so gewählt, denn effektiv geht es hier nicht viel ums Abnehmen, eher am Rande mit einzelnen Tipps.
Als ersten Einstieg und Übersicht darüber, wie wir von der Lebensmittelindustrie betrogen werden und was wir unserem Körper durch verarbeitete Lebensmittel alles antun, finde ich das Buch gut. Es gibt auch schöne Rezepte zum Nachmachen und genaue Übersichten über Inhaltsstoffe, die vermieden werden sollten (Zucker, Farbstoffe, Geschmacksverstärker).
Mein Interesse hat das Buch auf jeden Fall geweckt und ich werde mich mit dem Thema Zucker sicher noch weiter beschäftigen.
Meine Freundin hat Anastasias zweites Buch gelesen und da geht es wohl auch weniger um sie selbst als mehr um die Ernäherung - das werde ich bei Gelegenheit also auch noch lesen :-)
Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen (hat auch nur 200 Seiten). Es war wirklich sehr interessant. Locker und vor allem informativ geschrieben. Anastasia beschreibt ihre Lebensgeschichte, wie sie zu einem zuckerfreien Leben gekommen ist. Am Ende wüsste ich jetzt zwar nicht, wie ich eine solche Umstellung angehen sollte, aber das Buch kann ein Anfang sein. Gleich nach dem Beenden, habe ich angefangen zu schauen, wo überall Zucker drin und es ist wirklich erschreckend.
Für mich eins der angenehmsten Zuckerfrei Bücher, die ich bisher in der Hand hatte. Sie berichtet von ihren Erfahrungen ohne erhobenen Zeigefinger, so dass es mir leicht gefallen ist, mich wieder zu erkennen. An einigen Stellen hätte ich mir verweise auf ihre Quellen gewünscht (Zahlen, Statistiken etc.), aber der Ausflug in die Ernährung nach TCM und die Rezepte können das für mich wieder ausgleichen.
Mehr ein Erfahrungsbericht, als ein Sachbuch. Schnell zu lesen, berührend und gibt erste Ideen und Orientierungen für einen zuckerfreie Start mit. 4,5 Sterne auf Grund der fehlenden Quellen und Verweise.
Ich finde das Thema immer wieder interessant und der Klappentext hat mich überzeugt.
Die Autorin schreibt sehr unterhaltsam und auch für Laien verständlich. Das Buch ist angenehm und flüssig zu lesen und hätte meiner Meinung nach viel dicker sein können. Ich hätte noch weiter lesen können. Alleine der amüsante Schreibstil macht es lesenwert.
In den ersten Kapiteln erzählt Anastasia Zampoinidis sehr amüsant von ihrer Kindheit, ihrer Zeit in L.A., den Anfängen ihrer Karriere und ihrer Zuckersucht. Bei Zuckersucht sind die Experten nicht so ganz einig. Manche meinen, es ist keine Sucht vergleichbar mit Alkoholikern oder Rauchern, andere sehen die Abhängigkeit von Zucker doch als Sucht an. Die Autorin erläutert, wie sich der Zucker in unser Leben geschlichen hat. Einiges davon war mir schon bekannt, aber es gab auch immer wieder Neues für mich.
Eine TCM-Ärztin hat der Autorin vor elf Jahren die Augen geöffnet und seitdem lebt sie zuckerfrei und nach der Fünf-Elemente-Ernährung, die sie auch etwas erklärt. Anastasia Zampounidis hat, als sie begann, den Zucker wegzulassen, die Inhaltsstoffe der Lebensmittel gut recherchiert und alles genau überprüft, ob wirklich kein Zucker drinnen steckt. Wenn man sich zuckerfrei ernähren will, muss man wirklich anfangs die Zutatenliste von jedem Lebensmittel genau lesen. Ich habe das selber schon mal ausprobiert.
Die Autorin gibt noch Tipps, wie man ein zuckerfreies Leben leichter umsetzen kann, und erzählt, wie sich ihr Leben seitdem verändert hat.
Im Anhang gibt es auch ein paar von der Autorin erprobte Rezepte und einen Tagesplan ihrer Ernährung. Dabei war mein erster Gedanke: "Kein Wunder, dass die so dünn ist, die isst ja nichts!" Der Tagesplan wird für die wenigstens praktikabel sein, denn wer kann schon um 16 Uhr ein selbst gekochtes Abendessen zu sich nehmen. Sehr gut erklärt ist, was alles unter Zucker fällt inklusive sämtlicher auf Verpackungen angeführter Zuckerarten. Außerdem gibt es noch Kapitel über Zuckerersatzstoffe, Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker. Die Tipps und Ausführungen im Anhang fand ich wirklich sehr interessant und informativ.
Die Autorin ernährt sich zuckerfrei. Aber mir hat die Erklärung gefehlt, was genau das heißt. Welche Lebensmittel lässt sie weg? Wirklich alles, wo industriell gefertigter Zucker drinnen ist? Zucker ist, wenn man sich die Nährwertangaben anschaut, zumindest in kleinen Mengen fast überall drinnen. Isst sie solche Lebensmittel oder lässt sie die auch weg?
Das Buch ist wissenschaftlich gut recherchiert, aber bei manchen Bereichen schreibt auch die Autorin immer dazu, dass das ihre Erfahrung ist und damit jetzt nicht unbedingt für jeden gelten muss.
Fazit:
Wer Anastasia Zampounidis mag, wird auch dieses Buch mögen! Für alle, die einen Einblick in ein zuckerfreies Leben haben möchten!
The second book I've read on going sugar-free. The first half was entertaining, the usual "my miserable life while I was sugar-addicted and how going sugar-free changed everything". Unfortunately, the second half was extremely repetitive and chaotic. I had the utmost trouble concentrating on what exactly the point was in the endless-seeming chapters. It became less how to get the sugar out of your diet, and more how to eat according to TCM, how to balance your acidic/alkaline foods, your yin/yang, how to live better with herbal teas etc. One small but really irritating thing she kept repeating was her faith in various modern sugar substitutes but then the exhortatation to stay away from honey and maple syrup. I finished the book, and there are two recipes I will definitely try from it, but I might have saved myself the trouble and just written NO SUGAR on my shopping list and refridgerator.
Das Buch handelt als Erstes von Anastasia Zompounidis und erst als Zweites von ihrer Ernährung. Vielleicht wirkt das aber auch nur so, weil das Wort ich gefühlt sehr oft vorkommt.
Viele Neues über Zucker habe ich nicht gelernt. Vielleicht, weil wir uns, wie ich weiter oben schon erwähnt habe, selbst schon lange mit dem Thema beschäftigen. Vielleicht auch, weil es immer mehr Informationen zum Thema selbst gibt.
Anastasia Zampounidis ist begeistert von ihrem Weg, das merkt man. Deshalb schießt sie für mein Gefühl oft ein wenig übers Ziel hinaus. Viele Beschwerden, die sie beschreibt, würde ich nicht unbedingt nur einer zuckerhötigen Ernährung zuschreiben, genauso wenig das Verschwinden derselben dem Verzicht auf Zucker. Da spielen sicherlich noch mehr Faktoren eine Rolle. Trotzdem stimme ich ihr zu, dass die Ernährung einen großen Teil unseres Wohlbefindens ausmacht.
Nicht so gut gefallen hat mir, dass Anastasia Zampounidis zwar immer wieder betont, dass sie tolerant anderen Ernährungsformen ist, manche Bemerkungen aber anders klingen. Manchmal habe ich den Eindruck gewonnen, dass sie schon ein bisschen auf diejenigen herunterschaut, die kein Interesse an ihrem Weg haben. Aber auch hier denke ich, dass das jedem so geht, der etwas Neues für sich entdeckt, das ihm guttut.
Ich hätte mir auch gewünscht, dass es mehr regionale Lebensmittel gegeben hätte. Wenn ich lese, dass ich für die Gesundheit meiner Leber zwei Avocados in der Woche essen soll, ist das für mich ein Grund, mir eine andere Ernährungsweise zu suchen. So hat jeder seine Prioritäten.
Fazit: ganz nett und das eine oder andere Rezept habe ich auch mitgenommen. Wirklich überzeugt hat mich Ansastasia Zamounidis trotzdem nicht.
Während viele Sport- und Ernährungsratgeber eiserne Disziplin und Verzicht predigen, geht Anastasia Zampounidis die Sache entspannt an: Bei ihr steht die Steigerung des Wohlbefindens im Mittelpunkt, Diäten und Kontrollwahn an der Lebensmittelfront lehnt sie als auf lange Sicht ineffektiv und potentiell gefährlich ab. Ihre These: Finden wir eine Ernährungsweise, die unser Wohlbefinden dauerhaft immens steigert, werden wir gar kein Interesse daran haben, zu alten Gewohnheiten zurückzukehren. Aus ihrer Sicht ist dies die zuckerfreie Ernährung - eine Einschätzung, die auch unter Ernährungswissenschaftlern offenbar immer mehr Anhänger findet.
Zampounidis' Herangehensweise ist ganzheitlich - wer also Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und Kräuterheilkunde für Hokuspokus hält, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Ist man aber an alternativen Heilmethoden und den Zusammenhängen zwischen Ernährung, Gesundheit und Stimmung interessiert, hat sie einige interessante Informationen zusammengetragen. Dabei stellt Zampounidis nicht nur die Ergebnisse ihrer Nachforschungen vor, sondern auch, wie sie auf die Fragen selbst gestoßen ist - diese Mischung macht das Buch leicht lesbar und ziemlich unterhaltsam.
Getragen wird der Text zweifelsohne von der Persönlichkeit der Verfasserin: Wer Anastasia aus ihren MTV-Sendungen "Select" und "TRL" kennt, kann sie durch den Text sprechen hören, inklusive Abschweifungen, Anekdoten und Kalauern (wer Anastasia schon damals nicht mochte, sollte also ebenfalls die Finger von diesem Buch lassen :-)). Diese starke persönliche Haltung ist in diesem Fall absolut gerechtfertigt, schließlich spricht hier kein Arzt über wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern eine Journalistin (mittlerweile arbeitet sie fürs ZDF) berichtet über persönliche Erfahrungen und Recherche-Ergebnisse - an keiner Stelle wird von der Verfasserin etwas anderes behauptet, und entsprechend sollte man das Buch auch nicht am Standard wissenschaftlicher Ratgeber oder Abhandlungen messen.
Ein leichter (haha - Kalauer kann ich auch! :-)) Ernährungsratgeber mit positiver Grundstimmung, inklusive Rezepten, Hinweisen zu Kräutern, Zuckersorten und anderen schädlichen Lebensmittelzusätzen. Nur das Lektorat möchte man mit einer Zuckerstange verkloppen: Über den Text sind verschiedene Altersangaben zur Autorin verteilt, und das Thessaloniki die Hauptstadt von Mazedonien ist, halten wohl nicht nur die Einwohner von Mazedonien für ein Gerücht (es ist die Hauptstadt von Makedonien; die Hauptstadt von Mazedonien ist Skopje).
Ich ernähre mich jetzt seit über einem Jahr vegan & ich muss sagen, dass es mir super geht! Wieder zu Essen & gut zu kochen macht mir richtig Spaß. Vor ein, zwei Jahren war das für mich undenkbar. Das hat sich auf mein ganzes Leben ausgewirkt & vieles kaputt gemacht. Jetzt bin ich froh, meinen Lebensstil gefunden zu haben, mit dem ich glücklich bin. Ernährung ist für mich immer noch ein wichtiges Thema, ich lese viel dazu, koche gerne & ich bin offen für neue Richtungen. Z.B. die Zuckerfreie-Lebensweise von @anastasia.zampounidis. Aber ich gehe nun viel vorsichtiger an diese Sachen heran. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 📚 Kopf: @anastasia.zampounidis, “Für immer zuckerfrei”, @bastei_luebbe
📚 Kategorie: Lebenshilfe, Ratgeber
Inhalt: Nach jahrelang Zuckerüberfluss hat Anastasia Zampounidis den Suchtkreislauf durchbrochen. Es folgte der knallharte Entzug mit Aha-Effekt: Gewichtsverlust & mehr Ausgeglichenheit sind nur ein paar der Vorteile die sie erlebt. Das Buch erzählt von ihrem Weg aus der “Zuckerhölle” & gibt Tipps zum nachmachen + ausprobieren.
Form/Stil: Witz gepaart mit Wissenschaft. Das macht richtig Spaß zu lesen! Außerdem macht man sich wirklich Gedanken & hat selbst den ein oder anderen Aha-Moment. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
👍��� Lesbarkeit: Die Autorin ist keine Wissenschaftlerin. Trotzdem schafft sie es auch sehr trockene, medizinisch-wissenschaftliche Aspekte genau zu erläutern ohne belehrend zu sein.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Zielgruppe: Eigentlich sollte jeder sich mit seiner Ernährung beschäftigen und damit, was gut für ihn/sie ist. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
📝 Verfasser: Anastasia Zampounidis wurde 1968 geboren und sieht aus wie 30. Ob das am zuckerfrei liegt? Nach TV-Karriere bei MTV oder Sixx folgte ZDFneo als WISO-Konsumagentin. Im Oktober sind neue Bücher von ihr erschienen ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
💪🏻 Konkurrenz: Ernährungsratgeber sprießen an jeder Ecke aus dem Boden. Mal ist Weizen böse, dann Zucker & Fett, schließlich dürfen wir bald gar nichts mehr essen. “Für immer zuckerfrei” ist dabei aber kein moralischer Zeigefinger, sondern bringt den Stein ins rollen + macht von selbst Lust, sich mit dem Thema zu beschäftigen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
👎🏻 Probleme: Zum Teil gab es viele Wiederholungen oder Stellen, aus denen ich nicht viek mitnehmen konnte, weil z.B. ein bisschen durcheinander ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
⭐ Fazit: Eine klare Empfehlung für alle, die sich für Ernährung interessieren, aufgeschlossen für Neues sind & denen noch ein bisschen der Mut fehlt an die Sache ranzugehen.Leider gibt es trotzdem ein paar Schwächen (z.B. die genannten Längen) BEWERTUNG: ●●●●o ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Als ich "Voll verzuckert" von Damon Gameau las, kam mir in den Sinn, dass Frau Zampounidis auch ein Buch zu dem Thema geschrieben hat. Auch ihres gab es bei der Onleihe und also habe ich es gleich im Anschluß an "That Sugar Book" gelesen.
Ich muss sagen - ihres hat mir viiiiiel besser gefallen! Sie geht viel undogmatischer an das Thema heran als der Australier und betont immer wieder, dass jeder selbst herausfinden sollte, mit wieviel oder wenig Zucker er klarkommt.
Im Gegensatz zum "Ganz oder Gar nicht"-Ansatz vieler Amis, die auch kein Obst oder gar suessliches Gemuese wie Möhren o.ä. essen, ist sie das schon. Auch ihre Rezepte sind viel alltagstauglicher und eher nach meinem Geschmack.
Sie berichtet einiges biografisches - wie (schlecht) sie sich als Moderatorin ernährt hat, wie sie darauf kam, den Zucker wegzulassen, wie es ihr damit geht. Weniger strukturiert im Sinne von "Das ist mein Programm, hier ist Schritt 1-2-3, so geht das!" als eher eine lockere Plauderei rund um die zuckerfreie Ernährung.
Der kleine Rezeptteil im Anhang kommt ohne tierische Produkte aus und ich habe das ein oder andere gefunden, was ich mal ausprobieren möchte. Und in das Kochbuch, das für den Herbstr 2018 angekündigt ist, möchte ich auch mal hereinschauen.
Im Allgemeinen finde ich das Buch ist ein sehr guter Einstieg für Menschen mit wenig Wissen im Bereich Ernährung/zuckerfreie Ernährung.
Die teils öfter vorkommenden Hintergrundinformationen/Zusatzinformationen empfand ich als sehr interessant. Unter anderem z.B. die Unterschiede aus der griechischen Küche oder auch Allgemeinwissen im Bereich Kräuter/Wissenschaft etc. In diesem Bereich. Hier kann man auch dazu lernen und mich persönlich hat das Buch sehr inspiriert neue Wege zu gehen.
Das ist ein top Thema für mich jetzt. Zucker ist so schädlich für die Gesundheit. Bevor dieses Buch rauskam, dachte ich das es fast unmöglich ist, ohne Zucker zu leben. Danke für das Buch und die ehrliche Geschichte, die zeigt, dass alles möglich ist. Ich würde das Buch weiter empfehlen.
Mich persönlich bereichert dieses Buch, auch wenn ich nicht alle Ansichten teile. Dies erwartet die Autorin auch nicht und so finde ich es sehr sympathisch, dass sie auch immer wieder einfließen lässt, dass es IHR Weg ist und nicht unbedingt der Weg des Lesers sein muss. Zumindest nicht in dieser absoluten Form. Ich achte schon sehr lange auf meine Ernährung, kaufe saisonal und vor allem regional ein und bin auch kein Freund von Fertigprodukten und zu viel Zucker. Aber dennoch hat das Buch meinen Blick erweitert und mich in eine weitere Richtung der gesünderen Ernährung schauen lassen. Auch wenn ich schon darauf achte, dass die Mengen des Zuckers reduziert sind und nicht durch andere Stoffe ersetzt wurden, ist mir doch Vieles von dem, was die Autorin beschreibt nicht so bewusst. Das Buch liefert hilfreiche Tipps und Informationen, welche ich mir so nicht selbst mühevoll zusammensuchen muss. Im Anhang befinden sich zudem Rezepte, Auflistungen und Tabellen, sodass jeder sofort starten und diesen Weg für sich zumindest in ersten kleinen Schritten testen kann. Ich werde mir sicherlich die eine oder andere Empfehlung zu Herzen nehmen, ausprobieren und in meinen Alltag integrieren und somit noch bewusster und genauer beim Einkauf und bei der Zubereitung hinschauen.
Finde den Titel etwas irreführend. Sie schreibt zwar vom ihrem Zuckerverzicht aber auch seitenweise über die traditionelle chinesische Medizin. Irgendwie ein Sammelsurium an Infos, die sie sich rauspickt wie es ihr passt. Propagiert kompletten Zuckerverzicht aber trinkt jeden Morgen Fruchtsaft, von dem man ja weiß wie extrem zuckerhaltig er ist. Auch die lange Einleitung mit der Herkunft aus Griechenland hat mich leider nicht so interessiert. Insgesamt finde ich dass das Werk viel Halbwissen aufweist... trotzdem hat es mich motiviert weniger / keinen Zucker mehr zu essen.
Zusammenfassung: Mit persönlicher Note und in einem lockeren Stil gibt Zampounidis Informationen und Tipps zur zuckerfreien Ernährung, die zumindest mich zur Umsetzung inspiriert haben. Leider oft mit zu vielen Ausschweifungen zu ihrer Person oder anderen Anekdoten und an anderen Stellen ohne Studien, die der Thematik vielleicht eine gewisse Seriosität und gesundheitliche Dringlichkeit zurückgegeben haben. Dennoch ganz klar eine Empfehlung für alle, die an der Thematik interessiert sind (und sie vielleicht für "sehr gut, aber für mich einfach nicht umsetzbar" halten).
Gerade als Einstieg in die Themen zuckerfreie/gesündere Ernährung finde ich das Buch wirklich gelungen. Wie bereits in anderen Rezensionen angemerkt, kann das Wort "schlank" im Titel vielleicht einige irreführen, da es hier selten konkret um die Gewichtsabnahme geht. Allerdings würde, wie auch die Autorin oft betont, eine Ernährungsumstellung dieser Art unweigerlich mit Gewichtsverlust einhergehen, sodass der Punkt für mich kein wirkliches Manko ist.
Da ich mich gern mit gesünderen Ernährungsformen beschäftige, bin ich schon vor einer Weile auf Zampounidis Internetpräsenz gestoßen, weshalb es mich besonders zum Ende des Buches kaum gestört hat, dass es hier viel um sie und ihren Werdegang geht. Aber sogar ich muss sagen, dass diese sehr autobiographische Art in den ersten zwei Kapiteln des Buches bei mir tatsächlich erst einmal für Verwirrung sorgte. Hier geht es nämlich kaum um die zuckerfreie Ernährung, sondern viel mehr um Zampounidis Leben vor der Ernährungsumstellung. Meiner Meinung nach hätte dafür auch ein Kapitel gereicht, da ich diesen Teil des Buches eher unaufmerksam gelesen habe. So leid es mir tut; die Ausschweifungen über ihre Zeit in Amerika und Musik haben für mich keine Relevanz gehabt. Dass sie über ihre griechischen Wurzeln schreibt, finde ich durchaus interessant, da man diesen Einfluss auch stark in ihrer Ernährung wiederfindet. Allerdings finde ich auch hier die ständigen Lobpreisungen der mediterranen Lebensweise ein wenig anstrengend. Ich hätte mir hier eher ein Kapitel über ihre Ausgangssituation und die Beschwerden, die sie plagten, gewünscht, und es als angenehmer empfunden, wenn diese autobiographischen Anmerkungen im Rest des Buches reduziert worden wären. Auch die ständigen Anspielungen auf (Pop-)Kultur sind schon nach drei Jahren in vielen Teilen nicht mehr aktuell, was ich in Büchern immer schade finde, da sie ihnen das zeitlose nehmen. Da diese Anspielungen nicht der eigentlichen Thematik dienen, sondern der Auflockerung des Buches, hätte man hier vielleicht eine zeitlosere Variante wählen können.
Damit sind wir aber auch schon bei dem, was ich an dem Buch besonders positiv finde: Es ist sehr locker, leicht und spaßig geschrieben. Es fühlt sich eher an wie eine Freundin, die mühsam ihre Tipps aufgeschrieben hat, statt einer wissenschaftlichen Arbeit. Was für das Format und die Thematik des Buches definitiv passend und förderlich ist.
Ich habe vor einigen Wochen erst Das große Buch vom Schlaf von Prof. Dr. med. Matthew Walker gelesen, das meiner Meinung nach in seiner Grundlage mit diesem Buch vergleichbar ist, da beide sich um ein gesundheitliches Thema drehen, beide etwas lockerer geschrieben sind und sich in beiden Büchern auch der Autor bzw. die Autorin zu Wort melden. Nun erwarte ich von Anastasia Zampounidis nicht, dass sie als Nicht-Ärztin im direkten Vergleich mit einem Arzt und Wissenschaftler die gleiche Art der Aufarbeitung wählt. Was mir in Walkers Buch allerdings deutlich besser gefiel ist, dass er ohne viele Abschweife konkret auf den Punkt kommt, den er nennen möchte. Trotz der schönen Formulierungen und lockeren Atmosphäre hat er jeweils so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich darüber geschrieben. So habe ich bei keinem Absatz gedacht, er wäre überflüssig. Bei Zampounidis hingegen kamen mir, wie bereits erwähnt, oft ganze Seiten überflüssig oder irrelevant vor und ich hätte mir an so mancher Stelle doch eine kleine wissenschaftliche/medizinische Quelle oder Arbeit in der Fußnote bzw. im Fließtext gewünscht. Das ist aber oft auch einfach den ebenfalls bereits angesprochenen Anspielungen und autobiographischen Ausführungen geschuldet.
Wo es dann allerdings konkret wird, da überzeugt das Buch in voller Breite. Ich fühle mich nach diesem Buch nicht nur motiviert, sondern auch an die Hand genommen und möchte die Tipps umsetzen. Denn Zampounidis schafft es tatsächlich, eine so fundamentale Umstellung "machbar" zu... machen. An dieser Stelle sind natürlich besonders die Tipps, Rezepte und Listen im Anhang wunderbar, sondern sicherlich auch Zampounidis ungezwungener Schreibstil und, ja, sogar einige der Ausschweifungen geben dem Gelesenen die persönliche und umsetzbare Note, die diese Thematik benötigt.
Nachdem ich mir nun in etwa das habe zu Schulden kommen lassen, was ich in Zampounidis Buch "anprangere": Vielleicht war mein Anspruch auf mehr "konkrete" Informationen und Handlungsempfehlungen auch an das falsche Buch gerichtet und ich werde hier in den passenden Rezeptbüchern eher fündig - denn diese werde ich mir nun auf jeden Fall auch anschaffen. Buch
Das Buch von Anastasia Zampounidis (A.Z.) habe ich gern gelesen. Es liefert viele aufschlussreiche Infos, die den Konsum von Industriezucker und seine wenig wünschenswerten Folgen beleuchten, und erteilt Ratschläge zur zuckerfreien Ernährung und gesundem Lebensstil insg. Die Autorin erzählt sehr unterhaltsam und verständlich, warum Industriezucker für den Körper schädlich ist und weshalb es eine gute Idee wäre, darauf zu verzichten. Als ehem. Zuckerjunkie weiß A.Z., wie mühsam es ist, davon loszukommen und wie schnell man wieder in seine Abhängigkeit gerät. Sie vergleicht dies mit Alkoholsucht, weil man sich ähnlich schnell daran gewöhnt und nur schwer davon loskommt. Schon während der Lektüre fing ich an, auf die Angaben der Zutaten auf den Verpackungen zu achten und musste die These aus dem Buch bestätigt sehen: Zucker steckt überall, auch dort, wo man ihn nicht vermutet. Wenn man den beim Gebäck, Ketchup, Saucen und Getränken noch erwartet, so wundert man sich, dass der Industriezucker auch beim eingepackten Fisch, wie Matjesfilets, Wildlachs, oder auch bei so gesund anmutenden glutenfreien Nudeln aus roten Linsen, grünen Erbsen und Kichererbsen, so wie glutenfreien Nudeln, in fettarmen Joghurts, Saurerer Sahne Sojamilch, usw. in aller Selbstverständlichkeit steckt. So viel ist klar: komplett auf Zucker zu verzichten ist nicht einfach, aber doch machbar. Dazu rät A.Z. zur Traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und gibt im Vorfeld allgemeingültige Tipps zur Ernährung danach. A.Z. ernährt sich auch vegan, aber nicht glutenfrei. Sie gibt im Anhang Beispiele aus ihrem Ernährungsplan, was man zum Frühstück, Mittag, etc. essen könnte. Meist ist es Selbstgekochtes aus Gemüse, Obst, Nüssen und Getreide. Als Süßes gibt es selbstgemache Pralinen aus Datteln, Walnüssen und Leinsamen. Nach 19 Uhr wird nichts gegessen, da die Organe ihre Aktivität ab da herunterfahren. Es geht A.Z. nicht ums Abnehmen, wobei man ohne Zucker schon gut abnehmen kann, es geht um einen gesunden Lebensstil, der z.B. einen um etwa 15 Jahre jünger aussehen lässt. Auch die anderen Namen für Zucker, wie auch E-Nummern, die ihn und andere weniger gesunde Konservierungsstoffe bedeuten, findet man im Anhang. Auch welche Kräuter appetithemmend wirken, was man nehmen kann, wenn Appetit auf Süßes gerade da ist, und erst recht, wie man Heißhungerattacken meidet, findet man in diesem Buch. Lesenswert fand ich die Ausführungen zur Anti-Zucker Bewegung, in USA unter der Ägide von Dr. Lustig, und DE, die es seit Längerem gibt. In diesem Teil mangelt es an Kritik und Vorschlägen, wie man die heutige Lage verbessern könnte, kaum. „Unter dem letzten Präsidenten hat Dr. Lustig nicht allzu viel erreicht, weil Obama entgegen alldem Anschein doch sehr industriefreundlich war. Unter dem neuen Präsidenten wird Lustigs Aufgabe vermutlich nicht leichter werden, aber der Arzt weiß, dass sein Vaterland etwas unternehmen muss, ansonsten werden spätestens 2026 alle Aufwendungen der Krankenkassen für die Behandlung von Diabetes draufgehen. Die Verfettung könnte die Vereinigten Staaten eher in die Knie zwingen als irgendwelche Hacker, Terroristen oder sonstige feindliche Mächte.“ (Kap. „Das ist nicht lustig“) Was jetzt gefragt ist, so die Autorin, sind die Konsumenten, die die erforderlichen Veränderungen durch ihre bewusste Nachfrage nach zuckerfreien Lebensmitteln ermöglichen würden. Etwas weniger Eigenwerbung insg. und von künstlerischen Ausflügen zu den Koch- und anderen Shows, an denen die Autorin mal teilgenommen hatte, weniger Füllstoff insg., denn in der Mitte gibt es lange Einlage über Paracelsius& Co., wäre ein Plus gewesen. Auf weiten Strecken kam mir vor, dass die Autobiographie von A.Z. lese, was nicht meine Absicht war. Auch die Schlussfolgerung, ihr jugendliches Aussehen wäre nur auf zuckerverzicht zurückzuführen erscheint mir etwas naja, denn wie oben gesagt, ernährt sie sich vegan, nach TCM und meidet Alkohol. ES ist wohl eher die Kombination aus den genannten Zügen ihres Lebensstils, die zu diesem aufsehenerregenden Ergebnis führt. Aber von der Idee und den Vorschlägen zur Lösung des Zuckerkonsumproblems von der Konsumentenseite her, ist das Buch sehr gut, informativ und lesenswert. Auch wer sich nicht gleich zuckerfrei ernähren will/kann, so ist es gut zu erfahren, weshalb man dies tun sollte. Gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
An sich ist das Buch leicht zu lesen, trotzdem hat es mich nicht richtig überzeugt:
Positiv: - Es motiviert, sich auch mit dem Thema zuckerfreie Ernährung auseinander zu setzen - Es ist gut lesbar - Die Rezepte sind ansprechend - Sie erzählt von sich, von den Folgen etc. Daher kann ich das Thema gut nachvollziehen
Negativ: - Die Hälfte des Buches befasst sich überhaupt nicht mit Zucker, sondern handelt davon wen sie alles tolles getroffen hat. Das sie ein Interview mit Manson hatte ist jetzt für die Geschichte eher irrelevant. - Teilweise kommt es ein wenig angeberisch rüber wen sie da so alles getroffen hat. - Das Kuchenrezept, auf welches verwiesen wird ist überhaupt nicht im Anhang zu finden. - Doch relativ viele Fehler (ein d vor einem Wort etc.)
Auch wenn sich die Punkte eher wie eine 2-Sterne Bewertung lesen möchte ich 3 Sterne vergeben, weil mir der Teil wo es dann nun endlich um Zucker ging auch echt gut gefallen hat. Er motiviert dazu auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen. Wer also Zeit und Lust hat, und gerne auch mal ein paar Tratsch-Geschichten von Stars lesen möchte, dem kann ich das Buch empfehlen.
Ein unterhaltsames Buch, ich finde gerade die erste Hälfte ist eher eine Biografie. Locker erzählt Anastasia Zampounidis von ihrer Kindheit, Jugend und der Arbeit im Musikbusiness. Danach gibt es immer wieder Fakten, doch leider meiner Meinung nach zu oft ihre eigene Meinung oder so etwas wie müsst ihr für euch selbst ausprobieren. Die Autorin selbst lebt Vegan und lässt diese Lebensweise immer wieder in das Buch einfließen, finde ich sehr positiv, den ich lebe auch vegan und so kann ich ohne große Mühe die Rezepte ausprobieren die im Anhang angegeben sind. Der Essensplan ist für mich nicht praktikabel, aber im Großen und Ganzen hat mir das Buch wieder lust auf zuckerfreies Leben gemacht. Da ich schon öfters Basenfasten gemacht habe, weiß ich wie positiv sich das auf meinen Körper auswirkt. Nur das Prinzip von TCM hat mich gar nicht angesprochen.
In ihrem Buch "Für immer zuckefrei" nimmt uns Anastasia Zampounidis mit auf eine kulinarische Reise. Es ist eine amüsant erzählte Autobiographie, die den informativen, leicht verständlichen und sehr motivierenden Charakter eines Ratgebers hat. Keinesfalls ist es ein 'trockenes' Fachbuch, das sich mit erhobenem Zeigefinger kritisch mit unserer Ernährung auseinander setzt. Trotzdem regt es zum Nachdenken an. Wenn wir uns alle bewusster ernähren und wieder lernen unsere Nahrung wert zu schätzen, dann wäre schon viel gewonnen. Sehr empfehlenswert. 🙏📚
Ganz 'Zuckerfrei' lebe ich (noch) nicht, aber ich habe meine Essgewohnheiten verändert.
Das Buch behandelt ein interessantes und wichtiges Thema. Gesunde Ernährung wird heutzutage leider zu häufig vernachlässigt und führt oft zu zu Krankheit oder anderem Leiden. Obwohl die Autorin ein gutes Ziel, die Umstellung zu einer gesünderen Ernährung, verfolgt und auch unterhaltsam schreibt, muss ich die Sachlichkeit und den Inhalt kritisieren. Es werden viele Behauptungen aufgestellt und Zahlen genannt, die jedoch nicht belegt werden, im Buch selbst widersprüchlich sind und oft gegen unzählige Experimente sprechen. Es scheint, dass die Autorin einfach nur Vermutungen und Gerüchte, die leider auch teilweise falsch sind, zusammen fasst. Das Buch ist unterhaltsam, jedoch sollte man es mit der Richtigkeit der Aussagen nicht so genau nehmen.
Es ist gut und schnell zu lesen und gibt einen guten Einblick ins zuckerfreie Leben. In der Fastenzeit ist mir bei Süßigkeiten, Kuchen etc. -Verzicht bereits aufgefallen wie viel fitter man sich fühlt, daher beschäftigt es mich dieses Thema immer wieder mal. Daher ist dieses Buch als Einstieg zu empfehlen.
Es ist nicht einfach Industriezucker zu meiden, aber Anastasia bietet in ihrem Buch wertvolle Tipps, die auf jeden Fall helfen diesen Schritt zu meistern. Ihre Geschichte ist sehr inspirierend und motivierend!
3,7 Sterne. War an manchen Stellen viel Wiederholung, aber im Grunde ein gutes Buch. Manchmal auch etwas extrem und sehr TCM lastig aber seit ich zuckerfrei lebe, verstehe ich ihre Haltung.
Anastasia Zampounidis kannte ich vorher nur aus dem Musikfernsehen und fand sie da schon immer sehr sympathisch und authentisch. In diesem Buch erzählt sie wie es sich seit 10 Jahren ohne Zucker lebt. Ich fand es erstaunlich, dass sie damit schon begonnen hat, bevor irgendwer den übermäßigen Zuckerverzehr, als Auslöser für Zivilisationskrankheiten auf dem Schirm hatte. Mit der ihr eigenen Leichtigkeit, erzählt die Moderatorin von ihren Erfahrungen als Zuckerjunkie und die Schwierigkeiten die man bekommt, wenn man sich gegensätzlich zur Gesellschaft verhält.
Ich habe es für mich bisher mal einen Monat ohne Zucker versucht und muss zugeben, dass ich Frau Zampounidis in vielen Dingen Recht geben muss. Es gibt ein paar Sachen, die würde ich jetzt für mich nicht anwenden, so bin ich kein Freund der 5 Elemente Ernährung, aber das muss jeder für sich entscheiden. Ich hatte auch beim Lesen nie das Gefühl mir würden Ernährungsregeln aufoktroyiert, viel mehr habe ich es als einen Erfahrungsbericht gelesen, dessen Wahrheitsgehalt jeder für sich überprüfen kann. Wie er dies dann im Alltag umsetzt ist jedem selbst überlassen. Das Glossar fand ich auch spannend und ein paar Rezepte werde ich auch ausprobieren. Ich habe das Buch förmlich aufgesaugt, was an dem tollen Erzählstil der Autorin lag.
Ich fand es eine spannende Erfahrung zu lesen, dass man ohne Zucker auskommen kann und das über einen langen Zeitraum, aber auch dass dies mit Schwierigkeiten im Alltag verbunden ist und welchen weg Frau Zampounidis für sich fand diese zu meistern. Einfach ein tolles Buch, das zeigt es geht auch anders, wenn man will.
Es ist durchaus ein interessantes Buch, wenn man sich mit der Thematik "zuckerfrei" beschäftigen möchte. Es geht hier natürlich um den industriell hergestellten weisen Zucker. Man erfährt den Weg von Anastasia Zampounidis und wie sie die letzten 10 Jahre das Ganze optimiert hat. Schön finde ich es, dass am Ende des Buches viele hilfreiche Tabellen und Rezepte zur Verfügung stehen.
Für mich wurde das Thema bewusster in den Fokus gerückt. Ich versuche gerne eine Balance zu halten zwischen industriellen und alternativen Zucker. Ganz verzichten fällt mir persönlich bissweilen schwer. Aber die vielen Informationen tragen dazu bei, dass man einiges nochmal überdenkt und hier und da weiter optimiert. Für Personen die sich also informieren möchte ist dieses Buch sehr gut geeignet. Der Schreibstil ist sehr humorvoll und locker, man liest das Buch in kürzester Zeit durch.