Glitzernde Seen, schneebedeckte Berge und ein einladendes Blockhaus mit qualmendem Schornstein - Winter in Kanada! Das erwartet Julia, als sie sich zu einem Lehreraustausch von Hamburg nach Banff aufmacht. Eines hat sie dabei allerdings nicht den unverschämten, aber irgendwie doch auch charmanten Kanadier Josh, der ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Und das, obwohl Julia in Hamburg einen festen Freund hat, der ein besonders romantisches Weihnachtsfest plant ...
Ja, es ist schon Mitte Januar und ich habe ein "Weihnachtsbuch" gelesen, aber Weihnachten taucht hier wirklich nur ein wenig gegen Ende auf, ansonsten ist das Buch einfach wunderschön winterlich und man kann es auch jetzt noch gut lesen.
Der Einstieg ist mir sehr leichte gefallen und mir hat es gut gefallen, dass man Julia und Lars kennengelernt hat, bevor es für Julia nach Kanada ging.
Das Setting in Kanada war dann einfach atemberaubend und wunderschön. Die Autorin hat die Landschaft mit so viel Liebe beschrieben, dass ich alles vor Augen hatte. Einige Orte habe ich aber auch beim Lesen gegoogelt um einen noch besseren Eindruck zu bekommen. Die winterliche Atmosphäre ist richtig gut rübergekommen und hat richtig Lust auf Kanada im Winter gemacht, oder sich halt bei eisiger Kälte einzumummeln und dieses Buch zu lesen.
Das Tempo in der Geschichte war eher gemütlich, hat für mich hier aber einfach gut gepasst, weil man so Landschaft und das Buch richtig genießen konnte. Die Liebesgeschichte hatte die üblichen Hürden und Dramen, die mich zum Teil gestört haben, aber ansonsten war es einfach Romantik pur.
"Ein Weihnachtsmärchen in Kanada" war eine wirklich schöne Liebesgeschichte in wundervollem winterlichen Setting, die mir ein paar sehr schöne Lesestunden beschert hat.
Das ist, glaube ich, dass dritte oder vierte Mal, das ich ein Buch lese, welches in Banff spielt und das sogar ohne Absicht. Ich hatte schon überlegt, ob das ein Zeichen ist und ich vielleicht mal Urlaub in Banff machen sollte. Allerdings habe ich gesehen, dass Flüge dorthin recht teuer sind.
Auch in diesem Buch möchte ich wieder das Setting loben, denn ich fand die Beschreibung von Banff und der Umgebung wieder wirklich klasse und ich konnte mir wieder alles sehr gut vorstellen.
Die Handlung fand ich auch recht unterhaltsam. wir begleiten Julia auf einen Lehreraustausch nach Banff. Hier trifft sie auf Josh, einen sehr sympathischen Kanadier und irgendwie hat man als Leser recht bald das Gefühl, dass es zwischen den beiden knistert.
Mir hat die Geschichte von Julia recht gut gefallen, denn ich fand es sehr interessant zu erfahren, ob es zwischen Julia und Josh klappen wird. Natürlich hat es uns die Autorin nicht leicht gemacht, denn sie erwähnt auch noch das eine oder andere Mal, den Verlobten, der Julia doch einen Strich durch die Rechnung machen will. Kleiner Kritikpunkt ist aus meiner Sicht, dass es hin und wieder Wiederholungen in der Handlung gab und es so, dann doch etwas zäh war zu lesen.
Julia fand ich sehr sympathisch. Mir hat es gefallen, wie sie sich in Banff angepasst hat und wie tierliebend sie ist und sich für Lupa einsetzt. Klasse fand ich zudem, dass sie sich nicht hat in ihr Glück reinreden lassen.
Josh empfand ich auch als toll beschrieben, obwohl ich zu Beginn das Gefühl hatte, dass er sehr miesepetrig wirkte. Allerdings wird es im Laufe der Geschichte besser und man erfährt mehr aus seiner Vergangenheit.
Der Schreibstil war sehr locker und flüssig. Das Buch hat sich sehr gut lesen lassen und man der Handlung sehr gut folgen.
Das Cover ist wunderbar und es wirkt richtig romantisch auf mich.
Fazit: 4 von 5 Sterne. Schöner, wunderbar passender Roman.
„Ein Weihnachtsmärchen in Kanada“ ist eine märchenhaft-romantische und zur Vorweihnachtszeit passende Lektüre.
Julias Leben ändert sich mit ihrer Ankunft in Kanada grundlegend. Sie spürt sofort eine unverkennbare Zugehörigkeit zu diesem wilden, rauen und winterlichen Land und lernt jemanden kennen, der sie in seinen Bann zieht. Doch eine romantische Story kommt natürlich nicht gänzlich ohne dramatische Entwicklungen aus. So folgt das Hamburger Leben Julia bis in die kanadische Einöde – und ist Josh wirklich der unsympathische und unhöfliche Typ, der er zu sein vorgibt? Welche Rolle spielt Amy dabei?
Die Autorin verwebt die wundervolle kanadische Kulisse, Schnee und Eis, Kälte und Kaminfeuer mit Julias und Joshs herzerwärmenden Geschichten. Joshs Sohn Timmy wird dem Leser schnell ans Herz wachsen, ebenso wie die anderen Nebencharaktere. Der Schreibstil ist jedoch leider holprig, unnötige Wiederholungen und hölzerne Dialoge minderten das Lesevergnügen.
Leider nur 3 Sterne. Mit einer besseren Überarbeitung, vor allem bzgl. der sprachlichen Umsetzung, hätte man aus diesem Roman mehr machen können.
Für den reichen, eingebildeten Lars stand fest, dass er sich an Weihnachten mit Julia verlobt, aber sie bricht zu einem Lehreraustausch nach Kanada auf. Schon am Flughafen trifft sie auf einen Kerl der ihr das Taxi wegschnappt. In Kanada erwartet sie Natur, Tiere, Ski und kuschelige Hütten. Dann trifft sie auf den sympathischen Josh und dessen Sohn und beide schleichen sich in ihr Herz. Doch Lars lässt sich nicht so leicht abschütteln.
Dieses Buch hab ich mir gekauft, weil ich etwas Weihnachtliches lesen wollte. Bis auf ein paar Ausdrücke, die sich wiederholten fand ich den Schreibstil gut. Die kanadische, winterliche Atmosphäre kam gut rüber und man hatte richtig das Gefühl man würde in einer kanadischen Siedlung wohnen. Für meinen Geschmack war nur zu wenig Weihnachten in dem Buch drin.
"Diese Sekunden oder Minuten waren die schönsten, die Julia bisher in Kanada erlebt hatte. Sie wusste, dass sie sie nie vergessen würde. Ganz gleich wie das Leben weitergehen mochte. Es waren die Momente, von denen man in schlechten Zeiten zehren konnte. Sie versprachen, dass es ein verschmelzen zweier Seelen doch gab, wenn vielleicht auch nur für die Zeit einiger Herzschläge lang."
Dieser Text ist aus dem wundervollen Roman von Lara Hill. Ein Buch voller Gefühl, Liebe und Hoffnung.
Als ich letztes Jahr in Calgary nach 9 Stunden Flug gelandet bin, dachte ich noch, dass ich dort in der Nähe bald leben werde... Doch mein Schicksal wollte etwas anderes.
Das setting in Kanada hat mich total abgeholt! Sehr winterlich und schön, allerdings war mir die Story einfach zu platt, die Charaktere irgendwie viel zu Schablonenhaft und insgesamt hat mir der Sprachstil auch an manchen Stellen einfach persönlich nicht wirklich zugesagt.