Der Bullen-Code Ein Roman, der hinter die Kulissen der Polizei schaut und zeigt wie deutsche Polizisten funktionieren. Mal Freund und Helfer, mal Schläger. Auch die Polizei macht Fehler. 2010 gab es in Deutschland 4000 Ermittlungsverfahren gegen Polizeibeamte. 3377 wurden eingestellt Fast 90 Prozent. Denn es gibt in der Polizei einen ungeschriebenen "Bullen-Code", eine Mauer des Schweigens, hinter der offenkundige Fehler ihrer Beamten, Überreaktion und überzogene Gewaltanwendung als Normalität vertuscht werden. Andererseits: Der Beruf des Polizeibeamten ist hart, manchmal frustrierend. Oft sind sie der Prügelknabe. Im Mittelpunkt dieses Romans stehen zwei Polizisten. Im Volksmund "Bullen" genannt. Joachim Crombach (42), verheiratet, zwei Kinder, ist Polizeihauptmeister und fast 25 Jahre im Dienst. Ein alter Hase, den nichts erschüttern kann. Robert Wellmann (22) hat gerade die Polizei-Ausbildung absolviert. Er wird dem Revier von Crombach zugeteilt. Sie fahren gemeinsam auf Streife. An dem Tag, an dem der Roman spielt, geraten beide in eine ausweglose Konfliktsituation. Gewalt und Gegengewalt eskalieren. Rezensionen: Wie ein Polizist den "Bullen-Code" sieht - Ex-Fahndungschef Claus Zimmermann im Bonner Generalanzeiger: "Die Hauptrolle spielt kein Kriminalkommissar, der mit ungewöhnlichen Scharfsinn einen komplizierten Fall aufklärt. Im Mittelpunkt stehen zwei Streifenpolizisten – schlicht "Bullen". Und doch ist das, was sie erleben, nicht weniger spannend als ein Kriminalroman… Die immer wiederkehrenden Zerreißproben schildert Schaake in einer Deutlichkeit, wie sie bisher noch in keinem Roman, der die Probleme der Polizei aufgreift, zu finden war…" Augsburger Allgemeine: "Ein spannender und aktueller Tatsachenroman." Weser Kurier Bremen: "Mit Sachkenntnis und Sorgfalt hat Erich Schaake einen zeitnahen Roman geschrieben."