Jump to ratings and reviews

Keine Helden: Piraten des Mahlstroms

Eberhart Brettschneider ist Händler, Abenteurer und Entdecker – wenn man ihm glauben möchte.
Tatsächlich jedoch ist er einer der erfolgreichsten Betrüger Kammerbads. Gemeinsam mit seiner Partnerin Aurelia schwindelt er sich durch die Straßen seiner Heimatstadt.

Als Eberhart glaubt, den großen Coup gefunden zu haben, geraten die beiden durch eine Intrige mitten in die Suche nach dem Schatz des Schreckenskapitäns. Durch Piraterie und Hexerei werden sie bis in die Tiefen des Mahlstroms getrieben, wo Eberhart Sturmgeborene, Magier, Totenbeschwörer und die Götter selbst hereinlegen muss, um zu überleben.

Aber was soll schon passieren?

Das fantastische Debüt von Nils Krebber – eine abenteuerliche Jagd nach dem Schatz des Schreckenskapitäns.

302 pages, Hardcover

Published September 5, 2017

Loading...
Loading...

About the author

Nils Krebber

6 books5 followers
Nils Krebber ist Ingenieur für Luft und Raumfahrttechnik und seit drei Jahrzehnten passionierter Rollenspieler. Schon seit langem führt er seine Freunde in fremde Welten und konfrontiert sie mit dystopischen Zukunftsszenarien, heroischer Fantasy oder reißerischen Western.
Im letzten Jahr hat er sich entschlossen, diese Ideen in die Form spannender Romane und Kurzgeschichten zu Papier zu bringen. Hierzu hat er nicht nur im Kurs Kreatives Schreiben mit Rainer Wekwerth den Grundstein für seinen ersten Roman gelegt, sondern sein Wissen über strukturiertes und spannendes Schreiben in Kursen mit Christoph Ernst und Hilkka Zebothsen noch vertieft.
Für das Projekt „Altona-Altstadt schreibt“ hat er die Kurzgeschichte "Phantome in Altona" geschrieben, auf der Literatur-Altonale 2017 gelesen und danach auf der Seite der Altonale veröffentlicht.
Im Rahmen des National Novel Writing Month 2015 hat er sein Erstlingswerk "Keine Helden-Piraten des Mahlstroms" beendet, der 2017 im Amrûn Verlag erschienen ist.
Zu Zeit arbeitet er an einer Kurzgeschichte für die Anthologie „Arkanes Hamburg“ und einem Urban Fantasy Roman mit starkem Horroreinschlag.

Ratings & Reviews

What do you think?

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
4 (26%)
4 stars
4 (26%)
3 stars
6 (40%)
2 stars
1 (6%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for Elea Brandt.
Author 18 books53 followers
August 14, 2018
Yay, das hat Spaß gemacht! Mit "Keine Helden - Piraten des Mahlstroms" präsentiert Nils Krebber ein sehr solides Debüt, das von Anfang bis Ende wunderbar unterhält.

Kurzzusammenfassung
Eberhart Brettschneider ist Händler, Seefahrer, Gauner und Abenteurer. Gemeinsam mit seiner Partnerin Aurelia hangelt er sich von Coup zu Coup, stets auf der Suche nach dem großen Durchbruch. Doch eines Tages unterläuft den beiden ein folgenschwerer Fehler und ihnen bleibt nichts anderes übrig, als sich in die Dienste der dubiosen Gräfin del Mar zu stellen, die ein ungeheuerliches Unterfangen plant: das Erbe des gefürchtetsten Seefahrers aller Zeiten anzutreten. Und ehe Eberhart es sich versieht, gerät er zwischen Sturmgeborene, Magier, Totenbeschwörer und uralte Götter, die in den Untiefen des Meeres lauern. Aber was soll schon schiefgehen?

Handlung
Nils Krebber ist selbst leidenschaftlicher Pen-and-Paper-Rollenspieler und tatsächlich erinnert die Handlung von "Piraten des Mahlstroms" am ehesten an ein solide konstruiertes Rollenspielabenteuer. Die Helden geraten von einer brenzligen Situation in die nächste, manövrieren sich heraus - mal gekonnt, mal weniger - und müssen dazu alle Fähigkeiten aufbringen, die sie zu bieten haben. Wer Erfahrung mit Fantasy-Abenteuern dieser Couleur hat, wird von den Wendungen vermutlich nicht allzu überrascht sein, trotzdem macht es Spaß, die Gar-nicht-so-sehr-Helden auf ihrer Reise zu begleiten.

In der ersten Hälfte der Geschichte ergeben sich allerdings ein paar ungünstige Sprünge zwischen den Szenen, die den Lesefluss hemmen. Hier wären flüssigere Übergänge und ein paar einleitende Sätze zu den neuen Szenen sinnvoll gewesen, um sich orientieren zu können. Teils ließen mich diese Sprünge arg verwirrt zurück, als hätte ich gerade eine Szene übersehen, und erweckten den Anschein, als ginge es nur darum, diesen Abschnitt der Geschichte möglichst flott über die Bühne zu bringen, dabei wäre mir ein wenig mehr Raum lieber gewesen.

Gerade im letzten Drittel nimmt die Geschichte dann aber enorm an Fahrt auf und es wird schwer, das Buch überhaupt noch aus der Hand zu legen. Das Finale ist spannend und dynamisch erzählt und erinnert - trotz bzw. wegen gewisser Deus-ex-Machina-Elemente - an klassische Hollywood-Blockbuster.

Atmosphäre & Setting
Nils Krebber mischt hier gekonnt klassische Fantasy-Aspekte mit Gunpowder-Elementen und kreiert eine greifbare und atmosphärisch überzeugende Hintergrundwelt für seine Charaktere. Vor alllem die Glaubensaspekte nehmen einen großen Raum ein und werden detailliert und anschaulich in den Plot integriert, (fast) ohne langwierigen Infodump. Auch die Art, wie die einzelnen Glaubenselemente miteinander und mit geschichtlichen und politischen Interessen verflochten werrden, hat mir sehr gefallen. Die Szenen werden sehr bildhaft beschrieben, sodass es leicht fällt, einen Film vor dem geistigen Auge abzuspulen. Dabei helfen auch typische Elemente aus Piraten-Abenteuerfilmen wie "Fluch der Karibik", die eine gewisse Vertrautheit schaffen.

Charaktere
Die große Stärke dieses Romans sind seine Figuren. Eberhart und Aurelia wachsen einem beim Lesen sehr schnell ans Herz und machen gerade wegen ihrer kleinen gegenseitigen Sticheleien sehr großen Spaß. Gerade für Eberhart hatte ich sehr viele Sympathien übrig. Mit seiner Fettleibigkeit und seinem wenig adretten Äußeren erntet er immer wieder den Spott seiner Kameraden, trägt das Herz aber am rechten Fleck und erweist sich als ausgesprochen geschickter Rhetoriker. Ich habe es sehr genossen, dass er seine Konflikte mit Worten und nicht mit Fäusten löst (nun gut, zumindest selten). Abgesehen davon gefällt es mir gut, dass seine homosexuelle Orientierung nahezu selbstverständlich in den Plot eingewoben wird. Auch die restlichen Crew-Mitglieder sind allesamt farbenfroh gestaltet, auch wenn hier natürlich das eine oder andere Piraten-Klischee nicht fehlen darf.

Formelles
Schade ist, dass im Korrektorat (der Print-Ausgabe) etwas nachlässig gearbeitet wurde. Es finden sich immer wieder Tippfehler ("seit" statt "seid", "das" statt "dass" etc.), fehlerhafte Groß- und Kleinschreibung oder Fehler im Buchsatz (z.B. Absätze an der falschen Stelle, fehlende Leerzeichen oder Einzüge). Diese sind zwar nicht so zahlreich, dass sie das Leseerlebnis stark negativ beeinflusst hätten, störten aber trotzdem ein wenig.

Fazit
"Keine Helden" ist sehr unterhaltsames Piraten-Popcorn-Kino und damit perfekt geeignet für alle Fans von "Fluch der Karibik" und guten alten Piratenabenteuern. Zwar bietet der Plot keine großen Überraschungen, dank spritziger Dialoge, dynamischer Kampfszenen und sehr interessantem Weltenbau unterhält er aber hervorragend. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Profile Image for ZeilenZauber.
933 reviews6 followers
July 15, 2019
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Piraten sind schon seit Errol Flynn meine Helden, direkt nach Winnetou und Old Shatterhand. Mein Oppa hat mit mir immer diese Filme geschaut und die Piraten haben mir immer gefallen.
Tja, als ich dann von Krebbers Piraten-Buch hörte, habe ich trotzdem überlegt, ob ich es mir holen soll. Denn passen diese Piraten zu den damaligen? Okay, ich habe es gewagt und wurde nicht enttäuscht.
Die beiden Protagonisten sind gerissen und immer zu einer Gaunerei aufgelegt. Und wenn der große Schatz winkt, sind sie mit Feuereifer dabei. Dabei lernt man auch ihre Ecken und Kanten kennen und das macht sie lebendig und trotz allem liebenswert.
Okay, wie zu erwarten, gibt es dabei Probleme. Und hier hat der Autor die Spannung hübsch wellenförmig angelegt. Zwischen den actionreichen Szene, in denen die Spannung ansteigt und nervenzerfetzend ist, gibt es immer wieder Momente, in denen alle, Leser wie Charaktere, verschnaufen können.
Die Story ist in sich stimmig und wurde in einem locker-leichten Schreibstil präsentiert.
Jetzt hoffe ich, dass es mindestens ein weiteres Piraten-Abenteuer von Krebber gibt und vergebe diesem 5 Mahlstrom-Sterne.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Eberhart Brettschneider ist Händler, Abenteurer und Entdecker - wenn man ihm glauben möchte.
Tatsächlich jedoch ist er einer der erfolgreichsten Betrüger Kammerbads. Gemeinsam mit seiner Partnerin Aurelia schwindelt er sich durch die Straßen seiner Heimatstadt.
Als Eberhart glaubt, den großen Coup gefunden zu haben, geraten die beiden durch eine Intrige mitten in die Suche nach dem Schatz des Schreckenskapitäns. Durch Piraterie und Hexerei werden sie bis in die Tiefen des Mahlstroms getrieben, wo Eberhart Sturmgeborene, Magier, Totenbeschwörer und die Götter selbst hereinlegen muss, um zu überleben.
"Aber was soll schon passieren?"
Profile Image for Moe.
183 reviews16 followers
June 28, 2018
Rezension von meinem Blog Piranhapudel.de

Keine Helden – Piraten des Mahlstroms hat den mit Abstand verwirrendsten Buchtitel des Jahres. Wenn Eberhart, Aurelia und die restliche Truppe keine Helden sein sollen, wer denn dann? Nun gut, der Leitsatz in dieser Geschichte ist „Was soll schon schief gehen?“ und die einzige mögliche Antwort darauf ist zu jeder Zeit: „Alles“. Aber nur, weil der Plan schief läuft, muss das nicht heißen, dass die Helden ihr Ziel nicht auf einem anderen Weg erreichen können. Seht ihr, Logik ausgetrickst, die sind alle Helden.

In „Keine Helden“ „Doch, sie sind Helden“ erzählt Nils Krebber zunächst aus dem Alltag von Eberhart Brettschneider und Aurelia, die als Team gerne Leute bestehlen. Sie sind con artists und planen Raubzüge im größeren Stil. Gleich im ersten Kapitel bereiten sie auch etwas vor und möchten Gräfin del Mar netterweise um ihr Gold erleichtern. Womit sie natürlich nicht rechnen können: Die ahnt das schon längst und hat mit einem Inquisitor zum Gegenschlag ausgeholt. Plötzlich müssen Aurelia und Eberhart für sie arbeiten und gleich erst mal Joachim aus dem Sanatorium befreien, in dem er sich freiwillig einschließen ließ (diese Namen, ich sag’s euch, ein Augenschmaus in diesem Fantasyabenteuer), und danach ein Piratenschiff besorgen.

Die Grundidee der Geschichte erinnert mich stark an die Locke Lamora-Reihe von Scott Lynch. Grandioser, epischer Plan, alles scheint perfekt zu klappen — und dann zack! läuft alles den Bach runter oder vielmehr die große See, rein in den Mahlstrom mit lauter mythischen Wesen, die plötzlich echt sind undundund. Humorvoll und rasant macht sich die Truppe also auf den Weg und kann sich in den meisten Situationen witzige und kluge Sprüche nicht verkneifen, aber auch ernste Situationen sind reichlich vorhanden.

Die Figuren in diesem Abenteuer sind sehr vielfältig. Aurelia ist eher aufbrausend und wild, Eberhart dagegen auf eine ruhige Art raffiniert. Und schwul, übrigens. Ich wusste das vorher nicht, erwähne es hier aber, falls ihr gern Bücher mit queeren Charakteren lest. In der Geschichte selbst spielt es keine große Rolle, aber es kommt zumindest immer mal durch und führt vor allem zu Kommentaren seitens Aurelia, die Eberhart gern mit einem Mann verkuppeln würde. Insgesamt werden die Freundschaften in diesem Buch stark und nachvollziehbar porträtiert, ich mochte die Dynamiken zwischen den Figuren und konnte super mitfühlen. „Keine Helden“ bietet damit eine abwechslungsreiche Abenteuergeschichte voller Mythen mit viel humorvoller Interaktion zwischen den Charakteren.
Profile Image for Amalias Buchblog.
73 reviews9 followers
September 19, 2018
Als erstes ist mir an diesem Roman sein Humor aufgefallen, der durchgängig vorhanden ist, ohne dass es sich direkt um humoristische Fantasy handelt. Auch gibt es durchaus auch einiges an Tiefgang (kein Wortspiel beabsichtigt), zum Beispiel als einer der Charaktere von seiner Kindheit berichtet.
„Keine Helden“, das ist hier wirklich Programm, denn Aurelia, Eberhart und noch andere Charaktere kann man nur als Antihelden bezeichnen. Bei Eberhart ist mir außerdem positiv aufgefallen, dass er auch figurmäßig nicht in das übliche Heldenschema passt, sondern mehr als einmal mit seiner Leibesfülle zu kämpfen hat. Außerdem wird angedeutet, dass er Männer anziehender als Frauen findet. Wir haben es hier also mit einem queeren Hauptcharakter zu tun, was in Fantasy-Romanen, die nicht explizit das Label „Gay Fantasy“ tragen, eher selten zu finden ist. In einer Nebenhandlung gibt es auch eine kleine Romanze um diesen und einen weiteren Charakter, die sich aber nie in den Vordergrund drängt.

Die Handlung hat der Autor mal beschrieben als „Fluch der Karibik trifft auf Oceans Eleven“ und das passt tatsächlich sehr gut, denn was seine Antihelden hier vorhaben, ist ziemlich knifflig.
Der Weltenbau in diesem Roman liest sich interessant, ohne dass man an irgendeiner Stelle von „Infodumps“ erschlagen wird, und an einigen Stellen wird es richtig schön gruselig, zum Beispiel bei einer Geisterbeschwörung und später im Zusammenhang mit dem Mahlstrom. Auch gibt es hier einige interessante Ungeheuer, die mir in dieser Form noch nicht in anderen Phantastik-Romanen begegnet sind.
Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen, bisweilen gibt es hier auch sehr schöne, passend gewählte Metaphern oder Vergleiche, die für Anschaulichkeit sorgen.
Auch mit der einen oder anderen überraschenden Wendung vermag dieser Roman aufzuwarten.
Am Ende deutet sich an, dass eine Fortsetzung geplant ist, denn einige Handlungsfäden dürften wohl noch weiter gesponnen werden.
Profile Image for Marcel Michaelsen.
Author 7 books4 followers
May 3, 2019
Spaßiges Piraten-Fantasyabenteuer, bei dem mir vor allem die anfänglichen Betrügereien gefallen haben. Im weiteren Verlauf wurde es mir dann zu actionbetont, aber unterhaltsam blieb es.

Einen Abzug gibt es für die zahlreichen Rechtschreibfehler. Das sollte einfach nicht sein. Soweit ich weiß, wurde das mittlerweile größtenteils korrigiert, aber meine Version ist eine ältere (vermutlich die Erstauflage) und da fällt das dann schon ins Gewicht.
Profile Image for Emma.
805 reviews32 followers
August 26, 2018
"Keine Helden: Piraten des Mahlstroms" war ein solides Abenteuer, das gut unterhalten hat. Titel und Cover sind ein guter Einblick, was einen erwartet, vor allem, wenn man dazu dann noch weiß, dass der Autor Pen + Paper spielt. Hier geht es um Spannung, um immer wieder auftretende Hindernisse und den Weg, den die Nicht-Helden zu bewältigen haben. Das hat mich von der Aufmachung her etwas an "The Lies of Locke Lamora" erinnert, vor allem, da die Protagonisten einer sehr ähnlichen Profession nachgehen. Eberhart und Aurelia sind Diebe, Betrüger, Gauner, Lügner und fröhlich immer dort unterwegs, wo das Gesetz es gerade nicht ist. Dass sie mehr oder weniger im Laufe der Handlung zu Piraten werden, ist da nur logisch.

Etwas zu ihrem Abenteuer zu sagen, würde vermutlich zu sehr spoilern. Hier gibt es immer wieder Überraschungen, Wendungen, zahlreiche Gegner, aber auch treue Weggefährten, die alle etwas Einzigartiges an sich haben. Auch die Welt, in der "Keine Helden" spielt, erschien mir gut ausgearbeitet. Man hat die Handlungsorte vor Augen und bekommt Einblicke in eine komplizierte Religion, die eine größere Rolle spielt.

Zwei größere Punkte gab es dann doch, die mich gestört haben. Das eine waren doch sehr zahlreiche Rechtschreibfehler, vor allem bei der Groß- und Kleinschreibung von Pronomen wurde munter gewechselt, nur sehr selten Dudenkonform. Während ich das irgendwann einfach genervt ignoriert habe, waren falsche Wörter und einmal sogar falsche Namen von Nebenfiguren dann wirklich ärgerlich.
Das zweite waren die Figuren an sich. Obwohl Eberhart, Aurelia, Joachim, Akbash und Co. alle einzigartige Geschichten, Fähigkeiten und Beschreibungen bekommen haben, ist keiner für mich lebendig geworden. Sie waren einfach da, haben mich aber emotional null berührt. Bei "Locke Lamora", was ich vorhin schon mal verglichen habe, habe ich geheult, wenn jemand aus dem Team starb. Es hat mein Herz gebrochen und ich wollte niemanden verlieren. Hier habe ich höchstens mit den Schultern gezuckt. Das fand ich dann doch sehr schade, denn egal, wie gut und spannend eine Handlung ist, durch ihre Charaktere wird sie erst einzigartig. Wobei man positiv hervorheben muss, dass hier ohne großes Federlesens ein sehr diverser 'Cast' aufgestellt wird, allen voran mit dem übergewichtigen und schwulen Eberhart.
Profile Image for Roxane Bicker.
Author 20 books28 followers
December 19, 2018
Eberhard Brettschneider ist kein typischer Pirat - er ist mehr auf seine goldene Zunge und seine Verhandlungsgeschick angewiesen, und auf seine gute Freundin Aurelia.

Dass es die beiden dann doch in Begleitung einer undurchsichtigen Gräfin, eines Nekromanten und eines Hexenjägers auf die Meere und bis in den legendären Mahlstrom verschlägt, ist eine ganz eigene Geschichte, bei der zum Schluss sogar das Schicksal der ganzen Welt auf dem Spiel steht und Eberhard weit über sich hinauswachsen lässt.

Die Geschichte braucht etwas, um Fahrt aufzunehmen, einige Szenen ziehen sich etwas oder stehen verloren zu ihrem Vorgängern, aber spätestens im letzten Drittel kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Eberhard ist ein ganz eigener, ungewöhnlicher Charakter und man kann ihn und Aurelia sehr schnell ins Herz schließen.
Negativ anzumerken sind die vielen Rechtschreib- und teilweise auch inhaltlichen Fehler, die mir arg aufgestoßen sind - hier ist beim Lektorat etwas gründlich schief gelaufen. Es steht zu hoffen, dass dies in einer zweiten Auflage korrigiert wird.

Alles in allem bietet das Buch einige vergnügliche Lesestunden und macht Lust auf Band 2!
Displaying 1 - 8 of 8 reviews