Wie man die Depression des Partners durchsteht, ohne selbst zu verschwinden.Als Alina Bach Jannis Küster trifft, beginnt eine Liebe voller Lebensfreude, Empathie und Respekt. Dann aber gibt es ein böses Mehr und mehr ist Jannis in sich gekehrt, unendlich müde, unfähig, am Leben teilzunehmen, und bald scheint er ganz desinteressiert an Zweisamkeit. Etwas Dunkles hat ihn fest im Griff. Bis das Paar begreift, dass eine Depression in der Beziehung das Ruder übernommen hat, vergeht schmerzhaft viel Zeit.Neun Jahre lang begleitet Bach ihren Partner durch Düsternis und Erschöpfung und nennt es »unsere Reise durch Jannis’ dunkle Zeit«. Kenntnisreich, aufrichtig, überaus persönlich und unsentimental erzählt sie ihre Geschichte und möchte damit vor allem Angehörigen von Depressionserkrankten zur Seite stehen. Auf der Basis ihrer eigenen Erfahrung stellt sie deren Situation in den Mittelpunkt ihres Berichts. Bach erzählt von Sorgen, Ängsten und der Last des Alltags, aber auch davon, wie viel Hoffnung es gibt und wie die Zeit der Depression eine aushaltbare, ja sogar bereichernde Erfahrung werden kann – ganz besonders in Sachen Liebe.
Spannende Thematik mit interessanten Informationen. Leider ist es für mich persönlich anstrengend zu lesen und das schwanken zwischen aufklärenden Sätzen im Nachhinein und Nacherzählung als Roman (?) ist verwirrend. Ich nach 80 Seiten aufgehört und kann nicht viel über das gesamte Werk sagen.