Träumen per Knopfdruck! Die US-Firma DREAM ON hat eine vernetzte, virtuelle Traumwelt entwickelt, die sich absolut lebensecht anfühlt. Doch über das Unternehmen legt sich ein dunkler Schatten. Die Träumenden werden von ihren schlimmsten Ängsten heimgesucht und grausam gefoltert. Der Traumdesigner Nick Quentin vermutet ein Virus im System und folgt der Spur durch die künstliche Welt. Doch damit gerät er selbst ins Visier eines skrupellosen Gegners, der ihm immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Eine gnadenlose Treibjagd zwischen Traum und Realität beginnt…
Die US Firma DREAM ON hat eine virtuelle Traumwelt entwickelt und steht kurz vor der Markteinführung. Mit ihrer revolutionären Technik ermöglicht die Firma den Träumenden in einer virtuellen Welt umher zu wandeln und sich mit anderen Nutzern zu vernetzen. Als Nick Quentin durch einen alten Bekannten einen Job als Traumdesigner bei DREAM ON bekommt ist er überrascht, dass die Firma von oben bis unten überwacht wird und er sich fast schon wie in einem Gefängnis vorkommt. Sein seltsames Gefühl trügt ihn nicht, denn sein Bekannter wird kurze Zeit später tot aufgefunden. Die Todesursache scheint nicht so einfach zu ermitteln zu sein und Nick gerät ins Fadenkreuz der Ermittlungen.. doch das ist längst nicht alles, denn der junge Mann wird von schrecklichen Albträumen verfolgt, die ihn sogar in der Traumwelt von DREAM ON verfolgen. Als Nick schließlich eine Nachricht des Verstorbenen erhält ist klar: irgendetwas stimmt ganz und gar nicht.
Im Oktober ist der Autor Nikolas Stoltz auf mich zugekommen und hat mir sein Buch „DREAM ON – Tödliche Träume“ angeboten. Als ich den Klappentext gelesen habe, hat mich die Neugierde gepackt. Eine Technologie die lebensechte Träume simulieren kann? Klingt interessant. Es hat mich gereizt herauszufinden, welche Probleme Nick mit DREAM ON bekommen wird und aus diesem Grund habe ich zugesagt. An dieser Stelle herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar.
Der Prolog des Buches hat mich direkt in seinen Bann geschlagen. Ich bin inmitten eines schrecklichen Albtraums gefangen gewesen und konnte spüren, dass die Person, die diesen Traum träumt, keine Freude daran hat. Die Verzweiflung, Angst und Panik war beinahe greifbar und das hat mir wunderbar gefallen. Bereits hier ist der sehr flüssige Schreibstil des Autors herausgekommen. Er schafft es diese Traumwelt wunderbar heraufzubeschwören und die Art, wie er beschreibt, lässt Bilder im Kopf entstehen. Es fällt recht schwer das Buch wegzulegen, das hat aber leider weniger mit der Handlung an sich zu tun, sondern mit dem leicht zu lesenden Schreibstil.
So schnell und spannend wie die Geschichte beginnt, so schnell vergeht das Ganze leider auch wieder. Die Handlung geht zwar voran, doch alles, was passiert, war mir viel zu konstruiert. Es ist nichts passiert, das mich auch nur im mindesten überrascht hat, weil mir klar war wozu das alles passiert ist: Nick soll der Schlüssel sein. Nick ist in die Firma gekommen, um die Probleme dort aufzudecken. Er wurde vom Autor zum Helden gemacht und das hat man als Leser gemerkt. Es hat für mich von Anfang an keinen Sinn gemacht, dass er überhaupt in die Firma gekommen ist. Er hat zwar Abitur, aber keinerlei Erfahrungen mit Programmierung oder Computern. Er ist kein Hacker, er ist kein Innenarchitekt, er kann gerade einmal ein Notebook und ein Smartphone betätigen. Wieso um alles in der Welt sollte er eingestellt werden? Selbst wenn sein Bekannter Einfluss in der Firma hat, so kann ich mir nur schwer vorstellen, dass er seinen Chef von einem Mann überzeugen kann, der keinerlei Qualifikationen für den Job als Traumdesigner aufweist. Aber Nick musste eben in die Firma, weil sonst hätte niemand die Probleme dort lösen können.
Aber nicht nur die Umstände, wie Nick in die Firma gekommen ist, haben mich stutzig gemacht, sondern auch, wie ihm alles zufliegt. Er muss gar nicht viel tun, um in seinen eigenmächtigen Ermittlungen voran zu kommen, denn ihm wird ein fähiger Hacker als Freund zur Seite gestellt, der alles erledigt. Er kann Profile manipulieren, Kameras steuern, Alarme auslösen, sich in andere Accounts hacken und und und. Nick stehen sozusagen alle Türen offen und anscheinend merkt keiner in dieser Firma, dass überall Sicherheitslücken sind. Obwohl doch die höchste Sicherheitsstufe gilt. Das habe ich als nicht allzu durchdacht empfunden. Die meisten Mitarbeiter der Firma müssten sich perfekt mit Computern auskennen. Wieso also sollte nur einer dazu fähig sein sämtliche Sicherheitsvorkehrungen auszuhebeln? Und wieso sollte ausgerechnet dieser Hacker Nick helfen, der Tatverdächtiger eines Mordes ist? Auch das FBI, welches den Fall betreut, scheint völlig unfähig zu sein irgendetwas zu tun. Eine degradierte Agentin und ihr fremdgesteuerter Partner tappen weitgehend im Dunkeln. Sie macht Alleingänge, ohne sich mit irgendjemandem abzusprechen, ihr Partner verfolgt eine Spur die gar nicht existiert und niemand interessiert sich letztlich dafür, was sie da eigentlich tun. Hauptsache irgendjemand wird zur Rechenschaft gezogen.
Die Gesamtzusammenhänge sind für mich einfach viel zu viel gewesen. Es wurde nicht nur thematisiert was im Hier und Jetzt passiert ist, sondern auch was in der Vergangenheit von Nick gelaufen ist, ebenso wie in der von der FBI Agentin. Außerdem gab es nicht nur ein Mord in der Firma DREAM ON, sondern auch noch das Problem mit den Albträumen, die eigentlich gar nicht existieren dürften. Es ist mir einfach viel zu viel gewesen und man hätte sich auf eines der Probleme konzentrieren können und daraus eine spannende Geschichte machen können. Doch das alles musste irgendwie zusammenhängen und natürlich war Nick derjenige, der zur Lösung beitragen konnte und nicht die ausgebildete FBI Agentin, die sich teilweise wirklich tölpelhaft angestellt hat.
Fazit
Ich habe wirklich versucht das Buch zu mögen, denn die Grundidee hat mein Interesse absolut geweckt. Die Technologie ist unfassbar spannend und der Autor erklärt alles sehr genau und detailliert. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, denn er ist flüssig und gut zu lesen. Trotzdem hat mich die Handlung einfach nicht von sich überzeugen können, denn alles wirkte konstruiert und genau auf das zugeschnitten, was am Ende herausgekommen ist. Nichts hat mich überrascht oder besonders gepackt, was wirklich schade war. Daher konnte ich nicht mehr als 2 Sterne vergeben.
Träume sind Schäume. Sobald wir aufwachen, zerplatzen sie wie eine Seifenblase und haben keine Konsequenzen. Was aber, wenn wer eine Technologie entwickelt, um in unser Gehirn und damit ins Unterbewusstsein zu kommen - dann sind Träume genau so wenig Schäume wie unsere Gedanken. Dann wird alles manifest, nicht nur für uns, sondern auch für den Markt, der uns dann noch stärker beeinflussen kann als er es ohnehin schon tut. Natürlich müssen wir so etwas nicht verwenden, denn wir haben immer noch einen freien Willen; aber Facebook muss man auch nicht verwenden und trotzdem tun es die meisten von uns. Nikolas Stoltz startet mit DREAM ON ein Gedankenexperiment, das offenbart, wie leichtfertig der Mensch manchmal mit seinen Daten umgeht.
DREAM ON hat seinen Sitz mitten in der Mojavewüste bei Las Vegas. Es ist ein Milliardenunternehmen, das in unmittelbarer Zukunft die Welt revolutionieren will, indem sie den Menschen Träume real erscheinen lassen will. Dazu benötigt man lediglich einen Communicator und einen speziellen Spray. Der Comunicator ist einer Virtual-Reality-Brille ähnlich, den man sich über den Kopf zieht - Augen und Ohren werden verschlossen, so dass man nichts mehr von der Außenwelt mitbekommt und nur mehr den Traum erlebt. Der Spray versetzt einen in eine Art Hypnosezustand und produziert verstärkt Träume. Das klingt alles ziemlich komplex und ist es auch. Nick Quentin ist bei DREAM ON, um als Traumdesigner zu arbeiten und die Traumwelt, also jene Welt, in die man mit dem Communicator eintaucht, zu gestalten. Was genau er dabei macht, bekommt man als Leser nicht mit, auch erfährt man nicht das genaue Alter von Nick, aber er ist noch relativ jung. Generell ist mir Nick die ganze Zeit über ziemlich fremd gewesen, denn man erfährt nur Bruchstücke seiner Vergangenheit.
Wesentlich mehr konnte ich mit Lena Delago, der FBI-Agentin, die später in die Geschichte einsteigt, anfangen. Man erfährt ihr Alter, man bekommt etwas von ihrer (jüngeren) Vergangenheit mit und man spürt fast, wie sie tickt, denn sie hat im Gegensatz zu Nick eine klare Agenda und weiß, was sie will. Man merkt generell sehr schnell, dass die Geschichte im Vordergrund steht und die Charaktere mehr oder weniger nur Mittel zum Zweck sind, denn über die anderen Charaktere erfährt man noch weniger als über Nick. Lena Delago stellt bei der Charakterzeichnung eine absolute Ausnahme dar. Die Geschichte hingegen ist rasant und es passiert sehr viel - zu viel für meinen Geschmack. Kaum passiert etwas, passiert im nächsten Kapitel noch etwas Größeres, das im nächsten Kapitel von etwas noch Größerem getoppt wird; es wirkt wie eine Schlacht der Superlative. Zwischendurch hätte der Geschichte etwas Entschleunigung gut getan, damit man die Eindrücke, die man von der ohnehin recht abstrakten Traumwelt bekommt, verarbeiten kann. Wobei es auch eine normale Welt gibt und sich die zwei Welten prima ergänzen, die Aufteilung der zwei Welten ist etwa Fifty-fifty, also fünfzig Prozent der Geschichte spielen in der realen Welt, wie wir sie kennen und fünfzig in der Traumwelt. In der realen Welt passiert aber eben auch sehr viel. Mir ist es dadurch öfter passiert, dass ich manche Ereignisse, die später nochmal zur Sprache kamen, gar nicht mehr wusste und mir gedacht habe "Was? Wann ist das passiert?"
Insgesamt ist die Geschichte aber alles andere als schlecht; sie ist spannend, gut durchdacht, hat Hand und Fuß und weiß von Anfang an, wo sie hinwill. Wenn ich sie mit anderen vergleichen müsste, dann am ehesten mit „ZERO“ von Marc Elsberg, wobei ich in manchen Sequenzen auch etwas von Dan Browns „Inferno" und der Serie „Black Mirror" entdeckt habe. Ob das der Wahrheit entspricht, weiß natürlich nur der Autor.
Tl;dr: „DREAM ON“ ist ein gut durchdachter Thriller, der von Anfang an weiß, wo er hinwill, der aber für meine Begriffe etwas zu überladen ist und in dem mir zu viel passiert – etwas Entschleunigung hätte der Geschichte durchaus gut getan. Insgesamt ist es aber ein guter Auftakt zu einer Serie.
Die Idee ein Buch über die Gefahren neuer Technologien und wie sie genutzt werden können um Menschen zu manipulieren zu schreiben fand ich interessant. Vor Allem die Idee eine Technologie zu erschaffen um den Usern ihren Wunschtraum auf Knopfdruck zu ermöglichen, also quasi eine Alternativ-Technik zum Holodeck bei Star Trek zu erschaffen fand ich sehr spannend. Deshalb deshalb habe ich auch begonnen das Buch zu lesen und vorweg das war auch schon das einzig Positive an dem Buch (zumindest was das 1. Viertel betrifft, denn weiter habe ich nicht gelesen). Grundsätzlich verstehe ich schon mal nicht wieso man als deutscher Autor ein Buch schreibt das in den USA spielt. Schon klar, dass aktuell neue Technologien hauptsächlich in den USA entwickelt werden, aber trotzdem finde ich, dass man die Handlung doch besser in einem Umfeld spielen lässt die man sehr gut kennt und nicht in einem Land mit einer Kultur in der man nicht sozialisiert wurde und lediglich durch einen Urlaub kennt oder maximal einem längeren Aufenthalt. Außerdem finde ich, dass die Psychogramme der handelnden Personen nicht sehr gut ausgearbeitet sind und in manchen Fällen wie etwa das Psychogramm vom CEO von DREAM ON total überzeichnet. Eine narzisstische Person die der gute Mann sein sollte würde niemals beim ersten Kennenlernen sich dermaßen arrogant und selbstverliebt geben, sodass man ihn gleich in die Kategorie "A****loch" einsortiert. Eher sind solche Menschen auf dem ersten Blick sehr charmant und zeigen ihr wahres Ich erst später. Generell ist die Storry des Buches zu sehr konstruiert. Etwa der Umstand wie die Hauptperson Jack Quantin überhaupt zu dem Job bei DREAM ON kommt ist an den Haaren herbeigezogen. Ein Mann der bisher noch keinerlei Berührungspunkte mit den Aufgaben seines Jobs hat wird selbst ein recht einflussreicher Manager kaum diesen Job verschaffen. Da gibt es in einem solchen Job sicher besser passende Jobs wo es nicht so offensichtlich ist, dass es eine Gefälligkeit ist. Das Problem wäre aus meiner Sicht ja relativ leicht zu umgehen indem man Jack einfach zu einem IT-Experten macht der vielleicht noch im privaten Leben für Anonymous oder ähnlicher Organisation als Hacker versucht die Machenschaften der Regierungen und andere mächtiger Organisationen aufzudecken. Aus diesen Gründen hat mich das Buch nie wirklich gefesselt und mich haben die Unzulänglichkeiten dermaßen gestört, dass ich nach etwa einem Viertel des Buches zum Lesen aufgehört habe.
Es sind oftmals viele Aspekte einer Geschichte, die mich dazu veranlassen, ein Buch abzubrechen. Der vorliegende Thriller ist leider ein solches Buch, das ich nach ca. der Hälfte abgebrochen habe, weil Logik und Spannung fehlten und wohl auch nicht mehr kommen werden.
Es fehlt …
Es ist vollkommen okay, wenn Charaktere überzeichnet werden oder wenn Klischees bemüht werden, um eine Geschichte zu erzählen. Wenn es allerdings mit der Überzeichnung übertrieben wird, wirken die Charaktere einfach nur plump und können jeglichen Flair zunichte machen. Bedient sich ein Autor einer solchen Überzeichnung, so fehlt oftmals zusätzlich jegliche Authentizität und ich als Leser schüttel’ einfach nur den Kopf obgleich der Naivität der Charaktere, wenn simpelste Zusammenhänge nicht erkannt werden.
Die Idee, dass man direkt auf die Träume der Menschen zugreifen kann, ist sicherlich nicht neu und wurde in vielen anderen Geschichten deutlich besser umgesetzt. Warum der Autor sich hier selbst derart in der Handlung beschränkt, weiß ich nicht so recht, denn er begrenzt die Traumwelt auf ein Areal (nämlich auf Venedig) und legt sich dadurch selbst damit viele Stolpersteine in den Weg, über die er auch gern selbst stolpert.
Wenn man einen Charakter beschreibt, dann kann man diese als Folge von Handlungen dem Leser präsentieren oder man beschränkt sich auf einige einfache Worte. Dieses Buch ist leider von dieser Einfachheit geprägt, mit der ebenso abgehakte Übergänge innerhalb der Erzählung einhergehen wie auch einfache Dialoge, die zusätzlich durch die schon erwähnte Überzeichnung der Charaktere verstärkt werden.
Fazit
Leider konnte mich dieses Buch so gar nicht erreichen. Eine einfach gestrickte Handlung, überzeichnete, unrealistisch und unlogisch agierende Charaktere und das sprachliche Niveau dieses Buch haben mich persönlich überhaupt nicht angesprochen. Allerdings scheinen viele andere Leser eher von dem Buch angetan zu sein, so dass vielleicht Leser einen Blick riskieren dürfen, die gern einfache und weniger komplexe Thriller bevorzugen.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, ganz besonders die faszinierende Thematik des Träumens und der Manipulation über Träume. Diese Thematik wurde gekonnt in die Geschichte eingebaut und verlief wie ein roter Faden durch die komplette Geschichte. Die Charaktere Nick, Jack, Lena und Co. haben mir sehr gut gefallen, obwohl mir manche charakterlich besser gefallen haben, als andere, aber so ist das ja eigentlich immer. Die Charaktere waren sehr facettenreich gestaltet und ich konnte mich sehr gut mit ihnen identifizieren und mitfiebern. Die Handlung hat es mir echt angetan. Es gab viele Intrigen, Überraschungen, Thrillfaktoren und Verknüpfungen, die das Lesen zu einem Versteckspiel und einem Mitratespiel gemacht haben. Ich habe mich mit Freude auf die Geschichte eingelassen und natürlich mitgeraten, warum alles so passiert und was dahinter stecken könnte. Ich liebe die Atmosphäre und die Aufmachung der Traumwelt, deswegen freue ich mich schon sehr auf den zweiten Band und bin schon sehr gespannt, was der Autor dieses Mal gezaubert hat.
Nach langer Zeit findet Nick Quentin endlich wieder einen Job: er soll als Traumdesigner bei Dream On arbeiten, einem Unternehmen, dass seine Kunden aktiv an ihren Träumen teilhaben lässt. Doch schon bald merkt Nick, dass Träume nicht immer ganz harmlos sind…
Die Geschichte wird in der dritten Person zunächst ausschliesslich aus Nicks Perspektive erzählt. Später kommt dann auch noch die Sicht der FBI-Agentin Lena Delago dazu. Beide Figuren erschienen mir recht ähnlich: grundsätzlich sympathisch, doch beide sind für meinen Geschmack zu passiv und lassen sich zu viel gefallen, anstatt die Dinge mal selbst in die Hand zu nehmen. Nick war mir zudem oft zu naiv und vertrauensselig, wenn er jedem einfach mal glaubt, der ihm etwas erzählt... Viele der Nebenfiguren erschienen mir ziemlich eindimensional, während andere erstaunlich vielschichtig gestalten waren und den Protagonisten beinahe die Show stahlen.
Während sich die Handlung zunächst mit den künstlich erschaffenen Träumen, die man selber steuern kann, in Richtung SciFi bewegt, tauchen schon bald Thrillerelemente auf, die bis zum Ende des Buchs eindeutig die Hauptrolle einnehmen. Während die Traum-Technik bis zum Schluss eine grosse Rolle spielt, entwickelt sich langsam ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem weder der Leser noch der Protagonist Nick mit Sicherheit wissen, wer nun wen jagt und wer auf wessen Seite steht. Dabei ging mir die Handlung stellenweise fast zu temporeich vor sich, einige ruhige Szenen zum Durchatmen hätten nicht geschadet. Das Ende ist einigermassen offen gestaltet, ein zweiter Band wird auf der letzten Seite bereits angekündigt, den ich sicher auch lesen werde.
Der Schreibstil des Autors Nikolas Stoltz lässt sich flüssig lesen, allerdings enthält das Buch noch vereinzelte Tippfehler und vergessene Worte, die den Lesefluss etwas stören. Ich empfehle "Dream On" gerne an Fans von actionreichen SciFi-Geschichten weiter.
Mein Fazit Spannender SciFi-Thriller, der zum Denken anregt
Bereits als ich das erste Mal auf dieses Buch gestoßen bin, war mir klar, dass ich es unbedingt lesen muss. Die Thematik faszinierte mich ungemein. Den Schreibstil von Nikolas Stoltz finde ich wirklich sehr schön. Er gibt den Charakteren und auch den jeweiligen Situationen den nötigen Tiefgang und alles ist passend ausgearbeitet. Die Handlung wird absolut spannend erzählt. Nur einige Handlungen des Protagonisten Nicks konnte ich nicht so recht nachvollziehen. Vor allem, weil er oft einiges einfach als gegeben hinnimmt, was andere mit Sicherheit hinterfragt hätten. Außerdem fand ich persönlich einen Twist am Ende bereits von Anfang an sehr vorhersehbar. Mir war auch nicht klar, warum ausgerechnet Nick so extrem ins Fadenkreuz des FBI geraten konnte. War das etwa ein von Anfgang an abgekatertes Spiel, bei dem Nick lediglich die Spielfigur ist? Nichtsdestotrotz flog ich nur so durch die digitalen Seiten und sonnte nicht abwarten, meinen eReader wieder zur Hand zu nehmen, um weiterzulesen. Von der Thematik wurde ich auch keineswegs enttäuscht. Schade fand ich lediglich, dass es keine eigenständige (frei erfundene) Traumwelt oder wenigens mehrere Orte gibt, sondern ausschließlich Venedig. Als ich bereits beim Lesen annham, dass die komplexe Handlung mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mit diesem einen Buch abgeschlossen sein kann, war ich sehr froh, als ich am Ende las, dass das erst der Beginn einer Reihe ist. Ich hatte schon befärchtet, dass das Ende möglichweise ganz schnell abgefrühstückt werden könnte. Aber zum Glück ist das ja nicht der Fall. Umso mehr freue ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung, die hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lassen wird.
Ein futoristischer Wirtschaftsthriller, der es in sich hat.
Angefangen vom Cover bis zur letzten Seite hat mir das Buch sehr gut gefallen. Leicht zu lesen und ein guter Spannungsaufbau. Es hat mich immer wieder zum grübeln und "ermitteln" gebracht. Wer sich für Thriller, Wirtschaft und Technologie interessiert, dem kann ich das Buch nur empfehlen.
Nick Quentin tritt einen neuen Job an, in einer besonderen Firma. Eine Firma, die Träume erschafft, die unvorstellbar realistisch sind und sich sehr realistisch anfühlen. Doch schon bald erfährt Nick auch eine andere Seite in der Firma und bemerkt, dass es dort um noch viel mehr geht. Auf in eine spannenden Verfolgungjagt. Aber wen kann man überhaupt trauen? Was steckt hinter den vielen Ereignissen?
Ein gut geschriebener Wirtschafts- und Politikthriller. Daumen hoch dafür.