Langt ruhig tüchtig zu! «Meine Tochter Kirsten ist Heilpraktikerin für Kleintiere und isoto… idio… esoterische Lebensberaterin. Sie ist ein bisschen eigen und hat mit den christlichen Werten des Weihnachtsfestes so gar nichts im Sinn. Was hatten wir für Streitereien an Weihnachten, jahrelang! Aber irgendwann hat es mir gereicht. «Renate», habe ich mir gesagt, «Renate, auch wenn es dein eigen Fleisch und Blut ist – das musst du dir nicht mehr antun.» Wissen Se, Kirsten hat wegen Scheu Pfeng den Weihnachtsbaum aus der Wohnstube geräumt und sich geweigert, mit mir «Stille Nacht» zu singen. Wegen Harley und Karma und so. Gut und schön, aber als sie dann Sissi abgeschaltet hat, hat es mir gelangt.»Zu Weihnachten gehören Gänsebraten, Dominosteine, «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» – und ein In diesem Jahr erzählt unsere Online-Omi wunderbare Episoden über die schönste Zeit des Jahres, wobei, sind wir mal Eigentlich steht Weihnachten immer vor der Tür! Im späten Frühjahr muss man schon die Gans beim Bauern bestellen, und wenn der August ran ist, liegen die Lebkuchen in den Geschäften. Na, und wenn die Marzipankartoffeln erst mal in der Sonne hart werden, verrinnen die Tage wie im Flug.
Renate Bergmann, geb. Strelemann, wohnhaft in Berlin. Trümmerfrau, Reichsbahnerin, Haushaltsprofi und vierfach verwitwet: Seit Anfang 2013 erobert sie Twitter mit ihren absolut treffsicheren An- und Einsichten - und mit diesem Buch jetzt die ganze analoge Welt.
Torsten Rohde, Jahrgang 1974, hat in Brandenburg/Havel Betriebswirtschaft studiert und als Controller gearbeitet. Sein Twitter-Account @RenateBergmann, der vom Leben einer online-Omi erzählt, entwickelte sich zum Internet-Phänomen. "Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker" unter dem Pseudonym Renate Bergmann ist seine erste Buch-Veröffentlichung.
Renate Bergmann und Weihnachten – das kennt man ja schon aus anderen Geschichten von ihr. Da ist Chaos vorprogrammiert. In „Ich seh den Baum noch fallen“ erzählt die Seniorin davon, wie sie sich praktisch das ganze Jahr auf Weihnachten vorbereitet – und gibt dabei Tipps, von denen gar nicht alle so altbacken und sogar ganz praktisch sind. Mit dabei sind natürlich auch wieder Anekdoten über ihre Freundinnen Ilse und Gertrud und über deren Eigenheiten. Viel kann man über die knapp 100 Seiten gar nicht erzählen, außer, dass es mir wieder sehr viel Saß gemacht hat, Renate „zuzuhören“. Vor allem die Geschichte über Silvester, verbunden mit ihrer Moral, dass altbekanntes manchmal doch am schönsten ist, war richtig toll. Ich freu mich schon auf den nächsten Band der Reihe, denn hier hat man einfach immer seinen Spaß.
Wer Renate Bergmann noch nicht kennt, hat wirklich was verpasst! Ich bin zufällig auf Frau Bergmann gestoßen und möchte sie nie mehr missen. Herrliche Lektüre, welche sich schnell durchlesen lässt. Kein Auge bleibt trocken, so oft musste ich lauthals lachen. Wunderbar!
Leicht zu lesen, ideal für einen gemütlichen Nachmittag auf dem Sofa bei schlechtem Wetter! Renate Bergmann nimmt uns mit surch die Weihnachts- und Silvester Saison und die dazugehörigen Fettnäpfchen!
Das erste Buch, das ich in 2024 beende, ist von Renate Bergmann wie soll es auch anders sein. 😅 Eigentlich sollte es eine weihnachtslektüre werden und hat sich dann doch etwas hingezogen. Zum Buch: Wie immer, absolut unterhaltsam und kurzweilig. Ich liebe Renate, bergmann und ihre Freunde. Man muss immer wieder schmunzeln. Kein literarisches Meisterwerk aber hat mich trotzdem gut unterhalten.