„Köln, 1423. Aleydis de Bruinker ist noch nicht lange mit dem lombardischen Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet, als dieser unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt. Man findet ihn erhängt – hat er sich das Leben genommen? Aleydis will das nicht glauben. Und tatsächlich: Sie entdeckt Male, die auf einen Mord hinweisen. Potentielle Täter gibt es genug, Golatti hatte viele Feinde. Die junge Witwe stellt Nachforschungen an. Zu Hilfe kommt ihr dabei ausgerechnet Gewaltrichter Vinzenz van Cleve, dessen Vater der größte Konkurrent Golattis war. Wider Willen beginnt sie, van Cleve zu vertrauen, der der Wahrheit verpflichtet scheint und doch ein düsteres Geheimnis birgt. Schon bald schwebt Aleydis in großer Gefahr, und es sieht aus, als sei ihr einziger Verbündeter in den Mord verstrickt …“
Schier studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen und arbeitet seit 2003 als freie Lektorin und Autorin. Neben Kurzgeschichten und Einzelromanen veröffentlichte sie Hörbücher für Kinder sowie zwei historische Reihen; jedes Jahr veröffentlicht Schier zudem einen Weihnachtsroman, in dem jeweils ein anderer Hund involviert ist. Unter dem Pseudonym Mila Roth veröffentlicht die Autorin zum Teil verlagsunabhängig verschiedene Buchserien. Sie lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in der Eifel.
Das Buch ist der erste Band einer Trilogie, aber die Geschichte an sich ist trotzdem in sich abgeschlossen. Man kann ihn also auch als Einzelband lesen; der Mordfall wird zum Ende hin aufgeklärt. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Sie spielt im 15. Jahrhundert, was an sich schon spannend ist. Ich mag Romane, die im Mittelalter spielen. Auch gibt es hier einen ungeklärten Mordfall, wobei ich das Buch dennoch nicht unbedingt als Krimi bezeichnen würde. Zwar dreht sich die Geschichte um die Aufklärung des Mordfalles, aber das ist eher unterhaltsam, nicht wirklich fesselnd. Es ist irgendwie gemütlich geschrieben, manchmal auch ein bisschen ausschweifend, sehr detailliert. Ich mag die Bücher von Petra Schier und werde hoffentlich den zweiten Band dieser Trilogie bald lesen können!
Es war wieder wundervoll im Köln von Petra Schier unterwegs zu sein. Die neue Szenerie hat mir viel Freude gemacht, die Streitgespräche und Wendungen sind echt gelungen ...
Ihr ist eine neue Story gelungen und doch waren unsere alten Bekannten nicht ganz vergessen - Sehr guter Brückenschlag zu Adelina und Magister Burka -
Köln, 1423: Aleydis de Bruinker ist erst seit einem halben Jahr mit dem lombardischen Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet. Da wird er eines Tages erhängt aufgefunden. Alles deutet auf Selbstmord hin. Doch seine junge Frau kann sich das nicht vorstellen und findet auch tatsächlich Beweise, dass ihr Mann umgebracht wurde. Hierbei erfährt sie auch, dass er ein Zweitleben in der Schattenwelt geführt hat und somit sehr viele Feinde hatte , die ihm nach dem Leben trachteten.
Zusammen mit dem Gewaltrichter Vinzenz van Cleve, der ausgerechnet der größte Konkurrent ihres Mann war, begibt sie sich auf die Spurensuche nach dem Täter.
Meine Meinung:
Aleydis mochte ich von Anfang an. Trotz ihrer jungen Jahre weiß sie genau was sie will und stellt mit Vinzenz geschickte Nachforschungen an um den Tod ihres Mannes aufzuklären. Unerschrocken stellt sie sich der Gefahr der Schattenwelt und wird auch von manchen Schuldnern bedroht. Es seint aussichtslos, den Mörder zu finden, doch sie gibt nicht auf.
Sie kümmert sich auch hingebungsvoll um ihre beiden Mündel und versucht so gut es geht, die Wechselstube weiterzuführen.
Mir hat es großen Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen, Petra Schier hat wunderbare Charaktere erschaffen, die ich fast alle ins Herz geschlossen habe. Allen voran die beiden Mündel, die so ihre Schwierigkeiten beim Sticken hatten und die stets abergläubische Ells, die mir manches Schmunzeln ins Gesicht gezaubert hat.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin.
Ich habe ja den zweiten Teil zuerst gelesen und wußte daher schon von Anfang an, wer der Mörder war, aber gerade das hat mir gut gefallen, war es doch sehr interessant und spannend, wie Aledyis und Vinzenz ihm nach und nach auf die Schliche kamen.
Im Nachwort habe ich gelesen, dass dies eine Reihe wird, was mich sehr freut und ich bin gespannt, was das Leben noch an Überraschungen für Aledyis und ihre Lieben bereithält.
Für diese rundum gelungene Geschichte, die sehr viel Lust auf mehr macht, vergebe ich gerne 5 Sterne.
Köln, 1423: Aleydis Golatti führt ein beschauliches Leben. Bis ihr Mann Nicolai eines Tages erhängt vorgefunden wird. Zuerst erscheint es wie Selbstmord, doch verräterische Male am Hals weisen auf Mord hin. Zusammen mit dem Gewaltrichter Vinzenz van Cleve versucht sie dem Mörder auf die Spur zu kommen. Dabei entdeckt sie, dass ihr verstorbener Gatte keine so reine Weste hatte wie gedacht. Und das Vinzenz in ihr Gefühle weckt, die sie nicht zulassen darf.
Der neue historische Roman von Petra Schier, lang erwartet, heiß ersehnt. Und schon nach dem Lesen des ersten Kapitels war ich wieder total gefangen von der realistischen Schreibweise der Autorin.
Wir befinden uns in Köln, welches als historisches Setting geradezu prädestiniert ist. Da schon andere historische Romane der Autorin dort spielen (wie z. B. die Adelina-Reihe) ist es dann auch nicht verwunderlich, dass wir auch auf bekannte Figuren stoßen (wenn auch nur in Form von kurzen Erwähnungen). So kann man fast ein kleines Wiederlesen mit lieb gewonnenen Figuren feiern. Und bekommt einen kleinen Einblick in ihr weiteres Leben.
Doch nicht nur das macht Freude. Auch die Story an sich birgt eine gewisse Faszination. Aleydis ist eine sehr starke Persönlichkeit, da sie mit ihren 20 Jahren gerade so einiges bewältigen muss. Mit einem deutlich älteren Mann verheiratet, hat sie zunächst großes Glück und wird von diesem geachtet, respektiert und geliebt. Als dieser jedoch gewaltsam stirbt, fangen viele Probleme an. Im Vordergrund steht die Aufklärung des Mordes. Jedoch muss auch die Wechselstube weiterbetrieben werden, die Nicolai Golatti gegründet hat. Dabei kommt aber heraus, dass Aleydis Mann auch eine Schattenseite hatte. Mit Erpressung und Gewalt hat er sich teilweise sein Geld von den Leuten zurückgeholt. Aleydis muss nun mit dieser Schattenseite zurechtkommen. Und sie muss zeigen, dass sie nichts damit zu tun hatte. Denn nun wird sie bedroht und verachtet.
Mit Vinzenz van Cleve bekommt Aleydis einen sehr launischen Helfer an ihre Seite. Vinzenz ist selbst Geldwechsler und somit eigentlich ein Konkurrent für Aleydis. Doch gleichzeitig ist er Gewaltrichter und somit nun für die Aufklärung des Falles zuständig.
Hier beweist die Autorin mal wieder ihr Talent für einen wortgewaltigen Schlagabtausch erster Güte. Wenn Aleydis und Vinzenz aufeinandertreffen, brennt die Luft. Sie streiten, keiner gibt nach. Jeder pocht auf sein Recht. Denn beide haben eine starke Persönlichkeit und wollen sich in nichts reinreden lassen.
Die Autorin führt uns mit ihrem bildhaften Schreibstil in ein Köln des Mittelalters, dass ich gerne mal besuchen würde. Das lebhafte Treiben auf dem Markt, in den Geschäften, auf den Gassen und den Kneipen kann man sich sehr gut vorstellen. Insoweit finde ich es sehr gut, dass bestimmte Geschäfte und Etablissements ebenfalls in die Geschichte einfließen, gerade weil diese historisch belegt sind.
Die Charaktere sind wieder mit viel Tiefe ausgestattet. Und es knistert gewaltig zwischen Aleydis und Vinzenz. Doch beide wissen, dass sie sich am jeweils anderen die Finger verbrennen würden und unterdrücken ihre Gefühle bzw. gestehen sich diese nicht zu. Die Entwicklung von Aleydis und Vinzenz im einzelnen und ihre Beziehung zueinander sind wichtig und führen zu ungeahnten Situationen, die meist positiv angesehen werden können.
Auch die Nebenfiguren sind wunderbar gezeichnet. Geschäftskollegen, Kunden, Gesinde und sonstige Charaktere hat man gerne, hasst oder bemitleidet sie.
So ist es nicht verwunderlich, dass das Buch mit sehr vielen offenen Fragen endet. Denn es ist der Start einer neuen Reihe rund um Aleydis. Insoweit können wir uns auf weitere wortgewaltige Gefechte zwischen Aleydis und Vinzenz freuen und auf neue Fälle, die aufgeklärt werden müssen.
Fazit: Ein vielschichtiges Buch, dass einfach alles hat, was ein guter, historischer, spannender Roman benötigt.
"Das Gold des Lombarden" ist der erste Band einer neuen historischen Reihe von Petra Schier. Wir befinden uns anfangs des 15. Jahrhunderts in Köln. Die junge Aleydis de Bruinker ist glücklich mit dem wesentlich älteren lombardischen Geldwechsler Nicolai Golatti verheiratet. Sie ist ihrem Mann herzlich zugetan und darf in der Wechselstube seine Bücher führen. Zu ihrem Glück fehlt noch ein Erbe, doch dann erreicht Aleydis die Nachricht, dass ihr Mann tot vor den Stadttoren aufgefunden wurde. Alles schreit nach Selbstmord, doch sie ist sich sicher, dass Nicolai sich nicht das Leben genomment hat. Aleydis bringt den Fall zur Untersuchung und gerät an Vinzenz van Cleve, Gewaltrichter, und Sohn des größten Konkurrenten von Nicolai. Die Nachforschungen zum gewaltsamen Tod ihres Mannes decken immer mehr Geheimnisse auf und lassen Aleydis schier verzweifeln. Es gibt viel zu viele Menschen, die ein Motiv hatten, ihren Ehemann aus dem Weg zu schaffen. Und schon bald ist auch sie in großer Gefahr...
Wie schon in den anderen Romanen der Autorin war ich sofort mitten im Geschehen und fühlte mit Aleydis. Die junge Frau hat das Herz auf den rechten Fleck, ist hilfsbereit und gutgläubig. Die Nachforschungen rund um den gewaltsamen Tod ihres Mannes bringen unglaubliche Dinge zu Vorschein. Die große Verantwortung, die durch Nicolais Tod und seinen dunklen Geldgeschäften auf ihren Schultern lastet, erdrückt Aleydis regelrecht. Vorallem verstört sie, dass die Kölner Bürger denken, sie wäre in die Machenschaften ihres Mannes involviert gewesen. Aleydis weiß bald nicht mehr wen sie vertrauen kann und spürt trotzdem, dass ihr der Gewaltrichter zu helfen versucht. Der Schlagabtausch zwischen dem mürrischen, aber charismatischen Vinzenz van Cleve verfolgte ich mit einem Schmunzeln auf den Lippen. Die Beiden wären ein perfektes Paar, nur sehen das weder Vinzenz noch Aleydis so. Die Seiten flogen nur so dahin und ich war wieder einmal gefesselt vom flüssigen, aber der Zeit angepassten Schreibstil der Autorin. In ihrer neuen Reihe erfährt man mehr über die Tätigkeiten eines Geldwechslers in der eigenen Wechselstube, die für uns heute völlig fremd geworden sind. Jede Region innerhalb eines Landes hatte zu dieser Zeit eigene Münzen und die Umrechnung der verschiedenen Geldstücke war nicht immer leicht. So fällt es auch Aleydis anfangs schwer sich ihrer neuen Aufgabe zu stellen.
Die Charaktere sind allesamt facettenreich und bis in die kleinsten Nebenfiguren lebendig ausgearbeitet. Die meisten davon wachsen einem schnell ans Herz. Vorallem Ursel und Marein, die beiden Kinder von Cathrein, der Tochter von Nicolai, die sich großteils im Beginennhaus aufhält, sind sehr unterschiedliche Charaktere und bringen etwas Leben in Aleydis Haushalt.
Der Spannungsbogen bleibt die ganzen 448 Seiten über hoch und wartet voller Ungeduld, wer nun hinter dem Mord an Nicolai steckt....absolut gelungen!
Schreibstil: Petra Schiers Schreibstil ist sehr lebendig und emotional. Ihre Figuren sind facettenreich und sprühen voller Leben. Die Sprache ist dem mitteralterlichem Setting angepasst, lässt sich aber trotzdem flüssig lesen. Durch die bildhafte Beschreibung Kölns zur Zeit des Dombaus hatte ich immer ein Bild im Kopf. Ein Personenregister zu Beginn erleichtert den Einstieg in die neue Reihe.
Fazit: Ein toller Reihenbeginn, der Lust auf weitere Geschichten rund um Aleydis und dem Gewaltrichter Vinzenz van Cleve macht. Band 2 ist erst vor kurzem erschienen und war der Grund, warum ich diesen ersten Band aus meinem SuB Regal befreite. Ich kann die Lombarden-Reihe auf jeden Fall weiter empfehlen!
Ich liebe historische Romane und war deshalb gespannt auf das neue Buch von Petra Schier – nachdem ihre Adelina-Reihe abgeschlossen ist, beginnt nun eine neue Reihe im mittelalterlichen Köln. Im Mittelpunkt steht diesmal aber die junge Aleydis de Bruinker, die unter mysteriösen Umständen ihren Mann verliert und sich nun alleine um die Wechselstube kümmern muss. Daneben versucht sie noch, Licht in die Umstände des Todes ihres Mannes zu bringen – und muss dabei leider einige unschöne Dinge über ihn erfahren.
Von Anfang an bin ich in der Geschichte abgetaucht und fühlte mich gleich im historischen Köln heimisch. Mit Aleydis hat die Autorin wieder eine sympathische Protagonistin geschaffen, die zwar noch sehr jung und daher in manchen Situationen etwas unerfahren und naiv wirkt, die aber auch nicht auf den Mund gefallen ist und sich zu Wehr zu setzen weiß. Beim Versuch, den Tod ihres Gatten aufzuklären, tappt sie in manchen Fettnapf - zum Glück steht ihr der Gewaltrichter Vinzenz van Cleve zur Seite. Seine Figur fand ich sehr gelungen – er hat Ecken und Kanten, wirkt oft mürrisch und bevormundend, hat aber einen weichen Kern, der immer wieder durchblitzt und den er nicht ganz verbergen kann. Die beiden geben sich manches interessante Wortgefecht, und oft musste ich schmunzeln bei diesen Schlagabtauschen. Aber auch andere Charaktere fand ich sehr gelungen, wie die beiden Knechte in Nicolais Haushalt oder die beiden „Stief-Enkelinnen“. Wer die Adelina-Reihe kennt, dem werden zudem einige alte Bekannte über den Weg laufen – ich mochte es zu lesen, was mit den liebgewonnenen Charakteren weitergeschieht, und trotzdem beginnt mit diesem Band eine ganz eigene Geschichte.
Man erhält viele Einblicke in das mittelalterliche Leben, insbesondere auch, wie es in einer Wechselstube zugeht. Die Aufklärung des Todesfalles steht dabei zunächst gar nicht so sehr im Mittelpunkt, dennoch aber treibt er die Geschichte voran. Auch wenn ich schon früh eine bestimmte Person in Verdacht hatte und damit letztlich auch richtig lag, war es spannend und interessant und zu keinem Zeitpunkt langweilig.
Der Schreibstil ist – wie ich es von Petra Schiers Büchern nicht anders kenne – flüssig zu lesen. Obwohl er eher leicht und beschwingt wirkt, konnte er doch die Atmosphäre des historischen Kölns einfangen. Gefallen hat mir auch die historische Karte Kölns, die einen groben Überblick über die Handlungsorte gibt. Das vorangestellte Personenregister habe ich kaum gebraucht, finde ich aber dennoch toll, wenn man mal schnell nachschauen will, wer wer ist.
Mir hat dieser Auftakt wirklich gut gefallen – ich hatte schöne Lesestunden und freue mich schon auf die Folgebände. Diesem gebe ich 4 von 5 Sternen.
Mein Fazit Ein schöner Auftakt einer neuen Reihe mit einer sympathischen Protagonistin und einem interessanten Todesfall, der sich im Verlauf der Geschichte aufklärt. Ich hatte schöne Lesestunden und fühlte mich ins historische Köln entführt – bei dem angenehmen und leicht zu lesenden Schreibstil halte ich dieses Buch auch gerade für Einsteiger ins Genre historischer Roman sehr geeignet. Ich gebe ihm 4 von 5 Sternen.
Die junge hübsche Aleydis ist in einer von ihrem Vater arrangierten Ehe. Der Lombarde Nicolai Golatti hat sich einen guten Ruf als Geldwechsler gemacht. Ab und an darf ihn seine junge Ehefrau zur Hand gehen, was natürlich Aleydis sehr erfreut, denn ansonsten hat eine junge Frau zur dieser Zeit leider nur haushaltliche Pflichten. Eines morgens wird Nicolai vor den Stadttoren an einem Baum aufgehängt vorgefunden, die meisten gehen davon aus, dass er sich selber umgebracht hat. Nur seine Frau sieht glaubt nicht an die Geschichte und versucht mit Vinzenz van Cleve dem Gewaltrichter die Wahrheit herauszufinden.
Diese schöne Geschichte spielt in Köln, sozusagen bei mir um die Ecke. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, dass die Autorin Köln als Stadt ausgesucht hat. Das Buch hat eine Menge an Spannung, Humor und Krimi in sich. Ich war wieder einmal total begeistert von Petra Schier.
Jeder der historische Romane gerne liest sollte auch dieses Buch lesen. Ich kann es nur empfehlen!
Das Buch mit 448 Seiten und 24 Kapitel ist der erste Band der Lombarden Reihe. Es macht Sinn die Lombarden Trilogie mit dem ersten Band zu beginnen. Es ist aber nicht zwingend notwendig. Das Buch umfasst einen sehr kurzen Zeitrahmen innerhalb weniger Wochen. Mir gefällt sehr gut, dass Frau Schier selbständige, gut ausgebildete Frauen in ihren historischen Romanen als Hauptfigur haben. Es zeigt ein ganz anderes Bild auf das dünstete Mittelalter. Frau Schier macht sich viel Mühe ihre Bücher historisch richtig darzustellen. Der Autorin ist ein ausführliches Personenverzeichnis mit Beziehungsgeflecht sehr wichtig. Ohne dieses wäre der Roman nur schwer zu verstehen. Zudem enthält das Buch ein Stadtplan von Köln aus dem Jahr 1423. Fazit Spannender historischer Roman – auch ein Krimi
Das erste Buch der lombarden Reihe ist ein wunderbarer historischer roman/Krimi im mittelalterlichen Köln, wie man ihn von Petra schier gewohnt ist. Es gibt einen mordfall, eine Liebesgeschichte, das mittelalterliche Leben der Kaufleute (diesmal aus Sicht der geldverleiher und münzwechsler) und auch viel über das Leben als Frau zu dieser Zeit. Einziger "Kritikpunkt": es gibt sehr viele Parallelen zu der adelina- Reihe und wenn man viele historische Romane der Autorin kennt, findet man wenig neues bzw. verwechselt die Personen teilweise..