1.75 🌟
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Nicht zu vergleichen mit dem ersten Teil der Reihe, denn in diesem erscheinen mir die Figuren sehr eindimensional. Rosalee kommt ursprünglich nach Lichtenstein um ihre leiblichen Eltern zu finden und trifft dabei auf Nicholas, Zwillingsbruder des Kronprinzen Dacre, der im letzten Teil den Märchenprinzen verkörperte. Nicholas ist dieser Rolle allerdings nur halb so gewachsen und ist eher mit einem aufdringlichen Club-Besucher, der kein Nein akzeptiert, vergleichbar. Einfach nur unangenehm. Rosalee gibt derweil fröhlich weiter das Geld ihrer Adoptiv-Eltern in Lichtenberg aus, schreibt einen Reise-Artikel und verbringt so 4 Wochen im Land, ohne eigentlich das zu tun was sie wirklich wollte, ihre Eltern kennenlernen, da sie ständig mit Nicholas unterwegs ist, der (wie schon zuvor gesagt) kein Nein akzeptiert von ihr. Auch sonst ist sie sehr inkonsequent ihre Interessen durchzusetzen oder für sich einzustehen, ob das jetzt im Job, bei ihrer Besten Freudin oder ihrer Mutter ist - auf eigenen Füßen kann sie noch lange nicht stehen.
Zum Ende des Buches erfährt man zwar, wie es mit dem Pärchen des 1. Teils weitergeht, aber die Handlungsfäden von Teil 2 verlieren sich… Wie bleibt der Kontakt zu den Adoptiveltern? Wie geht es weiter, wenn er weiter studieren muss? Was macht sie beruflich? Wie wird der Umzug nach Europa verlaufen? Das Buch war einfach nicht abgeschlossen und dennoch bin ich froh, dass es zu Ende ist.
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