England 1413. Der 13-jährige John of Waringham steht im Schatten seiner älteren Brüder. Um seinen Mut zu beweisen, reißt er von zu Hause aus und begibt sich an den Hof des frisch gekrönten Königs Harry, wo er rasch Karriere macht. Voller Enthusiasmus zieht er gemeinsam mit seinen Freunden an der Seite des Königs in den Krieg gegen die Franzosen. Doch hier muss er rasch lernen, dass der Krieg ein schmutziges Geschäft ist. Während der entscheidenden Schlacht von Agincourt befiehlt Harry, die gefangenen französischen Ritter zu töten. Auch John folgt diesem Befehl. Als er jedoch bei einem Botengang einem Neffen eben jenes Ritters in die Hände fällt, den er gegen jede Ritterehre ermordet hat, scheint sein Schicksal besiegelt...
"Robin - Die Flucht" nach Rebecca Gablés "Das Lächeln der Fortuna" war der grandiose Auftakt einer gewaltigen Mittelalter-Saga, die ihre Fortsetzung nun in den Abenteuern seines Sohnes John findet.
Rebecca Gablé wurde am 25. September 1964 in einer Kleinstadt am Niederrhein geboren. Nach dem Abitur 1984 machte sie eine Lehre als Bankkauffrau. In diesem Beruf hat sie anschließend auch vier Jahre gearbeitet, meistens auf einem Stützpunkt der Royal Air Force, wo sie viel über England, seine Sprache und seine Menschen gelernt hat. Aber die Lust am Erzählen hatte Rebecca Gablé immer schon, und 1990, nachdem sie ihren ersten Roman geschrieben hatte, gab sie ihren erlernten Broterwerb auf, um aus der Lust einen Beruf zu machen. Sie begann ein Literaturstudium in Düsseldorf, dessen Schwerpunkt sich mehr und mehr zur Mediävistik - der Lehre vom Mittelalter - verlagerte.
Nach mehrjähriger, frustrationsreicher Verlagssuche erschien 1995 bei Bastei Lübbe ihr erster Kriminalroman „Jagdfieber“, der im Jahr darauf für den Friedrich-Glauser-Krimipreis nominiert wurde, und sie trat der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur - dem Syndikat - bei, dessen Sprecherin sie drei Jahre lang war.
Seit Beendigung ihres Studiums 1996 arbeitet sie als freie Schriftstellerin. Zwischenzeitlich hat sie auch zwei Semester lang altenglische Literatur an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf gelehrt, was sie zu ihrem Bedauern aus Zeitgründen wieder aufgeben musste. Seit mit ihrem ersten historischen Roman „Das Lächeln der Fortuna“ 1997 der Durchbruch kam, hat sie etwa alle zwei Jahre einen Mittelalterroman veröffentlicht, die alle Beststeller geworden und in viele Sprachen übersetzt sind. 2006 erhielt sie für ihren Roman „Die Hüter der Rose“ den Sir Walter Scott-Preis.
Rebecca Gablé lebt mit ihrem Mann am Niederrhein und auf Mallorca.
Ach, ach, ach, ich liebe die Waringhams, auch wenn meine Sympathie im Verlauf der letzten Hörspiele sich stark verschoben haben. Während ich Raymond als Kind und Jugendlicher wirklich noch mochte, will ich ihn jetzt einfach nur erwürgen.
Es hat mir wieder gefallen, aber bisher nicht nicht so gut, wie "Das Lächeln der Fortuna". Sicherlich war das jetzt nur ein Drittel des Buches, aber selbst im anteiligen Vergleich konnte es bisher noch nicht mithalten. Aber kann ja noch werden!