3.5 Sterne
~*See below for review in English*~
03.2022
Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen. Ich denke aber, dass sie sich als Reihe mit drei Bänden vielleicht besser gemacht hätte, denn am Ende wurde doch alles recht schnell und oberflächlich abgewickelt. Das Ende der Geschichte würde ich als HFN einordnen, was ich aber nicht schlimm finde. Asa und Mitja haben ihre Vergangenheit, mit der Hilfe des jeweils anderen (und Freunden/Familie) ein wenig aufarbeiten können, sind aber noch nicht am Ende ihrer Reise angelangt.
Mir hat besonders gefallen, dass sie sich gegenseitig immer wieder Kraft geben konnten und zueinander gehalten haben, obwohl die extreme gegenseitige Abhängigkeit und Flucht in die andere Person (gerade in Band 1) ungesund, wenn auch nicht unrealistisch, schien. Die enorme Fixiertheit wurde durch sehr viel körperliche Nähe und Liebesbekundungen zum Ausdruck gebracht, was manch einem recht übertrieben vorkommen mag, und in einem anderen Setting ginge mir das sicher nicht anders. Hier jedoch hat es in meinen Augen gut gezeigt, wie sehr sie versuchen sich an den anderen zu klammern um die Realität abzuschotten. So wie sich dies anhört, mag man sich fragen, ob die beiden sich wirklich lieben oder die Beziehung nur der Realitätsflucht dient und sie sich nur etwas vorgaukeln. Für mich liest sich die Liebe der beiden zueinander aber tatsächlich als sehr aufrichtig und nicht nur als Mittel zum Zweck.
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Overall, I liked the story. However, I think it might have done better as a three-volume series because in the end everything was wrapped up rather quickly and in a perfunctory way. I would classify the end of the story as HFN, but I don't consider that a bad thing. Asa and Mitja have been able to work through their past to a certain degree, with the help of each other (and friends/family), but have not yet reached the end of their journey.
I particularly liked that they were always able to give each other strength and stick by each other, although the extreme codependency and escape into the other person (especially in volume 1) seemed unhealthy, if not unrealistic. The enormous fixation was expressed through a great deal of physical closeness and expressions of love, which may seem quite exaggerated to some, and I certainly wouldn't feel any different in another setting. Here, however, it showed well in my opinion how much they try to cling to the other in order to shut out reality. From the sound of it, you might wonder if they really love each other or if the relationship is just an escape from reality and they are just deluding themselves. For me, however, their love for each other does indeed read as very sincere and not just a means to an end.