Das Katz-und-Maus-Spiel mit dem Mörder hat gerade erst richtig angefangen. Lydia Frost findet sich in einer gefährlichen Pattsituation wieder: Entweder tut sie, was Dr. Grimm von ihr verlangt, oder ihr Team wird die tödlichen Konsequenzen tragen müssen. Hilfe von Scotland Yard kann sie keine erwarten, denn auch da brodelt es unter der Oberfläche gewaltig. Doch Frost wäre nicht Frost, wenn sie sich einfach so fügen würde. Es gibt immer einen Ausweg. Doch dieser Weg wird bitter bezahlt werden müssen ...
Dies ist der zehnte Band der neuen Steampunk-Serie "Frost & Payne". Da die Reihe aufeinander aufbaut, empfehlen wir, mit dem Auftaktroman, "Die Schlüsselmacherin", zu beginnen.
Klappentext Das Katz-und-Maus-Spiel mit dem Mörder hat gerade erst richtig angefangen. Lydia Frost findet sich in einer gefährlichen Pattsituation wieder: Entweder tut sie, was Dr. Grimm von ihr verlangt, oder ihr Team wird die tödlichen Konsequenzen tragen müssen. Hilfe von Scotland Yard kann sie keine erwarten, denn auch da brodelt es unter der Oberfläche gewaltig. Doch Frost wäre nicht Frost, wenn sie sich einfach so fügen würde. Es gibt immer einen Ausweg. Doch dieser Weg wird bitter bezahlt werden müssen...
Meine Meinung Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht verschiedener Personen. Einer davon ist David oder auch Nummer 23, eines der entführten Kinder von Dr. Grimm, der Experimente an ihm durchgeführt hat. Neben Lydia Frost ist er der einzige Überlebende der Experimente. Doch seit seinem plötzlichen Wiederauftauchen wird er von seiner Mutter überbehütet und eingesperrt, was ihn an sein einstiges Gefängnis erinnert. David ist mutig, offen, aber die Ereignisse haben mehr Spuren hinterlassen, als er sich selber eingestehen will. Im Laufe der Geschichte geraten er und die anderen Charaktere ein wenig an seine Grenzen und entwickeln sich auch ein wenig weiter. Ich konnte mich gut in ihn und die anderen Charaktere hineinversetzen und fand die Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.
Die Geschichte setzt direkt an den Ereignissen des Vorgängers an und konzentriert sich mehr wieder um den Fall der mechanischen Kinder. Die Atmosphäre in diesem Teil ist wieder ein wenig gefährlicher und düsterer, denn es bilden sich neue Handlungsstränge aus, die recht interessant aber auch gefährlich werden können. Aber dennoch kommt die Geschichte gefühlsmäßig nicht voran, was ein wenig schade ist. Das Buch konnte mich dennoch irgendwie fesseln und mitreißen. Es bietet mehr oder weniger überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Eine gelungene Fortsetzung, die sich wieder mehr auf die Gesamtgeschichte konzentriert, mir aber leider nur ähnlich gut gefallen hat wie der Vorgänger, daher gibt es auch diesmal
Der 10. Band liegt hinter mir, was mir klar sagt, das ich nur noch einen Band davon entfernt bin, das große Finale der Reihe erlesen zu können. Neben einem Hauch Traurigkeit, freue ich mich natürlich darauf, was geschehen wird und was schließlich danach kommt.
Doch nun erst einmal zurück zum aktuellen Band. Dieser verlief in sehr viele Richtungen, da ich nicht nur Payne´s Leben weiter verfolgen durfte, sondern auch das vom Erschaffer der mechanischen Kinder. Dieser zeigt sich mir, dem Leser, nun komplett und zeigte die richtige Mischung aus Genie und Wahnsinn, wobei er sehr selbstbewusst daherkommt. Auch einen Blick auf seine Ziele durfte ich erhaschen, die bei mir eine Überraschung auslösten, da ich erwartet habe, er forsche aus anderen Gründen. Auch seinen Gönner darf man nun kennen lernen und der hat es gewaltig hinter den Ohren.
Wenn wir schon bei den mechanischen Kindern sind, darf natürlich auch meine geliebte Lydia Frost nicht fehlen. Ihr Wesen veränderte sich seit dem letzten Band enorm, da nun nicht mehr Neugier oder Stolz sie leiten, sondern die pure Angst, denn langsam ahnt sie wer sie wirklich ist und in welcher Gefahr sie sich befindet.
Bei Payne wird es dagegen emotional, denn sein Eheleben steht nicht zum Besten und ist eigentlich auch schon vorbei. Teilweise verstand ich ihn sehr gut und er tat mir leid, anderseits hätte ich mir mehr Kampfwille gewünscht. Da er aber nur das Beste für seine Frau möchte, knickte ich schließlich ein und ließ ihn weiter gewähren.
Auch wenn ich diese Reihe sehr liebe, so vermisse ich doch ein klein wenig das was die eigentlich ausmachen soll, der Steampunk-Teil. Außer den mechanischen Kindern und Flugschiffen, erlebe ich selten noch Elemente die dieses Genre für mich ausmachen. In der ersten Bänden gab es viel mehr Gerätschaften, wie die Motorräder. Diese vermisse ich ein wenig, ansonsten kann ich mich über diese Welt nur sehr wenig beklagen, da sie sich sehr realistisch anfühlt. Die Autorin beschreibt die Welt nicht in allen Einzelheiten, sondern sucht sich gezielt wichtige Dinge aus, die der Fantasie dann freien Lauf lassen. Auch die Verkörperung von Personen gelang wieder toll, denn nicht nur Frost & Payne können als Charaktere glänzen, sondern auch alle Nebenpersonen, wie Mitglieder von Scotland Yard.
Ich freue mich auf die 2 folgenden Bände.
Mein Fazit
Auch wenn mir ein wenig die Steampunk-Elemente fehlten, so konnte mich die weiterführende Geschichte und das viktorianische London, wieder voll und ganz in seinen Bann ziehen. Die Spannung nimmt auf Grund des baldigen Serienfinales enorm zu, weswegen ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Einfach nur toll.
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Die unterschiedlichen Handlungsstränge um unsere Protagonisten werden immer wieder von der Autorin miteinander verwoben. Dabei platziert sie die Cliffhanger geschickt, sodass die Spannung auch dadurch hübsch gesteigert wird. Überhaupt steigert sich die Spannung kontinuierlich und zieht den Leser in seinen Bann. Das eine oder andere Geheimnis wird gelüftet, doch es sind noch so viele Fragen unbeantwortet, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Die Handlung schreitet ständig voran und ich bin gespannt, wohin noch alles führt und wie alles zusammenhängt. Es ist sehr interessant, wie Payne und seine Frau mit dem Verlust der kleinen Tochter umgehen. Und es kristallisiert sich schon heraus, wie hier die Puzzleteile zusammenpassen könnten. Dies alles präsentiert Pfyl in einem mitreißenden Schreibstil. Soll heißen, sie schwafelt nicht rum, sondern sie praktiziert „Show don’t tell“ sehr gut. Auch die Steampunk Aera lässt sie lebendig werden und ich konnte mir das genau vorstellen. Ja, ich war mittendrin. Jetzt bin ich neugierig, wie es weitergeht und vergebe 5 graue Sterne.
‘*‘ Klappentext ‘*‘ Das Katz-und-Maus-Spiel mit dem Mörder hat gerade erst richtig angefangen. Lydia Frost findet sich in einer gefährlichen Pattsituation wieder: Entweder tut sie, was Dr. Grimm von ihr verlangt, oder ihr Team wird die tödlichen Konsequenzen tragen müssen. Hilfe von Scotland Yard kann sie keine erwarten, denn auch da brodelt es unter der Oberfläche gewaltig. Doch Frost wäre nicht Frost, wenn sie sich einfach so fügen würde. Es gibt immer einen Ausweg. Doch dieser Weg wird bitter bezahlt werden müssen ...