Zwei Frauen, zwei Schicksale, eine gemeinsame Leidenschaft
Zwei Pianistinnen, getrennt durch einhundertfünfzig Jahre, verbunden durch den Zauber der Musik und ein dunkles Geheimnis, das die Zeiten überdauert hat
Nach dem Tod ihrer Mutter erbt Nina Altmann, eine 24-jährige Konzertpianistin, Stone Abbey, einen wild-romantischen Landsitz im Herzen Englands. Doch das Erbe ist an einen Auftrag geknü Nina soll die Unschuld ihrer Vorfahrin Anna Stone beweisen, die 1858 als Mörderin hingerichtet wurde. Seit Nina weiß, dass Anna ebenfalls Pianistin war, spürt sie eine sonderbare Verbindung zu ihr. Die Musik ist es schließlich, die Nina hilft, Annas Geschichte zu enthüllen. Sie stößt auf eine große Liebe, auf Intrigen und Verrat. Und auf eine einflussreiche Familie, die mit aller Macht verhindern will, dass die Wahrheit ans Licht kommt.
Gefühlvoller Frauen- und Liebesroman vor der romantischen Kulisse englischer Adelshäuser»Historischer Roman, spannender Krimi, Musik und Liebe, Drama und Intrigen, zwei Zeitebenen mit sensibel charakterisierten Heldinnen – und das alles in einem Buch!« Wiener Zeitung
Dieses Buch ist ein kleines Highlight für mich! Endlich mal wieder eine Geschichte, in der ich richtig gefangen war und Kopfkino hatte. Es geht um die 24-jährige Nina, die ein Herrenhaus in England erbt. Und es geht um ein Geheimnis, dass sich um Ninas Vorfahrin Anna rankt. Anna wurde 1858 als Mörderin hingerichtet, doch war sie wirklich schuldig? Nina kommen immer mehr Zweifel daran; sie möchte aufklären, was sich damals wirklich ereignet hat. Wir haben im Buch drei Zeitebenen. Einmal sind wir mit Nina in der Gegenwart, dann mit Anna im Jahr 1858, und dann gibt es auch immer wieder kurze Einblicke in die 1830er Jahre. Alle drei Zeitebenen haben mir gleichermaßen gut gefallen; alle sind spannend und voller Emotionen! Ich mochte das Buch kaum weglegen und muss unbedingt mehr von der Autorin lesen!
Heute zur späten Stunde gibt es noch eine Rezension von mir und zwar ist dieses Buch hier das erste Buch, das in diesem Jahr 5 Sterne von mir bekommt <3 (Von den bisher 13 gelesenen Büchern)
Hier passt eher der Satz : "Der Schein trügt". Denn dieses eher harmlose, oder wie mir gesagt wurde "Rosamunde Pilcher ähnliche" Cover :D verbirgt eine wahnsinnig gute und tolle und auch packende Geschichte :)
Worum es in dem Buch "Der Klang der verborgenen Räume" von Felicity Whitmore geht erfahrt ihr jetzt, wie immer ohne Spoiler natürlich :)
Die junge Konzertpianistin Nina Altmann lebt in Deutschland und ihr Leben steht ziemlich auf dem Kopf. Obwohl sie so erfolgreich ist, kann sie auf einmal kein Klavier mehr spielen, nur bei dem Versuch selbst versteifen sich ihre Finger und so kommt ein ungeahntes Erbe ihr nur recht. Kurz entschlossen reist sie nach England um sich das Anwesen Stone Abbey anzusehen, denn dieses gehört auf einmal ihr und sie hatte vorher noch nie etwas über diesen Ort oder die Großtante von der sie es geerbt hat gehört. Als sie durch die Räumlichkeiten geht, bleibt ihr Blick an einem Gemälde hängen und zunächst denkt sie, sie selbst sei auf diesem riesigen Porträt verewigt worden. Doch dies kann nicht sein, bis sie herausfindet, dass es sich um Anna Stone handelt - doch was verbindet diese zwei Frauen, die über 150 Jahre voneinander trennen?
Meine Meinung:
Dieses Buch erfindet das Rad jetzt nicht gerade neu. Wer Geschichten wie die von Lucinda Riley oder Kate Morton liebt, wird aber auch mit diesem Debüt Roman der deutschen Autorin Felicity Whitmore in seinen Bann gezogen. Das Wechselspiel aus Gegenwart und Vergangenheit macht das Buch zu einem wahren Page-Turner. Ich zumindest wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Denn vor allem der Strang der in der Vergangenheit spielt, das Leben von Anna Stone schildert, wie diese nach England kam, wie sie aus den Fängen eines brutalen, rachsüchtigen Onkels zu fliehen versucht und ich Schicksal konnten mich wirklich begeistern. Das Buch verspricht gute Lesestunden mit Suchtfaktor und ist nicht so harmlos, wie das Cover zunächst vermuten lässt.
Vor allem konnte mich aber auch der Schreibstil begeistern. Die Autorin schafft es den Figuren Persönlichkeit zu verleihen, sie glaubwürdig darzustellen und ich kann das Buch einfach nur empfehlen :)
5 von 5 Sterne und diese vergebe ich echt gerne :)
Habe es als Hörbuch gelesen und kann es wirklich empfehlen. Carolin Vera hat diese Geschichte so gut erzählt, dass ich total mitgefühlt habe. Ich war wütend, entsetzt, überrascht und habe mich gefreut. Man konnte zwar einiges vorhersehen, aber ich fand die Geschichte trotzdem echt gut geschrieben. 4 Sterne gibt es nur, weil es sich etwas gezogen hat, bis endlich die erlösende Aufklärung kam.
,,Der Klang der verborgenen Räume'' - ein Epochen Roman, welcher in zwei unterschiedlichen Zeitepochen in England spielt. Zugegebenermaßen, diese Idee ist nicht neu.
Hier kommt aber das große Aber: Im Gegensatz zu anderen Büchern dieses Genres geht es in diesem nicht nur um kitschige Liebe zwischen zwei Protagonisten, die beide perfekte Menschen ohne Probleme waren. Nein, bei der Autorin Felicity Whitemore geht es immer um so viel mehr. Dieses Buch ist wie jedes Buch von ihr ein Pageturner, dessen Spannung sich durch das gesamte Werk zieht. Die Auflösung des Mordes ist so intelligent inszeniert, ohne Lücken auszulassen. Dadurch kann ich dieses Buch auch nicht dem Genre Romantik zuordnen, obwohl das Cover zu diesem Schluss kommen lassen würde. Ein weiterer Faktor, was ich an den Bücher von Whitmore so liebe. Von der Geschichte her verdient dieses Buch mehr als fünf Sterne. Leider ziehe ich einen halben Stern durch den Stil an. Dieser konnte ich dieses Mal leider nicht genießen. Dies liegt aber wahrscheinlich daran, das es der Debütroman von Whitmore ist - in den darauffolgenden Büchern ist der Stil besser.
Leider konnte mich dieses Buch absolut nicht überzeugen. Obwohl die Grundidee des Romans durchaus interessant klingt und die Verbindung zweier Zeitebenen viel Potenzial bietet, hatte ich beim Lesen zunehmend das Gefühl, dass weder die Figuren noch die Handlung für mich glaubwürdig genug ausgearbeitet waren.
Eines der ersten, größeren Problem mit dem Buch war zunächst der Schreibstil. Ich empfand ihn als sehr trivial. Natürlich muss ein Schreibstil nicht kompliziert oder besonders anspruchsvoll sein, aber hier fehlte mir persönlich sprachliche Tiefe. Gerade bei einem Roman, der eine historische Geschichte mit emotionalen und dramatischen Elementen erzählen möchte, hätte ich mir mehr Atmosphäre und sprachliche Feinfühligkeit gewünscht.
Dadurch konnte mich die Geschichte leider auch emotional nicht besonders erreichen. Gerade bei den Kapiteln aus Ninas Perspektive habe ich mich deshalb häufig dabei ertappt, dass ich Passagen und Details nur überflogen habe.
Nun zu den Hauptfiguren:
Nina als Protagonistin: leider ausgesprochen unsympathisch
Sie wirkt auf mich arrogant, laut, stur, impulsiv und häufig unnötig unhöflich. Bereits zu Beginn tritt sie den Menschen in dem Dorf, in dem sie sich aufhält, sehr grob und gereizt gegenüber, obwohl diese ihr eigentlich wohlwollend begegnen. Sie verdreht die Augen, schnauft, reagiert zornig und scheint oftmals überhaupt nicht darüber nachzudenken, welche Konsequenzen ihr Verhalten für andere Menschen hat. So beleidigt sie beispielsweise eine Bedienung im Pub vollkommen grundlos.
Besonders irritierend fand ich, dass sie sich häufig über ihre eigenen Probleme aufregt, gleichzeitig aber die naheliegendsten Lösungen nicht erkennt. Dadurch wirkte sie auf mich nicht wie eine interessante, widersprüchliche Figur, sondern häufig einfach nur unnötig anstrengend.
Auch ihre Beziehung zu ihrer besten Freundin und deren Freund fand ich problematisch. Nina schläft mit dem Freund ihrer besten Freundin und scheint sich anschließend teilweise sogar etwas darauf einzubilden, weil dieser ein berühmter Dirigent ist?! Gleichzeitig bemitleidet sie sich selber, weil sie auf Grund dessen, ihren Heimatort verlassen hat.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Nina und Bryan konnte mich nicht überzeugen. Besonders kritisch empfand ich Brians Bemerkung über Ninas Körper. Er bezeichnet sie als „pummelig“ und stellt gleichzeitig fest, dass sie dafür ein hübsches Gesicht habe. Diese Aussage ist für mich nicht nur unromantisch, sondern transportiert ein ziemlich fragwürdiges Schönheitsbild. Es klingt, als müsse man sich zwischen einem attraktiven Gesicht und einem nicht schlanken Körper entscheiden, als könne eine Frau nicht gleichzeitig Kurven haben und insgesamt attraktiv sein. Außerdem ist es doch recht einfach gemacht, dass Bryan natürlich nicht nur Wirt sondern auch Butler in einem Anwesen ist, welches für Nina von Interesse ist? Schon etwas albern, meiner Meinung nach.
Spoiler: Fragen zur Verbindung zwischen Anna und Nina
Eine Sache hat mich beim Lesen außerdem sehr irritiert: Wie genau kann Nina eigentlich eine Nachfahrin von Anna sein?
Anna stirbt, soweit ich die Handlung verstanden habe, bevor sie ein eigenes Kind bekommen kann. Auch ihre Eltern scheinen keine weiteren Kinder außer Anna zu haben. Deshalb habe ich mich gefragt, wie Nina genealogisch überhaupt von Anna abstammen kann. Natürlich ist es möglich, dass Nina keine direkte Nachfahrin, sondern über eine weiter entfernte Verwandtschaft mit Anna verbunden ist. Falls das im Buch erklärt wird, ist diese Erklärung bei mir allerdings nicht hängen geblieben. Trotzdem fand ich die familiäre Verbindung zumindest so wenig klar dargestellt, dass ich mich beim Lesen darüber gewundert habe.
Und jetzt zu Anna, welche für mich historisch wenig glaubwürdig wirkt.
Dennoch fand ich ihre Perspektive interessanter als Ninas, allerdings hatte ich auch hier häufig das Gefühl, dass eine moderne Vorstellung von Emanzipation auf eine historische Figur übertragen wurde.
Anna wird als ausgesprochen willensstark und emanzipiert dargestellt und setzt sich immer wieder gegen gesellschaftliche und familiäre Autoritäten zur Wehr. Grundsätzlich finde ich eine starke weibliche Figur natürlich keineswegs problematisch. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass stärker berücksichtigt wird, in welchem gesellschaftlichen Umfeld Anna tatsächlich lebt. Teilweise wirkt sie für mich eher wie eine moderne Frau, die in eine historische Kulisse gesetzt wurde.
Besonders deutlich wurde das für mich bei ihrem ersten großen Ball in London. Dass Anna dort einen fremden Mann küsst und im weiteren Verlauf einfach mit ihm in eine Kutsche steigt, in der die beiden sich weiter küssen, empfand ich als ausgesprochen unrealistisch. Gerade für eine Frau in diesem gesellschaftlichen und historischen Umfeld hätte ein solches Verhalten erhebliche Konsequenzen haben können. Stattdessen wird die Szene relativ selbstverständlich behandelt.
Noch unglaubwürdiger fand ich allerdings, dass Anna auf ihren Onkel und dessen Freund mit einem Messer einsticht und daraus offenbar kaum Konsequenzen entstehen. Selbst wenn man berücksichtigt, dass die Handlung dramatisch sein soll, konnte ich nicht nachvollziehen, warum ein solch gravierender Vorfall kaum Auswirkungen auf Anna zu haben scheint.
Ein weiterer Punkt: Klaviermusik als eine Art Allheilmittel
Ebenfalls zu einfach dargestellt fand ich Annas Fähigkeit, andere Menschen durch ihr Klavierspiel aus ihren seelischen Tiefs beziehungsweise Depressionen zu holen. Die Vorstellung, dass Musik einen enormen Einfluss auf die Psyche haben kann, finde ich grundsätzlich schön und nachvollziehbar. Im Roman hatte ich allerdings teilweise den Eindruck, dass Annas Musik beinahe als Allheilmittel funktioniert. Menschen, die psychisch stark belastet sind, scheinen durch ihr Klavierspiel plötzlich einen Weg aus ihrer Verzweiflung zu finden. Für mich war das zu eindimensional dargestellt. Gerade psychische Probleme sind komplex, und die schnelle Wirkung von Annas Musik erschien mir deshalb eher romantisiert als glaubwürdig.
Das Ende kommt zu plötzlich
Auch das Ende hat mich enttäuscht. Nachdem über lange Zeit verschiedene Handlungsstränge aufgebaut werden, kam die Auflösung für mich sehr plötzlich. Gleichzeitig hätte ich mir gerade nach den Ereignissen am Ende gewünscht, noch mehr darüber zu erfahren, wie es mit den Figuren weitergeht.
Stattdessen hatte ich beim Zuklappen des Buches eher das Gefühl, dass wichtige Fragen offenbleiben. Ein Ende darf natürlich offen gestaltet sein, aber hier empfand ich es eher als abrupt als als bewusst offen.
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Ich hatte mich auf Lovelybooks bei der Leserunde zu dem Roman Der Klang der verborgenen Räume von Felicity Whitmore beworben und tatsächlich gewonnen! Das hat mich wirklich sehr gefreut! Gestern habe ich das Buch innerhalb von zwei Tagen beendet und nun kommt auch endlich die Rezension. Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, wie ich das Ganze hier beginnen soll, denn das Buch hat mich wirklich sprachlos zurückgelassen. Es ist diese tolle und auch bedrückende Art eines bittersüßen Endes gewesen, das mich gänzlich in meiner Annahme, wie ich die Sternchen vergeben sollte, bestärkt hatte. Aber kommen wie erst einmal zum Inhalt. Anna Stone soll vor 150 Jahren einen grausamen Massenmord begangen haben. Wie viele sie tötete und wie ist heute nicht mehr wirklich bekannt, wurde doch die Geschichte durch Hörensagen weitergegeben. Eines weiß man anscheinend jedoch mit voller Gewissheit: Anna war eine Geistesgestörte und ihre Geschichte trifft überall einen wunden Punkt. Ihre Nachfahrin, Nina, erbt im Jahre 2016 das alte Anwesen der Stones, das sich seit jeher im Besitz der weiblichen Familienangehörigen befindet. Doch mit der Erbschaft wird Nina auch eine Aufgabe auferlegt: Sie soll das Geheimnis von Anna Stone lüften und die Wahrheit ans Licht bringen. Keiner der Nachkommen Stones hatte jemals auch nur angenommen, dass Anna diese Morde begangen hatte. Also reist Nina nach Mainston Hall, wo sich die Morde zugetragen haben sollen und findet Annas Lebensgeschichte – doch der derzeitige Lord Lubrell entreißt sie ihr und verbrennt das Papier. Was der Lord jedoch nicht weiß, ist, dass sich das Original niemals in Mainston befand, sondern auf Stone Abbey… Was war wirklich geschehen? Es war eine wundervolle Geschichte, die mich am Anfang mit ihren tollen Austen-Vibes in den Bann gezogen und durch ihre Die Geister Schweigen (Care Santos)-Atmosphare nicht mehr losgelassen hat. Ein Roman, der durch Worte, Musik und menschliche Abgründe verzaubert. Eine klare Empfehlung und ein starkes Buch! Ich freue mich, in der – hoffentlich nächsten Zeit – mehr von Felicity Whitmore zu hören. 5 Sterne von mir.
Ich hatte von der Autorin bereits " Das Herrenhaus im Moor " gelesen und nun ihren Debütroman. Dieses Buch ist kein kitschiger Familienroman, ganz im Gegenteil. Dieses Buch, erzählt über 3 Zeitebenen, ist erschütternd und traurig und so unfassbar spannend das ich es innerhalb eines Tages durchgesuchtet habe. Von mir eine Absolute Empfehlung und Felicity Whitmore hat es zu meiner Lieblingsautorin geschafft . ❤
Wow wieder ein wunderbares Buch von Felicity Whitmore. Auf mehreren Zeitebenen erfährt man unterschiedliche Heschichten, die dann doch irgendwie zusammenhängen. Es war spannend, voller Emotionen, Überraschungen. Wortgewandt beschreibt die Autorin auch die magische Welt der Musik und ihrer Wirkung auf Musizierende und Zuhörer.