Rea wagt das Unmögliche: Sie kehrt an der Seite von Prinz Robin nach London zurück – in das Land, in dem Magdalenen wie sie gefürchtet, gejagt und ausgelöscht werden. Doch Rea hat Robins Antrag, seine Frau und damit Königin von England zu werden, abgelehnt: Eine Zukunft mit ihm ist für sie undenkbar, wenn sie ihre wahre Identität geheimhalten muss. Außerdem hat Madame Hiver, die zwielichtige Verschwörerin am französischen Hof, Rea zu einem unheilvollen Pakt gezwungen. Doch dann taucht Robin unter und wird zum Gesetzlosen. Wird er sein Reich, seine Macht und seine Krone aufs Spiel setzen, um für Rea und die Freiheit zu kämpfen?
C.E. Bernard is the pen name of Christine Lehnen, born 1990 in the Ruhr area in Germany and lived in Canada, USA, Australia and Paris since then. Her short stories got literature awards at the "Jungen Akademien Europas" and the "Ruhrfestspiele Recklinghausen". Since 2014 she's teaching at literary writing at the University of Bonn and studying English Literature and Politics. She is doing research in the field of Creative Writing and is producing theatre plays with the Bonn University Shakespeare Company.
Band 3 ist bisher mein absoluter Lieblingsband dieser Reihe! Rea und Robin kehren nach London zurück und machen beide eine tolle Charakterentwicklung mit. Es war unglaublich spannend und ich freue mich riesig auf das große Finale in Band 4.
Wie soll ich es bloß in Worte fassen? Diese Reihe hatte Potenzial, dass sie zu einer meiner liebsten wird.. und dann kam dieses (sorry) bekackte Ende. Wenn die Autorin nicht doch noch ein Band schreibt, dann werde ich nie wieder ein Buch von ihr anfassen, denn dieses Ende macht mich sprachlos. Ich finde es richtig Scheisse. Es tut mir leid, dass ich hier so direkt werde.. aber was soll das? Drei Bände drehen sich um ein Thema & dann macht man im Finale ein offenes Ende? Das ergibt für mich keinen Sinn.. Zeitweise fand ich diesen Teil auch etwas zäh und Rea war dumm. Ich gebe trotzdem drei Sterne, weil ich die anderen Charaktere einfach toll fand, der Schreibstil gut ist, die Idee an sich der Reihe und es trotz Längen echt spannend war.. umso mehr ärgert mich dieses Ende. Enttäuschend..
Ich habe echt lange für das Buch gebraucht, obwohl ich die Reihe total gerne mag. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass dieser Teil sich etwas gezogen hat. Nichts destotrotz gab es viele spannende Situationen und Wendungen und ich habe es gerne gelesen. Das Ende wurde kam sehr plötzlich und wurde recht schnell abgehandelt, da bin ich jetzt mal sehr gespannt auf den 4. Teil, der bald erscheint.
Eine Achterbahnfahrt von der ersten bis zur letzten Seite. Jedoch hat mich das Ende doch ein bisschen unbefriedigt zurückgelassen. Ich hätte gerne noch erfahren, ob Reas Traum von einem freien England wahr geworden ist.
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Ursprünglich war dies ja das Finale der Palace-Reihe, womit viele wohl nicht zufrieden waren. Mir hat das offene Ende aber ehrlich gesagt richtig gut gefallen und es hätte auch super zur Geschichte gepasst, wenn die Reihe so endet. Aber naja, ich beschwer mich nicht über mehr Bücher :) In diesem Band hat mir zudem Rea richtig gut gefallen.
Puh, bin ich froh jetzt Zeit zum aufatmen haben zu können. Denn diese Reihe, besonders der letzte Band, waren ein Abenteuer. Da bin ich froh, dass ich heil raus gekommen bin, obwohl ich immer noch leicht unter Strom stehe. Und dann noch dieses Ende und das letzte Kapitel, wow.
Wir verfolgen Rea, wie sie aus den Geschehnissen aus Band zwei Robin mit nach England begleitet um dort seine Frau zu werden, aber auch etwas bewirken zu können und die Berührungsfreiheit in diesem sehr streng regierten Land zu erreichen. Aber es wäre zu schön, wenn das so einfach wäre. Man ist sich nicht nur nicht sicher, wer im wessen Team spielt, sondern verfolgt auch mit, wie Reas Kreatur sie immer weiter verausgabt und dann völlig von ihr eingenommen wird. Zusätzlich wird alles verworrener, als Robin verschwindet und plötzlich der Kopf einer Gruppierung wird, die gegen den König agieren. Und mitten auf diesem Schlachtfeld befindet sich Rea, die eine Entscheidung fällen muss.
Ich bin völlig hin und weg von dieser Reihe. Mich hat der dritte Teil total vom Hocker gehauen. Man findet dort wieder viele bemerkenswerte Elemente aus den Vorgängern, sei es die leidenschaftliche Liebe, die Unterdrückung der Magdalenen, die sich immer weiter zuspitzen und diesen Zwiespalt, dem Rea ausgesetzt ist. Ich finde es immer wahnsinnig beeindruckend, sobald ich eine Reihe beendet habe und rückblickend betrachten kann, wie sich die Charaktere und die Welt verändert haben. Und darauf hingedeutet haben Robin und Rea einen Meilensprung hinter sich gelegt. Besonders Robin hat sich zu einer ganz anderen, starken Person entwickelt, der sich nicht mehr von Lügengeschichten ins Irre führen lässt, sondern seinen eigenen Wertvorstellungen folgt.
Die Handlung in diesem Buch war der Wahnsinn. Ich war beinahe schon nostalgisch wieder zurück in London zu sein, nachdem sich im Vergleich zum ersten Band so vieles verändert hat. Es ist wirklich gut strukturiert, man erhält auch viele wundervolle Szenen vom Liebespaar, weitere Szenen mit Ninon, Blanc, René, dem Comte, Liam und ganz vielen weiteren Charakteren, die man einfach nur ins Herz schließen kann. Und als noch Robin untertaucht, hat man als Leser überhaupt keine Ahnung was als nächstes passieren soll. Und was überhaupt das Richtige ist. Das ist eins der witzigen Dinge bei dieser Reihe – das ständige hinterfragen. Was ist richtig? Was ist falsch?
Der Schreibstil, wie kann es anders sein, war fabelhaft. Ein weiteres Mal hat die Autorin eine Geschichte erschaffen, in der ich komplett abtauchen konnte. Bei der ich mit ihm Geschehen war. Es war packend, fesselnd, emotional und durchtrieben. Ich habe es geliebt. Das ist das schöne an Büchern, wenn man sich mit der eigenen Fantasie alles ausmalen kann und es beinahe wie ein Film vor dem innerem Auge abläuft.
Also, um nicht viel vom Ende zu verraten, es hat mich aufgelöst. Ich wusste zu einem Zeitpunkt nicht mehr wo hin mit mir. Und es hätte kein besseres geben können um diese Reihe abzuschließen. Ich werde Rea und Robin definitiv vermissen.
Fazit: Ein gelungener Abschluss einer wahnsinnig mitreißenden und emotionalen Reihe. Ich kann diese nur jedem empfehlen, besonders wenn man auf Dystopien fliegt. Die Charaktere, die Welt und Liebesgeschichte in diesem Buch sind einfach wundervoll ausgearbeitet und lässt einem von Buch zu Buch in eine tolle Geschichte abtauchen. Besonders der letzte Band hat mir gefallen, als der Showdown stattfand. Und dieser war keineswegs ohne. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert!
Beendet. Für mich ist Band 2 irgendwie der liebste. Hier führen nun endlich alle Stränge zusammen. Das Ende lässt einigen Spielraum für die eigene Fantasie. Und das ist auch gut so. Reas Geschichte ist erzählt.
This review may contain SPOILERS! I love, love, love this book! The characters have such dimension and the way the author interprets the domination of men over women was so captivating and pure, I love this story, and I would recommend this to everyone. The conclusion to this trilogy was absolutely the highlight of this series and the last sentence just destroyed me. I mean how can someone end it like this. Rea and Robin really did a whole 360 in this story, she was scared and stayed in position something he did in the previous books, while he finally stood up for what he truly believed in. The author of this book has such a magnificent writing style, it is both poetic and in some way reminds me of the real problems this book arose and in some way also solved. I hope the author is going to keep on writing because I just cannot live without this extraordinary story-scaping. This book was absolutely one of my highlights this year! 5/5 stars
Eine sehr gelungene Fortsetzung, die mich schockiert, begeistert, verzweifelt, glücklich, voller Fragen und mit ganz viel Vorfreude auf Band 4 zurückgelassen hat!
Der Schreibstil von C. E. Bernard war auch in diesem Teil wieder einfach nur wundervoll. Es ist einfach etwas total Besonderes, wie sie die Gedanken und Gefühle beschreibt und so treffend rüber bringt, wie man die Emotionen selbst fühlen kann, weil alles so nahbar und authentisch geschrieben wurde. Ich bin super flüssig durch die Seiten geflogen und vor allem das großartige Ende war im Nu ausgelesen. Außerdem bin ich mal wieder verblüfft von dem Ideenreichtum, der Bildhaftigkeit und der Liebe zum Detail!!!
Die Geschichte im dritten Band ist in drei Teile unterteilt. Der erste war der Einstieg und die Verbindung von Band 2 und 3, welcher gut gelungen war, man wurde direkt in die Handlung hinein katapultiert und konnte in der Geschichte ankommen, es war sehr spannend und faszinierend. Der zweite Teil hatte einige sehr starke Stellen, die mich geschockt zurückgelassen haben, doch die Mitte war leider schwächer, weil es auch viele Stellen gab, die sich gezogen haben, wo vielleicht zu viele Details waren, wo Handlungen zu lange beschrieben wurden... Und deshalb habe ich mich sehr gefreut, als das Ende, der letzte Teil, wieder so richtig losgelegt hat und es nochmal super nervenaufreibend und fesselnd wurde und ich ihn in einem Rutsch durchgelesen habe. Und nach dem Cliffhanger kann ich es echt nicht mehr erwarten, den finalen Band zu lesen, zu verschlingen und zu inhalieren...:)
Rea hat in diesem Teil eine tolle Entwicklung gemacht. Sie hat gelernt für sich einzustehen und allen Leuten zu zeigen, wer und was sie ist und dass sie sich nicht dafür schämt. Außerdem war ich begeistert davon, dass sie nicht "nur" mit den anderen zusammen gearbeitet hat, sondern auch, dass sie ihre ganz eigene Mission im Palast hatte. Sie wurde vor allem dadurch als sehr starke Frauenfigur gezeigt, die ihre eigenen Schlachten kämpfen kann und wie zu Beginn schon gesagt, zu sich steht und unheimlich mutig wirkt.
Ebenso mutig wurde Robin in diesem Teil. Er hat ebenfalls eine tolle Entwicklung hinter sich, hat genug davon Leiden zuzulassen und kämpft endlich dafür, was er für richtig hält. Er steht endlich für seine eigene Meinung ein und tritt für die Dinge und Leute ein, an die er glaubt und die er liebt. Ebenfalls hat man vor allem in den Momenten mit Rea seine große Zuneigung und Fürsorge gespürt, wodurch er auch die wunderschöne weiche Seite bekommen hat.
Auch die Nebencharaktere haben mein Herz erobert... Zumindest die meisten:) Manche waren wieder einmal herrlich unausstehlich, andere liebe ich mit allem, was ich habe und gerade das macht das Gesamtgerüst der Geschichte so aus, die Nebencharaktere machen alles rund und glaubwürdig und das war auch hier wieder der Fall.
Abschließend kann ich also nur sagen, dass der dritte Band der Palace-Saga mich ebenfalls überzeugt hat. Auch wenn hier zwischendurch mal wieder langwierigere Stellen waren, habe ich dennoch die meiste Zeit mitgefiebert und spätestens zum grandiosen Ende hin, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Also wieder einmal eine große Empfehlung, die ganze Reihe zu lesen✨
Buch: 512 Seiten Autorin: C.E. Bernard Verlag: Penhaligon / Penguin Random House Verlagsgruppe ISBN: 978 - 3 - 7645 - 3198 - 0
Palace Saga
1. Band: Palace of Glass - Die Wächterin 2. Band: Palace of Silk - Die Verräterin 3. Band: Palace of Fire - Die Kämpferin 4. Band: Palace of Blood - Die Königin
Klappentext
Rea wagt das Unmögliche: Sie kehrt an der Seite von Prinz Robin nach London zurück - in das Land, in dem Magdalenen wie sie gefürchtet, gejagt und ausgelöscht werden. Dort wollen sie endgültig die Schreckensherrschaft des englischen Königs beenden. Außerdem hat Madame Hiver, der zwielichtige Verschwörerin am französischen Hof, Rea zu einem unheilvollen Pakt gezwungen. Doch dann taucht Robin unter und wird zum Gesetzlosen. Wird er sein Reich, seine Macht und seine Krone wirklich aufs Spiel setzen, um für Rea und die Freiheit zu kämpfen? Allein am Hof, trifft eine Entscheidung, die sie nicht nur ihre Liebe, sondern auch ihr Leben kosten könnte ...
Quelle: Penhaligon / Penguin Random House Verlagsgruppe
Meine Meinung
Nach endlich habe ich den dritten Band gelesen. Obwohl ich zwischen durch den zweiten Band und den dritten Band 2,5 Jahren eine Pause gehabt. Ich weiß leider nicht warum ich so lange Pause habe. Trotz der so lange Pause bin ich im dritten Band recht schnell gut gedanklich reingekommen. Ok am Anfang habe ich schon ein bisschen Schwierigkeiten bei manche Personen gehabt auf welche Seite sie stehen. Aber zur meiner Verwunderung habe ich mit der Handlung keine Probleme. Da habe ich gedacht das da wirklich Problem habe. Weil ich gedacht habe, dass ich die Handlung von ersten und zweiten Band vergessen habe. Zum Glück wusste ich trotz nach lange Pause wirklich. Die grobe Story von ersten beiden Bände.
Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Schreibweise von C.E. Bernard hat mich so richtig in die Handlung gezogen. Die Autorin hat das richtig Dosis von Verschwörung, Spannung eingebaut. Sie hat auch nicht Humor vergessen. Auch die Liebesgeschichte zwischen Protagonisten Rea und Kronprinzen Robin ist nicht zu kurz gekommen. Sie hat das richtig gut aufgeteilt.
Mein Fazit
Das dritte Band hat mir sehr gut gefallen. Trotz meiner 2,5 Jahre Pause zwischen die ersten Bände. Ich konnte sogar gar nicht auf zu lesen. Es war einfach zu fesselnd. Ich bin mega spannend weiter geht.
Ich weiße an dieser Stelle auf die eventuelle Spoilergefahr bezüglich des ersten und zweiten Bandes hin!
Meinung:
Wiedermal ein wunderschönes Cover, das sehr zur Geschichte passt. Nach dem Ende von Teil 2, war ich schon sehr gespannt, wie es nun weiter geht und da hab ich mich natürlich sehr über das Rezensionsexemplar gefreut. 😍
Der Schreibstil war wieder sehr gut. Ich hatte mich inzwischen an Ihren Schreibstil gewöhnt und so ließ sich das Buch gut lesen. Die Geschichte wird wieder wie bei Teil 1 nur aus Sicht von Rea erzählt. Leider sind die einzelnen Kapitel diesmal sehr lang, zeitweise war dies echt anstrengend. Da ich ja auch das Buch mal zur Seite legen wollte, mir aber immer wieder gesagt hab: Komm bis zum nächsten Kapitel schaffst du es noch. 😊 Es passiert diesmal soviel womit ich gar nicht gerechnet habe.
Robin fand ich diesem Teil echt sympathisch, er sieht endlich, was der König mit den Magdalenas macht. Rea kann sich irgendwie nicht entscheiden, was Sie für richtig hält, soll sie auf Ihre Mutter hören oder auf Ihre Freunde. Ihr Geisterfieber wird auch immer schlimmer. Aber gegen Ende hat es mich gefreut, das Sie für Ihre Freunde da ist und Ihnen beisteht. Leider kommen die neben Charakteren René, Comte, Blake und Ninon in diesem Teil weniger vor.
Über das Ende war ich einfach nur überrascht und konnte es einfach nicht glauben, dass es so zu Ende gegeangen ist. Wer weiß vllt. geht es ja doch irgendwann noch weite.
Fazit:
Ein gelungener Abschluss der Reihe. Diesem Buch fehlt es auf keinem Fall an Spannung. 💕
💎💎💎💎💎
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Rezension Kann Spoiler bezüglich der ersten beiden Teile enthalten!
Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, was ich zu diesem Buch sagen soll. Mir ist nichts besonders positiv oder besonders negativ in Erinnerung geblieben. Insgesamt hat mir das Buch durchaus gefallen, es war aber kein Highlight. Wie schon die beiden vorherigen Teile ließ es sich sehr flüssig lesen, Emotionen geweckt hat es aber eher weniger. Ich habe mich zumindest anfangs gut unterhalten gefühlt, kann die Handlung aber in wenigen Sätzen zusammenfassen.
Ich denke, weshalb ich das Buch so absolut durchschnittlich wahrgenommen habe, ist auch hier wieder die Tatsache, dass es mir zu dick war für die darin beschriebene Handlung. Viele Ansätze haben mir nämlich durchaus gut gefallen. Reas Kampf gegen die Kreatur beispielsweise fand ich anfangs faszinierend und interessant. Am Königshof scheint jeder gegen jeden zu intrigieren, wodurch das Buch zeitweise fesselnd wurde. Außerdem fand ich es spannend, wie Rea ihren eigenen Weg zu gehen versucht hat, obwohl aus allen Richtungen an ihr gezogen wird, weil jeder sie in seine Pläne einspannend will. In meinen Augen haben sich all diese Dinge dann aber zu lange hingezogen. Gerade Reas Kampf gegen die Kreatur nahm immer mehr Platz ein, während sich an der Situation kaum etwas ändert. Seitenlange Beschreibungen, wie stark Reas Schmerzen sind, dass sie keine Kraft mehr hat, sich nicht mehr bewegen kann, dringend Medikamente braucht etc., waren mir schlicht zu langatmig. Auch bei den Intrigen hat sich kaum etwas getan. Jeder hat seine theoretischen Pläne, aber es dauert ewig, bis irgendetwas davon einer Umsetzung auch nur nahe kommt. Für mich hätte die Handlung gerne etwas dichter sein können, wie schon im vorherigen Band. Wäre die Handlung aus beiden in einem Buch zusammengefasst, hätte es mir vermutlich ziemlich gut gefallen.
Außerdem frage ich mich mittlerweile, ob an Rea noch irgendetwas Besonderes ist, abgesehen davon, dass sie eine Feuerschwester ist. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass sich jede männliche Figur, abgesehen von René und dem Comte, entweder in sie verliebt oder zumindest mit ihr ins Bett will. Die Anzahl der Männer, die sich in irgendeiner Art und Weise von ihr angezogen fühlen, steigt in jedem Buch weiter. Dafür kann ich mich einfach nicht begeistern. Gefallen hat mir an dieser Tatsache nur, wie Rea damit umgeht. Dass sie für jeden Kuss, jede Berührung, jedes Versprechen von Intimität ein Motiv hat und die Avancen der Männer schamlos ausnutzt, um ihre Ziele zu erreichen. Das haben sie nicht anders verdient.
Fazit Bei diesem Buch ist für mich kein Aspekt besonders herausgestochen – weder positiv noch negativ. In Summe fand ich es absolut durchschnittlich. Der Anfang hat mir noch gut gefallen, die einzelnen Punkte wurden mir aber einfach zu lange ausgewalzt. Das Buch hat zu viele Seiten für die enthaltene Handlung. Außerdem stört mich, dass jeder Mann Rea in irgendeiner Art und Weise verfällt. Das wird nur dadurch abgemildert, dass sie diese Männer schamlos ausnutzt. Insgesamt hat mich „Palace of Fire – Die Kämpferin“ zwar gut unterhalten, es ist aber nicht besonders viel hängen geblieben, sodass ich drei Schreibfedern vergebe.
Zuerst möchte ich mich ganz herzlich noch einmal beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken und mich gleichzeitig dafür entschuldigen, dass es so lange gedauert hat, bis ich dazu gekommen bin, das Buch zu lesen und zu rezensieren.
Ehrlich gesagt habe ich bewusst ein wenig Zeit vergehen lassen, bis ich das Buch gelesen habe. Als ich es nämlich das erste Mal angefangen habe, hat es mir leider so gar nicht gefallen. Der Anfang war für mich einfach zu langweilig, zu unspektakulär und hat mich nicht vom Hocker gerissen, so wie es bei den ersten beiden Teilen der Fall war. Dadurch hatte ich einfach sehr große Schwierigkeiten in das Buch hineinzufinden und habe es dann schlussendlich erstmal beiseitegelegt. Bis ich dann im April endlich mal wieder zu dem Buch gegriffen und es dann auch komplett gelesen habe.
Vorab kann ich an dieser Stelle aber schon einmal sagen, dass das Buch dennoch leider für mich der schwächste Teil der Reihe ist. Auch beim zweiten Mal fiel der Anfang mir wirklich schwer und der Funke wollte nicht so recht überspringen, bis es dann mal ein wenig Action gab und das Ganze dann mal an Fahrt aufnahm. Endlich hatte ich meine geliebten Charktere wieder!
Und auch wenn ich mich wirklich gefreut habe Rea, Robin, Ninon und all die anderen weiterhin bei ihrem Kampf zu begleiten, so gab es leider auch mehrere Sachen die mich an dem Buch gestört haben. Zum einen das ständige Hin und Her zwischen Rea und Robin, zum anderen aber auch Reas Sturköpfigkeit und teilweise ihre Naivität, die sie in größere Probleme bzw. Gefahren brachte, als es eigentlich nötig gewesen wäre. Ich konnte ihre Handlungen manchmal einfach überhaupt nicht nachvollziehen, genauso wenig wie ihre Denkweise.
Gerade im Mittelteil nimmt das Buch wirklich an Spannung auf, was den mehr oder weniger für mich langweiligen Anfang wieder wettmachen konnte. Genauso gut fand ich aber auch die Umsetzung des Geistesfiebers in diesem Band, man merkt richtig, wie die Krankheit an Rea zerrt und ihre Reaktionen darauf waren wirklich gut beschrieben. Jedoch muss ich sagen, dass es nach dem wirklich starken Mittelteil wieder schwächer wurde. Zwar nicht so schwach, wie der Anfang es war, aber es hätte meiner Meinung nach doch ein wenig stärker sein können. Gerade das Ende hat mich dahingegen leider ein klein wenig enttäuscht, ich hatte mir einfach mehr daraus erhofft, vor allem auch, nachdem die Reihe nur als Trilogie geplant war. Glücklicherweise wurde vor relativ kurzer Zeit allerdings noch ein vierter Band angekündigt und ich hoffe, dass dieser dann meine Erwartungen vollständig erfüllen kann. Auch wenn mir der dritte Band nicht so gut gefallen hat, kann ich euch dennoch die Reihe wirklich ans Herz legen, weil sie mal etwas Neues und anderes bietet und ich die Idee generell einfach nur total cool finde.
Fazit: Für mich leider der bisher schwächste Teil der Reihe. Vor allem mit dem Anfang hatte ich zu kämpfen und das Ende konnte mich leider so auch nicht komplett zufrieden stellen. Da bald der vierte Band der Reihe erscheint, bin ich schon sehr gespannt auf diesen und ich hoffe, dass dieser mich dann auch wieder vollends begeistern kann. Nichtsdestotrotz gab es einen sehr starken Mittelteil und vor allem auch die Ausarbeitung des Geistesfiebers geling der Autorin wirklich gut. Ich vergebe an dieser Stelle 3,5/5 Sternen.
Es gibt wirklich so einiges was ich an der Palace-Reihe wirklich gut finde. Sonst würde ich ja auch nicht weiterlesen^^ aber immer fehlt dann doch ein kleines Bisschen um sie ganz auf die mindestens 4 Ratten-Stufe zu stellen. Dieser dritte Band war aber dennoch ein wenig besser als Band 1 und 2. Vor allem weil Rea stärker aus ihrer Passivität herauskam und auch endlich mal ihre Rolle neben Robin hinterfragt hat. Ich verstehe zwar nach wie vor nicht, warum sie ihn so toll findet, aber ich denke das wird sich eh nicht mehr ändern. :lachen: Dabei wird auch Robin stärker in den Fokus genommen, seine Rolle als privilegierte Kronprinz, der keine Angst haben muss jemals als Magdalene verfolgt zu werden. Diesen Aspekt hat Bernard gut herausgearbeitet.- Auch seine Reaktion, die eigentlich ziemlich übertrieben dramatisch erscheint, ist dadurch zwar immer noch gelinde gesagt dämlich, weil nicht wirklich durchdacht. Aber zumindest auch verständlich.
Ohne die Nebenfiguren, die ich einfach so sehr mag, hätte mich Rea aber doch wieder sehr genervt. Sie ist manchmal trotz allem was sie bisher erlebt hat, nahezu unglaubwürdig naiv... Wäre da nicht der gute Nottingham (ein Cousin von Robin) der so seine ganz eigenen Pläne hat, oder Madame Hiver, der Rea viel zu schnell doch vertraut. Die beiden sind einfach grandiose Figuren, Bernard kann meiner Meinung nach viel besser Figuren entwickeln, denen nicht zu trauen ist, als ich sag mal die "guten" Hauptfiguren.
Die Welt um die Handlung herum ist vielschichtig und interessant. Das System, wie es in England im Vergleich zu anderen Ländern funktioniert, sehr gut durchdacht. Und gerade hier in Band 3 spielt es eine große Rolle, welche unterschiedlichen Rechte Magdalenen haben. Wie schon gewohnt, lässt sich dabei vieles auf Gender, Sex und Körper übertragen. Dabei die Frage, wer sich eigentlich für wen einsetzt und warum spielt eine weit größere Rolle. Solidarität ist das große Schlüsselwort. "Palace of Fire" wirft aber auch die Frage in den Raum, wie weit man für seine Ziele gehen will. Dabei stoßen verschiedene Meinungen aufeinander. Gewalt als Lösung, ebenso, wie Widerstand allein mit Worten. Die verschiedenen Perspektiven auf das jeweilige Ziel waren sehr gut herausgearbeitet. Auch der König, der wirklich ein richtiger Widerling ist und die Position der Königin. Wirklich sehr gelungen.
Außerdem fand ich sehr gut, das dieses Mal Reas psychische Krankheit eine größere Rolle spielt. Es ist so wichtig, das dieses Thema allgemein kein Tabu mehr ist. Umso wichtiger, das auch hier eine Repräsentation abseits der üblichen Problembücher stattfindet. Außerdem ist die Krankheit auch wirklich sehr gut dargestellt. Ich finde man bekommt so zumindest eine Ahnung, wie es für Betroffene sein kann. Aber auch, wie wichtig es ist, gerade dann Unterstützung zu haben. Wirklich eines der ganz großen Stärken speziell dieses Bandes der Reihe!
Das Ende hätte vielleicht für meinen Geschmack, ein klein bisschen negativer ausfallen dürfen *gg* aber alles in allem bin ich jetzt schon gespannt, wie Band 4 die Reihe beenden wird.
Ich habe jetzt überlegt, wie ich das Buch am besten bewerte. Ich finde es ist auf jedenfall besser als seine beiden Vorgänger. Deshalb gebe ich im Vergleich zu diesen beiden dann doch die vollen vier Sterne.
Nachdem ich die ersten beiden Bände vor3 oder 4 Jahren gelesen habe, muss ich gestehen, dass nicht mehr alle Informationen und Ereignisse aus den Büchern in meinem Gedächtnis vorhanden waren. Dennoch bin ich froh, nun den dritten Teil gelesen zu haben, da mir die Charaktere ziemlich stark ans Herz gewachsen sind und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Kommen wir jedoch erstmal zum Cover, welches mal wieder wunderschön ist und nahtlos an den zweiten und vierten Teil anschließt (finde sowas immer richtig klasse, da das dann voll ästhetisch im Regal aussieht :D). Auch den Schreibstil fand ich gut, jedoch kam dieser mir diesmal anders, als bei den vorhergehenden Bänden vor (kann euch echt nicht sagen, weshalb, aber irgendwie waren voll viele Wiederholungen drin und manche Formulierungen haben sich auch nicht wirklich gut überlegt angehört… natürlich kann das auch an der Übersetzung liegen!). Alles in allem war es jedoch gut geschrieben!
Nun zu den Charakteren und der Handlung, zu welcher ich mich wahrscheinlich nicht ganz so ausführlich äußern werde, da dies der dritte Band ist. Es war schön, Rea, Robin, Ninon, René, Liam, Blank und den Comte wiederzusehen, da ich sie echt vermisst habe. Die Entwicklung, die sie alle durchgemacht haben, war echt super und ich bin soo froh, endlich die Reihe weiterzulesen (und bald auch zu beenden). Worauf ich nicht gefasst war, war der Cliffhanger am Ende, da ich echt dachte, dass sie nach all den schlimmen Dingen, die ihnen passiert sind, endlich ein einigermaßen gutes Ende bekommen… was jedoch nicht der Fall war, also macht euch schonmal auf das Schlimmste gefasst. Vieles ist eingetreten, was ich niemals erwartet hätte. Während ich zu manchen Charakteren eine sehr starke Meinung habe, haben mich andere so verwirrt, dass ich mir nicht wirklich sicher bin, ob ich sie hasse oder ob sie doch nicht so schlimm sind, wie ich zu Beginn dachte. Während es von Anfang bis zum Ende richtig spannend war, muss ich dennoch sagen, dass ich mir manchmal ein paar ruhigere Szene zum Durchatmen gewünscht hätte. Außerdem bin ich (wie bereits erwähnt) nicht immer mit dem Ausdruck beziehungsweise manchen Formulierungen zurechtgekommen, da diese teilweise echt fehl am Platz gewirkt haben.
Alles in allem hat mir das Buch echt gut gefallen, war jedoch im Vergleich zu den ersten beiden Bänden leicht enttäuschend. Aus diesem Grund gebe ich Palace of Fire - Die Kämpferin“ 3,5/5 Sternen!
Wir sind zurück in London - dort, wo alles begann. Und so wie sich die französische oder kontinentale und englische Gesellschaft im Roman voneinander unterscheiden, so fehlen London auch der Zauber und die Leichtigkeit von Paris. Dass dieser Gegensatz so deutlich, so greifbar wird, beweist das schriftstellerische Talent der Autorin. Wie der Leser sich in Palace of Silk in die Cité Lumière verliebt hat, so stößt ihn das kalte, grausame London ab und er fiebert mit Rea und ihren Freunden dem Umbruch, der zweiten Seidenrevolution, entgegen.
Die Schilderungen Londons und seiner Einrichtungen, wie der Korrektive, sind so abstoßend wie eindrucksvoll. Die Handlung, mit solchen Schilderungen aufgeladen, drängt auf den Höhepunkt zu und reißt den Leser, welcher der Revolution entgegen fiebert, mit.
Kühle, höfische Politik dominiert weite Teile der Handlung, was den dritten Band der Reihe mitunter weniger fesselnd und mitreißend wirken lässt. Doch wie Rea lernen wir, dass politische und gesellschaftliche Umbrüche manchmal nur langsam und überlegt angestoßen werden können.
Zurück sind auch altbekannte Gesichter wie die Duchesse Ninon, der weiße Ritter und andere, deren charakterliche Entwicklung nun jedoch hinter Reas Aufgabe zurücktritt. Auch sie bleiben von der vorherrschenden Unbarmherzigkeit in London nicht verschont.
War die Spannungskurve im zweiten Band fast kontinuierlich hoch, so steigt sie nun stetig an, lädt sich auf und drängt dem Finale entgegen.
Mit Palace of Fire. Die Kämpferin ist nun der letzte Band der Trilogie erschienen. Ein würdiger Abschluss, der mich jedoch stellenweise, gerade im Mittelteil, weniger fesseln konnte als der zweite Band. Mitgerissen wurde ich von den Ereignissen des Finales. Dann wurde mir erst bewusst, wie sehr ich mit Rea mitgekämpft und gelitten habe. Ein solches Wechselbad der Gefühle habe ich zuletzt am Ende von Sarah J. Maas' Das Reich der sieben Höfe. Sterne und Schwerter erlebt. Der Vergleich mit Maas ist durchaus gerechtfertigt.
Uff.. also das war schon ziemlich aufregend, ich bin teilweise richtig nervös geworden beim lesen. Ich bin aber auch irgendwie froh das es doch nicht das letzte Buch der Reihe ist weil ich nicht so richtig zufrieden damit wäre also mal sehen ob der letzte Teil ein zufriedenstellenderes Ende hat. Es gab wieder die drei Hauptprobleme, die sich meiner Meinung nach durch die ganze Serie ziehen und durch die es für mich einfach zu keinem 5 Sterne Buch werden kann. Auf diese Probleme werde ich nach dem letzten Teil nochmal eingehen aber kurz gesagt sind es, der Schreibstil, die Zeitliche Einordnung und das Treffen von Entscheidungen der Charaktere. Besonders letzteres hab ich in diesem Dritten Teil wieder sehr gemerkt, jedes Mal wenn ein Charakter, insbesondere der Hauptcharakter Rea, vor einer wichtigen Entscheidung steht denkt sie darüber mehrere Seiten nach, dann trifft sie endlich eine Entscheidung nur um schließlich doch was komplett anderes zu machen ohne einen richtig triftigen Grund, dass ist manchmal etwas anstrengend. Aber die Spannung die die Geschichte rüber bringen kann, die super interessante Idee und die tollen Character (besonders die Nebencharakter) machen es für mich trotzdem zu einem tollen 4 Sterne Buch.
Ein spannendes drittes Buch, man fiebert wirklich die ganze Zeit mit und fragt sich, wie es wohl ausgehen wird... und dann das... Was für ein Ende ist das bitte? Wird es noch einen vierten Band geben? Ich hoffe es doch, weil ich weiß wirklich nicht, was ich damit anfangen soll.
Und damit findet auch der dritte Band einen spannenden Abschluss! 🤯 3 Sterne. Leider wird die Reihe von Band zu Band schwächer. Ich musste mich durch einige Längen quälen und manchmal mich mehrfach motivieren, zum Buch zu greifen. Die Grundgeschichte gefällt mir sehr, die Idee und die Welt sind einzigartig und besitzen viel Potenzial. Auch die Geschichten der Nebencharaktere konnten mich mitreißen und begeistern. Jedoch wird mir Rea, die Hauptprotagonistin, immer unsympathischer. Ihre egoistische Denkweise, unüberlegte und nicht empathische Handlungen haben mich einfach nur noch genervt. 😕 das hat sich leider auf das gesamte Buch gezogen.
Trotzdem bin ich gespannt, wie die Geschichte nun zu Ende geht… 🤔
Wie auch bei den vorangegangenen Bänden ist das Cover wunderschön und einfach perfekt. Das war es mit dem Guten.
Mit jedem Satz, den ich gelesen habe, bin ich mehr zu einem mentalen Wrack mutiert. Rea hat wirklich ihr Bestes gegeben, um der Buchwelt einen unausstehlichen, höchst nervigen und dummen Charakter beizufügen und sich soweit hochzuarbeiten, um auf das Podium der grässlichsten Protagonistinnen aufzusteigen. Wenn ich nur an sie denke, würde ich sie am liebsten umbringen.
Das gesamte Buch hat Rea sich extrem wichtig erscheinen lassen, als wären alle um sie herum Versager, die von ihr gerettet werden müssten, obwohl sie selbst nicht das geringste schafft und an allem, was sie versucht, kläglich scheitert. Jedes Mal, wenn sie wieder über ihre ach so tollen Pläne nachgedacht hat und als Versagerin, die sie ist, durch die Welt spazierte, hoffte ich auf ihren Tod. Selbst beim Schreiben dieser Rezension fällt es mir schwer, mich zu beherrschen.
Das Buch war schrecklich, ich kann es nicht anders ausdrücken. Jede Szene, die unnötig in die Länge gezogen wurde, habe ich die Seiten bis zum Ende gezählt. Ohne Spoiler ist es schwer, die schrecklichsten Handlungsabschnitte zu beschreiben, jedoch kann ich sagen, dass Rea wieder von allen Seiten als etwas Besonders, Begehrenswertes und Tolles dargestellt wird, obwohl sie eine **** ist.
Die gesamte Reihe beinhaltet die schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe und doch werde ich sie nicht aussortieren. Die Cover sind noch immer wundervoll und ein wahrer Hingucker für mein Regal.
Ich kann den letzten Band nicht weiterempfehlen, es ist besser, die Reihe abzubrechen, als weiteres Geld dafür auszugeben.
Nochmals muss ich die schönen Cover loben und die eigentlich interessante Grundidee, die bedauerlicherweise derart verhunzt wurde.
Abgebrochen nach der Hälfte. In den Rest nur quer reingelesen. Das Korrektiv war noch interessant, wenn auch ähnlich Man in the high castle/Handmaids Tale. Leider hat mich die Autorin an 3 Stellen verloren: 1)Glasbläserzeremonie: es ist zu offensichtlich, was tatsächlich los ist 2) Nottingham: wer vertraut dem? Und deswegen auch: 3) Das sie nicht mitgeht mit Robin. Die Hauptcharakterin ist leider so dämlich, dass selbst die restliche gute Story und der Cliffhanger esnicht rausreißen. Dazu kommen noch die Blicke des Königs, die so offensichtlich nur zu einem führen können. Galahad könnte einem wie Greyjoy leidtun, wenn er nicht ein treudoofer Hund wäre. Im Grund ist lt Autorin nicht die Welt falsch, sondern nur der Psychopath auf dem Thron. Das Ende macht Ghandi Ehre, aber es bleibt schleierhaft, warum es nötig ist, wenn jene an der Macht sind.
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Rea ist eine Magdalena, sie kann bei Hautkontakt die Gedanken anderer Menschen nicht hören, sondern diese auch manipulieren. In ihrem Heimatland England herrscht deswegen ein striktes Berührungsverbot, welches auch der Grund ist, warum Rea Handschuhe trägt, die sie nur für eigentlich verbotene Kämpfe auszieht. Als der Geheimdienst auf sie aufmerksam wird, beginnen die Ereignisse ihren Lauf zu nehmen. Sie wird als Leibwächterin von Kronprinz Robin eingestellt, es dauert jedoch gar nicht lange, bis die beiden deutlich mehr verbindet. Als herauskommt, dass Rea eine Magdalena ist, flieht sie nach Paris, wo deutlich liberalere Gesetze im Bezug auf Magdalenen gelten. Reas Traum von einem friedlichen Leben währt jedoch nicht lange, denn Ninon, Schwester des französischen Königs und Reas Freundin, bittet sie ebenfalls um Personenschutz. Als dann auch noch Robin auftaucht und um Ninons Hand anhält, ist das Chaos beinahe perfekt. Die Anwesenheit eines englischen Prinzen spaltet die Pariser Gesellschaft in Befürworter und Gegner der Berührungsfreiheit und auch am Hof gibt es sowohl für die eine als auch die andere Seite, Sympathisanten, die ihre eigenen Ränkespiele realisieren. Allen voran Madame Hiver, die Mätresse des Königs. Als Robin schließlich nicht Ninon, sondern Rea einen Heiratsantrag macht, wagt Rea an Robins Seite eine Rückkehr nach London, obwohl das Risiko, aufgrund ihrer Fähigkeiten verurteilt zu werden, eigentlich zu groß ist. Hinzu kommt ihr Pakt mit Madame Hiver, dessen Vereinbarung sie zu erfüllen hat. Als Robin schließlich verschwindet und für gesetzlos erklärt wird, spitzt die Situation sich zu.
Nachdem der erste Band Motive der Sage von König Arthur aufgegriffen hat und der zweite Teil Die drei Musketiere ins Spiel gebracht hat, steht diesmal Robin Hood Pate. Die Elemente der Sagen und Geschichten sind dabei zwar immer klar erkennbar, werden aber zu einer neuen spannenden Geschichte, die mit ihren literarischen Vorlagen letztendlich nur noch die Bezüge teilt. Palace of Glass, Palace of Silk und Palace of Fire haben genug an Hintergrund und eigener Handlung zu bieten. So ist die Welt von Rea, in der Berührungen verboten sind, schlüssig durchdacht. Sowohl was die Kleidung, die gesellschaftliche Ordnung, als auch das alltägliche Leben betrifft. Und wie überall, wo es Verbote gibt, gibt es ebenso Befürworter und Gegner dieses Verbots, wodurch die Palace-Saga einen politischen Aspekt bekommt, ohne dabei zu politisieren. Im Vordergrund steht Reas Geschichte. Ihr Verlangen nach Berührung und Freiheit, ihr Traum von einer Welt, in der Berührungen nicht verboten sind und ihr Kampf dafür und gegen ihre inneren Dämonen. Das ist mitunter düster und grausam, aber genau diese Eigenschaften lassen die Ereignisse real wirken. Und dann gibt es noch die Liebesgeschichte zwischen Rea und Robin, die wie, ein Gegenpol, allen Schrecken gegenübersteht. Und natürlich wünscht man den beiden, dass sie am Ende zusammenfinden. Weil sie sich lieben, weil sie sich gemeinsam für eine Sache einsetzen und weil sie sich schon so einigen Schwierigkeiten stellen mussten. Allerdings sind die Nebencharaktere auch nicht ohne, weshalb man für sie ebenfalls auf ein gutes Ende hofft und genauso wie bei den Hauptcharakteren mitleidet, wenn sie Rückschläge hinnehmen müssen.
Die Geschichte um Rea spielt nicht nur vor einem gut durchdachten Hintergrund, sondern ist auch tiefgründig. Keine Figur ist in irgendeiner Weise oberflächlich gestaltet, selbst Reas Widersacher haben ihre Motive. Ebenso wie die erzählte Welt ebenfalls einen Ursprung und eine Geschichte hat. Trotz der verschiedenen Figurenhintergründe entstehen keine Längen, vielmehr fügen sich diese Details zu einem Ganzen. C. E. Bernard hat die Palace-Saga auf Englisch verfasst, sodass sie auf Deutsch in der Übersetzung von Charlotte Lungstrass-Kapfer vorliegt. Die jedoch wunderbare Arbeit geleistet hat, die richtigen Worte für die richtigen Stellen zu finden. Der Erzählstil ist packend und macht es leicht in die Geschichte einzutauchen. Hinzu kommt, dass die Handlung selten vorhersehbar ist. Charaktere, die man bereits auf bestimmte Handlungsmuster festgelegt hatte, agieren auf einmal völlig anders als erwartet. Bei manchen Szenen muss man ganz schön schlucken, allerdings ist man zu gebannt, um mit dem Lesen aufzuhören oder zu überblättern. Darüber hinaus haben die Szenen absolut ihre Berechtigung, da es nicht um sie selbst, sondern um den Zustand der erzählten Welt geht.
Man muss die Sagen und Geschichten, die in die Handlung geflochten sind, nicht kennen, um die Palace-Saga zu verstehen. Wer sie hingegen kennt, der findet immer wieder kleinere und größere Details in der Handlung, die sich der Artussage, den drei Musketieren oder Robin Hood zuordnen lassen, was beim Lesen für den einen oder anderen Moment der Wiedererkennung sorgt. Der Schreibstil lädt dazu ein, die Geschichte flüssig weglesen zu wollen. Oberflächlich lesen lässt sich die Geschichte aber nicht. Dazu sind Figuren und Handlungen zu komplex, was aber bewirkt, dass man beim Lesen völlig in die Geschichte eintauchen kann. Als Strandlektüre eignet sich die Palace-Saga daher vielleicht nur bedingt, da man bei Ablenkung vielleicht das eine oder andere Detail überliest, zum immer wieder Lesen dagegen ziemlich gut, da einem beim erneuten Lesen sicherlich noch einige Details mehr auffallen, als bei der ersten Lektüre. Vor allem ist die Palace-Saga aber eine Geschichte für alle, die träumen. Von Gerechtigkeit, Gleichheit und Gemeinschaft. Und auch, wenn die französische Revolution schon einige Zeit zurück liegt, sind ihre Ideale, in Reas und in unserer Welt, in gewisser Weise immer noch aktuell.
Ehhh ... Leider enttäuschend. Die ersten beiden Bände waren sooo gut!!! Aber dieser Band (Leider auch noch der Finale Band) hat sich echt gezogen. Ich hatte das Gefühl es wird nie enden. Immer und Immer wieder wurden neue Pläne ausgetüftelt und dann nur zwei Seiten später wieder zu nichte gemacht.
Auch die Ganze Verlobung von Rea und Robin, wurde vielleicht 3 mal in den ersten 100 Seiten erwähnt. danach wurde das irgendwie komplett vergessen. Und außerdem ... viel zu wenig Ninon, Olivier, Blanc und René :(((
Rea und Prinz Robin haben den festen Plan, die Schreckensherrschaft des englischen Königs zu beenden. Hierfür kehren sie nach England zurück. In das Land, in dem Magdalenen wie Rea gefürchtet, gejagt und ausgelöscht werden. Auch gibt es noch den Pakt, den Rea mit Madame Hiver, der zwielichtigen Verschwörerin am französischen Hof, gezwungenermaßen eingegangen ist. Doch nach einem einschneidenden Erlebnis taucht Robin plötzlich unter und wird zum Gesetzlosen. Gibt er nun tatsächlich alles auf, um für Rea und die Freiheit zu kämpfen? Rea hingegen kehrt alleine zum Hof zurück und trifft eine folgenschwere Entscheidung, die sie nicht nur ihre Liebe, sondern auch ihr Leben kosten könnte.
Meine Meinung:
Das Buchcover von "Palace of Fire: Die Kämpferin" gefällt mir wieder sehr. Das rote Seidenband spielt eine große Rolle in dieser Reihe, allerdings kann ich das Feuer förmlich explodieren sehen, das ja auch ein wichtiges Element in diesem Buch ist.
ein paar Einstiegsschwierigkeiten
Der Schreibstil von C.E. Bernard ist gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Der Leser wird ohne große Umschweife in das Leben von Rea befördert und ist quasi sofort mitten im Geschehen. Allerdings hatte ich auf den ersten Seiten ein paar Probleme, mich zurecht zu finden. Die Geschehnisse des letzten Bandes waren nicht mehr allzu präsent, so dass mich eine kleine Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse sehr glücklich gemacht hätte.
Dennoch bin ich nach relativ kurzer Zeit im Buch angekommen und habe mit Spannung verfolgt, was nun passieren wird. Wie bei den Vorgängerbänden ist der Spannungsbogen sehr hoch gehalten, was auch durch die sehr aufregend endenden Kapitel unterstrichen wird. Es ist schwer, die Lektüre zu unterbrechen, denn irgendwie ist immer was los.
Dennoch hatte ich im mittleren Teil des Buches einen kleinen Durchhänger, da mir die Erzählungen ein wenig zu ausschweifend wurden. Allerdings konnte mich das Ende des Buches dann wieder komplett packen, so dass ich gar nicht so schnell lesen konnte wie ich eigentlich wollte.
Charaktere, die überraschen, aber auch irgendwie fehlen ...
Rea hat mir wieder gut gefallen, auch wenn ich mit vielen Dingen und Entscheidungen, die sie unternommen bzw. getroffen hat, überhaupt nicht einverstanden war. Ich konnte ihre Beweggründe zwar wirklich nachvollziehen, warum sie am Hof geblieben ist, hatte aber immer das Gefühl, dass sie sich nicht richtig entschieden hat. Dieser Umstand hat das Lesen für mich zu etwas sehr Emotionalem gemacht, was der Beziehung zwischen Rea und mir nicht immer gut getan hat. In manchen Passagen fehlte mir bei ihr auch ein wenig die Stärke, die ich aus den Vorgängerbänden kannte.
Robin hingegen hat mich sehr überrascht, denn er war bisher ja eher undurchsichtig und passiv. In diesem Band übertrifft er sich selbst, was mir ziemlich gut gefallen hat und ihm ein dickes Plus eingehandelt hat.
Auch Madame Hiver hat mich sehr begeistert, allerdings aus völlig anderen Gründen. Ich habe mir während des Lesens viele Gedanken über sie gemacht und bin auch nicht nur einmal überrascht worden. Dieser Charakter ist sehr vielseitig und absolut spannend für mich.
Auch Mister Galahad muss hier erwähnt werden. Um nicht zu spoilern möchte ich nicht allzu viel über ihn sagen, allerdings kann ich wohl mit ruhigem Gewissen erwähnen, dass er mich am meisten überrascht hat.
Leider habe ich in diesem Band nicht so viel Zeit wie gewünscht mit den Protagonisten verbringen dürfen, die mir in den Vorgängerbänden wirklich sehr ans Herz gewachsen sind. Natürlich gab es ein Wiedersehen mit Liam, Ninon, Blanc & Co., aber ich hätte gerne viel mehr davon gehabt.
Teil 4 muss her ...
... denn das Ende dieses Buches war einfach sehr abrupt und ziemlich frustrierend für mich als Leserin. Ich bin unglaublich dankbar, dass ich den nächsten Teil hier schon liegen habe und ganz bald wissen werde, wie es denn nun tatsächlich ausgeht. Hoffen wir mal, dass einige Fragen geklärt werden, die mir wirklich unter den Nägeln brennen.
Mein Fazit:
"Palace of Fire: Die Kämpferin" von C.E. Bernard ist eine spannende Fortsetzung der Palace-Saga, die mich trotz ein paar Längen und Unstimmigkeiten dennoch sehr gefesselt hat. Das Ende war fies, aber auch sehr, sehr spannend. Ich werde ganz bald wieder in die Welt der Magdalenen abtauchen, um meine Fragen zu klären. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, mit dem Tipp, den 4. Teil schon zu Hause liegen zu haben. :-)
Der lang ersehnte finale Band von C.E. Bernards „Palace“ Reihe, erschien im Penhaligon Verlag im Juli 2018. Auf 512 Seiten geht Reas Geschichte zu Ende, doch ob es auch ein Glückliches wird, das wird sich herausstellen.
Rea ist noch immer verzaubert davon, dass Robin an seiner Liebe zu ihr festhält. Doch ganz freiwillig gibt sie sich nicht noch einmal her, da sie weiß, dass in London ihr große Gefahren drohen. Aber nun kehrt sie mit neuem Wissen zurück, welches noch nützlich sein soll …
Nachdem man den zweiten Band beendet hatte, war man froh darum, dass der dritte Teil in seiner Veröffentlichung nicht lange auf sich warten lassen würde. Und natürlich spielte die Neugier auch eine bedeutende Rolle, da man nun endlich erfahren möchte, wie Reas Geschichte endet. Leider muss ich schon an dieser Stelle gestehen, dass ich sehr von den ersten Kapiteln enttäuscht war. Eigentlich war das Ganze fast eine Wiederholung des ersten Bandes, da Rea sich wieder vor allen bloßstellen muss, um die Gunst des Königs zu behalten. Auch hat mir ihre innere Qual ein wenig die Lust am Lesen genommen, da sie in diesem Punkt kein bisschen vorwärtszukommen schien. Was mich so an dieser Reihe immer faszinierte ist, dass die Autorin alte Geschichte und Figuren mit einer neuen verknüpfte. Nimmt man zum Beispiel Nottingham oder Galahad, so bekommt man Figuren aus den größten und bekanntesten Geschichten Englands. Dies vermischt mit einer Revolution, die sich für Freiheit und Gleichheit ausspricht, so hätte das Ende etwas Magisches werden können. Leider war es das in meinen Augen nicht. Denn wenn man eine Trilogie mit vielen Fragen beendet, die den Leser nicht loslassen wollen, so finde ich, ist es kein runder Abschluss und hinterlässt indes auch einen faden Beigeschmack. Was mich dennoch immer wieder faszinierte, war dieser elegante Schreibstil. Die Autorin lässt ihre Protagonistin mit erhobenem Haupt durch das Buch schreiten, obwohl Rea immer wieder selbst das Gefühl hat zu zerbrechen. Sie selbst hat lange Zeit nie verstanden, wie stark sie ist und das ihre Makel doch ihre Stärke widerspiegeln, die sie so liebenswert machen. Gerade diese Zweifel waren es, die sie so in den Hintergrund haben rutschen lassen, wobei sie doch diejenige ist, welche man nicht aus den Augen verlieren möchte. Aber genau diese Zerbrechlichkeit lässt sie wie Phönix aus der Asche auferstehen. Auch bei Robin hatte ich lange Zeit das Gefühl, das er sich zu sehr zurücknimmt und gar nicht mehr, wie viel Kraft er zusammen mit Rea hat, um ein London zu formen, in dem alle Menschen frei leben können. Genau diese Freiheit ist es, die diese Geschichte so vielfältig macht, da jede Figur unter diesem Begriff etwas anders sieht und dabei empfindet. Natürlich sieht auch jeder Leser etwas anderes in dieser Geschichte und wird sich eine andere Meinung darüber bilden, doch ich bin gern bereit einen kleinen Zusatzband über die Zukunft von London anzunehmen. Vielleicht überlegt es sich die Autorin noch, oder flechtet dies in ein neues Projekt hinein. Auf jedem Fall bin ich gespannt auf neue Geschichte aus ihrer Feder.
„Palace of Fire – Die Kämpferin“ hat seine Längen, doch kann es auch mit vielschichtigen Figuren und Ereignissen glänzen.
Endlich ist er da, der abschließende Band der Palace-Saga von C.E. Bernard: »Palace of Fire - Die Kämpferin«. London soll brennen und Rea tritt ihren letzten und entscheidenden Kampf an.
Rea wagt das Unglaubliche und kehrt nach London zurück, um an Robins Seite zu stehen - und das, obwohl sie eine Magdalena ist und ihr somit Lebensgefahr droht. Zusammen mit ihren Freunden und ihrer Familie schmiedet sie Pläne, um die Rechte der Magdalenen in England zu stärken, doch ihnen wird immer klarer, dass der König ihnen im Weg ist und auf seinem Thron ein den Magdalenen wohlgesonnener Regent sitzen muss. Freilich ist Robin nicht begeistert über ein geplantes Attentat auf den König. Da taucht er in den rebellischen Untergrund ab, lässt Rea allein am Hof zurück und die Ereignisse überschlagen sich. Jetzt muss rasch gehandelt werden, sonst ist alles verloren.
Nachdem der zweite Band etwas eingebrochen war und ich mich mit leichten Sorgen an diesen hier setzte, bin ich sehr froh, dass meine Sorgen nicht begründet waren. Eine meiner größten Sorgen und am Ende eines meiner größten Pluspunkte ist Reas Geistesfieber, eine fiktive psychische Krankheit, die Elemente einer Dissoziation, Depression und Angststörung aufweist. Ich sorgte mich, dass Reas Krankheit durch ihre Liebe zu Robin geheilt werden würde, aber so viel kann ich vorweg nehmen: Das ist nicht der Fall. Klar, mit ihm in ihrer Nähe werden die Symptome etwas abgemildert, aber das kann bei einigen psychischen Krankheiten im Umfeld von vertrauten Menschen durchaus auftreten.
Reas Symptome werden insgesamt immer schlimmer. Mich hat die Darstellung ihrer Symptomatik sehr beeindruckt. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass, obgleich es sich hier um eine fiktive Krankheit handelt, die Darstellung selbiger einen guten Einblick in das Leben mit einer psychischen Krankheit gibt, wie sehr es einen belastet und einschränkt - und was man trotz allem erreichen kann.
Der abschließende Band der Trilogie ist wieder so spannend wie der Auftakt. Toll geschilderte Kampfszenen schließen sich an teils wirklich schockende und fesselnde Spannungsmomente an. Gerade letztere bleiben mir besonders im Gedächtnis, da sie noch einmal zeigen, wie gefährlich die Situation ist und in welcher Gefahr nicht nur Rea schwebt. Momente und Szenen, mit denen man nicht rechnet und in denn die Stimmung von einem Moment auf den anderen kippt.
Ich hatte ein paar kleine Kritikpunkte. So störte es mich beispielsweise, dass Rea trotz ungenügender Übung die Glasbläserzeremonie überstand, bei der geprüft werden sollte, ob sie eine Magdalena ist. Aber gegen Ende des Romans werden auch dafür Erklärungen gegeben, die eigentlich nichts mehr zu meckern übrig lassen.
Und das Ende ist ein richtig dickes Ding ...
Kurzum: »Palace of Fire - Die Kämpferin« ist ein lohender und würdiger Abschluss der Reihe. Wieder gibt es toll geschilderte Kämpfe und packende Szenen, in denen man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Auch Reas persönliches Schicksal bewegt. Ich kann die gesamte Reihe auf jeden Fall empfehlen.
Ich danke dem Bloggerportal und dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsxemplares.
Rea wagt das Unmögliche: Sie kehrt an der Seite von Prinz Robin nach London zurück – in das Land, in dem Magdalenen wie sie gefürchtet, gejagt und ausgelöscht werden. Doch Rea hat Robins Antrag, seine Frau und damit Königin von England zu werden, abgelehnt: Eine Zukunft mit ihm ist für sie undenkbar, wenn sie ihre wahre Identität geheimhalten muss. Außerdem hat Madame Hiver, die zwielichtige Verschwörerin am französischen Hof, Rea zu einem unheilvollen Pakt gezwungen. Doch dann taucht Robin unter und wird zum Gesetzlosen. Wird er sein Reich, seine Macht und seine Krone aufs Spiel setzen, um für Rea und die Freiheit zu kämpfen?
Meine Meinung:
Bei diesem Buch handelt es sich um den dritten Band, daher werde ich nicht auf den Inhalt eingehen um euch nicht zu spoilern.
Ich habe ewig gebraucht um dieses Buch zu lesen. Es zog sich wirklich über Monate hinweg. Immer wieder nahm ich es in die Hand und legte es doch wieder weg, da mich die Handlung einfach frustrierte und die Autorin sich in zu vielen Details verloren hat. Die bis in jede Einzelheit dargestellte Welt und die Situationen ermüdeten mich irgendwann nur noch.
Ich habe so lange für dieses Buch gebraucht, dass mittlerweile sogar noch ein vierter Band der Reihe angekündigt wurde anstatt der ursprünglich geplanten drei Bände. Das finde ich aus der Sicht der Handlung sehr gut. Denn das Finale ist in meinen Augen einfach nur unbefriedigend. Es ist zwar spannend und mitreißend (auf den letzten Seiten), doch auch bewusst offen gehalten und viele Fragen bleiben daher unbeantwortet. Wäre es bei nur drei Büchern gewesen, hätte ich die Autorin vermutlich verflucht. Doch so ist noch Hoffnung da, dass im letzten Band die gewünschte Auflösung kommen wird.
Die Charaktere sind in diesem Teil schwächer als in den ersten beiden Bänden. Sie haben mich nicht richtig mitgerissen. Besonders Reas innerner Kampf gegen die Kreatur hat mich irgendwann nur noch angestrengt. Tatsächlich kam bei mir erst gegen Ende Spannung auf. Vorher musste ich mich regelrecht dazu überwinden das Buch zu beenden. Wenn ich ehrlich bin: wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es vermutlich abgebrochen.
Ich werde mir definitiv die Rezensionen zu Band 4 vorher durchlesen, bevor ich mir das Buch kaufe. Davon mache ich es abhängig, ob ich das Buch kaufen werde und wie ich die Reihe schlussendlich komplett für mich einordne.
Gut gefallen haben mir die Intrigen und die politischen Machenschaften. Es hat mich ein kleines bisschen an verschiedene Politikdramen erinnert, die ich ebenfalls sehr mag. Das mochte ich sogar mehr als die Entwicklungen zwischen Rea und Robin.
Fazit:
Leider konnte mich der dritte Teil nicht richtig überzeugen. Sehr viele gute Ansätze, eine tolle Welt und so viele Möglichkeiten. Diese hat die Autorin in meinen Augen jedoch nicht richtig genutzt, sodass ich nur drei Sterne vergeben kann.
Palace of Fire - C. E. Bernard Band 3 - Die Kämpferin Verlag: Penhaligon Taschenbuch ( Broschiert ): 14,00 € Ebook: 9,99 € ISBN: 978-3-7645-3198-0 Erscheinungsdatum: 23. Juli 2018 Genre: Fantasy / Jugendbuch Seiten: 512 Inhalt: Rea wagt das Unmögliche: Sie kehrt an der Seite von Prinz Robin nach London zurück – in das Land, in dem Magdalenen wie sie gefürchtet, gejagt und ausgelöscht werden. Doch Rea hat Robins Antrag, seine Frau und damit Königin von England zu werden, abgelehnt: Eine Zukunft mit ihm ist für sie undenkbar, wenn sie ihre wahre Identität geheim halten muss. Außerdem hat Madame Hiver, die zwielichtige Verschwörerin am französischen Hof, Rea zu einem unheilvollen Pakt gezwungen. Doch dann taucht Robin unter und wird zum Gesetzlosen. Wird er sein Reich, seine Macht und seine Krone aufs Spiel setzen, um für Rea und die Freiheit zu kämpfen? Mein Fazit: Zum Cover: Hier passt das Cover toll zu den anderen beiden Bänden. Der Stil ist der gleich nur die Farbgebung ist anders. Diesmal ist das Cover in Rot gehalten, passend zu Palace of Fire. Zum Buch: Nach einem Aufenthalt in Berlin kommen wir nach London zurück, dort wo alles begann. Sie wollen immer noch für die Magdalenen kämpfen, doch auch dies gestaltet sich wieder schwieriger als gedacht. Mehr werde ich hier auch nicht schreiben, ihr müsst diese Reihe selbst erleben. Der Schreibstil ist auch hier wieder total flüssig und sehr aufregend. Wer jetzt denk beim dritten Band muss ja mal die Luft raus sein, den muss ich enttäuschen, denn auch hier ist wieder jede Menge Spannung und Action drin und es ist eine Freude dieses Buch bzw. diese Reihe zu lesen. Die Protagonisten sind großartig und auch hier treffen wir auf alte Bekannte. Jeder ist so glaubhaft erzählt und herausgearbeitet, dass es einfach nur schön ist. Auch wenn man den ein oder anderen nicht leiden kann wird er trotzdem toll erzählt. Die bildliche Darstellung ist ganz wundervoll, ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und an so manchen Ort wünschte ich mich hin. C. E. Bernard weiß wirklich wie sie einen in ihren Bann zieht. Ich bin einfach nur begeistert. Leider haben wir hier auch wieder recht lange Kapitel, was mir eigentlich nicht so wirklich gefällt, aber hier geht es noch. Aufgrund der Schreibweise fliegt man nur so durch das Buch. Das Ende hat mich hier leider nicht überzeugt, ich hatte mir mehr erhofft. Ich denke auch das ich damit nicht allein da stehe, es wird einigen so gehen. Ich gebe hier 4 von 5 Sternen und ich bin ein wenig traurig darüber, dass es vorbei sein soll. Ich danke dem Verlag Penhaligon für das Leseexemplar und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.