Das große magische Fantasy-Epos um Liebe, Moral und die Rettung eines exotischen Reiches von Bestseller-Autorin Sylvia Englert
Das Orchideenreich Skaidar schwebt in höchster Gefahr: An seiner nördlichen Grenze ist ein Heer aufmarschiert, das von unheimlichen Glasklingen-Kriegern begleitet wird, während gleichzeitig ein seltsamer Zauber von der Hauptstadt ausgehend immer weitere Teile des Landes zu Kristall erstarren lässt. Nur einer kann jetzt noch helfen, und so schickt Idassa, oberste Magierin und Beraterin des Königs, einen verzweifelten Hilferuf an ihren ehemaligen Mentor Terwyn. Doch der hat sich geschworen, nie wieder Magie einzusetzen, seit er eine nicht wiedergutzumachende Schuld auf sich geladen hat …
Ich bin Jahrgang 1970, habe in Frankfurt Amerikanistik, Anglistik und Germanistik studiert und ein Volontariat im Lektorat des Campus-Verlages absolviert. Mehrere Jahre lang war ich erst freie Journalistin, dann Redakteurin des Magazins changeX, das sich mit Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft beschäftigt. Mit meinem Mann und 2006 geborenen Sohn lebe ich in der Nähe von München und arbeite als Autorin und Lektorin. Wenn ich nicht gerade Bücher schreibe (meine Lieblingsbeschäftigung), halte ich Schreibworkshops und Lesungen.
Veröffentlicht habe ich unter meinem richtigen Namen neben unzähligen Artikeln (viele davon in der Süddeutschen Zeitung) und Kurzgeschichten (z.B in Anthologien von Carlsen, cbj/Random House und Ueberreuter) zahlreiche Sachbücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die meine breit gefächerten Interessen widerspiegeln. Seit der Geburt meines Sohnes schreibe ich auch Bilder- und Vorlesebücher.
Unter dem Pseudonym Katja Brandis habe ich eine ganze Reihe von Jugendromanen verfasst, hauptsächlich Abenteuerromane, Thriller und Fantasy ab 12, wie zum Beispiel Gepardensommer (Ueberreuter Verlag), Ruf der Tiefe, Vulkanjäger sowie Und keiner wird dich kennen (alle Beltz & Gelberg). Unter dem Namen Siri Lindberg ist mein erster Erwachsenenroman (Fantasy) beim Piper Verlag herausgekommen.
Als ich das letzte Mal nachgezählt habe, bin ich auf über 50 veröffentlichte Bücher gekommen. Hat mich auch ein bisschen erstaunt. Aber wenn man sein Hobby zum Beruf gemacht hat, dann freut man sich Montag früh darauf, dass die Arbeitswoche nun wieder losgeht …
Was für ein abgefahrenes Cover! Das hat mich sofort in den Bann gezogen und neugierig gemacht, ohne zu wissen worum es hier überhaupt geht: und meine Entscheidung war richtig, denn die Geschichte hat mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen!
Wir sind hier in einer Welt unterwegs in der Magie möglich ist; aber nicht alle können sie nutzen und es ist auch nicht einfach, alle Stufen der sieben Ströme zu meistern. Das Konzept fand ich richtig toll, denn ein einfach magisch Begabter hat vielleicht die Fähigkeit die ersten beiden Ströme zu bezwingen und kleinere Zauber zu wirken, den siebten und stärksten Strom jedoch konnten bisher nur eine Handvoll Magier bewältigen. Einer davon ist Terwyn del Cresta. Gerade jetzt, als eine Bedrohung das Orchideenreich Skaidar regelrecht zu überfluten droht, wäre sein Wissen gefragt. Doch er hat sich nach einem folgenschweren Ereignis zurückgezogen und jeglicher Magie abgeschworen. Der magische Zirkel der Regentschaft braucht aber seine Stärke um die gegnerische Macht zu brechen und Terwyn muss sich wohl oder übel seiner Vergangenheit stellen. Die Ideen fand ich wirklich großartig und der Umgang mit dem Zauber der sieben Ströme ist sehr anschaulich beschrieben und wird hinten im Buch auch nochmal kurz erklärt. Hier spielt auch das "dunkle Wort" eine Rolle, denn nicht jedes übernatürliche Wirken hat positive Auswirkungen. Allerdings gilt das auch für die sieben Ströme, denn, und das fand ich sehr genial, jeder Zauber den die Magier wirken kostet sie etwas von ihrer Lebenszeit. Das fängt bei ein paar Sekunden an und kann sich bei größeren Zaubern auch auf Monate belaufen. Ein außergewöhnlicher Aspekt der sehr schön mit eingeflochten wurde.
Aber auch das Bild der Invasion in Skaidar fand ich sehr gelungen: diese Kristallisierung, die sich unaufhaltsam ausbreitet und alles erstarren lässt ist großartig, nur von den Glaskriegern liest man wenig, da hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Überhaupt geht es hier nicht um große Schlachten oder Kämpfe, sondern um die Charaktere. Ihr inneres Ringen, ihre Verzweiflung, ihre Schuld und ihre Hoffnung - wie sie damit umgehen und welche Folgen ihr Handeln hat, das alles wurde von Sylvia Englert einfühlsam und spannend beschrieben. Dazu kommen kleine Geheimnisse und Intrigen, bei denen man miträtseln kann und auch ein bisschen Liebe, die aber gut dosiert eher am Rande vorkommt.
Geschrieben ist es aus verschiedenen Perspektiven und stellt hauptsächlich Terwyn in den Mittelpunkt, der nach langer Abstinenz endlich über seinen langen Schatten springen muss. Die Händlerin Rhi, die eine geheimnisvolle Entdeckung macht und alles daran setzt, ihren Weg zu finden und schließlich Inyra mit ihrer Tochter und ihrem Neffen Mig, deren letzte Hoffnung auf Rettung zunehmend schwindet. Erwähnen muss ich hier auf jeden Fall noch ein wunderbar kurioses Drachenwesen, ein kleiner blauer Gefährte, der mit seiner witzigen Sprache und Kommentaren auch noch eine kleine Portion Humor mitgebracht hat und den ich sehr ins Herz geschlossen habe!
Insgesamt sehr fesselnd geschrieben mit einer mitreißenden Atmosphäre und tollen Charakteren, die nicht alle gleich zu durchschauen sind! Außergewöhnlich, lebendig und mit einem spannenden Ende war es ein sehr unterhaltsames Abenteuer - der Schluss, auch wenn sich alles aufklärt, lässt allerdings vermuten, dass es noch eine Fortsetzung geben könnte.
Rezension von Melanie zu Das Dunkle Wort von Sylvia Englert schreibt auch unter Katja Brandis
5 von 5 🌟 für die einfach bezaubernde Geschichte 💫🐉 5 von 5 🌟 für das Hammer Cover 😨
Inhalt Das große magische Fantasy-Epos um Liebe, Moral und die Rettung eines exotischen Reiches von Bestseller-Autorin Sylvia Englert Das Orchideenreich Skaidar schwebt in höchster Gefahr: An seiner nördlichen Grenze ist ein Heer aufmarschiert, das von unheimlichen Glasklingen-Kriegern begleitet wird, während gleichzeitig ein seltsamer Zauber von der Hauptstadt ausgehend immer weitere Teile des Landes zu Kristall erstarren lässt. Nur einer kann jetzt noch helfen, und so schickt Idassa, oberste Magierin und Beraterin des Königs, einen verzweifelten Hilferuf an ihren ehemaligen Mentor Terwyn. Doch der hat sich geschworen, nie wieder Magie einzusetzen, seit er eine nicht wiedergutzumachende Schuld auf sich geladen hat …
Meinung Was für ein abgefahrenes Cover war sofort schockverliebt! Das hat mich sofort in den Bann gezogen und neugierig gemacht, ohne zu wissen worum es hier überhaupt geht: und meine Entscheidung war richtig, denn die Geschichte hat mich von der ersten Seite an in den fasziniert! Ich liiiiiiiiiebe Drachen und auf dem Cover ist ein Weißer zu sehen in einem goldenen Ring den er angeknabbert hat. Die Goldsprenkel sind erhaben, wie Ring und Titel und sind um den Drachen verteilt. Wunderschön!
Wie das Cover und der Klappentext bereits vermuten lassen sind wir bei der Geschichte in einer Welt der Magie unterwegs.
Aber diese Magie ist nicht für jeden erschlossen und nutzbar, man/frau muss erst alle Stufen der Ströme absolvieren. Diese Ströme sind ab Seite 393 auch im Anhang noch einmal zusammengefasst. Ein wirklich interessante Idee. So können begabte zwar magisch kleinere Zauber zu wirken, aber nur wer die insgesamt 7 Ströme meistert ist ein richtiger Magier, davon existieren aber nur eine handvoll.
Einer von den Begabten der 7. Stufe ist Terwyn del Cresta, und wegen seinen Möglichkeiten wird er gebraucht. Da das Orchideenreich Skaidar angegriffen wird.
Leider steht er nicht zur Verfügung, da er nach einem folgenschweren Ereignis zurückgezogen lebt und der Magie abgeschworen hat.
Aber er hat keine Wahl und muss mit den Geschehnissen abschließen, denn er wird gebraucht um die Angreifer und deren Macht zu brechen.
Der Titel spielt auch noch eine große Rolle, denn Zaubersprüche haben halt nicht nur positive Auswirkungen sondern auch eine "Dunkle" Seite. Und jede Magie, die sie wirken kostet sie je nach Stärke und Größe Lebenszeit.
Das fängt bei ein paar Sekunden an und kann sich bei größeren Zaubern auch auf Monate belaufen. Ein außergewöhnlicher Aspekt der sehr schön mit eingeflochten wurde.
Auch der bevorstehende Krieg ist in meinen Augen genial dargestellt, das Kristall was sich immer mehr in der Stadt ausbreitet. Nur die Beschreibung der besagten Krieger hätte ein bissel intensiver ausgeschmückt werden können.
Im Mittelpunkt steht der Zauberer Terwyn, am Anfang ansteinflößend, dann grummelig, mausert sich aber zu einem tollen Charakter, sehr sympathisch. Auch die kleine Familie um Inyra, ihrem vorlauten, magisch begabten Neffen Mig und ihrer kranken Tochter, weswegen der Zauberer aufgesucht versuchten. Haben sich in mein Herz geschlichen.
Die Autorin versteht es ausgezeichnetdie Zerrissenheit der Figuren darzustellen. Ein bisschen Liebe darf auch nicht fehlen, hält sich aber in Grenzen.
Zu erwähnen wäre auch Rhi eine Händlerin, welche eine mysteriöse Entdeckung macht, und ihren Weg sucht.
Es wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, es spielt aber viel um den Zauberer!
Als dann auch noch das kleine Drachenwesen auftaucht, war ich vollends verliebt in die Geschichte, zumal er auch noch eine eigene lustige Sprache hat, eroberte er mein Herz im Sturm.
Ich bin schwer begeistert, diese Geschichte hat alles : Zauberer, Kristallkrieger, Drachenwesen, tolle Atmosphäre, charismatische Figuren, bisschen was fürs Herz.
Und wenn ich das Ende so lese wo doch einiges geklärt wird deutet auf eine Fortsetzung hin, und ich weiß, ich werde auch diese förmlich verschlingen!
Klare magische Leseempfehlung!
Fakten 400 Seiten TB 12,99 € Kindle 10,99 €
Erschienen im Knaur Fantasy & Science Fiction Verlag
Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag bei allen Plattformen, welche Bücher und Ebooks anbieten.
Ich möchte mich beim Verlag für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplares bedanken.
Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung!
Der ehemalige Magus Terwyn lebt seit einem schweren Unglück, für das er selbst verantwortlich war, abgeschieden in einer Hütte, weit entfernt von der Hauptstadt. Jetzt tritt man wieder an ihn heran, denn Skaidar schwebt in großer Gefahr und man erhofft sich durch ihn Hilfe. Seltsame Kristalle bedecken bereits große Teile des Landes und wachsen kontinuierlich weiter. Terwyn aber hat der Magie abgeschworen, muss aber einsehen, dass die Gefahr zu groß ist, um diesen Schwur aufrecht zu erhalten.
Bei diesem Buch hat mich ja unheimlich das Cover und auch der Klappentext angesprochen und bisher haben mir die Jugendbücher der Autorin auch immer sehr gut gefallen. Die Welt, in die uns die Autorin hier entführt, hat mir unheimlich gut gefallen. Besonders die Nutzung der Magie fand ich unheimlich interessant. Dieses Konzept fand ich sehr ungewöhnlich und faszinierend. Die Geschichte hat mit von der ersten Seite an gefesselt. Der Schreibstil ist nicht zu ausschweifend und auch nicht zu detailliert. Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven und spielt an vielen unterschiedlichen Orten. Alle Charaktere stehen aber irgendwie miteinander in Verbindung und am Ende ergeben alle Handlungsstränge ein Gesamtbild. Das fand ich wirklich sehr spannend. Terwyn könnte man als Hauptcharakter bezeichnen, er nimmt den größten Part in der Handlung ein. Seine Vergangenheit wird durch ein schlimmes Unglück überschattet, das die Autorin nach und nach in Rückblenden erzählt wird. Terwyn ist anfangs ein sehr verschlossener Charakter, macht aber eine erstaunliche Wandlung durch. Es gibt sogar ein wenig Romantik, aber nur sehr gering. Am Ende des Buches gibt es übrigens ein Glossar mit allen wichtigen Orten und allen Arten der Magie, was ich persönlich sehr hilfreich fand. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.
Das große magische Fantasy-Epos um Liebe, Moral und die Rettung eines exotischen Reiches von Bestseller-Autorin Sylvia Englert
Das Orchideenreich Skaidar schwebt in höchster Gefahr: An seiner nördlichen Grenze ist ein Heer aufmarschiert, das von unheimlichen Glasklingen-Kriegern begleitet wird, während gleichzeitig ein seltsamer Zauber von der Hauptstadt ausgehend immer weitere Teile des Landes zu Kristall erstarren lässt. Nur einer kann jetzt noch helfen, und so schickt Idassa, oberste Magierin und Beraterin des Königs, einen verzweifelten Hilferuf an ihren ehemaligen Mentor Terwyn. Doch der hat sich geschworen, nie wieder Magie einzusetzen, seit er eine nicht wiedergutzumachende Schuld auf sich geladen hat …
kleine Einblicke:
"Und was genau hast du eigentlich gemacht?" Auch Jobar blickte ihn nun durchdringend an. "Es stimmt doch, dass du dunkle Magie eingesetzt hast, oder? Wir haben di Erschütterungen gespürt, aber nicht gewusst, ob da gerade ein Gott geschissen hat oder ob Taracondé einstürzt oder so was." Seite 79
Weg hier, ich musste weg, so schnell ich konnte! Ich wollte gar nicht wissen, was passierte, wenn ich zu lange hieblieb! Hatte ich schon Schaden genommen, der sich nicht rückgängig machen ließ? Doch als ich umkehren wollte, stellt ich fest, dass ich den Durchgang zu den anderen Höhlen, mein Rückweg, nicht fand. Seite 200
Dann waren sie da, zum ersten Mal sah Rai sie mit eigenen Augen. Sie fegten herein, wie eine eisige Sturmböe, lautlos und mit unmenschlicher Schnelligkeit. Auf den ersten Blick fast menschlich, auf den zweiten Blick kaum noch, ihre Körper durchscheinend, ihre Gesichter ein verschwommenes, helles Oval. In den Händen trugen sie gläserne Schwerter, deren Schneide ein weißes Glühen war. Kurz sondierten sie den Raum ... recht, links ... und erfassten ein Ziel - die beiden Weber, deren Augen sich erschrocken geweitet hatten, die schnell noch versuchten, die Klappe hinter sich zu schließen. Dann glitten die Schatten auf sie zu, die gläsernen Klingen erhoben. Der ersetzte Schrei, den Padric Mutters ausstieß, brach ganz plötzlich ab. Seite 223
meine Meinung:
Lange ist es her, dass ich ein Buch gelesen habe das mich so mitreißen - aber auch etwas langweilen konnte! Das Buch teilt sich in drei Geschichten auf, die alle das gleiche Ziel und das gleiche Schicksal haben. Die Wege, die sie bestreiten müssen allerdings nicht unterschiedlicher sein könnten.
Die eigentliche Hauptgeschichte für mich war die von Terwyn. Terwyn ist, bzw. einer der Magier des Regenten. Oder sollte ich besser sagen DER Magier, der Einzige der sieben Ströme beherrscht. Durch ein durchaus tragisches Schicksal, welches ihn in der Vergangenheit heimsuchte, hat er der Magie abgeschworen und wird nun aufgrund der Geschehnisse zurück aus dem Exil zurück nach Taraconde gerufen um für sein Volk und sein Land zu kämpfen. Und das macht er verdammt gut! - Ter ist ein gezeichneter Mann, der einen Fehler machte der ihn seine Zukunft kostete. Dieses schwere Schicksal zu tragen belastet ihn sehr. Außerdem ist er der festen Überzeugung dass das Volk und das Land ohne ihn besser dran ist, da die Gefahr so großer Magie einfach zu groß ist. Aber er erkennt, dass genau dieses Land ihn jetzt mehr braucht als den je und so begibt er sich in den Zirkel seiner alten Freunde und bricht seinen Schwur niemals mehr Magie zu wirken.
Rhi´s Geschichte führt uns auf eine Reise, die ebenfalls nach Taraconde führt, da sie sehr aufmerksam etwas beobachtet hat, was für den Zirkel der Magier sehr wichtig sein könnte. Deshalb macht sie sich allein, durch ihr Pflichtgefühlt getrieben auf die Reise durchs Land um den Magiern zu helfen und ihnen von Ihrer Entdeckung zu berichten. Ihre Geschichte konnte mich am meisten fesseln! Sie hat mich quer durch das Land geführt und Abenteuer erlebt, die sehr schlimm waren. Sie hat, trotz das sie alleine war alles auf sich genommen um ihrem Land zu dienen und helfen! Als Händlerin ist sie das Reisen gewohnt und wusste von Anfang an welche Gefahren auf sie zukommen können. Und trotzdem hat sie es getan! Außerdem ist Rhi ein Charakter der auffällt. Als HÄNDLERIN fällt sie schon alleine durch ihre Optik auf, das sie doch sehr bunt erscheint und auftritt. Ausserdem ist sie ein sehr offener Mensch und konnte mit ihrer Sympathie gleich bei mir glänzen.
Die letzte Geschichte handelt von Inyra und Mig. Auch ihr Weg führt nach Taraconde zum Zirkel der Magier, allerdings startet ihre Reise zu einem Zeitpunkt indem noch keine Gefahr drohte und deshalb eigentlich in eigener Sache Abhilfe schaffen sollte. Ich muss gestehen, das mich dieser Teil der Geschichte am wenigstens interessiert hat und am wenigsten begeistern konnte. Einfach weil sich mir hier noch nicht so genau der Sinn erschlossen hat, weshalb es ihn eigentlich gibt! Aber gerade am Ende kommt hier sehr schön zu Geltung, das Magie nicht alles im Leben ist und das Leben zu leben eine viel wichtigere und schönere Aufgabe ist! Das hat mir dann doch sehr gut gefallen.
Das Land Taraconde ist toll! Durch die Vielfalt der Orchideen, da es sich hier um ein Orchideenland handelt bekommt es etwas sehr buntes, gut duftendes und einzigartiges. Es macht das Land zu etwas ganz besonderem, gerade weil die Orchideen hier nicht nur für das Land sondern auch für die Menschen steht. Den zur Volljährigkeit eines Menschen bekommt er eine eigene Orchidee die für ihn alleine steht und nur ihn darstellt. Dies machte es sehr einmalig und wunderschön! Schade, das in diesem Buch keine Landkarte von Taraconde zu finden ist. Diese hätte es perfekt gemacht. Die Magie in diesem Buch ist faszinierend! Die Darstellung in "Strömen", die sich in sich in ihrer Kraft und ihren Farben unterscheiden ist ein sehr schöner Gedanke und konnte mich sehr gut durch das Buch führen. Auch die Darstellung der schwarzen Magie war hier sehr faszinierend und wurde sehr schön als düster, mysteriös und böse dargestellt. In diesem Buch lebt die Magie als ein Element das man sehen, hören und anfassen konnte was mich total begeistern konnte.
Dieses Buch konnte mich wirklich überraschen, trotz seiner "kurzen" längen die es hatte. Letztendlich war es eine Geschichte die mich begeistert und unterhalten hat auf ihre ganz besondere weise.
Ein im wahrsten Sinne phantastisches Buch. Die Welt ist wunderbar ausgearbeitet, kann aber auf den ersten 50 Seiten verwirrend sein. Ein Glossar am Ende des Buchs hilft dabei weiter, es werden die verschiedenen Ströme, Länder und der Aufbau des magischen Zirkels erklärt. Aus Terwyn wurde ich zunächst nicht schlau, man lernt ihn und seine Geschichte aber schnell besser kennen und in gewisser Weise lieben, trotz der Dinge, die er getan hat. Auch Rhi und ihr Zwergdrache Zad, sowie der im Laufe der Geschichte zu ihnen stoßende Padric, sind auf Anhieb sympathisch. Zad ist mein heimlicher Held, er ist einfach nur putzig. Die Perspektive von Inyra und Mig hingegen fand ich langweilig und nur äußerst bedingt relevant für den Fortgang der Geschichte. Hingenommen habe ich die Entwicklung zwischen zwei Figuren am Ende der Geschichte, die auf mich etwas erzwungen erwirkte (nenne ich aus Spoilergründen jetzt nicht). Dennoch eine klare Leseempfehlung, da es endlich mal einen Fantasy-Einzelband gibt, der in sich überzeugt und den Leser fesselt.
Dieses Buch zählt ab sofort mit zu meinen Jahreshighlights. Ich kann nichts anderes als pures Lob geben.
Die Welt war ausgetüftelt und der Plot erstklassig. Die Charaktere waren interessant und überraschenderweise hat die Geschichte sogar die vielen Perspektivenwechsel gut verkraftet. Die Spannung zog sich von Anfang bis zum Ende und auch Aspekte wie die Romantik waren gut dosiert.
"Das dunkle Wort", ein Fantasybuch, was mich mit jeder Seite mehr von sich überzeugen konnte. Der Einstieg in das Buch machte mich gleich neugierig. Ich wollte wissen, was es mit Terwyns Vergangenheit auf sich hatte, wissen, was in der Welt vor sich geht.
Die Geschichte wird uns aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Zum einen haben wir den Magier Terwyn, der aus seiner selbst auferlegten Versenkung wiederkehrt und den Magierzirkel des Regenten unterstützt. Hier erleben wir die Handlung von der Seite der Magier, wie sie herauszufinden versuchen, was vor sich geht und wie sie es bekämpfen können. Dann haben wir noch Rhi, eine junge Händlerin, die sich auf den Weg zu den Magiern macht, mit einer wichtigen Beobachtung, die Licht ins Dunkel bringen könnte. Auf ihrer Reise erleben wir die Kämpfe und Attentate mit, denen sie versucht auszuweichen. Als Dritte gibt es noch die Mutter Inyra, die mit ihrem kranken Baby auf dem Weg zu dem Magierzirkel ist, um sie zu heilen. Auf dem Weg bricht der Krieg aus, wir erleben die eigentliche Bedrohung. Der Kristall, der sich Stück für Stück das Land aneignet und alle Lebewesen, die es berührt tötet. Die Mutter und ihre Weggefährten fliehen vor diesem Unheil. Durch die 3 Perspektiven haben wir einen sehr guten Einblick, was wo gerade passiert und wie es um das Land steht. Was mir allerdings sehr gefehlt hat, war eine Karte. Hier hätte es viel Sinn gemacht!
Ebenso wie die Handlung konnten mich auch die Charaktere überzeugen. Terwyn ist ein sehr vielseitiger und sehr sympathischer Charakter. Er hat gegen die Regeln verstoßen und das Wichtigste in seinem Leben verloren, er bestraft sich selbst aber er steht denen bei, die seine Hilfe brauchen. Im Laufe des Buches merkt man, dass er sich sehr um andere Menschen sorgt und möglichst allen helfen will. Ihn mochte ich auf Anhieb und die vielen verschiedenen Seiten von ihm. Die anderen Zirkelmitglieder haben alle ihre Eigenheiten, die sie interessant machen und zusammen geben sie ein gutes Team ab.
Rhi ist willensstark und mutig. Sie begibt sich, ohne groß nachzudenken auf eine gefährliche Reise, um diese Botschaft zu überbringen. Sie ist mir auch sofort ans Herz gewachsen, genau wie Zad, ihr Zwergdrache. Inyra, ihre Tochter Vinnie und Mig waren ganz nett aber haben mich leider nicht besonders interessiert. Ihre Parts waren für die Handlung interessant, aber konnten mich nicht ganz packen.
Gegen Ende merkt man, das hier und da noch Informationen zurückgehalten werden und offenbleiben. Ich habe noch ein paar Fragen, die ich sehr gerne beantwortet hätte. Alles deutet auf einen zweiten Teil hin, auch wenn die Handlung in sich abgeschlossen ist.
Fazit Eine spannende und interessante Handlung und sympathische Charaktere sorgten dafür, dass ich immer weiter lesen wollte. Es gab eine Menge zu entdecken. Leseempfehlung von mir.
"Das dunkle Wort" ist ein gutes Beispiel für einen High-Fantasy-Roman, der einige handwerkliche Schwächen und Mängel hat, aber durchgehend unterhält.
Als ich mir den Klappentext und die Leseprobe durchglesen habe, habe ich mir gedacht: Das passt zu mir wie die Faust aufs Auge. Drachen, Orchideen, Kristalle, interessantes Magiesystem? Das einzige, was noch fehlt, sind Elfen. Ganz so brillant war es dann leider nicht. An den Drachen ist absolut nichts auszusetzen - Zad, der Zwergdrache, ist liebenswert, und die Wasserdrachen sind auch super. Die Orchideen waren okay, die Kristalle ebenfalls. Am Magiesystem habe ich vor allem auszusetzen, dass die Grenzen, was genau die einzelnen Ströme können, nicht besonders scharf sind: Mit dem ersten Strom kann man ein bisschen heilen. Mit dem zweiten auch, aber ein bisschen mehr als mit dem ersten, und so weiter.
Mit Abstand das Beste an dem Roman ist das titelgebende Dunkle Wort, beziehungsweise das, was passiert, wenn man es ausspricht, und wie man überhaupt zum Dunklen Wort kommt. Die Folgen dieses Wortes lehnen ein Bisschen ins Horrorgenre, und in dem Fall habe ich das geliebt. Es war herrlich creepy.
Ansonsten ist "Das dunkle Wort" mehr oder weniger durchschnittlich. Am Schreibstil ließe sich noch etwas feilen, wobei mich hier am meisten nervt, dass statt eines Punktes oder eines Semikolons häufig einfach nur ein Beistrich zwischen zwei Hauptsätze gesetzt wird. Die Charaktere waren okay. Ich hasse sie nicht, ich mag sie aber auch nicht sonderlich, mit Ausnahme einzelner Nebencharaktere. Bei einem Handlungsstrang zweifle ich seine Existenzberechtigung an, da er zur Handlung nichts beiträgt. Beim Weltenbau scheint sich die Autorin zwar Mühe gegeben und mehr durchdacht zu haben, als sie letztlich im Roman verwendet hat, aber es wirkt nicht ... naja, besonders. Ich weiß selbst nicht genau, was mich daran stört - ich glaube, es sind einfach nur Kleinigkeiten, Details, die nicht großartig miteinander in Beziehung stehen oder in Wechselwirkung miteinander treten, wodurch es einfach nur Details bleiben.
Dennoch habe ich mich fast durchwegs unterhalten gefühlt und das Dunkle Wort war die Lektüre allemal wert. Wer am Klappentext Interesse findet oder ein paar mehr literarische Drachen kennenlernen möchte, sollte sich hieran mal probieren.
Das Land erstarrt immer weiter zu Kristall und die einzige Hoffnung ist ein Magier, der geschworen hat, nie wieder Magie anzuwenden. Eine Geschichte voller eigenwilliger, grauer, aber oft trotzdem sympathischer Charaktere, verschiedenen Völkern, die keine binären Geschlechter haben, und ein interessantes Magie-System. Manche Fragen bleiben am Ende aber unbeantwortet, ich muss mal recherchieren, ob es eventuell Fortsetzungen gibt.
Überraschender Fantasy-Roman mit vielen neuen Ideen! Die Welt wirkt sehr lebendig und glaubhaft, die Charaktere sind allesamt sympathisch (sogar die weiblichen) - alle haben ihre Fehler und Schwächen und niemand möchte den Helden spielen. Die Autorin hat ein tolles Magiesystem entwickelt, welches die Lebenskraft desjenigen aufbraucht, der sie benutzt. Nur schade, dass keine Karte der Welt im Buch vorhanden ist, von daher einen halben Stern Abzug. Insegsamt also 4,5 Sterne und eine klare Leseempfehlung! Video-Rezension
Wer an Fantasy denkt, denkt oft an epochale Reihen mit etlichen Bänden, an eine imposante Geschichte die sich verwinkelt und verzwickt langsam aufbaut. Gut geschrieben macht das natürlich auch Spaß aber oft denkt man sich auch „Puh, wieder eine zwölf Bändige Reihe anfangen?“ Nun, das Problem hat man mit Das dunkle Wort nicht, denn das ist ein Einzelband, was ich persönlich nach den ganzen Reihen sehr erfrischend finde =)
Jede Magie hat ihren Preis Als Erstes möchte ich euch von der Sache berichten, die für mich eine der ganz großen Stärken dieses Buches ist: Das Magiesystem. Die Magie verläuft in sieben Ströme, einer mächtiger als der andere. Wer das Talent zur Magie besitzt kann, je nach Talent und Erfahrung auf diese Ströme zugreifen. Schwächere Magier schaffen nur die ersten Drei, Stärkere bis zum Sechsten und alle paar Jahrzehnte schafft es ein Ausnahmetalent auch mal zum siebten Strom. Doch die Magie hat ihren Preis. Mit jedem Zauber verringert sich die Lebensdauer des Magiers, bei einem kleinen Zauber sind es nur ein paar Sekunden, doch bei größeren können es ganze Jahre sein. Es entsteht also ein permanenter innerer Druck, denn auf der einen Seite wollen viele Magier ihre Magie nutzen um anderen zu helfen und stellen sich in den Dienst des Landes, auf der anderen Seite, will natürlich jeder leben. Dieser Konflikt ist unterschwellig immer da und ich fand ihn sehr interessant.
Auch der Rest der Welt ist gut durchdacht und spannend. Die Autorin hält sich nicht großartig mit Beschreibungen und Erläuterungen auf, trotzdem bekommt man als Leser sehr schnell ein gutes Gefühl für die Sitten und Bräuche im Orchideenreich. Auch fand ich sehr schön, mal nicht eine an das europäische Mittelalter angelehnte Welt zu erkunden, sondern eine tropische Welt mit (sehr losen) asiatischen Elementen, die aber trotzdem sehr eigen ist. Sicher, über die restlichen Länder erfährt man nicht so viel, aber das ist für die Handlung auch nicht weiter relevant. Alles in Allem wirken Welt und Hintergrund gut durchdacht, nur eine Karte wäre schön gewesen. Immerhin, es gibt einen Überblick über die Ströme und Positionen im Zirkel im Anhang, auch wenn ich persönlich das jetzt nicht gebraucht habe.
Von Schuld, Pflicht und Vergebung Doch nicht nur der Weltenentwurf konnten mich überzeugen, auch die Charaktere haben sich schnell in mein Herz geschlichen. Es kommt nicht häufig vor, dass mir nahezu alle Charaktere eines Buches gefallen, aber hier war dem so. Terwyn mochte ich sofort, und das obwohl er zunächst etwas grimmig ist. Aber auch die anderen Mitglieder des Zirkels mochte ich sehr.
Und um die ganze Sache rund zu machen, ist dann auch die Handlung spannend und interessant. Obwohl das Buch ja gar nicht so viele Seiten hat, verfolgt die Autorin mehrere Handlungsstränge: Terwyns gegenwärtiger Kampf gegen die Bedrohung, seinen innerer Konflikt und Umgang mit der Schuld, seine Vergangenheit, die rückblickend erzählt wird, sowie die Erlebnisse der jungen Händlerin Rys (mit dem süßesten Zwergdrachen der Welt an ihrer Seite ♥♥♥) und einer jungen Mutter, die vor der Bedrohung fliehen muss. Auch wenn bei einem Einzelband natürlich nicht alles bis ins kleinste Detail erzählt wird, habe ich nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben im und die einzelnen Handlungsstränge laufen am Ende zufriedenstellend zusammen, sodass sich ein schönes, abschließendes Ende ergibt.
Fazit: Das dunkle Wort ist ein toller Fantasy Einteiler, den man jederzeit lesen kann. Es kommt ganz ohne epochale Erzählweise aus, stattdessen konzentriert es sich ganz (aber dafür richtig) auf die eine Geschichte, die erzählt werden soll und überzeugt mit einer fantasievollen Welt, einem gut durchdachten Magiesystem und tollen Charakteren.